Damit der Plastikmüll abnimmt: Plastikfasten

Mach mit beim Plastikfasten!

Überall um uns ist Plastik: die Einkaufstüte, die Lebensmittelverpackungen, die PET-Flasche… Muss das alles sein? Könnten wir nicht mit viel weniger Plastik im Alltag auskommen? Sei mit dabei und versuche, in der Fastenzeit beim Einkaufen auf Plastik zu verzichten!

Weiterlesen unter Plastikfasten – Bund für Umwelt und Naturschutz bzw. Bund für Umwelt und Naturschutz auf Facebook.

Zu finden sind hier Fakten über Plastik, Tipps zum Verzicht und eine Anleitung zum Mitmachen.

Das Thema „Plastik“ hat hier sehr viel Platz

Bildschirmkopie http://www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/plastikfasten/

Bildschirmkopie bund.net/plastikfasten/

Broschüre „Achtung Plastik!“

Wir sind umgeben von Plastik: die Zahnbürste, mit der Sie sich am Morgen die Zähne geputzt haben, die Kaffeemaschine, das Handy… Die BUND-Broschüre soll helfen, Plastik mit Vorsicht zu genießen, und als Anregung dienen, so oft wie möglich zu nachhaltigen und sichereren Alternativen zu greifen.

Download der Broschüre

Bioplastik

Einen ausgesprochen guten, weil kritischen Beitrag, habe ich zum Thema Bioplastik – die Lösung aller Probleme?

Ich stehe dem Thema ganz besonders kritisch gegenüber, weil dabei nicht nur Lebensmittel dem Nahrungskreislauf entzogen werden sondern auch noch „grün gefärbt“ die Wegwerfkultur gefördert wird.

Linktipp:

Ein interessanter Beitrag dazu kommt von Eileen Leistner in ihrem Blogbeitrag „Plastikfasten“

Aus Aktualitätsgründen – weil heute die Fastenzeit und somit diese Aktion beginnt – ziehe ich meinen Donnerstag-Beitrag vor, um Euch noch heute diese Aktion vorzustellen.

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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.


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22 Kommentare zu “Damit der Plastikmüll abnimmt: Plastikfasten

  1. Eine sehr interessante AKtion! 🙂

    Ich werde nicht mit“fasten“, weil ich vom Fasten generell nichts halte – aber ich habe mir passenderweise vorgenommen, noch weniger Plastikverpackungen mitzukaufen, als ich bislang vermeiden konnte. Ich bin total gespannt, was andere vom Plastikfasten zu erzählen haben.

    Je mehr Leute auch nur kurzfristig versuchen, sich umzustellen, desto besser – jede gesparte Plastiktüte, jede nicht benutzte Folie und jede im Laden gelassene Plastikschalie ist es wert. 🙂

    Danke fürs Teilen!

    • Hallo Stadtpflanze!

      Genau so sehe ich das auch, wenn diese Aktion Menschen anregt, ihre Gewohnheiten zu hinterfragen und wenn alle nur beschließen, eine Einkaufstasche mitzunehmen statt einen Plastiksack an der Kasse, selbst das würde bereits eine große Veränderung bewirken.

      Es wäre schön, wenn man durch einen Boykott erreichen könnte, dass diese Plastiksackstapel an der Kasse weg kommen.

      Das betrifft nicht nur Lebensmittelgeschäfte – auch wenn ich bei anderen Geschäften einkaufe, habe ich meine Einkaufstasche mit. Da werde ich sogar mit noch größeren Augen angeschaut, wenn ich keinen „Gratissack“ möchte.

      lg
      Maria

  2. Auch ich halte nichts vom Fasten (erst fasten, dann wieder ‚zuschlagen‘). Aber dennoch halte ich das für eine sehr gute Aktion. Viele Leute wollen fasten und dann wäre das mal die Gelegenheit, sich ein paar Gedanken zu machen. Und vielleicht steigt der ein oder andere dauerhaft um.
    Ich bin seit ungefähr einem Jahr damit beschäftigt, Plastik zu ersetzen, wo es nur geht.
    Liebe Grüße
    Franka

    • Hallo Franka!

      Fasten, um danach mehr konsumieren zu können, finde ich auch nicht gut.

