Achtsam durch den Tag [Woche 40-41]

Mein aktueller Rückblick zum „Jahresprojekt Achtsamkeit“ umfasst diesmal nur zwei Aufgaben. Als ich zu schreiben begann habe ich schnell gemerkt, dass mich die Themen sehr berühren. Die Texte sind daher sehr lange geworden, sodass ich mich dafür entschieden haben, meinen Rückblick auf zwei Achtsamkeitsübungen zu beschränken.

#40 Zeichen des Alterns

Die Aufgabe in dieser Woche ist mir zuerst gar nicht so leicht gefallen. Ging es doch darum bei sich selbst, an anderen Menschen, an Tieren und Pflanzen sowie an unbelebten Dingen die Zeichen des Alterns zu entdecken.

Ich bin mittlerweile in einem Alter, wo man nicht einmal mehr genau hinschauen muss, um die Zeichen des Alterns zu erkennen. Es ist manchmal schwierig damit zu leben, wie sich das Äußere verändert. Noch schwieriger empfinde ich jedoch all die anderen kleinen Veränderungen, die mit dem Altern einher gehen. Der Körper ist nicht mehr so leistungsfähig, kleine Verletzungen heilen nicht mehr so rasch. Das Gedächtnis spielt einem manchmal Streiche, man vergisst leichter etwas und ist zerstreut. Die Leistungsfähigkeit lässt nach, der Körper tut nicht mehr jederzeit das, was der Geist von ihm verlangt.

Altern hat auch etwas mit dem Empfinden von Verlust zu tun. Wir erinnern uns daran, wie es früher war und leiden unter dem, was nicht mehr ist. Daraus folgt, dass die Vorstellung des Alterns abhängig vom Vergleich und von dessen Bewertung ist.

Wenn wir den Verlust der Jugend beklagen, werden wir leiden. Es ist aber auch möglich den Blickwinkel auf das zu lenken, was wir durch das Alter gewonnen haben und auf die Schönheit dessen, was gerade ist. So viel haben wir in diesem Leben bereits erfahren und dadurch eine ganze Fülle an Wissen und Erfahrung zusammen getragen. Die Prioritäten haben sich verschoben. Das, was uns als Teenager Höllenqualen zugefügt hat, berührt uns längst nicht mehr.

So hat auch das Alter seine guten Seiten und wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, wird das automatisch unsere Zufriedenheit erhöhen.

dieses würdig alternde Gebäude habe ich in der Toskana entdeckt

dieses würdig alternde Gebäude habe ich in der Toskana entdeckt

Aber auch in meinem Umfeld fällt mir das Altern auf. Ich wohne mittlerweile seit über 23 Jahren im selben Haus. Überall ist zu erkennen, dass es in die Jahre kommt. Da und dort blättert die Farbe ab, an den Trittsteinen setzt sich Moos fest. Die Wiese ist längst kein Rasen mehr.

Auch die Pflanzen im Garten altern, der winzig kleine Schlitzahorn, der vor 11 Jahren gesetzt wurde, ist zu einem stattlichen Baum gewachsen, die Herbstanemonen haben einige andere Pflanzen überwuchert, die es nun nicht mehr gibt.

Bei Pflanzen, insbesondere Nahrungspflanzen, nehmen wir den Alterungsprozess als natürlich wahr. Der Samenkeimt, der Keimling wächst, die Pflanze blüht und setzt Früchte an, die wir dann verspeisen und schließlich vergeht die Pflanze um im nächsten Jahr aus den Samen neu geboren zu werden.

Die Pflanze kennt noch nicht einmal ihren Nachwuchs und mir kommt gerade der Gedanke, dass möglicherweise sogar das der Grund ist, warum wir selbst so große Probleme mit dem Tod haben. Unsere Kinder brauchen so viel Fürsorge und wenn sie älter sind und eigene Kinder haben, dann ist noch immer unsere Unterstützung willkommen.

Vielleicht macht es den naturgegebenen Abschied von der Welt so schwierig, dass wir so stark mit anderen Menschen verbunden sind?

Und damit kommen wir wieder zur Gegenwärtigkeit, zum Augenblick in dem wir leben. Die Lebenszyklen sind vorgegeben vom Baby über das Kleinkind zum Kind und Jugendlichen, vom jungen und älteren Erwachsenen zum alten Menschen und irgendwann folgt der Tod. Wenn wir jeden Tag unseres Lebens so annehmen wie er ist ohne die Vergangenheit oder die Zukunft herbei zu sehnen, spielt das Alter keine Rolle mehr.

#41 Pünktlich sein

Was für ein Thema! Die Sache mit der Pünktlichkeit beschäftigt mich schon mein ganzes Leben lang. Ich bin grundsätzlich ein überpünktlicher Mensch und habe das oft als Last empfunden, beispielsweise wenn ich auf andere gewartet habe.

