Achtsam durch den Tag [Woche 22-27]

Achtsam durch den Sommer

Auch wenn ich im Sommer manchmal für eine der Achtsamkeitsübungen mehr als eine Woche benötigt habe, so war es mir doch wichtig, mein Achtsamkeitsprojekt auch in Urlaubszeiten weiter zu verfolgen.

Die Nummerierung stimmt nun natürlich überhaupt nicht mehr mit den Kalenderwochen überein, aber davon habe ich mich mittlerweile verabschiedet. Ist ja auch nicht so wichtig, wie lange es nun wirklich dauert, bis ich alle Übungen gemacht habe. Im Hinterkopf habe ich sogar, dass ich danach wieder von vorne anfange, einfach so für mich.

#22 Die Farbe Blau sehen

Das ist wohl die Übung aus dem Buch, die ich am längsten durchgeführt habe. Der Beginn fiel nämlich in die stressige Zeit im Juni hinein und nachdem ich in dieser Zeit einfach keine Geist hatte, mit den Übungen fortzufahren, habe ich die letzte Übung immer dann gemacht, wenn es mir eingefallen ist.

Man glaubt gar nicht, wie viele Dinge in unserer Umgebung blau sind. Wenn man sich auf eine Farbe konzentriert, dann sieht man plötzlich überall blau. Aber das wäre vermutlich mit jeder anderen Farbe auch so denke ich. Deshalb konnte ich aus dem Aspekt heraus nicht wirklich sehr viel mitnehmen von der Übung. Außer, dass es echt viel Spaß macht, sich auf ein Detail wie eine Farbe im Leben zu konzentrieren. Es wurde mir nie langweilig, denn immer dann, wenn ich eine kurze Pause hatte oder auf etwas gewartet habe, dann habe ich mich nach etwas Blauem umgesehen.

Blau hat gegenüber anderen Farben vielleicht jenen Vorteil, dass der Himmel blau ist und wir daher immer von blau umgeben sind. Vor allem in meinem Urlaub in der Toskana habe ich daher sehr oft an diese Übung gedacht, wenn ich in der Hängematte lag und in den tief blauen Himmel geschaut habe.

der Himmel der Toskana - Blick aus der Hängematte

der Himmel der Toskana – Blick aus der Hängematte

#23 Die Fußsohlen

Bei dieser Übung geht es darum, mehrmals am Tag seine Aufmerksamkeit auf die Fußsohlen zu lenken und sich der Empfindungen bewusst zu werden.

Gerade wenn ich viel unterwegs bin, spüre ich am Abend meine Füße sehr stark. Sie sind müde und ich möchte sie gerne ein wenig hoch legen. Ich habe auch sehr empfindsame Füße, gehe daher nicht sehr gerne barfuß, weil ich alles durchspüre.

Ein bisschen komme ich mir manchmal wie die Prinzessin auf der Erbse vor mit meinen Füßen. Selbst wenn nur ein bisschen Sand in den Schuhen ist, halte ich das gar nicht aus. Oder wenn sich in den Socken innen eine kleine Fluse gelöst hat, dann spüre ich das und es stört mich.

Barfußtage hinterlassen ihre Spuren an den Fußsohlen

Barfußtage hinterlassen ihre Spuren an den Fußsohlen

Auch bin ich sehr temperaturempfindlich bei meinen Füßen, ich mag es weder zu warm noch zu kalt. Manchmal habe ich das Gefühl, meine Füße regeln meine Körpertemperatur. Wenn sie kalt sind, dann habe ich im wärmsten Raum ein Kälteempfinden und umgekehrt, wenn es kalt ist und meine Füße warm sind, dann ist mir das sehr egal.

In der Nacht strecke ich daher auch oft meine nackten Füße aus der Bettdecke heraus, wenn mir warm wird.

Es gibt viele Redewendungen mit den Füßen wie z.B. „mit beiden Beinen im Leben stehen“. Den Boden unter den Füßen zu spüren hilft uns, dass wir uns verwurzelt und stabil fühlen.

Wenn ich sehr unruhig bin und das an mir selbst wahrnehme, dann stelle ich ganz bewusst meine Füße auf den Boden und erde mich. Das mache ich schon seit ganz vielen Jahren so und es hilft mir sehr gut ruhiger zu werden.

Eine sehr gute Übung ist auch die Gehmeditation, welche ich in meinem Yogakurs gelernt habe.

#24 Leerer Raum

Die Aufgabe der Woche war, die Aufmerksamkeit so oft wie möglich von den Objekten hin zu dem Raum um die Objekte zu lenken.

