gelesen im Mai – Buchtipp #1

Meine neue Beitragsreihe

Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, jedes Monat ein Buch zu lesen. Früher habe ich Bücher verschlungen und es war vielmehr ein Buch pro Woche, das ich gelesen habe. Seitdem es das Internet gibt, ist das deutlich weniger geworden, da ich sehr viel im Internet lese.

Bisher hat das mit meinem Vorsatz ganz gut geklappt und bei meinem heutigen Morgenspaziergang habe ich mir gedacht, dass ich die Bücher auch gerne auf meinem Blog vorstellen möchte. Zu weit zurück werde ich nicht gehen, aber ich denke ich kann mit den beiden Büchern von Mai und Juni auch ganz gut im August starten und im September dann die Bücher von Juli und August vorstellen.

Künftig werde ich immer Anfang des Monats das Buch vorstellen, das ich im Vormonat gelesen habe.

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Die Dinge Diät von Inge Dinge
leichter leben mit weniger Kram

Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch sehr klar und logisch strukturiert ist. Als erstes wird das Problem allgemein geschildert und bereits im 2. Kapitel wird dem Problem auf den Grund gegangen – jeder einzelne Raum wird genau analysiert. Damit es nicht bei einer einmaligen Entrümpelungsaktion bleibt, ist es natürlich auch wichtig zu verstehen, wie das Problem überhaupt entstanden ist und damit befasst sich das 3. Kapitel. Gleichzeitig werden die Maßnahmen zur Beseitigung der Problemzonen geplant.

Kernstück sind dann die 8 Prinzipien der Dinge Diät, die jedoch nicht beim erfolgreichen Entsorgen der überflüssigen Dinge aufhören, sondern durch sinnvolle Maßnahmen für das künftige Verhalten ergänzt wurden.

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Wie bei jeder guten Diät hört es nicht damit auf, dass ein guter Zustand erreicht ist, sondern es geht vielmehr darum, wie das Erreichte erhalten werden kann. Daher geht es im 4. Kapitel um das Thema „Das Gewicht halten – für immer“.

Das Beste kommt zum Schluss – im 5. Kapitel findet man Rezepte und Übungen, wie man dabei bleibt und wie man vor allem vermeidet, dass sich wieder so viel ansammelt wie vorher. Diese Tipps finde ich besonders hilfreich und motivierend.

Ergänzt wird das Buch durch eine Bücherliste und Linktipps aus dem Internet.

Denken Sie immer daran: Es ist Ihr Leben und Ihre Wohnung, nehmen Sie die Dinge in die Hand!

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Mir hat das kleine aber feine Buch sehr gut gefallen.

Es handelt sich um kein trockenes Sachbuch sondern um eine Art „Tagebuch“ einer kleinen Gruppe von Frauen, die gemeinsam beschlossen haben etwas gegen die Probleme des Zuviel-Habens in ihren Wohnungen zu unternehmen. Das Buch liest sich leicht wie ein Roman aber die Tipps haben die Kraft eines guten Ratgebers.

Alle Bilder stammen von der Autorin.

Linktipp:

Der Blog zum Buch „Inge Dinge“

In den Downloads gibt es Motivationsposter und in einem FAQ werden häufig gestellte Fragen beantwortet.


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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23 Kommentare zu “gelesen im Mai – Buchtipp #1

  1. Danke für den Buchtipp! Wir sind gerade am Umziehen, und bei einem umzug fällt es einem umso mehr auf, wieviel man hat, und wieviel man von dem Ganzen tatsächlich braucht! Das schlimme ist: wenn es weg wäre, würde man es nicht missen, wenn man sich jedoch vornimmt, sich von manchem zu trennen, klappt es leider nicht! ☺️ danke nochmal!
    Lg, perihan

    • Hallo Perihan!

      Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit für eine Bestandsaufnahme und eine noch bessere Möglichkeit für eine Veränderung.

      Wenn man schon jedes Teil in die Hand nehmen muss, dann kann man sich auch gleich damit beschäftigen, ob es wirklich da bleiben darf.

      Viel Erfolg!

      lg
      Maria

  2. Oh, das klingt spannend, aber auch nach einer Menge Arbeit. Was mich immer beschäftigt: die meisten leben ja nicht allein in einer Wohnung. Wie vermeidet man anderen mit seinem Reduzierungswahn auf den Keks zu gehen?
    Viele Grüße,
    Marlene

    • Hallo Marlene!

      Ich denke, wenn man wirklich bei sich selbst und nur bei den eigenen Dingen bleibt, dann geht man dem anderen nicht auf die Nerven.

      Was geht es den anderen an, wie viele Klamotten ich in meinem Kleiderschrank habe?

      Ich glaube, mein Partner empfindet es eher als angenehm, wenn ich weniger Mittelchen im Bad herumstehen habe als alles mit verschiedenen Duschgels und anderem Zeug vollzuräumen.

      Diese Frage habe ich mir ehrlich gesagt noch gar nie gestellt, weil ich damit auch noch nie angeeckt bin.

      lg
      Maria

      • Hast recht, Maria, bei Kosmetik und Pflege und Kleidung ist das kein Problem. Beim Geschirr im Schrank könnte es aber schon Diskussionen geben und auch bei Büchern. Aber dann muss man sich vermutlich penibel an seine eigenen Dinge halten und Rücksicht nehmen, wenn andere die eigenen Sachen mitnutzen.

