Videotipp am Montag #12


Auch heute ist wieder Videomontag und ich möchte Euch diesmal eine Dokumentation zum Thema Lebensmittelverschwendung zeigen.

Am Schauplatz: Nicht gut genug

Für seine „Am Schauplatz“-Reportage mit dem Titel „Nicht gut genug“ hat sich Ed Moschitz mit dem Thema Lebensmittelverschwendung beschäftigt.

Wenn frisches Obst und Gemüse auf den Mist gekippt wird, dann angeblich nur, weil die Konsumenten das so wünschen. Wenn eine Frucht zu dick, zu dünn oder gar zu unförmig ist, kommt sie nie ins Geschäft. Dass so Tausende Tonnen hygienisch einwandfreie Ware jährlich im Müll landen, wird in der Warenproduktion oft verschwiegen.



Ich wünsche Euch viele aufrüttelnde Minuten.

Buchtipp:

Die Essensvernichter: Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist (Stefan Kreutzberger, Valentin Thurn)


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16 Kommentare zu “Videotipp am Montag #12

  1. Ich wusste es zwar, aber es noch mal zu sehen (ich habe die Hälfte angeguckt), das schockiert immer wieder. Es ist in meinen Augen ein Verbrechen und eine ungeheuerliche Verschleuderung von Ressourcen.
    Und allzu viele machen mit 😦 „Es is halt so.“
    Ein Grund für diese Haltung ist sicher die Entfremdung des Menschen von der Natur, von der Nahrungsproduktion. Wer selber im Garten etwas anbaut, wird davon nie etwas wegwerfen, sondern alles verwerten. Man weiß ja dann, wie viel Arbeit drin steckt.
    Wie schrecklich, diese Gleichgültigkeit der Menschen. Das betrifft ja auch die Politik.

    LG, Franka

    • Hallo Franka!

      Da gebe ich Dir 100%ig recht, Du sprichst mir echt aus der Seele.

      Wenn man nie etwas selber macht, dann hat man keine Ahnung, wie viel Arbeit hinter allem steckt und kann das alles nicht schätzen.

      Das Thema zieht sich durch ganz viele Bereiche wie Kleidung, Reparatur und natürlich auch die Landwirtschaft.

      Ich hoffe sehr, dass die Menschen wieder umdenken und alles wieder mehr zu schätzen wissen.

      lg
      Maria

  2. Hallo Maria

    die Omi von meiner Tochter sammelt auch Zwiebeln auf einem Feld ein. Sie lagert sie im Keller und verteilt sie übers Jahr an 5 Haushalte. Sind tadellos. Der Bauer ist froh darüber. Wer so eine Gelegenheit hat – unbedingt nutzen.

    lg
    Tanja

  3. Hallo Maria,

    Ich habe solche Bilder nun schon öfter gesehen, aber es ist immer wieder ENTSETZLICH.
    Und ich werde dieses Jahr (mit Rucksack auf’m Rücken…) mal schauen, wie es nach der Ernte hier bei uns so auf den Feldern aussieht.
    Liebe Grüße,
    Inga.

    • Hallo Cornelia!

      Das, was ich nicht fasse, ist, dass immer wieder gesagt wird „Der Konsument“ kauft das nicht.

      Das mag schon zum Teil stimmen, aber ein Teil der Wahrheit ist auch, dass es zu mühsam und zu zeitintensiv ist, das Feld händisch nachzuernten.

      Ich glaube, wenn man eine andere Preispolitik hätte, dann könnte man das schon verkaufen.

      Ich erinnere mich daran, als ich ein Kind war, gab es am Markt immer mehrere Steigen die mit I. und II. und III. Klasse beschriftet waren. Dementsprechend war der Preis gestaltet. Der Konsument konnte selbst entscheiden.

      Ich hoffe sehr, dass wir da wieder hinkommen, es ist für mich nicht akzeptabel, dass Lebensmittel, die genießbar sind, einfach so weggeworfen werden. Das muss echt anders werden.

      lg
      Maria

  4. Hallo,
    ich habe auch schon die ein oder andere Doku darüber gesehen und es ist einfach furchtbar. Die Frage ist eben, was kann man selbst dagegen machen? Schnippeldisko ist das eine, aber es ist keine alltägliche Lösung, die jeder anwenden kann (beschränkt sich eben auf wenige Veranstaltungen, meistens in Großstädten).
    Die Idee von CulinaryMisfits gefällt mir. Leider auch (noch?) nicht groß, aber toll, die Idee der Schnippeldisko auf Catering und Ladengeschäft auszuweiten. http://www.culinarymisfits.de/

    • Danke für den Linktipp, das ist wirklich eine gute Aktion! In Ö gibt es seit ganz kurzem auch ein Cateringunternehmen, das ausschließlich mit Lebensmitteln kocht, die für den Müll bestimmte Lebensmittel verkocht.

      lg
      Maria

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