Wenn ich irgendwohin unterwegs war und mit dem Auto in einen Stau gekommen bin, war ich am oft am Rande des Nervenzusammenbruchs, wenn ich gemerkt habe, dass ich dadurch unpünktlich (oder vielleicht sogar „nur“ pünktlich) kommen würde.

Pünktlichkeit ist 5 Minuten vor der Zeit

Mit diesem Spruch bin ich aufgewachsen und hatte tatsächlich viele Jahre das Gefühl unpünktlich zu sein, wenn ich pünktlich (!) ankam. Ich war dazu erzogen worden und bin dadurch zwanghaft pünktlich geworden.

Mit Menschen, die unpünktlich sind, hatte ich meine Probleme. Eine Partnerschaft ging unter anderem dadurch zu Brüche, weil er notorisch unpünktlich war. Und das waren keine 5-10 Minuten sondern manchmal bis zu 2-3 Stunden!

mit einem Auge auf der Uhr um pünktlich zu sein

Als ich Kinder bekam hat sich die Sache mit der Pünktlichkeit verändert. Solange ich nur für mich alleine verantwortlich war, ist es mir leicht gefallen pünktlich zu sein. Mit den Kindern war es plötzlich nicht mehr so einfach.

Ich habe dadurch meine Selbstgerechtigkeit verloren und das war glaube ich ganz gut so. Es gibt immer wieder einmal Gründe, warum man es nicht schafft pünktlich zu sein.

Vor einigen Jahren habe ich damit experimentiert selbst unpünktlich zu sein. Das ist mir gar nicht leicht gefallen, als letzte oder gar zu spät zu einem Termin zu kommen. Am Anfang war es eine regelrechte Überwindung und ist mir nur mit sehr viel Mühe und Willenskraft gelungen.

Das war übrigens auch die Ersatzaufgabe dieser Woche für alle, die grundsätzlich pünktlich sind, sich einmal anzusehen, wie es ist unpünktlich zu sein.

Mitte 2014 habe ich diese Übung über mehrere Wochen durchgeführt. Das hat mich wirklich sehr viel weiter gebracht, als ich anfangs angenommen hatte.

Herausgefunden habe ich dadurch, dass es gar nicht (nur) Zwang aus dem Erlernten ist, warum ich pünktlich bin. Mit dem Auto im Stau zu stehen und ängstlich nach der Uhr zu schielen mag ich nicht, daher plane ich immer eine Zeitpuffer ein. Ich komme gerne als eine der ersten an, weil es mir wichtig ist genug Zeit zu haben um wirklich anzukommen. Es ist mir wichtig, dass ich den Platz, an dem ich sitze oder Yoga mache, selbst wählen kann. Ich mag es nicht in volle Räume zu kommen und alle zu begrüßen, es ist mir lieber anzukommen, wenn noch niemand da ist und Zeit zu haben, mich an die Situation zu gewöhnen.

Seitdem ich das erkannt habe, fühle ich mich viel freier und nicht mehr so zwanghaft. Vor allem ärgere ich mich nicht mehr über andere Menschen, die zu spät kommen.

In meinem Umfeld leben noch immer Menschen, die Probleme mit dem Einschätzen der Zeit haben (anders ausgedrückt, die immer wieder zu spät kommen). Wenn ich Einladungen ausspreche, dann gebe ich oft eine halbe Stunde früher an als ich es sonst machen würde. Dadurch treffen sich unsere „Zeitkreise“ meist dort, wo es für beide gut ist.

Der wichtigste Schritt bei dem Thema war, mich von dem Zwang der Vorgaben aus meiner Kindheit zu lösen und zu erkennen, was der Vorteil an meiner Verhaltensweise ist, um künftig frei über mein Tun entscheiden zu können.


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2017]

achtsam-durch-den-tag-jahresprojekt-2016-2017Diese Gedanken sind Teil von meinem Jahresprojekt.
Nähere Informationen dazu findest Du im Beitrag „Achtsam durch den Tag [Jahresprojekt]“, in welchem auch alle Links der Linkparty gesammelt werden.

Ergänzend dazu sind alle verlinkten Beiträge auf meinem Pinterest-Board „Achtsamkeit“ zu sehen.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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14 Kommentare zu “Achtsam durch den Tag [Woche 40-41]

  1. Das waren ja total spannende Themen/Aufgaben!
    Ich bin wohl min halb so alt wie du und fühle mich trotzdem nicht mehr so leistungsstark wie vor 5 Jahren O:-) Die Zeichen des Alters in der Umgebung zusehen gefällt mir schon lange – es hat etwas faszinierendes für mich (auch wenn es einige Verlustängste mit sich zieht).

