Der Einfluss unserer Ernährung auf das Klima [fasten your food]

Schon seit längerer Zeit beschäftigt mich das Thema Ernährung. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Punkt „gesunde Ernährung“ sondern auch in Hinblick darauf, welche Auswirkung unsere Ernährung auf die Umwelt hat.

„Fasten your food“ heißt der Schwerpunkt der CO² Fastenaktion, der sich der Frage widmet, welchen Einfluss das, was wir essen, auf das Klima hat.

ernaehrung-und-klima

die Sache mit den Treibhausgasen

Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, hat nicht nur Auswirkungen auf die Ressourcen unserer Erde, sondern in nicht unerheblichem Maße auch auf die Emission von Treibhausgasen und somit auf die Erderwärmung und den Klimawandel.

Maßgebliche Faktoren sind beispielsweise Treibhausgase, die aus der Düngung der Böden, bei der Herstellung tierischer Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und Eier, bei der Weiterverarbeitung der Nahrungsmittel und deren Transport, bei der Zubereitung der Speisen sowie bei der Beseitigung von Nahrungsmittelresten entstehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die veränderte Nutzung von Land – landwirtschaftliche Flächen werden neu geschaffen (z.B. durch Brandrodungen für den Anbau von Futtermitteln) bzw. Umwandlung von Grünland in Ackerland und Trockenlegung von Sümpfen.

ein großes Problem ist die Massentierhaltung

Rinder stehen heutzutage nur noch in Ausnahmefällen auf der Wiese und fressen Gras. In der Massentierhaltung gezogene Rinder werden meist nicht artgerecht ernährt, sondern mit Kraftfutter bestehend aus Weizen, Soja oder Mais gefüttert.

Ein nicht unerheblicher Teil dieses Futters wird aus Südamerika z.B. aus Brasilien und Argentinien importiert. Immer neue Flächen Wald werden dort gerodet und in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. Dabei werden erhebliche Mengen Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt.

Aber auch Schweine und Hühner werden oftmals mit Futter aus Übersee versorgt. Da sie kein Methan produzieren, ist ihre Klimabilanz trotzdem etwas besser.

vom Tier zum Teller

vom Tier zum Teller

die Art der Ernährung spielt eine große Rolle

Die Auswirkungen unserer Ernährung auf das Klima sind immens. Nahezu 70 Prozent der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen. (Quelle WWF).

Dazu kommt, dass für eine einzige Fleischkalorie bis zu 12 Pflanzenkalorien nötig sind, was zur herrschenden Ernährungsproblematik auf unserer Erde beiträgt.

Die Übersicht der Treibhausgasemissionen verschiedener Nahrungsmittelkategorien macht es deutlich. Rindfleisch führt mit dem gut 20fachen Wert(!) von Obst und Gemüse die Tabelle weit an. Es folgt Schweinefleisch mit dem rund 8fachen Wert gefolgt von Hühnerfleisch, das noch immer vier mal so viel Treibhausgase entstehen lässt. (Quelle CO²Fasten)

CO² Fastenaktion

CO² Fastenaktion

der Transport der Lebensmittel

Der Transport von Lebensmitteln führt zu einer hohen Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere von CO² durch die Verbrennung von Kraftstoffen. Der Transport per Flugzeug führt zu deutlich höheren Emissionen als der per Lkw. Dieser wiederum transportiert klimaschädlicher als die Bahn, die ihrerseits von der Schifffahrt, insbesondere der Hochseeschifffahrt, diesbezüglich noch unterboten wird. (Quelle CO²Fasten)

Viel hängt also von der Art des Transports und den Entfernungen ab. So ist es durchaus möglich, dass von weit her, aber effizient transportierte Lebensmittel weniger Treibhausgas-Emissionen verursachen als regionale, aber aufwendig (z.B. durch Kühlung) und lang gelagerte Produkte.

Das führt uns unweigerlich zum Punkt „regional und saisonal“. Beachten wir bei unserer Ernährung, welche Lebensmittel gerade Saison haben und achten darauf, dass sie regional produziert wurden, müssen sie weder mit hohem Stromverbrauch gelagert noch weit transportiert werden.

Wer seinen Einkauf dann noch zu Fuß oder per Fahrrad nach Hause transportiert, statt den PKW zu nehmen, vermeidet eine signifikante Verschlechterung der Transport-Klimabilanz der eingekauften Lebensmittel.

industrielle Fertigung, Transport und Verpackung hängen zusammen

Nahrungsmittel, die industriell verarbeitet werden, bedeuten automatisch eine größere Belastung für die Umwelt. Abgesehen davon, dass die Fabrik bzw. die Maschinen gebaut werden müssen und das an sich schon ein großes Problem darstellt, werden intensiv verarbeitete Nahrungsmittel großzügig verpackt und mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen.

Dadurch entsteht sehr viel Müll. Einerseits durch die Verpackung und andererseits auch dadurch, dass mehr Lebensmittel im Müll landen, weil sie nach Erreichen vom Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr verkauft werden dürfen.

grauer Plastikmüll

Noch einmal möchte ich an dieser Stelle auf die für uns meist unsichtbare Verpackungsproblematik beim Transport hinweisen. Mehr dazu in meinem Beitrag „grauer Plastikmüll – die unsichtbare Gefahr“.

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

Lebensmittelverschwendung

Jedes Lebensmittel, das unnötig im Müll landet, hat im Laufe der Produktionskette Einfluss auf unser Klima genommen! Obst, Gemüse und Getreide wurde angebaut, gedüngt, geerntet (mit Maschinen), verarbeitet (Industrie) und transportiert. Fleisch wurde gezüchtet, ernährt, geschlachtet, verarbeitet und transportiert.

Kaum etwas hat einen größeren negativen Einfluss auf die Treibhausgase und damit auf unser Klima bei gleichzeitiger Vermeidbarkeit als Lebensmittel, die weggeworfen werden!

aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Der Verein Foodsharing setzt sich gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Ich arbeite nun schon das dritte Jahr mit und ernähre mich mittlerweile fast ausschließlich von Lebensmitteln, die sonst im Müll landen würden.

Das ist doppelt gut für die Umwelt, denn diese Lebensmittel werden vor dem Müll gerettet und für mich müssen keine anderen Lebensmittel produziert werden.

Für alle, die nicht aktiv mitarbeiten wollen, stehen öffentliche Fairteiler für Lebensmittel zur Verfügung. Aus diesen Fairteilern kann jeder Lebensmittel entnehmen, die sonst im Müll landen würden.

jeder kann Lebensmittel aus dem Fairteiler entnehmen

jeder kann Lebensmittel aus dem Fairteiler entnehmen

Geschenke der Natur

Eine viel zu selten beachtete Alternative zum Einkauf im Supermarkt finden wir in der Natur. Unsere Ernährung können wir durch Wildkräuter und allerlei andere Geschenke der Natur wunderbar ergänzen! Am Wegrand finden wir Brennnesseln, Gänseblümchen, Löwenzahn und allerlei Wildkräuter, die ganz herrlich schmecken.

