gelesen im September – Buchtipp #13

heimische SuperfoodsHeimische Superfoods
Natürliche Lebensmittel und ihre positive Wirkung
Gesundes vom Markt und aus eigenem Anbau
von Dr. Barbara Rias-Bucher
Verlag Mankau

Immer häufiger tauchen in den Medien oder im Supermarkt exotische Lebensmittel auf, die über wahre Wunderkräfte verfügen sollen. Auch ich habe darüber vor kurzem geschrieben.

Das hat zu einigen Diskussionen geführt, auch in meinem Bekanntenkreis, denn es gibt natürlich auch ganz viele heimische Superfoods.

Superfoods aus der Region sind frischer, weniger mit Schadstoffen belastet und schonen die Umwelt, da sie nicht so weit transportiert werden müssen. Das ist natürlich auch ganz in meinem Sinne.

Als ich dieses Buch entdeckt habe, war ich daher ganz begeistert und habe es innerhalb von wenigen Tagen verschlungen.

„Heimische Superfoods sind wertvolle Geschenke unserer Natur, die wir bewusst auswählen und genießen sollten!“
(Dr. Barbara Rias-Bucher)

In dem Ratgeber steht alles, was man über heimische Superfoods wissen muss. In jedem der 6 Hauptkapitel wird zuerst ein wenig Theorie erklärt und die darauf folgenden Rezepte regen zum Nachkochen an. Zu einzelnen Zutaten gibt es noch weitere ergänzende Erklärungen direkt beim Rezept.

Superfoods sind keine Neuerfindung, schon immer gab es pflanzliche Lebensmittel, die unseren Organismus vor Beschwerden schützen oder ihn bei der Heilung unterstützen. Dr. Rias-Bucher hat für dieses Buch ganz viel altes und neues Wissen zusammen getragen und zeigt uns, dass in Wahrheit alles ganz einfach ist, wenn man natürliche statt industriell gefertigte Lebensmittel wählt.

Meine Gedanken zu dem Buch:

Die Mischung aus Ratgeber und Kochbuch finde ich sehr gut gelungen. Die Theoriekapitel sind kurz und prägnant und sprechen durch die schönen Bilder zusätzlich an.

die Bilder sind ein Augenschmaus

die Bilder sind ein Augenschmaus

Besonders gefallen hat mir, dass die Erklärungen zu den einzelnen Nahrungsmitteln direkt in den Rezeptteil eingearbeitet wurden. So muss man nicht im Theorieteil des Hauptkapitels nachschlagen, sondern hat die Info direkt beim Rezept greifbar.

Rezepte, wunderschöne Fotos und informative Details zu den Rezepten

Rezepte, wunderschöne Fotos und informative Details zu den Rezepten

In dem Buch werden keine einzelnen Wundermittel vorgestellt, so wie z.B. Chiasamen derzeit in den Medien dargestellt werden. Wer so etwas sucht, wird in diesem Buch nicht fündig. Vielmehr wird gezeigt, dass in heimischem Obst, Gemüse, Kräutern und Ölen alles steckt, was unser Körper benötigt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine bunte, abwechslungsreiche, natürliche Ernährung mit dem Schwerpunkt auf Obst, Gemüse, Kräutern, Saaten und Ölen alles bietet, was wir für einen gesunden Körper brauchen.

Das ist ökologisch sinnvoll, weil die Lebensmittel direkt vor unserer Haustüre reif werden können, dadurch eine größere Nährstoffdichte aufweisen und nicht rund um die Erde transportiert werden müssen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass es auch ein Kapitel über Wildpflanzen gibt, da ich mich bereits seit einiger Zeit mit diesem Thema befasse.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog gruenezwerge durchgeführt.


