nachgemacht – ein Kleid fürs Vorratsglas

Für meine Vorräte verwende ich sehr gerne alte Gläser, die sonst im Müll landen würden. Insbesondere die größeren Gläser wie z.B. von Apfelmus und Essiggurken eignen sich dafür. Ich kaufe zwar diese Produkte nicht, aber von lieben Freunden und Bekannten, die das wissen, bekomme ich sie immer wieder geschenkt.

Seit meiner Zuckerchallenge trockne ich kleine Apfelstücke als gesunde Nascherei zwischendurch. Das Glas steht meist am Wohnzimmertisch für mich griffbereit.

Immer wieder denke ich mir, das könnte doch etwas hübscher aussehen. Und als ich zuletzt so viele Trinkflaschenkleider gestrickt habe, war der Weg nicht mehr weit zum Kleid für das Vorratsglas.

Verschiedene bunte Baumwollgarne hatte ich zu Hause herumliegen. Sie stammen noch aus der Zeit, als ich Bekleidung für meine Kinder gestrickt habe. Unter anderem wurden auch die kaputten Kopfhörer damit neu überzogen.

Als ich über das nachfolgende Buch gestolpert bin, war ich daher gleich sehr begeistert und habe auch die passende Anleitung darin gefunden.

Häkel dich glücklich
Kunterbunte Deko-Ideen für Einsteiger und Häkelfans von Paula Matos
Verlag Bassermann

In dem Buch findet man ein Feuerwerk an bunten Deko-Ideen für zu Hause, wirklich die perfekte Möglichkeit um auch kleinere Wollreste zu verarbeiten.

Bereits die zweite Anleitung „Dosenkleider“ war perfekt geeignet für mein Vorhaben.

Anleitung für das Dosenkleid

Ich habe mich gar nicht lange mit Maschenproben aufgehalten, sondern gleich zu häkeln begonnen. Auf dem Bildern oben siehst Du die ersten Schritte. Nachdem ich davon ausgegangen bin, dass das Glas und die Dose ungefähr gleich groß sind, habe ich die Anleitung 1:1 nachgehäkelt.

Bei der Mitte der Arbeit musste ich jedoch erkennen, dass die Dosen wohl doch etwas niedriger als mein Glas sind und dass mein hübsches Häkelteil daher nicht weit genug nach oben reichen wird. Daher habe ich am Ende noch ein paar bunte Reihen dazu gehäkelt. Das hat beim ersten Glaskleid allerdings dazu geführt, dass es nicht mehr symmetrisch ist, was bei dem Muster natürlich nicht so ideal ist.

Allerdings war ich selbst schuld daran, denn am Anfang der Anleitung steht genau beschrieben, wie groß die Dose ist. Da ich den Teil der Anleitung vor lauter Begeisterung ausgelassen habe, musste ich erst aus Erfahrung klug werden…

meine bunten Vorratsglaskleidchen

Daher habe ich beim zweiten Versuch die Anleitung ein wenig angepasst und jeweils 2 Reihen vor und nach der Noppenmusterreihe zusätzlich gehäkelt und nun ist sich das sehr gut ausgegangen.

Du kannst den Unterschied auf den Bildern recht gut erkennen. Auf dem rechten Bild oben siehst Du stehend meinen ersten Versuch, da ist die Noppenreihe (gelbe Noppen) nicht ganz in der Mitte. Auf dem unteren Bild ist liegend (weiße Noppen) der zweite Versuch deutlich besser gelungen finde ich.

Jedenfalls hat das Häkeln wirklich sehr viel Spaß gemacht und es ist eine richtig gute Möglichkeit auch kleinste Wollreste zu verwerten.

Die beiden Vorratsglaskleidchen waren jedenfalls sicher nicht die letzten, die ich gehäkelt habe.

bunt bunt bunt sind alle meine Kleider…

kleiner Blick ins Buch

Im Untertitel vom Buch steht, dass es auch für Einsteiger geeignet ist und das kann ich wirklich nur unterstreichen. So übersichtliche, einfache Anleitungen habe ich bis jetzt noch nie gefunden. Jeder einzelne Häkelschritt ist genau erklärt und mit einem Bild dokumentiert.

Dadurch kann sich die Autorin auch getrost den allgemeinen Anleitungsteil sparen, weil man alles, was man braucht in der jeweiligen Anleitung beschrieben findet.

