Achtsam durch den Tag [Woche 36-39]

Je länger mein Achtsamkeitsprojekt läuft, desto mehr Spaß macht es mir. Das ist schon seltsam, so eine Entwicklung habe ich bisher noch nie erlebt.

Ich bin eigentlich ein Mensch, dem schnell einmal etwas langweilig wird. Ich mag es immer wieder etwas Neues zu starten. Wird etwas zur Routine, halte ich unmerklich Ausschau nach etwas, was mich reizt.

Vielleicht liegt ja gerade darin auch das Geheimnis verborgen – fällt mir gerade beim Schreiben des vorigen Satzes auf – dass ich nämlich jede Woche eine andere spannende Aufgabe bekomme?

#36 Übersehen Sie etwas?

Unser Geist ist nicht dafür gemacht, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Wir sind nicht in der Lage unsere Aufmerksamkeit zu teilen. Versuch es einmal: Richte Deine Aufmerksamkeit auf Deine Empfindungen im rechten Fuß und zähle gleichzeitig von 100 rückwärts. Du wirst merken, dass Du zwar mit der Aufmerksamkeit hin und her springen kannst, aber beides gemeinsam ist nicht möglich.

Dazu kommt, dass vieles, was wir erleben, in „Schubladen der Erinnerung“ eingereiht wird. Ständig vergleicht unser Unterbewusstsein das, was wir erleben mit dem, was wir irgendwann bereits erlebt haben.

Wenn wir jeden Tag den gleichen Weg gehen, nehmen wir die Umgebung kaum noch wahr. Alles ist uns bekannt und wir schenken dem Umfeld keine Aufmerksamkeit mehr.

Vielleicht hängen wir unseren Gedanken nach und sehen dadurch gar nicht, dass der Frühling langsam einzieht und sich am Wegrand das erste Grün zeigt.

Eine gute Achtsamkeitsübung ist, sich allem so zu nähern, als sähen wir es zum ersten Mal. Plötzlich ist da so viel zu entdecken und wir sind ganz im Moment statt mit den Gedanken abzuschweifen und die Einkaufsliste für den nächsten Tag gedanklich fertig zu stellen.

wer versteckt sich hier im grünen Gras?

wer versteckt sich hier im grünen Gras?

Vielleicht ist das auch ein Teil des Geheimnisses, warum wir uns im Urlaub in einer neuen Umgebung so anders fühlen als im vertrauten Umfeld. Aber es ist gar nicht so schwer, sich ein bisschen von diesem Gefühl in den Alltag zu holen. Wir müssen uns nur darauf einlassen, alles mit achtsamen Augen zu betrachten.

Im letzten Jahr habe ich – ohne von dieser Übung gelesen zu haben – viel davon schon umgesetzt. Ich finde bei einem Spaziergang oder einer Wanderung in der Natur die Möglichkeit, ganz im Moment anzukommen und meinen Gedankenkreisel abzuschalten, indem ich mich ganz der Umgebung öffne.

Zusätzlich versuche ich immer wieder andere Wege zu gehen und Abläufe geringfügig zu verändern. Das holt ebenfalls die Aufmerksamkeit in den Moment.

#37 Der Wind

Ich gestehe, mit dieser Übung hatte ich echt Probleme. Es ging darum, sich der Bewegung der Luft gewahr zu werden, sowohl in der offensichtlichen Form des Windes, aber auch in subtileren Formen wie z.B. der Atmung.

Ich habe die Übung 2 Wochen lang gemacht oder besser gesagt versucht zu machen, aber ich bin nicht zurecht gekommen. Vielleicht deshalb, weil das Wetter gerade sehr unwirtlich war und ich kaum nach draußen gegangen bin.

Wie auch immer, es hat einfach nicht geklappt. Vielleicht bin ich auch gerade nicht so achtsam, weil ich mich von so vielen Dingen ablenken lasse.

die Kraft vom Wind ist oftmals deutlich sichtbar

die Kraft vom Wind ist oftmals deutlich sichtbar

Dabei stimmt es gar nicht, dass den Wind zu spüren nur eine Übung ist, die man im Freien durchführen kann. Wenn ich eine Türe öffne, dann verursacht das einen Luftzug. Sogar mein Atem verursacht ein winzig kleine Luftbewegung.

Jede meiner Bewegungen bewegt auch die Luft rund um mich herum. Wenn ich das Fenster öffnen schwappt die kühle Luft von draußen herein.

Aber in diesen beiden Wochen war ich nicht offen dafür, meine Gedanken haben sich immer wieder bei einigen Problemen verfangen und ich konnte mich nicht darauf einlassen.

Nach der zweiten vergeblichen Woche habe ich aufgegeben in der Hoffnung, dass ich mit einer neuen Übung wieder besser zurecht komme.

#38 Zuhören wie ein Schwamm

In dieser Woche ging es darum, anderen Menschen zuzuhören und all das, was das Gegenüber sagt, aufzunehmen wie ein Schwamm. Die Kernaufgabe war, im Geist keine Antworten zu formulieren solange keine Antworten gefragt sind.

Als ich mich dieser Aufgabe gestellt habe, wurde mir zu meiner Überraschung sehr schnell klar, dass ich eigentlich ständig damit beschäftigt bin, nach sinnvollen Antworten und Einwürfen ist Gespräch zu suchen. Dabei bin ich gar kein gesprächiger Mensch, von mir aus rede ich vor allem in größeren Gruppen gar nicht viel.

Aber vielleicht gerade deshalb bin ich so oft auf der Suche nach etwas, das ich zu dem Gespräch beitragen kann.

achtsames Zuhören kann eine Bereicherung sein

achtsames Zuhören kann eine Bereicherung sein

Es hat mehrere Tage gedauert, bis ich mit dieser Aufgabe besser zurecht gekommen bin. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, dass ich in den Gesprächen ruhiger geworden bin. Wenn ich einen Gedanken im Kopf habe, den ich aussprechen möchte, bin ich einerseits damit beschäftigt, ihn nicht zu verlieren und andererseits damit, einen Moment zu erwischen, wo ich ihn passend wieder loswerden (=aussprechen) kann. Dadurch fühle ich mich unruhig und auch ungeduldig und kann meinem Gegenüber kaum noch folgen bei dem, was er/sie gerade sagt.

Als es mir gelang, nur zuzuhören, wurde ich mit der Zeit immer entspannter und vor allem interessierter an dem, was mein Gesprächspartner sagte. Statt intensiv nach eigenen Erlebnissen oder Anmerkungen zu suchen, wurde ich immer neugieriger auf das, was ich höre! Statt Antworten und Entgegnungen sind Fragen aufgetaucht, durch die ich mehr vom anderen erfahren habe.

Ich war ganz erstaunt darüber, dass diese kleine Übung so einen großen Unterschied machen kann. Deshalb habe ich gleich noch eine weitere Woche damit weiter gemacht, weil ich so fasziniert war, wie sehr sich alles dadurch verändert.

Das ist wieder einmal eine Achtsamkeitsübung, die ich unbedingt in mein Leben integrieren möchte.

#39 Wertschätzung

Die Aufgabe der Woche war, im Laufe des Tages mehrmals innen zu halten und in sich hinein zu horchen, was man in diesem Augenblick wertschätzen kann. Eine ähnliche Übung habe ich vor einiger Zeit im Yogaunterricht erhalten.

Bereits seit längerer Zeit habe ich Gedanken der Dankbarkeit in mein Morgenritual aufgenommen. Am Morgen jeden Tages lasse ich den vergangenen Tag revue passieren und denke an mindestens 3 Dinge, wofür ich dankbar bin.

Wertschätzung für die Schönheit der Natur

Wertschätzung für die Schönheit der Natur

Gerade überlege ich, was der Unterschied zwischen „Wertschätzung“ und „Dankbarkeit“ ist. Möglicherweise geht die Dankbarkeit einen Schritt weiter als die Wertschätzung.

Vielleicht habe ich daher die Übung gar nicht im Sinne des Buches ausgeführt. Aber für mich sind Wertschätzung und Dankbarkeit schon sehr eng miteinander verbunden.

