Aktionen in der Fastenzeit 2017 – ein unvollständiger Überblick

Die Fastenzeit naht in großen Schritten und wieder einmal gibt es viele tolle Aktionen, wie man die 40 Tage nutzen kann um bewusst etwas zu verändern, zu reduzieren bzw. darauf zu verzichten.

Auch heuer möchte ich Dir einige dieser Fastenprojekte vorstellen, die mich ganz besonders angesprochen haben. Neben denjenigen, an denen ich bereits in den Jahren davor teilgenommen bzw. welche ich Dir bereits vorgestellt habe, konnte ich einige neue interessante Fastenaktionen entdecken.

Selbst werde ich mich natürlich auch wieder einigen Challenges stellen und die Fastenzeit auf diese Weise sehr bewusst gestalten.

Plastikfasten

Der Aufruf zum Plastikfasten kommt in diesem Jahr von Anneliese Bunk, die gemeinsam mit Nadine Schubert das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschrieben hat.

plastikfasten-2017

Die beiden waren zuletzt auf „Utopia“ zu Gast, um das Fastenprogramm vorzustellen.

Auf ihrem Fastenblog „Plastikfasten“ bietet Anneliese ein begleitendes Programm mit verschiedenen Schwerpunkten an. Die Teilnehmer bekommen täglich Anregungen und Unterstützung.

plastikfasten-2017-programm

Trotzdem ich permanent Plastik faste, habe ich mir vorgenommen, dieses Projekt zu verfolgen und bin schon sehr auf die Tipps gespannt!

7 Wochen ohne

Auf diese Fastenaktion der evangelischen Kirche wurde ich durch Zufall aufmerksam. Sie hat mich aber gleich sehr angesprochen, passt das Motto „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ doch wirklich unheimlich gut zu meinem Achtsamkeitsprojekt.

7-wochen-ohne

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Man darf alles verlieren – nur nicht die Zeit. Viele lesen ihre Mails schon auf dem Weg ins Büro, auf dem Smartphone. Damit sie sofort loslegen können, wenn sie ankommen. „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ – die Fastenaktion der evangelischen Kirche ruft auf zu einer Zeit der Entschleunigung, des Innehaltens, des Nachdenkens.

Jede Woche steht unter einem anderen Thema, Anregungen zum wöchentlichen Motto bekommt man mit dem Fastenmail.

Linktipp:

Homepage „7 Wochen ohne“
Facebookseite „7 Wochen ohne“

Videotipp:

Klimafasten

Durch meine bewusste Suche nach Fastenprojekten, die gut für die Umwelt sind, bin ich auf die Aktion „Klimafasten“ gestoßen. Es handelt sich um eine Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

klimafasten-banner

Auch bei dieser Fastenaktion steht jede Woche unter einem anderen Motto. In der ersten Woche geht es zum Beispiel darum anders zu kochen und in der dritten Woche darum weniger zu kaufen.

Kernstück des Programms ist die Klimafasten-Broschüre (pdf Download). Für jede Aktionswoche findest Du in den Downloads ein kleines Poster, das Dich an das Motto erinnert. Man kann das Poster ausdrucken und aufhängen, um die Anregungen immer präsent zu haben.

Für den Gedankenaustausch untereinander wurde eine eigene Facebook-Gruppe „Klimafasten“ gegründet.

klimafasten-info

Linktipp:

Homepage Klimafasten
Klimafasten-Broschüre (pdf Download)
Poster-Download
Facebook-Gruppe „Klimafasten“

CO² Fasten

Wir bleiben beim Klima, ich habe noch eine sehr spannende Fastenaktion zu diesem Thema gefunden.

co2-fasten-banner

Die diesjährige Aktion der Kirchlichen Jugendarbeit vertieft das Thema Ernährung und Klima. Wie hängen diese beiden Faktoren zusammen? Was hat das eine mit dem anderem zu tun?

Antworten auf diese Fragen sind im Infoteil vom Aktionsheft (pdf Download) zu finden. Neben dem Hintergrundwissen wurden verschiedene Methoden und Aktionen zum Mitmachen entwickelt. Ergänzt wird das Aktionsheft durch leckere Rezepte, die zum Nachkochen einladen.

Auf der Homepage ist übrigens ein CO² Rechner zu finden, mit dessen Hilfe man den jährlichen CO²-Ausstoß berechnen und mit dem Durchschnittswert eines Bundesbürgers vergleichen kann.

