Müll reduzieren im Haushalt Teil 4.

Geschirr spülen und putzen

Gerade Putz- und Geschirrspülmittel werden nahezu ausschließlich in Plastik verpackt verkauft. Natürlich ist selber machen eine Alternative und im Internet findet man sehr viele selbst gemachte Haushaltsreiniger und Spülmittelalternativen.

selbst.gemacht ist für mich diesmal keine Alternative

Wie schon im Beitrag Müll reduzieren im Haushalt – Wäsche waschen ausgeführt, ist meine Motivation, ein Putzmittel selber herzustellen, wesentlich geringer ist, als selbst.gemachter Schokoaufstrich.

Daher habe ich mich entschlossen, biologische Putzmittel zu testen, die es im Handel verpackungsfrei zu kaufen gibt.

Müllreduzierter Putzmitteleinkauf

In meinem Bioladen habe ich die Möglichkeit gefunden, Putzmittel in selbst mitgebrachte Gefäße abgefüllt zu kaufen.

eine große Auswahl an verschiedenen Putzmitteln zum Abfüllen

eine große Auswahl an verschiedenen Putzmitteln zum Abfüllen

Die letzten Verpackungen von handelsüblichen Putzmitteln habe ich deshalb aufgehoben und verwende sie dadurch teilweise weiter, sodass sie nicht zu Müll werden.

Geschirr mit der Hand spülen

Als erstes ging mein Geschirrspülmittel aus. Im Bioladen gibt es Geschirrspülmittel neutral offen zu kaufen. Für neutral habe ich mich entschieden, weil ich keine Duftstoffe im Geschirrspülmittel haben möchte.

Inhaltsstoffe:
Zuckertensid, Kokosfettalkoholsulfat, Speisesalz, Citrat, Wasser gewirbelt

Nachdem ich das Spülmittel sowieso umfülle, habe ich keinen Sinn darin gesehen, die ursprünglichen Plastikverpackungen weiter zu verwenden.

Ich habe also eine 500 ml Glasflasche aufgehoben und im Geschäft wurde das Geschirrspülmittel vom großen Kanister in diese Flasche umgefüllt.

Geschirrspülmittel in der Glasflasche

Geschirrspülmittel in der Glasflasche

Zu Hause fülle ich wiederum meinen Bedarf in die Edelstahlflasche um. Ich mag es, wenn ich einhändig eine sehr kleine Portion auf Spültuch bzw. Spülschwamm dosieren kann.

Seifenspender aus Edelstahl für das Geschirrspülmittel

Seifenspender aus Edelstahl für das Geschirrspülmittel

Für 500 ml ökologisches Geschirrspülmittel habe ich 1,90 Euro bezahlt. Dieser Preis hat mich gar nicht geschreckt, weil ich vorher auch schon Ökowaschmittel in der Plastikflasche gekauft habe. Dadurch war das dann nur noch eine geringe Preisdifferenz für mich.

Mit der Waschleistung bin ich sehr zufrieden, es riecht neutral bis gar nicht und die Hände werden nicht mehr als üblich angegriffen.

Pulver für die Geschirrspülmaschine

Schon seit ganz vielen Jahren verwende ich lieber Pulver, Salz und Klarspüler für die Geschirrspülmaschine. Tabs finde ich einfach nur furchtbar und dass jedes einzeln verpackt ist sowieso. Mit dem Pulver kann man auch deutlich individueller dosieren und die Menge der Zugabe von Klarspüler kann ich auch selbst bestimmen.

Im Bioladen wird auch das Pulver für den Geschirrspüler lose verkauft. Ich brauche pro Jahr ca. 4 kg Geschirrspülpulver. Derzeit bin ich noch am Verbrauchen von Beständen, werde aber danach sicher einen Test machen.

Ein großes Glas mit Schraubverschluss ist für die Aufbewahrung vom Pulver sicher sehr gut geeignet.

Allzweckreiniger und Essigreiniger

Viel mehr brauche ich nicht um meinen Haushalt ordentlich zu putzen. Derzeit habe ich noch angebrochene Flaschen, die ich natürlich zuerst verbrauchen möchte, bevor ich auf verpackungsfreie bzw. verpackungsreduzierte Varianten umsteige.

