das Märchen vom nachhaltigen Konsum [Minimalismus vs. grünes Wachstum]

Vor einiger Zeit wurde ich durch einen Newsletter auf diesen Beitrag von „Utopia“ aufmerksam, in dem nachhaltige Yoga-Labels vorgestellt werden.

Nachdem mir Yoga seit über einem Jahr sehr viel Freude macht, habe ich ihn mir natürlich gleich angesehen und interessiert erfahren, was es alles an nachhaltiger Yogakleidung und Yogazubehör zu kaufen gibt.

Gibt es nachhaltigen Konsum?

Dieser Frage bin ich schon vor über 3 Jahren nach gegangen. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer ist mir geworden, dass jedes neue Produkt Ressourcen verbraucht und man daher sehr genau überlegen sollte, ob man das Teil überhaupt braucht oder ob es nicht doch eine Alternative gibt.

nachhaltige Yogakleidung

In diesem Fall war es sehr einfach. In meiner Freizeit trage ich sehr gerne „Knotzkleidung“ – so nenne ich Kleidungsstücke, die unglaublich bequem sind um sich auf die Couch zu lümmeln (= knotzen).

Daher habe ich einige Leggings (in verschiedenen Längen) und bequeme Shirts, die sich ganz wunderbar für Yogaübungen eignen. Ich brauche keine neue Kleidung fürs Yoga zu kaufen, sondern kann das verwenden, was ich bereits besitze.

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

5 Fragen, die Du dir vor jedem Kauf stellen solltest

Schon seit über 3 Jahren kaufe ich so gut wie nichts Neues mehr. Es geht mir auch gar nichts ab, ich besitze mehr als genug von allem.

In der Zeit der Umstellung habe ich mir den Einstieg in die „ich kauf nix“-Zeit durch verschiedene Fragen erleichtert

1. Brauche ich das wirklich?
2. Gibt es etwas in meinem Besitz, das diese Funktion ebenfalls erfüllt?
3. Kann ich mir dieses Teil irgendwo ausleihen?
4. Hat jemand anderer so etwas und benötigt es nicht mehr?
5. Kann ich es auf eine andere Weise gebraucht finden?

Nachgestellt habe ich dann noch die Dringlichkeit. Wenn die Anschaffung zwar nötig, aber nicht dringend war, dann habe ich mir manchmal viel Zeit gelassen, damit der Punkt 5. doch noch erfüllt werden konnte. Eine Möglichkeit dafür waren z.B. Suchanzeigen auf Online-Portalen für gebrauchte Waren.

Linktipp: Viele gute Tipps um Fehlkäufe zu vermeiden hat Gabi in ihrem Beitrag „5 Punkte-Liste gegen Fehl- und Frustkäufe“ gesammelt.

Minimalismus – use what you have

Durch die Frage 1. habe ich erkennen können, dass ich viel weniger brauche, als ich ursprünglich angenommen habe.

Und die Frage Nummer 2 hat mir gezeigt, dass mit den Mitteln der Kreativität sehr viel mehr möglich ist, als man vielleicht ursprünglich annimmt.

Die Wirtschaft, die auf den Verkauf von Produkten ausgelegt ist, versucht natürlich so viel wie möglich zu verkaufen. Eine Methode dafür ist die Spezialisierung. Universalprodukte werden zu vielen Spezialprodukten „zerlegt“, sodass der unkritische Konsument plötzlich eine Vielzahl von Dingen kauft, statt nur einem einzigen.

Ich besitze Sportschuhe und keine Lauf-, Wander-, Radfahr- sowie Freizeitschuhe. Mit meinen Leggings kann ich Yoga und Gymnastik machen, auch Laufen oder ins Fitness-Studio gehen, zu Hause auf der Couch liegen und in der Küche meine Essen zubereiten. Wenn es kalt ist, wärmen sie mich unter den Jeans und ich brauche keine langen Unterhosen oder Strumpfhosen.

In meiner Auflaufform kann ich sowohl mein Frühstücksbrot gehen lassen, als auch eine Lasagne backen. Bei der Herstellung von Holunderblütensirup werden die ausgedrückten Holunderblüten darin gesammelt und am Wochenende das Huhn für den Sohn im Rohr gebraten. Das Apfeltiramisu schmeckt danach genau so lecker wie immer.

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

Minimalismus im Kleiderschrank

Frühlingskleidung, Sommerkleidung, Herbstkleidung, Winterkleidung – jede Jahrzeit hat ihre Bedürfnisse und verlangt nach neuen Kleidungsstücken und immer mehr im Kleiderschrank.

