Aktionen in der Fastenzeit 2017 – ein unvollständiger Überblick

Die Fastenzeit naht in großen Schritten und wieder einmal gibt es viele tolle Aktionen, wie man die 40 Tage nutzen kann um bewusst etwas zu verändern, zu reduzieren bzw. darauf zu verzichten.

Auch heuer möchte ich Dir einige dieser Fastenprojekte vorstellen, die mich ganz besonders angesprochen haben. Neben denjenigen, an denen ich bereits in den Jahren davor teilgenommen bzw. welche ich Dir bereits vorgestellt habe, konnte ich einige neue interessante Fastenaktionen entdecken.

Selbst werde ich mich natürlich auch wieder einigen Challenges stellen und die Fastenzeit auf diese Weise sehr bewusst gestalten.

Plastikfasten

Der Aufruf zum Plastikfasten kommt in diesem Jahr von Anneliese Bunk, die gemeinsam mit Nadine Schubert das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschrieben hat.

plastikfasten-2017

Die beiden waren zuletzt auf „Utopia“ zu Gast, um das Fastenprogramm vorzustellen.

Auf ihrem Fastenblog „Plastikfasten“ bietet Anneliese ein begleitendes Programm mit verschiedenen Schwerpunkten an. Die Teilnehmer bekommen täglich Anregungen und Unterstützung.

plastikfasten-2017-programm

Trotzdem ich permanent Plastik faste, habe ich mir vorgenommen, dieses Projekt zu verfolgen und bin schon sehr auf die Tipps gespannt!

7 Wochen ohne

Auf diese Fastenaktion der evangelischen Kirche wurde ich durch Zufall aufmerksam. Sie hat mich aber gleich sehr angesprochen, passt das Motto „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ doch wirklich unheimlich gut zu meinem Achtsamkeitsprojekt.

7-wochen-ohne

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Man darf alles verlieren – nur nicht die Zeit. Viele lesen ihre Mails schon auf dem Weg ins Büro, auf dem Smartphone. Damit sie sofort loslegen können, wenn sie ankommen. „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ – die Fastenaktion der evangelischen Kirche ruft auf zu einer Zeit der Entschleunigung, des Innehaltens, des Nachdenkens.

Jede Woche steht unter einem anderen Thema, Anregungen zum wöchentlichen Motto bekommt man mit dem Fastenmail.

Linktipp:

Homepage „7 Wochen ohne“
Facebookseite „7 Wochen ohne“

Videotipp:

Klimafasten

Durch meine bewusste Suche nach Fastenprojekten, die gut für die Umwelt sind, bin ich auf die Aktion „Klimafasten“ gestoßen. Es handelt sich um eine Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

klimafasten-banner

Auch bei dieser Fastenaktion steht jede Woche unter einem anderen Motto. In der ersten Woche geht es zum Beispiel darum anders zu kochen und in der dritten Woche darum weniger zu kaufen.

Kernstück des Programms ist die Klimafasten-Broschüre (pdf Download). Für jede Aktionswoche findest Du in den Downloads ein kleines Poster, das Dich an das Motto erinnert. Man kann das Poster ausdrucken und aufhängen, um die Anregungen immer präsent zu haben.

Für den Gedankenaustausch untereinander wurde eine eigene Facebook-Gruppe „Klimafasten“ gegründet.

klimafasten-info

Linktipp:

Homepage Klimafasten
Klimafasten-Broschüre (pdf Download)
Poster-Download
Facebook-Gruppe „Klimafasten“

CO² Fasten

Wir bleiben beim Klima, ich habe noch eine sehr spannende Fastenaktion zu diesem Thema gefunden.

co2-fasten-banner

Die diesjährige Aktion der Kirchlichen Jugendarbeit vertieft das Thema Ernährung und Klima. Wie hängen diese beiden Faktoren zusammen? Was hat das eine mit dem anderem zu tun?

Antworten auf diese Fragen sind im Infoteil vom Aktionsheft (pdf Download) zu finden. Neben dem Hintergrundwissen wurden verschiedene Methoden und Aktionen zum Mitmachen entwickelt. Ergänzt wird das Aktionsheft durch leckere Rezepte, die zum Nachkochen einladen.

Auf der Homepage ist übrigens ein CO² Rechner zu finden, mit dessen Hilfe man den jährlichen CO²-Ausstoß berechnen und mit dem Durchschnittswert eines Bundesbürgers vergleichen kann.