Jeden Tag gibt es einen neuen Fastenimpuls, der zum Nachdenken anregt. Diese Impulse können mit der Feed-Funktion, bei Facebook oder bei Twitter abonniert werden.

co2-fasten-info

Linktipp:

Homepage CO² Fasten
Aktionsbroschüre (pdf Download)
CO² Fasten auf Facebook
CO² Rechner

Autofasten – heilsam in Bewegung kommen

Autofasten Logo

Auch in diesem Jahr ist das Autofasten wieder ein Fixpunkt für mich. Bereits zum dreizehnten Mal wird dazu aufgerufen, während der Fastenzeit die Autofahrten einzuschränken und den Umgang mit der eigenen Mobilität zu überdenken.

Die Aktion „verbietet“ das Autofahren nicht. Konkret geht es darum, in der Fastenzeit, also zwischen 1.3. und 15.4.2017, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und Autokilometer einzusparen.

Details zur Aktion sind auf der Homepage von Autofasten zu finden. Diese Aktion findet auch in Deutschland auf Autofasten.de statt.

In der Steiermark läuft aktuell die Feinstaubaktion vom Verkehrsverbund, bei der jede 1 – 6 Stunden Karte zur Tageskarte wird. Für den Zeitraum 8. Februar bis inkl. 28. Februar 2017 wurde die Aktion ausgeweitet und gilt nun täglich. Mehr Infos dazu sind auf der Homepager der Holding Graz nachzulesen.

Das erste Mal habe ich im Jahr 2015 teilgenommen. Meine Beiträge waren „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“, „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2“ und der Rückblick kam im Beitrag „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3“. Das Fazit von meinem Autofasten 2016 kannst Du im Beitrag Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #4 nachlesen.

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

Fleisch fastenFleisch fasten

Der Konsum von Fleisch ist innerhalb der Ernährung der wesentlichste Faktor für negative soziale und ökologische Auswirkungen. Die Initiative „Gerecht leben – Fleisch fasten“ nimmt deshalb die Fastenzeit zum Anlass, den Ernährungsstil kritisch zu hinterfragen und zu Alternativen zum enorm hohen Fleischkonsum herauszufordern.

Das Ziel ist mehr soziale Gerechtigkeit für die Umwelt, das Klima und die Tiere und ganz nebenbei ist das Ganze auch noch gut für unsere Gesundheit. Weitere Infos sind im Beitrag Warum „Gerecht leben – Fleisch fasten“? zu finden.

Ähnlich wie beim Autofasten steht nicht der gänzliche Verzicht sondern der bewusste Konsum im Vordergrund, sprich vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten.

Ich finde diese „moderate“ Art des Fastens sogar noch viel zielführender als das strenge Fasten, denn so hat der Mensch die Möglichkeit auszuprobieren wo die Grenzen sind und kann das neu erlernte Verhalten nach der Challenge gut in den Alltag mitnehmen und weiterführen. Zumindest habe ich das so mit dem Autofasten im letzten Jahr erlebt, das nun zu meiner üblichen Verhaltensweise geworden ist.

Mein persönlicher Konsum von Fleisch hat – trotzdem er immer schon sehr gering war – in den letzten Jahren noch weiter abgenommen und beschränkt sich auf Einladungen bei meiner Schwiegermutter und wenn ich etwas über foodsharing geschenkt bekomme oder aus dem Müll rette. Für mich selbst kaufe ich kein Fleisch und keine Fleischprodukte mehr. Dieses Jahr möchte ich noch einen Schritt weiter gehen und während der Fastenzeit vollständig auf Fleisch verzichten.

Linktipp:

Aktion Fleischfasten
Aktion Fleischfasten auf Facebook

Modeprotest – Klamottenkur

klamottenkur

Die Aktion „Modeprotest – Klamottenkur“ wird in diesem Jahr zum 6. Mal stattfinden und ich werde zum 4. Mal mit machen.

Bereits 2014 habe ich daran teilgenommen und mein Beitrag „Wie viel Kleidung braucht ein Mensch?“ ist einer der meist gelesenen auf meinem Blog überhaupt geworden. Wie es mir bei meiner ersten Klamottenkur ergangen ist, kannst Du im Beitrag „Klamottenkur 2014 – mein Fazit“ lesen. Auch von 2015 kannst Du meinen persönlichen Modeprotest nachlesen.

„Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen zu reduzieren?“

Linktipp:

Homepage Modeprotest
„Modeprotest“ auf Facebook
Homepage Klamottenkur

Strichcodefasten

Strichcodefasten

Seit dem Jahr 2014 verzichtet Sophia Reis jedes Jahr als Aktion zur Fastenzeit auf Produkte mit Strichcode. Das „Strichcodefasten“ ist ihre Idee, die mittlerweile viele Nachahmer gefunden hat.

Strichcodefasten fordert auf, das alltägliche Lebensmittelkonsumverhalten zu überdenken. Der Lebensmitteleinkauf erfolgt dadurch bewusster und bedarf etwas Zeit und Vorplanung. Wer des Strichcodes wegen auf Supermarktware verzichtet und bei regionalen Erzeugern kauft, unterstützt diese mit jedem einzelnen gekauften Produkt, statt den Profit und die Macht der Lebensmittelindustrie weiter zu fördern.

Über ihre Erfahrungen schreibt Sophia auf dem Blog „Strichcodefasten“ und ist auch auf Facebook zu finden.

diese Art zu Fasten ist gut für die Umwelt

Mir ist positiv aufgefallen, dass sich verschiedene kirchlichen Organisationen sowohl in Österreich als auch in Deutschland sehr für die Umwelt einsetzen. Auch abseits der Fastenzeit kann ich das beispielsweise in der Pfarre meines Heimatortes erkennen.

Vielleicht ist das ja wirklich eine Möglichkeit, noch mehr Menschen für diese Themen zu sensibilisieren.


Ist für Dich auch etwas mit dabei oder gibt es etwas ganz anderes, auf das Du während der Fastenzeit verzichten möchtest? Hast Du noch anderen interessante Aktionen entdeckt, die hier fehlen?


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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Modeprotest: Aktion Klamottenkur 2015

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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Videotipp am Montag #31

Hast Du es schon gehört? Die Nikolos streiken, denn sie wollen nicht länger Schokolade aus Kinderarbeit an Kinder verteilen!

Nikolo Streik – Make Chocolate Fair!

Die Südwind AktivistInnen haben sich Anfang Dezember auf der Wiener Mariahilferstraße für eine Protestaktion unter dem Titel „Nikolos setzen sich zur Wehr, wollen ihre Schokolade fair!“ den Raum genommen, um auf grobe Missstände in der Kakaoproduktion aufmerksam zu machen.

Mit der Aktion macht die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! darauf aufmerksam, dass die Mehrheit der 5,5 Millionen Kakaobauern noch immer weit unterhalb der Armutsgrenze lebt.


zum Weiterlesen

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make chocolate fair!




meine Bitte an Dich

Wenn Du Schokolade kaufst, achte auf das „fair-trade“ Zeichen.


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Aktionen in der Fastenzeit – ein unvollständiger Überblick

Die Fastenzeit naht in großen Schritten und wieder einmal gibt es viele tolle Aktionen, wie man die 40 Tage nutzen kann um bewusst etwas zu reduzieren bzw. darauf zu verzichten.

Heute möchte ich Dir einige dieser Fastenprojekte vorstellen, die mich ganz besonders angesprochen haben. Neben denjenigen, an denen ich bereits in den Jahren davor teilgenommen habe, konnte ich einige neue interessante Fastenaktionen entdecken.

Selbst werde ich mich natürlich auch wieder einigen Challenges stellen und die Fastenzeit auf diese Weise sehr bewusst gestalten.

Strichcodefasten

Strichcodefasten

Seit dem Jahr 2014 verzichtet Sophia Reis jedes Jahr als Aktion zur Fastenzeit auf Produkte mit Strichcode. Das „Strichcodefasten“ ist ihre Idee, die mittlerweile viele Nachahmer gefunden hat.

Die Regeln sind sehr einfach: Verzichte beim Einkauf auf alle Lebensmittel mit Strichcode. Das klingt vermutlich im ersten Moment leichter als es ist, denn es bedeutet, dass man kaum eines der alltäglichen Lebensmittel im Supermarkt kaufen kann. Strichcodefasten ist somit ein Verzicht auf die Bequemlichkeit, alle Lebensmittel schnell an einem Ort kaufen zu können.

