Was kommt nach dem Aussortieren? Wir fragen – 5 Minimalist_innen antworten. [Gastkommentar auf „Apfelmädchen & sadfsh“]

Von Marc wurde ich kürzlich gefragt, was denn eigentlich nach dem Ausmisten kommt.

Also Regale sind leer und wir beachten unser Konsumverhalten, aber was gibt es da sonst noch?

Diese Frage war gar nicht so einfach zu beantworten für mich und daher habe ich mir einige Tage Zeit gelassen um wirklich gründlich darüber nachzudenken.

so würde ich nicht leben wollen

so würde ich nicht leben wollen

Es fängt damit an, dass meine Regale gar nicht leer sind, werden sie vermutlich auch nie werden. Es gibt ein paar Regale weniger, ja, das schon. Aber alles weg? Nein, das würde ich gar nicht wollen.

Und irgendwie ist bei mir ständig alles in Bewegung, wie soll ich mich da angekommen fühlen?

Das Leben ist Veränderung.

Was Marc, Barbara, Michael, Frau DingDong, Gabi und ich darüber denken, ist im aktuellen Beitrag auf Apfelmädchen & sadfsh zu lesen und im Video auch zu sehen bzw. hören.

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15 Kommentare zu “Was kommt nach dem Aussortieren? Wir fragen – 5 Minimalist_innen antworten. [Gastkommentar auf „Apfelmädchen & sadfsh“]

  1. Wie kann es bei einer Lebensweise ein „danach“ geben? Mir gefällt Dein Kommentar dort, dass Minimalismus nicht gleichzusetzen ist mit Aussortieren. Ich bin sicherlich weit weg von einem minimalistischen Leben, aber der Gedanke reizt mich. Und mit Aussortieren fange ich mal an, mich zum Kern vorzuarbeiten. lg, Gabi

  2. Hallo Maria!

    Das ist ein insgesamt toller Beitrag, der mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat!
    Deinen Kommentar finde ich ebenfalls sehr reflektiert und durchdacht – man merkt, dass dich das Thema schon eine ganze Weile beschäftigt und du im Reinen mit dir und dem, was du tust, bist. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

      • Hallo Maria!

        Ja, das kenne ich sehr gut – mir geht es da ähnlich und ich freue mich, dass dir das Schreiben auch so ein Ventil bietet. Das ist unüberschätzbar. 🙂

        Liebe Grüße
        Jenni

  3. Hallo Maria! Ich glaube nicht, dass ich für „Minimalismus“ geboren bin. Ich kann mich begnügen mit dem was ich habe, und manches wandert natürlich auch ab und zu zur Altkleidersammlung, zum offenen Bücherschrank oder sonstwie in andere Hände, aber ich verspüre keine Lust und sehe keinen Sinn darin, mich zwanghaft von Dingen zu trennen, nur weil das jetzt „in“ ist oder darin eine Art Heilsversprechen liegt. Ich bin eine Sammlerin und ich verwerte das Gesammelte teilweise – praktisch oder künstlerisch … manches erst, nachdem ich es jahrelang habe „abliegen“ lassen. So what? Das Regal oben, nein, das wäre auch nicht „meins“ – gruselig ;o))
    Herzliche Rostrosengrüße
    von der Traude
    ☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼☼

    • Hallo Traude!

      Grundsätzlich ist es doch genau das, worum es beim Minimalismus geht – sich mit dem zu begnügen, was man hat und nicht ständig nach mehr zu streben.

      Aufgrund meines Hobbys Nähen/DIY hebe ich auch vieles auf, was normalerweise für den Müll wäre. Das widerspricht ein wenig dem aber ich finde das trotzdem ok.

      UWYH hat für mich auch viel mit Minimalismus zu tun, nicht immer etwas Neues zu kaufen sondern erst einmal nachzusehen, ob man etwas hat, was man dafür verwenden kann.

      lg
      Maria

  4. Nach dem Aussortieren von materiellen Dingen kommt das Organisieren der übrig gebliebenen Dinge und das Aussortieren von überflüssigen Einstellungen, Hobbys etc. Da verzahnt sich das Materielle mit dem Nicht-Materiellen, denn wenn ich ein Hobby o.ä. ad acta lege, können auch die Sachen weg, die damit einher gehen. Letztendlich bedeutet es auch: nicht mehr so viel kaufen, denn es ist lästig, nachher Dinge entsorgen zu müssen. Und es bedeutet vor allem: sich auf das Wesentliche konzentrieren und das mehr genießen.
    LG, Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Ja, an dem Punkt bin ich auch. Gerade beim Aussortieren von Büchern, was ich jetzt zum wiederholten Male mache, stellt sich das in der Form heraus.

      Vieles kann plötzlich weg, weil sich die Prioritäten verschoben haben mit der Zeit.

      So ist alles immer in Bewegung und das ist auch ganz gut so.

      lg
      Maria

  5. Hallo Maria!

    Ich bin deiner Meinung: Aussortieren und Minimalismus sind nicht dasselbe.

    Was mich an den meisten Minimalismus-Blogs allerdings etwas nervt (und deshalb habe ich die meisten auch wieder ent-abonniert) ist diese Fixierung auf ein gewisse Anzahl an Besitztümern nach dem Motto: „10.000 Dinge hat der typische Deutsche.“ – „Das ist viel zu viel, man kann auch mit 100 Dingen wunderbar leben!“. Kann man schon, muss man aber nicht.

    Ich begnüge mich lieber aktiv mit dem was ich habe und miste dann aus, wenn mir danach ist (oder wenn ich den Platz ganz akut für etwas anderes brauche).

    Bzgl. Traudes Kommentar: als Heilsversprechen würde ich das jetzt nicht sehen. Aber persönlich hat sich für mich ganz stark etwas in meinem Kopf verändert als ich merkte, dass Genügsamkeit mein Leben einfach um so vieles leichter macht und ich mich nicht mehr als armer Schlucker fühlen muss.

    Liebe Grüße, Daniela

    • Hallo Daniela!

      Ich denke auch, dass es nicht darum geht nur 100 Dinge zu besitzen, diese Zahl wurde ganz willkürlich gewählt. Jeder Mensch lebt in einer anderen Situation und die erfordert teilweise auch anderen Besitz z.B. durch Hobbys. Macht ja auch keinen Sinn ein Hobby aufzugeben, nur damit man dann weniger besitzt…

      Ich finde es schön, wie Du es beschreibst mit der Genügsamkeit, so sehe ich das auch!

      lg
      Maria

  6. Pingback: Monatscollage März 2016 | widerstandistzweckmaessig

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