Wie gefährlich ist Aluminium wirklich für uns?

Bereits vor rund einem Jahr hatte ich einen Aluminiumschwerpunkt auf meinem Blog und habe insbesondere auf die Problematik bei Deos hingewiesen.

Den Anfang machte das Video „Die Akte Aluminium, gefolgt von „mein treuer Begleiter die Trinkflasche“.

Die Frage „Brustkrebs durch Deodorants?“ habe ich schon im Jänner 2014 gestellt, um auch gleich die selbst gemachte Alternative zu zeigen.

mein selbst gemachtes Deo

mein selbst gemachtes Deo

Im Beitrag Müll reduzieren in der Küche #2 wurden Alternativen zur Alufolie vorgestellt und im Beitrag Müll reduzieren beim Einkauf #1 habe ich eine Liste mit in Aluminium verpackten Konsumgütern erstellt und nach Alternativen gesucht.

plastik- und aluminiumfreie Küche

plastik- und aluminiumfreie Küche

Den Abschluss vom Aluminiumschwerpunkt machte das Video „Aluminium – gefährlicher als gedacht“.

So schädlich ist Aluminium im Deo

Von Utopia wurde in dieser Woche der ausgesprochen lesenswerte Beitrag „So schädlich ist Aluminium im Deo“ veröffentlicht, was mich veranlasst hat auch auf meinem Blog noch einmal darüber zu schreiben.

Sogar die Behörden warnen

Das Thema ist mittlerweile auch zu den Behörden durchgedrungen, das österreichische Gesundheitsministerium empfiehlt seit Juni 2014, die Verwendung von aluminiumhaltigen Produkten vorsichtshalber so weit wie möglich einzuschränken.

Meine Erfahrungen

Ich verwende nun seit über einem Jahr entweder gar kein Deo oder mein selbst gemachtes Deo. Ab und zu pflege ich meine Achsel mit einem natürlichen Öl wie z.B. Sanddornöl.

Mein Weg war ein steiniger, ich gebe es offen zu. Nachdem ich jahrelang Deos mehrmals am Tag verwendet habe und – sehr zu meinem Schrecken – darunter ein als besonders sanft gepriesenes „sensitiv“ Deo mit Aluminium, konnte ich mich lange Zeit ganz ohne Deo selbst nicht riechen. In dieser Zeit habe ich fast täglich das selbst gemachte Deo aufgetragen.

Zu meiner Überraschung hat diese einmalige Maßnahme für den gesamten Tag gereicht, ein nochmaliges Auftragen war nie nötig.

nur wenige Zutaten sind im Deo

nur wenige Zutaten sind im Deo

Da muss man durch

Warum das so ist, dass ich mich selbst nicht riechen konnte, habe ich im Internet erfahren. Durch das Aluminium werden die Hautzellen zerstört und dadurch kommt es vorübergehend zu einem unangenehmen Geruch. Wenn die abgestorbene Schicht ersetzt ist, hört das von selbst wieder auf.

Ich hatte das Gefühl, dass das bei mir ewig gedauert hat, fast ein halbes Jahr! Immer wieder dachte ich daran aufzugeben. Aber mit der Zeit ist es besser und besser geworden, ich habe immer seltener mein Deo verwendet und heute, nach gut einem Jahr ohne konventionelles Deo verwende ich es nicht einmal mehr 3 x pro Monat.

Es geht auch ohne

Einen großen Schub hat das Absetzen von Duschgel und statt dessen die Verwendung von Olivenölseife gebracht. Mittlerweile glaube ich, dass die konventionellen Duschgels den unangenehmen Körpergeruch fördern. Beweise habe ich natürlich keine dafür, nur die eigenen Erfahrungen.

Mein Schweiß riecht nicht mehr unangenehm. Nachdem ich jahrelang nichts anderes gekannt habe, bin ich ganz erstaunt, dass es wirklich auch ohne Deo funktioniert.