Dafür ist die Strichcode-Fastenzeit eine gute Möglichkeit, alternative Einkaufsmöglichkeiten zum Supermarkt in seiner Heimat zu finden.

Zumeist bedeutet es, Grundnahrungsmittel lose zu kaufen und selbst zu kochen. Daher ist Strichcodefasten gut für die Umwelt, weil Verpackungsmüll reduziert wird und ebenso für den eigenen Körper, weil Lebensmittelzusatzstoffe in der Ernährung vermieden werden.

Schummeln durch Auswärtsessen ist nicht erlaubt, denn im Essen aus der Kantine, der Mensa, dem Restaurant oder der Imbiss-Bude stecken in der Regel Strichcode-Zutaten.

Strichcodefasten fordert auf, das alltägliche Lebensmittelkonsumverhalten zu überdenken. Der Lebensmitteleinkauf erfolgt dadurch bewusster und bedarf etwas Zeit und Vorplanung. Wer des Strichcodes wegen auf Supermarktware verzichtet und bei regionalen Erzeugern kauft, unterstützt diese mit jedem einzelnen gekauften Produkt, statt den Profit und die Macht der Lebensmittelindustrie weiter zu fördern.

Über ihre Erfahrungen schreibt Sophia auf dem Blog „Strichcodefasten“ und ist auch auf Facebook zu finden. Ihren Rückblick auf die Fastenzeit 2015 kann man im Beitrag „Was mich beim Strichcodefasten 2015 bewegt hat“ nachlesen.

Autofasten – heilsam in Bewegung kommen

Autofasten Logo

Bereits zum zwölften Mal wird dieses Jahr dazu aufgerufen, während der Fastenzeit die Autofahrten einzuschränken und den Umgang mit der eigenen Mobilität zu überdenken.

Die Aktion „verbietet“ das Autofahren nicht. Konkret geht es darum, in der Fastenzeit, also zwischen 10.2. und 26.3.2016, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und Autokilometer einzusparen.

Details zur Aktion sind auf der Homepage von Autofasten zu finden.

Meine Beiträge im letzten Jahr waren „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“, „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2“ und der Rückblick kam im Beitrag „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3“.

Modeprotest – Klamottenkur

Modeprotest 2016

Die Aktion „Modeprotest – Klamottenkur“ wird in diesem Jahr zum 5. Mal stattfinden. Bereits 2014 habe ich daran teilgenommen und mein Beitrag „Wie viel Kleidung braucht ein Mensch?“ ist einer der meist gelesenen auf meinem Blog überhaupt geworden. Wie es mir bei meiner ersten Klamottenkur ergangen ist, kannst Du im Beitrag „Klamottenkur 2014 – mein Fazit“ lesen.

Auch 2015 gab es meinen persönlichen Modeprotest, denn natürlich war ich wieder mit dabei und habe darüber berichtet, weil ich die Aktion so großartig finde.

Linktipp:

Homepage Modeprotest
„Modeprotest“ auf Facebook
Homepage Klamottenkur
Veranstaltung „Klamottenkur“ auf Facebook

Plastikfasten
Plastikfasten2

Das war meine erste Challenge, an der ich teilgenommen und worüber ich auf meinem Blog geschrieben habe. Bis dahin hatte ich schon einiges in meinem Haushalt verändert, damit er plastikfrei wird und da kam die Aktion „Plastikfasten“ vom BUND gerade recht, noch genauer hinzuschauen.

Geschrieben habe ich zum Plastikfasten die Beiträge „Damit der Plastikmüll abnimmt – Plastikfasten“, „Ergänzende Gedanken zum Plastikfasten“ sowie „Best of Plastikfasten“.

Auch wenn ich dieses Jahr keine öffentlich breit getretene Aktion dazu gefunden habe, so kann doch jeder persönlich ab 10.2.2016 entsprechende Schritte setzen und Plastikmüll vermeiden.

Fleisch fasten
Fleisch fasten

Der Konsum von Fleisch ist innerhalb der Ernährung der wesentlichste Faktor für negative soziale und ökologische Auswirkungen. Die Initiative „Gerecht leben – Fleisch fasten“ nimmt deshalb die Fastenzeit zum Anlass, den Ernährungsstil kritisch zu hinterfragen und zu Alternativen zum enorm hohen Fleischkonsum herauszufordern.