Jedenfalls gibt es unendlich viele Dinge, für die ich dankbar bin und die ich sehr schätze. Im Grunde kann man sich den ganzen Tag darüber freuen, am Leben zu sein und dieses zu genießen!

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.
(Émile Coué)

Je mehr wir uns dem Gefühl der Wertschätzung und Dankbarkeit hingeben, desto zufriedener und glücklicher werden wir im Leben.

Dankbarkeit und Zufriedenheit hängen meiner Meinung nach unmittelbar zusammen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf die guten Dinge des Lebens richten, dann geht es uns fast automatisch gut.

Das ist mit ein Grund, warum ich seit Jahren keine Zeitung lese und auch keinen Fernsehanschluss besitze. In den Nachrichten liest und hört man immer nur von den schrecklichen Dingen auf der Welt. Und auch hier ist es so, dass die Energie unserer Aufmerksamkeit folgt. Wenn wir uns nur auf das Schlecht in unserem Leben konzentrieren, dann kann es passieren, dass wir in den Zustand der Angst und Depression verfallen.

Daher ist die Dankbarkeitsübung so wertvoll für unser Leben, weil sie unsere Aufmerksamkeit auf das Gute in unserem Leben lenkt und uns hilft, die Freude in und an unserem Leben zu kultivieren.


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2017]

achtsam-durch-den-tag-jahresprojekt-2016-2017Diese Gedanken sind Teil von meinem Jahresprojekt.
Nähere Informationen dazu findest Du im Beitrag „Achtsam durch den Tag [Jahresprojekt]“, in welchem auch alle Links der Linkparty gesammelt werden.

Ergänzend dazu sind alle verlinkten Beiträge auf meinem Pinterest-Board „Achtsamkeit“ zu sehen.

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Achtsam durch den Tag [Woche 32-35]

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fix it – Reparieren ist nachhaltig #21

Linkparty April 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im April. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats März

Der am häufigsten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „Kleenes Notizbuch“. Zu sehen sind eine ganze Fülle von verschiedenen Reparaturarbeiten. Es werden Flecken am T-Shirt auf sehr kreative Weise kaschiert, das Badetuch erhält einen neuen Saum und die Handtücher neue Aufhänger.

(c) Kleenes Notizbuch

Eine sehr einfache Variante Aufhänger zu ersetzen habe auch ich schon einmal in meinem Beitrag „fix it – reparieren ist nachhaltig #11“ gezeigt.

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im April

In „fix it #2“ habe ich davon erzählt, dass man mit wenigen Handgriffen gestrickte Teile sehr gut reparieren kann, selbst wenn sie nicht von Hand gestrickt wurden.

Der Strickpulli meiner Tochter hatte laufende Maschen bei einer Tasche. Diese habe ich aufgefangen und wieder verstrickt, sodass man nicht einmal mehr erkennen konnte, dass der Pulli jemals kaputt war.

Daran habe ich mich erinnert, als ich diese Wollsocken zur Reparatur bekommen habe, denn Stopfen konnte man dieses riesige Loch nicht mehr (für das Foto habe ich ein Taschentuch eingelegt, damit man es besser erkennen kann).

Dadurch ist mir sehr schnell eine ganz andere Lösung eingefallen und diese möchte ich Dir heute zeigen.

ein riesiges Loch im Wollsocken

Übrigens ist jetzt gerade die beste Zeit, um die eigenen Wollsocken auf Reparaturbedürftigkeit durchzusehen. Es wird warm und sie können nach dem Waschen langsam „eingesommert“ werden. Davor kann man kleine oder auch größere Defekte reparieren.

Da ich die Socken nicht selbst gestrickt habe, war der erste Schritt sie mit von mir handgestrickten Socken zu vergleichen.

links sieht man den von mir gestrickten Socken, rechts die kaputte Socke

Schnell war klar, dass ich üblicherweise etwas fester stricke. Außerdem ist die Wolle etwas dicker als die meist von mir verwendete Sockenwolle.

Die Größe der Maschen kann man über die Wahl der Stricknadeln steuern, daher habe ich eine halbe Nadelstärke mehr gewählt, damit meine Maschen etwas lockerer werden.

Durch das große Loch war die Wolle an der Spitze nicht mehr zu verwenden und daher habe ich sie einfach abgeschnitten. Die zerschnittenen Maschen werden abgezupft und die Maschen mit dem gewählten Nadelspiel aufgefangen.

schnipp schnapp Spitze ab…

Das ist bei bereits getragenen Socken einfacher als man denkt, denn die Maschen halten recht fest aneinander und man kann sie gut aufnehmen ohne dass sie „zu laufen“ beginnen.

Ganz wichtig ist darauf zu achten, dass man die Mitte der Fersenkappe wieder als den Anfang der ersten Nadel festlegt. Auf dem Bild habe ich das durch den Faden angedeutet.

Die selbe Wolle hatte ich natürlich nicht, aber einen kleinen Rest, der von der Stärke gut dazu gepasst hat. Damit habe ich dann eine neue Spitze gestrickt.

die Wollsocke ist gerettet

I did it again

Und weil ich gerade so gut in Schwung war mit dem Reparieren von Socken, habe ich mich gleich noch über ein zweites Paar gemacht.

Der Freund meiner Tochter hat sie von jemandem als Geschenk bekommen, aber sie waren leider eine Spur zu klein geraten. Dadurch haben sich die Maschen bei der Abnahme zur Spitze auseinander gezogen.

hier entsteht gerade ein Loch

Über kurz oder lang wäre hier ein Loch entstanden und um das zu verhindern, habe ich die Socken verlängert und eine neue Spitze gestrickt.

Die Erfahrungen der ersten Sockenreparatur konnte ich einbringen und wusste daher bereits, welche Stricknadeln nötig waren. Da die Socken noch kein echtes Loch hatten, konnte ich diesmal die Wolle der bisherigen Spitze verwenden.

Daher habe ich im ersten Schritt vorsichtig die Spitze aufgetrennt und die Maschen – wie oben bereits beschrieben – aufgefangen.

Spitze abgetrennt und Maschen aufgefangen

Mit der aufgetrennten Wolle wurden die Socken verlängert und mit einer farblich passenden Wolle die neue Spitze gestrickt.

Damit die Spitze stabiler wird, habe ich eine etwas dünnere Wolle doppelt genommen und sie dadurch verstärkt. So schnell bekommen diese Socken nun keine Löcher!

Da der Besitzer es bunt mag, habe ich zwei verschiedene Beifäden verwendet, sodass sie sich ein klein wenig unterscheiden.

Die linke Sockenspitze wurde mit schwarz-bunter Wolle und grauem Beifaden und die rechte Sockenspitze mit schwarz-bunter Wolle und blauem Beifaden gestrickt.

an der Spitze habe ich die Wolle doppelt genommen

Extratipp für Kindersocken

Die Füße der Kinder wachsen schneller, als sie Socken auftragen können. Nach der vorhin beschriebenen Anleitung kann man Kindersocken um 2-4 Größen verlängern.

dem Zahn der Zeit ein Schnippchen schlagen

Mir macht es sehr viel Spaß, Dinge vor dem Müll zu retten. Es ist lange nicht so aufwändig und zeitintensiv, wie es vermutlich klingt, wenn man diese Anleitung liest.

Für den ersten Socken habe ich rund eine halbe Stunde gebraucht und der Zeitaufwand für das Paar Socken lag bei einer schwachen Stunde. Strickarbeiten mache ich immer während ich mir etwas ansehe, was mich interessiert. Das geht so nebenbei. Meine Hände brauchen immer was zu tun, da mir sonst langweilig wird, wenn ich ein Video schaue.

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

Linkparty:


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Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

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Achtsam durch den Tag [Woche 32-35]

Mein „Jahresprojekt Achtsamkeit“ geht auch dieses Jahr weiter. Trotzdem ich nun schon ein ganzes Jahr lang beinahe täglich Achtsamkeitsübungen mache, bin ich mit dem Buch noch lange nicht durch.

Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass mir manche Übungen so wichtig sind, dass ich sie auch deutlich länger als eine Woche durchführen möchte.

Eine andere Ursache ist, dass ich auch von meiner Yogalehrerin immer wieder Anregungen für Achtsamkeitsübungen bekomme und manchmal statt einer Übung aus dem Buch diese durchführe.

Genau daran erkenne ich aber unter anderem, wie gut mir diese Übungen tun! Vor noch gar nicht so langer Zeit war ich völlig ratlos, wie ich wegen der Nummerierung weiter machen soll, weil diese durcheinander gekommen ist.

Mittlerweile bin ich sehr entspannt und freue mich einfach nur darüber, dass noch so viele Übungen vor mir liegen und ich mit dem Projekt weiter machen kann.

#32 Diese Person könnte heute Nacht sterben

Die Aufgabe der Woche war, sich bewusst zu machen, dass die Begegnung mit einem Menschen möglicherweise die letzte ist, weil die Person sterben könnte. Es geht darum zu beobachten, ob sich das Verhalten, die Art und Weise, wie man einander begegnet, verändert.

der Verlust eines geliebten Menschen ist sehr schmerzhaft

der Verlust eines geliebten Menschen ist sehr schmerzhaft

Ich muss gestehen, dass ich mit dieser Übung meine Problem hatte. Mehrmals sind Menschen, die mir nahe gestanden sind, sehr überraschend und Großteils noch sehr jung aus dem Leben gerissen worden. Vielleicht habe ich gerade deshalb schon sehr lange eine andere Einstellung zum Leben und zu den Menschen, die mich umgeben.

Erst durch die Auseinandersetzung mit dieser Achtsamkeitsübung und dem Begleittext zu dieser Übung wurde mir bewusst, dass es vermutlich einen Zusammenhang damit gibt, dass ich mich in einigen Situationen sehr speziell verhalte. Ich kann es zum Beispiel gar nicht aushalten, im Streit mit jemandem auseinander zu gehen. Es liegt mir am Herzen, immer eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind und mich zu versöhnen.

Jedenfalls war ich nicht in der Lage, mir bei den verschiedenen Begegnungen immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass diese Person jederzeit sterben könnte. Zu sehr sind dadurch jene Erinnerungen wach gerufen worden, die zwar teilweise schon sehr lange zurück liegen, aber trotzdem noch immer sehr schmerzhaft sind. Und eine Erinnerung ist noch so frisch, dass ich damit noch nicht abgeschlossen habe.

#33 Hitze und Kälte

Der Nachsatz zu dieser Übung hatte es in sich. Es ging nämlich nicht nur darum, auf die Empfindungen von Hitze und Kälte und die körperlichen oder emotionalen Reaktionen auf die Temperatur bzw. eine Veränderung derselben zu achten, sondern auch darum, gelassen darauf zu reagieren.

Und da liegt der Hund bei mir begraben. Ich reagiere sehr stark darauf, wenn ich eine Temperatur als unangenehm empfinde, insbesondere auf Hitze. Mir geht es gar nicht gut, wenn es heiß ist. Mein Körper ist dadurch sehr belastet und ich fühle mich richtig unwohl.

Ich habe Herrn Widerstand immer sehr bewundert, wie gelassen er damit umgeht. Oft schwitzt er sehr stark und ich bin der Meinung, ihm muss sehr heiß sein. Er aber meint dazu nur, dass ihm nicht heiß sei, denn der Schweiß kühlt den Körper ab.

Diesen Sommer war es in der Toskana wirklich unglaublich heiß und ich habe versucht, seine Sichtweise einzunehmen. Bei dieser Gelegenheit bin ich drauf gekommen, dass vor allem meine Bewertung von Hitze und Schweiß mit meinem Unwohlsein zu tun hat. Ich bewerte das Schwitzen negativ und versuche es zu vermeiden.

In diesem Jahr ist es mir immer wieder einmal gelungen, meine Sichtweise zu verändern und das Schwitzen freundlich zu begrüßen. Und siehe da, es ging mir tatsächlich besser.

Daran habe ich mich bei dieser Aufgabe (mittlerweile hatten wir November) erinnert.

das Feuer wärmt bei Kälte

das Feuer wärmt bei Kälte

Mir ist auch in der kühleren Jahreszeit oft zu heiß. Vor allem wenn ich gerade sehr intensiv mit etwas beschäftigt bin, wird mir oft sehr warm. Seit einiger Zeit kleide ich mich daher bevorzugt im „Lagenlook“, sprich trage mehrere leichte Kleidungsstücke übereinander. Dadurch kann ich relativ einfach die Kleidung an meine Bedürfnissen anpassen.

Seitdem geht es mir deutlich besser. Nachdem ich den Text zu dieser Übung gelesen habe, vermute ich jedoch, dass es mir vor allem deshalb besser geht, weil ich mich nicht mehr gegen Temperaturprobleme wehre, sondern das Gefühl habe, aktiv etwas verändern zu können.

#34 Die große Erde unter Ihnen

Wir Menschen leben auf dem Planeten Erde und sind uns leider doch recht selten bewusst, dass es ein kleines Wunder ist, dass wir hier alle Bedingungen vorfinden, um leben zu können.

Viele verhalten sich so, als würden die Erde von den Menschen beherrscht werden können. Wir tun so, als müsste sie uns gehorchen und wenn wir mit einer der Naturgewalten konfrontiert sind wie z.B. einem Erdbeben, dann sind wir geschockt und fühlen uns in dem Moment hilflos und ohnmöchtig, da wir erkennen müssen, dass das in Wirklichkeit gar nicht so ist. Wir sind nur eine winzig kleine Mücke in einem unermesslich riesigen Raum.

Wenn man sich dessen bewusst ist, dann wird man demütig und dankbar für das große Geschenk der Erde. Vielleicht hilft es auch achtsamer mit der Natur umzugehen und sie nicht achtlos mit unseren Konsumgwohnheiten zu zerstören.

Im Buch erzählt die Autorin, dass sie im Kloster während dieser Übung den Tag damit begonnen hat, direkt nach dem Aufstehen den Boden mit der Stirn zu berühren. Durch diese Praxis wird die Dankbarkeit dafür ausgedrückt, dass die Erde uns trägt. Ich habe das sehr spannend gefunden und in dieser Woche auch so gemacht. Jeden Morgen habe ich als erstes die Yogaübung „das Kind“ gemacht und dafür gedankt, dass ich auf der Erde leben darf und dass mir meine Nahrung von der Natur schenkt wird.

Ich finde, das ist eine sehr gute Übung um sich verwurzelt zu fühlen und ich möchtee sie auch künftig immer wieder einmal in der Früh machen.

#35 Abneigung bemerken

In dieser Woche sollte sich die Aufmerksamkeit darauf richten Abneigungen wahrzunehmen. Sprich es geht darum sich bewusst zu werden, wenn wir negative Gefühle gegenüber einer Situation oder einer Person empfinden. Was hat diese Abneigung ausgelöst, was verstärkt diese?

Sehr schnell war ich über mich selbst erschrocken, wie oft ich negative Gedanken und Gefühle habe! Eigentlich dachte ich über mich, dass ich wesentlich gelassener mit den verschiedenen Situationen umgehe.

In der buddhistischen Tradition spricht man von drei Geistesgiften: Gier (Anhaften/Festhalten), Abneigung (Wegstoßen) und Verblendung (Unwissenheit).

Abneigung ist die Quelle von Zorn und Aggression und entsteht aus der falschen Vorstellung, dass wir glücklich sein könnten, wenn es gelingt, etwas zu verändern (etwas loszuwerden, eine Situation/einen Menschen zu verändern).

Wut ist eine sehr starke Emotion

Wut ist eine sehr starke Emotion

Aber natürlich ist es völlig absurd zu glauben, wenn alles genau so wäre, wie wir es wollen, dann könnten wir glücklich sein.