Aus den frischen Holunderblüten koche ich Holundersirup und im Sommer aus den Mirabellen den Mirabellensirup. Aus getrockneten Holunderblüten und vielen verschiedenen Kräutern kann man einen herrlichen Tee kochen.

Gerade ist die Zeit des Bärlauch, aus dem man eine Vielzahl von Speisen zubereiten kann. Im Herbst bereichern Pilze und Schwammerl unseren Speiseplan.

Selbst wenn man keinen Garten hat, kann man Kleinigkeiten wie z.B. Gewürzkräuter in Töpfen ziehen.

Solange wir die Natur nicht so massiv berauben, dass sie sich selbst nicht mehr regenerieren kann, ist das eine perfekte Möglichkeit abseits der Nahrungsmittelindustrie für herrliche Speisen am Tisch zu sorgen.

Viele Tipps über das, was in der Natur wächst, sowie eine umfangreiche Landkarte, wo Du diese Schätze finden kannst, gibt es auf der Seite von Mundraub.

essbare Wildpflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch herrlich

essbare Wildpflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch herrlich

meine Tipps für eine umweltbewusste Ernährung

Wie soll also unsere Ernährung aussehen, damit sie so wenig negativen Einfluss wie möglich auf das Klima hat?

* ernähre Dich möglichst fleischarm oder vegetarisch
* koche Deine Nahrung selbst
* verzichte auf industriell gefertigte Produkte
* beachte, was derzeit Saison hat
* schau Dich in der Natur um, was sie gerade verschenkt
* kaufe regional produzierte Lebensmittel
* ziehe unverpackte Ware vor
* geh zu Fuß oder fahre mit dem Fahrrad einkaufen
* kaufe nur so viel, wie Du wirklich benötigst
* wirf keine Lebensmittel weg
* unterstütze foodsharing

umweltbewusste-ernaehrung

Linktipp:

Homepage CO² Fasten
Aktionsbroschüre (pdf Download)
Homepage Klimafasten
Klimafasten-Broschüre (pdf Download)
Aktion Fleischfasten
Foodsharing
Mundraub

Philipp hat sich mit dem Thema Wasser beschäftigt und zeigt in seinem Beitrag „über den Jordan“ sehr informativ auf, welche Probleme zusätzlich entstehen, wenn wir Gemüse, das eigentlich bei uns wächst, aus Israel importieren.


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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gelesen im Januar – Buchtipp #17

gesunder Schlaf mit TCMGesunder Schlaf mit TCM
von Prof. TCM Li Wu
Verlag Mankau

Viele Menschen leiden unter mangelndem, unruhigem oder schlechtem Schlaf. Die Ursachen der Schlafstörungen liegen auf verschiedenen Ebenen, d.h. sie können körperlicher, geistiger oder auch seelischer Natur sein. Hier bietet die grundsätzlich ganzheitliche Herangehensweise der TCM viele Vorteile.

Dieser Ratgeber gibt einen praxisnahen Überblick über die verschieden Anwendungsmöglichkeiten und Heilverfahren der TCM, die Entspannung und einen gesunden Schlaf fördern.

Der Autor, Herr Prof. TCM Li Wu ist Doktor der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Neben einem Medizinstudium an der Universität Peking hat er in Deutschland Psychologie und Germanistik studiert. Li Wu ist zudem Qi-Gong-Meister, Professor für TCM an der Universität Yunnan und Professor für Ost-West-Medizin an der Universität in San Francisco.

Sein Fachwissen ist sehr umfassend und das ist auch in dem Buch zu erkennen. Auf etwas über 150 Seiten geht er bei den einzelnen Kapiteln trotz aller Kürze sehr in die Tiefe.

Einleitend erfahren wir warum wir überhaupt schlafen müssen und wie viel Schlaf ein gesunder Mensch benötigt. Mit einem kleinen Selbsttest schließt das nachfolgende Kapitel über Schlafstörungen und deren Folgen.

Nun kommt die TCM ins Spiel und wir lesen mehr über die Grundlagen und Prinzipien der TCM und welche Möglichkeiten sich anbieten wie z.B. Änderung der Ernährungsgewohnheiten, Entspannung mit Akupressur und Heilmassagen.

Da Herr Dr. Li Wu auch Mister im Qi-Gong ist, darf natürlich auch das Kapitel über die Möglichkeiten, mit sanften Bewegungen zu einem gesunden Schlaf zu kommen, nicht fehlen.

Bei den Schlafritualen und Einschlafhilfen wird auf Meditationsübungen gebaut, die – bezeichnend für die TCM – für jedes der 5 Elemente gesondert angeleitet werden.

Das letzte Kapitel widmet sich dem Schnarchen, hier wird nicht nur beschrieben warum Schnarchen so gefährlich ist und krank machen kann, sondern auch erklärt, was man gegen Schnarchen unternehmen kann.

Meine Meinung zu dem Buch

Seit einiger Zeit habe ich immer wieder Phasen, in denen ich sehr schlecht schlafe bzw. Schwierigkeiten habe durchzuschlafen. Angeblich hat das auch etwas mit dem Wechsel und den damit verbundenen Hormonumstellungen zu tun.

Da ich mich schon seit einiger Zeit mit der Ernährung nach TCM beschäftige und sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe, wurde ich vom Titel sehr angesprochen, zumal auch Ernährungstipps, Kräuterrezepturen und andere Übungen versprochen wurden, die den Schlaf fördern sollen.

Wenn man das Buch liest kann man erkennen, wie wichtig dem Autor dieses Thema ist und dass seine Leidenschaft für die TCM und auch die anderen Möglichkeiten der Behandlung brennt. Für den Umfang der verschiedenen Themen, die in dem relativ kompakten Buch Platz finden müssen, geht er sehr ins Detail und hat unglaublich viel Fachwissen hinein gepackt.

Aber genau hier war – zumindest für mich – der Schwachpunkt zu finden, denn ich habe mich bei der Fülle an Informationen richtig überfordert gefühlt. Obwohl alle Übungen sehr liebevoll illustriert wurden, kann ich mir nicht vorstellen, dass man alleine anhand von diesen Texten das richtige auswählen und dann noch korrekt ausführen kann.

das Buch wurde sehr liebevoll gestaltet

das Buch wurde sehr liebevoll gestaltet

Ich denke es ist schwierig den Spagat zwischen Fachwissen für Experten und einfachem Wissen für Laien zu finden und das ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Von meinem Empfinden her ist es eher ein Kompaktratgeber für Experten als ein Ratgeber für den Leser mit wenig Vorbildung.