Jeden Tag gibt es einen neuen Fastenimpuls, der zum Nachdenken anregt. Diese Impulse können mit der Feed-Funktion, bei Facebook oder bei Twitter abonniert werden.

co2-fasten-info

Linktipp:

Homepage CO² Fasten
Aktionsbroschüre (pdf Download)
CO² Fasten auf Facebook
CO² Rechner

Autofasten – heilsam in Bewegung kommen

Autofasten Logo

Auch in diesem Jahr ist das Autofasten wieder ein Fixpunkt für mich. Bereits zum dreizehnten Mal wird dazu aufgerufen, während der Fastenzeit die Autofahrten einzuschränken und den Umgang mit der eigenen Mobilität zu überdenken.

Die Aktion „verbietet“ das Autofahren nicht. Konkret geht es darum, in der Fastenzeit, also zwischen 1.3. und 15.4.2017, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und Autokilometer einzusparen.

Details zur Aktion sind auf der Homepage von Autofasten zu finden. Diese Aktion findet auch in Deutschland auf Autofasten.de statt.

In der Steiermark läuft aktuell die Feinstaubaktion vom Verkehrsverbund, bei der jede 1 – 6 Stunden Karte zur Tageskarte wird. Für den Zeitraum 8. Februar bis inkl. 28. Februar 2017 wurde die Aktion ausgeweitet und gilt nun täglich. Mehr Infos dazu sind auf der Homepager der Holding Graz nachzulesen.

Das erste Mal habe ich im Jahr 2015 teilgenommen. Meine Beiträge waren „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“, „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2“ und der Rückblick kam im Beitrag „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3“. Das Fazit von meinem Autofasten 2016 kannst Du im Beitrag Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #4 nachlesen.

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

Fleisch fastenFleisch fasten

Der Konsum von Fleisch ist innerhalb der Ernährung der wesentlichste Faktor für negative soziale und ökologische Auswirkungen. Die Initiative „Gerecht leben – Fleisch fasten“ nimmt deshalb die Fastenzeit zum Anlass, den Ernährungsstil kritisch zu hinterfragen und zu Alternativen zum enorm hohen Fleischkonsum herauszufordern.

Das Ziel ist mehr soziale Gerechtigkeit für die Umwelt, das Klima und die Tiere und ganz nebenbei ist das Ganze auch noch gut für unsere Gesundheit. Weitere Infos sind im Beitrag Warum „Gerecht leben – Fleisch fasten“? zu finden.

Ähnlich wie beim Autofasten steht nicht der gänzliche Verzicht sondern der bewusste Konsum im Vordergrund, sprich vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten.

Ich finde diese „moderate“ Art des Fastens sogar noch viel zielführender als das strenge Fasten, denn so hat der Mensch die Möglichkeit auszuprobieren wo die Grenzen sind und kann das neu erlernte Verhalten nach der Challenge gut in den Alltag mitnehmen und weiterführen. Zumindest habe ich das so mit dem Autofasten im letzten Jahr erlebt, das nun zu meiner üblichen Verhaltensweise geworden ist.

Mein persönlicher Konsum von Fleisch hat – trotzdem er immer schon sehr gering war – in den letzten Jahren noch weiter abgenommen und beschränkt sich auf Einladungen bei meiner Schwiegermutter und wenn ich etwas über foodsharing geschenkt bekomme oder aus dem Müll rette. Für mich selbst kaufe ich kein Fleisch und keine Fleischprodukte mehr. Dieses Jahr möchte ich noch einen Schritt weiter gehen und während der Fastenzeit vollständig auf Fleisch verzichten.

Linktipp:

Aktion Fleischfasten
Aktion Fleischfasten auf Facebook

Modeprotest – Klamottenkur

klamottenkur

Die Aktion „Modeprotest – Klamottenkur“ wird in diesem Jahr zum 6. Mal stattfinden und ich werde zum 4. Mal mit machen.

Bereits 2014 habe ich daran teilgenommen und mein Beitrag „Wie viel Kleidung braucht ein Mensch?“ ist einer der meist gelesenen auf meinem Blog überhaupt geworden. Wie es mir bei meiner ersten Klamottenkur ergangen ist, kannst Du im Beitrag „Klamottenkur 2014 – mein Fazit“ lesen. Auch von 2015 kannst Du meinen persönlichen Modeprotest nachlesen.

„Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen zu reduzieren?“

Linktipp:

Homepage Modeprotest
„Modeprotest“ auf Facebook
Homepage Klamottenkur

Strichcodefasten

Strichcodefasten

Seit dem Jahr 2014 verzichtet Sophia Reis jedes Jahr als Aktion zur Fastenzeit auf Produkte mit Strichcode. Das „Strichcodefasten“ ist ihre Idee, die mittlerweile viele Nachahmer gefunden hat.

