Achtsam durch den Tag [Woche 18-21]

Achtsam durch den Mai

Jetzt bin ich in einem Dilemma. Die Nummerierungen stimmen nicht mehr überein. Denn die Übung 17 habe ich nicht gemacht, weil ich im Urlaub mein Buch zu Hause vergessen habe. Und nun ist die Woche 18 angebrochen und ich habe daher in der Woche 18 die Übung von der Woche 17 durchgeführt.

Da kommt wieder einmal mein krummes Denken durch. Irgendwie passt alles nicht mehr zusammen. Soll ich einfach eine Übung auslassen, damit die Nummerierung wieder passt? Oder in einer Woche gleich 2 Übungen gleichzeitig durchführen? Jetzt geht sich alles nicht mehr aus und ich bin am Ende des Jahres nicht fertig.

Und darüber denke ich nun schon ewig nach und komme zu keinem sinnvollen Ergebnis. Es dürfen mich alle Mrs. Monk nennen. Manchmal stehe ich mir selbst im Weg – bitte einmal laut über mich lachen.

Aber nun starte ich endlich wirklich mit dem Rückblick bei meinem Achtsamkeitsprojekt, bevor ich mich noch länger in der völlig unnötigen Nummerierungsproblematik verliere.

#18 in neue Räume eintreten

In dieser Übung geht es darum, dass man sich jedes Übergangs zwischen den Räumen bewusst wird. Wenn man einen Raum verlässt und einen anderen betritt ist die Aufgabe inne zu halten, einen bewussten Atemzug zu nehmen und sich der Unterschiede zwischen den Räumen bewusst zu werden.

Teil der Aufgabe ist es auch, bewusst etwas hinter sich zu lassen, etwas abzuschließen in dem Bewusstsein, etwas Neues zu beginnen.

in neue Räume eintreten

in neue Räume eintreten

Das war die schwerste Aufgabe bisher. Ich gestehe es unumwunden, um diese Achtsamkeitsübung zu schaffen bräuchte ich vermutlich ein ganzes Jahr. Das ist so unglaublich schwer!

Nur ganz selten ist es mir gelungen und wenn, dann war das mitten in der Nacht, als ich im Dunkeln auf das WC getappst bin. Am Tag ist mein ganzes Denken schon so weit in die Zukunft gerichtet, dass ich völlig ferngesteuert durch die Gegend gehe.

Ich glaube, dass es durch das Öffnen der Türe schon auch noch einmal gefördert wird. Die meisten Türen öffnen vom Gang aus in den Raum hinein, mit dem Öffnen betreten wir den Raum bereits. Leichter ist es in die andere Richtung, wenn wir die Türe in den Raum hinein öffnen, in dem wir uns bereits befinden.

Die Unterschiede zwischen den Räumen nehme ich jedoch meist deutlich wahr. Besonders die Temperatur- und Geruchsunterschiede sind immer sehr präsent für mich. Dieser Teil der Übung ist mir also relativ leicht gefallen. Aber so ein bewusstes Inne halten und das Abschließen des Alten, das habe ich so gut wie nie geschafft.

In der Vertiefung zu dem Thema steht, dass diese Achtsamkeitsübung für fast alle in dem Kloster unglaublich schwierig war und dass es viele Wochen gebraucht hat, bis sie dazu fähig waren, auch nur die Hälfte der Türen bewusst wahrzunehmen. Das glaube ich sofort.

#19 auf Bäume achten

Als ich diese Aufgabe las war ich mir unsicher, was daran das Außergewöhnliche sein soll. Denn ich liebe die Natur und ganz besonders die Bäume und alle Pflanzen.

Im zarten Alter von 5 Jahren habe ich in einem Beet der Nachbarin Blumen eingesetzt, die ich auf der Wiese fand. Und im Volksschulalter bekam ich meinen eigenen Blumenkasten, den ich mit großer Liebe mit den Resten bepflanzt habe, die keiner haben wollte.

Wenn ich eine Zeit für mich haben will, dann gehe ich in den Wald und genieße die Ruhe, die er für mich verströmt.

diesen Baum habe ich in Griechenland entdeckt

diesen Baum habe ich in Griechenland entdeckt

Bäume sind sehr außergewöhnliche Wesen, sie sind unglaublich stark und widerstandsfähig. Sie wachsen auch wenn sie ganz schlechte Bedingungen vorfinden und passen sich der Umgebung an.

