selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Waschmittel

Wenn man im Supermarkt oder Drogeriemarkt in die Regale schaut, stehen Unmengen von verschiedenen Flüssigwaschmitteln zur Verfügung. Alle sind in große Plastikflaschen verpackt.

Leider ist Waschpulver auch keine plastikfreie Lösung, denn es ist entweder direkt in einer Plastikverpackung oder in einem dünnen Plastiksack, der sich in einem Karton befindet.

Daher kann man im Internet sehr viele Rezepte für selbst gemachte Waschmittelalternativen sowohl für Pulver als auch Flüssigwaschmittel finden.

Waschpulver selber machen

Olivenölseife, Gallseife und Soda

Olivenölseife, Gallseife und Soda

Rezept:

200g reine Olivenölseife
300g Waschsoda (Natriumcarbonat Na2CO3)

die geriebene Seife wird mit dem Soda vermischt

die geriebene Seife wird mit dem Soda vermischt

Die Seife wird mit dem Reibeisen gerieben und dann die Seifenflocken mit dem Soda vermengt.

Achtung: Reines Soda staubt ganz gewaltig. Wenn ich das Waschmittel das nächste Mal mache, werde ich die Seifenflocken in das Glas füllen, das Soda dazu geben und dann mit geschlossenem Deckel vermengen.

das fertige Waschpulver

das fertige Waschpulver

Dieses Waschpulver ist NICHT für Wolle und Seide geeignet.

Dosiert wird mit 2 EL vom Pulver für eine Maschine Wäsche.

Um eine stärkere Waschleistung zu erhalten, kann man etwas geriebene Gallseife dazu mischen.

Flüssigwaschmittel selber machen

Nachdem die Zutaten die gleichen sind, habe ich das selbst gemachte Flüssigwaschmittel nicht ausprobiert. Irgendwie war mir der Aufwand zu groß und ich habe mir keine Verbesserung versprochen.

Rezept:

20 g Olivenölseife
500 ml heißen Wasser

Die Olivenölseife reiben und mit dem heißen Wasser gut verrühren.

30 g Waschsoda (Natriumcarbonat Na2CO3) dazugeben und ca. 1 Stunde stehen lassen.

Danach noch einmal 500 ml heißes Wasser hinzufügen und mit dem Schneebesen gut verrühren.

Während dem Abkühlen immer wieder einmal umrühren. Es entsteht eine puddingähnliche Konsistenz.
Wenn man etwas Duft mag, kann man nach dem Abkühlen noch etwa 10-20 Tropfen ätherisches Öl dazurühren.

Anschließend in eine alte Waschmittelflasche oder eine Glasflasche einfüllen. Das Waschmittel sollte vor der ersten Verwendung mindestens 24 Stunden ruhen.

Flüssigwaschmittel im alten Behälter

Flüssigwaschmittel im alten Behälter


Diese Menge ist perfekt für eine 1,5 l Flasche, da genug Platz bleibt, um das Waschmittel vor dem Gebraucht gut zu schütteln.

Achtung: Direkten Hautkontakt zum Waschmittel wegen der leicht ätzenden Wirkung von Waschsoda vermeiden. Während der Zubereitung trägt man am besten Gummihandschuhe.

Auch dieses Waschmittel ist NICHT für Wolle und Seide geeignet.

Dosiert wird mit 2 – 3 Messkappen (150 – 200 ml) für eine Maschine Wäsche.

Praxistest

Im Internet findet man sehr unterschiedliche Meinungen zu den selbst.gemachten Waschmitteln. Einige sind sehr zufrieden, auch im Langzeittest, andere wiederum nicht so sehr und geben an, dass die Wäsche mit der Zeit nicht mehr so gut riecht.

Ich persönlich habe festgestellt, dass es vor allem eine Frage der Dosierung ist. Wenn man das Waschmittel zu gering dosiert, dann bleiben Fettläuse auf der Kleidung, was ich gar nicht lustig fand.

das Waschmittel wurde zu gering dosiert

das Waschmittel wurde zu gering dosiert

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

Fazit

Beide Rezepte funktionieren sehr gut, man darf nur nicht gewohnheitsmäßig (weil man das bei konventionellem Waschmittel immer gemacht hat) weniger als angeführt dosieren. Wenn das Wasser sehr hart ist, kann es erforderlich sein, die Dosierung sogar noch weiter zu erhöhen.