Das Ziel ist mehr soziale Gerechtigkeit für die Umwelt, das Klima und die Tiere und ganz nebenbei ist das Ganze auch noch gut für unsere Gesundheit. Weitere Infos sind im Beitrag Warum „Gerecht leben – Fleisch fasten“? zu finden.

Ähnlich wie beim Autofasten steht nicht der gänzliche Verzicht sondern der bewusste Konsum im Vordergrund, sprich vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten.

Ich finde diese „moderate“ Art des Fastens sogar noch viel zielführender als das strenge Fasten, denn so hat der Mensch die Möglichkeit auszuprobieren wo die Grenzen sind und kann das neu erlernte Verhalten nach der Challenge gut in den Alltag mitnehmen und weiterführen. Zumindest habe ich das so mit dem Autofasten im letzten Jahr erlebt, das nun zu meiner üblichen Verhaltensweise geworden ist.

Mein persönlicher Konsum von Fleisch hat – trotzdem er immer schon sehr gering war – in den letzten Jahren noch weiter abgenommen und beschränkt sich auf Einladungen bei meiner Schwiegermutter und wenn ich etwas über foodsharing geschenkt bekomme oder aus dem Müll rette. Für mich selbst kaufe ich kein Fleisch und keine Fleischprodukte mehr.

Linktipp:

Aktion Fleischfasten
Aktion Fleischfasten auf Facebook

RZ_Donhauser_Vegan_KOMPAKT.inddBuchtipp:

vegan kompakt
Die wichtigsten Tipps für Einkauf, Vorratshaltung
und Zubereitung

von Rose Marie Donhauser
Verlag Mankau

Nachdem mich das Thema immer mehr fasziniert, habe ich vor kurzem diesen Kompaktratgeber gelesen. Im ersten Kapitel erfährt man alles über die vegane Ernährung mit dem Schwerpunkt auf der Vorratshaltung, welche Produkte man unbedingt zu Hause haben sollte, wenn man auf Fleisch verzichtet. Im Kochbuchteil sind 58 Rezepte zu finden, die zum Nachkochen einladen. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche weiterführende Links aus dem Internet im Anhang.

Eine ausführliche Leseprobe im pdf-Format mit einigen Rezepten ist auf der Seite vom Verlag zu finden.

Zuckerfasten

ZuckerfastenAuf einigen Blogs wird gerade Zucker gefastet wie z.B. bei „healthy habits“, „Projekt: gesund leben“ oder auch bei „Mama denkt“.

Selbst habe ich im letzten Jahr bereits an einer 3-wöchigen Zuckerchallenge teilgenommen, dieses Jahr möchte ich 40 Tage aushalten und während der gesamten Fastenzeit auf Industriezucker gänzlich verzichten.

Auch wenn ich im letzten Jahr unter anderem durch meine Teilnahme an der Zuckerchallenge meinen Konsum an Industriezucker gigantisch reduziert habe, so ist „Zero Zucker“ dann doch noch einmal etwas ganz anderes und meine sehr persönliche Challenge, der ich mich stellen möchte.

Ergänzungen vom 11.2.2016

Klimafasten

Heute habe ich auch noch Klimafasten am Blog des WWF gefunden. Das wäre fast so etwas wie ein Überbegriff über die meisten hier vorgestellten Fastenaktionen.

Müllfasten

Und dann gibt es noch die großartige Aktion von Apfelmädchen & sadfsh. Sie werden #Müllfasten und sagen Dir in ihrem Beitrag, warum es Zeit ist, dem Müll den Kampf anzusagen.

Nachdem ich auf meinem Blog bereits das 3. Jahr gegen die Müllberge kämpfe – alle Beiträge dazu sind im „Index – Müll reduzieren“ zu finden – unterstütze ich diese Aktion natürlich sehr gerne, indem ich dazu verlinke.

(c) Apfelmaedchen.de

(c) Apfelmaedchen.de

Videotipp

Ergänzend zu all den Aktionen möchte ich das Video „Süßes, Facebook, Alkohol – wie macht Fasten wirklich Sinn?“ verlinken.

Die Gäste – unter anderem Sophia Reis, die Initiatorin von „Strichcodefasten“ – diskutieren über Sinn und Unsinn von den verschiedenen Fastenaktionen.


Ist für Dich auch etwas mit dabei oder gibt es etwas ganz anderes, auf das Du während der Fastenzeit verzichten möchtest? Hast Du noch anderen interessante Aktionen entdeckt, die hier fehlen?


