Videotipp am Montag #26

Einen sehr aufwühlenden Film habe ich Ende voriger Woche im Internet entdeckt. Das Thema passt gleich in mehrerlei Hinsicht ganz zu meinem Blog.

Konservendosen werden teilweise aus Aluminium hergestellt. Aufgrund der umweltschädigenden Abbaumethoden sowie der Plastikbeschichtung im Inneren verwende ich bereits seit über einem Jahr keine Konservendosen mehr.

Dass das eine wirklich gute Entscheidung war, konnte ich in diesem Film hören.

Dennoch muss ich gestehen, dass ich sehr erschüttert war, als ich das Video gesehen habe. Da haben wir uns ja ganz schön etwas eingetreten, sage ich einmal salopp ausgedrückt.

Bisphenol A – Gift aus der Dose

Bisher lag der Grenzwert für Bisphenol A in Deutschland bei 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht. Doch seit 2015 wurde dieser auf 4 Mikrogramm (!!!) pro Kilogramm herabgesetzt.

Von Wissenschaftler wird teilweise angezweifelt ob das ausreichend ist.



Bitte schau Dir diesen Film an, er dauert nur rund 15 Minuten.

Ich kann nur eindringlich appellieren, sicherheitshalber auf Konservendosen zu verzichten!

In den letzten 100 Jahren haben wir scheinbar sehr viele Erfindungen gemacht, wo wir bis jetzt noch gar nicht abschätzen können, welchen Geist wir damit wirklich aus der Flasche gelassen haben (um es einmal sehr blumig zu umschreiben).


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Im Index Videotipps findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Videotipps.

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34 Kommentare zu “Videotipp am Montag #26

  1. Hallo Maria, ich kann in dem Newsletter keinen LInk zu dem Video entdecken, oder bin ich nur blind? Liebe Grüße, Martina

  2. Hallo Maria, Danke für den Video-Tipp. Es ist wirklich erschreckend, wie wenig sich die EU um die Verbraucher kümmert, wo es doch in Japan anscheinend funktionierend Lösungen gibt. Ich kann Dir zu BPA auch das Video „Platic Planet“ empfehlen. Denn dieser Stoff gelangt auch über Kunstoff-Flaschen in unseren Körper.

    Nur eine Randbemerkung: Konservendosen werden meines Wissens hauptsächlich aus Weissblech und nicht Aluminium hergestellt, da der Werkstoff Aluminium relativ zum Weissblech teurer in der Herstellung ist. Du kannst das mit einem Magnet (Weissblech ist magnetisch, Aluminium nicht) leicht nachprüfen. Bei mir hatte ich keine einzige Dose aus Aluminium…

    Liebe Grüße, Martin

    • Hallo Martin!

      Danke für den Videotipp – den Film habe ich bereits vor rd. 1 1/2 Jahren gesehen und er war neben dem Buch von Sandra Krautwaschl ausschlaggebend, dass ich meinen Haushalt weitgehende plastikfrei gestaltet habe.

      Vor längerer Zeit (als ich noch Dosen hatte) habe ich einmal den Test gemacht mit den Konservendosen und bei mir waren rund die Hälfte aus Aluminium und die andere Hälfte aus Weißblech.

      Vor allem Fischdosen werden hauptsächlich aus Aluminium hergestellt (war zumindest meine Erfahrung).

      lg
      Maria

  3. Danke, Maria. Genau meine Dosentomaten werden gezeigt. Auf Thunfisch kann ich verzichten. Sonst kaufe ich keine Dosen. Geruch und Geschmack von Dosengetränken finde ich so widerlich. Als Hochsensible kriegt man das gar nicht runter.
    Liebe Grüße – Tanja

    • Hallo Tanja!

      *lach* auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen, dass das etwas mit HSP zu tun hat. Aber Du hast recht, ich habe noch nie Getränke aus Dosen trinken können, den Geruch und den Geschmack habe ich nicht ausgehalten.