Es ist sicher eine sehr gute und umweltschonende Möglichkeit die Wäsche zu waschen, sowohl von den Inhaltsstoffen her als auch aufgrund der Vermeidung von Verpackungsmüll.

Reine Olivenölseife bekommt man gänzlich verpackungsfrei zu kaufen und Gallseife wird im Karton verpackt verkauft. Nur Waschsoda habe ich bisher ausschließlich in Plastikverpackung gefunden. Das ist aber wohl eine Notwendigkeit aufgrund der Reaktionsfreudigkeit von Waschsoda mit Feuchtigkeit.

Die Kosten sind sehr gering und liegen für den Liter Flüssigwaschmittel bei unter 1,– Euro. Die Zutaten für das Waschpulver kosten rund 5,– Euro. Der Preis ist also ziemlich unschlagbar günstig.

Ich kann mir vorstellen, dass das Flüssigwaschmittel besser funktioniert als das Pulver, weil die Seifenflocken bereits in Wasser gelöst in die Waschmaschine kommen, allerdings ist die Herstellung deutlich mehr Arbeit.

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Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty gerade auf meinem Blog durchgeführt.

Weiters verlinkt zu praktisch. plastikfrei. leben


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Im Index selbst.gemacht findest Du eine Übersicht über alle bisherigen DIY-Beiträge.

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69 Kommentare zu “selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Waschmittel

  1. Hallo Maria!
    Hier oben im Norden gibt es netterweise in fast jedem Supermarkt Waschpulver ohne Parfüm und Parabene im Karton, ohne Plastik. Das ist echt super. Weil aber Flüssigwaschmittel tatsächlich oft besser wäscht, wollte ich auch mal selbst machen. Ich hab schon alle Inhaltsstoffe besorgt, bin aber noch nicht zum Testen gekommen. – Danke für den Tipp mit den Gummihandschuhen, die fehlen mir auch noch, bevor ich loslegen kann.
    Liebe Grüße,
    Marlene

    • Hallo Marlene!

      Ja, die Wirkung von Soda darf man echt nicht unterschätzen, das habe ich leider selbst erfahren müssen (Sodastaub in der Nase)

      Wenn Du das Flüssigwaschmittel gemacht hast, schreibe doch bitte über Deine Erfahrungen damit!

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,
        Das werde ich machen – warte dafür auf einen kindersicheren Augenblick! 🙂
        Ich wünsch dir noch einen schönen Samstag!
        Liebe Grüße,
        Marlene

  2. Hallo Maria,

    ich habe ja auch schon jede Menge „Selbstgemachtes“ zuhause, langsam neigt sich gerade mein konventioneller Waschmittelvorrat dem Ende zu.

    Ich werde Dein Rezept demnächst mal ausprobieren …

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

    P.S.: Waschsoda habe ich bereits im Haushalt und es befindet sich in einer Papiertüte (Holste).

  3. Falls du mal nach Deutschland kommen solltes: Ecover Waschpulver gibt’s hier im Karton in Bioläden und im Müller Drogeriemarkt Waschsoda im Papierbeutel.
    LG Zora

  4. Hallo Maria,
    an selbstgemachtes Waschpulver traute ich mich bisher noch nicht ran, weil ich nicht weiß, was Seife z.B. mit Lycra oder Kunstfasern anstellt. Bisher habe ich nur Waschnüsse ausprobiert, die auch eine sehr gute Waschwirkung haben.

    LG, Saranesu

    • Hallo Saranesu!

      Waschnüsse haben halt ein ökologisches Problem. Sie wachsen nicht bei uns und haben einen langen Weg bis zu uns zurück gelegt.

      Aber das Schlimmste ist, dass der Preis in Indien, wo sie herkommen, durch den Export so stark gestiegen ist, dass sich die Inder die Waschnüsse nicht mehr leisten können.

      Danke Globalisierung – ich liebe Dich!

