Vorstellung: „Gemeinnützige Nahversorgung“

Heute hat mich ein Newsletter der „gemeinnützigen Nahversorgung“ erreicht, der mich sehr bewegt hat. Daher möchte ich Euch ganz kurz dieses sehr beeindruckende Netzwerk vorstellen.

gemeinnahversorgung

Auszug aus der Homepage:

Gemeinnützige Nahversorgung
Ein Netzwerk für „Menschen“ – die Kooperation und Gemeinschaft suchen.

Schaffen wir uns selbst eine überschaubare „Welt“ mit mehr Lebensqualität, mehr regionaler Selbstständigkeit und mit mehr sozialer Wärme, durch eine Gesinnungsänderung die ganz zwanglos von Mensch zu Mensch weitergetragen wird:

Abschaffung der „Arbeitslosigkeit“, Umkehr der Landflucht, pestizidfreie Landwirtschaft und mehr regionale Selbstversorgung über Versorgungs-Gemeinschaften, die sich über das frei zugängliche Netzwerk verständigen und vernetzen können. Befreien wir uns von vielen Zwängen, genießen wir ein selbstbestimmtes Leben und mehr soziale Sicherheit in einer Gemeinschaft.

Blumenfuelle

Und hier kommt die Info aus dem aktuellen Newsletter, die mich so beeindruckt hat:

Gelebte Praxis der „Gemeinnützigen Nahversorgung“

Am 12. Mai wurde eine arbeitslose und mittellose alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern durch einen Wohnungsbrand Obdachlos. Durch Unterstützung der „Gemeinnützigen Nahversorgung“ konnten Hilfsangebote vermittelt werden.

Heute bezieht sie eine Ersatzwohnung, die sie sich auch leisten kann. Der Eigentümer, der diese Ersatzwohnung nur sporadisch selbst genutzt hat, überlässt diese Wohnung der jungen Mutter OHNE EINE MIETE zu verlangen! Lediglich die anfallenden laufenden Kosten sind von der Mieterin zu bezahlen und die Mieterin sorgst selbst für die schrittweise Sanierung der reparaturbedürftigen Wohnung. Das kommt auch dem Vermieter zugute, weil dadurch der Werterhalt- oder sogar eine Wertsteigerung eintritt. So gewinnen beide!

Die Wohnung wurde bisher deshalb nicht vermietet, weil erhebliche Investitionskosten nötig gewesen wären und weil die Vermietung dann zu hohen Steuerbelastungen des Vermieters geführt hätte.

Die Vorteile des Vermieters: Durch den Verzicht auf Mieteinnahmen entstehen keine Steuerbelastungen, es fallen keine Investitionskosten an, der Werterhalt ist sichergestellt und ab sofort fallen auch keinerlei Fixkosten mehr an.

Die Vorteile der Mieterin: Sie kann langfristig mietfrei wohnen und sie muss nur die Betriebskosten bezahlen und sie hat Hilfsangebote zur Sanierung der Wohnung.

Das bessere Sozialsystem?

Eine junge, ebenfalls mittellose und arbeitslose Frau kommt aus Bosnien und die beiden Frauen sowie die zwei Kinder werden eine Wohngemeinschaft bilden. Die junge Mutter kann damit eine Vollzeitbeschäftigung annehmen und die junge Frau aus Bosnien führt den Haushalt, sie „lebt einfach mit“ und ist mit einem monatlichen Taschengeld von 150 Euro hoch zufrieden, denn in Bosnien haben 150 Euro einen Wert…

Auch Vater Staat ist ein Gewinner!

Es entfallen alle Sozialleistungen für die junge Mutter, denn sie arbeitet wieder regulär und organisiert auch die Kinderbetreuung selbst und es entfällt die Arbeitslosenunterstützung.

Die junge Frau aus Bosnien verursacht keinerlei Sozialleistungen, sie lernt Deutsch und sie kann sich möglicherweise nach einiger Zeit in Österreich integrieren.

Ich denke, das ist ein schönes Beispiel – mitten aus dem Leben gegriffen.
So funktioniert die „Gemeinnützige Nahversorgung“

Linktipp:

gemeinnützige Nahversorgung


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4 Kommentare zu “Vorstellung: „Gemeinnützige Nahversorgung“

  1. „Der Eigentümer, der diese Ersatzwohnung nur sporadisch selbst genutzt hat, überlässt diese Wohnung der jungen Mutter OHNE EINE MIETE zu verlangen! “

    Das gibt es „in groß“ für Häuser auch, man spricht von Wächterhäusern. Diese Häuser sind oft in einem schlechteren Zustand und werden von den Mietern eigenhändig renoviert; dafür können sie mietfrei dort wohnen. So soll auch dem Zerfall enteggen gewirkt werden. 🙂

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