clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #2

Das Thema „Ernährung“ beschäftigt mich gerade sehr. Im März habe ich darüber in meinem Beitrag „clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung“ bereits geschrieben und darüber erzählt, wie mein Plan dazu aussieht.

Bis jetzt ist es mir sehr gut gelungen, die Regeln umzusetzen. Ich fühle mich deutlich wohler in meinem Körper und bin auch schon ein bisschen weniger geworden.

Nach wie vor ziehe ich auf meiner Fensterbank in zwei Keimgläsern Sprossen und verfeinere Salate und allerlei anderes Essen damit.

Den Zuckeranteil in meiner Nahrung konnte ich gut reduzieren und esse mittlerweile gar keine Nahrungsmittel mit künstlichen Inhaltsstoffe.

In der Praxis zeigen sich die Probleme

Im Alltag hat sich jedoch sehr deutlich gezeigt, was letztendlich auch zu meinen Gewichtsproblemen geführt hat. Ich habe keine sinnvollen Essensgewohnheiten für Zwischenmahlzeiten. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich Fruktoseintoleranz habe und daher nur ganz wenig Obst essen kann.

Auch das Frühstück ist ziemlich einfallslos, vor allem seitdem mir gesagt wurde, ich solle den Tag nicht unbedingt mit Joghurt beginnen (laut TCM).

Also habe ich mich ein wenig im Internet umgesehen und bin auf den ausgesprochen informativen Blog Projekt: gesund leben gestoßen.

Am Anfang steht die Recherche

Hannah Frey ernährt sich seit 2011 nach dem Clean Eating Konzept und hat auf ihrem Blog bereits zahlreiche Informationen und Rezepte dazu veröffentlicht. Anfang März wurde ihr erstes Kochbuch, das gleichzeitig auch das erste deutschsprachige Buch zum Thema ist, veröffentlicht.

Nachdem mir die Rezepte auf dem Blog sehr gut gefallen, habe ich mir in diesem Buch die Lösung meiner Probleme versprochen und bin auch nicht enttäuscht worden.

cleaneating0Clean Eating
Natürlich kochen

bewusst genießen –
besser leben

Das ausgesprochen ansprechend bebilderte Buch gliedert sich in 5 Teile.

Im ersten Kapitel werden die Grundlagen vom Clean Eating vorgestellt. Die nachfolgenden Kapitel widmen sich Frühstück, Vorspeise, Hauptspeise sowie Desserts & Kuchen.

Einleitende Worte und Spezialthemen ergänzen die Rezepte mit hilfreichen Informationen. Insbesondere fand ich das Kapitel „Snacken erwünscht“ sehr hilfreich für die Lösung meiner Ernährungsprobleme.

Auch die Frühstücksideen möchte ich gerne umsetzen, insbesondere haben mich die Overnight Oats angesprochen. Diese Rezepte möchte ich unbedingt demnächst ausprobieren.

cleaneating2

#Projektgesundleben

In einem ihrer Beiträge hat Hannah einige Fotos von Lesern gezeigt, die ihre Rezepte nachgekocht haben. Das hat mich angeregt, mich auch einmal als kunstvolle Foodfotografin zu versuchen.

Gleich vorweg – keine Sorge, ich werde das nie wieder machen. Eigentlich wollte ich auf diese Weise die Ernährung von einen ganzen Tag zeigen, von Frühstück über Mittagessen über Zwischenmahlzeit etc.

Ich habe sehr schnell wieder aufgegeben, diese Fummlerei ist so gar nichts für mich. Ich bewundere Hannah mit welcher Liebe zum Detail sie die Bilder für das Kochbuch gestaltet hat. Ihr und allen anderen hingebungsvollen Foodbloggern spreche ich hiermit meine größte Hochachtung aus!

Trotzdem möchte ich Euch hier meine beiden ersten und gleichzeitig auch letzten Versuche schöne „Foodbilder“ zu machen, nicht vorenthalten.

