Sommerkleidung wintertauglich machen

Minimalismus im Kleiderschrank

Schon länger fasziniert mich die Idee, so viel Kleidungsstücke wie möglich das ganze Jahr über zu tragen. Das Thema habe ich zuletzt auch in meinem Beitrag „Das Märchen vom nachhaltigen Konsum“ angeschnitten.

Gerade bei Frauen ist das viel weniger kompliziert als es auf den ersten Blick aussieht. Stichworte dazu sind „Zwiebellook“, „Layering“ oder auch „layer look“.

Auf Pinterest sind unter diesen Stichworten sehr viele Anregungen zu finden. Ich habe einige Bilder, die mich besonders angesprochen haben, auf meiner Pinwand „layer look“ gesammelt.

6 Tipps wie Du Deine Sommerkleidung upgraden kannst

In meinem heutigen Beitrag für #EiNaB erzähle ich Dir meine Tricks, wie Du Sommerkleidung wintertauglich machen kannst.

Warum ist das nachhaltig? Weil man dadurch weniger neue Teile kaufen muss und einen wesentlich schlankeren Kleiderschrank besitzt. Außerdem macht es Freude, die Lieblingsteile länger tragen zu können.

mit einem Klick auf das Bild kommst Du zum Beitrag

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Mit einem Klick auf das obere Bilder oder * hier * kommst Du direkt zum Beitrag und erfährst wie ich meine Sommerkleidung wintertauglich mache.

#EiNaB im November und Dezember

Mit meinem Beitrag eröffne ich die nächste Runde der Blogparade „einfach.nachhaltig.besser.leben“.

Die Linkparty findet in einem 2monatigen Rhythmus auf unserem Gemeinschaftsblog statt. Bis einschließlich 9.1.2017 hast Du die Möglichkeit Deine grünen Ideen und Gedanken bei dieser Linkparty zu teilen, danach wird Marlene übernehmen.


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Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 7. – Kleidung passend machen
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 8. – nur noch Lieblingsstücke
Tipps für den Kleiderschrank

das Märchen vom nachhaltigen Konsum [Minimalismus vs. grünes Wachstum]

Vor einiger Zeit wurde ich durch einen Newsletter auf diesen Beitrag von „Utopia“ aufmerksam, in dem nachhaltige Yoga-Labels vorgestellt werden.

Nachdem mir Yoga seit über einem Jahr sehr viel Freude macht, habe ich ihn mir natürlich gleich angesehen und interessiert erfahren, was es alles an nachhaltiger Yogakleidung und Yogazubehör zu kaufen gibt.

Gibt es nachhaltigen Konsum?

Dieser Frage bin ich schon vor über 3 Jahren nach gegangen. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer ist mir geworden, dass jedes neue Produkt Ressourcen verbraucht und man daher sehr genau überlegen sollte, ob man das Teil überhaupt braucht oder ob es nicht doch eine Alternative gibt.

nachhaltige Yogakleidung

In diesem Fall war es sehr einfach. In meiner Freizeit trage ich sehr gerne „Knotzkleidung“ – so nenne ich Kleidungsstücke, die unglaublich bequem sind um sich auf die Couch zu lümmeln (= knotzen).

Daher habe ich einige Leggings (in verschiedenen Längen) und bequeme Shirts, die sich ganz wunderbar für Yogaübungen eignen. Ich brauche keine neue Kleidung fürs Yoga zu kaufen, sondern kann das verwenden, was ich bereits besitze.

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

5 Fragen, die Du dir vor jedem Kauf stellen solltest

Schon seit über 3 Jahren kaufe ich so gut wie nichts Neues mehr. Es geht mir auch gar nichts ab, ich besitze mehr als genug von allem.