Durch geschicktes Layering kann man auch mit wenigen Kleidungsstücken große Temperaturschwankungen ausgleichen. In dem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf den sehr interessanten Beitrag von Anne „Sommerklamotten im Winter tragen“ hinweisen.

Ein ganz besonderes Beispiel für Minimalismus im Kleiderschrank zeigt uns Bea Johnson in ihrem Beitrag „one dress, 22 ways“, in dem sie Fotos zeigt, wie sie während ihrer Tournee das schwarzes Kleid auf 22 verschiedene Arten getragen hat.

Minimalismus bedeutet nicht Verzicht

Das Geheimnis des Minimalismus ist vermutlich die Kreativität. Der Minimalist besitzt zwar weniger Teile, aber dafür sind diese multifunktionell zu verwenden.

Ich verspüre keinen Verzicht, wenn ich z.B. eine alte Pralinendose aus Glas als Butterdose verwende. Ganz im Gegenteil, ich liebe sie sehr, da sie mir so gut gefällt, weil sie mich an meine Großmutter erinnert. Und wenn sie gerade keine Butter beherbergt, ist sie auch anders für mich nützlich.

meine Butterdose aus Glas

meine Butterdose aus Glas

Minimalismus bedeutet daher für mich, weg von speziellen hin zu universellen Dingen. Und das sowohl bei der Bekleidung als auch beim Geschirr in der Küche und bei vielem anderen auch.

es gibt keinen nachhaltigen Konsum

Jedes Teil, das neu angeschafft wird, verbraucht Ressourcen und belastet damit die Umwelt. Grünes Wachstum gibt es nicht, denn es ist noch immer Wachstum und in unserer heutigen Zeit kann die Wirtschaft nicht mehr wachsen ohne die Umwelt weiter zu belasten.

Der einzige Weg da heraus ist, weniger zu konsumieren und mit dem zu leben, was man bereits besitzt (siehe „Postwachstumsökonomie“). So wie vorhin schon beschrieben ist es wichtig sich zu fragen, ob es nicht doch möglich ist, seine Bedürfnisse mit dem abzudecken, was man bereits besitzt, bevor man etwas Neues kauft bzw. das Teil, das kaputt geworden ist, repariert.

Wenn eine Anschaffung unumgänglich ist, kann man sich umsehen, ob jemand so etwas besitzt, aber nicht mehr benötigt. Eine sehr gute Möglichkeit dazu ist ein Kostnixladen, auch unter dem Namen Umsonstladen bekannt. Weitere Alternativen sind auf Facebook bei regionalen Verschenkgruppen oder auf Verschenkportalen wie beispielsweise „willhaben-verschenken“ zu finden.

kein Neukauf ohne Müll

Und noch ein Punkt spricht aus meiner Sicht dafür, Bestehendes zu verwenden statt Neues zu kaufen. Bei jedem Neukauf entsteht Müll. Bei der Produktion werden die Ressourcen für den Transport der Rohstoffe und für die Herstellung der Ware verbraucht, aber natürlich auch jene für die Fabrik und die Maschine, welche die Ware herstellt.

Danach muss das Teil verpackt und zum Geschäft transportiert werden. Um den Transport heil zu überstehen, werden viele Waren zusätzlich zur handelsüblichen Verpackung mit jeder Menge Plastik gesichert. Darüber habe ich in meinen Beitrag „grauer Plastikmüll – die unsichtbare Gefahr“ geschrieben.

All das fällt weg, wenn ich mit dem, was ich bereits besitze, zufrieden bin und Ersatz auf dem Gebrauchtmarkt suche, wenn es wirklich nötig ist. Du siehst – nachhaltiges grünes Wachstum gibt es nicht.

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

warum ich „grünes Wachstum“ trotzdem (mit Vorbehalt) gut finde

Trotz all meiner eigenen Argumente dagegen finde ich es durchaus begrüßenswert, dass es mittlerweile einige Unternehmen gibt, die sich über die Umwelt Gedanken machen und grünes Wachstum propagieren. Es gibt sicher einen Markt dafür, denn meine Art zu denken und zu leben, ist wohl nicht für jeden Menschen möglich.

Und wenn diese mit grünen Gedanken agierenden Unternehmen mehr Menschen erreichen, die dann ressourcenschonend und fair produzierte Waren kaufen, welche die Umwelt weniger belasten als konventionell produzierte Dinge, dann ist insgesamt doch ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Solange der Rebound-Effekt nicht dazu führt, dass mehr gekauft wird, weil ja alles so grün und nachhaltig ist und der Schaden in Summe doch größer ist als der Nutzen…


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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65 Kommentare zu “das Märchen vom nachhaltigen Konsum [Minimalismus vs. grünes Wachstum]

    • Hallo Melli!