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,
        ja in der Tat sind die Waschnüsse ein großes Problem. Eine echte Alternative sind Roßkastanien. Sie wachsen vor der Haustüre und erfüllen den gleichen Zweck wie Waschnüsse.
        4-5 Kastanien zerkleinern, in ein Glas geben (z.B.Essiggurkenglas) halb mit sehr heißem Wasser füllen, 8-12 Stunden stehen lassen, abseihen und diesen Sud in die Waschmaschine geben. Bei heller Wäsche kann man noch 1/2 Päckchen Backpulver zugeben.
        Efeublätter eignen sich auch sehr gut zum Waschen. Einfach 10 Efeublätter in ein Stoffsäckchen geben und zur Wäsche in die Trommel legen. Fertig.
        Seit 4 Jahren wasche ich nun mit meinem selbstgemachten Waschmittel. Bisher konnte ich keine Nachteile entdecken. Allerdings nehm ich nur 80ml pro Waschgang. Alle 6 Wochen entkalke ich die Waschmaschine mit Zitronensäure im Kochwaschgang. Damit ich die Waschmaschine nicht leer in Gang setzten muss, habe ich mir aus weißer Bettwäsche Geschirrtücher genäht. Und damit die Waschmaschine voll wird, habe ich mir aus den Spannbetttüchern, die in der Mitte schon ziemlich durchgelegen waren, verschiedene Putzlappen genäht. Aus dem breiten Randstück, das noch sehr gut ist, habe ich mir Unterhosen auf den Leib geschneidert. Nach 5-6 misslungen Versuchen sind sie dann so gut gelungen, dass ich nur noch diese anziehe.
        Und seit ich die Kraft der effektiven Microorganismen entdeckt habe, gebe ich zur Wäsche immer ein halbes Senfglas voll noch zu jedem Waschgang dazu. Sie sind tolle Geruchsfresser und reinigen zugleich die Waschmaschine und die Abflußrohre. Die EM´s sind einfach gigantisch. Im Garten, im Haushalt, man kann sie einfach überall einsetzen. Und das Schönste ist, dass man sie aus Küchenabfällen selber herstellen kann…..
        lg Monika

      • Hallo Monika!

        Vielen herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar mit Anleitung und guten Tipps!

        Über EM habe ich auch schon viel Gutes gehört, ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht.

        lg
        Maria

  5. Von Fettläusen höre ich gerade zum ersten Mal – habe ich auch noch nie gesehen (obwohl ich Minimal-Dosierer bin).

    Natron und Soda bekommt man auch zum Teil in der Apotheke, vielleicht wäre das noch einen Versuch wert, plastikfrei heran zu kommen?

    • Hallo Stadtpflanze!

      Ich hatte bis dahin auch noch nie Fettläuse trotz reduziertem Waschmittel. Aber man lernt nie aus und alles geschieht irgendwann zum ersten Mal – wie man am Foto sehen kann.

      Speisenatron kaufe ich immer lose in der Apotheke und bekomme es ins mitgebrachte Glas abgefüllt.

      Waschnatron habe ich in Ö leider noch nicht unverpackt ohne Plastik gefunden.

      Ich werde mal in der Apotheke nachfragen.

      lg
      Maria

  6. Hallo,
    ich mache mein Waschmittel auch so (mit dem Reibeisen). Mit dem Unterschied, dass ich viel weniger Soda benutze (1 Esslöffel pro 5 EL Seife) und dafür jeder Wäsche Wasserenthärter zufüge (den gibt es in Papier). Ich habe viel schwarze Kleidung und Soda bleicht ein bisschen. Immer nur ein bisschen, aber mit der Zeit sieht man das schon. Die Wäsche riecht danach einfach nach nix, das finde ich sehr angenehm. Von manchen Gerüchen bekomme ich nämlich sogar Kopfschmerzen, und wenn ich da nicht weggehen kann, ist das echt blöd. Ich kann ja nicht immer nackig rumlaufen.
    Es gibt Soda in „gestärktem“ Papier (gegen Wasser geschützt) von Holste, habe meine Packung damals im real gekauft.
    Ansonsten kann man finde ich mit Seife, Soda, Natron und Essig den ganzen Haushalt schmeißen.
    Ally

    • Hallo Ally!

      Danke für die Info, dieses von Dir sogenannte „gestärkte“ Papier ist innen mit Plastik beschichtet und sieht nur nach außen wie Papier aus.