Abgesehen davon – gleiches Recht für alle – wie könnte die Welt für alle Menschen genau so sein, wie sich der einzelne das vorstellt? Was für mich perfekt ist, will der andere ganz anders haben.

In all das spielt auch noch der Perfektionismus hinein. Der Wunsch nach Vollkommenheit, der Drang Dinge zu verändern um sie zu verbessern statt sie so wahrzunehmen wie sie nun mal sind.

Diese Übung hilft gelassener zu werden, ganz gleich wie die Umstände sind. Immer wenn ich diese Abneigung verspürt habe, habe ich tief eingeatmet und versucht die von mir negativ bewertete Situation als gegeben hinzunehmen.


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2017]

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Gegenwärtigkeit [Achtsam durch den Tag]

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fix it – Reparieren ist nachhaltig #20

Linkparty März 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im März. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

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Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im März

Meine Tochter hat das Glück in ihrer Arbeit sehr kreativ sein zu können. Das finde ich ganz wunderbar und ich denke, das würde mir auch sehr gut gefallen so zu arbeiten.

Unter anderem werden in ihrer Werkstatt auch Bienenwachskerzen gezogen. Die sehen wirklich wunderschön aus und riechen wundervoll. Leider gilt auch hier der Spruch, wo gehobelt wird, da fallen Späne. In dem Fall wo Kerzen gezogen werden, da spritzt auch Wachs.

böse Wachsflecken auf dem Lieblingsshirt

böse Wachsflecken auf dem Lieblingsshirt

Daher kam meine Tochter mit ihrem Shirt zu mir und hat mich um Unterstützung gebeten. Natürlich ist das auch gleich ein Fall für meine Linkparty, eh klar. Daher habe ich den Prozess mit meinem Fotoapparat mitdokumentiert.

Als erstes habe ich vorsichtig das grobe Wachs mit den Fingernägeln entfernt. Damit man es am Foto besser erkennen kann, habe ich diese abgekratzten Wachstropfen auf ein Stück Küchenrolle gelegt.

der erste Schritt ist getan

der erste Schritt ist getan

Nach dem Abkratzen sah das Shirt schon viel besser aus. Am besten verwendet man Löschpapier für das Ausbügeln von Wachsflecken. Da ich leider keines besitze, habe ich in dem Fall die besagte Küchenrolle verwendet. Übrigens ist diese Küchenrolle bereits rund 5 Jahre alt. So lange komme ich schon damit aus, weil ich sie so gut wie nie benutze.

In dem Fall hat sie mir gute Dienste geleistet. Ich habe ein Blatt Küchenrolle auf die verschmutzte Stelle gelegt und mit dem Bügeleisen gut darüber gebügelt. Die Küchenrolle saugt das durch die Wärme vom Bügeleisen verflüssigte Wachs auf und der Stoff wird wieder sauber.

Im Notfall kann man auch altes Zeitungspapier verwenden, aber das ist wegen der Druckerschwärze sehr kritisch. Durch die Wärme kann die Druckerschwärze auf das Kleidungsstück abfärben, daher würde ich das nur bei sehr dunkler Kleidung wagen.

das geschmolzene Wachs wird aufgesaugt

das geschmolzene Wachs wird aufgesaugt

Auf dem Bild kann man das geschmolzene Wachs gut erkennen. Am besten wiederholt man den Vorgang mit einem zweiten Stück Küchenrolle anschließend noch einmal.

Und schon ist es geschafft. Anschließend das Kleidungsstück wie gewohnt waschen und gut ist es.

Lieblingsteil gerettet

Lieblingsteil gerettet

Linkparty:


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fix it – Reparieren ist nachhaltig #19

Linkparty Februar 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im Februar. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

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Reparaturbeitrag des Monats Jänner

Der am häufigsten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „Lila Wundersterne“ und zeigt die Rettung einer Jeanshose.

Ursprünglich war die Hose mit Hilfe von einem Keil erweitert worden. Mit der Zeit hat sich jedoch der gesamt Bund abgelöst! Alex hat in liebevoller Kleinarbeit diesen wieder angenäht und zusätzlich fixiert.

(c) lila Wundersterne

(c) lila Wundersterne

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Februar

Im Winter trage ich sehr gerne Cordhosen (in Österreich sagt man übrigens Schnürlsamthose dazu). Zuletzt habe ich im Kostnixladen eine schwarze Cordhose gefunden, bei der nicht nur die Weite sondern auch die Länge gepasst hat.

Das ist bei meiner Körpergröße ausgesprochen selten, daher habe ich mich sehr gefreut und sie gleich einmal zur Arbeit angezogen.

Was für ein Schreck, als ich im Laufe des Vormittags feststellen musste, dass sie gleich 3 böse Flecken hat.

die Flecken sieht man auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Hose

die Flecken sieht man auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Hose

Nachdem es mir selbst einmal passiert ist, war mir schnell klar woher das Problem kommt. Es ist eine Flüssigkeit auf den Stoff getropft, die diesen ausgebleicht hat. Mir ist das vor langer Zeit mit einem Schimmelentferner passiert.

Zuerst habe ich mich riesig geärgert. Dann war ich traurig, weil ich die Hose so angenehm zu tragen fand. Und schließlich ist mir eine Lösung eingefallen.

Mit einem schwarzen Wäschestift (Wäschemarker) habe ich die Flecken übermalt. Auf dem Bild sieht man jeweils 2 übermalte Flecken (Vorderseite/Rückseite). Einen der drei habe ich für das Foto vorerst unbehandelt gelassen, damit man den Unterschied erkennen kann.

erster Versuch mit einem Wäschestift

erster Versuch mit einem Wäschestift

Die Idee war gut, aber mit dem Ergebnis war ich nicht so zufrieden. Das lag jedoch hauptsächlich daran, dass der Textilmarker bereits recht alt war und nicht mehr so gut funktioniert hat.

Also habe ich in meinem Fundus weiter gesucht und einen schwarzen permanent Marker gefunden. Mit diesem habe ich die Flecken noch einmal übermalt und siehe da – es ist sehr perfekt geworden.

Wichtig ist, dass man sowohl die Rückseite als auch die Vorderseite übermalt. Bei Cord muss man vor allem darauf achten, dass die Farbe auch zwischen den Cordschnüren aufgetragen wird.

links nur mit dem Wäschestift, rechts nach der Behandlung mit dem permanent Marker

links nur mit dem Wäschestift, rechts nach der Behandlung mit dem permanent Marker

Auf dem rechten Bild sieht man zwar noch einen leichten Farbunterschied, aber der dürfte von der Feuchtigkeit vom Auftragen der Farbe stammen. Nach dem ersten Waschen kann man die Flecken überhaupt nicht mehr erkennen, ich bin voll happy!

Natürlich war es Glück, dass die Hose schwarz war. Vermutlich ist dieses Problem bei Hosen mit einer anderen Färbung nicht ganz so einfach in den Griff zu bekommen.

Aber nachdem ich ähnliche Flecken mittlerweile recht häufig bei Kleidungsstücken im Kostnixladen gesehen habe, dachte ich mir, vielleicht ist das trotzdem ein guter Tipp, wenn jemand dieses Problem hat.

die Hose ist gerettet

die Hose ist gerettet

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Gegenwärtigkeit [Achtsam durch den Tag]

In meinem Yogaunterricht bekommen wir immer eine „Hausübung“. Es ist eine kleine Aufgabe, meist eine Achtsamkeitsübung, die wir während der folgenden Woche im Laufe des Tages durchführen sollen.

Zum Nachlesen werden diese Übungen am Blog „Inner Joy“ veröffentlicht.

Diese Anregungen habe ich üblicherweise zusätzlich zu meiner Achtsamkeitspraxis aus dem Buch „Achtsam durch den Tag“ durchgeführt, was auch meist recht gut geklappt hat.

In der dritten Novemberwoche haben wir jedoch eine Übung erhalten, die mich sehr fasziniert hat und daher habe ich in dieser Woche auf die Übung der Woche aus meinem Achtsamkeitsbuch verzichtet, um mich ganz der „Gegenwart“ zu widmen.

