Müll reduzieren im Haushalt – Teil 2.

Neben Plastik verursacht Altpapier den größte Müllberg in unserem Haushalt.

Bereits seit vielen Jahren habe ich alle Zeitschriften-Abos abbestellt. Die Kataloge, die wir teilweise unaufgefordert bekommen haben, wurden zurück geschickt und mit dem Kommentar versehen, dass wir keine Zusendung mehr wünschen. Das hat wider Erwarten sehr gut geklappt.

Trotzdem war es nicht möglich, den Altpapierberg so niedrig zu halten, wie wir uns das vorstellen würden!

Diese vielen Prospekte machen uns das Leben schwer. Ständig landet einen großer Berg Reklamematerial in unserem Postkasten. Nachdem ich den Konsumwahn schon seit langer Zeit boykottiere, werfen wir alles ungesehen in den Altpapiercontainer.

Also habe ich recherchiert, was man dagegen tun kann und habe jetzt einen neuen Freund, er klebt auf meinem Briefkasten.

kein Werbematerial

Seitdem hat sich der Altpapiermüll in unserem Haushalt drastisch reduziert. Den Nutzen hat nicht nur die Umwelt sondern den haben auch wir – es muss viel weniger zum Müll getragen werden.

Auch bei dieser Maßnahme ist die Ökobilanz unschlagbar. Kostenpunkt 0, da ich den Aufkleber bei einem Gratis-Bazar bekomme habe und der Aufwand des Aufklebens war minimal. Es musste nur der Postkasten gut gereinigt werden und dann drauf damit!

Zur Nachahmung empfohlen!


Linktipp:

Umweltberatung – Werbung einfach abbestellen

Die Aufkleber können hier gegen Ersatz der Versandkosten bestellt werden. Alternativ kann die Bilddatei herunter geladen und selbst ausgedruckt werden.

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27 Kommentare zu “Müll reduzieren im Haushalt – Teil 2.

  1. So ähnlich mache ich das auch. Angebote kann man im net nachsehen und die wenigen Kataloge, die ich bewußt noch bekomme, nutze ich dann noch, um Papierperlen zu machen oder Geschenke zu verpacken.
    Lieben Gruß von der Maus

  2. Die Idee mit den Papierperlen bzw. der Wiederverwertung als Geschenkpapier finde ich super. Soviel ich weiß ist es bei Werbung allerdings so, dass die Firmen ein bestimmtes Kontingent drucken lassen nach Schätzung der Bewohner im Gebiet und was sie wegen Werbeverbot nicht loskriegen, wandert trotzdem in den Müll. :/ Eine bessere Lösung als Werbeverbot ist mir leider auch noch nicht eingefallen.

  3. Ich glaube fest daran, dass mein Tun eine Auswirkung hat. Auch bin ich nicht die einzige, die diesen Aufkleber verwendet.

    Wenn mit der Zeit weniger Werbematerial zugestellt werden kann, dann werden die Firma das erfahren, darauf reagieren und entweder weniger drucken oder überhaupt über andere Werbestrategien nachdenken.

    Schmetterling flieg!

    lg
    Maria

    • So wie ich das von Bekannten mitbekommen habe, hat der Austräger dann den ganzen Papiermüll in der Tonne (zumindest hier wo ich wohne) Der Verteilerfirma ist das herzlich egal ob die Hälfte der Bewohner ein Schild am Briefkasten hat oder nicht, die teilen zu und der Rest ist denen egal.

      Ich nehme meine nicht gebrauchten Prospekte mit ins Geschäft, unsere Kunden sind dankbar wenn sie ein Stück Zeitung bekommen um ihre Pflanzen/Setzlinge/Gläser usw einwikeln zu können…

  4. Dein Tun hat bestimmt eine Auswirkung, vor allem auch dann, wenn sich andere anschließen. Ich habe auch solch‘ einen Aufkleber (einen ähnlichen). Den gibt es überall zu kaufen, wo es Aufkleber gibt.
    Wenn ich Post einwandfrei als Werbung identifizieren kann, schreibe ich drauf: ‚Annahme verweigert‘ und ab damit in den Briefkasten. Bezahlen muss das der, der die nicht gewünschte Post geschickt hat. Manchmal schreibe ich auch eine Mail, dass man mich bitte aus dem Verteiler nehmen möge, gerade gestern wieder.
    Es wirkt – wir kriegen kaum noch Werbepost.

    LG, Franka

    • Die ‚Annahme verweigert‘ Post landet nach Auskunft eines Post-Mitarbeiters NICHT (mehr?) beim Absender, sondern wird direkt bei der Post entsorgt. Der logistische Aufwand und die unklare Situation, wer das wohl bezahlen muss (Dienstleistung ohne Auftrag?!) sind da wohl der Grund.
      LG Andrea

      • Hallo Andrea!