    Besonders spannend finde ich deine Selbstbeobachtung, warum du gerne sehr pünktlich bist! Besonders bei Kindern kann man das gut beobachten, wie sie an einen Ort ankommen und ihn eher leerer oder voller mögen. Ich war bis zu meinem Aupairaufebthalt in Irland auch sehr pünktlich und wurde dort so lange bearbeitet, dass ich Gelassenheit zu dem Thema entwickeln konnte. Seitdem bin ich eher pünktlich oder habe je nach Situation auch den Mut mir die Zeit zu nehmen, die ich noch brauche. Sprich 5-10 Minuten später. Aber ich hab die zwanghafte Angewohnheit dann immer Bescheid Zusagen, als wäre es total schlimm…

    Danke, dass du regelmäßig diesen Einblick in die Achtsamkeitsübungen gibst. Das ist sehr anregend.

    Liebe Grüße
    Maria

    • Hallo Maria!

      Wenn ich etwas später dran bin (weil ich mir die zeit nehme, so wie Du es auch beschreibst) dann sage ich auch immer Bescheid. Das brauche ich für mein eigenes Seelenheil muss ich gestehen. Für mich ist das schon ein Fortschritt, mir das zuzugestehen. Vielleicht kommt mal der Tag, wo ich das nicht mehr brauche, aber im Moment ist es so. Und ich finde das ganz ok so, denn ich mache es für mich und nicht für den anderen.

      lg
      Maria

  2. Hallo, Maria,
    das mit der Pünktlichkeit hätte fast von mir sein können! Nur, dass ich es nicht in der Familie gelernt habe. Vielmehr bin ich schon als Kind immer fast wahnsinnig geworden, wenn es kurz vor knapp war und meine Mutter mir unbedingt noch ganz wichtige Dinge mit auf den Weg geben musste, die ihr wichtiger waren als dass ich pünktlich irgendwohin kam. Ich habe keine Idee, woher ich den Pünktlichkeitsfimmel habe.
    Unpünktlich zu sein kann ich mir gar nicht vorstellen! Ich gerate automatisch in Stress, wenn es sich auch nur andeutet, ich könnte vielleicht unpünktlich sein. Da müsste ich Gelassenheit erst noch lernen.
    Auch ich genieße es sehr, als Erste irgendwo zu sein und noch etwas Zeit und Ruhe allein für mich zu haben, z. B. bevor die Arbeit losgeht.

    • Hallo Aeris!

      Stimmt, auch bei der Arbeit bin ich gerne als eine der ersten da. Ich brauche einfach die Ruhe bevor es dann richtig los geht.

      Einen Tag in der Woche komme ich später, den mag ich gar nicht, denn da sind dann alle anderen schon aktiv und wollen was von mir 😉

      lg
      Maria

  3. Pingback: Sonntags Top 7 #61 | antetanni sagt was | antetanni

  4. Hallo Maria,
    da scheint es ja einen Club zu geben, dem ich sofort beitreten kann. Naja oder beinahe.

    Denn ich war auch schon mal zu spät dran. Es ist für mich daher auch normal, dass andere auch mal unpünktlich sind.

    Bei notorisch Unpünktlichen ziehe ich irgendwann die Konsequenzen, weil ich merke, dass es mir nicht gut tut. Für mich ist Pünktlichkeit eine Frage der Wertschätzung der anderen Person. Kommt jemand ständig zu spät, dann verfügt diese Person über meine Zeit in einer Art und Weise, auf die ich keine Lust habe.

    Das hat vielleicht bei mir auch etwas mit fortschreitenden Alter zu tun – ich bin Jahrgang 64 – und merke einfach, dass ich die mir verbleibenden Zeit nach Möglichkeit mit Leuten und Aktivitäten verbringen will, die ich interessant finde, wo ich mich wohlfühle. Und sei es, dass ich einfach nur auf einer Parkbank sitze und nix mache. Ohne zu warten.

    Liebe Grüße
    Charlotte

    Noch was zum Thema „Altern“, ich finde das ganz treffend
    Jung sein!
    Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung;
    sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität.
    Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.
    Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl Jahre gelebt hat:
    Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.
    Die Jahre zeichnen zwar die Haut – Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele.
    Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit sind Feinde,
    die uns nach und nach zur Erde niederdrücken und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.
    Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann.
    Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann?
    Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens
    Ihr seid so jung wie euer Glaube.
    So alt wie eure Zweifel.
    So jung wie euer Selbstvertrauen.
    So jung wie eure Hoffnung.
    So alt wie eure Niedergeschlagenheit.
    Ihr werdet jung bleiben,
    solange ihr aufnahmebereit bleibt:
    Empfänglich fürs Schöne, Gute und Große,
    empfänglich für die Botschaften der Natur,
    der Mitmenschen, des Unfasslichen.
    Sollte eines Tages euer Herz geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus,
    dann möge Gott Erbarmen haben mit eurer Seele – der Seele eines Greises.
    (Marc Aurel)