Das könnte Dich auch interessieren:

clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung – Einführung
clean eating #2 – Buchvorstellung „clean eating – natürlich kochen“
clean eating #3 – Superfood Chia
clean eating #4 – Zucker
der ökologische Fußabdruck oder manchmal ist alles nicht so einfach wie es aussieht

Übersicht über alle Buchtipps

Bilder aller Buchtipps sind auf meiner Pinterest-Pinwand zu finden.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #4

In diesem Beitrag möchte ich mich dem Thema „Zucker“ widmen. Wenn man sich mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftigt, kommt man am Zucker bzw. der Reduktion der Zuckerzufuhr wirklich nicht vorbei

es wird viel mehr Zucker konsumiert als empfohlen

es wird viel mehr Zucker konsumiert als empfohlen

Ein hoher Zuckerkonsum ist für eine Vielzahl von körperlichen Problemen verantwortlich. Eine von der Weltgesundheitsorganisation Anfang diesen Jahres neu veröffentlichte Richtlinie für die empfohlene Aufnahme von Zucker soll helfen, ungesunde Gewichtszunahme und Zahnkaries besser zu kontrollieren und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Empfohlen wird die Aufnahme an freiem Zucker auf maximal 5% der täglichen Kalorienzufuhr zu reduzieren. Dies entspricht 25 Gramm Zucker pro Tag (ca. 6 Teelöffel) für einen durchschnittlichen Erwachsenen.

das ist ganz schön wenig

Da geht sich wirklich nicht viel aus mit diesen 25 gr Zucker. Gemeint ist übrigens der künstlich zugesetzte Zucker. Natürlich vorkommender Zucker in Obst wird dabei nicht mit eingerechnet.

Einschränkend muss in dem Zusammenhang jedoch gesagt werden, dass pro Tag nicht mehr als 2 Portionen Obst gegessen werden sollen. Obst enthält von Natur aus sehr große Mengen an Zucker.

so viele süße Versuchungen

so viele süße Versuchungen

Insbesondere industriell hergestellte Joghurtprodukte enthalten sehr viel Zucker, oft mehr als 15 gr pro 100 gr, was bedeutet, dass alleine ein einziger Becher Joghurt bereits bis zu 37 gr Zucker enthält!

Zum Glück gibt es da jedoch zuckerreduzierte selbst gemachte Alternativen.

Auch pikanten Fertiggerichten wird oft Zucker in größeren Mengen zugesetzt, da dieser den Geschmack verstärkt. Am bekanntesten ist das Beispiel „Tomatenketchup“.

den Zuckerkonsum reduzieren

In den letzten 3 Monaten habe ich daher besonderes Augenmerk auf die Reduktion von Zucker gelegt.

Am Anfang war es gar nicht einfach, da ich sehr oft Lust auf Süßes hatte. Aufgefallen ist mir, dass bereits nach kurzer Zeit die Gier immer weniger wurde und mir der Zucker mit der Zeit gar nicht mehr abgegangen ist.

Während dem Urlaub hatte ich viele Tage, wo ich gar keinen Zucker zu mir genommen habe.

Buchtipp

ausgezuckertPatrick Hundt, Mitautor von Blog „Healthy Habits“ hat in seinem Buch „AUSGEZUCKERT – wie Du vom Zucker loskommst“ sehr ausführlich über das Thema geschrieben.

Im Urlaub habe ich dieses Buch in der elektronischen Version gelesen. Patrick erzählt zuerst über seine „Beziehung“ zum Zucker und welche Auswirkung das hatte. Sehr wichtig halte ich das Kapitel „Zucker ist allgegenwärtig“ mit den Informationen, wo sich Zucker überall versteckt, denn nicht nur in Süßigkeiten ist viel zu viel Zucker enthalten.

Den Kernteil mit vielen Praxistipps bildet das Kapitel „Neun Schritte zu weniger Zuckerkonsum“. Man muss nicht alles auf einmal machen und kann sich langsam vom Zucker entwöhnen.

Viele gute Tipps sind auch direkt im Blog „Healthy Habits“, unter anderem im Beitrag „14 Wege Deinen Zuckerkonsum zu reduzieren“, zu finden.

Was mir geholfen hat

Ich habe bereits im Zuge meiner Ernährungsumstellung auf „clean eating“ begonnen den Zucker zu reduzieren. So ist alles sehr langsam gegangen und ich hatte Zeit mich umzugewöhnen.