Blick ins Buch

Ergänzt werden alle Anleitungen durch Tipps wie z.B. worauf man beim Ausarbeiten besonders achten muss oder welche Farben besonders gut geeignet sind.

Linktipp:

Der Blog der Autorin ist unter dem Namen „Elealinda-Design“ zu finden. Hier kannst Du auch einige Freebies finden, die alle in einem ähnlichen Stil gehalten sind.


Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.


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Weil es gut für die Umwelt ist, alte Gläser zu benutzen statt neue zu kaufen sowie kleine Wollreste zu verwenden statt sie in den Müll zu werfen, schicke ich meinen heutigen Beitrag zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.

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Im Index selbst.gemacht findest Du eine Übersicht über alle bisherigen DIY-Beiträge.

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Zahnpasta [Langzeiterfahrung]

Wenn man sich mit Müllvermeidung, Plastikreduktion und der Vermeidung von Aluminium beschäftigt, liegt unweigerlich irgendwann einmal das Thema Zahnpasta am Tisch.

Mein erster Schritt am Anfang der Plastikreduktion war der Umstieg auf Naturzahnpasta in einer Aluminiumtube. Da ich jedoch Aluminium aus einer Vielzahl von Gründen ebenfalls vermeiden möchte, stelle ich seit mittlerweile fast einem Jahr meine Zahnpasta selbst her.

zahnpasta-selbst-gemacht-anleitung

Im Internet gibt es mehrere Rezept, ich habe zwei davon getestet und möchte diese hier vorstellen sowie von meiner Langzeiterfahrung mit selbst gemachter Zahnpasta berichten.

Basisrezept:

3 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Natron
1 Esslöffel Xylit (Birkenzucker)

optional Pfefferminzöl o.ä.

Die Anleitung für die Zubereitung sowie Tipps zur Anwendung findest Du weiter unten.

Zum Abfüllen habe ich ein kleines leeres Sturzglas verwendet. Die im Rezept angegebene Menge entspricht in etwa 100 ml.

einfache Zahnpasta aus 3 Zutaten

einfache Zahnpasta aus 3 Zutaten

Erfahrungsbericht:

Die Putzwirkung ist hervorragend, mir persönlich war dieses Rezept jedoch fast etwas zu grob von der Körnung her. Das liegt m.M.n. am Xylit, obwohl es sich sehr schnell im Mund auflöst.

Als Abhilfe kann ich mir vorstellen, das Xylit in einer alten Kaffeemühle zu vermahlen. Ich habe das jedoch noch nicht ausprobiert, da ich das Rezept nur einmal angerührt habe.

meine Alternative

Im Buch „statt Plastik“ habe ich ein alternatives Rezept gefunden, das ich selbst ein wenig an unsere Bedürfnisse angepasst habe.

Basisrezept:

4 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Natron
1 EL weiße Tonerde
1 EL Xylit

optional Pfefferminzöl o.ä.

Anleitung:

Die trockenen Zutaten werden in einer kleinen Schüssel miteinander vermengt.

hier sieht man die Zutaten und die Vorbereitung

hier sieht man die Zutaten und die Vorbereitung

Das Kokosöl im Wasserbad oder auf ganz niedriger Temperatur am Herd schmelzen lassen. Man kann dafür gut die Restwärme der Herdplatte vom Mittagessen verwenden.

Sobald das Kokosöl geschmolzen ist, wird der Topf sofort vom Herd genommen. Wenn Du möchtest kannst Du jetzt ein paar Tropfen Pfefferminzöl hinzufügen.

Danach werden die trockenen, bereits miteinander vermengten Zutaten vorsichtig in das Öl eingerührt.

zum geschmolzenen Kokosöl werden die restlichen Zutaten hinzugefügt

zum geschmolzenen Kokosöl werden die restlichen Zutaten hinzugefügt

Zum Abfüllen habe ich ein leeres Sturzglas verwendet. Die im Rezept angegebene Menge entspricht in etwa 150 ml.