In der Zeit der Umstellung habe ich mir den Einstieg in die „ich kauf nix“-Zeit durch verschiedene Fragen erleichtert

1. Brauche ich das wirklich?
2. Gibt es etwas in meinem Besitz, das diese Funktion ebenfalls erfüllt?
3. Kann ich mir dieses Teil irgendwo ausleihen?
4. Hat jemand anderer so etwas und benötigt es nicht mehr?
5. Kann ich es auf eine andere Weise gebraucht finden?

Nachgestellt habe ich dann noch die Dringlichkeit. Wenn die Anschaffung zwar nötig, aber nicht dringend war, dann habe ich mir manchmal viel Zeit gelassen, damit der Punkt 5. doch noch erfüllt werden konnte. Eine Möglichkeit dafür waren z.B. Suchanzeigen auf Online-Portalen für gebrauchte Waren.

Linktipp: Viele gute Tipps um Fehlkäufe zu vermeiden hat Gabi in ihrem Beitrag „5 Punkte-Liste gegen Fehl- und Frustkäufe“ gesammelt.

Minimalismus – use what you have

Durch die Frage 1. habe ich erkennen können, dass ich viel weniger brauche, als ich ursprünglich angenommen habe.

Und die Frage Nummer 2 hat mir gezeigt, dass mit den Mitteln der Kreativität sehr viel mehr möglich ist, als man vielleicht ursprünglich annimmt.

Die Wirtschaft, die auf den Verkauf von Produkten ausgelegt ist, versucht natürlich so viel wie möglich zu verkaufen. Eine Methode dafür ist die Spezialisierung. Universalprodukte werden zu vielen Spezialprodukten „zerlegt“, sodass der unkritische Konsument plötzlich eine Vielzahl von Dingen kauft, statt nur einem einzigen.

Ich besitze Sportschuhe und keine Lauf-, Wander-, Radfahr- sowie Freizeitschuhe. Mit meinen Leggings kann ich Yoga und Gymnastik machen, auch Laufen oder ins Fitness-Studio gehen, zu Hause auf der Couch liegen und in der Küche meine Essen zubereiten. Wenn es kalt ist, wärmen sie mich unter den Jeans und ich brauche keine langen Unterhosen oder Strumpfhosen.

In meiner Auflaufform kann ich sowohl mein Frühstücksbrot gehen lassen, als auch eine Lasagne backen. Bei der Herstellung von Holunderblütensirup werden die ausgedrückten Holunderblüten darin gesammelt und am Wochenende das Huhn für den Sohn im Rohr gebraten. Das Apfeltiramisu schmeckt danach genau so lecker wie immer.

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

Minimalismus im Kleiderschrank

Frühlingskleidung, Sommerkleidung, Herbstkleidung, Winterkleidung – jede Jahrzeit hat ihre Bedürfnisse und verlangt nach neuen Kleidungsstücken und immer mehr im Kleiderschrank.

Durch geschicktes Layering kann man auch mit wenigen Kleidungsstücken große Temperaturschwankungen ausgleichen. In dem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf den sehr interessanten Beitrag von Anne „Sommerklamotten im Winter tragen“ hinweisen.

Ein ganz besonderes Beispiel für Minimalismus im Kleiderschrank zeigt uns Bea Johnson in ihrem Beitrag „one dress, 22 ways“, in dem sie Fotos zeigt, wie sie während ihrer Tournee das schwarzes Kleid auf 22 verschiedene Arten getragen hat.

Minimalismus bedeutet nicht Verzicht

Das Geheimnis des Minimalismus ist vermutlich die Kreativität. Der Minimalist besitzt zwar weniger Teile, aber dafür sind diese multifunktionell zu verwenden.