Dass ich sehr viel selbst zubereite hilft natürlich sehr, denn ich habe selbst in der Hand ob und wie viel Zucker in das kommt, was ich koche.

Zum Süßen habe ich Rohrohrzucker gekauft, der um ein Vielfaches teurer ist als konventioneller raffinierter Zucker. Dadurch gehe ich besonders sparsam damit um. Ein ganz guter Trick finde ich! Von den 500 gr, die ich im Mai gekauft habe, ist noch fast alles da.

Einen weiteren Entwicklungsschritt hat das Buch „Schlank durch Achtsamkeit“ gebracht, wodurch ich begonnen habe langsamer zu essen. Durch Selbstbeobachtung habe ich gelernt, dass ich auf Süßes mit weiterem Hunger auf Süßes reagiere.

Besonders kritisch ist bei mir ein süßes Frühstück, das den ganzen Tag durcheinander bringen kann. Durch viele gute Tipps aus dem Bereich TCM habe ich angefangen warm zu frühstücken, was mir sehr gut tut.

Mehr Bewegung zu machen hat mir geholfen, den Stresslevel niedriger zu halten, was bei mir automatisch auch die Lust auf Süßes reduziert.

Seit Juni esse ich nach 19h nichts mehr, was sehr wohltuend ist. Der Magen hat nun mehr Zeit zur Erholung von seiner Arbeit. Früher habe ich am Abend sehr gerne noch genascht.

der Zusammenhang zwischen Salz und Zucker

Was ich an diesem Sommer besonders genossen habe war die Zeit zur Selbstbeobachtung und zum Müßiggang. Ich konnte experimentieren und habe vieles einfach ausprobiert.

Dadurch bin ich unter anderem draufgekommen, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Zucker und Salz gibt. Je weniger Salz ich zu mir genommen habe, desto stärker ist meine Lust auf Süßes zurück gegangen!

Das hat mich sehr erstaunt, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Es ist nämlich auch umgekehrt, je mehr Zucker desto mehr Lust auf Salz habe ich.

Daher habe ich beides sehr deutlich reduziert und fühle mich seitdem viel wohler und vor allem viel freier.

auch das Salz habe ich reduziert

auch das Salz habe ich reduziert

auf dem richtigen Weg

Ich bin nicht mehr in dem Alter, in dem kleine Sünden so leicht verziehen werden, langsam machen sie sich kleineren und leider auch größeren gesundheitlichen Problemen bemerkbar.

Aus diesem Grund beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Thema und konnte auch schon sehr viel erreichen. Mittlerweile habe ich 12 kg abgenommen und damit bereits 2/3 geschafft. Bis Ende des Jahres möchte ich den Rest schaffen, was eine Gewichtsreduktion von 18 kg aufgeteilt auf 1 Jahr bedeutet.

Ganz schön langsam wird sich vielleicht mancher denken. Aber je langsamer etwas entsteht desto nachhaltiger ist der Effekt. Ich hatte während der Zeit nie das Gefühl auf wahnsinnig viel zu verzichten und kann mir gut vorstellen, einfach so weiter zu machen. Natürlich ohne weiter abnehmen zu wollen, einfach um mich weiter so gut zu fühlen und das Gewicht zu halten.

eine neue Challenge

Vor kurzem bin ich über einen Beitrag zur „sugar free challenge“ von Anya gestolpert und habe beschlossen, dass ich auch mitmachen werde.

Ich bin schon sehr gespannt, wie es mir ergehen wird. Unter 25 gr Zucker zu bleiben ist mir schon sehr gut gelungen, aber auf 0 zu reduzieren ist schon noch einmal etwas ganz anderes.

Auf dieses Experiment bin ich schon sehr gespannt!


Das könnte Dich auch interessieren:

clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung
clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #2
clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #3
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Keimlinge und Sprossen
Buchtipp: Schlank durch Achtsamkeit

Bilder aller Buchtipps sind auf meiner Pinterest-Pinwand zu finden.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #3

Das Thema „Ernährung“ ist nach wie vor das, was mich derzeit am meisten beschäftigt. Meine Ernährungsumstellung läuft nach wie vor ganz gut und sowohl meine Blutwerte als auch die Anzeige auf der Waage haben sich deutlich verbessert.