Strichcodefasten fordert auf, das alltägliche Lebensmittelkonsumverhalten zu überdenken. Der Lebensmitteleinkauf erfolgt dadurch bewusster und bedarf etwas Zeit und Vorplanung. Wer des Strichcodes wegen auf Supermarktware verzichtet und bei regionalen Erzeugern kauft, unterstützt diese mit jedem einzelnen gekauften Produkt, statt den Profit und die Macht der Lebensmittelindustrie weiter zu fördern.

Über ihre Erfahrungen schreibt Sophia auf dem Blog „Strichcodefasten“ und ist auch auf Facebook zu finden.

diese Art zu Fasten ist gut für die Umwelt

Mir ist positiv aufgefallen, dass sich verschiedene kirchlichen Organisationen sowohl in Österreich als auch in Deutschland sehr für die Umwelt einsetzen. Auch abseits der Fastenzeit kann ich das beispielsweise in der Pfarre meines Heimatortes erkennen.

Vielleicht ist das ja wirklich eine Möglichkeit, noch mehr Menschen für diese Themen zu sensibilisieren.


Ist für Dich auch etwas mit dabei oder gibt es etwas ganz anderes, auf das Du während der Fastenzeit verzichten möchtest? Hast Du noch anderen interessante Aktionen entdeckt, die hier fehlen?


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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Autofasten – heilsam in Bewegung kommen
Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2
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Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #4
damit der Plastikmüll abnimmt – Plastikfasten
ergänzende Gedanken zum Plastikfasten
Best of Plastikfasten
Modeprotest: Klamottenkur 2014 – mein Fazit
Modeprotest: Aktion Klamottenkur 2015

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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35 Kommentare zu “Aktionen in der Fastenzeit 2017 – ein unvollständiger Überblick

  1. Hallo und herzlichen Dank für die treue Bewerbung von Autofasten!

    Alles Gute fürs Fasten (was auch immer)!
    mit herzlichen Grüßen
    Michaela Ziegler

    • Hallo Michaela!

      Danke für Dein Kommentar, sehr gerne denn ich finde, dass das wirklich eine sehr gute Sache ist.

      Mir persönlich haben meine beiden bisherigen Autofasten-Aktionen sehr viel gebracht und auch langfristig etwas verändert. Das ist gut für die Umwelt und diese liegt mir am Herzen.

      lg
      Maria

  2. Die Ideen finde ich wirklich super! =D
    Obwohl sie mir bewusst machen, dass ich anscheinend schon ziemlich „brav“ lebe. 😉 Es gibt aber ja glücklicherweise immer Spielraum nach oben. Das Stichcode-fasten klingt wirklich sehr interessant, mal schauen wie gut sich das umsetzten lässt! =)

    • Hallo!

      Vielleicht geht es dann gar nicht darum, im der Fastenzeit noch mehr als sonst zu machen, sondern bewusst hinzuschauen um zu erkennen, es gut wie es ist – denke ich mir. Das kann ja auch eine sehr gute Erkenntnis sein, die man dann aus der Fastenzeit mitnehmen kann.

      lg
      Maria

  3. Schön, dass du so viele Aktionen vorstellst! Das muss ich gleich mal auf Twitter teilen 🙂

    Das Strichcode fasten finde ich allerdings nur begrenzt sinnvoll, denn wenn man irgendwo lebt, wo es schwierig ist, Produkte beim erzeuger zu bekommen, weil man dafür kilometerweit fahren müsste, ist da wohl nichts gewonnen und man schadet der Umwelt mehrmals mit einem normalen Einkauf, oder?

    Liebe Grüße

    • Hallo Tabea!

      Danke fürs Teilen! Ja, war ehrlich gesagt wirklich eine Menge Arbeit diesem Beitrag zusammen zu stellen. Gut, dass mir das vorher nicht so bewusst war 😉

      Zu Deiner Frage, die Du für manche Wohngebiete natürlich zu Recht stellst möchte ich so beantworten.

      Natürlich macht es keinen Sinn so weit zu fahren. Aber man kann doch diese Zeit nutze, um heraus zu finden was geht und was nicht geht. Es muss nicht immer entweder oder sein, nicht alles oder nichts. Wenn man seinen Anteil an „strichcodefrei“ erhöht ist auch etwas gewonnen denke ich.

      Und wenn man neue Gewohnheiten beibehält (auch wenn sie nur ein kleiner Teil sind) hat man auf lange Sicht mehr gewonnen.