      Ich verwende nur noch Tomaten in Flaschen, die schmecken auch viel besser.

      lg
      Maria

  4. Na das haut mich um. Genau den Mais und das Sauerkraut esse ich gerne und viel. Nun wird radikal umgedacht! Danke für deinen Beitrag. Darf ich ihn auf meinem Blog rebloggen?
    LG Tina

  5. Genau wie du waren bei mir auch Krautwaschl und Boote die Auslöser. Seitdem habe ich keine Konservendosen mehr, nur noch Gläser. Da bleibt allerdings noch ein Problem: die Deckel auf den Gläsern sind innen beschichtet. Und ich befürchte, da ist auch BPA drin. Weißt du etwas darüber? Allerdings würde da nur ein Verbot helfen (wie bei so vielem).
    LG, Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Du hast bedauerlicherweise recht, es wurden auch schon Rückstände aus den Deckeln in Gläsern gefunden. Das war vor allem in Pesto (Fett löst super).

      Ich denke, dass es schon einen Unterschied macht ob Glas oder Konserve, alleine die Menge am verwendeten Kunststoff.

      Außerdem kommt das Lebensmittel mit dem Deckel nicht ständig in Berührung wie es in den Konserven schon der Fall ist.

      Vereinzelt ist man zu Silikondichtungen übergegangen, die sind daran zu erkennen, dass sie bläulich sind.

      Allerdings ist die Haltbarkeit dieser Deckel wesentlich reduzierter, die Dichtungen lösen sich sehr leicht. Dadurch wird die Weiterverwendung natürlich sehr erschwert. Für den einmaligen Gebrauch ist das jedoch eine gute Alternative.

      lg
      Maria

      • Ich befürchte, auch da muss man wieder Kompromisse eingehen und das kleinere Übel in Kauf nehmen. Was bleibt einem anderes übrig?

  6. Wer auf Plastik verzichtet, landet ganz schnell beim Problemfall Dosen. Ich habe am Wochenende gerade bei einer österr. Speiseölfirma angefragt, womit ihre Dosen beschichtet sind (für mein Auge und Gefühl sind sie unbeschichtet, doch ob das überhaupt möglich ist will ich genau wissen). Mal sehen, ob ich eine Antwort erhalte. Diese Firma hat gar keine Glasflaschen im Angebot, doch zum Glück gibt es Ausweichmöglichkeiten.
    „Den Kassenzettel nicht zu lange in der Hand halten“ …. ich bin geplättet 😮
    Danke und lg Petra

  7. Erschreckend! Wirklich erschreckend… dem mann und mir war das bisher unbekannt… danke für den Videotipp – obgleich wir nur wenige Produkte (Mais meistens o. Kokosmilch) in Konserven gekauft haben, werden wir das nun nicht mehr tun.
    Gar keinen Kassenzettel annehmen!

    Danke dir!
    Ana

    • Hallo Ana!

      Kassazettel ist so ein innerer Widerspruch in mir. Ich habe schon sooo viele Fehler gefunden indem ich den Kassazettel immer kontrolliert habe. Da muss ich noch nachdenken.

      Ich nehme ihn mit spitzen Fingern, lege ihn auf den „Wegräumtisch“ und lese ihn von der Ferne.

      Besser ist am Markt einkaufen, so wie ich heute, und gar keinen Zettel bekommen 🙂

      lg
      Maria

  8. Danke für dieses Video. Erschreckend… Dosenmais wird ab sofort vom Salat gestrichen – haben wir bisher ganz gerne gegessen :-(. TK ist vielleicht eine Alternative…? Dosentomaten und Tetrapak -Tomaten werden auch gestrichen. Ich sehe schon, wir haben noch viel zu tun ;-)… LG Birthe

    • Hallo Birthe!

      Mais kaufe ich seit über einem Jahr nur noch im Glas. Tomaten koche ich aus dem Garten selbst ein und wenn das nicht reicht, gibt es Tomaten aus Flaschen.

      Tiefkühlpäckchen sind innen mit Plastik beschichtet, auch wenn es aussieht, als wäre es nur Papier, also auch keine Alternative, wenn man Plastik meiden will.

      lg
      Maria

      • Ich glaube, so viele Tomaten können wir gar nicht anbauen… Habe gerade heute pass. Tomaten im Glas gekauft – wesentlich teurer, aber akzeptabel. Mais habe ich ehrlich gesagt noch nie im Glas gesehen – weil nicht darauf geachtet. Werde ich aber auf jeden Fall in Zukunft nur noch im Glas kaufen, das steht fest ! Danke für den Tipp und LG Birthe

  9. Ich finde solche Filme auch immer sehr erschreckend. Leider scheiterts dann wieder beim Einkauf im Supermarkt. Da zeichnet sich dann weiterer Handlungsbedarf ab…
    Vielleicht hast du ja mal Lust einen kleinen Einkaufsführer zusammenzustellen, wo man Alternativen finden könnte. Würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen.