      Aber es ist natürlich viel weniger Plastik als eine dicke Plastikverpackung, keine Frage.

      Ich bin mit Gerüchen eben auch sehr empfindlich und bin damit nicht ganz alleine, wie mehrere Kommentare gezeigt haben.

      Danke für den Tipp mit dem Wasserenthärter wobei da natürlich die Frage ist, welches chemisches Zeugs da drinnen ist.

      lg
      Maria

      • Vielleicht kann man sich was in der Apotheke nachfüllen…
        In der Regel handelt es sich bei Wasserenthärtern um Zeolithe oder andere Ionentauscher mit poröser Kristallstruktur. Zeolithe bestehen aus Natrium, Aluminium, Silicium und Sauerstoff. Die Aluminum-Silicium-Sauerstoff-Struktur ist stabil, während das Natrium eher „locker“ drinsitzt. Das Natriumion wird ausgetauscht durch Magnesium/Calcium und ins Wasser abgegeben. Die Magnesium/Calciumionen sind dann gebunden.

      • Nope, habe bis zum Abi Chemie (nur Grundkurs!!) gehabt, das Studium geht erst im WS (Herbst) los 😉

    • Hi,

      als Wasserenthärter habe ich bislang stinknormales Spülmaschinensalz genutzt. Das gibt es ja auch in Pappe ohne Plastikinnenbeutel.

      Ja stimmt…mit dem selbst angemixten riecht die Wäsche total neutral. Mir geht es da wie dir, allymentar…von zu viel Parfüm bekomme ich Kopfschmerzen und auch Atemnot.

      LG von Karin

  7. Danke dass Du Deine Erfahrungen hier teilst. Ist für mich eine Erinnerung an die Hobbythek, dort gab es so weit ich mich erinnere eine Sendung zu diesem Thema.
    Soda verwende ich gelegentlich lose für Weißwäsche (Kochen im großen Topf).
    Nie kaufen würde ich in Plastik dosiertes Flüssigwaschmittel bei dem das aufgelöste Plastik in die Wäsche und irgendwo hin gespült wird.
    LG Ute

      • Hallo Maria,

        du sprichst hier gerade Bettwäsche an. Da habe ich mal eine Frage…

        Es passiert ja gelegentlich, dass man sehr stark schwitzt. Vor allem im Sommer und wir haben Daunendecken. Keine superdicken aber trotzdem toll warm.
        Leider sind die ja irgendwann durch und sollten dann auch mal gewaschen werden.

        Jetzt meine Frage…Gibt es da ein natürliches Mittel, mit dem ich die waschen kann? Wäre schon klasse. Ich habe da bislang noch nichts gefunden und deshalb verwende ich bislang immer spezielle Daunenwaschmittel (was bestimmt nicht so toll für die Umwelt ist).

        Vielleicht weiß da ja jemand einen Tipp.

        LG von Karin

  8. Pingback: Müll reduzieren im Haushalt Teil 3.

  9. Hallo Maria,

    habe jetzt das Waschmittel nach Deinem Rezept hergestellt und erfolgreich bei 30°, 40° und 60° ausprobiert. Sogar meine Stoffbinden sind 1a sauber geworden;-).

    … übrigens habe ich jetzt festgestellt, dass es wohl auf die Firma bzw. den Laden ankommt, der Soda verkauft, ob es eine reine Plastikverpackung ist oder nicht …

    Viele Grüße gen Süden aus Berlin,
    Anja

    • Hallo Anja!

      Vielen herzlichen Dank für Deinen Praxisbericht für das Waschmittel. Ich freue mich sehr, dass Du so zufrieden bist damit!

