Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #4

Der Kostnixladen und die Pfarre Gratkorn haben dazu eingeladen, diesen Sonntag Weihnachtsschmuck, den man nicht mehr braucht, am Tauschaktionstag zu verschenken.

Diese Gelegenheit habe ich natürlich gleich ergriffen, um bei meinem Entrümpelungsprojekt weiter zu machen.

Ganz bewusst hatte ich mir den Dachboden bis jetzt aufgehoben, weil sich da vor allem ein riesiger Berg Weihnachtsdeko befindet. Und die kann man natürlich im Advent am besten verschenken.

Also habe ich mich Anfang der Woche dran gemacht, alle Kartons und Säcke mit Weihnachtsschmuck aus dem Dachboden auszuräumen. Und ich kann Dir verraten, es war wirklich ein riesiger Berg! Unglaublich, was sich da in den letzten 20 Jahren angesammelt hat!

viele schöne Sachen warten auf neue Besitzer

Obwohl sich auch zwischen der Weihnachtsdeko viele Erinnerungsstücke befanden, ist mir das Loslassen diesmal sehr leicht gefallen.

Scheinbar kommt man mit der Zeit wirklich in Übung. Wenn ich weiß, dass sich jemand anderer darüber freuen kann und die Sachen weiter verwendet, ist es für mich viel einfacher loszulassen.

Behalten habe ich vor allem den Weihnachtsschmuck, den ich selbst oder meine Kinder angefertigt haben. Darüber freue ich mich und diese Dinge werde ich auch sicher gerne weiter verwenden.

insgesamt sind drei Bananenschachteln voll zusammen gekommen

Auch mein Dauer-Adventkranz darf nun gehen, denn seit einigen Jahren verzichte ich auf Weihnachtsdeko im Advent und zum Weihnachtsfest. Herr Widerstand ist ebenso wie ich ein Weihnachtsverweigerer.

In der Zeit, als die Kinder sehr klein waren, habe ich Weihnachten mit ihnen sehr genießen können. Vielleicht kommt diese Zeit mit möglichen künftigen Enkelkindern einmal wieder.

Bis dahin halten wir es jedoch sehr minimalistisch und haben unsere eigenen Traditionen entwickelt.

Daher freue ich mich tatsächlich jetzt schon auf Sonntag, wenn mein schöner Christbaumschmuck neue Besitzer findet.


Das könnte Dich auch interessieren:

Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #1 – was bisher geschah
Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #2 – Methoden zum Entrümplen
Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #3 – Erinnerungsstücke

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Advertisements

Müll reduzieren beim Schenken #8

Jedes Jahr frohlockt der Handel, dass noch mehr Geld als im Jahr zuvor für Weihnachtsgeschenke ausgegeben wird. Dabei besitzt jeder Mensch bereits mehr als genug.

Ich mache da schon lange nicht mehr mit und das hat viele Gründe, über die ich unter anderem im Beitrag „Ich bin ein Weihnachtsverweigerer“ geschrieben habe.

Wintersonnenwende 2016

Voriges Jahr war ich in der Woche vor Weihnachten auf einem Kurzurlaub in Italien. Es war sehr ruhig, die Tourismusbranche hat sich auf den Ansturm zu Weihnachten vorbereitet und es waren gerade einmal eine Handvoll Gäste im riesigen Hotel.

Die Tage habe ich für ausgedehnte Spaziergänge am Meer genutzt und die Ruhe sehr genossen. Sehr gut in Erinnerung geblieben ist mir der Abend des 21.12., die Wintersonnenwende. Wir sind am Meer spaziert und haben Muscheln gesammelt bis die Sonne im Meer verschwunden ist. Wunderschöne Farben haben eine ganz besondere Stimmung gezaubert.

Sonnenaufgang am Meer

Am nächsten Morgen bin ich sehr früh erwacht und konnte nicht mehr einschlafen. Es hat mich wieder ans Meer gezogen und noch in der Finsternis habe ich mich auf den Weg gemacht.

Über dem leeren Strand lag eine wundervoll friedliche Stimmung. Ein einsamer Steg hat mich eingeladen direkt ins Meer hinaus zu spazieren und von dort aus den Sonnenaufgang mit einem Yoga-Sonnengruß zu begehen.

In der Bewegung des Sonnengrußes in Verbindung mit der aufgehenden Sonne wurde mir bewusst, warum er so heißt. Mit der Aufrichtung und den Armen nach oben umarmt man den aufgehenden Sonnenball. Es war ein unglaubliches Gefühl in dem Moment, ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen.

mein „Weihnachtsfest“

Aus beruflichen Gründen können wir leider dieses Jahr nicht wieder nach Italien fahren, da Herr Widerstand unabkömmlich ist.