Ab und zu hätte ich zwar Lust, in meine alten Muster wieder zurück zu fallen (vor allem, wenn ich einen stressigen Tag hatte), aber ich bin hoch motiviert. Mit Hilfe von einigen Blogs und dem Buch von Hannah Frey gelingt mir das recht gut.

Am meisten zu schaffen macht mir noch immer das Thema Zucker und Süßkram. Eine gesunde Alternative ist für mich immer wieder einmal der selbst gemachte Chia Pudding, den ich auch gerne in verschiedenen Varianten zubereite.

der Pudding entsteht durch die hohe Quellfähigkeit von Chia

der Pudding entsteht durch die hohe Quellfähigkeit von Chia

Chia ist in aller Munde

Dadurch sowie durch den Beitrag von Eva angeregt habe ich mich mit dem Thema Chia näher befasst. Das Buch, das Eva in ihrem Beitrag zeigt, hat mich sehr angesprochen und ich wollte es lieber gleich lesen statt darauf zu hoffen, dass ich es durch ihre Linkparty gewinne.

Chiabuch Collage

Auf dem Foto ist übrigens mein selbst gemachter Buchsack zu sehen. Nachdem das Buch nicht offen bleiben wollte für das Foto, hat er mir sehr gute Dienste geleistet.

Superfood

Die Samenkörner der dem Salbei ähnlichen Pflanze waren schon bei den Inkas und Azteken als Energiespender hoch begehrt. Wer sie aß, stand in dem Ruf, übermenschliche Kraft zu besitzen.
(Klappentext)

Das Buch ist in 3 große Kapitel unterteilt. Im ersten erhalten wir allgemeine Informationen über die Pflanze und einen kleinen historischen Überblicke.

klein aber oho

klein aber oho

Das Kernstück des Buchs ist das 2. Kapitel „Chia als Heilmittel“. Und hier wird auch schnell klar, warum diese winzig kleinen Samen als „Superfood“ bezeichnet werden.

Die Liste der Leiden, für die Chia eine Verbesserung bringt, ist sehr lang. Der Blutdruck wird ebenso wie der Cholesterinspiegel gesenkt und die Samen werden daher vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Auch bei Diabetes Typ 2, Krebserkrankungen, Verdauungsproblemen, Entzündungen, Depressionen, Demenz, Burnout und Übergewicht soll Chia Wunder wirken.

Im letzten Teil finden wir einige Basisrezepte für die Verwendung von Chia. Allen voran wird die Herstellung von Sprossen beschrieben. Eine kleine Anleitung, wie man Sprossen zieht, habe ich vor kurzen bereits geschrieben.

Chiasprossen sind Superfood hoch2

Chiasprossen sind Superfood hoch2

Da Chia ebenso wie Kresse schleimbildend ist, können die Samen in Kresseschalen oder einfach in einem Glas auf feuchter Küchenrolle gekeimt werden, das Sprossenglas ist nicht dazu geeignet.

Als erstes lässt man die gewünschte Menge an Samen 15 – 30 Minuten zum Chiagel quellen. Dieses bringt man dann auf die feuchte Küchenrolle auf. Es reicht, den Chia einmal pro Tag zu befeuchten, da dieser nur sehr wenig Wasser benötigt.

Auf den Bildern sieht man Fotos von den Tagen 1, 3, 6 und 8.

Chiasprossen Collage

Verwendung

Um Chia als Heilmittel einzusetzen werden täglich 1-2 Esslöffel (15 gr) empfohlen. Die Samen haben eine extrem hohe Quellfähigkeit und können die 7 bis 12fache Menge an Wasser speichern.

Daher soll man die Samen nie direkt verzehren sondern immer vorher einweichen, da es, wenn man nicht gleichzeitig genügend Flüssistkeit zuführt, zu Magenkrämpfen kommen kann.

Basisrezept:

2 Esslöffel Chia
125 – 200 ml Flüssigkeit

Wer es puristisch mag, kann die Chiasamen einfach in Wasser einweichen und bekommt dann ein relativ neutral schmeckendes Gel.