        Viele Grüße,
        Marlene

      • Hallo Marlene!

        Die oberste Regel ist IMMER, das Eigentum des anderen zu respektieren.

        Wirklich schwierige ist es meiner Meinung nach mit Kindern, die einer Anleitung und Führung bedürfen. Wichtig ist es, die eigenen Bedürfnisse nicht über die des Kindes zu stellen.

        lg
        Maria

      • Da hast du recht, Maria. Man darf es sicher auch nicht übertreiben. Wie ich mich mit meinen Hobbys, die zum Sammelwahn verführen (nähen, zeichnen), kenne, wird unsere Wohnung ohnehin nie minimalistisch aussehen. Aber ich möchte in Zukunft vermeiden, immer mehr anzusammeln.
        Liebe Grüße
        Marlene

      • Mein Partner war eigentlich schon Minimalist, als er mich kennen gelernt hat. Erst mit mir kamen viele Sachen in sein Leben. Es gibt schon einige Sachen, wie z.B. CDs, wo wir dann gemeinsam beschlossen haben, wie wir damit umgehen. Wenn ich mir unsicher bin, frage ich ihn immer. Klappt ziemlich gut.
        Meine Eltern aber kann ich z.B. überhaupt nicht dazu animieren auszumisten und zu reduzieren. Das ist dann halt auch so.

  3. Ich glaube ja das Problem ist nicht die Sachen zu entrümpeln, sondern, dass viele Menschen ständig Dinge kaufen die sie einfach nicht brauchen. Vielleicht sind das bei uns Frauen noch die urzeitlichen Gene die uns Sammeln lassen 🙂

    • Wenn ich Dinge wegwerfe nur um daraufhin gleich wieder einzukaufen, dann ist das natürlich der verkehrte Weg.

      Genau das hat mir an dem Buch aber sehr gut gefallen, dass so viele Tipps drinnen sind, wie ich mein Verhalten wirklich verändern kann, damit sich nicht mehr so viel Zeug ansammelt.

      lg
      Maria

    • Hallo Tanja!

      Das mit ständig darüber reden kenne ich auch, aber ich versuche das bewusst in meinem Umfeld nur auf Rückfrage zu machen.

      Um darüber zu reden habe ich mir andere Wege gesucht 😉

      Danke für den Videotipp, da habe ich gestern schon ein klein wenig angefangen reinzuschauen.

      lg
      Maria

      • Bezüglich dem Darüber reden, bin ich froh die Kontakte im Internet gefunden zu haben, die ähnlich denken. Das Minimalismus-Treffen in Hamburg hat mir echt gut getan. Gleichgesinnte.
        Im persönlichen Kontakt rede ich darüber nur, wenn es sich ergibt.
        lg Nanne
        P.S.
        Den Videotipp werde ich mir auch angucken!

  4. Wobei ich schade finde, dass dieser 20 Stunden-Mensch aus der Sendung nicht promoviert. Das ist so ungenutztes Potenzial, finde ich. Kann man zwar immer noch, aber es geht nie mehr so einfach wie im Anschluss zum Studium.

  5. Der letzte Teil würde mir wohl am besten gefallen – ich bin nämlich gar nicht so schlecht darin, mich von den meisten Sachen zu trennen – aber irgendwie kommt immer wieder etwas neues dazu, obwohl ich gar nicht mehr so viel Geld ausgebe… ich weiß auch nicht, woran das liegt…

  6. Klingt nach einem sehr interessanten Buch, muss ich mir mal genauer ansehen. Danke für den Tipp.

    Ich versuche auch regelmäßig, also ungfähr einmal im Jahr, auszumisten, und dann auch gleich die ganze Wohnung. Mein Partner kommt ebenfalls mit sehr wenig aus, ich hab den ganzen Kram in die Wohnung gebracht. Allerdings kann er sich von Dingen viel schwerer trennen als ich. Dinge wegzugeben, die uns gemeinsam gehören ist also manchmal recht mühsam.
    Aber trotz des Ausmistens kommen halt immer wieder neue Sachen in die Wohnung, da ich gerne nähe und handarbeite.

    Bei meiner Mutter stößt das Thema ausmisten leider auch auf taube Ohren. Ähnlich wie das Thema Ausmisten bei meiner Großmutter auf taube Ohren stößt, wenn meine Mutter sie dazu drängen will… Liegt wohl in der Familie 😀

    Liebe Grüße, Daniela

    • Hallo Daniela!

      Der Besitz ist eine sehr persönliche Sache, ich glaube, da kann man wirklich nur bei sich selbst ansetzen. Alles andere ist auch in meinen Augen eigentlich auch eine Grenzverletzung.

      Es gibt sehr persönliche Gründe, warum ein Gegenstand für den einen wertvoll ist und ein anderer ihn als Plunder ansieht. Das sollte man bei all seinen Überlegungen immer berücksichtigen.

      Das wichtigste beim Entrümpeln ist, das NACHHER im Auge zu behalten und nicht gleich wieder alle Lücken zu füllen bzw. sein Verhalten insgesamt zu verändern.

      lg
      Maria

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