Im Bioladen habe ich die entsprechenden Reinigungsmittel bereits gesehen und werde sie in die alten Flaschen abfüllen lassen.

Alternativen, die ich schon seit vielen Jahren ergänzend verwende sind Zitronensäure bzw. Essig und Soda.

Reinigung der Fenster

Zur Reinigung der Fenster verwende ich Geschirrspülmittel. Was für die Gläser meiner Küche gut ist, ist auch für mein Fensterglas gut. Habe ich zumindest für mich so beschlossen.

WC Reiniger

Auch den WC Reiniger bekommt man im Bioladen, wobei ich meistens jedoch auch den Essigreiniger in Kombination mit der WC-Bürste für die Reinigung der WC-Muschel verwende. Die Brille bzw. der Außenbereich wird sowieso besser mit Allzweckreiniger geputzt.

Bodenreinigung

Nachdem ich den Lärm, den Staubsauger machen, gar nicht leiden kann, verwende ich hauptsächlich den Wischmop.

Ich habe einen „langhaarigen“ Wischmop, den ich trocken verwende um die Staubflusen zu entfernen. Das geht echt rasch und das Ergebnis ist für mich voll ok.

Dann habe ich noch einen „kurzhaarigen“ Wischmop, den ich nass für die gründliche Reinigung verwende. Als Reinigungsmittel gebe ich einen Spritzer Allzweckreiniger ins Wasser.

Ich besitze zwar einen Staubsauger, aber den verwendet eigentlich nur mein Mann, weil er seinerseits den Wischmop nicht leiden kann. Es ist ein Staubsauger mit Dauerfilter, man braucht keine eigenen Staubsaugerbeutel. Das finde ich wiederum eine sehr gute Entwicklung im Staubsaugerbereich.

Kaufen würde ich mir aus heutiger Sicht jedoch keinen Staubsauger mehr, da ich mit Wischmop, Besen und Schaufel alles gut bewältigen kann.

Minimalismus beim Putzen

Ich putze sehr minimalistisch. Bei mir muss es nicht klinisch rein sein. Mir sind andere Dinge wichtiger im Leben, als ein jederzeit staubfreier Parkettboden.

Auch bin ich der Meinung, dass man nicht für alles und jedes ein eigenes Mittelchen haben muss. Allzweckreiniger sind so gut wie für alles geeignet, nicht umsonst heißen sie „Allzweckreiniger“.

Essig und Zitronensäure sind eine perfekte Ergänzung, vor allem wenn es um Kalk geht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Entkalker gekauft. Den Wasserkocher entkalke ich regelmäßig mit Zitronensäure.

Hartnäckige Fettflecken bekomme ich mit Waschsoda weg.

weniger ist gut für die Umwelt

Für mich geht es beim Thema „Putzmittel“ nicht nur um eine Reduktion des Verpackungsmülls sondern auch um eine Reduktion der Putzmittel an sich.

Je weniger Putzmittel ich verbrauche, desto weniger wandert ins Abwasser.

* Jedes Familienmitglied hat ein anderes Glas. Dadurch konnte ich die Menge an schmutzigen Gläsern drastisch reduzieren.

* Neben meinem Waschbecken im Bad hängt ein kleines Handtuch, mit dem ich das Waschbecken nach dem Gebrauch trocken wische. Dadurch vermeidet man Kalk- und Seifenablagerungen und braucht das Waschbecken nicht so oft mit Reinigungsmittel zu putzen.

* Der Spiegel wird nach jedem Duschen ohne Reinigungsmittel mit einem trockenen Handtuch (das ich nur dafür verwende) gereinigt. Nach dem Duschen ist er nämlich so schön beschlagen, sodass er auch ohne Putzmittel perfekt glänzend und streifenfrei sauber wird.

* Die Duschwand wird mit einem Glaswischer bzw. Duschabzieher von Wasserspritzern befreit.

* Staubsauger verwenden wir maximal 1 x pro Woche, denn der Staub kann auch mit dem Wischmob entfernt werden. Das geht ganz schnell, braucht keinen Strom und macht auch viel weniger Lärm.

