Auch ein langer Weg beginnt…

…immer mit dem ersten Schritt (Laotse)

Weg_quer

Am 10. August 2013 habe ich mir das Buch „Plastikfreie Zone: Wie meine Familie es schafft, fast ohne Kunststoff zu leben“ von Sandra Krautwaschl gekauft oder besser gesagt auf meinen E-Reader herunter geladen und in einem Rutsch durchgelesen.

Inspiriert von diesem Buch habe ich mir anschließend auch den Film „Plastic Planet“ angesehen und von da an war klar, so wie bisher kann ich nicht weiterleben.

Es war viel zu tun, wohin ich auch schaute, ich war umgeben von Plastik und es hat mich erst einmal erschlagen, wie viel das wirklich ist! Vor allem war mir bisher nicht bewusst, wie jung dieses Material im Vergleich zu allen anderen ist. Gerade einmal vor rd. 100 Jahre wurde Plastik erfunden und hat sich so dominant in unser aller Leben ausbreitet, dass wir den Eindruck haben, ohne geht es gar nicht mehr.

challenge accepted – es muss doch auch ohne gehen oder zumindest weitgehend ohne Plastik gehen! Die Menschheit hat doch auch bisher viele 1000 Jahre ohne Plastik überlebt!

Aufgewachsen bin ich aber mit Plastik, ich kenne die Welt nicht anders und ich kenne teilweise auch keine Alternativen, das wird mir erst einmal bewusst und erschreckt mich sehr.

Aber nichts hält mich davon ab, mein Leben zu verändern und den natürlichen Werkstoffen wieder mehr Platz in meinem Leben einzuräumen.

Über meinen Weg hin zu einem – wie ich es empfinde – natürlicheren Leben, werde ich Euch in meinen nächsten Beiträgen berichten. Ich möchte über das, was im letzten halben Jahr passiert ist, was mich bewegt und sich verändert hat und wie es weiter geht – der Weg ist noch lange nicht zu Ende – in diesem Blog schreiben.

Buchtipp:
„Plastikfreie Zone: Wie meine Familie es schafft, fast ohne Kunststoff zu leben“ von Sandra Krautwaschl

Filmtipp:
Plastic Planet von Werner Boote

Linktipp:
Kein Heim für Plastik
Youtube: Leben ohne Plastik

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8 Kommentare zu “Auch ein langer Weg beginnt…

  1. Genau so ging es mir auch: zuerst das Buch gelesen, dann den Film gesehen, dann das Buch zum Film gelesen (vergriffen). Viel, viel Plastik hat schon unseren Haushalt verlassen. Ganz entkommt man ihm nicht (das ist eine unrealistische Vorstellung), aber man kann vieles ersetzen. Am Ende steht eine ganz andere Einstellung zum Konsumieren überhaupt.
    Viele Grüße, Franka

  2. Pingback: Müll reduzieren im Haushalt

  3. Ah ja, der Klassiker! Mich hat der Film auch so geschockt, dass ich sofort mit der Umstellung anfangen musste. Werner Boote verdient echt einen Preis dafür, wieviele Menschen er zum umdenken und umhandeln inspiriert hat!
    LG Zora

  4. Pingback: Brustkrebs durch Deodorants?

  5. Pingback: Müll reduzieren in der Küche Teil 2.

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