Trotzdem konnte ich von den Anregungen profitieren und habe vor allem die Meditationstexte selbst gesprochen am PC aufgenommen und dann mit diesen Aufnahmen weiter gearbeitet.

Linktipp

Eine ausführliche Leseprobe wird vom Verlag als pdf zur Verfügung gestellt.


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clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #5

Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema gesunde Ernährung habe ich auch ein wenig in die Ernährung nach TCM hinein geschnuppert.

Man kann guten Gewissens sagen, dass die Ernährung nach TCM ausgesprochen „clean“ ist und schon lange war, bevor es diesen Begriff im Sinne einer Ernährungsform bereits gab.

Entdeckt habe ich dabei die überaus lesenswerte Internetseite von Katharina Ziegelbauer, welche durch einen ausgesprochen informativen Blog ergänzt wird.

Besonders hilfreich fand ich bei den Downloads den Beitrag 16 Schritte zu einer gesünderen Ernährung nach TCM.

YinYangErnährung nach TCM

Ich bin jetzt kein Experte um ausführlich zu beschreiben, worum es bei der Ernährung nach TCM geht, deshalb werde ich das hier auch nicht machen. Für mich war es auch nie wichtig, eine bestimme Ernährungsform exakt und perfekt zu praktizieren.

Vielmehr habe ich mir das heraus genommen, was gut in mein Leben passt, sich ohne Mühe integrieren lässt und mir gut tut.

Bei der Ernährung nach TCM geht es darum sich ausgewogen zu ernähren, von allem ein bisschen, alle Geschmacksrichtungen sollen vertreten sein.

Nach TCM werden die Gerichte durch das Kochen bekömmlicher, da die Nährstoffe besser aufgeschlossen werden können. Durch lange Kochzeiten z.B. bei der Basissuppe bekommt die Nahrung noch einmal eine zusätzliche Energie.

Es nutzt nämlich gar nichts, wenn in Rohkost viel mehr Vitamine enthalten sind, wenn der Körper sie nicht verwerten kann. Das muss jetzt nicht auf jeden Menschen zutreffen. In meinem Fall war das jedoch so, denn ich hatte davor oft Verdauungsprobleme und die gehören seitdem der Vergangenheit an.

das Frühstück

Das Frühstück ist ein sehr zentrales Thema bei der Ernährung nach TCM. Empfohlen wird ein warmes, gekochtes Frühstück um dem Körper ganz viel Energie für den Tag zu geben.

Im Frühsommer habe ich an einem TCM-Kochkurs zum Thema „warmes Frühstück“ teilgenommen und einiges daraus im Alltag umsetzen können. Und ich muss sagen, es tut mir wirklich unglaublich gut, den Tag mit einem warmen Frühstück zu beginnen!

Als ich nun am Blog von Katharina entdeckt habe, dass sie ein Buch mit vielen Rezepte für ein warmes Frühstück geschrieben hat, war ich gleich Feuer und Flamme.

Buchtipp

e-book

e-book

30 einfache TCM-Frühstücksrezepte für jeden Tag
von Katharina Ziegelbauer

In dem Buch sind neben einer kurzen Einführung sowohl süße als auch pikante Frühstücksrezepte zu finden. Besonders gut gefällt mir, dass es ganz einfache Rezepte mit nur wenigen Zutaten sind. Die Zubereitung dauert nicht lange, sodass man das sogar vor dem Arbeiten noch schaffen kann.

Das Layout finde ich sehr gelungen, jedes Rezept ist auf einer eigenen Seite zu finden, sodass man den E-Reader einfach neben den Herd legen kann. Alternativ könnte man die Seite mit dem Lieblingsrezept auf A4 ausdrucken.

Jedes einzelne Rezept wird durch Informationen zur Wirkungsweise der Zutaten nach TCM ergänzt.

Nachgekocht

Natürlich habe ich mich gleich daran gemacht und einige Rezepte ausprobiert. Für diesen Beitrag habe ich jeweils ein süßes und ein pikantes Rezept fotografiert.

Feigenquinoa

Als ich vor einiger Zeit Feigen geschenkt bekam, musste ich natürlich gleich dieses Rezept ausprobieren. Es ist wirklich sehr einfach nachzukochen.

Quinoa braucht nicht lange um gar zu sein, während dessen werden die Feigen und die Mandeln kurz in Butter gebraten und mit etwas rotem Saft abgelöscht.

Innerhalb von 15 Minuten hat man ein super leckeres Frühstück gezaubert.

TCM Feigenquinoa_Collage

Tomateneierspeise

Wer es lieber pikant hat, der ist hier richtig. Dieses Frühstück ist sogar noch schneller fertig. Die Tomaten werden kurz in Butter gebraten, das Ei dazu geben, kurz verrühren, ich habe noch etwas Käse darauf gestreut, und nach gerade einmal 10 Minuten ist das Frühstück fertig.

Bestreut wurde die Tomateneierspeise mit selbst gezogener Kresse, das macht dann auch farblich etwas her.

TCM Tomateneierspeise Collage

Ein Vorgeschmack auf das Buch ist auch in Katharinas Beitrag „die 3 beliebtesten Frühstücksrezepte“ zu finden.

warmes Frühstück in der Arbeit

Ich mache sehr gerne Bananenporridge, Griesbrei oder eine einfache Gemüsesuppe zum Frühstück. Gerade die Breie kann man gut vor der Arbeit kochen und in ein Glas mit gut schließendem Deckel füllen. Mit einem isolierenden Tuch herum bleibt der Brei für gut 2 Stunden warm und kann etwas später in der Arbeit als warmes Frühstück gegessen werden.

Aber auch eine heiße Gemüsesuppe kann man in einer Thermoskanne gut transportieren und diese bleibt dann wirklich sehr lang warm.

mein Porridge für die Arbeit zum Mitnehmen

mein Porridge für die Arbeit zum Mitnehmen

Auf dem Foto zu sehen ist die selbst gemachte Walnussmilch, welche ich mit den Haferflocken gemeinsam koche. Mit Hilfe des Edelstahltrichters wird der fertige Brei in ein Glas mit Schraubverschluss abgefüllt. Für den Transport kommt meine Isoliertasche mit Klapperschutz zum Einsatz, die ich üblicherweise zum Einkaufen von Milch verwende.


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3 Wochen ohne Zucker – Fazit Zuckerchallenge

In den ersten 3 Wochen im Oktober habe ich an der „sugar free challenge“ teilgenommen und auf Industriezucker verzichtet.