Ein Baum lässt sich nicht einsperren, er durchbricht den Asphalt, der ihn zu begrenzen versucht. Steine, die sich in den Weg stellen, werden in die Wurzeln integriert.

Die Wurzeln wachsen verzweigt tief in die Erde, geben Halt und sorgen gleichzeitig für die Nahrung. Auch wenn es oberflächlich betrachtet ganz trocken ist, die Bäume haben genug Wasser, da sie so tief verwurzelt sind.

Selbst wenn ein Blitz einen Baum spaltet, wächst oft ein Teil weiter. Bäume beeindrucken mich durch ihren Widerstandsgeist und sind gleichzeitig so anpassungsfähig wie kaum ein anderes Lebewesen.

beeindruckend unter welchen Umständen Bäume leben können

beeindruckend unter welchen Umständen Bäume leben können

Viele Menschen haben vergessen, wie wichtig Bäume für unser Leben sind, sie wandeln CO² in Sauerstoff um und spenden nicht nur darunter Schatten sondern kühlen insgesamt die Erdoberfläche ab.

Wenn wir mehr Bäume auf unserer Erde leben lassen würden statt sie zu vernichten, würden wir weniger Problem mit unserem Klima haben.

Am deutlichsten spüre ich das immer in Griechenland, wenn ich zwischen den Bäumen (die beiden Bilder stammen aus meinem letzten Urlaub) lebe. Selbst im heißesten Sommer geht es mir hier gut. Ich brauche keine Sonnenbrille für meine Augen und nicht einmal eine Sonnencreme, denn die Blätter der Bäume filtern das Sonnenlicht.

Wenn ich jedoch in der Stadt bin, dann reflektiert der Asphalt die Hitze und das Licht blendet mich, weil es von den Häusern zurück strahlt.

Bäume sind für mich sehr besondere Wesen, denen ich mich sehr verbunden fühle. Daher sind sie für mich immer sehr präsent, nicht nur wenn es diese Übung so will.

#20 lassen Sie die Hände ruhen

Die Hände mehrmals am Tag völlig entspannt ruhen zu lassen hat mir wieder einmal gezeigt, dass ich manches, das in den Achtsamkeitsübungen vorgeschlagen wird, immer schon so mache. Einfach weil es mir gut tut!

Wenn ich merke, dass meine Hände nicht mehr still halten, sondern sich unablässig bewegen, gegenseitig an den Fingern zupfen oder reiben, ist das ein Alarmsignal für mich, dass ich zu schnell unterwegs bin. Die hektischen Bewegungen meiner Hände machen mich gleich noch mehr nervös und ich habe schon vor langer Zeit begonnen, aktiv dagegen zu wirken.

Wenn ich meine Hände entspanne, dann entspannt sich auch der ganze restliche Körper. Diese kleine Ruhepause der Hände verstärke ich durch bewusste Atmung und schon nach wenigen Atemzügen bin ich merklich ruhiger und meine Atmung hat sich verlangsamt.

manchmal hilft es, wenn sich die Finger gegenseitig festhalten

manchmal hilft es, wenn sich die Finger gegenseitig festhalten

Aber nicht nur auf den Körper sondern auch auf den Geist überträgt sich das Gefühl der Entspannung, wenn wir unsere Hände ganz bewusst ruhen lassen. Es ist eine gute Möglichkeit, den Kreislauf der Gedanken zu durchbrechen.

In der Vertiefung der Übung wird auch auf den Body Scan als hilfreiche Übung verwiesen. Darüber bin ich seinerzeit bereits im Buch „Schlank durch Achtsamkeit“ gestolpert und habe diese Übung als sehr hilfreich empfunden.

#21 Ja sagen

In dieser Woche war die Aufgabe, zu jedem und zu allem ja zu sagen, was geschieht unabhängig von einem Impuls zu widersprechen.

Mit dieser Übung hatte ich insofern meine Probleme, weil ich von Kind an darauf trainiert wurde immer „ja“ zu sagen. Und es bis heute kaum schaffe, zu etwas „nein“ zu sagen. In den letzten Jahren habe ich mühsam in winzig kleinen Schritten damit begonnen, mir selbst auch einmal ein „nein“ zu erlauben und das fällt mir nach wie vor sehr schwer.

