Studie: Kollaps unserer Zivilisation unausweichlich

Wir verbrauchen derzeit drei Erden, und das können wir nicht für immer tun. Unser System baut auf grenzenlosem Wachstum – auch das kann nicht lange gutgehen. Man braucht die Linie, auf der wir gerade wandeln, nur in die Zukunft vorzuzeichnen, um zu erkennen, dass wir auf einen Abgrund zusteuern. Aber begreifen wir das auch wirklich?

Die kosmische Urkraft

Egal, welches Modell die Forscher in einer neuen Studie anwenden: Der Untergang unserer Zivilisation scheint unausweichlich. Ist die Menschheit am Ende?

Zusammenbruch der Zivilisation

Nun ist es sozusagen offiziell: Unsere Zivilisation ist am Ende. Wenn nicht in den nächsten Jahren eine radikale Umkehr erfolgt, ist der Untergang unserer Zivilisation auf dieser Erde nicht mehr aufzuhalten. Das ist das Ergebnis einer mathematischen Studie der University of Maryland.

Es ist nicht nur unser Verhalten, es ist die ganze Natur und Dynamik unserer Zivilisation, die einen Kollaps unausweichlich macht – wie bei vielen anderen historischen Hochkulturen zuvor.

„Der Prozess des Aufstiegs und Kollapses ist ein immer wiederkehrender Prozess wie die Geschichte zeigt“, heißt es in der Studie, für die Mathematiker, Soziologen und Ökologen zusammenarbeiteten und, beruhend auf heutigen Daten, die verschiedensten Szenarien für den Verlauf komplexer Zivilisation durchspielten.

Mithilfe eines theoretsich-mathematischen Modells namens „Human And Nature Dynamical‘ (HANDY) kann auch der Niedergang der…

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4 Kommentare zu “Studie: Kollaps unserer Zivilisation unausweichlich

  1. Ich glaubte schon vor 2/3 Jahren, dass unser Finanzsystem zusammenbrechen würde, aber es ‚hält‘ noch. Es gibt ‚das kölsche Grundgesetz‘. Ein Paragraph lautet: „Et hätt noch immer jot jejange.“ Es ist noch immer gut gegangen. Genau DAS scheinen die Verantwortlichen in Politik und Regierung verinnerlicht zu haben.

    Und man braucht nur einmal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, sich unter Menschen zu mischen, im Geschäft oder sonstwo – mit offenen Augen aufmerksam beobachtend … dann kann man die Hoffnung auf eine Umkehr aufgeben.

    Dennoch werde ich für mich so weiter machen wie bisher: kritischer Konsum, möglichst schadstofffreie Materialien verwenden, aussortieren, wenig neu kaufen, vorleben, nicht missionieren wollen, weniger Fleisch essen, Plastik reduzieren …

    Man könnte auch sagen/schreiben: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ oder: DAS ist mein ‚Apfelbäumchen‘.

    Liebe Grüße,
    Franka

    • Hallo Franka!

      Unabhängig davon, wie andere Menschen leben, möchte ich so leben, dass ich mir selbst in die Augen schauen kann und zu mir sagen kann, ich habe alles unternommen was mir möglich war, um die Umwelt ein Stück weit zu entlasten.

      Ich werde nicht alle Menschen dazu bekommen, sich so zu verhalten, aber es muss irgendwo beginnen.

      „Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“

      lg
      Maria

  2. Pingback: Wir, die Lemminge / Apocalypse 2040? | Verrücktes Huhn - Neues aus dem wahren Leben

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