Videotipp am Montag #15


Heute ist wieder Videomontag und ich möchte mich einem mir sehr wichtigen Thema widmen, es geht nämlich um den Müll.

Leben ohne Müll

Kaffeebecher, Pizzakarton, Müslipackung und jede Menge Plastik: Jeden Tag produzieren wir rund 1,3 kg Hausmüll. Ganz schön viel.

PULS startet den „Zero Waste“-Selbstversuch und trifft drei Damen, die eine Supermarkt-Revolution planen.



Ich wünsche Euch viele informative und inspirierende Minuten.


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8 Kommentare zu “Videotipp am Montag #15

  1. Also irgendwie find ich die „Errungenschaften“, die vor allem in der Stadt vermehrt konsumiert werden wie Coffe-To-Go und Fast Food ohnehin protzig und unnötig.
    Wenn man weiterhin so einen Lebensstil pflegen will wirds ohnehin schwierig werden.
    Wenn man sich dagegen mit etwas weniger zufrieden gibt und sich solche Dinge im wahrsten Sinne des Wortes spart, ist es halt auch einen Tick weniger umständlich.

    Liebe Grüße

    • Hallo Daniela!

      Also diese „Errungenschaften“ spare ich mir gerne. Zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel künstliche Zusätze und zu viel Müll – dafür zu wenig Geschmack, zu wenig Vitamine, zu wenig Mikronährstoffe und vor allem zu wenig Genuss. Eine sehr einfach Rechnung für mich 😉

      lg
      Maria

  2. Ich finde, dass das Video ein sehr schlechtes Beispiel ist.

    1. Was da alles als „Restmüll“ bezeichnet wird, ist zum Teil recyclebar.

    2. Zuerst wird gezeigt, dass Kaffee unterwegs kein Problem ist, aber im Fazit wird behauptet, es sei nicht möglich.

    3. Die Kosten sind meistens unterm Strich nicht höher. Auch das wird erst im Film gezeigt (z.B. festes Shampoo ist viel ergiebiger, als Flüssiges, da flüssiges Shampoo nunmal einfach mit Wasser angerührt ist – kann man auf jeder Packung nachlesen, an welcher Stelle Wasser auf der Zutatenliste steht). Im Fazit wird aber behauptet, Müll zu vermeiden würde zusätzliche Kosten verursachen. Dabei zahlt man in Wahrheit die Verpackung mit.

    4. Der Käse ist in Folie verpackt, Verpackungsfrei ist das überhaupt nichts, da braucht man auch keine Dose.

    • Hallo Stadtpflanze!

      Ich habe mir den Film natürlich angesehen bevor ich ihn gepostet habe.

      Mir hat er insofern sehr gut gefallen, weil er einmal Menschen zeigt, die nicht bereits so eingefleischte Müllvermeider und Plastikvermeider sind sondern Leute, die damit ganz schöne Probleme haben, weil sie bisher sehr gedankenlos damit umgegangen sind, ihnen teilweise die Phantasie und das Engagement dazu fehlt.

      Ich finde, dass nicht nur Menschen, die alles perfekt machen, als Vorbild dienen können, ganz im Gegenteil, es ist gut zu sehen, es kann anspornen zu sehen, dass andere Menschen teilweise recht banale Probleme bei der Umsetzung haben.

      Und natürlich hast Du recht, dass festes Shampon viel ergiebiger ist etc.

      Mein Fleischkauf ist verpackungsfrei jedoch deutlich teurer und auch für den offenen Käse bezahle ich viel mehr. Meine monatlichen Ausgaben sind insgesamt schon gestiegen und werden teilweise nur durch eine Erhöhung des „selber.machen“ Anteils aufgefangen..

      lg
      Maria

      • Mir geht es nicht darum, dass im Film kein „perfektes“ Ergebnis entsteht – hab ich auch nicht so geschrieben. 🙂 Mich stören die Widersprüche innerhalb des Videos selbst – genaueres habe ich ja oben schon geschrieben. Deshalb finde ich, dass es ein sehr schlechtes Beispiel ist.

        Ich lebe nicht Müllfrei, ich lebe nicht plastikfrei – aber man kann nicht erst feststellen: oh, es geht hier und da – und 10 Minuten später schlussfolgern: es geht nicht. Genau das wird in dem Video aber getan. 😉

  3. Die Beispiele am Anfang sind blöd. Er hätte besser eine Woche seinen Müll gesammelt und gezeigt. Eis esse ich nur aus der Waffel. Kein Becher. Und Kaffee trinke ich zuhause.

    Unsicher bin ich mir an Frischetheken in Lebensmittelketten. Auch wenn ich da müllfrei einkaufen könnte. Was passiert, wenn die eingeschweißten Sachen abends ins Kühllager kommen? Dann werden sie doch alle wieder neu verpackt aus hygienischen Gründen. Tag für Tag. Bis dieses eine Stück all ist. Spar ich nicht mehr Müll, wenn ich die Sachen gleich einzeln abgepackt kaufe? Im Kühlregal.

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Hallo Tanja!

      Für einen großen Supermarkt würde ich das jetzt insofern verneinen, weil die sicher die ganze Stange Wurst an einem einzigen Tag verkaufen.

      Aber wie ich immer schon sage – und Du hast das auch wieder einmal schön herausgearbeitet – man kann gar nichts generalisieren, weil einfach so viele zusätzliche Aspekte miteinzubeziehen sind, dass einem manchmal der Kopf raucht.

      Bei meinem Fleischhauer habe ich jedenfalls ein gutes Gefühl in Hinblick auf Verpackung. Ich glaube es gibt hier nur individuelle Lösungen.

      lg
      Maria

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