Aber ich werde in wenigen Tagen die Wintersonnenwende in Österreich mit einem Yoga-Ritual begehen. Diesmal gemeinsam mit anderen Frauen, eine Yogalehrerin an meinem Wohnort hat dazu eingeladen.

Ich freue mich schon sehr darauf!

Leben mit der Natur

Mittlerweile sind mir diese Wendepunkte im Jahr sehr wichtig geworden. Die Sommersonnenwende habe ich heuer mit einem Feuerritual im Zusammenhang mit meinen Entrümpelungsaktionen gefeiert.

Ich denke, dass viele christliche Feiertage im Grunde aus diesen „heidnischen“ Feierlichkeiten der Sonnenwenden entstanden sind. Wenn man sich darauf zurück besinnt, dann kann man vielleicht wieder ein wenig von den ursprünglichen Gedanken spüren und es fällt leichter, dem Geschenke- und Konsumdruck zu entsagen.

Weihnachten ohne Müll

In den letzten Jahren habe ich schon sehr viel über die Möglichkeiten geschrieben, den Müll rund um das Weihnachtsfest zu reduzieren. Das muss nicht jedes Jahr neu aufgewärmt werden, denn im Grunde habe ich dazu wirklich alles schon gesagt.

Daher gibt es diesmal nur einen Rückblick zu meinen einleitenden Gedanken. Für alle, die den einen oder anderen Beitrag dazu noch nicht kennen oder noch einmal lesen wollen.


Hier kommen die Beiträge aus den letzten Jahren zum Nachlesen

Müll reduzieren beim Schenken #1DIY Geschenkideen

selbst gemachte Geschenke

selbst gemachte Geschenke

Müll reduzieren beim Schenken #2Geschenkalternativen

alternative Geschenkideen

alternative Geschenkideen

Müll reduzieren beim Schenken #3Verpackungsmüll vermeiden

alternative Verpackungsideen

alternative Verpackungsideen

Müll reduzieren beim Schenken #4neue DIY Geschenkideen

Walnusskekse vegan

Müll reduzieren beim Schenken #6Weihnachten ohne Müll

Weihnachten ohne Müll

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Krampus und Nikolaus aus Hefeteig

Rezept: Nikolaus und Krampus selbst gemacht

LebensmittelverschwendungWeihnachten ohne Lebensmittelmüll

Weihnachten ohne Lebensmittelabfälle

Weihnachten ohne Lebensmittelabfälle


Das könnte Dich auch interessieren:

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

Declutter Adventkalender 2017

Der umgekehrte Adventkalender geistert dieses Jahr durch die Bloglandschaft zum Beispiel bei Sabrina, in Abwandlung bei Stefanie oder mit einem ganz anderen Ansatz bei Philipp.

Die Idee mit dem umgekehrten Adventkalender ging von Streetlife aus.
Es geht darum, jeden Tag etwas in einen Karton hinein zu geben, um so nach 24 Tagen eine Schachtel mit 24 Teilen für einen guten Zweck zu spenden. In diesem Beitrag findet man auch Abgabestellen für das Paket in Wien.

meine abgewandelte Idee

Die Grundidee habe ich aufgegriffen und für meine derzeitige Situation abgewandelt. Ich möchte die Adventzeit dazu nutzen, um noch einmal einen genauen Blick in meinen Kleiderschrank zu werfen.

Daher habe ich mich heute spontan dazu entschlossen, einen Declutter Adventkalender für meinen Kleiderschrank zu starten.

So funktioniert es

Ab heute sortiere ich jeden Tag bis Weihnachten ein Teil aus meinem Kleiderschrank aus, das ich nicht mehr tragen möchte. Wie schon zuletzt sammle ich diese Kleidungsstücke in einer Klappbox und bringe sie zum Verschenken in den Kostnixladen.

Ich hoffe, diese Aktion bringt mich wieder einen Schritt weiter zu einem Wohlfühlkleiderschrank, in dem sich ausschließlich Lieblingsteile befinden.

wer macht mit?

Hat jemand Lust sich anzuschließen? Ein Teil pro Tag auszusortieren schafft man auch dann, wenn man ganz wenig Zeit hat.


Das könnte Dich auch interessieren:

Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #1
Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #2
Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #3
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 8.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.