      Ich hoffe, ich konnte das vermitteln, was ich denke. Schon seit längerer Zeit möchte ich zu dem Thema (es muss nicht immer alles oder nichts sein) einen Beitrag verfassen.

      lg
      Maria

      • Gerade solche Posts mit vielen Links unterschätzt man vom Aufwand her ja echt gern… Das ergeht mir jeden Monat mit den Linktipps so 😉 Aber die Mühe hat sich gelohnt bei dir!!!

        Deine Variante, einfach nur den Anteil der Strichcodefreien Produkte soweit möglich zu erhöhen, finde ich sehr ansprechend! Das wäre vielleicht auch was für mich. Aber wie macht man das da mit Brot? Sind Bäcker erlaubt? Und die „frische Backwaren“-Sachen vom Discounter?
        Ich glaube, in meiner Region bekommt man Obst, Gemüse, Eier, Wurst, Fleisch und wenn man Glück hat auch Käse und Milch. Honig ist auch möglich, Kartoffeln natürlich ebenfalls. Nudeln auf besonderen Messen… Öl ebenfalls – aber die sind nur alle 3-5 Monate und man muss mind. 30 Minuten hinfahren.

        Ich versuche auch einfach, mich auf Kleinigkeiten zu fokussieren und dadurch nach und nach umweltfreundlicher zu leben 🙂

        Liebe Grüße

      • Hallo Tabea!

        Ich finde nichts Schlechtes daran einfach irgendwo anzufangen. Ich habe das auch so gemacht und es hat sich dann mit der Zeit weiter entwickelt.

        Ich finde gerade solche Fastenaktionen sollten auch spielerisch und experimentierfreudig statt streng angegangen werden. Einfach mal herausfinden was geht und was nicht.

        Zu Deiner Frage Bäcker, wenn das Brot unverpackt ist, dann ist es strichcodefrei hätte ich gesagt.

        Beim Discounter ist es m.M.n. anders aber aus einem ganz anderen Grund. Vielleicht geht das sogar ohne Strichcode. ABER – das ist alles industriell vorgefertigt und tiefgefroren und dadurch mit ganz viel Verpackungsmüll verbunden. Meist kommt es auch noch weit her teilweise aus China! Aus diesem Grund sollte Brot vom Discounter möglichst vermieden werden. Außerdem trägt es zum Bäckersterben bei 😦

        lg
        Maria

      • Also dass sich Supermarkt-Brot vom Bäckerbrot dadurch unterscheidet, dass das vom Supermarkt vorgefertigt ist, kann ich nur so eingeschränkt akzeptieren.
        Hier gibt es kaum noch „echte“ Bäcker, sondern die arbeiten auch alle mit Backmischungen und backen dann Teiglinge vor, die sie dann auf ihre Filialen verteilen… Da wird doch auch nur aufgebacken und für 3 Mal so viel Geld verkauft.

        Ich kaufe immer mein Brot beim Discounter, weil ich da mehr Auswahl beim Vollkornbrot habe. Die Bäcker haben hier alle maximal ein Vollkornbrot, während ich im Discounter 5-6 Sorten finde, die ich gern mag. Misch- und Weißbrote will ich nämlich auch nicht konsumieren…

        Das mit dem Bäckersterben stimmt zwar, aber irgendwie sehe ich leider keinen Vorteil mehr in Bäckereien, seit die auch Fertigmischungen nutzen.

        Liebe Grüße

      • Hallo Tabea!

        Das hängt sicher von der Bäckerei ab, nicht bei allen ist es so. Aber ich gebe Dir schon recht, das Vorbacken wird immer mehr zur Unsitte finde ich.

        Wenn man dann doch einen Bäcker in der Nähe hat, der selbst bäckt, sollte man das unbedingt unterstützen.

        lg
        Maria

  4. Hallo,
    das ist eine wirklich sinnvolle und zum Glück schon rechtzeitig vorgestellte Möglichkeit, die Fastenzeit zu nutzen. Vielen Dank dafür! Neben dem obligatorischen (und für mich schwierigen) Fasten von Leckereien wie Schoko und anderem Süßen möchte ich dieses Jahr auch etwas machen, was zusätzlich der Umwelt nützt.
    Eine kleine Anmerkung für alle: die Fasten-Infos für Klimaschutz müssen ja nicht unbedingt ausgedruckt werden, oder? Das schützt dann noch mehr. 😉

    • Hallo Petra!

      Danke für den Hinweis, ich hatte mir überlegt ihn in den Text aufzunehmen. Dann habe ich mir aber gedacht, dass ich niemanden bevormunden will und bin davon ausgegangen, dass vermutlich eh die meisten am Bildschirm lesen werden.

      Ich selbst habe mir die Broschüren herunter geladen und sie am Tablet gelesen.