Über meine Motivation und mein Vorhaben habe ich hier geschrieben und heute möchte ich erzählen, wie es mir ergangen ist.

kein Zucker mehr für mich

kein Zucker mehr für mich

aller Anfang ist nicht immer schwer

Obwohl ich in den Tagen davor einige Ausrutscher gehabt habe, ist es mir gar nicht so schwer gefallen, den Zucker gänzlich weg zu lassen. Ich war sehr motiviert und vor allem neugierig, neue Wege zu gehen und Alternativen auszuprobieren.

Gesüßt habe ich mit der natürlichen Süße von Früchten. In meinen morgendlichen Porridge habe ich eine kleine zuerdrückte Banane gemengt. Um etwas Abwechslung zu haben, kann man auch ein paar Rosinen mitkochen.

Ich habe sogar Rezepte für gänzlich zuckerfreie Kuchen bzw. Muffins gefunden und gebacken. Hier das von mir selbst adaptierte Rezept, das ich sehr lecker finde.

zuckerfreie Muffins

zuckerfreie Muffins

Rezept

95 g Dinkelvollkornmehl
95 gr weißes Mehl
2 TL Backpulver
2 Eier
80 ml Öl
3-4 sehr reife Bananen
1 handvoll gehackte Trockenfrüchte/Rosinen gemischt (ohne Zucker)
etwas Trester von der Walnussmilch oder ein paar gehackte Nüsse

Alle trockenen Zutaten mischen, alle nassen Zutaten in einer anderen Schüssel mischen, danach die Flüssigkeiten zu den trockenen Zutaten schütten, alles rasch vermengen und in Muffinsformen ca. 25 Min backen.

das Verlangen nach Zucker reduziert sich

Mit der Zeit wurde das Verlangen nach Zucker deutlich weniger. Ich hatte nicht einmal mehr sehr viel Lust auf den süßen Geschmack von den Früchten, es hat sich mein Bedürfnis total verändert.

Das hat mich dann doch überrascht, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Mit der Zeit ging es mir immer besser, ich habe mich einfach nur noch wohl gefühlt in meiner Haut.

Vor allem ist mir aufgefallen, dass meine manchmal vorkommenden Unruhezustände total verschwunden sind. Zuerst habe ich das gar nicht in Verbindung mit dem Zucker gebracht, bis ich den Beweis durch einen ganz großen Ausrutscher hatte.

wieder aufstehen und Krönchen richten

Die Challenge war vorbei und mit den Erfahrungen der 3 Wochen dachte ich, mir kann nichts passieren, wenn ich ab und zu etwas Süßes esse.

Aber denkste, ganz falsch. Ich war plötzlich auf einem ganz komischen Trip und hatte mein Essverhalten nicht mehr unter Kontrolle. Kaum habe ich eine süße Kleinigkeit gegessen, schrie alles in meinem Körper nach mehr.

Und da waren sie wieder, diese seltsamen Unruhezustände, die ich in den drei Wochen davor gar nicht vermisst hatte.

Also habe ich alles, was mich in Versuchung führen könnte, in eine Tasche gepackt und in einen Fairteiler von Foodsharing gebracht. Seitdem lebe ich wieder ohne Industriezucker und bin sehr froh darüber.

nur noch natürliche Süße

Ich werde daher weiter damit fortsetzen, dass ich auf Industriezucker verzichte. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man etwas süßen Geschmack in sein Leben bringen kann, dazu braucht man keinen Industriezucker.

natürliche Zuckeralternativen

natürliche Zuckeralternativen

Mit Obst oder Trockenfrüchten kann man eigentlich überall ein bisschen Süße hinein bringen. In den 3 Wochen haben ich sehr viel experimentiert und herausgefunden, dass man Industriezucker sehr gut vermeiden bzw. reduzieren kann.

Hilfreich für mich ist, dass ich nichts nach Hause bringe, was mich in Versuchung führt. Dann kann ich ganz gut ohne Zucker leben.

Wenn ich eingeladen bin, werde ich mir (so wie gestern) aber trotzdem ab und zu ein kleines Stück Kuchen gönnen. Wichtig ist mir, den Zucker nicht mehr in meinen Alltag zu lassen.

gesunder süßer Snack für Zwischendurch

Ich nasche wirklich sehr gerne und liebe es vor allem, zum Abschluss vom Mittag- oder Abendessen noch einen kleinen süßen Happen zu essen.

Aus diesem Grund habe ich nach einer gesunden Alternative gesucht und bin auf die Idee der getrockneten Apfelspalten gekommen. Selbst gemacht aus regionalen Äpfeln sind sie eine gute Möglichkeit gesund zu naschen.

getrocknete Apfelspalten, eine selbst gemachte Nascherei

getrocknete Apfelspalten, eine selbst gemachte Nascherei

Rezept:

3-4 Äpfel gut waschen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und anschließend in dünne Scheiben schneiden. Apfelchips erhältst Du, wenn sie wirklich GANZ dünn geschnitten sind.

Ich habe ein wenig herum experimentiert und herausgefunden, dass ich mich nicht festlegen mag. Ich mache sie daher einmal dünner und das andere Mal dicker, damit habe ich gleichzeitig Abwechslung beim Geschmack.

Die Apfelscheiben werden mit Hilfe von einem Blatt Backpapier (ich habe verwende das selbe immer wieder) auf das Gitter gelegt. Nachdem mein Backrohr Heißluft hat, kann ich mehrere Lagen hinein schieben.

Dann werden die Apfelscheiben bei ca. 70° Heißluft für 2-3 Stunden getrocknet. Das Backrohr wird dabei mit Hilfe von einem Kochlöffel oder ähnlichem einen Spalt breit offen gelassen.

Anschließend die getrockneten Apfelstücke auskühlen lassen und in ein Glas füllen.

Fertig ist die gesunde Nascherei! Und ganz ohne Plastik sowie frei von Verpackungsmüll ist sie auch noch.

zuckerfreies Naschen ist möglich

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Verlinkt zu Create in Austria, Rezeptelinkparty bei Gusta, Creadienstag, Handmade on Tuesday und Dienstagsdinge


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clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #4

In diesem Beitrag möchte ich mich dem Thema „Zucker“ widmen. Wenn man sich mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftigt, kommt man am Zucker bzw. der Reduktion der Zuckerzufuhr wirklich nicht vorbei

es wird viel mehr Zucker konsumiert als empfohlen

es wird viel mehr Zucker konsumiert als empfohlen

Ein hoher Zuckerkonsum ist für eine Vielzahl von körperlichen Problemen verantwortlich. Eine von der Weltgesundheitsorganisation Anfang diesen Jahres neu veröffentlichte Richtlinie für die empfohlene Aufnahme von Zucker soll helfen, ungesunde Gewichtszunahme und Zahnkaries besser zu kontrollieren und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Empfohlen wird die Aufnahme an freiem Zucker auf maximal 5% der täglichen Kalorienzufuhr zu reduzieren. Dies entspricht 25 Gramm Zucker pro Tag (ca. 6 Teelöffel) für einen durchschnittlichen Erwachsenen.

das ist ganz schön wenig

Da geht sich wirklich nicht viel aus mit diesen 25 gr Zucker. Gemeint ist übrigens der künstlich zugesetzte Zucker. Natürlich vorkommender Zucker in Obst wird dabei nicht mit eingerechnet.