      Ich habe vor ganz vielen Jahren auch gebrauchtes Duplo für meinen Sohn organisiert. Das hat der Freude wirklich keinen Abbruch gemacht!

      Und gerade Duplo wird sehr gerne verkauft, wenn die Kinder auf Lego umsteigen.

      lg
      Maria

      • Gerade Duplo und Lego wird bei uns gern an die nachfolgende Generation weitergegeben. Und ich frage mich, warum es überhaupt einen so großen Markt für Baby- und Kinderkleidung gibt. Man sollte meinen, der Gebrauchmarkt müsste uberquellen.

        Lieber Gruß,
        Philipp

      • Hallo Philipp!

        Das tut er auch, das sehe ich immer wieder im Kostnixladen. Überhaupt ist da erkennbar, dass viel zu viel Kleidung gekauft wird. So viele wunderschöne Sachen werden einfach aus dem Kleiderschrank geworfen! Nur ein Bruchteil wird weiterverwendet.

        lg
        Maria

  1. Hi Maria,
    Danke für den Link zu meinem „Sommerklamotten im Winter tragen“ Artikel 🙂 Momentan bin ich dabei, manche meiner Klamotten temporär umzunähen, damit mein Schwangerschafts-Dickbauch reinpasst. Nichts aufwendiges: Ich hab ein paar Knöpfe versetzt und den Gummizug meiner Leggins weiter gemacht. So kann ich die Kleidungsstücke später auch wieder zurückmodifizieren und weiterhin „normal“ tragen. Spart eine Menge Zeit, Geld und Ressourcen!
    Eine Schwangerschaftsjeans „musste“ allerdings sein und ich bin hochzufrieden damit. Leider brauchte es hier einen Kompromiss, denn ich konnte in dem Bereich zwar was Hochwertiges finden, jedoch nichts nachhaltig produziertes und auch kein 2nd Hand Stück das gepasst hätte.
    Liebe Grüße, ~Anne

    • Hallo Anne!

      Herzlichen Glückwunsch!!! Finde ich super, dass Du Deine Kleidung selbst änderst. Gibt es dazu auch einen Beitrag? Würde super zur Linkparty EiNaB passen finde ich. Gerade solche Aktionen finde ich einfach großartig!

      Selbst habe ich mir auch eine Umstandsjean gekauft. Leider hat sie schon Ende des 6. Monats nicht mehr gepasst. Die restliche Zeit habe ich Leggings und die Herrenhemden (so kann der Vater auch was dazu beitragen *g*) getragen, weil ich einfach nichts Neues mehr kaufen wollte.

      lg
      Maria

    • Huhu Anne, vielleicht kannst du dafür die Schwangerschaftshosen danach weitertragen. Ich habe diesen Sommer meine Schwangerschaftsleinenhose wiederentdeckt und einfach das lange, warme Bündchen abgeschnitten. Sitzt etwas hüftger als ich sonst tragen würde, aber mit Shirt drüber sieht es eh keiner 🙂
      EIne schöne Schwangerschaft wünscht Claudia

      • Hallo Claudia!

        Ich habe auch einige Zeit noch meine Umstandshosen weiter getragen. Einfach weil ich auch durch die Schwangerschaft viel zugenommen hatte. Hat mir geholfen, die Zeit zu überbrücken 😉

        Danke für den Tipp.

        lg
        Maria

      • Hi Claudia, Hi Maria,
        Danke für eure Tipps und Wünsche! Ich finde meine Schwangerschaftsjeans total bequem und denke ich kann sie auch noch die letzten 2,5 Monate tragen. Noch hat sie Luft. Sie ist total gut verstellbar am Bund durch Gummizug mit Knöpfen. Ich bezweifle aber dass ich sie anschließend noch weiter anziehen werde. Ich hab ja schon genug normale Jeans und ich glaub ohne Bauch passt sie nicht mehr… aber in der ersten Zeit nach der Geburt sicher eine gute Idee! Vielleicht finde ich danach jemanden der sie haben möchte. 🙂
        Ich komme zur Zeit nicht so viel zum Blog schreiben und weiß auch nicht ob meine Umstandsklamotten wirklich so viele interessieren 😉 Vielleicht mach ich mal einen Gesamtbeitrag über die Schwangerschaftszeit.
        Ganz liebe Grüße, Anne

  2. Hallo Maria,
    wieder mal ein toller Beitrag. An der Uni hatten wir dazu mal einen interessanten Vortrag über Green Washing, wird im Konsumbereich ja immer mehr zu einem Thema. Es gibt da auch ein nettes Buch über LOFAS oder wie die heißen. Weiß nicht, ob dir das was sagt.