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Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty gerade auf meinem Blog durchgeführt. Weiters verlinkt zu ANL.


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3 Wochen ohne Zucker – Fazit Zuckerchallenge

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Videotipp am Montag #30


Heute ist wieder Videomontag und es geht um die paradoxe Situation unserer Nahrung in einer globalisierten Welt.

Hähnchenreste auf Reisen – Das Geschäft mit unserem Abfall

Es ist das Lieblingsessen unserer Kindheit: Hähnchen – gebraten, knusprig und saftig. In Deutschland werden jedes Jahr über 627 Millionen Masthähnchen geschlachtet – ein Billigprodukt, das sich dank moderner Produktionsmethoden und Turbomast jedermann jederzeit leisten kann.

Doch kaum jemand brutzelt sich heute noch ein ganzes Brathähnchen. Stattdessen kaufen die Bundesbürger viel lieber Brust oder Keule. Nur jedes fünfte Huhn geht noch im Ganzen über die Theke.

Bei rund 627 Millionen geschlachteten Masthähnchen im Jahr bedeutet das, dass die deutsche Geflügelindustrie gigantische Mengen Abfall produziert: Hälse, Karkassen, Innereien. Teile, für die es in Europa keine Abnehmer gibt und die die Hersteller eigentlich kostenpflichtig entsorgen müssten. Aber auch für diese Reste gibt es einen Markt in Afrika.

Katarina Schickling wirft einen Blick hinter die Kulissen der Geflügelindustrie und findet heraus: Deutsche Hähnchenschlachter verkaufen in Afrika all das, was Kunden hierzulande nicht essen mögen. Ein lohnendes Geschäft.

Denn jeder Erlös ist besser, als die Entsorgung der Teile in der Tierkörperverwertung zu bezahlen. Doch weil unsere Fleischreste in Afrika zu Dumpingpreisen verkauft werden, können lokale Geflügelzüchter nicht damit konkurrieren. Die Folge: In einigen afrikanischen Ländern ist die heimische Geflügelproduktion komplett zusammengebrochen.

In dieser Dokumentation erfahren wir den wahren Preis des Billiggeflügels.



Ich wünsche Euch viele nachdenkliche Minuten.

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Videotipp am Montag #29


Heute ist endlich wieder einmal Videomontag und es geht um eines der beliebtesten Nahrungsmittel überhaupt und die Auswirkungen auf unsere Umwelt.

Fleisch und Nachhaltigkeit

Jeder Deutsche konsumiert im Schnitt knapp 90 kg Fleisch pro Jahr. Das ist zu viel und in vielerlei Hinsicht problematisch. Flächenverbrauch, Welternährung, Klimawandel, Tierrechte, Umweltverschmutzung, Gesundheit – die industrielle Produktion von Fleisch ist in vielen Bereichen nicht nachhaltig.

Aber was genau sind die Probleme der industriellen Fleischproduktion?
Was sind die globalen Auswirkungen?
Und was kann dagegen getan werden?


Ein Film, der wirklich sehr nachdenklich macht. Nimm Dir bitte die 7 Minuten Zeit und schau ihn Dir an.


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Videotipp am Montag #28

Im heutigen Videotipp am Montag geht es um eine Zukunftsvision wie unsere Welt im Jahr 2050 aussehen könnte.

Eine Welt ohne Wachstum
Utopie von Harald Welzer

Prof. Harald Welzer spricht in dem rd. 6-minütigen Video über seine Phantasie darüber, wie unsere Gesellschaft ohne Wachstum aussehen könnte.



Ich habe seine Gedankengänge wirklich sehr spannend und anregend gefunden, deshalb möchte ich das Video sehr gerne mit Dir teilen.


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Und schon wieder ein Film der mich sehr aufgewühlt hat. Es geht um industriell gefertigte Nahrung, die nicht immer das enthält, was auf der Packung abgebildet ist.

Ein Grund mehr, mich ganz anders zu ernähren. Da kommt wirklich intensiver Widerstand in mir auf, das will ich nicht hinnehmen!

Abgebrüht und ausgekocht – die Tricks der Lebensmittelindustrie

Viele Lebensmittel aus Supermärkten und vor allem auch Restaurants sind alles andere als echt. Falscher Käse, geklebter Schinken und jede Menge Aromastoffe sowie Geschmacksverstärker.