Sehr langsam fange ich an zu erkennen, dass ein „nein“ zu jemand anderem ein „ja“ zu mir selbst und zu meinen eigenen Bedürfnissen bedeutet.

Aus diesem Grund, aber auch weil ich einfach mit so vielen anderen Dingen beschäftigt war, habe ich diese Übung nicht wie im Buch vorgesehen ausgeführt sondern weiterhin an meinem „ja“ zu mir selbst gearbeitet.

Ich überlege gerade, ob es möglicherweise für Männer wichtiger ist, diese Übung einmal durchzuführen. Mein Eindruck ist, dass sich Männer mit „nein“ viel leichter tun als Frauen, oft sicherheitshalber einmal „nein“ sagen und erst danach überlegen. Ob das ein Geschlechtsspezifisches Phänomen ist? Vielleicht wurde diese Übung in diesem Sinn auch eher für Männer konzipiert…

"Ja" sagen zum Leben

„Ja“ sagen zum Leben


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016Der Rückblick ist Teil von meinem Jahresprojekt.
Nähere Informationen dazu findest Du im Beitrag „Achtsam durch den Tag [Jahresprojekt]“, in welchem auch alle Links der Linkparty gesammelt werden.

Ergänzend dazu sind alle verlinkten Beiträge auf meinem Pinterest-Board „Achtsamkeit“ zu sehen.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose


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Achtsam durch den Tag [Woche 1-4]
Achtsam durch den Tag [Woche 5-8]
Achtsam durch den Tag [Woche 9-13]
Achtsam durch den Tag [Woche 14-17]

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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29 Kommentare zu “Achtsam durch den Tag [Woche 18-21]

      • Liebe Maria! Auch ich brauchte eine Pause. Mmhhh vielleicht ist das Teil der Entwicklung von Avhtsamkeit – insbesondere sich selbst gegenüber? Ich habe sehr gerne von deinen Erfahrungen gelesen! Das mit dem Neinsagen des männlichen Geschlechts kenne ich von meinem Mann, meinem Schwager und meinem Bruder (besonders, den Kindern gegenüber) Wir Frauen (meine Schwägerinnen und ich) sagen schneller und öfter ja, wobei sowohl mein Mann, aber auch ich in letzter uns für Entscheidungen vermehrt Zeit nehmen, auch wenn es sich scheinbar um Kleinigkeiten handelt. Alles Liebe dir!

      • Hallo Melli!

        Lustig, Deinen Beitrag mit der Farbe blau habe ich vorher gelesen und auch das mit dem länger machen.

        Für mich waren auch die 20 Wochen so ein Zeitraum, wo ich einmal eine Auszeit brauchte. Für mich war das die Übung „blau sehen“.

        Aber nach dem Sommer habe ich sehr gerne wieder weiter gemacht und es geht auch jetzt noch weiter und darüber freue ich mich gerade sehr, weil mich die derzeitige Übung sehr anspricht.

        lg
        Maria

      • Hallo nochmal! Ich freue mich ebenfalls schon auf’s Weitermachen. Die Übung, die ich gerade mache, genieße auch ich sehr 😊 Körperbezogene Übungen mag ich, obwohl mir das Meditieren an und für sich zur Zeit schwer fällt. Ich bin bei einem immer Schmerzgefühl angelangt, dass ich schwer beschreiben kann und es fließen oft die Tränen. Kennst du das auch?

  1. Ein sehr interessantes Projekt. Mein innerer Monk würde dann das Ja und das ausgelassene Projekt kombinieren, weil eh nichts besonderes passieren wird, wenn du nicht zu allem ja sagst.
    Was schade ist, ich habe das mal vor Jahren gemacht und es war sehr aufregend. Allerdings war mein Problem da, dass ich einen sehr anstrengenden Job hatte und deshalb zu allem Nein gesagt habe, was zunehmend zu einer sehr schiefen Balance führte. Mein Ergebnis damals war ja, dass ich mehr auf meinen Instinkt hören sollte…
    Aber ich verstehe dich auch. Es ist wirklich ein Frauenleiden, ich übe mich, inspiriert durch meinen Mann, am „Nein“ ohne Begründung und Entschuldigung. Und es ist echt schwer.

