Videotipp am Montag #4


Auch heute ist wieder Videomontag und ich möchte Euch in eine Welt ohne Plastik entführen.

Eine siebenköpfige Arzt-Familie aus Hamburg macht das Experiment: Sie lebt vier Wochen lang ohne Plastik. Vorher und nachher werden alle Familienmitglieder auf bestimmte Schadstoffe im Körper untersucht.

Die Ergebnisse sind verblüffend: Einige Familienmitglieder konnten die Schadstoffkonzentration im Körper um bis zu 80 Prozent reduzieren.



Ich wünsche Euch viele inspirierende Minuten.

Buchtipp:

Plastikfreie Zone: Wie meine Familie es schafft, fast ohne Kunststoff zu leben
von Sandra Krautwaschl

Linktipp:

Kein Heim für Plastik


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Im Index Videotipps findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Videotipps.

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9 Kommentare zu “Videotipp am Montag #4

  1. das Filmchen hab ich auch mal vor einiger Zeit gesehen. Einerseits war ich erstaunt, wie naiv die Familie war und was sie alles nicht wußte (aber wahrscheinlich entspricht das dem normalen Informationsniveau der Gesellschaft bezüglich Plastik), andererseits war ich absolut erstaunt, wie schnell sich ein „Plastikfasten“ im Blut nachweisen lässt. Der Umkehrschluß aus diesem Erfolg ist wirklich gruselig!
    LG Zora

  2. Ich seh’s mal positiv: wenn ‚Plastikfasten‘ so schnell Wirkung zeigt … das ist doch ermutigend. Allerdings halte ich es für illusorisch, in unserer Welt ohne Plastik leben zu können. Auch hier wird man Kompromisse eingehen müssen. (Krautwaschl empfiehlt übrigens gerade heute einen neuen Online-Shop).
    Nachdem ich ihr Buch gelesen und Bootes Film gesehen hatte (2 x),
    http://kunterbunt11.wordpress.com/2013/10/17/problem-plastik/
    habe ich mal direkt (weitgehend) alles Plastik entfernt, das direkt mit Lebensmitteln in Berührung kommt, dann auch nach und nach allerlei Unnützes, das mir in die Finger fiel. Fertig bin ich noch lange nicht, aber jetzt ist ja erst mal die Kleidung dran.
    Wenn ich im Supermarkt einkaufe, erschrecke ich mich jedes Mal über diese bunte Plastikwelt.
    LG, Franka

    • Mir ist es da ganz ähnlich gegangen. Meine Küche ist jedoch bereits seit einigen Monaten weitgehend plastikfrei.

      Der Filmtipp heute kommt nicht von ungefähr, diese Woche habe ich nämlich noch mehr zum Thema Plastik geplant 🙂

      Ich bin übrigens mittlerweile fast nicht mehr im Supermarkt, weil ich zum Glück sehr viele Quellen gefunden habe, wo ich verpackungs. und vor allem plastikfrei einkaufen kann.

      lg
      Maria

      • Ich war ja neulich auf dem Biomarkt. Es wurde alles in Papiertüten gepackt (möglicherweise auch fragwürdig) und der Endiviensalat sogar in eine Plastiktüte – weil er nass ist, so die Begründung. Mein Ziel sind die selbstgemachten Beutelchen, die ich dann sicher auch dorthin mitnehmen werde.
        Ich freue mich auf deine weiteren Plastikartikel, weil mir das auch ein Anliegen ist, Körperpflegemittel und Kosmetika auch. Da hat sich bei mir auch schon ganz vieles getan.

      • Ich habe am Bauernmarkt Baumwollsäcke mit, da wird alles eingepackt. Wenn etwas schmutzig wird ist das auch kein Problem, weil die kann man ja waschen.

        Ursprünglich hatte ich mir dünne Säcke genäht um Gemüse und Obst einzukaufen. Verwendet habe ich dazu einen alten Vorhangstoff. Irgendwann habe ich dann aber gecheckt, dass da ja auch Plastik drinnen ist im alten Vorhangstoff und von da weg habe ich eigentlich nur noch die Baumwollbeutel verwendet.

        Sie sind natürlich schwerer als die Plastiksäcke aber das meiste kann ja eh ohne Sack gewogen werden.

        Ich bin mit dieser Möglichkeit sehr zufrieden.

        lg
        Maria

      • Deshalb habe ich bis jetzt auch keine durchsichtigen Säckchen genäht. Entweder kriege ich Baumwolle (die ja auch nicht ohne ist, aber wenigstens ‚Natur‘) oder ich lasse es und nähe mir aus Resten Beutel. Das werde ich wahrscheinlich sowieso tun, wenn ich mit dem Kleiderschrank fertig bin *ächz* 😉

      • Hallo Franka!

        Ich nehme diese Baumwolltragetaschen, die ich in großer Anzahl (vor allem durch Haushaltszusammenlegung) zu Hause habe. Bei uns in Österreich hat man die eine zeitlang in Geschäften statt Plastiksäcken bekommen. Die sind wunderbar geeignet.

        Alternativ könnte ich mir vorstellen, ein altes Leintuch zu Beuteln umzunähen. Man kann auch alte T-Shirts zu Beutel verarbeiten, da braucht man nur 1 Naht machen (den Saum unten nämlich) der Rest wird nur geschnitten und so verwendet, wie er ist. Die Armausschnitte bis zur Schulternaht sind die Trageschlaufen.

        z.B. http://artthreads.blogspot.co.at/2011/03/wednesday-sewing-repurposed-t-shirt.html

        lg
        Maria

  3. Danke für den Tipp. Ich habe gestern schon gefühlte 1000 Seiten gefunden, wo Taschen genäht wurden, größtenteils auch aus altem Stoff. So viele Taschen braucht kein Mensch. Diese T-Shirt-Beutel finde ich jedoch genial. Mit Tops dürfte es noch einfacher sein. Ich habe mir schon ein paar zur Seite gelegt. Die würde ich dann für den Markt nehmen. Im Supermarkt müssen sie ja durchsichtig sein. Da hier die Märkte schlecht erreichbar sind, weiß ich nicht, ob ich dort immer kaufen werde. Aber … ich bin auf dem Weg 😉
    Liebe Morgengrüße!

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