Während dieser Übung war ich gerade in der Toskana auf Urlaub. Dadurch ist mir aufgefallen, wie wichtig für mich der freie Raum ist. Ich mag es auch zu Hause nicht, wenn alles voll gestellt ist, dann fühle ich mich total eingeengt. Und in dem kleinen Haus, wo die Decke durch die Schräge teilweise auf ca. 2 m Höhe war, ist mir das noch einmal mehr aufgefallen.

Ich frage mich manchmal, wie es wohl Menschen geht, die viel größer sind als ich wie z.B. Herrn Widerstand. Er bewegt sich 30 cm über mir durch das Leben, ich würde es nicht aushalten, wenn mein Kopf ständig so nahe am Plafond ist! Aber vermutlich ist das reine Gewohnheitssache, ich bin es halt gewöhnt, dass alles sehr weit weg von mir ist und wenn das einmal anders ist, bin ich dadurch irritiert.

Im Buch ist die Rede davon, dass unser Blick vom Objekt angezogen wird und es daher sehr erholsam für die Augen sein kann, wenn wir uns auf den Raum dazwischen bzw. darüber konzentieren. Beim großen Olivengarten ist es mir aufgefallen, dass das bei mir – scheinbar ohne mich bewusst dagegen zu entscheiden – anders ist.

Ich liebe die Weite des Blicks, ich schaue zwischen den Baumreihen hindurch in die Ferne. Vermutlich bin ich deshalb so gerne in Italien, da kann mein Blick weit bis an den Horizont gehen, das liebe ich sehr. Aufgewachsen bin ich in den Alpen mit sehr begrenztem Blickfeld durch die umgebenden Berge. Immer wenn ich unterwegs bin, nehme ich diese Unterschiede sehr genau wahr. Werden manche Menschen von der Weite irritiert, so liebe ich das sehr, es ist für mich ein Stück Urlaub.

Blick durch den Olivenhain in der Toskana

Blick durch den Olivenhain in der Toskana

#25 Ein Bissen nach dem anderen

Diese Übung fand ich einfach großartig! So einfach und unglaublich effektiv. Die Aufgabe war, zwischen jedem Bissen das Besteck auf die Seite zu legen bzw. das Lebensmittel zwischen den Bissen abzulegen.

Nachdem ich mich bereits mehrfach mit dem Thema achtsames Essen (*hier* oder *hier*) auseinander gesetzt habe, war das eine sehr gute Möglichkeit, die Geschwindigkeit beim Essen zu reduzieren und die Nahrung noch bewusster wahrzunehmen.

nach jedem Bissen wird das Besteck wieder abgelegt

nach jedem Bissen wird das Besteck wieder abgelegt

Aufgefallen ist mir, dass es sehr unterschiedlich einfach oder schwierig ist, je nach der Konsistenz der Nahrung. Bei Mahlzeiten, die sehr gut gekaut werden müssen, ist es mir deutlich leichter gefallen als bei einer Suppe oder einem Brei, die ja mehr oder weniger nur geschluckt werden müssen.

Gerade dabei hat es sehr viel Aufmerksamkeit benötigt, den Löffel wieder auf die Seite zu legen.

Auf jeden Fall hat mir diese Übung so gut getan, dass ich sie auch nach dieser Woche beibehalten habe und bis heute weiterhin praktiziere.

#26 Endloses Verlangen

Mehrmals am Tag sollte man sich seines Verlangens bewusst werden. Nun das ist ein Wort, dass ich so nicht in meinem Sprachgebrauch habe, ich habe das Wort also mit dem dringenden Wunsch, dem Bedürfnis nach etwas gleich gesetzt.

Daher habe ich mich in dieser Woche immer wieder gefragt, was ich im Augenblick wirklich will. Was ist mein wirkliches Bedürfnis. Meinen Schwerpunkt habe ich darauf gelegt zu beobachten, ob es mir gelingt mein wahres Bedürfnis heraus zu finden und ob ich es auch adäquat befriedige oder ob ich Ersatzhandlungen vornehme.

Ich glaube eher nicht, dass die Übung in diese Richtung gedacht war, aber mir war genau dieser Aspekt sehr wichtig.

Wenn ich müde bin, mache ich dann eine Pause oder hole ich mir statt dessen etwas zu trinken oder ein Stück Schokolade? Möchte ich wirklich dieses Buch zu Ende lesen oder ist das bloß üblich, dass ich jedes Buch zu Ende lese? Fühlt sich dieser Spaziergang nach Pflicht an oder macht es mir Freude hinaus zu gehen? Ist es mir etwa zu heiß und will ich lieber später hinaus?

süße Verführung oder echtes Bedürfnis?

süße Verführung oder echtes Bedürfnis?