Einschränkend muss in dem Zusammenhang jedoch gesagt werden, dass pro Tag nicht mehr als 2 Portionen Obst gegessen werden sollen. Obst enthält von Natur aus sehr große Mengen an Zucker.

so viele süße Versuchungen

so viele süße Versuchungen

Insbesondere industriell hergestellte Joghurtprodukte enthalten sehr viel Zucker, oft mehr als 15 gr pro 100 gr, was bedeutet, dass alleine ein einziger Becher Joghurt bereits bis zu 37 gr Zucker enthält!

Zum Glück gibt es da jedoch zuckerreduzierte selbst gemachte Alternativen.

Auch pikanten Fertiggerichten wird oft Zucker in größeren Mengen zugesetzt, da dieser den Geschmack verstärkt. Am bekanntesten ist das Beispiel „Tomatenketchup“.

den Zuckerkonsum reduzieren

In den letzten 3 Monaten habe ich daher besonderes Augenmerk auf die Reduktion von Zucker gelegt.

Am Anfang war es gar nicht einfach, da ich sehr oft Lust auf Süßes hatte. Aufgefallen ist mir, dass bereits nach kurzer Zeit die Gier immer weniger wurde und mir der Zucker mit der Zeit gar nicht mehr abgegangen ist.

Während dem Urlaub hatte ich viele Tage, wo ich gar keinen Zucker zu mir genommen habe.

Buchtipp

ausgezuckertPatrick Hundt, Mitautor von Blog „Healthy Habits“ hat in seinem Buch „AUSGEZUCKERT – wie Du vom Zucker loskommst“ sehr ausführlich über das Thema geschrieben.

Im Urlaub habe ich dieses Buch in der elektronischen Version gelesen. Patrick erzählt zuerst über seine „Beziehung“ zum Zucker und welche Auswirkung das hatte. Sehr wichtig halte ich das Kapitel „Zucker ist allgegenwärtig“ mit den Informationen, wo sich Zucker überall versteckt, denn nicht nur in Süßigkeiten ist viel zu viel Zucker enthalten.

Den Kernteil mit vielen Praxistipps bildet das Kapitel „Neun Schritte zu weniger Zuckerkonsum“. Man muss nicht alles auf einmal machen und kann sich langsam vom Zucker entwöhnen.

Viele gute Tipps sind auch direkt im Blog „Healthy Habits“, unter anderem im Beitrag „14 Wege Deinen Zuckerkonsum zu reduzieren“, zu finden.

Was mir geholfen hat

Ich habe bereits im Zuge meiner Ernährungsumstellung auf „clean eating“ begonnen den Zucker zu reduzieren. So ist alles sehr langsam gegangen und ich hatte Zeit mich umzugewöhnen.

Dass ich sehr viel selbst zubereite hilft natürlich sehr, denn ich habe selbst in der Hand ob und wie viel Zucker in das kommt, was ich koche.

Zum Süßen habe ich Rohrohrzucker gekauft, der um ein Vielfaches teurer ist als konventioneller raffinierter Zucker. Dadurch gehe ich besonders sparsam damit um. Ein ganz guter Trick finde ich! Von den 500 gr, die ich im Mai gekauft habe, ist noch fast alles da.

Einen weiteren Entwicklungsschritt hat das Buch „Schlank durch Achtsamkeit“ gebracht, wodurch ich begonnen habe langsamer zu essen. Durch Selbstbeobachtung habe ich gelernt, dass ich auf Süßes mit weiterem Hunger auf Süßes reagiere.

Besonders kritisch ist bei mir ein süßes Frühstück, das den ganzen Tag durcheinander bringen kann. Durch viele gute Tipps aus dem Bereich TCM habe ich angefangen warm zu frühstücken, was mir sehr gut tut.

Mehr Bewegung zu machen hat mir geholfen, den Stresslevel niedriger zu halten, was bei mir automatisch auch die Lust auf Süßes reduziert.

Seit Juni esse ich nach 19h nichts mehr, was sehr wohltuend ist. Der Magen hat nun mehr Zeit zur Erholung von seiner Arbeit. Früher habe ich am Abend sehr gerne noch genascht.

der Zusammenhang zwischen Salz und Zucker

Was ich an diesem Sommer besonders genossen habe war die Zeit zur Selbstbeobachtung und zum Müßiggang. Ich konnte experimentieren und habe vieles einfach ausprobiert.

Dadurch bin ich unter anderem draufgekommen, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Zucker und Salz gibt. Je weniger Salz ich zu mir genommen habe, desto stärker ist meine Lust auf Süßes zurück gegangen!

Das hat mich sehr erstaunt, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Es ist nämlich auch umgekehrt, je mehr Zucker desto mehr Lust auf Salz habe ich.

Daher habe ich beides sehr deutlich reduziert und fühle mich seitdem viel wohler und vor allem viel freier.

auch das Salz habe ich reduziert

auch das Salz habe ich reduziert

auf dem richtigen Weg

Ich bin nicht mehr in dem Alter, in dem kleine Sünden so leicht verziehen werden, langsam machen sie sich kleineren und leider auch größeren gesundheitlichen Problemen bemerkbar.

Aus diesem Grund beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Thema und konnte auch schon sehr viel erreichen. Mittlerweile habe ich 12 kg abgenommen und damit bereits 2/3 geschafft. Bis Ende des Jahres möchte ich den Rest schaffen, was eine Gewichtsreduktion von 18 kg aufgeteilt auf 1 Jahr bedeutet.

Ganz schön langsam wird sich vielleicht mancher denken. Aber je langsamer etwas entsteht desto nachhaltiger ist der Effekt. Ich hatte während der Zeit nie das Gefühl auf wahnsinnig viel zu verzichten und kann mir gut vorstellen, einfach so weiter zu machen. Natürlich ohne weiter abnehmen zu wollen, einfach um mich weiter so gut zu fühlen und das Gewicht zu halten.

eine neue Challenge

Vor kurzem bin ich über einen Beitrag zur „sugar free challenge“ von Anya gestolpert und habe beschlossen, dass ich auch mitmachen werde.

Ich bin schon sehr gespannt, wie es mir ergehen wird. Unter 25 gr Zucker zu bleiben ist mir schon sehr gut gelungen, aber auf 0 zu reduzieren ist schon noch einmal etwas ganz anderes.