    • Hallo, Charlotte,
      ich teile deine Einschätzung, dass Pünktlichkeit etwas mit Wertschätzung der anderen Person zu tun hat, absolut! Ebenso ist es bei „Freund*innen“, denen man ewig „hinterherlaufen“ darf, die sich also z. B. nie melden und man darf sich immer bei ihnen melden. Denen war ich nicht wichtig. Habe also den Kontakt abgebrochen und es nie bereut. Dasselbe bei zweien, die meine Zeit und mich beansprucht haben, aber nie etwas zurückgaben, wenn ich mal etwas brauchte.
      „Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.“ Ich beginne gerade damit, meine Ideale endlich richtig auszuleben. Werde ich jetzt immer jünger? ;o)

      • Hallo Aeris!

        Bei mir hat das was mit den Kindern zu tun. In der Zeit, als ich große Verpflichtungen wegen der Kinder hatte, war nicht so viel Raum für mich. Ich hatte daher nicht die Möglichkeit alles auszuleben, habe mitunter gar nicht intensiv über andere Wege nachgedacht, weil es sowieso keine Möglichkeiten (für mich in meiner Situation) gegeben hätte.

        Nun habe ich wieder die Wahlfreiheit und genieße es, sie zu nutzen.

        lg
        Maria

    • Hallo Charlotte!

      Zuerst einmal herzlichen Dank für Dein Zitat von Marc Aurel das sehe ich auch sehr ähnlich.

      Ich habe schon junge Menschen getroffen, die sehr alt waren und umgekehrt. Es ist wohl auch eine Frage der Offenheit für Neues denke ich.

      Und Deiner Aussage „Für mich ist Pünktlichkeit eine Frage der Wertschätzung der anderen Person.“ kann ich auch nur heftig nickend zustimmen. Das sehe ich auch so. Aber vielleicht liegt es u.a. daran, dass wir fast gleich alt sind 😉

      Ich denke schon, dass sich mit dem Alter einiges ändert. Ich bin (noch) direkter geworden. Weiß besser, was ich will und mache das auch. Genieße es, nicht mehr allen anderen gefallen zu wollen. Einiges, was mit zunehmenden Alter sich entwickelt hat, genieße ich sehr!

      Danke für Dein ausführliches Kommentar!

      lg
      Maria

  5. Hallo Maria, dein Achtsamkeitsprojekt ist wirklich spannend. Das Thema Alter interessiert mich jetzt, wo ich in der Mitte des 5. Lebensjahrzehnt bin, natürlich auch. Wenn mir irgendwas klar geworden ist, dann, dass es überhaupt nichts bringt, dieses Thema zu verdrängen. Es stimmt: Es gibt wirklich viele schöne Seiten und ich genieße sie. Ich bin heute viel freier und unabhängiger als früher, mache mir um viel weniger Dinge viel weniger Sorgen. Wenn ich eins begriffen habe, dann, dass das Leben mit zunehmenden Jahren nach Möglichkeit leichter werden sollte. Also bloß nicht festhalten an all den Stehrümchens. Der Alltag sollte möglichst leichter werden. Ich habe zigfach erlebt, dass viele älter werdende Menschen z.B. verpassen, sich rechtzeitig um passenden Wohnraum zu kümmern. Wer will den schon noch mit 70 oder 80+ täglich in die Dachwohnung stiefeln, den Garten umgraben und die viel zu große Wohnung putzen. An sowas habe ich heute schon keine Lust mehr. 🤣

    • Hallo Gabi!

      Genau das habe ich auch im Auge, deshalb mache ich dieses Jahr auch wieder einmal ein Entrümpelungsprojekt. Größer als je zuvor!

      Nachdem ich derzeit noch recht großzügig wohne – immerhin hatte hier mal eine 4köpfige Familie Platz – hat sich mit der Zeit auch vieles angesammelt.

      Spätestens in 5 Jahren will ich auf Wanderschaft gehen, da möchte ich in der Lage sein, einfach zuzusperren um ohne Sorgen weg zu sein.

      Außerdem will ich in spätestens 10 Jahren in eine viel kleinere Wohnung ohne viele Stufen übersiedeln. Hier sind einfach viel zu viele Stufen und (Halb-)Stockwerke…

      Was ich gelernt habe – es gibt auch viel zu viel Stauraum, das ist gar nicht gut…

      lg
      Maria

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