Das allererste Deo gibt es noch immer

Das Deo von damals habe ich noch immer nicht verbraucht obwohl ich nur diese kleine Glasdose voll gemacht habe. Wenn es aus ist, werde ich nach dem selben Rezept wieder ein Deo machen, diesmal jedoch unbedingt mit Kokosöl. Aufgrund der Konsistenz mit dem Sanddornöl ist mein erstes selbst gemachtes Deo nicht so einfach aufzutragen.

Meine Bitte an Dich

Falls Du konventionelles Deo verwendest bitte schau nach, ob es Aluminium enthält. Wenn ja bitte ich Dich das Deo durch ein anderes Deo ohne Aluminium zu ersetzen. Es muss auch nicht selbst gemacht sein, im Handel gibt es viele Deos ohne Aluminium.

Wenn Du am Anfang Probleme mit dem Geruch hast, dann halte bitte durch, es lohnt sich wirklich. Versuche es als Zeichen dafür zu sehen, wie wichtig es ist, das Deo zu wechseln!

In der Zeit der Umstellung achte besonders darauf, nur Bekleidung aus Naturfaser zu tragen. Auch wenn ich es aufgrund vom Müll nicht so gut finde, hilft es doch ein Feuchtuch mitzunehmen, wenn man unterwegs ist, um sich zwischendurch frisch zu machen.

Die Hinweise, dass Aluminium im Deo einen Einfluss auf die Entstehung von Brustkrebs hat, sind wirklich ernst zu nehmen.

Linktipps:

Utopia: „So schädlich ist Aluminium im Deo“
Der Standard: „Aluminiumchlorid im Deo: Verlässlich, aber ungesund“
Badische Zeitung: „Deos mit Aluminium – eine gefährliche Erfrischung“
Liste von Deos ohne Aluminium


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selbst.gemacht statt selbst gekauft – Deo
Müll reduzieren in der Küche #2 – Alternativen zu Alufolie und Frischhaltefolie
Müll reduzieren beim Einkauf #1 – Aluverpackungen und deren Alternativen
Aluminium – gefährlicher als gedacht

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Burberry detoxt!!!

Dieser sensationelle Beitrag von Nunu Kaller auf „ichkaufnix“ ist mir heute untergekommen und den will ich Euch unbedingt zeigen.

Ich kauf nix!

Yeah, keine drei Wochen im Job und schon der erste Kampagnenerfolg (gut, zugegeben, das lag jetzt alles andere als an mir, aber hey, ich bin Teil davon und freu mich wie ein Springinkerl drüber): Burberry.

Schritt 1: Greenpeace testete Kinderkleidung von Burberry auf gefährliches Zeugs wie Nonylphenolethoxylate, Phtalate und poly- und perflourierte Chemikalien (inzwischen kann ichs schon ohne Stolperer schreiben :)), um zu schauen, ob auch die Promi-Gschroppen giftiges Zeugs tragen dürfen. Ich mein, gleiches Recht für alle, oder? Ein höherer Preis sagt nix aus über die Qualität der Kleidung, es beweist sich immer wieder. Hier gehts zur deutschen Kurzfassung des Reports, hier zum kompletten Report auf Englisch, und wers ganz genau haben will, hier zum Technical Report.

pfcs

Schritt 2: Das ganze wurde bekannt gemacht. Weltweit. Gleichzeitig. Weil die Chemikalien ja blöderweise auch bei den ersten Waschgängen in der heimischen Waschmaschine in die jeweiligen Ökosystemen gelangen, in denen die…

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Videotipp am Montag #1

Mittlerweile bin ich ein richtiger Youtube-Fan geworden, man findet wirklich ganz, ganz viele tolle Videos bis hin zu ganzen Filmen, die wirklich sehenswert sind.

Einige der Filme oder Reportagen, die in meiner Liste aufscheinen, findet man auch auf Youtube und deshalb habe beschlossen, den Monatg zum Videotag zu erklären.

Beginnen möchte ich mit „Die Akte Aluminium“



Der Film dauert fast 2 Stunden – setzt Euch also bequem hin und nehmt Euch die Zeit.

Ich wünsche Euch viele nachdenkliche Minuten.


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