    Aus Erfahrung kann ich dir nur voll und ganz zustimmen – die „Grauverpackungen“ sind wirklich schockierend. Eine Verkäuferin im Baumarkt hat mir auch mal erklärt, dass sie die Panik um das Plastiksackerlverbot an den Kassen nicht versteht – immerhin sei jede Pflanze ebenfalls in Unmengen Plastik eingewickelt.

    Dass sich Unternehmen mit einem vernünftigen Produktkreislauf auseinander setzen finde ich trotzdem gut. Cradle-to-Cradle sagt dir sicher auch was, oder?
    Mein Freund lässt sich zum Beispiel in keinster Weise dazu motivieren gebrauchte Kleidung zu kaufen. Maximal die abgelegten Stücke aus der Familie lässt er sich hier und da schenken. Ich bin da viel weniger „grausenhaklig“ – getragen wird, was gefällt. Immerhin kann ich Kleidung waschen, wenn der Ekel vor fremder Kleidung wirklich so groß ist, kann ich sie ja auch zwei, drei Mal vorher waschen.
    Aber nicht jeder teilt unsere Art zu denken, liebe Maria 😉

    Liebe Grüße, Daniela

    • Hallo Daniela!

      Ich bekomme in letzter Zeit immer mehr Einblick, wie das im Hintergrund bei den Geschäften abläuft und das motiviert mich noch mehr, vieles abzulehnen.

      Bezüglich gebrauchter Kleidung habe ich kein Problem. Unterwäsche und Socken würde ich allerdings auch nicht gebraucht verwenden. Aber jeder hat da so seine persönliche Grenze.

      Vielen Dank für Dein Kommentar und einen schönen restlichen Sonntag wünsche ich Dir!

      lg
      Maria

      • Hallo Maria!
        Vielleicht magst du die eine oder andere Einsicht ja teilen? Ich bin da immer wieder interessiert daran, vor allem, seit dem ich selbst im Handel tätig bin.
        Nein, Unterwäsche, Socken und Strumpfhosen kommen bei mir auch nur neu gekauft in den Schrank.
        Noch einen schönen Abend!
        LG, Daniela

  3. Auflaufform als Multifunktionsobjekt in der Küche – das ist nochmal eine gute Anregung. Ich habe vor einiger Zeit eine Porzellanbutterdose gebraucht ergattert – hach, wunderschön und viel besser, als diese blöden Plastikdinger, die eh nach gewisser Zeit wieder hinüber sind. Den Plastikkrams, den ich noch habe, nutze ich gerne noch weiter als Aufbewahrungsbehälter für irgendwas und seien es nur ein paar Schrauben u.ä.. Denn weggeworfen nützen diese Plastikdinge auch nichts. Wenn möglich, vermeide ich jedoch nach Möglichkeit, diese zur Aufbewahrung von Lebensmitteln zu nutzen. Dort finde ich Glasbehälter, wie z.B. Gurkengläser ja genial. Statt ins Altglas, nutze ich sie nach dem Säubern zum Einfrieren (klappt phantastisch!), zur Aufbewahrung von Müsli, Getreide etc.

    • Hallo Gabi!

      Ich habe mittlerweile zusätzlich noch eine Porzellanbutterdose im Kostnixladen gefunden. Allerdings nutze ich diese vor allem zur Aufbewahrung von Käse als kleine Käseglocke. Dafür scheint sie mir besser geeignet zu sein, da sie im Seitenfach keinen Platz hat und die Butter sonst so hart ist.

      Nachdem ich keine Gurken esse, fallen bei mir leider keine Gläser an. Aber ich lasse sammeln, weil ich sie auch so praktisch finde 🙂

      Deinen Neustart in der Küche verfolge ich sehr gespannt!

      lg
      Maria

      • Küche ist mein spannenstes Projekt, weil da am wenigsten Klarheit ist. Der Küchenraum ist sehr klein, ich habe kein Küchenmobiliar und keine -geräte. Gedanklich bin ich mindestens bei Variante 20.

      • Hallo Gabi!