Hier geht es zur Anleitung der Übung auf „Inner Joy“.

Sehr schnell musste ich erkennen, dass ich mich tatsächlich sehr oft in so einer Warteposition befinde.

„Wenn der Arbeitstag vorbei ist, dann kann ich endlich …“
„Wenn ich die Hausarbeit erledigt habe, dann …“
„Wenn ich nicht mehr so viel Stress habe, dann finde ich endlich Zeit für …“

Vor allem das letzte „Wenn“ ist so eines, das uns am eigentlichen Leben vorbeileben lässt. Man ist die ganze Zeit nur auf die Zukunft orientiert und lebt gar nicht im Moment.

Dabei dachte ich eigentlich, dass ich mich verändert hätte. Vor gut 15 Jahren bin ich über diese Geschichte gestolpert und hatte den Eindruck, dass ich sie verstanden und auch umgesetzt habe.

wenn-ich-gehe-dann-gehe-ich

Diese Aufgabe „Gegenwärtigkeit“ geht aber im Grunde noch über das hinaus und das ist mir erst jetzt klar geworden. Und genau deshalb halte ich sie für die wichtigste Übung, die ich bisher gemacht habe.

Selbst wenn ich denke, dass ich in der Gegenwart bin und auch beispielsweise ganz konzentriert das Gemüse für die Suppe schneide, kann ich trotzdem noch in einer inneren Wartehaltung sein. Diese Wartehaltung bewirkt, dass ich meine Gedanken auf die Zukunft ausrichte und den Moment nicht wirklich genießen kann. Auch wenn ich (fast) ganz bei den Karotten auf dem Schneidbrett bin. Die Gedanken fliehen trotzdem immer zu dem, worauf ich warte.

Eigentlich wollte ich die Übung nur eine Woche lang machen, aber sie war mir dann so wichtig, dass ich gleich noch eine zweite Woche dran gehängt habe.

Burnout – wenn sich unsere Seele nicht da befindet, wo unser Körper ist

Ich glaube, dass dieses Grundproblem – dass wir mit unseren Gedanken und Gefühlen nicht da sind, wo unser Körper sich gerade befindet – ein Trend unserer Zeit ist.

Wir werden von so vielen Dingen abgelenkt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie wir unser Leben gestalten können. Umgekehrt wird uns immer wieder erklärt, was uns alles fehlt.

Die Werbung will, dass wir unglücklich sind, denn nur dann sind wir brave Konsumenten, die immer mehr kaufen und die Wirtschaft vorantreiben. Doch Konsum macht einfach nicht glücklich.

Glück ist nicht im Besitz zu finden, Glück ist auch nicht von äußeren Umständen abhängig. Es liegt einfach nur in uns selbst.


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2017]

achtsam-durch-den-tag-jahresprojekt-2016-2017Diese Gedanken sind Teil von meinem Jahresprojekt.
Nähere Informationen dazu findest Du im Beitrag „Achtsam durch den Tag [Jahresprojekt]“, in welchem auch alle Links der Linkparty gesammelt werden.

Ergänzend dazu sind alle verlinkten Beiträge auf meinem Pinterest-Board „Achtsamkeit“ zu sehen.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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fix it – Reparieren ist nachhaltig #18

Linkparty Jänner 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im neuen Jahr. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats

Der am meisten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „123-Nadelei“ und zeigt die Sanierung einer alten Holztreppe.

(c) 123-Nadelei

(c) 123-Nadelei

Unglaubliche 32 Stunden Arbeitszeit wurden investiert, um ein wahres Prunktstück entstehen zu lassen. Mit einem Klick aufs Bild kommst Du zum Beitrag.

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Jänner

Nicht nur die Seitennähte vom Sweater sondern auch die Armbündchen leiden unter dem liebsten Hobby von meinem Sohn. Durch das Tragen des Skateboards werden die Ärmelbündchen aufgescheuert und unansehnlich.

armbund-fix-it

Leider habe ich in meinem Reparatureifer vergessen ein „vorher“-Foto zu machen und auch den Reparaturverlauf nicht dokumentiert. Daher gibt es diesmal leider nur Fotos vom bereits reparierten Sweater, aber ich hoffe, es ist trotzdem gut zu erkennen, was ich gemacht habe.

Ich wollte die Reparatur so einfach und zeitschonend wie möglich machen und habe mich daher entschlossen, den Armbund umzubiegen und mit der Hand anzunähen.

hier sieht man meine händische Naht

hier sieht man meine händische Naht

Als erstes wird der Sweater umgedreht, wodurch die Innenseite außen zu liegen kommt (siehe Foto oben). Der Armbund wird zur Hälfte Richtung Innenseite (sprich derzeit nach außen) umgestülpt und anschließend mit einem farblich passenden Faden an der Originalnaht vom Bündchen angenäht.

Das ist wirklich einfach und in nur wenigen Minuten erledigt. Das Bündchen ist anschließend zwar nur noch halb so breit, aber dafür so gut wie neu.

mit wenig Aufwand wurde der Sweater gerettet

mit wenig Aufwand wurde der Sweater gerettet

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

es geht auch anders

Marion vom Blog „DIY schwing die Nadel“ hat das Problem viel aufwändiger gelöst und mit einem passenden Stoff neue Bündchen angenäht. Nachzulesen ist ihre Reparaturarbeit im Beitrag „Nikolaus Geschenk“.

Linkparty:


Banner fix itGerne kannst Du bis Ende Jänner 2017 hier Deine Reparaturbeiträge verlinken.

Wer also selbst Beiträge zum Thema „fix it – reparieren ist nachhaltig“ auf seinem Blog veröffentlicht, kann diese hier über „inlinkz“ oder in den Kommentaren verlinken.

Durch Anklicken des Linkbuttons kannst Du sowohl selbst Beiträge verlinken als auch alle verlinkten Beiträge samt Beitragsbild sehen!

Zusätzlich werde ich auf meiner Pinterest-Pinwand „fix it – reparieren ist nachhaltig“ alle Bilder samt Verlinkungen für Dich sammeln. Am Ende des Monats wird das Pinboard auch im Monatsrückblick zu sehen sein.

Das Banner kann gerne auf den eigenen Blog mitgenommen werden. Bitte setze in Deinem Artikel einen Backlink zu diesem Blogbeitrag.

Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

Verlinkt zu EiNaB, Create in Austria und ANL

fix it – Reparieren ist nachhaltig #17

Linkparty Dezember 2016

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im Dezember. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats

Der am meisten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „Minimalistenfreun.de“ und zeigt das Makeover einer alten Kommode.

Im Beitrag sind viele Fotos zu sehen, wie Schritt für Schritt ein ganz tolles „neues“ Möbelstück aus dem alten hässlichen Teil entstanden ist.

(c) minimalistenfreun.de

(c) minimalistenfreun.de

Müll reduzieren durch Reparieren – ein kleiner Rückblick

Angefangen hat bei mir alles mit einem kaputten Kopfhörer, den ich nicht wegwerfen wollte. In meinem Beitrag „Wegwerfen statt reparieren“ habe ich mich dem Thema genähert.

Der Kopfhörer wurde repariert, darüber habe ich in meinen Beiträgen Kopfhörer – Reparatur Teil 1. und Kopfhörer – Reparatur Teil 2. erzählt.

kopfhoerer-reparieren

Nach meinem Besuch im Repair-Café war ich endgültig begeistert.

Als ich die Idee zu meiner Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ hatte, war sofort klar, dass der Kopfhörer, mit dem alles begonnen hat, auf das Banner muss.

Seitdem sind fast 2 Jahre vergangen. Bei meiner Linkparty wurden mittlerweile über 200 großartige Reparaturideen verlinkt. Ich bin immer wieder überwältigt, wenn ich diese Fülle betrachte!

Das Schönste für mich ist, dass die Ideen auf fruchtbaren Boden fallen. Im Laufe der Zeit wurden auch andere Kopfhörer repariert und teilweise auch bei meiner Linkparty verlinkt.