Gemüse-Carpaccio

Eigentlich als Vorspeise geplant habe ich das Gericht durch Kartoffeln als Beilage und ein gekochtes Ei ergänzt und daraus eine Hauptspeise gezaubert. Es war total schnell gekocht und hat super gut geschmeckt. Für den Dip habe ich natürlich frische Sprossen verwendet.

Gemuesecarpaccio collage

Chia-Schoko-Pudding

Von Chia hatte ich so viel gelesen, dass ich diese als Superfood bezeichneten Samen unbedingt einmal kosten wollte. Das Rezept hat mich angelacht, also habe ich es gleich ausprobiert. Geschmeckt hat mir der Pudding sehr gut und ich werde das Rezept sicher noch öfters machen.

Das ist zum Beispiel auch eine gute Zwischenmahlzeitmöglichkeit, die gesund ist und kaum Zucker enthält, obwohl man das vielleicht anders vermuten würde.

Ein Grundrezept für Chia-Pudding ist ebenfalls bei Hannah zu finden.

chiapudding collage

Es geht weiter

Ich mache jedenfalls weiter. In dem Buch habe ich viele gute Anregungen gefunden und werde sicher noch einige neue Rezepte ausprobieren.

Fotos wird es davon jedoch vermutlich keine mehr geben, denn ich habe wieder einmal mehr festgestellt, dass ich ein sehr pragmatischer und puristischer Mensch bin.

ein einmaliges Ereignis...

ein einmaliges Ereignis…



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clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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31 Kommentare zu “clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #2

  1. Sehr interessant! Das ist genau das, mit dem ich mich auch gerade beschäftige. Dass diese Ernährung einen Namen hat, wusste ich noch gar nicht. „Clean eating“ passt wirklich gut.
    Werde noch mal deinen Links folgen. Vielen Dank, auch für den Buchtipp.
    LG, Ines

    • Hallo Ines!

      Clean Eating ist ein Trend, der aus Amerika kommt und ist vereinfacht ausgedrückt eine „modernisierte“ Form von Vollwerternährung.

      Ich fühle mich sehr wohl damit und freue mich natürlich sehr, dass ich Dich mit meinem Beitrag angesprochen habe!

      lg
      Maria

  2. Oh sieht das lecker aus, du solltest Foodbloggerin werden! 😉 😉 😉
    Das Thema ist spannend, allerdings fehlt’s bei meinen Männern da (noch) ein bisschen and der Einsicht. Ich habe aber fest vor, ab Juni, wenn ich mittags wieder zuhause bin, mal mit clean eating zu starten.
    Sind in dem Buch nur vegetarische Gerichte?
    GLG Biggi

    • Hallo Biggi!

      Dann könnte ich meinen Job auf den Nagel hängen und noch bloggen 😉

      Im Buch sind nur vegetarische und teilweise vegane Gerichte. Clean eating schließt aber Fisch und Fleisch nicht aus.

      Ich denke, dafür braucht man aber nicht unbedingt ein Kochbuch, das kriegt man auch so hin.

      lg
      Maria

      • Ah, OK, danke! Ich bin ja Vegetarierin und esse auch gerne vegan. Ich habe auch ein veganes Fastenbuch, das ich dringend ausprobieren will, weil ich momentan ein bisschen Probleme mit Übersäuerung habe und das Vegan-Challenge-Buch habe ich auch zuhause, ich glaube das Essen darin ist auch relativ clean! 🙂 Und bis ich die Bücher durchgekocht habe, gibt’s das andere bestimmt auch in der Bücherei! 😉
        GLG Biggi

  3. Hallo,

    seit kurzem bin ich stille und interessierte Leserin deines Blogs, aber heute möchte ich mal ausnahmsweise nicht still sein, denn beim Thema Ernährung grüble ich seit einiger Zeit über den Stichworten vegan/zuckerfrei/Superfoods vs. regional. Ich entdecke zunehmend interessante gesunde Rezepte, in denen wesentliche Zutaten eben nicht regional sind, gerade einige Superfoods und der jeweilige Ersatz für Kuhmilch und Zucker, ob Sojamilch oder Datteln.