        Oh ja, das kann ich mir gut vorstellen. In meinen Augen ist die Küche fast der wichtigste Bereich, weil eine gesunde Ernährung so wichtig ist. Und man nur in einer zu einem passenden Küche gut kochen kann.

        lg
        Maria

  4. Sehr schöner Beitrag!
    Bin mittlerweile auch am Minimalismus angelangt, wobei ich hin und wieder doch noch „rückfällig“ werde… 😉
    Die Herausforderung auch in der Schwangerschaft nichts Neues zu kaufen muss ich ebenfalls derzeit meistern… gar nicht so einfach, obwohl ich bis jetzt (fast) alles gebraucht bekommen habe! Jedenfalls finde ich es trotzdem super, dass es auch Ausweich-Möglichkeiten gibt, sich neue Dinge von nachhaltigen Labels zu kaufen. 🙂
    Ein schönes Nicht-Shopping euch allen!
    LG Christina

    • Hallo Christina!

      Eine Schwangerschaft ist sicher eine ganz besondere Herausforderung, was den Konsum anbelangt. Frau braucht die Kleidungsstücke aber auch wirklich nur sehr kurz!

      Leggings kann ich empfehlen, die sind auch nach der Entbindung wunderbar angenehm, bis sich alles ausreichend zurück gebildet hat.

      Danke für Dein Kommentar!

      lg
      Maria

  5. Moin Maria 🙂
    guter Beitrag, er spricht aus was viele doch leicht vergessen.
    Das nämlich alles was irgendwie neu produziert wird, ob nun Grün oder Normal eben wieder
    Recourcen verbraucht und damit die Erde belastet. Ich bin auch kein Engel wenn es darum geht
    mal etwas neues zu kaufen, das mache ich auch hin und wieder mal ganz gerne. Aber ich versuche es so oft wie möglich zu vermeiden und erst mal zu schauen ob es nicht gebraucht geht oder ob nicht etwas was ich schon habe umfunktioniert werden kann. Ausserdem fördert dieses
    Nachdenken ob es anders geht ungemein die Kreativität 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag
    Aurelia

    • Hallo Aurelia!

      Ich sage immer es gibt nicht nur schwarz und weiß bzw. bin Verfechterin vom 80:20 Pareto-Prinzip.

      So wie Du sagst, es geht ja nicht darum nie mehr zu kaufen sondern um bewusste Entscheidungen, wenn andere Möglichkeiten in dem Moment nicht in Frage kommen.

      Danke für Dein ausführliches Kommentar!

      lg
      Maria

  6. Liebe Maria,
    du hast natürlich absolut recht mit dem, was du sagst. Allerdings glaube ich daran, dass nachhaltige Produkte nie so überkonsumiert werden wie herkömmliche – alleine die erhöhten Preise bewegen zum 2x Überlegen und wenn grüne Unternehmen entsprechende Messages transportieren, wird es auch ein Umdenken geben. Am nachhaltigsten wäre natürlich gar kein neuer Konsum. Aber 1. ist das glaube ich nicht für jeden realistisch (Respekt, wenn du es schaffst!) und 2. muss man vielleicht doch auch ein bisschen an die Arbeitsplätze denken, zumindest in einer Übergangsphase…
    Liebe Grüße,
    Sabine

    • Hallo Sabine!

      Ich glaube dass sich die Arbeitsplätze mit der Zeit verschieben werden. Berufe, die schon ausgestorben sind, könnten dadurch wieder belebt werden.

      Im Bereich der Kleidung denke ich an Änderungs- und Reparaturschneidereien zum Beispiel.

      Vielleicht hast Du recht, dass der Preis eine natürliche Gegenregulation ist.

      Danke für Dein Kommentar!

      lg
      Maria

  7. Ich stimme dir in vielen Punkten zu – ein schöner Beitrag!
    Allerdings finde ich grünen Konsum und grüne Unternehmen haben unbedingt ihre Daseins-Berechtigung – denn ob ein Ottonormalverbraucher athergebracht oder grün einkauft, macht einen gewaltigen Unterschied! Minimalismus und Up- und Recyceln ist ein Konzept, dass viele nach wie vor unattatraktiv finden und das schnell ein größer angelegtes Umdenken stattfindet, daran glaube ich (leider) nicht. Von demher ist jeder Schritt in die richtige Richtung wichtig.
    Und selbst als Minimalist muss man hin und wieder das ein oder andere Teil kaufen und freut sich dann über grüne Lösungen.
    Ich selbst lese auch gerade viel zur Postwachstumsökonomie, finde ich ein sehr spannendes Thema.

    Liebe Grüße,
    Kati

    • Hallo Kati!

      Ich bin ganz Deiner Meinung, das habe ich am Ende vom Beitrag auch so geschrieben, dass ich genau in dem Bereich auch durchaus die Berechtigung im grünen Wachstum sehe.

      Wenn jeder etwas dazu beiträgt, ist es vermutlich mehr, als wenn einige wenige ganz viel dazu beitragen!