    Liebe Grüße, Daniela

  10. Falls noch jemand die Firma Rapunzel kennt, ich habe denen gestern eine Anfrage wegen BPA in ihren Dosen geschickt und gerade erhielt folgende Antwort:

    „Seit Kurzem ist ein BPA-freier Lack in der EU zugelassen und verfügbar. Dementsprechend BPA-freie Dosen verwenden wir bereits für unsere grünen Erbsen und für den Zuckermais.
    Alle anderen unserer Dosenprodukte sind diesbezüglich gerade in der Testphase. Leider haben wir bei unseren Tomatenprodukten noch das Problem, dass der neue Lack nicht für die Tomatensäure geeignet ist. Wir hoffen aber auch hier, zusammen mit unserem Dosen-Lieferanten bald eine geeignete Lösung für einen BPA-freien Lack zu finden.“

      • Na man macht sich ja doch so seine Gedanken und die Leute im Bioladen eussten es auch nicht. Die meinten, das wär ne gute Firma (stimmt ja auch, finde ich) und würden sowas bestimmt nicht benutzen. Naja letzteres stimmt nicht, aber offenbar arbeiten sie ja dran. Ich war echt positiv überrascht über die schnelle und offene Antwort. Aber ich steig jetzt endgültig auf Glastomaten um.

      • Hallo Khendra!

        Ich denke der Handel wird auch irgendwann reagieren, wenn immer mehr Menschen etwas nicht mehr kaufen. Mit der Zeit wird es immer leichter werden Produkte ohne Plastik zu finden.

        lg
        Maria

  11. Was mich immer wieder stutzig macht, ist die Beschichtung der Deckel bei Nahrungsmitteln in Gläschen und Gläsern – ist das eigentlich dieselbe Beschichtung wie jene in den Dosen?

    • Hallo Ylvie!

      Also ob es genau die gleiche ist wie in Dosen kann ich Dir nicht sagen.

      Aber grundsätzlich sind die meisten Deckeln von Gläsern mit Kunststoff beschichtet.

      Zuletzt wurde versucht, diese vermehrt durch Silikondichtungen zu ersetzen. Diese erkennt man daran, dass sie blau sind.

      Für mich persönlich habe ich entschieden, dass ich diesen Kompromiss insofern hinnehme, als der Inhalt wenn das Glas steht, nicht mit dem Deckel in Kontakt kommt.

      lg
      Maria

      • Da kann ich zumindest auch was von Rapunzel berichten:

        „Zu Ihrer Frage mit den Deckeln: Hier sieht es sehr ähnlich aus wie mit den Dosen. Seit Kurzem sind auch BPA-freie Deckel verfügbar. Nach Auskunft der zuständigen Kollegin in der Produktion werden die sogenannten BPA-NI Deckel bereits bei uns für die Nussmus- und –cremes verwendet. Die Umstellung bei unseren Lieferanten, z.B. auch bei unseren italienischen Tomatenprodukten, läuft derzeit an. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit.
        Für Ihren Hintergrund: BPA ist eine Komponente im Außenlack der Deckel. Es ist nicht im Innendeckel vorhanden!

        Bei den von uns zurzeit verwendeten Deckel handelt es sich um PVC-Deckel. Die Deckeldichtungen sind Phtalat-frei (Weichmacher).
        PVC-freie Deckel sind in unserer Produktion im Moment noch in der Testphase. Rapunzel arbeitet im Gegensatz zu anderen Herstelleren bei z.B. Nussmusen und Nusscremes nicht mit Dampf-, sondern mit Kaltabfüllung und Vakuum. Die Dichtheit, Produktsicherheit und Laufzeit für diese Produktgruppe sind nach Ansicht unserer Produktionsleitung bisher noch nicht ausreichend geprüft.“

  12. Pingback: clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung | widerstandistzweckmaessig

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