Zuletzt habe ich sogar via Facebook Fotos zugeschickt bekommen, auf denen der reparierte Kopfhörer zu sehen ist.

Weil ich mich so darüber freue, dass meine Ideen weitergetragen werden, gibt es heute ganz viele reparierte Kopfhörer zu sehen, die alle zu „fix it – reparieren ist nachhaltig“ verlinkt wurden.

viele Wege führen zu reparierten Kopfhörern

Anja hat den kaputten Überzug entfernt und statt dessen mit der Hand einen neuen Stoff angenäht.
Nachzulesen in ihrem Beitrag DIY – Kopfhörerbezugreparatur.

einfacheinfachleben.blogspot.de

einfacheinfachleben.blogspot.de

Bei Gusta war der Bügel gebrochen und sie hat diesen mit viel Geschick wieder befestigt. Mehr Bilder sind in ihrem Beitrag am Blog zu sehen.

facileetbeaugusta.de

facileetbeaugusta.de

Frau Pütz hat eine reich bebilderte Anleitung geschrieben, wie man aus Stoff selbst einen neuen Kopfhörerüberzug nähen kann. Zu finden ist alles in ihrem Beitrag „kaputte Kopfhörerpolster ersetzen“.

recyclingbasteln.de

recyclingbasteln.de

Frau Nett hatte im Prinzip exakt das selbe Problem wie ich. Für die Kopfhörer hat sie daher ein neues Stoffkleid genäht und darüber in ihrem Beitrag „Upcycling“ erzählt.

fraunettnaeht.com

fraunettnaeht.com

Dieses Bild gab dann den Anstoß. Ich habe es von Verena auf Facebook erhalten und mich so sehr darüber gefreut, dass ich es unbedingt auch auf meinem Blog zeigen wollte.

Verena Starry Sky

Verena Starry Sky

Nur wenige Tage später habe ich von Magdalena eine Kommentaranfrage erhalten, weil sie versucht hat nach meiner Anregung den Kopfhörer zu reparieren. Kurz darauf hat sie mir Fotos von ihrem Werk geschickt, die ich hier ebenfalls zeigen darf. Vielen herzlichen Dank, ich freue mich riesig!

Magdalena

Magdalena

es gibt noch mehr

Weil es mich interessiert hat, habe ich auch noch das Internet nach Kopfhörer-Reparaturen durchsucht. Einige, die ich gefunden habe, möchte ich heute auch noch zeigen.

Mein Leben: Ohrmuscheln für Kopfhörer häkeln
The Little Cave: gehäkelte Ohrenpolster
Filz & Faden: Reparieren statt Wegschmeißen!
CrEaTe: Funky Beats
Mauswerkerin: Kopfhörer Häkelpolster
Sträkeln: zu schade zum Wegwerfen

die Rechte der Bilder liegen bei den jeweiligen Blogs

die Rechte der Bilder liegen bei den jeweiligen Blogs

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

Fortsetzung folgt…

Ab und zu möchte ich künftig ein Thema aufgreifen und die dazu verlinkten Beiträge zeigen.

Linkparty:


Banner fix itGerne kannst Du bis Ende Dezember 2016 hier Deine Reparaturbeiträge verlinken.

Wer also selbst Beiträge zum Thema „fix it – reparieren ist nachhaltig“ auf seinem Blog veröffentlicht, kann diese hier über „inlinkz“ oder in den Kommentaren verlinken.

Durch Anklicken des Linkbuttons kannst Du sowohl selbst Beiträge verlinken als auch alle verlinkten Beiträge samt Beitragsbild sehen!

Zusätzlich werde ich auf meiner Pinterest-Pinwand „fix it – reparieren ist nachhaltig“ alle Bilder samt Verlinkungen für Dich sammeln. Am Ende des Monats wird das Pinboard auch im Monatsrückblick zu sehen sein.

Das Banner kann gerne auf den eigenen Blog mitgenommen werden. Bitte setze in Deinem Artikel einen Backlink zu diesem Blogbeitrag.

Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

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Achtsam durch den Tag [Woche 28-31]

Es ist Halbzeit, die Hälfte der 53 Übungen habe ich nun mindestens eine Woche lang durchgeführt und es wird noch immer nicht langweilig! Im Gegenteil, die Auswirkungen auf mein Leben sind unmittelbar spürbar für mich und ich freue mich sehr, dass ich diesen Weg zur Achtsamkeitspraxis für mich gefunden habe.

Seitdem ich zu meditieren begonnen habe, verstärkt sich die Wirkung noch mehr. Ich merke, wie gut mir das alles tut und daher bin ich so froh, dass ich diesen Weg am Blog gewählt habe. Alleine – also ohne das Achtsamkeitsprojekt am Blog zu veröffentlichen – hätte ich vielleicht in den stressigen Zeiten schon aufgegeben.

So aber kehre ich immer wieder zurück und freue mich auf und über die nächsten Übungen.

#28 Alberne Gänge

Das war wirklich eine sehr spannende Aufgabe! Mehrmals am Tag sollte ich auf irgendeine alberne, seltsame Weise mich vorwärts oder auch rückwärts oder seitwärts, hüpfend, springend – eben einfach seltsam bewegen.

Als Anregung wurde folgendes Video vorgeschlagen:

Der entscheidende Punkt bei der Übung ist, die eigene Stimmung und die Auswirkung dieser Handlung auf diese zu beobachten.

Und was soll ich sagen, die Laune hebt sich schlagartig, man kann dabei gar nicht traurig/bedrückt/wütend u.ä. bleiben, man kommt unweigerlich zum Lachen oder zumindest zum Lächeln.

Die Wechselwirkung von Körper und Seele ist ja bekannt. Die Stimmung drückt sich in der Körperhaltung aus, aber umgekehrt kann man auch durch einen „gespielten“ Gemütszustand tatsächlich die Seelenlage verändern.

Das Motto dahinter ist

Fake it, until you make it
frei übersetzt: „Tu so als ob, bis es echt wird“.

Du musst nicht albern herumlaufen, versuche einfach einmal die Mundwinkeln nach oben zu einem intensiven Lächeln anzuheben und Du wirst nach kurzer Zeit bemerken, dass Du Dich besser fühlst.

#29 Wasser

In dieser Woche ging es darum Wasser in all seinen Erscheinungsformen zu beobachten, im Besonderen u.a. innerhalb von unserem Körper und in unserer Wohnung sowie Flüssigkeiten in Nahrungsmitteln und in Getränken bewusst wahrzunehmen.

Wasser - Elexier des Lebens

Wasser – Elexier des Lebens

Der Mensch besteht zu gut 70% aus Wasser, ohne Wasser können wir nicht überleben. Der menschliche Körper ist nicht in Lage Wasser für den Notfall zu speichern (wohl aber Nahrung in Form von Fett).

Jeder Mensch muss eine bestimmte Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen. Wird diese Menge unterschritten, kommt es sehr rasch zu einer Reduktion der Leistungsfähigkeit.

Ich habe daher dieses Thema zum Anlass genommen und mir eine App herunter geladen, mit der ich meinen Flüssigkeitskonsum aufzeichnen kann. Da ich bisher immer angenommen habe, dass ich zu wenig trinke, wollte ich es genau wissen.

Die Übung war zwar überhaupt nicht in diese Richtung gedacht, aber wie singt Pippi Langstrumpf? „Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt…“

Aufgefallen ist mir, dass es mir sehr leicht fiel die von mir angestrebten 2 l pro Tag zu trinken. Mein Bedarf liegt je nach Temperatur und Tätigkeit zwischen 1,75l und 2,5l.

Was ich durch die App gelernt habe ist, die Flüssigkeitszufuhr besser über denn Tag zu verteilen. Bereits nach kurzer Zeit hatte ich das automatisiert und habe auch den Eindruck, dass sich meine Leistungsfähigkeit dadurch verbessert hat.