    • Hallo Dalia!

      Oh ja – genau das ist ein wichtiger Punkt für mich. Wenn ich dann doch einmal „nein“ sage, dann beginne ich mich zu entschuldigen und zu rechtfertigen und habe ein schlechtes Gewissen auch noch.

      Das war der Hauptgrund, warum ich diese Übung nicht so machen konnte. Es ist einfach ein zu schwieriges Problem für mich.

      Danke für Deinen eigenen Erfahrungsbericht dazu!

      lg
      Maria

  2. Liebe Maria, oh wie spannend! Als der Absatz zu „auf Bäume achten“ kam, war ich schon innerlich am jubeln, weil ich das gerade auch mache. Ich liebe es, durch den Wald zu laufen und die verschiedenen Bäume zu betrachten, die Borke zu betasten und an Nadeln und Blättern zu riechen!
    Und dann kam der Absatz mit dem „ja sagen“ und ich bin sofort in den selben Widerstand gegangen wie du! Verdammt noch mal, wozu übe ich die ganze Zeit, „nein sagen“ und dann wird man auf einmal dazu aufgefordert, ja zu sagen. Damit hätte ich gerade so auch meine Schwierigkeiten. Aber vielleicht kann man es ja umdeuten in „annehmen was ist“? Das ist zwar auch sauschwierig, aber da würde sich der Widerstand zumindest auflösen.

    Ich habe deine Artikel zu dem Thema bisher noch nicht so aufmerksam verfolgt, aber ich glaube, ich muss da jetzt mal rückwärts lesen. Auch um herauszufinden, um was für ein Buch sich das handelt 🙂

    Alles Liebe,
    Sabrina

    • Hallo Sabrina!

      Wie schön, dass Du auch gerade mit den Bäumen „kommunizierst“ Das kann wirklich viel Kraft geben.

      Danke für Deine Rückmeldung wegen dem „ja“ sagen, Deinen Vorschlag finde ich auch sehr interessant mit dem „annehmen was ist“ sicher auch eine gute Möglichkeit der Deutung.

      Am Ende vom Beitrag sind alle bisherigen Beiträge verlinkt, da findest Du auch die Infos zum Buch.

      lg
      Maria

  3. Oh je, das kenne ich, diesen Drang zu systematisieren und alles perfekt zu machen. Ich übe, auch mal etwas einfach laufen zu lassen. Man kann so eine Übung einfach auslassen oder eine andere und diese statt dessen. Aber du wirst schon einen Weg finden 😉

    Die Türenübung scheint im ersten Moment leicht zu sein, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie schwer ist, weil fast jeder so unterwegs ist in der heutigen Zeit. Während man das eine tut, denkt man schon an das andere, im ungünstigsten Fall an mehrere Sachen, die man noch tun will oder muss. Inzwischen glaube ich, dass – wenn man nicht im Augenblick lebt – nicht wirklich lebt.

    Aber ich glaube auch, dass alle diese Ansätze und kleinen Übungen einen ein gutes Stück weiter bringen, auch wenn nicht alles so klappt, wie man das vielleicht gerne hätte.

    LG und weiterhin viele gute Erkenntnisse,
    Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Auf meinem Schreibtisch steht ein schlauer Spruch frei übersetzt, dass man nur dann wirklich lebt, wenn man genau im jetzigen Augenblick verweilt. Und genau das ist das Problem, wenn man sich in so eine Zeitdruck-Sache rein lässt. Dann ist man nicht einmal beim nächsten sondern schon beim übernächsten und bekommt gar nicht mit, was gerade wirklich passiert. Die Türenübung macht das sichtbar.

      Ich sehe das auch so wie Du, leider habe ich noch kein Patentrezept gefunden. Meinen nächsten Urlaub möchte ich dazu nutzen um einiges noch einmal zu überdenken.

      Danke für Dein Kommentar!

      lg
      Maria

      • Liebe Maria, ich sehe es als lebenslange Aufgabe an. Es ist schwerer, wenn man Familie, Arbeit, Haus und Garten hat. Ich wünsche dir nur, dass du für dich einen Weg findest, es zumindest hin und wieder in deinem Alltag zu verwirklichen.

    • Hallo Monika!

      Vermutlich habe ich mit meiner Einleitung alle verwirrt.