      Bezüglich Soda – ich glaube Holste hat die Verpackung umgestellt in der Zwischenzeit.

      lg
      Maria

  10. Hallo Maria,

    ich hab da einen Buchtipp für dich
    Ökologische Haushaltsreiniger selbst gemacht von Sandra Gramm.
    Ich hab bis jetzt zwar noch nichts ausprobiert weil ich grad noch am aufbrauchen aller alter Sachen bin, aber die Rezepte hören sich einfach an und bei den meisten Rezepten braucht man so wie bei deinen nicht viele Zutaten.
    lg Magdalena

  11. Hallo Maria,
    na dann bin ich ja schon gespannt. Hab deinen Blog ja grad erst mal entdeckt und bin grad am stöbern in deinen verschiedenen Beiträgen. Gefällt mir sehr gut. Und ist wieder ein bisl eine Bestätigung das es mehr Leute gibt die so denken wie ich. Mein Freund und ich probieren seid gut einem Jahr plastikfrei zu leben. Und seid Jänner gibs keine Klamotten mehr für mich. Find ich alles ganz schön spannend 🙂
    Und dir weiterhin auch viel Erfolg, auch mit deinem Blog.
    Lg Magdalena

    • Hallo Magdalena!

      Herzlich willkommen und ich freue mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt. Mit Leben ohne Plastik und konsumkritischer Einstellung bist Du natürlich hier genau richtig und ich freue mich sehr auf einen Austausch mit Dir!

      lg
      Maria

  12. Pingback: Nachhaltige Pflege der Kleider / Nachhaltig Waschen | Lady Lynn

  13. Pingback: Die Allzweckwaffe Alepposeife | Disposable Society

  14. Hallo Maria,
    verwende schon länger (ca. 6 Monate) ein selbst gemachtes Flüssigwaschmittel, allerdings nach dem Rezept vom Blog „Zurück zum Ursprung“. Hab die Mengen für 100g Kern- bzw.Olivenseife umgerechnet und so 6l hergestellt. Beim Soda habe ich aber etwas gespart, dafür bentutze ich Zitronensäure als Wasserenthärter bzw. Weichspüler.
    Mit der Waschleistung bin ich bisher sehr zufrieden, auch stärker verschmutzte Wäsche, wie etwa dreckige Wanderhosen, werden super sauber.
    Dass sich das Mittel für Wolle und Seide nicht eignet konnte ich bisher nicht feststellen. Ich muss aber zugeben, dass ich auch vorher nie Feinwaschmittel benutzt habe und so kann ich keinen Unterschied feststellen. Wir haben auch sehr viel Funktionswäsche fürs Berggehen, auch da konnte ich noch keinen Verschleiß durchs Waschen feststellen.
    Die Prozedur des Mischens verkürze ich aber. Ich reibe einfach die Seife, gebe das Soda dazu, schütte das gesamte heiße Wasser drauf und lasse das Ganze stehen bis es etwas kühler geworden ist. Dann gieße ich es gleich in die Glasflaschen. Funktioniert allerdings nur, wenn man bereits weiß, wie ergiebig die Seife ist. Ansonsten hat man Pudding im Glas 😀
    Fettläuse hatte ich bisher noch nicht und auch unangenehm riechende Wäsche ist mir, dank zugesetzten ätherischen Ölen, nicht bekannt.

    Liebe Grüße, Daniela

  15. Für alle die nicht Zeit haben zum selber machen. Das Waschpulver von Ecover ist in einem Karton ohne Plastiksack innen drinnen. DIe ganze Verpackung ist aus Karton.
    Lg euch allen

  16. Nutzt die Zugabe von Ätherischen Ölen überhaupt was oder mache ich beim Waschen etwas falsch ???

    5ML kosten im Bioladen immerhin 5€. ^^

    Keine Ahnung wieviel Öl ich bei der letzten Herstellung zum Schluß rein gemacht habe, waren jedenfalls mehr als 40 Tropfen.

    Wenn ich meine Flasche öffne riecht es auch nach Blutorange, die Wäsche nach dem Waschgang riecht aber leider immer Neutral. 😦

    LG
    Watnu

    • Hallo Watnu!

      Meiner Meinung nach nützen die ätherischen Öle beim selbst gemachten Waschmitteln nicht viel und sind vor allem nicht mit dem Duft von konventionellen Waschmitteln oder Weichspülern vergleichbar.

      Ich persönlich verzichte darauf, weil ich es auch nicht für nötig halte.

      lg
      Maria

    • Ich brauche die „alten“ ätherischen Öle auf, für die ich so keine Verwendung mehr habe. Nach dem Waschen riecht die Wäsche aber auch immer sehr neutral. Ich find das eigentlich sehr gut, wenn man es mal gewohnt ist. Und die chemischen Duftstoffe der Industrie sollte man sich eh abgewöhnen. Vor allem polyzyklische Moschusverbindungen. Die reichern sich nämlich überall an.