Natürlich ist da nicht mehr viel, kein Wunder wenn die Menschen immer mehr Nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickeln.

Jo Hiller, Moderator des NDR Verbrauchermagazins „Markt“, hat untersucht, was wirklich auf unseren Tellern landet und wie wir verführt werden, das alles zu essen.



Auch wenn das Video fast 45 Minuten dauert, nimm Dir bitte die Zeit und informiere Dich, was wirklich in Fertigprodukten steckt.


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Einen sehr aufwühlenden Film habe ich Ende voriger Woche im Internet entdeckt. Das Thema passt gleich in mehrerlei Hinsicht ganz zu meinem Blog.

Konservendosen werden teilweise aus Aluminium hergestellt. Aufgrund der umweltschädigenden Abbaumethoden sowie der Plastikbeschichtung im Inneren verwende ich bereits seit über einem Jahr keine Konservendosen mehr.

Dass das eine wirklich gute Entscheidung war, konnte ich in diesem Film hören.

Dennoch muss ich gestehen, dass ich sehr erschüttert war, als ich das Video gesehen habe. Da haben wir uns ja ganz schön etwas eingetreten, sage ich einmal salopp ausgedrückt.

Bisphenol A – Gift aus der Dose

Bisher lag der Grenzwert für Bisphenol A in Deutschland bei 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht. Doch seit 2015 wurde dieser auf 4 Mikrogramm (!!!) pro Kilogramm herabgesetzt.

Von Wissenschaftler wird teilweise angezweifelt ob das ausreichend ist.



Bitte schau Dir diesen Film an, er dauert nur rund 15 Minuten.

Ich kann nur eindringlich appellieren, sicherheitshalber auf Konservendosen zu verzichten!

In den letzten 100 Jahren haben wir scheinbar sehr viele Erfindungen gemacht, wo wir bis jetzt noch gar nicht abschätzen können, welchen Geist wir damit wirklich aus der Flasche gelassen haben (um es einmal sehr blumig zu umschreiben).


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Videotipp am Montag #25

The Story of Stuff
von Annie Leonard

Daniela hat mich in ihrem Kommentar an diesen Kurzfilm erinnert. Ich dachte, ich hätte diesen Videotipp schon längst veröffentlicht, was ich hiermit schnellstens nachhole.

Der Cartoon “The Story of Stuff” wurde 2007 veröffentlicht und ist einer der am meist gesehenen Umweltfilme im Internet überhaupt.




Utopia hat das Video deutsch synchronisieren lassen.


Die Amerikanerin Annie Leonard, Expertin für Nachhaltigkeit und Umweltgesundheit, reiste zehn Jahre lang um die Welt um herauszufinden, woher die Dinge, die wir konsumieren, kommen und was am Ende aus ihnen wird. Aus ihren Erkenntnissen erarbeitete sie diesen Film.

Annie erzählt die Geschichte der Konsumgüter. Von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Transport, den Vertrieb bis hin zur Entsorgung wird schnell klar: Das System steckt in der Krise. In einer Welt mit begrenzten Ressourcen ist es logisch, dass so ein System nicht bestehen kann.

Doch geht es in „The Story of Stuff“ nicht um reine Schwarzmalerei, der Film will vielmehr zum Handeln zu animieren.

Aufgrund des großen Erfolges wurden noch weitere Filme produziert, welche auf der Homepage „the story of stuff project“ zu finden sind. Darüber hinaus ist auch jede Menge Informations- und Lernmaterial zu finden.

Linktipp:

Homepage „the story of stuff project“
„the story of stuff project“ auf FB
Utopia „the story of stuff“

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Videotipp am Montag #24

Neuland – zu viel ist nicht genug

Diese ausgesprochen gute Dokumentation zeigt besonders deutlich, dass nicht nur unser Wirtschaftssystem sondern unsere ganze Welt krank ist.

Kauf Dich glücklich stimmt längst nicht mehr!

Wir kaufen mit Geld, das wir nicht haben, Dinge, die wir nicht brauchen um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.



Es geht auch anders!

Die gute Nachricht – es gibt bereits heute gut funktionierende Alternativen zur konventionellen Wirtschaft wie z.B. den Kostnixladen in Gratkorn!

Immer mehr Menschen ergreifen die Initiative und zeigen, wie es auch anders funktionieren kann.

Umsonstläden:

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Kostnix Innsbruck
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