      Ich bin mit allen Übungen nun um 1 Woche (mittlerweile um 2 Wochen) hinten. Also habe ich in der KW 18 die Übung Nr. 17 durchgeführt etc.

      Danke für für Dein Kommentar!

      lg
      Maria

  4. Ich finde, eine Achtsamkeitsübung ist erst dann wirkungsvoll, wenn man bemerkt, dass etwas anders sein muss, wie z.B. die „Ja-Übung“. Es wäre ja wirklich völlig unsinnig, diese wie vorgegeben zu üben, wenn was anderes passender ist, z.B. endlich mal „Nein“ sagen zu können – und damit „JA“ zu sich selbst. Auch die zeitliche Perspektive finde ich nicht uninteressant. Wenn es passender ist, diese Übungen zu entzerren, macht es Sinn, dies auch zutun. Es kann ja z.B. auch spannend sein, einige Übungen mal länger zu machen oder zu wiederholen, usw. Ich finde, dass dein Projekt „Achtsam durch das Jahr“ schon prima wirkt, wenn du dir deiner eigenen, wirklichen Bedürfnisse bewusster wirst und überlegst, wo du was ändern kannst. Ist doch super 🙂

    • Hallo Gabi!

      Danke für Dein liebes Kommentar und Deine Ermutigung! Ja, das empfinde ich auch so. Ich merke einfach immer besser, was mir gut tut und was nicht. Auch wenn ich es nicht immer sofort umsetzen kann.

      Daher habe ich mittlerweile auch beschlossen, alles etwas ruhiger anzugehen und auch gerne einmal – wenn es passt – eine Übung länger durchzuführen.

      Ist dann halt kein Jahresprojekt mehr sondern mehr ein 1 1/2 Jahresprojekt aber das ist auch ok finde ich.

      Vielleicht fange ich sogar danach einfach wieder von vorne an.

      lg
      Maria

      • Oh, das hört sich sehr gut an. Wirkliche Achtsamkeit ist weit weg von irgendeiner Weltabgewandtheit. Im Gegenteil. Und es steckt eine Menge Kraft drin.

  5. Hallo Maria.

    Ich finde dein Achtsamkeitsprojekt weckt immer wieder neue Aspekte, denen ich bisher noch gar keine Aufmerksamkeit geschenkt habe. Gerade beim Lesen habe ich nun erstmalig eine Anti-Perspektive eingenommen.

    Wenn ich bewusst allem meine Aufmerksamkeit schenken würde, drehte ich nach wenigen Stunden durch. Einige Filterfunktionen unseren Gehirns erscheinen mir sinnvoll und praktisch erprobt. Andererseits mag ich es, Gewohnheiten aufzubrechen. Daher halte ich es eher im Sinne des Erfinders, sich auf einen Bereich zu fokussieren und nicht alles beizubehalten.

    Ich bin froh, dass auch bei diesem Buch kritisch hinterfragst und Widerstand leistest! Mach dein Ding!

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Hallo Philipp!

      Da sprichst Du einen wichtigen Punkt an, gerade für hochsensible Menschen, die sowieso viel zu viel um sich herum wahrnehmen. Da ist es schon gut, wenn man sich etwas abgrenzen kann.

      Mir gefällt es auch sehr, sich eine gewisse Zeit nur auf ein Thema zu konzentrieren. Auch wenn ich merke, dass andere (alte) Aufgaben trotzdem immer wieder einmal auftauchen, so wie alte Bekannte.

      Das mit den Gewohnheiten aufbrechen sehe ich auch so, deshalb mag ich auch Challenges und eben so Herausforderungen wie in dem Achtsamkeitsbuch sehr.

      Wie sind Deine Sommerpläne? Wieder unterwegs?

      lg
      Maria

  6. Ich finde es richtig toll, wie konsequent du bist (auch wenns ein paar kleine abwandlungen gibt 😀 ) und ich nehme jedesmal eine neue Anregung mit
    Danke!

    Liebe Grüße,
    Birgit

    • Hallo Birgit!

      Damit ich so konsequent bin, habe ich mich damals entschieden, das Projekt auf meinem Blog zu führen 😉

      Freut mich sehr, dass Du mit den Achtsamkeitsübungen was anfangen kannst, ich finde sie Großteils wirklich sehr anregend!

      lg
      Maria

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