Leider habe ich die Gewohnheit, „durchzubeißen“ statt Pausen zu machen. Das schaffe ich meist dadurch, dass ich etwas mehr esse als mir gut tun würde. Darauf zu achten was ich wirklich will, hat mir geholfen hinzuschauen, was ich im Augenblick wirklich brauche statt ein Stück von was auch immer in den Mund zu schieben.

In Zukunft möchte ich unbedingt diese Frage im Kopf behalten und vor allem versuchen, das auch in den Arbeitsalltag zu integrieren, wo es mir besonders schwer fällt. In letzter Zeit gelingt mir das immer besser.

#27 Das Leiden studieren

Mit dieser Aufgabe habe ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich genau in dieser Woche wieder zu arbeiten begonnen haben und daher mit den Anpassungen an die Veränderungen im Alltag beschäftigt war.

Die Gedanken im Buch habe ich jedoch sehr spannend gefunden. Unterschieden wird zwischen Schmerz und Leiden. Während Schmerz die körperliche Komponente ist, versteht man unter Leiden den mentalen bzw. emotionalen Zustand.

Was mich sofort fasziniert hat war die Behauptung, dass körperlicher Schmerz nicht unbedingt mit Leiden verbunden sein muss. Denn das Leiden entsteht erst durch unsere Bewertung vom Schmerz, indem wir die Vergangenheit und die Zukunft gedanklich hinzufügen.

durch die Bewertung von Schmerz entwickelt sich das Leiden

durch die Bewertung von Schmerz entwickelt sich das Leiden

Wenn wir offen sind den körperlichen Schmerz achtsam wahrzunehmen und nicht zu interpretieren, kann es sein, dass er rasch an Intensität verliert.

Die Aufgabe war jedoch auch auf das Leiden bei anderen Menschen zu achten und das wiederum bewirkt, dass wir Mitgefühl zeigen und möglicherweise beginnen die Handlungen von anderen Menschen anders zu beurteilen und nachsichtiger zu sein.

Das ist ein Aspekt am Miteinander, der mir immer schon wichtig war. Immer dann, wenn Menschen andere verurteilen, versuche ich zu vermitteln, dass wir nicht wissen, in welcher Situation sich der andere Mensch gerade befindet. Wenn wir diesen Gedanken im Hinterkopf behalten, dann ist es vielleicht möglich weniger hart über die Handlungen von anderen Menschen zu urteilen.

Auch bei fremden Menschen hilft dieser Gedanke nachsichtig zu sein und vom egozentischen Standpunkt ein wenig abzurücken.


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016Der Rückblick ist Teil von meinem Jahresprojekt.
Nähere Informationen dazu findest Du im Beitrag „Achtsam durch den Tag [Jahresprojekt]“, in welchem auch alle Links der Linkparty gesammelt werden.

Ergänzend dazu sind alle verlinkten Beiträge auf meinem Pinterest-Board „Achtsamkeit“ zu sehen.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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24 Kommentare zu “Achtsam durch den Tag [Woche 22-27]

  1. Sehr interessant die Uebungen. Solche Uebungen begleiten mich im Moment auch immer wieder. Man sollte diese ja zwischen zwei und drei Minuten macheen, damit man wieder mit den Gedanken im hier und jetzt sind.
    Offen gesagt, mit fällt es schon einigermassen schwer überhaupt darauf zu achten.
    So wäre ich bei der Uebung 22 (Blau sehen) überfordert, denn ich würde die Farbe sehen, aber nicht wahrnehmen. Das ist aber nicht Sinn der Uebung.
    Uebung 25 wäre für mich kein Problem, da ich sehr langsam esse.

    Mir gefällt es, dass du so offen darüber schreibst wie es dir bei der einzelnen Uebungen ergaben ist. Das gibt sehr gute Anregungen.

    • Hallo Eva!

      Genau um den Unterschied geht es beim „Blau sehen“. Sich die Zeit nehmen und ganz bewusst diese Farbe wahrzunehmen, weil man sie sonst einfach nur sieht. Das ist dann so wie beim Meditieren, man nimmt sich genau den Moment um das Blau zu suchen und wahrzunehmen.