Ich verspüre keinen Verzicht, wenn ich z.B. eine alte Pralinendose aus Glas als Butterdose verwende. Ganz im Gegenteil, ich liebe sie sehr, da sie mir so gut gefällt, weil sie mich an meine Großmutter erinnert. Und wenn sie gerade keine Butter beherbergt, ist sie auch anders für mich nützlich.

meine Butterdose aus Glas

meine Butterdose aus Glas

Minimalismus bedeutet daher für mich, weg von speziellen hin zu universellen Dingen. Und das sowohl bei der Bekleidung als auch beim Geschirr in der Küche und bei vielem anderen auch.

es gibt keinen nachhaltigen Konsum

Jedes Teil, das neu angeschafft wird, verbraucht Ressourcen und belastet damit die Umwelt. Grünes Wachstum gibt es nicht, denn es ist noch immer Wachstum und in unserer heutigen Zeit kann die Wirtschaft nicht mehr wachsen ohne die Umwelt weiter zu belasten.

Der einzige Weg da heraus ist, weniger zu konsumieren und mit dem zu leben, was man bereits besitzt (siehe „Postwachstumsökonomie“). So wie vorhin schon beschrieben ist es wichtig sich zu fragen, ob es nicht doch möglich ist, seine Bedürfnisse mit dem abzudecken, was man bereits besitzt, bevor man etwas Neues kauft bzw. das Teil, das kaputt geworden ist, repariert.

Wenn eine Anschaffung unumgänglich ist, kann man sich umsehen, ob jemand so etwas besitzt, aber nicht mehr benötigt. Eine sehr gute Möglichkeit dazu ist ein Kostnixladen, auch unter dem Namen Umsonstladen bekannt. Weitere Alternativen sind auf Facebook bei regionalen Verschenkgruppen oder auf Verschenkportalen wie beispielsweise „willhaben-verschenken“ zu finden.

kein Neukauf ohne Müll

Und noch ein Punkt spricht aus meiner Sicht dafür, Bestehendes zu verwenden statt Neues zu kaufen. Bei jedem Neukauf entsteht Müll. Bei der Produktion werden die Ressourcen für den Transport der Rohstoffe und für die Herstellung der Ware verbraucht, aber natürlich auch jene für die Fabrik und die Maschine, welche die Ware herstellt.

Danach muss das Teil verpackt und zum Geschäft transportiert werden. Um den Transport heil zu überstehen, werden viele Waren zusätzlich zur handelsüblichen Verpackung mit jeder Menge Plastik gesichert. Darüber habe ich in meinen Beitrag „grauer Plastikmüll – die unsichtbare Gefahr“ geschrieben.

All das fällt weg, wenn ich mit dem, was ich bereits besitze, zufrieden bin und Ersatz auf dem Gebrauchtmarkt suche, wenn es wirklich nötig ist. Du siehst – nachhaltiges grünes Wachstum gibt es nicht.

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

warum ich „grünes Wachstum“ trotzdem (mit Vorbehalt) gut finde

Trotz all meiner eigenen Argumente dagegen finde ich es durchaus begrüßenswert, dass es mittlerweile einige Unternehmen gibt, die sich über die Umwelt Gedanken machen und grünes Wachstum propagieren. Es gibt sicher einen Markt dafür, denn meine Art zu denken und zu leben, ist wohl nicht für jeden Menschen möglich.

Und wenn diese mit grünen Gedanken agierenden Unternehmen mehr Menschen erreichen, die dann ressourcenschonend und fair produzierte Waren kaufen, welche die Umwelt weniger belasten als konventionell produzierte Dinge, dann ist insgesamt doch ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Solange der Rebound-Effekt nicht dazu führt, dass mehr gekauft wird, weil ja alles so grün und nachhaltig ist und der Schaden in Summe doch größer ist als der Nutzen…


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

fashion revolution day 2016 [this is not okay!]

Am 24. April 2013 stürzte das Rana Plaza Gebäude, in dem sich eine Nähfabrik befand, ein. 1127 Personen starben, 2438 Personen wurden verletzt und unzählig verloren Beine und/oder Arme.
fashion revolution day
Seither gedenkt die Welt jedes Jahr am 24. April mit dem Fashion Revolution Day diesem furchtbaren Ereignis. Weiterführende Infos sind auf „fashionrevolution“ zu finden und auf FB/Twitter unter #whomademyclothes.