Früher hatte ich immer irgendwo ein Glas Wasser herum stehen und habe ab und zu einen Schluck davon genommen in der Meinung, es ist gut, wenn ich immer wieder etwas trinke. Jetzt weiß ich, dass das genau verkehrt war. Nun trinke ich immer wieder einmal ein großes Glas in einem Zug aus. Insgesamt bin ich dadurch besser mit Flüssigkeit versorgt und kann die Trinkmenge gut einhalten.

Mir hat es jedenfalls viel Spaß gemacht den Zusammenhang zwischen meinem Durstgefühl und dem Wasserstand in der Anzeige zu vergleichen. Auch nach dieser Woche habe ich die App weiter behalten. Ich zeichne meine Getränke zwar nicht mehr so akribisch auf wie am Anfang, aber es hilft mir, einen Überblick über meine Trinkgewohnheiten zu behalten.

#30 nach oben sehen

In meinem Buch steht, dass die meisten Menschen nur den Bereich zwischen dem Boden und ca. 3 m Höhe wahrnehmen. Die Aufgabe der Woche war, immer wieder bewusst nach oben zu sehen.

Wieder einmal habe ich festgestellt, dass bei mir scheinbar einiges anders ist als bei den anderen – ich sehe nämlich ganz oft nach oben. Im Gegenteil, ich schaue lieber nach oben als nach vorne. Der Blick nach vorne ist ganz oft beschränkt, wird vom nächsten Haus oder Bäumen aufgefangen. Der Blick nach oben geht in die Ferne. Die Übung mit dem leeren Raum ist mir seinerzeit ebenfalls sehr leicht gefallen, denn ich liebe es einfach wenn meine Augen ungehindert schauen können. Das gibt mir scheinbar ein Gefühl von Freiheit.

Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich so gerne in der Hängematte liege. Ganz automatisch schauen die Augen nach oben, weil man ja am Rücken liegt.

der Himmel der Toskana - Blick aus der Hängematte

der Himmel der Toskana – Blick aus der Hängematte

Vielleicht gibt es noch einen anderen Grund dafür, dass ich mehr nach oben blicke als die meisten Menschen. Ich bin sehr klein. Fast alle Menschen in meinem Umfeld sind viel größer als ich und dadurch bin ich die meiste Zeit sogar dazu gezwungen nach oben zu sehen. Vermutlich ist das für große Menschen tatsächlich anders.

#31 Gerüche bemerken

Wie der Titel schon sagt war die Aufgabe der Woche Gerüche und Düfte bewusst wahrzunehmen. Ich musste lächeln, als ich die Überschrift las.

Ich bin hochsensibel und gerade der Geruchssinn ist bei mir extrem stark ausgeprägt. Gerüche können bei mir sehr starke Empfindungen auslösen, aber auch angenehme Erinnerungen hervorrufen.

Wenn ich einen Raum betrete, nehme ich als erstes den sich verändernden Geruch wahr.

Ich kann einen Menschen riechen oder eben nicht. Der Geruch von Essen verursacht ein starkes Hungergefühl. Wenn jemand neben mir Kaugummi kaut, rieche ich die Minze.

Als meine Tochter ca. 10 Monate alt war, hatte ich eine schwere Nasennebenhöhlenentzündung. Die Erkrankung war so massiv, dass ich für ca. 6 Monate keinen Geruchssinn mehr hatte. Nicht einmal die volle Windel konnte ich riechen! Es war plötzlich eine sehr „stille“ Welt für mich. Man möchte meinen, auf den Geruchssinn könne man von allen Sinnen am leichtesten verzichten. Vielleicht wird er deshalb von manchen Menschen vernachlässigt.

Achtsamkeit im Garten

Achtsamkeit im Garten

Im Garten von dem kleinen Häuschen in der Toskana, in dem wir dieses Jahr Urlaub gemacht haben, wächst wilder Oregano zwischen dem Gras. Bei jedem Schritt hat sich ein ganz unglaublich aromatischer Geruch verbreitet. Was für ein Genuss durch so eine duftende Wiese zu gehen! So ein Duftgarten ist wirklich etwas ganz Wundervolles.


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016Der Rückblick ist Teil von meinem Jahresprojekt.
Nähere Informationen dazu findest Du im Beitrag „Achtsam durch den Tag [Jahresprojekt]“, in welchem auch alle Links der Linkparty gesammelt werden.

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Achtsam durch den Sommer

Auch wenn ich im Sommer manchmal für eine der Achtsamkeitsübungen mehr als eine Woche benötigt habe, so war es mir doch wichtig, mein Achtsamkeitsprojekt auch in Urlaubszeiten weiter zu verfolgen.

Die Nummerierung stimmt nun natürlich überhaupt nicht mehr mit den Kalenderwochen überein, aber davon habe ich mich mittlerweile verabschiedet. Ist ja auch nicht so wichtig, wie lange es nun wirklich dauert, bis ich alle Übungen gemacht habe. Im Hinterkopf habe ich sogar, dass ich danach wieder von vorne anfange, einfach so für mich.

#22 Die Farbe Blau sehen

Das ist wohl die Übung aus dem Buch, die ich am längsten durchgeführt habe. Der Beginn fiel nämlich in die stressige Zeit im Juni hinein und nachdem ich in dieser Zeit einfach keine Geist hatte, mit den Übungen fortzufahren, habe ich die letzte Übung immer dann gemacht, wenn es mir eingefallen ist.

Man glaubt gar nicht, wie viele Dinge in unserer Umgebung blau sind. Wenn man sich auf eine Farbe konzentriert, dann sieht man plötzlich überall blau. Aber das wäre vermutlich mit jeder anderen Farbe auch so denke ich. Deshalb konnte ich aus dem Aspekt heraus nicht wirklich sehr viel mitnehmen von der Übung. Außer, dass es echt viel Spaß macht, sich auf ein Detail wie eine Farbe im Leben zu konzentrieren. Es wurde mir nie langweilig, denn immer dann, wenn ich eine kurze Pause hatte oder auf etwas gewartet habe, dann habe ich mich nach etwas Blauem umgesehen.

Blau hat gegenüber anderen Farben vielleicht jenen Vorteil, dass der Himmel blau ist und wir daher immer von blau umgeben sind. Vor allem in meinem Urlaub in der Toskana habe ich daher sehr oft an diese Übung gedacht, wenn ich in der Hängematte lag und in den tief blauen Himmel geschaut habe.

der Himmel der Toskana - Blick aus der Hängematte

der Himmel der Toskana – Blick aus der Hängematte

#23 Die Fußsohlen

Bei dieser Übung geht es darum, mehrmals am Tag seine Aufmerksamkeit auf die Fußsohlen zu lenken und sich der Empfindungen bewusst zu werden.

Gerade wenn ich viel unterwegs bin, spüre ich am Abend meine Füße sehr stark. Sie sind müde und ich möchte sie gerne ein wenig hoch legen. Ich habe auch sehr empfindsame Füße, gehe daher nicht sehr gerne barfuß, weil ich alles durchspüre.

Ein bisschen komme ich mir manchmal wie die Prinzessin auf der Erbse vor mit meinen Füßen. Selbst wenn nur ein bisschen Sand in den Schuhen ist, halte ich das gar nicht aus. Oder wenn sich in den Socken innen eine kleine Fluse gelöst hat, dann spüre ich das und es stört mich.

Barfußtage hinterlassen ihre Spuren an den Fußsohlen

Barfußtage hinterlassen ihre Spuren an den Fußsohlen

Auch bin ich sehr temperaturempfindlich bei meinen Füßen, ich mag es weder zu warm noch zu kalt. Manchmal habe ich das Gefühl, meine Füße regeln meine Körpertemperatur. Wenn sie kalt sind, dann habe ich im wärmsten Raum ein Kälteempfinden und umgekehrt, wenn es kalt ist und meine Füße warm sind, dann ist mir das sehr egal.

In der Nacht strecke ich daher auch oft meine nackten Füße aus der Bettdecke heraus, wenn mir warm wird.