      Freut mich sehr, dass Dir mein Beitrag so gut gefällt und Du damit auch was anfangen kannst.

      lg
      Maria

  2. Habe ich eigentlich schon erzählt, daß ich mir das Buch inzwischen auch gekauft habe? Ich bleibe eigentlich an allen Übungen ziemlich lange hängen, weil ich immer wieder vergesse, dranzubleiben. Nichtsdestotrotz finde ichs spannend und lerne auch immer mal wieder etwas.
    Von Deinen Eindrücken lese ich nach wie vor gern, Du scheintst es intensiver hinzukriegen und dadurch natürlich auch mehr mizunehmen als ich – das regt mich wieder an, intensiver dranzubleiben, vielleicht krieg‘ ichs ja doch mal hin….

    • Hallo Fjonka!

      Ja, hast Du schon erzählt und freut mich sehr, dass Du auch Freude an den Übungen hast.

      Es geht ja um keinen Wettbewerb, wer mehr davon mitnimmt. Für mich ist das Schreiben auch noch einmal eine Auseinandersetzung mit dem Thema, wodurch es etwas tiefer geht. Aber ich denke nicht immer daran. Manchmal vergesse ich auch gleich 2 Tage hintereinander auf die Übungen. Dann mache ich sie etwas länger. Weil ich es so spannend finde.

      Die aktuelle Übung mache ich auch gerade etwas länger, es war so turbulent mit dem Neustart vom Blog 🙂

      lg
      Maria

  3. Schon das Lesen Deiner Erfahrungen reflektiert meine Wahrnehmung in Bezug auf die von Dir genannten Dinge und hinterlässt Spuren im Unterbewusstsein. Danke dafür.
    Ich denke, dass es gut ist, Interessen zu haben und Freiräume zu reservieren um Zeit miteinander zu verbringen (mit Menschen die wir mögen).
    Nähideen, Textilien und Fotografie beeinflussen meine Wahrnehmung sehr.
    LG Ute

    • Hallo Ute!

      Meine Yogalehrerin hat etwas sehr Gutes gesagt (in Bezug auf Meditation und Achtsamkeit).

      „Wenn Du unachtsam bist und mit den Gedanken abschweifst und das feststellst, bist Du bereits wieder achtsam und im Moment.“

      Das gefällt mir sehr gut, weil es dieses Moment des „auf sich selbst böse seins“ heraus nimmt und man mit sich selbst liebevoll umgeht.

      lg
      Maria

  4. Hallo Maria,

    bei Übung #22 sehe erkenne ich eine wunderbare Übung, die ein Prinzip von Achtsamkeit in den Mittelpunkt stellt: Durch das Setzen des Fokus auf eine bestimmte Farbe, nehmen wir Dinge nicht mehr als selbstverständlich wahr, sondern schätzen sie ganz anders wert. Das beobachte ich häufig auch bei Design, Film und Architektur. An vielen Menschen geht das vorbei, doch wenn man sich Gegenstände, Filme oder Gebäude einmal genauer ansieht, stellt man schnell fest, wie viel Gehirnschmalz reingesteckt wurde, bevor überhaupt etwas entstehen konnte.

    Lieber Gruß,
    Philipp

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  6. Wieder etwas gemeinsam, liebe Maria… Sand in den Schuhen oder Flusen an/zwischen den Zehen finde ich furchtbar und nachts schauen bei mir auch immer wieder die Füße unter der Decke hervor. 🙂 Blau ist meine Lieblingsfarbe, ich finde, sie hat etwas sehr beruhigendes und auch „Großes“ an sich, vielleicht tatsächlich, weil sie als Himmelsfarbe über uns, über den Dingen steht.
    Heute strahlt der herbstliche Himmel in ganzer Pracht. Ich glaube, ich mache mich jetzt noch mal auf den Weg nach draußen und nehme vielleicht die Kamera mit…
    Herzensgrüße an dich ♥ Anni

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  12. Liebe Maria! Ich liebe die Farbe blau und meine Füße sind ebenfalls sehr empfindlich 😀 Ich lese so gerne von deinen Erfahrungen mit den Achtsamkeitsübungen und lasse liebe Grüße da ❤

    • Hallo Melli!

      Wenn ich Deine Achtsamkeitsbeiträge lese, dann werfe ich meist auch einen Blick zurück auf meine eigene Erfahrungen, die ich auf meinem Blog festgehalten habe.

      Ich empfinde es als ausgesprochen wertvoll dieses Projekt schriftlich durchzuziehen. Die Nachlesen ist ausgesprochen wertvoll und man kann immer wieder Rückschau halten.
      lg
      Maria

      • Das empfinde ich genauso! Aus diesem Grund freue ich mich auch schon auf die Wiederholung des Projektes. 😊 Es freut mich sehr, dass dir meine Beiträge dienlich sind!!❤️

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  14. Pingback: Achtsam durch den Tag [Woche 44] | widerstandistzweckmaessig

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