      Ich halte gerade in dem Zusammenhang nichts von Perfektionismus, denn das hält kaum jemand auf Dauer durch.

      Es muss einfache, praktische Lösungen geben.

      Danke für Dein Kommentar Kati!

      lg
      Maria

  8. Liebe Maria!
    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Ich bin mittlerweile auch schon auf dem Weg, den du schon lange gehst. Mein Einstieg in das Thema war über die grünen Produkte. Der Gedanke „weniger ist mehr“ ist mit der Zeit gekommen. Deshalb glaube ich, dass es die grünen Produkte für diesen „Übergang“ braucht. Der Mensch muss sich (leider) langsam daran gewöhnen, dass es nicht mehr so weiter gehen kann und jeder die für sich passenden Alternativen finden. Von heute auf morgen stellt niemand sein Verhalten komplett um. Auch wir haben einen Prozess hinter uns.
    Ich finde es also gut, dass es immer mehr nachhaltige Alternativen zu konventionellen Produkten gibt und hoffe, dass möglichst viele Menschen schlussendlich auch für sich fest stellen, dass weniger mehr ist.

    Alles Liebe

    Sabrina

  9. Liebe Maria,

    danke für den nachdenklich stimmenden Beitrag. Ich sehe das genauso wie du. Schon oft habe ich mir beim Weg durch die Einkaufsstraße (Heimweg vom Kindergarten), wie viel Zeug die Leute kaufen, dass sie sicherlich nicht brauchen.

    Doch ganz aufs Konsumieren können wir ja nicht verzichten. Und wie schwierig es ist, beim Lebensmitteleinkauf komplett auf Plastik zu verzichten, vor allem auf das graue Plastik, stelle ich ja auch ständig fest.

    Deswege mache ich mir derzeit auch viele Gedanken darüber, was denn ein gangbarere Mittelweg zwischen „grünen Konsum“ und „Nixkaufen“ ist. Und da fällt mir nur die Kreislaufwirtschaft ein. Seit ich im vergangenen Jahr beim Cradle2Cradle-Kongress (http://c2c-ev.de) war, bin ich von dieser Idee auch völlig angetan. Soweit, dass ich Mitglied im Verein geworden bin und nun Vorsitzende für Augsburg bin 😉 … Leider fehlen noch Mitstreiter.

    Ich denke, wenn man es wie die Natur macht und nur „Müll“ produziert, der wieder Nährstoff für Neues ist und das ganze dann mit regenerativen Energien herstellt, dann machen wir es wie die Natur. Ein Baum braucht ja auch viel Energie, um seine Blätter zu „produzieren“, gibt den Lebewesen dabei Sauerstoff zu Atmen und gibt der Erde mit seinem Blättern anderen Pflanzen wieder Nährstoff zum Leben.

    Wenn wir das mit all den Dingen machen, die wir ge- und verbrauchen können wir noch lange glücklich und zufrieden leben.

    Utopische Grüße
    Sylvia

    • Hallo Sylvia!

      Das C2C-Konzept verfolge ich auch schon seit einiger Zeit, bin aber zugegebenermaßen noch etwas skeptisch.

      Den Gedanken grundsätzlich finde ich super, aber ebenso wie die 20. Einkaufstasche aus alten Jeans keinen Sinn macht, frage ich mich ob sich das System nicht auch hier irgendwann selbst in Frage stellt.

      Aber vielleicht habe ich mich auch noch nicht ausreichend beschäftigt damit.

      lg
      Maria

  10. Nachhaltiger Konsum ist ein Widerspruch an sich. Mir rollts bei den schicken (Online-)Shops, die Yoga-Kleidung in superbioökofair verkaufen, schon immer die Zehennägel hoch. _Natürlich_ ist es wichtig und richtig, dass Kleidung (und nicht nur die) ökologisch verträglich und fair hergestellt wird. Aber: YOGA-Kleidung??? Das ist doch echt nur ne super Ausrede, um wieder was kaufen zu können und sich auch noch so richtig toll dabei zu fühlen. 😦

    Ich mach das wie du und zieh mir zum Yoga Leggins & Tshirt an. Wenn ich anschließend Kuchen backe, Hausputz mache oder mich mit nem Roman aufs Sofa verziehe, bin ich damit ebenfalls passend angezogen. 🙂

    • Hallo Zauberweib!

      Wie schön wieder von Dir zu lesen!

      Du machst auch Yoga? Ich liebe es inzwischen wirklich sehr, heute habe ich wieder und habe gestern sogar ganz für mich alleine ein paar Übungen gemacht.