Die Liste ließe sich jetzt sicher noch weiter fortsetzen, das sind nur einige Beispiele wie man Putzmittel reduzieren kann.

Was und wie ich es mache wird nicht für jeden und alle Situationen passen, da die Lebensumstände für alle Menschen anders sind. Diese Tipps verstehen sich daher lediglich als Anregungen.

Ergänzende Tipps für minimalistisches Putzen sind in den Kommentaren herzlich willkommen!

Linktipp:

sauber ohne Tierversuche


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty gerade auf meinem Blog durchgeführt.

Weiters verlinkt zu praktisch. plastikfrei. leben


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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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60 Kommentare zu “Müll reduzieren im Haushalt Teil 4.

  1. Hallo Maria,
    ist ja witzig, gerade gestern habe ich in der Zeitschrift „Frau im Leben“, die mir die Nachbarin gegeben hatte, einen großen Artikel gefunden, in dem es darum geht, dass viel zu viel Putzmittel verwendet werden und diese dann auch Abwässer und Gesundheit belasten. War sehr interessant zu lesen. In der Ausgabe 7/2014 stand ebenfalls ein Artikel über Bio-Kleidung, aber das nur informationshalber :o)
    Ich selber halte es ähnlich wie Du, fegen, wischen und putzen mit so wenig Chemie wie möglich. Ich habe Essig, Neutralseife, Zitronensäure und Spülmittel und das war es. Was ich mir vor einigen Jahren angeschafft habe (ich weiß zwar nicht, ob ich das nach heutigem Wissen wieder tun würde) sind Putztücher aus Microfaser. So kann ich in vielen Bereichen ganz auf Putzmittel verzichten, z.B. putze ich Fenster nur mit Wasser.
    LG Uta

    • Hallo Uta!

      Das ist so ähnlich wie mein Putzen des Spiegels ohne Putzmittel, aber ich verwende dazu einfach ein altes Baumwollhandtuch, das funktioniert auch super.

      Ich mag die Microfasertücher nicht angreifen, weil sich das für mich total eklig anfühlt und auf Hautschuppen (ich habe eher raue Hände) „kleben“ bleibt.

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,
        das habe ich bei „normalen“ Microfasertüchern auch, also bei denen, die man so im Supermarkt kaufen kann. Ich habe diese bei einer Party gekauft. Würde ich heute wohl auch nicht mehr machen, da ich keine Infos über die Produktion finden kann, aber die kann ich anfassen und mit sehr wenig Wasser und ohne Putzmittel gut putzen. Und da ich sie nun einmal habe und seit Jahren zufrieden bin, nehm ich diese jetzt erst mal weiter. Baumwolllappen oder Tücher fusseln bei mir oft stark. Gibt es da Tricks?
        LG Uta

      • Hallo Uta!

        Natürlich ist es voll sinnvoll, wenn Du das, was Du hast weiterverwendest, vor allem, wenn Du zufrieden bist damit.

        Ich verwende alte Windeln von den Kindern. Die sind inzwischen echt uralt und fusseln gar nicht mehr. Darüber habe ich noch nie nachgedacht, weil ich kein Problem damit hatte.

        lg
        Maria

    • Hallo Uta, hallo Maria

      Ich habe mich in den letzten Tagen auch mit der Frage beschäftigt, ob Microfasertücher eine plastikfreie Möglichkeit darstellen, Putzmittel zu sparen, denn ich benutze sie gerne.

      Angeregt von Utas Beitrag habe ich mich ein wenig auf die Suche gemacht:

      Microfasern werden grösstenteils aus künstlichen Fasern hergestellt: Polyester, Nylon oder Acryl.

      Es gibt aber eine Alternative: Microfasern aus Zellulose. Und es gibt auch Putztücher aus Zellulose, die putzmittelfrei säubern. Weitere Infos und Bezugsquellen für Deutschland gibt es im Internet (denn ich lebe in der Schweiz und suche mir hier meine Quellen).

      Mein Fazit: Die Microfasertücher, die ich derzeit Zuhause habe, werde ich weiterhin benutzen. Sollte es irgendwann ein neues Tuch geben, dann natürlich eines aus Zellulose.