Auf dieses Experiment bin ich schon sehr gespannt!


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clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #3

Das Thema „Ernährung“ ist nach wie vor das, was mich derzeit am meisten beschäftigt. Meine Ernährungsumstellung läuft nach wie vor ganz gut und sowohl meine Blutwerte als auch die Anzeige auf der Waage haben sich deutlich verbessert.

Ab und zu hätte ich zwar Lust, in meine alten Muster wieder zurück zu fallen (vor allem, wenn ich einen stressigen Tag hatte), aber ich bin hoch motiviert. Mit Hilfe von einigen Blogs und dem Buch von Hannah Frey gelingt mir das recht gut.

Am meisten zu schaffen macht mir noch immer das Thema Zucker und Süßkram. Eine gesunde Alternative ist für mich immer wieder einmal der selbst gemachte Chia Pudding, den ich auch gerne in verschiedenen Varianten zubereite.

der Pudding entsteht durch die hohe Quellfähigkeit von Chia

der Pudding entsteht durch die hohe Quellfähigkeit von Chia

Chia ist in aller Munde

Dadurch sowie durch den Beitrag von Eva angeregt habe ich mich mit dem Thema Chia näher befasst. Das Buch, das Eva in ihrem Beitrag zeigt, hat mich sehr angesprochen und ich wollte es lieber gleich lesen statt darauf zu hoffen, dass ich es durch ihre Linkparty gewinne.

Chiabuch Collage

Auf dem Foto ist übrigens mein selbst gemachter Buchsack zu sehen. Nachdem das Buch nicht offen bleiben wollte für das Foto, hat er mir sehr gute Dienste geleistet.

Superfood

Die Samenkörner der dem Salbei ähnlichen Pflanze waren schon bei den Inkas und Azteken als Energiespender hoch begehrt. Wer sie aß, stand in dem Ruf, übermenschliche Kraft zu besitzen.
(Klappentext)

Das Buch ist in 3 große Kapitel unterteilt. Im ersten erhalten wir allgemeine Informationen über die Pflanze und einen kleinen historischen Überblicke.

klein aber oho

klein aber oho

Das Kernstück des Buchs ist das 2. Kapitel „Chia als Heilmittel“. Und hier wird auch schnell klar, warum diese winzig kleinen Samen als „Superfood“ bezeichnet werden.

Die Liste der Leiden, für die Chia eine Verbesserung bringt, ist sehr lang. Der Blutdruck wird ebenso wie der Cholesterinspiegel gesenkt und die Samen werden daher vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Auch bei Diabetes Typ 2, Krebserkrankungen, Verdauungsproblemen, Entzündungen, Depressionen, Demenz, Burnout und Übergewicht soll Chia Wunder wirken.

Im letzten Teil finden wir einige Basisrezepte für die Verwendung von Chia. Allen voran wird die Herstellung von Sprossen beschrieben. Eine kleine Anleitung, wie man Sprossen zieht, habe ich vor kurzen bereits geschrieben.

Chiasprossen sind Superfood hoch2

Chiasprossen sind Superfood hoch2

Da Chia ebenso wie Kresse schleimbildend ist, können die Samen in Kresseschalen oder einfach in einem Glas auf feuchter Küchenrolle gekeimt werden, das Sprossenglas ist nicht dazu geeignet.

Als erstes lässt man die gewünschte Menge an Samen 15 – 30 Minuten zum Chiagel quellen. Dieses bringt man dann auf die feuchte Küchenrolle auf. Es reicht, den Chia einmal pro Tag zu befeuchten, da dieser nur sehr wenig Wasser benötigt.

Auf den Bildern sieht man Fotos von den Tagen 1, 3, 6 und 8.

Chiasprossen Collage

Verwendung

Um Chia als Heilmittel einzusetzen werden täglich 1-2 Esslöffel (15 gr) empfohlen. Die Samen haben eine extrem hohe Quellfähigkeit und können die 7 bis 12fache Menge an Wasser speichern.

Daher soll man die Samen nie direkt verzehren sondern immer vorher einweichen, da es, wenn man nicht gleichzeitig genügend Flüssistkeit zuführt, zu Magenkrämpfen kommen kann.

Basisrezept:

2 Esslöffel Chia
125 – 200 ml Flüssigkeit

Wer es puristisch mag, kann die Chiasamen einfach in Wasser einweichen und bekommt dann ein relativ neutral schmeckendes Gel.

Die Mindestquelldauer sind 15 Minuten, besser sind jedoch einige Stunden. Im Kühlschrank hält das Chiagel bzw. der Chiapudding mehrere Tage.

Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt ob Pflanzenmilch, Fruchtmus, Joghurt oder Smoothie – Chia kann in viele verschiedene Flüssigkeiten eingerührt werden. Dadurch dickt die Flüssigkeit ein und je nach Mischungsverhältnis entsteht eine Creme oder ein Pudding.

Rezept für zuckerfreie Marmelade

Wenn man streng auf Industriezucker verzichten möchte, kann man mit Hilfe von Chia eine zuckerfreie „Marmelade“ als Brotaufstrich herstellen.

200 gr Früchte
2 EL Chiasamen

Die Früchte werden püriert und anschließend rührt man die Chiasamen ein. Nach einigen Stunden kann man die „Marmelade“ genießen.

Um die Marmelade natürlich zu süßen besteht die Möglichkeit, etwas Banane in das Fruchtmus zu mischen.

veganer Eiersatz

Chia ist auch interessant in der veganen Küche, da er sich (ebenso wie Leinsamen) wunderbar als Eiersatz verwenden lässt.

1 EL Chia
3-5 EL Wasser

miteinander verrühren und 15 Minuten quellen lassen. Anschließend das „Ei“ nach Rezept weiterverarbeiten.

Wastecooking mit Chia

Kürzlich habe ich aus einigen angeschlagenen Äpfeln für Herrn Widerstand Apfelsaft mit Ingwer gekocht. Wie in dem Beitrag beschrieben, entsteht dadurch zusätzlich Apfelmus, in dem Fall mit Ingwer gemischt, als „Abfall“ bei der Saftherstellung.

Daraus ist ein sehr leckeres Chiarezept entstanden. Nachdem ich frei Schnauze gekocht habe, gibt es diesmal nur Circa-Angaben.

Wenn man keine Apfelmusreste vom Apfelsaft mit Ingwer hat, kocht man ein Apfelmus aus 2-3 Äpfeln, 2 cm Ingwerwurzel, 1/2 Zitrone und etwas Zucker.

Das abgekühlte Mus wird mit etwas Zimt, 2-3 EL Chiasamen und 3-4 EL Joghurt vermengt und in ein Glas mit Schraubverschluss gefüllt. Anschließend für einige Stunden in den Kühlschrank stellen und andicken lassen.