Frauen, die genäht haben, starben, weil ein Liefertermin mehr wert war als ein Menschenleben. Weil die „Geiz ist geil“-Mentalität dazu geführt hat, dass der Preis der Kleidungsstücke nicht mehr den wahren Wert widerspiegelt.

Susanne vom Blog „mamimade“ hat neuerlich zu einer Aktion der Nähbloggerinnen aufgerufen. Alle Infos dazu sind in ihrem Beitrag „fashion revolution day 2016“ zu finden.

ich bin auch mit dabei

Da mir das Thema sehr wichtig ist, bin ich sehr gerne mit dabei. Welchen Wert die Arbeit hat, habe ich schon vor längerer Zeit einmal hinterfragt und das Thema „Reparieren“ ist sowieso ein Fixpunkt auf meinem Blog.

Dass es mittlerweile billiger ist ein Kleidungsstück neu zu kaufen, statt es zu reparieren, ist für mich absolut irre. Dass es das gibt liegt alleine daran, dass wir die billigen Arbeitskräfte in Bangladesh, Indien etc. ausnützen. Sonst würde das nicht funktionieren.

Aber man muss gar nicht so weit schauen, in einem sehr aufrüttelnden Beitrag der Campagne „clean clothes“ wird offensichtlich, dass auch ein „made in Europe“ nicht vor unmenschlichen Arbeitsbedingungen schützt.

meine Nähmaschine und ich

Auf dem Bild siehst Du mich an der Nähmaschine, wie ich gerade eine Hose repariere, deren Naht vom Gummibund gerissen ist.

Das erste Mal saß ich im Alter von 14 Jahren an der Nähmaschine. Im Rahmen meiner Schulausbildung hatte ich Nähunterricht und habe nicht nur gelernt, wie man Kleidungsstücke für sich selbst anfertigt, sondern auch wie man ein Schnittmuster selbst zeichnet.

fashion revolution day 2016 - this is not okay!

fashion revolution day 2016 – this is not okay!

Bereits im Alter von 15 Jahren habe ich daher begonnen, Teile meiner Garderobe selbst zu schneidern und gekaufte Stücke an meine Bedürfnisse anzupassen.

Seitdem meine Kinder auf der Welt sind, habe ich mich vor allem dem Reparieren von kaputter Kleidung gewidmet, bei Kindern wird ständig etwas kaputt.

Da mir das Thema so wichtig ist, gibt es seit Anfang letzten Jahres die Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“, mittlerweile sind weit über 100 Anleitungen für verschiedene Reparaturen zusammen gekommen.

Wegwerfkleidung – this is not okay!

Vor einiger Zeit bin ich auf ein Thema gestoßen, das ich so noch nicht in den Medien gesehen habe und welches scheinbar unter den Tisch gekehrt wird. Heute möchte ich darüber schreiben und den Fashion Revolution Day zum Anlass nehmen, um diese Missstände aufzuzeigen.

In den Medien ist viel die Rede von der Lebensmittelverschwendung, viel zu viele Lebensmittel landen – obwohl sie noch gut und genießbar sind – im Müll, weil sie abgelaufen sind.

Auch wenn man es nicht direkt vergleichen kann, so gibt es doch im Bereich der Textilindustrie eine ähnliche Verschwendung. In Hinblick darauf, wie dubios die Umstände der Produktion sind, ist es geradezu unfassbar, dass so etwas geschieht. Und darüber schreibt niemand.

Immer wieder gehen Kleidungsstücke bei der Anprobe in der Kabine kaputt. Einige verschätzen sich bei der Größe und schon ist die Naht geplatzt. Oder das Shirt ziert eine gute Portion Make-up, weil es beim Ausziehen über das Gesicht gestreift ist. Der Reißverschluss geht nicht gleich zu weil das Teil zu klein ist? Macht nichts, das kriegen wir schon hin – oh doch nicht. Kaputt.