      Herzlich

      Barbara

      P.S. Es gibt auch Microfaser-Waschhandschuhe aus Zellulose, für alle, die auf ein Peeling nicht verzichten, aber die Plastiktube im Drogerie-Regal stehen lassen wollen.

      • Hallo Barbara!

        Vielen herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Bericht über Deine Recherchen! Du hast da sehr interessante Informationen zusammen getragen.

        Danke schön für Deine Bemühungen und Dein tolles Kommentar!

        lg
        Maria

  2. GuMo! 🙂
    Wir hatten auch mal einen Staubsauger ohne Beutel. Nie wieder. Der Vorteil, dass das Teil ohne Beutel war, war am Ende immer eine Friemelei, um den Behälter sauber zu bekommen. Und das Teil war derart laut, dass man schon Gehörschäden bei der hohen Dezibelzahl befürchten musste. O_o

    Wir haben einen Elektrolux. 20 Jahre ist der sicher schon alt. Von der Oma geerbt, denn sonst gönnt man sich sowas ja nicht. Ein Wahnsinnsteil mit allem möglichen Zubehör. Und sein Geld wirklich wert. Achja … leise ist er auch. 🙂

    Ansonsten bin ich, wie Du weisst, ganz bei Dir: wenig verschiedene Putzmittel. Inzw. hab ich noch nicht mal mehr Allzweckreiniger. Irgendwie ist alles wunderbar mit Essigessenz respektive Waschsoda umweltschonend sauberzukriegen. lg

    • Laut ist unserer auch. Aber der Behälter ist ohne jegliche Probleme einfach auskippbar. Scheint sich was weiterentwickelt zu haben 😉 (Dyson)

    • Hallo Trix!

      Da bewahrheitet es sich doch, dass manchmal die alten Sachen einfach besser waren (siehe beplante Obsoleszenz) Heute würde ein Staubsauger nie mehr so alt werden.

      Und wenn er leise ist – sensationell, dem könnte ich wahrscheinlich dann doch was abgewinnen.

      lg
      Maria

      • Du … ich glaub wirklich, es liegt an dem „ohne Beutel“-Gerät. Eine Freundin hat sich auch einen gekauft, trotz Vorwarnung. Heute saugt sie mit Ohrstöpsel. :’D

      • Ich will keine Werbung machen, aber ich schwöre einfach auf meinen Miele-Staubsauger mit Beutel. Wir hatten einen ohne Beutel (vom devil), der seine Saugkraft nach und nach verloren hat. Außerdem ist es mit einer Hausstauballergie nicht schön so einen Staubsauger zu reinigen. Der Miele ist energiesparsam, leise und wenn man die passenden Miele-Beutel dazu nimmt, dann halten die auch echt lange! (Wobei ich manchmal auch nur alle zwei Wochen sauge, je nach Bedarf).

      • Hallo Nanne!

        Ja, die Staubsauger ohne Beutel muss man immer sehr ordentlich reinigen, weil sie sonst sehr rasch die Saugkraft verlieren. Und das ist wirklich eine staubige und mühsame Angelegenheit und nix für jemanden, der eine Hausstauballergie hat.

        Ich finde immer noch dass nass reinigen die beste Lösung ist.

        lg
        Maria

      • So, ich bin mir nicht sicher, ob diese Antwort an der richtigen Stelle landet.
        Mit dem Nassreihigen hast du bestimmt recht. Ich habe aber Teppich :o)
        Wobei ich für mein Badezimmer die Anregung einfach öfter zu fegen, mitgenommen habe. Das hat nämlich Fliesen.

      • Hallo Nanne!

        Wenn man fix verlegte Teppiche hat, dann kommt man um den Staubsauger natürlich nicht herum.

        Ich kann mich allerdings erinnern, dass meine Eltern die losen Teppiche einfach ins Freie getragen haben und mit einem Teppichklopfer von Staub befreit haben.

        Bevorzugt wurde das im Winter gemacht, wenn gerade frischer Schnee gefallen ist, da dieser den Staub „geschluckt“ hat.

        Für die übrige Zeit hatten wir einen Teppichklopfstange in der Siedlung, über die der Teppich gehängt wurde.