Als Topping habe ich tiefgekühlte Heidelbeeren verwendet.

und schon ist das gesunde Desert fertig

und schon ist das gesunde Desert fertig

Erfahrungsbericht

Ein Bekannter von mir hat diagnostizierte Diabetes Typ 2 und konnte mit Hilfe von einem gezielten Bewegungs- und Ernährungsprogramm die Zuckerwerte so gut in den Griff bekommen, dass keine Medikamente nötig sind. Teil der Ernährungsumstellung sind 2 EL Chiasamen täglich.

Seit einigen Wochen esse ich durchschnittlich 1 EL Chiasamen täglich. Meine Cholesterinwerte haben sich mittlerweile verbessert und ich merke einen sehr postiven Einfluss auf die Verdauung.

Chia ist natürlich keine heimische Pflanze und wird es auch nie werden, weil es in Mitteleuropa keine Lebensbedingungen für Chia gibt. Verkauft wird Chia in Plastikverpackungen, ich habe die Samen noch nirgends unverpackt gefunden.

Das sind 2 Gründe, die gegen Chia sprechen. ABER – die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit überwiegen für mich und daher mache ich hier eine Ausnahme. Ich verbrauche nicht mehr als 2 Packungen Chia im Monat, das ist vertretbar im Sinne von „Abschied vom Perfektionismus“.

Dieser Beitrag wird verlinkt zur Linkparty „Kleine Alleskönner – das Chia-Samen-Blogevent“ vom Histamin-Piraten Eva.


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clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #2
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Keimlinge und Sprossen

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clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung #2

Das Thema „Ernährung“ beschäftigt mich gerade sehr. Im März habe ich darüber in meinem Beitrag „clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung“ bereits geschrieben und darüber erzählt, wie mein Plan dazu aussieht.

Bis jetzt ist es mir sehr gut gelungen, die Regeln umzusetzen. Ich fühle mich deutlich wohler in meinem Körper und bin auch schon ein bisschen weniger geworden.

Nach wie vor ziehe ich auf meiner Fensterbank in zwei Keimgläsern Sprossen und verfeinere Salate und allerlei anderes Essen damit.

Den Zuckeranteil in meiner Nahrung konnte ich gut reduzieren und esse mittlerweile gar keine Nahrungsmittel mit künstlichen Inhaltsstoffe.

In der Praxis zeigen sich die Probleme

Im Alltag hat sich jedoch sehr deutlich gezeigt, was letztendlich auch zu meinen Gewichtsproblemen geführt hat. Ich habe keine sinnvollen Essensgewohnheiten für Zwischenmahlzeiten. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich Fruktoseintoleranz habe und daher nur ganz wenig Obst essen kann.

Auch das Frühstück ist ziemlich einfallslos, vor allem seitdem mir gesagt wurde, ich solle den Tag nicht unbedingt mit Joghurt beginnen (laut TCM).

Also habe ich mich ein wenig im Internet umgesehen und bin auf den ausgesprochen informativen Blog Projekt: gesund leben gestoßen.

Am Anfang steht die Recherche

Hannah Frey ernährt sich seit 2011 nach dem Clean Eating Konzept und hat auf ihrem Blog bereits zahlreiche Informationen und Rezepte dazu veröffentlicht. Anfang März wurde ihr erstes Kochbuch, das gleichzeitig auch das erste deutschsprachige Buch zum Thema ist, veröffentlicht.

Nachdem mir die Rezepte auf dem Blog sehr gut gefallen, habe ich mir in diesem Buch die Lösung meiner Probleme versprochen und bin auch nicht enttäuscht worden.

cleaneating0Clean Eating
Natürlich kochen

bewusst genießen –
besser leben

Das ausgesprochen ansprechend bebilderte Buch gliedert sich in 5 Teile.

Im ersten Kapitel werden die Grundlagen vom Clean Eating vorgestellt. Die nachfolgenden Kapitel widmen sich Frühstück, Vorspeise, Hauptspeise sowie Desserts & Kuchen.

Einleitende Worte und Spezialthemen ergänzen die Rezepte mit hilfreichen Informationen. Insbesondere fand ich das Kapitel „Snacken erwünscht“ sehr hilfreich für die Lösung meiner Ernährungsprobleme.

Auch die Frühstücksideen möchte ich gerne umsetzen, insbesondere haben mich die Overnight Oats angesprochen. Diese Rezepte möchte ich unbedingt demnächst ausprobieren.

cleaneating2

#Projektgesundleben

In einem ihrer Beiträge hat Hannah einige Fotos von Lesern gezeigt, die ihre Rezepte nachgekocht haben. Das hat mich angeregt, mich auch einmal als kunstvolle Foodfotografin zu versuchen.

Gleich vorweg – keine Sorge, ich werde das nie wieder machen. Eigentlich wollte ich auf diese Weise die Ernährung von einen ganzen Tag zeigen, von Frühstück über Mittagessen über Zwischenmahlzeit etc.

Ich habe sehr schnell wieder aufgegeben, diese Fummlerei ist so gar nichts für mich. Ich bewundere Hannah mit welcher Liebe zum Detail sie die Bilder für das Kochbuch gestaltet hat. Ihr und allen anderen hingebungsvollen Foodbloggern spreche ich hiermit meine größte Hochachtung aus!

Trotzdem möchte ich Euch hier meine beiden ersten und gleichzeitig auch letzten Versuche schöne „Foodbilder“ zu machen, nicht vorenthalten.

Gemüse-Carpaccio

Eigentlich als Vorspeise geplant habe ich das Gericht durch Kartoffeln als Beilage und ein gekochtes Ei ergänzt und daraus eine Hauptspeise gezaubert. Es war total schnell gekocht und hat super gut geschmeckt. Für den Dip habe ich natürlich frische Sprossen verwendet.

Gemuesecarpaccio collage

Chia-Schoko-Pudding

Von Chia hatte ich so viel gelesen, dass ich diese als Superfood bezeichneten Samen unbedingt einmal kosten wollte. Das Rezept hat mich angelacht, also habe ich es gleich ausprobiert. Geschmeckt hat mir der Pudding sehr gut und ich werde das Rezept sicher noch öfters machen.

Das ist zum Beispiel auch eine gute Zwischenmahlzeitmöglichkeit, die gesund ist und kaum Zucker enthält, obwohl man das vielleicht anders vermuten würde.

Ein Grundrezept für Chia-Pudding ist ebenfalls bei Hannah zu finden.

chiapudding collage

Es geht weiter

Ich mache jedenfalls weiter. In dem Buch habe ich viele gute Anregungen gefunden und werde sicher noch einige neue Rezepte ausprobieren.