    Ich schaue schon auf regional und saisonal, mache das aber nicht streng, ich mag und esse auch Quinua, Kokosflocken und Orangen 🙂 Auch bin ich noch nicht sonderlich informiert, aber ich mache mir immer wieder Gedanken. Und da scheue ich einfach etwas davor zurück, meine Ernährung so umzustellen, dass die Basics von weit her kommen. (Und ja, mir ist schon klar, dass man sich auch ohne das alles gesund ernähren kann 🙂 .)

    Obwohl du hier nur kurz Chia-Samen erwähnt hast, bin ich mit dem Thema regional hier doch an der richtigen Adresse (bei den entsprechenden Rezepten/Blogs steht da nicht viel). Deshalb wollte ich mal nach deinen Gedanken dazu fragen?

    Danke und viele Grüße
    Karin

    • Hallo Karin!

      Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich mich sehr freue, dass Du von der stillen zur „lauten“ Leserin geworden bist, danke für Dein Kommentar!

      Und Du hast natürlich vollkommen recht, Chia ist alles andere als regional. Saisonal ist bei Samen allerdings nicht relevant, ebenso wenig wie bei Hülsenfrüchten und Getreide, da diese getrocknet und gelagert werden.

      Zucker habe ich fast völlig reduziert. Datteln verwende ich gar nicht.

      Milchersatz verwende ich am liebsten Reismilch, wobei Reis natürlich auch nicht sehr regional ist, ich beziehe meinen lose im Bioladen, der ihn aus Italien hat.

      Chia verwende ich derzeit aus gesundheitlichen Gründen und gönne mir da eine Ausnahme.

      Ich kaufe sicher nicht 100%ig regional ein, da müsste ich auf zu vieles verzichten. Aber bei Obst und Gemüse achte ich schon sehr streng darauf saisonal und regional zu kaufen.

      Reis, ein Teil der Hülsenfrüchte und Samen sind sicher etwas weiter gereist.

      Ein wirklich sehr schweres Thema, das jeder (wenn es ihm wichtig ist) wahrscheinlich nur bestmöglich und mit vielen Kompromissen lösen kann.

      Pareto lässt auch hier grüßen (Du hast sicher „Abschied vom Perfektionismus“ gelesen)

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,

        mein Kommentar war zwar jetzt eher wirr und vage formuliert, aber du hast mich doch wieder in die richtige Richtung gestoßen, danke.

        Wenn Obst, Gemüse, Kartoffeln und Getreide (einigermaßen) regional sind, dürfen Hülsenfrüchte und ein paar andere Sachen auch von weiter herkommen. Mehr als 80 Pareto-Prozent werde und muss ich auch nicht erreichen 🙂

        Viele Grüße
        Karin

  4. erzähl mal bitte was zum Chia-Pudding. Ich begegne dem auch überall und stell mir das ganze Chia-Zeug aber unglaublich glibbrig vor. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das wirklich lecker/haptisch ansprechend sein soll?!?
    LG Zora

    • Hallo Zora!

      Gequollener Chia ist eigentlich ziemlich geschmacklos und neutral, kann vor allem auch als Eiersatz verwendet werden.

      Den Geschmack bekommt der Chiapudding durch die (Pflanzen)Milch und den Kakao.

      Natürlich nicht vergleichbar mit „echtem“ Pudding!

      Ich esse es aus gesundheitlichen Gründen, weil es voll gut für die Verdauung, zur Regulierung von Blutdruck und Cholesterin sowie dem Zuckerspiegel ist.

      Als gesunde Zwischenmahlzeit und um ein klein wenig den Süßgusto zu stillen ist es für mich perfekt.