      Ich wünsche Dir eine schöne Woche!

      lg
      Maria

  11. Allen die sich mit diesem Thema beschäftigen, empfehle ich Niko Paech und seine Postwachstumsökologie.
    Der Kapitalismus und unser Geldsystem verlangen ständiges Wachstum. Und es wird ständig mit dem Verlust von Arbeitsplätzen argumentiert.
    Die nächste industrielle Revolution, genannt Industrie 4.0, kostet Arbeitsplätze in einer Grössenordnung zwischen 11 und 19 Mio. Da brauchen wir andere Modelle. Lebbare und umsetzbare Modelle. Konsum und Kapitalismus sind Auslaufmodell.
    Auch aufgrund der Knappheit der Rohstoffe. Schon heute werden grausame Kriege um Erdöl geführt, getarnt als Terrorbekämpfung. Es hängt alles zusammen. Die Rohstoffbeschaffungskriege, die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur. Die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die Zukunft unserer Kinder.
    Es ist allerhöchste Zeit, dass wir umdenken.

    lg Monika

    • Hallo Monika!

      Herzlichen Dank für Deinen leidenschaftlichen Appell! Nachdem ich mich auch schon bei Nico Paech eingelesen und eingesehen haben, weiß ich natürlich wovon Du sprichst und sehe das ganz genau so.

      Es muss andere Lösungen geben und dass Konsum unsere Arbeitsplätze rettet halte ich auch nicht für ganz realistisch. So wie sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren entwickelt hat, gibt es ja unabhängig von Rekordumsätzen und Rekordgewinnen immer wieder massenhaft Entlassungen – eben um den Gewinn zu steigern.

      lg
      Maria

      • Sorry Maria, es sollte natürlich heißen Postwachstumsökonomie. Und nach dem Abschicken meines Kommentares habe ich gesehen, dass Du schon einen Beitrag über ihn geschrieben hattest……Wer lesen kann ist klar im Vorteil. 😉
        Niko Paech wird nächstes Jahr im Reparaturcafe Ulm einen Vortrag halten. Wir müssen uns nur noch über den Termin einigen.
        lg Monika

  12. Da sprichst du mir doch echt aus der Seele!
    Ich versuche nämlich auch, jeden nicht zwingend nötigen Kauf zu vermeiden. Das klappt auch eigentlich ganz gut… Und Läden mit neuer Kleidung betrete ich beispielsweise gar nicht mehr.
    Für meine erste eigene Wohnung habe ich ganz viel aussortiertes Zeug von meiner Familie bekommen, sodass ich da kaum etwas kaufen musste.

    Joggn tue ich zB in länger Unterwäsche, Nüsse knacke ich mit der Wasserrohrzange und abends wärmt mich die Decke meines ehemaligen Ponys 😉 wie du gesagt hast, braucht man eben manchmal nur Kreativität.

    Grüne Produkte sind für mich so nur die Notlösung, wenn es nichts gebrauchtes gibt und ich es trotzdem brauche. Aber für alle, die weiterhin neues shoppen wollen, finde ich sie gut.

    Liebe Grüße

    • Hallo Tabea!

      Vielen Danke für Dein ausführliches Kommentar! Finde ich großartig, wie Du kreative Lösungen für Dich gefunden hast! Mit der Rohrzange Nüsse knacken – geniale Idee, das werde ich mir auf jeden Fall merken!

      lg
      Maria

    • Hihi, Haselnüsse knack ich sogar mit dem „Steinzeitnußknacker“: ein großer flacher Stein als Unterlage, einer zum Draufhauen…
      Aber das ist natürlich ein Vergnügen von mir, ein Hammer tut’s auch 🙂

      • Das ist auch eine coole Art, Nüssen an die Schale zu rücken 😉 Wobei ich ja ein Angsthase bin und daher Angst hätte, dass sie durch die Gegend hüpfen (und ich mich somit selbst mit Schalenstückchen beschieße…). Aber du hast da sicher durch die Übung den Dreh raus 🙂

        Liebe Grüße

  13. Hallo Maria,
    ich stelle mir auch oft solche Fragen und konsumiere seither auch deutlich weniger. Manchmal finde ich aber, dass Sachen neu angeschafft werden sollten – wenn z.B. nur alte Sachen, die potentiell Schadstoffe enthalten da sind und gesundheitliche Aspekte mit hineinspielen. Für sowas finde ich, dass auf Nachhaltigkeit und Gesundheit orientierte Unternehmen durchaus ihre Berechtigung haben. Noch besser ist natürlich, wenn wir auf eine Art Cradle to Cradle-Prinzip hinarbeiten könnten, dass Ressourcen immer mehr wiederverwendet werden und der Erde nicht verloren gehen. Es würde schon sehr viel helfen, wenn sich immer mehr Menschen genau überlegen würden, was wann und warum sie neu kaufen müssen.
    Viele liebe Grüße,
    Marlene

    • Hallo Marlene!