        Vor 50 Jahren hat man auf solche Dinge noch geachtet, wenn Siedlungen gebaut wurden…

        lg
        Maria

  3. Bei mir ist es auch so ähnlich, hab mir allerdings noch vor gut 2 Jahren div. Putzmittel andrehen lassen (eine dieser Hausfrauenputzparty’s) und mache diese jetzt nach und nach fertig bzw. habe ich Flaschen gehabt die ich gar nie benötigt habe und die wurden alle verschenkt.
    Ich hab aber seit ich selber eine Wohnung habe, immer eine Flasche mit Essigessens daheim. Dieser geht sensationell zum entkalken und bis auf den Verschluss ist er ohne Plastik.
    Noch ein Tipp von mir: Alkohol (hochprozentig) bzw. Vorlauf ist auch ein altes Putzmittel für Fenster bzw. stark verschmutzte Stellen im Haus. Wenn der Mist von den Putzmittel von den Fenster runder ist (die ersten Male können sich Schlieren bilden) funktioniert das mit dem Alkohol super. Das Putzmittel könntest du sogar deinen Blumen geben (-hat meine Mama gesagt, keine Ahnung wie die Blumen darauf reagieren)
    glg
    Sonja

  4. Super Putzeinstellung! Ich bin etwas neidisch, das du die Putzmittel im Laden nachfüllen lassen kannst. Ich hab leider bei mir noch keinen solchen Service gefunden… aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. Mal schaun vielleicht bekomme ich auch in meinem Forum (zu dem jeder von euch herzlich eingeladen ist) mal Tipps wo ich das bei mir im Eck machen kann.

    • Hallo!

      Meist ist eine Menge Recherchearbeit nötig, bis man endlich ans Ziel kommt. Das ist die eigentlich aufwändige Sache, wenn man etwas verändern möchte.

      Sobald man alle neuen Quellen kennt, ist es kein bisschen mehr Aufwand sich umweltschonend und ökoligisch zu verhalten. Manchmal ist es sogar bequemer (siehe grüne Kiste wird ins Haus geliefert).

      Ich drück Dir die Daumen, dass Du bald eine Lösung findest!

      Forum habe ich schon einen Blick reingeworfen.

      lg
      Maria

      • Das Prinzip: Am Anfang Arbeit, dann kein Aufwand – sehe ich genauso. Der Vorteil ist, dass man sich dadurch schrittweise vorarbeiten kann, um Ersatz und neue Bezugsquellen zu finden. 🙂

  5. Frage zum entkalken:
    wie machst Du das bei der Waschmaschine? (oder hast Du schön weiches Wasser?)
    Und bei unserem Kaffee-Vollautomaten trau ich mich auch nicht an Alternativen zur vorgeschriebenen Entkalkertablette. Hat da Jd. Erfahrungswerte??
    Die Tabs finde ich auch völlig blöde, viel zu viel Verbrauch und Müll, die verweigere ich auch. Und habe bisher Komponentenwaschmittel genutzt, um, wenn’s nicht nötig ist, das Bleichmittel/ Fleckensalz zu sparen. Aber das gibt es jetzt nicht mehr, wir probieren grad rum, aber selbst die Bioladen-Waschmittel sind nur als Vollwaschmittel zu kriegen.

    • Hallo Fjonka!

      Wir haben sogar recht hartes Wasser, aber ich ignoriere das erfolgreich seit vielen Jahren und die Waschmaschine scheinbar auch.

      Vielleicht hilft es auch, dass ich nur bei 40° wasche, ich glaube die Menge der Kalkablagerungen hängt von der Wassertemperatur ab. Je höher desto mehr Kalk lagert sich ab.

      Bezüglich Kaffeemaschine kann ich leider nicht helfen, weil wir keine haben. Ich trinke keinen Kaffee und mein Mann macht den Kaffee in einer italienischen Espressomaschine direkt am Herd, da sind alle 3 Einzelteile zerlegbar und können mit Zitronensäure entkalkt werden.