Müll wohin das Auge reicht

Müll wohin das Auge reicht

Diese Teile landen alle im Müll. Weil es viel zu teuer ist, das Shirt zu waschen und danach zum Verkauf anzubieten. Es ist auch zu teuer, die offene Naht wieder zu schließen, weil die Näherin in Österreich einfach viel zu teuer ist.

Kleidungsstücke, die unter ausbeuterischen Umständen zu Dumpingpreisen hergestellt wurden, landen im Müll, weil sei kleine, leicht zu reparierende Fehler haben.

Woher ich das weiß? Meine Tochter arbeitet in einer Behinderteneinrichtung und ein (!) Geschäft spendet diese kaputten Kleidungsstücke, die sonst im Müll landen würden.

Aber es gibt unzählige andere Geschäfte, die solche Kleidungsstücke wegwerfen. Es ist ein Jammer, denn in jedem einzelnen Teil steckt nicht nur das Material, aus denen das Kleidungsstück hergestellt wurde, sondern auch die Näharbeit.

fix it – reparieren ist nachhaltig

Vor kurzem habe ich 3 dieser gespendeten Teile innerhalb von nicht einmal 15 Minuten repariert und so vor dem Müll gerettet. Hier ein paar Bilder, die einen winzigen Einblick in die Problematik zeigen.

Ärmelnaht wieder geschlossen

Die Naht am Ärmel dieser Jacke war aufgegangen. Der Strickstoff ist perfekt in Ordnung, nur die Naht war aufgegangen.

hier sieht man die offene Ärmelnaht

hier sieht man die offene Ärmelnaht

Das Aufspulen vom Unterfaden und Einfädeln der Nadel hat länger gedauert, als die Naht wieder zu schließen. Schwach 5 Minuten später war die Jacke wieder tragbar.

so gut wie neu

so gut wie neu

Träger wieder angenäht

Das war ja wohl der Witz schlechthin. Ein Träger hatte sich gelöst, ich nehme an, es wurde zu wild angezogen beim Ausziehen oder so ähnlich. Das war dann noch nicht einmal 3 Minuten Arbeit, denn ich habe den Träger mit der Hand wieder angenäht.

ein paar Stiche mit der Hand und der Träger ist wieder dran

ein paar Stiche mit der Hand und der Träger ist wieder dran

Seitennaht der Jeanshose wieder zugenäht

Diese Jeanshose hat mich doch verdammt an meinen Beitrag (k)eine tödliche Jeanshose [this is not okay!] erinnert. Wie viel teilweise gesundheitsgefährdende Arbeit in dieser Hose steckt!

Die Seitennaht war geplatzt. Eine einfache, gerade Naht. Und schon wird sie zu Müll. Aber nicht mit mir! Passenden Faden einfädeln, eine kurze gerade Naht und schon ist sie gerettet.

nicht einmal 5 Minuten Arbeit stecken darin

nicht einmal 5 Minuten Arbeit stecken darin

Welchen Wert hat die Arbeit?

Wo bleibt die Wertschätzung für die Arbeit der Näherinnen, die unterbezahlt sind, unter menschenunwürdigen Umständen arbeiten und leben, wenn Kleidungsstücke aus so nichtigen Gründen zu Müll werden können?

Es fehlen mir gerade die Worte, um meine Empörung zu beschreiben.

ich will das nicht hinnehmen - this is not okay!

ich will das nicht hinnehmen – this is not okay!

Zeig Deinen Protest

Sei auch mit dabei, mach ein Bild von Dir an der Nähmaschine und schreib bis 25.4.2016 einen Beitrag darüber. Alle Infos zur Aktion sind in Susannes Beitrag „fashion revolution day 2016“ zu finden.


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Banner fix itfix it – reparieren ist nachhaltig

Natürlich darf dieser Beitrag auch bei meiner Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ nicht fehlen.

Weiteres verlinkt zu Create in Austria, ANL, Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge und mamimade.

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.


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