      Zucker habe ich inzwischen gegen Minimum, aber ab und zu mag ich doch einmal etwas Süßes. Ich verwende dann Reismilch ungesüßt, die ist von selbst süß oder Fruchtmus mit Chia, das ist inzwischen auch sehr süß für mich.

      lg
      Maria

  5. Hi Maria,
    „overnight oats“ gibt es bei uns (oder eher: mir) fast jeden Tag. Ich finde sie super, weil man sie am Vortag vorbereiten kann und morgens nur noch verfeinern muss/ kann.
    Ich kenne mich mit TCM überhaupt nicht aus – aber geht es dabei nicht um die Temperatur des Essens und nicht (nur) um die Zutaten? Ansonsten wäre Porridge vielleicht auch eine gute Alternative, falls Du Dich damit anfreunden kannst.
    Toll, dass Du Dich wohler fühlst, denn wenn ich Dich richtig verstanden habe war die eigentliche Ernährungsumstellung nicht soooo drastisch. Bin jedenfalls sehr gespannt, wie es Dir weiter ergeht (ob mit Fotos oder ohne).
    Viele Grüße!

    • Hallo Dina!

      Die Umstellung auf (fast) keine Süßigkeiten war gigantisch enorm! Aber ich fühle mich so viel wohler und vor allem viel fitter.

      Porridge mache ich jetzt recht häufig zum Frühstück, das mag ich inzwischen sehr gerne und ist auch gar nicht viel Arbeit. Zucker kommt aber keiner rein.

      Joghurt geht mir schon ab, aber mittlerweile habe ich durch Chia eine interessante Alternative gefunden.

      Ich werde sicher ab und zu wieder berichten.

      lg
      Maria

      • Ich liebe Porridge !! Manchmal mit Himbeeren aus dem Garten oder einem Apfel und ein wenig Zimt …
        Aber heute werde ich mir gleich mal Overnight Oats für morgen in den Kühlschrank stellen. Das muß ich probieren !! Danke für den Link 🙂

  6. Ich bewundere immer die künstlerischen Fotos mancher Foodblogs, aber da geht es nicht nur ums Essen sondern eher um Fotografie. Mir ist es immer zu lästig, Essen zu fotografieren. Ich hätte keine Lust, etwas zu arrangieren und zu dekorieren. Außerdem hätte ich gar kein entsprechendes Zubehör. Kurz und gut: hier wird gegessen und nicht fotografiert 😉
    Da kann ich gut verstehen, dass du dazu auch keine Lust hast. dennoch sind deine Fotos schön geworden in dem Sinne, dass man Appetit bekommt, wenn man sie sieht.
    Für den Blog-Tipp herzlichen Dank. Da werde ich jetzt mal rumstöbern, denn ich müsste der gesunden Ernährung auch wieder mal einen Schubs geben.
    Liebe Grüße,
    Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Wir sind da wie so oft der gleichen Meinung, aber ich glaube bei mir ist noch dazu gekommen, dass ich mein Essen viel lieber gegessen statt fotografiert hätte 😉

      Viel Spaß beim Stöbern! Und vielleicht lese ich ja bald auch bei Dir etwas über gesunde Ernährung?

      lg
      Maria

      • So ist das bei uns auch. Ich komme gar nicht zum Fotografieren, selbst wenn ich wollte. Allerdings kochen wir auch nichts Ausgefallenes, Ausgefuchstes. Es soll eben nur lecker sein und das ist auch oft bei einfachen Sachen der Fall.

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  8. Hallo Maria,
    Chia habe ich letztens im Bioladen gekauft, weil ich bereits viel Gutes darüber gehört habe und es ausprobieren wollte. Die Tüte ist noch nicht angebrochen … Das wird sich jetzt dank Deines Beitrages ändern, denn den Pudding werde ich auf jeden Fall ausprobieren – und weiterstöbern, z.B. finde ich das Thema „Snacks“ auch sehr interessant ;-).
    Übrigends : Deine Fotos sehen sehr lecker aus – und machen Appetit auf mehr ! :-). LG Birthe

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