      Das Waschmittel in meinem Bioladen ist ein Bausatzsystem und ich verwende nur das Basismittel.

      lg
      Maria

      • Hmmm- ich wasche auch höchstens bei 40°. Dann sollte ich das vielleicht einfach auch mal weglassen!? Mal mit Männe beschnacken…
        Offenbar habt Ihr einen wesentlich besser sortierten Bioladen als wir hier. Lose Putzmittel und Baukasten-Waschmittel… *seufz*
        Klarspüler in der Geschirrspülmascheine nimmst Du aber auch, oder gibt’s dafür auch was umweltverträgliches, das ich noch nicht kenne?

      • das mit den niedrigerne Temperaturen und weniger Kalk stimmt leider so nicht
        die Heizung heizt immer mit gleicher Temperatur hoch.. dann nur nicht so lange..Kalk lagert sich also von erster Minute an ab..allerdings ist heute schon in vielen Waschpulvern ein Entkalker drin
        (wir haben extremsten Kalk im Wasser und ich nehm nur ab und zu mal einen Maschinenreiniger)
        liebe Grüße
        Rosi

      • Hallo Rosi!

        Wir haben auch sehr stark kalkhaltiges Wasser, aber Enthärter verwende ich nicht. Zumindest bei der Waschmaschine hatte ich kein Problem dadurch. Sie ist jetzt deutlich über 15 Jahre alt.

        lg
        Maria

  6. Hallo, danke für die tolle Zusammenfassung. wo hast du denn den Edelstahl- Seifenspender her? Genau so einen. Suche ich für mein Spüli… leider haben alle die ich bisher gefunden habe einen Plastikkopf! Wir benutzen den Staubsager auch kaum… ich habe eine Hausstauballergie, und seit der im Keller steht und wir mehr feucht wischen, ist meine Allergie fast weg:-) Allerdings haben wir auch keine Teppiche… damit braucht man den dann ja leider doch! Ich bin immer noch verzweifelt auf der Suche nach plastikfreien Wischmops. Unser uraltes Ding ist komplett aus Plastik und langsam ziemlich hinüber…
    Viele Grüse von der Zwergenmama

    • Hallo Zwergenmama!

      Der Edelstahl-Seifenspender (ich habe ja mein Spǘlmittel drinnen) ist vom Baumarkt. Der Schlauchteil ist ja leider trotzdem aus Plastik, das ist scheinbar nicht anders machbar. Aber der Rest ist aus Edelstahl. Kostenpunkt war <20 Euro.

      Teppiche haben wir auch keine bzw. wenn dann nur so kleine, die man in die Waschmaschine werfen kann. Feucht wischen finde ich von der Nachhaltigkeit besser als Staubsaugen, weil der Staub feucht einfach besser entfernt wird.

      Der Wischmop ist aus Holz, Metall und die "Mophaare" aus Baumwolle. Der zum feucht aufwischen ist aber leider auch aus Plastik mit einem Baumwollüberzug. Da habe ich mich bisher aber nicht weiter darauf eingelassen, ob ich so ein Teil auch plastikfrei bekomme. Das war mir nicht so wichtig.

      Ich habe aber kurz mit google überfolgen, es gibt Alternativen mit Holz oder Metall, teilweise auch gebraucht. Am schnellsten findest Du wenn Du Wischmop und Bilder suchst und dann auf die Bilder klickst, die dem entsprechen, was Du Dir vorstellst.

      lg
      Maria

      • Die Seifenspender habe ich in einem Möbelgeschäft gekauft. Ansonsten ist dieser Bereich bei mir noch einer, den ich mir demnächst mal vornehmen muss. Da werde ich nochmal in deinen vielen Tipps schmökern.
        Herzliche Grüße,
        ‚Franka‘

  7. Hallo Maria,

    mit Microfasertüchern braucht man ja keine Reinigungsmittel. Wegen der Zapfenstellung. Ich mag die Dinger nicht. Hab aber noch 2. Irgendwie dachte ich, als Superhausfrau müsste die mal testen. Viel Schmutz ist einfach wasserlöslich. In der Küche hab ich viele Zitronenflecken, weil ich jeden Tag eine aushöhle und esse oder trinke, sodass ich die Flecken einfach zum Putzen nutze.