Es gibt viele Redewendungen mit den Füßen wie z.B. „mit beiden Beinen im Leben stehen“. Den Boden unter den Füßen zu spüren hilft uns, dass wir uns verwurzelt und stabil fühlen.

Wenn ich sehr unruhig bin und das an mir selbst wahrnehme, dann stelle ich ganz bewusst meine Füße auf den Boden und erde mich. Das mache ich schon seit ganz vielen Jahren so und es hilft mir sehr gut ruhiger zu werden.

Eine sehr gute Übung ist auch die Gehmeditation, welche ich in meinem Yogakurs gelernt habe.

#24 Leerer Raum

Die Aufgabe der Woche war, die Aufmerksamkeit so oft wie möglich von den Objekten hin zu dem Raum um die Objekte zu lenken.

Während dieser Übung war ich gerade in der Toskana auf Urlaub. Dadurch ist mir aufgefallen, wie wichtig für mich der freie Raum ist. Ich mag es auch zu Hause nicht, wenn alles voll gestellt ist, dann fühle ich mich total eingeengt. Und in dem kleinen Haus, wo die Decke durch die Schräge teilweise auf ca. 2 m Höhe war, ist mir das noch einmal mehr aufgefallen.

Ich frage mich manchmal, wie es wohl Menschen geht, die viel größer sind als ich wie z.B. Herrn Widerstand. Er bewegt sich 30 cm über mir durch das Leben, ich würde es nicht aushalten, wenn mein Kopf ständig so nahe am Plafond ist! Aber vermutlich ist das reine Gewohnheitssache, ich bin es halt gewöhnt, dass alles sehr weit weg von mir ist und wenn das einmal anders ist, bin ich dadurch irritiert.

Im Buch ist die Rede davon, dass unser Blick vom Objekt angezogen wird und es daher sehr erholsam für die Augen sein kann, wenn wir uns auf den Raum dazwischen bzw. darüber konzentieren. Beim großen Olivengarten ist es mir aufgefallen, dass das bei mir – scheinbar ohne mich bewusst dagegen zu entscheiden – anders ist.

Ich liebe die Weite des Blicks, ich schaue zwischen den Baumreihen hindurch in die Ferne. Vermutlich bin ich deshalb so gerne in Italien, da kann mein Blick weit bis an den Horizont gehen, das liebe ich sehr. Aufgewachsen bin ich in den Alpen mit sehr begrenztem Blickfeld durch die umgebenden Berge. Immer wenn ich unterwegs bin, nehme ich diese Unterschiede sehr genau wahr. Werden manche Menschen von der Weite irritiert, so liebe ich das sehr, es ist für mich ein Stück Urlaub.

Blick durch den Olivenhain in der Toskana

Blick durch den Olivenhain in der Toskana

#25 Ein Bissen nach dem anderen

Diese Übung fand ich einfach großartig! So einfach und unglaublich effektiv. Die Aufgabe war, zwischen jedem Bissen das Besteck auf die Seite zu legen bzw. das Lebensmittel zwischen den Bissen abzulegen.

Nachdem ich mich bereits mehrfach mit dem Thema achtsames Essen (*hier* oder *hier*) auseinander gesetzt habe, war das eine sehr gute Möglichkeit, die Geschwindigkeit beim Essen zu reduzieren und die Nahrung noch bewusster wahrzunehmen.

nach jedem Bissen wird das Besteck wieder abgelegt

nach jedem Bissen wird das Besteck wieder abgelegt

Aufgefallen ist mir, dass es sehr unterschiedlich einfach oder schwierig ist, je nach der Konsistenz der Nahrung. Bei Mahlzeiten, die sehr gut gekaut werden müssen, ist es mir deutlich leichter gefallen als bei einer Suppe oder einem Brei, die ja mehr oder weniger nur geschluckt werden müssen.

Gerade dabei hat es sehr viel Aufmerksamkeit benötigt, den Löffel wieder auf die Seite zu legen.

Auf jeden Fall hat mir diese Übung so gut getan, dass ich sie auch nach dieser Woche beibehalten habe und bis heute weiterhin praktiziere.

#26 Endloses Verlangen

Mehrmals am Tag sollte man sich seines Verlangens bewusst werden. Nun das ist ein Wort, dass ich so nicht in meinem Sprachgebrauch habe, ich habe das Wort also mit dem dringenden Wunsch, dem Bedürfnis nach etwas gleich gesetzt.

Daher habe ich mich in dieser Woche immer wieder gefragt, was ich im Augenblick wirklich will. Was ist mein wirkliches Bedürfnis. Meinen Schwerpunkt habe ich darauf gelegt zu beobachten, ob es mir gelingt mein wahres Bedürfnis heraus zu finden und ob ich es auch adäquat befriedige oder ob ich Ersatzhandlungen vornehme.

Ich glaube eher nicht, dass die Übung in diese Richtung gedacht war, aber mir war genau dieser Aspekt sehr wichtig.

Wenn ich müde bin, mache ich dann eine Pause oder hole ich mir statt dessen etwas zu trinken oder ein Stück Schokolade? Möchte ich wirklich dieses Buch zu Ende lesen oder ist das bloß üblich, dass ich jedes Buch zu Ende lese? Fühlt sich dieser Spaziergang nach Pflicht an oder macht es mir Freude hinaus zu gehen? Ist es mir etwa zu heiß und will ich lieber später hinaus?

süße Verführung oder echtes Bedürfnis?

süße Verführung oder echtes Bedürfnis?

Leider habe ich die Gewohnheit, „durchzubeißen“ statt Pausen zu machen. Das schaffe ich meist dadurch, dass ich etwas mehr esse als mir gut tun würde. Darauf zu achten was ich wirklich will, hat mir geholfen hinzuschauen, was ich im Augenblick wirklich brauche statt ein Stück von was auch immer in den Mund zu schieben.

In Zukunft möchte ich unbedingt diese Frage im Kopf behalten und vor allem versuchen, das auch in den Arbeitsalltag zu integrieren, wo es mir besonders schwer fällt. In letzter Zeit gelingt mir das immer besser.

#27 Das Leiden studieren

Mit dieser Aufgabe habe ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich genau in dieser Woche wieder zu arbeiten begonnen haben und daher mit den Anpassungen an die Veränderungen im Alltag beschäftigt war.

Die Gedanken im Buch habe ich jedoch sehr spannend gefunden. Unterschieden wird zwischen Schmerz und Leiden. Während Schmerz die körperliche Komponente ist, versteht man unter Leiden den mentalen bzw. emotionalen Zustand.

Was mich sofort fasziniert hat war die Behauptung, dass körperlicher Schmerz nicht unbedingt mit Leiden verbunden sein muss. Denn das Leiden entsteht erst durch unsere Bewertung vom Schmerz, indem wir die Vergangenheit und die Zukunft gedanklich hinzufügen.

durch die Bewertung von Schmerz entwickelt sich das Leiden

durch die Bewertung von Schmerz entwickelt sich das Leiden

Wenn wir offen sind den körperlichen Schmerz achtsam wahrzunehmen und nicht zu interpretieren, kann es sein, dass er rasch an Intensität verliert.

Die Aufgabe war jedoch auch auf das Leiden bei anderen Menschen zu achten und das wiederum bewirkt, dass wir Mitgefühl zeigen und möglicherweise beginnen die Handlungen von anderen Menschen anders zu beurteilen und nachsichtiger zu sein.

Das ist ein Aspekt am Miteinander, der mir immer schon wichtig war. Immer dann, wenn Menschen andere verurteilen, versuche ich zu vermitteln, dass wir nicht wissen, in welcher Situation sich der andere Mensch gerade befindet. Wenn wir diesen Gedanken im Hinterkopf behalten, dann ist es vielleicht möglich weniger hart über die Handlungen von anderen Menschen zu urteilen.

Auch bei fremden Menschen hilft dieser Gedanke nachsichtig zu sein und vom egozentischen Standpunkt ein wenig abzurücken.


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016Der Rückblick ist Teil von meinem Jahresprojekt.
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Achtsam durch den Tag [Woche 18-21]

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