      Danke für Dein Kommentar. Es war mir ein Anliegen, diesen Beitrag so früh wie möglich zu bringen, weil einige der Aktionen ja auch eine gewisse Vorbereitungszeit benötigen.

      lg
      Maria

  5. Vielen Dank für die guten Ideen zur Fastenzeit.

    Zur Ergänzung fahren mir noch zwei Ideen ein 😉

    Bildschirm-Fasten in der Freizeit (den Abend mal lieber anders verbringen, mit basteln, lesen, Freunden, etc) … Das ist meine Meinung nach zu einer ziemlichen unsitte geworden, zumindest in meinem Bekanntenkreis.

    Import-Fasten
    Auf importierte Waren weitgehend verzichten. Zum Beispiel Kaffee, Kakao, etc, was eben vom anderen Ende der Welt kommt. Allerdings ist die natürlich nur sinnvoll, wenn die Grundbedürfnisse regional abgedeckt werden können. Im Winter gibt’s ja in unseren breiten bekanntlich nicht ganz so viel Gemüse und Obst.

    Mal sehen was wir als Familie umsetzen werden. Zusammen hat man doch immer mehr ansporn 🙂

    Viele Grüße

    • Hallo Cornelia!

      Danke für die sehr interessanten Anregungen, die mir beide sehr gut gefallen!

      Sich stärker auf regionale Waren zu konzentrieren ist insgesamt gut für die Umwelt aus vielen Aspekten heraus.

      Zum Bildschirmfasten – ich sollte mal wieder PC-Fasten fällt mir dazu ein *g*

      lg
      Maria

  6. tolle aktionen, danke dir für’s vorstellen! vieles davon versuche ich zu leben, bin aber stets dankbar für tipps und tricks und werde bei der ein und anderen vorbeischauen.
    lg anja

  7. Pingback: Fastenzeit – Wir wollen nachhaltig leben

  8. Pingback: Monatscollage Februar 2017 | widerstandistzweckmaessig

  9. Vielen Dank für die Recherche, da habe ich ja wieder einiges interessantes zu lesen. Auch ich habe mir in diesem Jahr Gedanken gemacht, ob und wie ich diese 40 Tage nutze. Ich habe mich für Plastikfasten entschieden, da ich eh schon damit angefangen habe und das Erfolgserlebnis hoffentlich am größten ist. Ich möchte auch auf Alkohol verzichten (außer evlt. am Sonntag), das fällt mir deutlich schwerer, denn ein leckeres Glas Wein zum Essen genieße ich immer sehr. Aber vielleicht dann zu Ostern um so mehr…
    Ein Buch kann ich in dem Zusammenhang zur Osterzeit sehr empfehlen: 40 Tage Achtsamkeit von Christa Spannbauer.

    • Hallo Sylvia!

      Finde ich super, dass Du beim Plastikfasten mit machst! Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, sich aufzuraffen und nach Alternativen zu suchen, die danach vielleicht auch weiter Bestand haben.

      Danke für den Buchtipp!

      lg
      Maria

  10. Ein wunderbar umfangreicher „unvollständiger Überblick“. Ich konzentriere mich dieses Mal darauf, auf unnötigen Stress zu verzichten. Bei den meisten Bereichen gelingts mir am besten, wenn ich diese schrittweise umsetze, wie weniger Plastik, Auto verkauft, etc. . Die Klamottenkur finde ich klasse, lohnt aber nicht so richtig, da ich ohnehin nicht so viel Kleidung habe – mein Lieblingsgrün ist mal wieder nirgendwo zu bekommen 😉 In diesem Fall sorgt die Konsum- und Modeindustrie von alleine dafür, dass ich wenig Kleidung im Schrank habe.

    • Hallo Gabi!

      Nachdem ich ungefähr weiß, wie Dein Kleiderschrank aussieht, ist mir auch klar, dass Du im Grunde dauerhafte Klamottenkur lebst 😉

      Ich habe vor 2 Wochen ca. 40 Kleidungsstücke aussortiert, die ich für die nächsten 9 Wochen (2 habe ich vor der Fastenzeit schon absolviert) tragen werde.

      Ich bin total zufrieden damit und möchte dieses Experiment gerne weiter führen und mir immer wieder für ca. 3 Monate Kleidung auswählen und den Rest gut sein lassen.

      Ich denke, dass ich dadurch langfristig den Kleiderschrank noch einmal verschlanken kann.

      Autofasten ist natürlich auch wieder mit dabei und die 7 Wochen ohne Stress, die möchte ich unbedingt verfolgen.

      Danke fürs Teilen auf FB!

      lg
      Maria

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