    Das Staubtrockenwischen statt saugen hab ich auch entdeckt. Geht viel schneller und lärmfrei. Der Feinstaub kommt mit. Gut bei Stauballergie. Ich putze alles mit Spülmittel und selten mal mit dem Rest Scheuermilch. Beides in Glasflasche. Kalkflecken kenne ich nicht. Die Senseo werde ich auch nicht mehr entkalken einmal im Jahr. Das bringt nix. Weil wir gar keinen Kalk haben. Die Zitronensäure ist wieder ausgezogen. Ich bin damit viel auf Edelstahl gekommen und nun sind die Sachen stumpf. Der Spültisch war total verrostet davon. Hab ich dann aber an dich gedacht und einen Sonntagmittag geschrubbt. Jetzt hab ich eine neue. 🙂

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Hallo Tanja!

      Das ist natürlich urpraktisch, wenn Du sowieso viel Zitronen verwendest. 2 Fliegen mit einer Klappe ist immer perfekt.

      Wenn Du so kalkarmes Wasser hast, dann ist das putztechnisch echt super. Vom Geschmack her finde ich aber kalkhältiges Wasser besser. Aber vielleicht ist das auch eine Gewohnheitssache, weil bei mir ist das Wasser stark kalkhältig.

      lg
      Maria

      • Liebe Maria,
        das mit dem Geschmack ist vermutlich Gewohnheitssache – wir mögen kein kalkhaltiges Wasser (vor allem nicht im Tee), weil wir weiches haben. Als ich in Kiel (sehr kalkhaltiges Wasser) gelebt habe, mochte ich das total gerne.
        lg Nanne

  8. Bei mir gib’s auch nur noch Allzweckreiniger, Essig, Waschsoda und Spüli. Das mittlerweile im Nachfüllkanister, solche wie in deinem Laden stehen, weil es bei mir weit und breit keine Nachfülmöglichkeit gibt. Ich dachte mal, ich hätte eine gefunden, aber das war nur Shampoo 😦
    Ich baue ja gerne meine eigenen Putzmittel, Scheuermilch will ich als nächstes probieren – das Rezept liegt schon bereit. Wäre schön, wenn ich keine neue Flasche kaufen müsste.
    LG Zora

  9. Die Idee, zwischendurch Staub und Flusen einfach mit dem Wischmob zu entfernen, gefällt mir ziemlich gut… immer gleich den Staubsauger rumzuschleppen mag ich nämlich auch nicht sonderlich. Insgesamt mal wieder ein interessanter Artikel, der dazu anregt, Gewohnheiten zu hinterfragen, danke! 🙂

    • Hallo!

      Freut mich, wenn Dir meine Vorschläge gefallen. Ich finde es unheimlich praktisch mit dem Wischmop und vor allem geht es voll viel schneller. Mit Staubsaugen im Haus mit den vielen Stufen braucht man(n) eine gute halbe Stunde. Wenn ich einmal schnell durchwedle kaum länger als 5 Minuten. Da mache ich es gerne zwischendurch und freue mich daran, dass es schnell wieder hübsch ist im Haus.

      lg
      Maria

  10. JA! Minimalismus beim Putzen unterstütze ich! Ich bin ja der Meinung, das viele unserer Wohlstandkrankheiten und Allergien durch zuviel Reinlichkeit entstanden sind- huuu, mit Grausen guck ich heute Babybilder von mir an, wo ich eine 2cm dicke Penatenschicht am Popo hab. Was hat´s mir gebracht? Empfindliche und trockene Haut. Dreck reinigt den Magen, sagte schon meine Oma. Und selbst, wenn das nicht stimmt: ein bißchen Staub hat noch keinen umgebracht. Grad als junge Familie KANN man gar nicht immer alles sauber haben….

    • Hallo Anne!