        Ich bin mir da nicht so sicher, ich arbeite in einem Unternehmen wo Retourbriefe sehr wohl zurück kommen und von den entsprechenden Mitarbeitern nachbearbeitet werden.

        Dafür spricht auch, dass ich meine Kataloge eine zeitlang immer weggeworfen habe bis es mir zu blöd wurde und nach der Rücksendung habe ich nie mehr einen Katalog bekommen.

        Also muss diese Information irgendwie in das Versandhaus (meine Jugendsünden…) gelangt sein.

        lg
        Maria

      • Mh, kann sein, aber ich bin da nicht sicher, weil ich kaum noch Werbung per Post bekomme. Wenn es wiederholt doch der Fall sein sollte, kann mal auch schnell mal eine Mail schreiben (oder telefonieren), damit sie einen aus dem Verteiler raus nehmen. Hab ich beides schon gemacht.

  5. Pingback: Müll reduzieren in der Küche – Teil 1.

  6. Pingback: Müll reduzieren in der Küche Teil 2.

  7. Wir haben schon seit dem Einzug vor vier Jahren so einen Aufkleber am Postkasten. Kenne ich gar nicht anders. Wir bekommen deshalb auch nur sehr selten Post. Meine Mutter hingegen muss täglich ihren übervollen Briefkasten lehren und hat dann vielleicht zwei Briefe dabei, die adressiert sind. Der Rest ist Werbung. Viele wollen sich die Möglichkeit sich zu informieren aber nicht nehmen lassen. Vor allem die ältere Generationen kauft oftmals bei Sonderangeboten und wollen die dann natürlich nicht verpassen. Die jüngere Generation ist da vielleicht etwas flexibler und abonniert die Newsletter. So wird man zwar auch mit Werbung zugemüllt, aber es entsteht zumindest kein Altpapier.

    Mit der Zeit hat es sich in Graz leider eingebürgert die Werbung in kleinen Plastiksäckchen in die Türgriffe der einzelnen Wohnungstüren zu hängen. Wenn man dann raus ging, fiel das dann naturgemäß runter und man musste es aufheben. Irgendwann wurde uns das zu blöd und wir haben so einen „Keine Werbung“ Aufkleber auch gut sichtbar über unserem Türgriff platziert. Sieht zwar nicht besonders schön aus, aber was soll man machen 😦

    Liebe Grüße

    • Hallo Daniela!

      Ich genieße den werbungsfreien Briefkasten auch sehr! Wir haben so viel weniger Altpapier, das macht einen ganz gewaltigen Unterschied.

      Die Werbung vermisse ich gar nicht, ich kaufe auch gar nichts mehr aus dem Sonderangebot, auch das vermisse ich nicht, mein Leben ist seitdem viel stressfreier.

      Schön, dass eine Grazerin zu mir gefunden hat!

      lg
      Maria

  8. So einen Aufkleber gibt es bei mir zu Hause seit ich denken kann =)
    Abgesehen davon, dass man weniger Müll produziert (in diesem Fall sind zwar wir nicht die Produzenten, aber im Wesentlichen stimmt die Aussage) erspart man sich eine Menge Ärger über bescheuerte Werbung! Ich kann Dir übrigens das Buch „100 grüne Lösungen die unsere Erde retten können“ empfehlen, das könnte Dir echt gut gefallen! Da habe ich gerade heute wieder eine Idee gesehen, mit der man Magazine sinnvoll upcyceln kann – nämlich indem man sie schick zusammenrollt und -klebt. Ein Bild davon findest Du zB hier: http://www.recyclart.org/wp-content/uploads/2011/06/mag-stool-01.jpg
    Und wenn ich noch einen kleinen Link in eigener Sache machen darf, wenn Du Klopapierrollen auch „aufwerten“ willst, guckst Du hier:
    http://rotziundbaerchen.wordpress.com/2014/08/09/upcycling-wenn-klopapierrollen-zum-kunstwerk-werden/

    lG, Rotzi

  9. Pingback: Müll reduzieren im Haushalt Teil 5. | widerstandistzweckmaessig

  10. Pingback: Newsletter nein danke! | widerstandistzweckmaessig

  11. Pingback: Müll reduzieren in der Küche Teil 3. | widerstandistzweckmaessig

  12. Die ewigen Kataloge und Flyer nerven mich auch. Ich handhabe es ebenso – habe einen Aufkleber am Briefkasten (funktioniert ganz gut) und Kataloge bestelle ich meist per Fax/E-Mail ab und wenn das nicht klappt, sende ich sie unfrei an den Absender zurück. Bislang hat das dann Wirkung gezeigt (gut, manchmal erst nach zwei oder drei Anläufen, aber es hat mich nicht mehr gekostet als den Weg zum Postkasten).

  13. Pingback: Müll reduzieren im Haushalt Teil 8. | widerstandistzweckmaessig

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