      Da stimme ich Dir auf jeden Fall zu. Bekleidung aus Kunstfaser trage ich auch nicht (mehr) und dann ist es natürlich gut, wenn es ökologische Alternativen gibt. Bin ich voll dafür und ich verteufle nicht grundsätzlich die grünen Initiativen.

      Nur ich halte nichts davon, den üblichen Konsum so 1:1 einfach auf grüne Firmen umzulegen und zu sagen, damit ist alles gegessen und alles wird gut. Davon sind wir leider weit entfernt.

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,
        ja das stimmt leider, man hat langfristig nicht so viel gekonnt, wenn wir genauso viel konsumieren, nur nachhaltiger. Dafür gibt es einfach nicht genügend Rohstoffe!
        Bleibt zu hoffen, dass bei vielen zuerst die Umstellung auf nachhaltigere Firmen kommt und dann auch ein weiterführendes Umdenken einsetzt. Zumindest war es bei mir so – man war ja nicht schon immer so „bedacht“ wie jetzt…
        Viele liebe Grüße,
        Marlene

  14. Hallo,
    ich bin begeistert, dass so viele Leute sich Gedanken machen. Ich versuche mein bestes und empfinde besonders den Hinweis wichtig, dass die „Erfindung“ immer neuer Produkte stets nur das Spezialisieren in immer kleinere Nutzungsbereiche darstellen kann. Letztlich ist doch alles schon erfunden worden, was man so braucht. Als Familienmensch muss ich sagen, es ist wirklich schwierig, alle für das Ansinnen der bewussten Nutzung zu motivieren. Meine pubertierenden Kinder finden es jedes Mal unschön, wenn sie neue Kleidung/Technik etc. wollen und ich stets frage, was mit dem vorhandenen ist, warum was neues sein muss, was umfunktioniert werden kann… Die beiden kennen mich und ertragen mein Denken (wenn auch meist klagend). Umso schwerer wird es sein, andere junge Menschen zum Verzicht oder zumindest zum Weiternutzen alter Dinge zu motivieren. Das beschert mir immer das kalte Grausen vor der Zukunft.. 😦
    VG
    Petra

    • Hallo Petra!

      Die Pubertät ist natürlich noch einmal ein Kapitel für sich. Jugendliche wollen dazu gehören und können sich da nicht so leicht gegen den Mainstream stellen.

      Ich habe mal wo gehört, dass es für die Findung der Individualität wichtig ist, zuerst einmal dazu zu gehören, um dann den eigenen Weg zu finden. So ungefähr war das.

      Mutter darf darauf vertrauen, dass die Vorbildwirkung und das, was sie bisher geleistet hat, langfristig Früchte trägt. In der Pubertät gibt es so viele andere Probleme, da kann Mutter ruhig ein bisschen loslassen, das hilft die Spannungen zu vermindern.

      Ich hab zum Glück mittlerweile auch die neue Annäherung auf einer anderen – erwachsenen – Ebene erleben dürfen und das ist wirklich schön!

      lg
      Maria

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  18. Danke, für diesen Beitrag. Besonders gut gefällt mir der Satz „Das Geheimnis des Minimalismus ist vermutlich die Kreativität. „- großartig und sehr wahr.

  19. Liebe Maria!
    Vielen Dank für die Tipps zum bewussten Einkaufen. Es stimmt, das Gerede vom nachhaltigen Konsum ist wirklich ein Märchen. Ich werde mir die 5 Fragen zu Herzen nehmen und so hoffentlich reflektierter Kaufentscheidungen treffen.
    Mit Kindern finde ich es nicht immer so leicht und ich möchte auch nicht strikt alles verbieten, weil ich dann wahrscheinlich mehr Widerstand ernte als Verständnis. Aber ich glaube fest an die Macht des Vorbildes und werde an meinem eigenen Konsumverhalten arbeiten und hoffent, dass was hängenbleibt :-).
    LG Désirée

    • Hallo Désirée!

      Danke für Dein Kommentar! Ja mit Kindern ist es nicht so einfach. Man will sie ja auch nicht ausschließen, denn es ist gerade für Kinder so wichtig, dazu zu gehören.

      Alternative Möglichkeiten zeigen und anbieten finde ich einen guten Weg.

      lg
      Maria

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