      Ich glaube auch, dass die Entstehung von Allergien eher von zu vielen Reinigungsmitteln begünstigt wird. Meine Kinder waren in einer Krabbelgruppe und da sind die Keime nur so herumgereicht worden. Zuerst waren sie öfters kranke aber nach einiger Zeit hat ihr Immunsystem so gut gearbeitet, dass sie in der Schulzeit nur noch ganz selten mal krank waren.

      lg
      Maria

  11. Ich bin auch eher der minimalistische Putzer – man könnte mich auch als faul bezeichnen… Ich mache alles mit Allesreiniger, Essig und Zitronensäure und ab und an Backpulver fürs Klo, falls sich doch mal hartnäckiger Schmutz abgesetzt hat. Ich hab leider keine Möglichkeit, hier in Düsseldorf Sachen selbst abzufüllen, weshalb ich noch überlege, wie ich das mit dem Spülen machen soll. Meine Eltern haben früher immer Neutralseife genutzt, vielleicht hole ich mir da einen großen Eimer, das hält ja ewig und die kann man oft wieder zurückgeben. Mein Vater ist Abwassertechnikmeister und ich weiß nicht, wie oft er schon die Hände über dem Kopf zusammengeschlage hat, weil die Bakterien in seiner Anlage wieder umgekippt sind, weil jemand zu viel Chlorreiniger oder ähnliches genutzt hat.

  12. Ich bin gerade dabei, meinen Haushalt etwas ökologischer zu gestalten, und froh über jede Anregung und Idee! Dein minimalistisches Putzkonzept gefällt mir, genauso handhabe ich meinen Haushalt auch. Für was tausend verschiedene Reiniger kaufen, die brauchen doch nur Platz und sind teuer. Vom Staubsaugen bin ich auch nicht so begeistert, den Lärm mochte ich schon als Kind nicht. Da ist mir mein Besen für schnelles kurzes Durchkehren und der Wischer um einiges lieber. Toll finde ich die Organisation, dass jedes Familienmitglied sein eigenes Glas besitzt und dieses auch wirklich den ganzen Tag über verwendet. Spart unnötigen Geschirrverbrauch und somit wieder sinnloses Verschwenden von Reinigungsmittel!

  13. Pingback: Müll reduzieren im Haushalt Teil 5. | widerstandistzweckmaessig

  14. Bin mit dem minimalistischen Putzen ganz bei dir. Aber ein, zwei Fragen drängen sich mir auf. Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen.

    Ich suche im Raum Graz nach einer günstigen Großpackung Zitronensäure. Bisher hab ich die kleine 150g Packung aus dem Supermarkt verwendet. Aber da muss es doch noch etwas anderes geben, oder nicht?

    Verwendest du eigentlich normales Bio-Spülmittel aus dem Bioladen? Ich habs mal mit selbstgemachtem versucht, war aber eher unbefriedigend vom Ergebnis her (schmierige Gläser und so). Hab aber auch schon mal gelesen, dass manche mit Olivenseife abwaschen. Irgendwelche Erfahrungen dazu?

    Wir haben relativ viele Teppiche, die auch so groß sind, dass ich sie nicht in die Waschmaschine stecken kann. Allerdings habe ich die Kurzflor-Teppiche mitlerweile alle gegen Fleckenteppiche bzw. Kelim-Teppiche ausgetauscht. Auf den Staubsauger möchte ich, zumindest solange das Hofer-Billigteil noch nicht kaputt ist, allerdings nicht verzichten.

    Liebe Grüße, Daniela

    • Hallo Daniela!

      Soviel ich weiß gibt es die Zitronensäure in Großpackungen in der Metro.

      Bio-Spülmittel kaufe ich bei der Kornwaage und fülle es in meine eigene Flasche ab (ebenso wie Waschmittel).

      Ich habe alle Teppiche bis auf 2 kleine Fleckerlteppich weg gegeben. Das macht es einfacher, ist aber natürlich auch Geschmackssache.

      Mit Olivenölseife würde ich nicht abwaschen. Allerdings kann man deutlich weniger Spülmittel verwenden, wenn man nur fettige Sachen mit Spülmittel wäscht. Ein Wasserglas braucht kein Spülmittel.

      lg
      Maria

      • Danke für den Tipp mit der Metro. Werd ich mir merken. Hab leider selbst keine Metro-Karte, aber ein Freund hat eine.

        Liebe Grüße, Daniela

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  20. Hallo
    Wir lieben Essiggurken. Und wenn die Gurken weg gegessen sind, kommt der Essig einfach in den Wasserkocher zum Entkalken. Oder ich schraube die Wasserhahnen ab und lege sie ins Gurkenglas bis der Kalk sich gelöst hat.
    Susanne

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