Die Mindestquelldauer sind 15 Minuten, besser sind jedoch einige Stunden. Im Kühlschrank hält das Chiagel bzw. der Chiapudding mehrere Tage.

Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt ob Pflanzenmilch, Fruchtmus, Joghurt oder Smoothie – Chia kann in viele verschiedene Flüssigkeiten eingerührt werden. Dadurch dickt die Flüssigkeit ein und je nach Mischungsverhältnis entsteht eine Creme oder ein Pudding.

Rezept für zuckerfreie Marmelade

Wenn man streng auf Industriezucker verzichten möchte, kann man mit Hilfe von Chia eine zuckerfreie „Marmelade“ als Brotaufstrich herstellen.

200 gr Früchte
2 EL Chiasamen

Die Früchte werden püriert und anschließend rührt man die Chiasamen ein. Nach einigen Stunden kann man die „Marmelade“ genießen.

Um die Marmelade natürlich zu süßen besteht die Möglichkeit, etwas Banane in das Fruchtmus zu mischen.

veganer Eiersatz

Chia ist auch interessant in der veganen Küche, da er sich (ebenso wie Leinsamen) wunderbar als Eiersatz verwenden lässt.

1 EL Chia
3-5 EL Wasser

miteinander verrühren und 15 Minuten quellen lassen. Anschließend das „Ei“ nach Rezept weiterverarbeiten.

Wastecooking mit Chia

Kürzlich habe ich aus einigen angeschlagenen Äpfeln für Herrn Widerstand Apfelsaft mit Ingwer gekocht. Wie in dem Beitrag beschrieben, entsteht dadurch zusätzlich Apfelmus, in dem Fall mit Ingwer gemischt, als „Abfall“ bei der Saftherstellung.

Daraus ist ein sehr leckeres Chiarezept entstanden. Nachdem ich frei Schnauze gekocht habe, gibt es diesmal nur Circa-Angaben.

Wenn man keine Apfelmusreste vom Apfelsaft mit Ingwer hat, kocht man ein Apfelmus aus 2-3 Äpfeln, 2 cm Ingwerwurzel, 1/2 Zitrone und etwas Zucker.

Das abgekühlte Mus wird mit etwas Zimt, 2-3 EL Chiasamen und 3-4 EL Joghurt vermengt und in ein Glas mit Schraubverschluss gefüllt. Anschließend für einige Stunden in den Kühlschrank stellen und andicken lassen.

Als Topping habe ich tiefgekühlte Heidelbeeren verwendet.

und schon ist das gesunde Desert fertig

und schon ist das gesunde Desert fertig

Erfahrungsbericht

Ein Bekannter von mir hat diagnostizierte Diabetes Typ 2 und konnte mit Hilfe von einem gezielten Bewegungs- und Ernährungsprogramm die Zuckerwerte so gut in den Griff bekommen, dass keine Medikamente nötig sind. Teil der Ernährungsumstellung sind 2 EL Chiasamen täglich.

Seit einigen Wochen esse ich durchschnittlich 1 EL Chiasamen täglich. Meine Cholesterinwerte haben sich mittlerweile verbessert und ich merke einen sehr postiven Einfluss auf die Verdauung.

Chia ist natürlich keine heimische Pflanze und wird es auch nie werden, weil es in Mitteleuropa keine Lebensbedingungen für Chia gibt. Verkauft wird Chia in Plastikverpackungen, ich habe die Samen noch nirgends unverpackt gefunden.

Das sind 2 Gründe, die gegen Chia sprechen. ABER – die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit überwiegen für mich und daher mache ich hier eine Ausnahme. Ich verbrauche nicht mehr als 2 Packungen Chia im Monat, das ist vertretbar im Sinne von „Abschied vom Perfektionismus“.

Dieser Beitrag wird verlinkt zur Linkparty „Kleine Alleskönner – das Chia-Samen-Blogevent“ vom Histamin-Piraten Eva.


Das könnte Dich auch interessieren:

clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung
clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #2
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Keimlinge und Sprossen

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.