      Liebe Grüße, Daniela

      • Ich finde es auch gut, wenn meine Wäsche nicht riecht. Nachdem ich second hand trage habe ich oft Probleme mit Sachen, die immer wieder mit Duftweichspüler gewaschen wurden. Die riechen so intensiv, dass die andere Wäsche davon annimmt und dass es manchmal mehrere Wäschen dauert, bis der Geruch weniger wird. Das zeigt mir, dass das nicht gut sein kann!

        lg
        Maria

  17. Hallo Maria,
    wir verwenden das von Waschkampagne seit gut einem Jahr:
    Umweltfreundlich, geruchlos und sehr günstig.
    Die verschicken auf Anfrage auch kostenlose Probebeutel…
    LG … Gerd

  18. Pingback: verpackungsfrei einkaufen in Graz | widerstandistzweckmaessig

  19. Ich mache ja mein Waschmittel mittlerweile auch selber – nach dem Rezept von langsamerleben und bin echt begeistert, wie gut das ist.
    Die Wäsche riecht gut und ich brauche viel weniger und der Weichspüler entfällt auch bei mir.

    LG von Karin

  20. Pingback: Praktische Tipps & Tricks für den grünen Alltag – Rückblick auf #EiNaB im Januar | Verrücktes Huhn - Neues aus dem wahren Leben

  21. Hallöchen 🙂 Nur als Tip: Wenn ihr ein russisches Geschäft irgendwo in der Nähe habt, könnt ihr dort Soda kaufen. Kostet weniger als das in der Drogerie, kann zum Backen verwendet werden und ist im Karton verpackt (Daheim einfach in ein Einmachglas oder eine Blechdose umfüllen).

  22. Pingback: selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Kastanienwaschmittel für den Vorrat | widerstandistzweckmaessig

  23. Das könnte mal was zum Ausprobieren für mich sein. Aber erst nach meinen zig anderen Projekten, momentan bin ich ja gut dabei, was Pläne und Abarbeiten angeht… Puhhh. 😉

  24. Hallo liebe gleichgesinnte Leute, ….ich habe da mal eine Frage zum Flüssigwaschmittel mit Kernseife und Soda. Um die Verwendung der leicht ätzenden
    Soda zu vermeiden, habe ich diese kürzlich mal gegen Natriumhydrogencarbonat getauscht. Als Seife benutzte ich Aleppokernseife (50% Olive, 50% Lorbeeroel). Herstellungsverfahren wie bekannt. Habe jetzt ca. 30 durchweg zufriedenstellende Maschinenwäschen damit hinter mich gebracht. Gibt es irgendwelche Argumente, wehalb ich doch lieber nicht so fortfahren sollte? Wasche auch Wolle so und giesse immer Essigessenz mit aeth. Ölen in die Weichspuelkammer.Vielen Dank im Voraus für Eure/Deine Meinung dazu. LGHolger

    • Hallo Holger!

      Essig und Soda/Natron neutralisieren sich gegenseitig – Säure und Lauge ergeben Wasser und Salz. (siehe Neutralisation – Chemie)

      Das ist kein so guter Tipp, denn es wird sowohl die Wirkung vom Essig als auch vom Soda/Natron aufgehoben.

      Grundsätzlich ist zu sagen, dass Soda basischer ist als Natron und daher für Reinigungsvorgänge besser geeignet ist. Waschwirkung ist aber sicher auch bei Natron vorhanden.

      lg
      Maria

      • Liebe Maria,
        Vielen Dank für Deine schnelle Antwort:-) ! Um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich aber noch einmal betonen, daß ich den Essig zum Weichspülen benutze, also nach dem eigentlichen Reinigungsvorgang! Das sollte doch kein Problem sein, oder? Zumindest wird das vielfach so gehandhabt und bei Fragen der Problematik fanden in den von mir gelesenen Berichten immer nur die Dichtungen der Maschine Aufmerksamkeit! Nochmals Danke für Deine Bemühungen und mit
        LG Holger

  25. Pingback: verpackungsfrei einkaufen in Graz | widerstandistzweckmaessig

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