      Wenn man es allerdings als Anregung betrachtet, seine Gewohnheiten zu hinterfragen, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.

      Ich habe im August letzten Jahres damit begonnen und für mich ist es längst Bestandteil meines Lebens geworden.

      lg
      Maria

  3. Tolle Idee, um überhaupt mal einen Anfang zu kriegen und zu finden. Hab heute noch festgestellt, dass Plastik und seine Konsequenzen für sehr, sehr viele einfach gar kein Thema sind.
    Ich glaub, ich mach ein „MeinJahrohne“ aus der Geschichte… Mal schauen. Liebe Grüße, und danke!

    • Hallo Rage!

      Ja, ich denke auch dass es bei dieser Aktion vor allem ums „Anfangen“ geht.

      Für viele Menschen ist es einfacher eine Gewohnheit zu ändern, wenn der Zeitraum begrenzt ist.

      Manchmal wird in dieser Zeit jedoch das neue Verhalten zur Gewohnheit und es geht danach so weiter. Das wäre in diesem Fall wünschenswert!

      lg
      Maria

    • Hallo Leopold!

      Danke für den Hinweis auf Deinen Beitrag, den ich übrigens sehr gelungen finde. Nachdem ich das Buch von Raphael ebenfalls gelesen habe, wurde ich auch von diesem Einwurf von ihm zum Nachdenken angeregt.

      Wir haben eine ganze Menge von diesen Baumwolltaschen, die teilweise schon mehr als 15 Jahre alt sind und noch immer verwendet werden. Einige davon habe ich schon repariert, weil Nähte aufgingen oder Löcher entstanden. Verwendet wurden sie sicher schon länger als die zitierten 170 mal.

      Vorteilhaft an der Baumwolltasche finde ich, dass man sie so klein zusammen falten und daher immer bei sich tragen kann. Eine Baumwolltasche ist fixer Bestandteil meiner Handtasche (die übrigens ein kleiner Rucksack ist).

      Falls ich wider Erwarten keine mit habe oder die Tasche zu klein wird, verwende ich seit ich denken und einkaufen kann immer schon die herum stehenden Kartons um meine Einkäufe nach Hause zu tragen.

      lg
      Maria

  4. Hallo Maria,

    sehr gute Idee das Fasten! Ich hab noch viel Optimierungsbedarf. Tolle Liste! Selbst bei Yves Rocher ist PE drin. Maria, wie putzt du eigentlich? Bestimmt hast du da auch gute Tipps. Mit Kernseife? Essig mag ich nicht so. Ecover hatte ich mal in der Maisflasche. Das war genau das Falsche. Sortieren die Laser in der Mülltrennanlage wieder aus und ist aus Mais hergestellt.

    Eine Tasche hab ich immer in der Handtasche. Sie ist aus recyceltem Regenjackenmaterial. Hält viele Jahre, ist superleicht und kann man sie abwaschen oder mit waschen. Tüten nehme ich schon 25 Jahre nicht mehr.

    Ich hab gelesen, der Deutsche hat heute 4 Möglichkeiten im Schrank, Kaffee für den italienischen Lifestyle zuzubereiten. Der Italiener hat auf dem Herd 1 Kanne mit 7 Tassen. Sind Kaffeekapselmaschinen nicht ein Symbol für den Wahnsinn unserer Zeit? Die Leute kaufen Kaffee für einen wirklich hohen Preis. Und der ganze Müllberg. Mir schmeckt der Kaffee nicht und sobald Milch drin ist, ist er kalt.

    lg
    Tanja ohne Lifestyle

  5. Pingback: ergänzende Gedanken zum Plastikfasten

  6. Es gibt auch welche aus Edelstahl.

    Super, danke. Zitronensäure hab ich da. Bei gebrauchten Emailesachen bin ich mir unsicher, Maria. Das galt mal als giftig. Die neuen Sachen sind es bestimmt nicht mehr, wenn so deklariert.

    • Hallo Tanja!

      Danke für den Hinweis. Verlässliche Quellen dazu habe ich keine gefunden, wenn dann ging es eher um „mechanische“ Probleme, wenn weitere Splitter entstehen.

      Nachdem ich Email-Geschirr nicht zum Kochen verwende, gehe ich davon aus, dass ich keine Probleme zu erwarten habe.

      lg
      Maria

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