Fotos wird es davon jedoch vermutlich keine mehr geben, denn ich habe wieder einmal mehr festgestellt, dass ich ein sehr pragmatischer und puristischer Mensch bin.

ein einmaliges Ereignis...

ein einmaliges Ereignis…



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clean eating – gesünder leben durch gesunde Ernährung

Seit einiger Zeit setze ich aus persönlichen Gründen sehr intensiv mit meiner Ernährung auseinander. Langsam komme ich in ein Alter, wo sich die Sünden der Ernährung stärker bemerkbar machen.

Zivilisationskrankheiten

Obwohl ich mich schon seit mehr als 20 Jahren weitgehend vollwertig ernähre, habe ich doch so meine kleinen (oder auch größeren) Sünden begangen. Vor allem Schokolade, Süßigkeiten und Kuchen haben dazu beigetragen, dass ich zu viel Fett und zu viel Zucker zu mir genommen habe.

Das hat sich leider auch gesundheitlich ausgewirkt und nun ist es an der Zeit, das zu ändern.

Am Anfang steht die Information

Also habe ich einige Bücher gelesen, mich im Internet informiert und mehrere Dokumentationen (z.B. „Gabel statt Skalpell“, „fat sick and nearly dead“ oder „Bisphenol A – Gift aus der Dose“) gesehen. Ein spezieller, sehr motivierender Videotipp dazu wird am Montag erscheinen.

Aus all dem hat sich für mich dann ein recht einfacher Weg herauskristallisiert.

Clean eating

Die von mir aufgrund des Gelesenen aufgestellten Regeln sind im Grunde sehr einfach, haben es im Detail jedoch in sich.

* komplexe Kohlenhydrate
* Auszugsmehle reduzieren
* Eiweiß in jeder Mahlzeit
* mehr Hülsenfrüchte
* wenig Fleisch
* keine Wurst
* gesunde Fette
* keine gehärteten Fette
* 2 l Wasser trinken
* frisches Obst und Gemüse (was gerade Saison hat)
* Erhöhung des Rohkostanteils (1-2 Portionen täglich)
* keine Fertiggerichte
* keine künstlichen oder chemischen Lebensmittel
* keine Konservierungsstoffe
* keine künstlichen Süßstoffe (z.B. Aspartam)
* Zucker reduzieren
* alternative Süßungsmittel (z.B. Trockenfrüchte)
* kein junk food, kein fast food

Anmerkung:
Es gibt den Trend „clean eating“ – die Regeln decken sich nur zum Teil mit den hier angeführten, da ich diese für mich ergänzt habe.

so ein bunter Salat schmeckt super lecker!

so ein bunter Salat schmeckt super lecker!

Du bist was Du isst!

Das Ergebnis dieses Ausspruchs konnte ich im letzten Jahr auf der Waage sehen. Zu viel Süßes, viel zu viel Zucker, zu viel von allem haben ein historisches Höchstgewicht verursacht und das hatte fatale Auswirkungen auf meine Gesundheit.

Dabei ernähre ich mich seit mehr als 20 Jahren total gesund, esse kaum Fleisch, esse kaum Fertiggerichte und mache fast alles selber. Aber die Schokolade, das Naschen, zu viel Zucker und Auszugsmehle sowie Kuchen tragen dann doch dazu bei, dass alles nicht ganz so rosig ist wie auf den ersten Blick.

Ich fühle mich wieder wohl

Seit rund 2 Monaten habe ich meine Ernährung noch konsequenter umgestellt. Der Zucker und die Naschereien wurden stark reduziert, dafür der Gemüse- und der Vollkornanteil erhöht.

Zusätzlich habe ich begonnen Sprossen zu ziehen um so noch mehr Vitamine zu bekommen. Zum Frühstück esse ich zum Beispiel einen geschabten Apfel mit etwas Joghurt und darüber ein paar selbst gezogene Sprossen.

mein leckeres Frühstück mit Sprossen

mein leckeres Frühstück mit Sprossen

Durch die Verwendung von Vollkornmehl sowie die Erhöhung des Gemüseanteils kann man sogar Rezepte wie Pizza in ein gesundes Essen verwandeln.

Es tut mir gut mich (noch) bewusster zu ernähren, es macht ein gutes Gefühl und der Zeiger auf der Waage hat das auch bestätigt. Endlich tut sich etwas in die richtige Richtung und ich fühle mich viel besser.

Es ist schlimmer als man denkt

Lange Jahre habe ich mich sehr sicher gefühlt mit meiner Ernährung. Ich esse doch eh so gesund, so ein hoher Gemüseanteil, so wenig Fleisch, kein Alkohol und koche alles selber.

Aber man kann auch dabei einiges falsch machen, das weiß ich jetzt. Die Informationen, die ich zuletzt eingeholt habe, haben mich sehr aufgewühlt. Ernährungsbedingte Erkrankungen sind heute die Todesursache Nr. 1.

Buchtipp:

Herr Prof. Dr. med. Richard Béliveau, der auch in dem Video zu sehen ist und über seine Forschungsergebnisse spricht, hat das Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren – das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen“ gemeinsam mit Dr. med. Denis Gingras geschrieben.

Das Buch ist sehr wissenschaftlich geschrieben und von daher sicher nicht jedermanns Sache. Dennoch ist es faszinierend zu lesen, wie viel Einfluss unsere Ernährung wirklich auf unsere Gesundheit hat.

Die gute Nachricht

Wir haben es selbst in der Hand, wie wir uns ernähren. Durch eine Umstellung unserer Ernährung können wir maßgeblich Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen.

Bewegung gehört einfach dazu

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bewegung. Leider bewegen wir uns heutzutage viel zu wenig, der Bewegungsmangel ist die zweite große Ursache für Erkrankungen.

Daher ist es wichtig, den Bewegungsanteil deutlich zu erhöhen. Es reicht nicht aus, zwei Mal in der Woche ins Fitness-Studio zu gehen, wir müssen mehr Bewegung in unseren Alltag bringen.

Wege zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen statt mit dem Auto zu fahren und Stiegen steigen statt den Lift nehmen. Wenn man dem Aufmerksamkeit schenkt, ist es gar nicht so schwer sich mehr zu bewegen. Hilfreich ist, den Internet- und den Fernsehkonsum zu reduzieren.

Das ist mit ein Beweggrund, warum ich beim Autofasten mitmache. Seither gehe ich viel mehr Wege zu Fuß oder fahre mit dem Fahrrad.

Ergänzend habe ich das sehr motivierende Buch Alltäglich beweglich: Mehr Bewegung für die Generation „Keine Zeit“ von Jasmin Schindler und Patrick Hundt gelesen. Darin habe ich viele Tipps gefunden, wie man in seinen Alltag mehr Bewegung einbauen kann.


Clean Eating Collage


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