Während dem Abkühlen der Masse immer wieder einmal umrühren, damit die Zutaten gleichmäßig verteilt bleiben. Wenn man das nicht macht, kann es sein, dass sich an der Oberfläche mehr Kokosöl befindet und die festen Zutaten zu Boden sinken.

immer wieder umrühren bis die Masse kalt ist

immer wieder umrühren bis die Masse kalt ist

Haltbarkeit

Mit dieser Menge kommen wir zu zweit rund 2 Monate aus, die Haltbarkeit war daher bis jetzt noch nie ein Thema. Größere Mengen würde ich jedoch nicht anrühren. Die Zahnpasta ist so schnell zubereitet, dass sich das wirklich nicht auszahlt.

Anwendung:

zahnpasta-rahmenZur Entnahme nutze ich meist einen kleinen Mokkalöffel. Man kann natürlich auch einen Teelöffel oder Joghurtlöffel verwenden.

Die Zahnpasta ist grob-bröselig. Mit Zeigefinger und Daumen forme ich daraus eine erbsengroße Kugel, die ich rasch auf die Zahnbürste drücke.

Achtung:

Für Kokosöl liegt der Schmelzpunkt bei ca. 25°. Daher muss man beim Formen der Kugel wirklich rasch handeln, damit die Zahnpasta nicht zwischen den Fingern schmilzt.

Wenn im Sommer die Raumtemperatur über 25° steigt, wird die Zahnpasta weich. Über 27° ist sie nicht mehr wirklich sinnvoll zu verwenden. Es empfiehlt sich in dem Fall die Zahnpasta im Kühlschrank aufzubewahren und 1-2 Stunden vor der Verwendung ins Bad zu stellen.

Erfahrungsbericht:

Mit meinem adaptierten Rezept sind Herr Widerstand und ich wirklich sehr zufrieden! Die Putzwirkung ist hervorragend! Die Zahnpasta ist jedoch nicht ganz so grob wie die erste Variante, weil im Verhältnis ein geringerer Anteil Xylit enthalten ist.

Die Zähne fühlen sich danach wunderbar sauber an und sogar an Stellen, wo ich immer Verfärbungen hatte, weil die Zähne so eng stehen, zeigt sich gar nichts.

Wir nutzen die selbst gemachte Zahnpasta bereits seit dem letztem Sommer und auch unsere beiden Zahnärzte (Herr Widerstand und ich gehen zu unterschiedlichen) sind begeistert.

Bei der letzten Mundhygiene meinte meine Ärztin, dass ich gar keine Beläge und auch keine Verfärbungen habe und sie daher gar nichts zu tun hat! So schnell brauche ich nicht wieder zu kommen, das hat mich schon sehr begeistert!

zahnpasta-rezept

die Wirkstoffe in der Zahnpasta

In der selbst gemachten Zahnpasta sind gleich mehrere Wirkstoffe enthalten, die gut für die Zähne sind.

Sowohl Kokosöl als auch Pfefferminzöl wirken antibakteriell. Natron neutralisiert die Säuren im Mund und wirkt dadurch gegen Karies. Natron hat auch eine sehr gute Putzwirkung ohne den Zahnschmelz zu schädigen.

Xylit wird schon seit langem in Form von Kaugummis in der Zahnpflege eingesetzt, weil es nachweislich eine Karies reduzierende Wirkung hat und sogar zur Remineralisierung von der Zahnsubstanz beiträgt.

Müll reduzieren

Kokosöl ist im Glas erhältlich. Natron kaufe ich lose in der Apotheke, die weiße Tonerde habe ich in der Papierpackung ebenfalls in der Apotheke erhalten. Xylit kann man im Unverpacktladen lose beziehen.

Abgefüllt wird die Zahnpasta in ein altes Glas. Auf den Deckel verzichten wir üblicherweise im Gebrauch und können so auch Gläser nutzen, die keinen Deckel mehr besitzen.

Edit 9.3.2017

Zum Thema „Abrieb“ habe ich folgenden Link gefunden „healing teeth naturally“. Hier findest Du eine Übersichtstabelle welche Zahnpasta geringen, mittleren und starken Abrieb des Zahnmaterials verursacht.

Die Zähne nur mit Zahnbürste und Wasser zu putzen hat den Wert 4 in dieser Tabelle, mit Natron steigt der Wert auf 7. Werte von 0 – 70 gelten als geringer Abrieb. Die meisten „sensitiv Zahnpasten“ haben einen höheren Wert und übersteigen mitunter sogar die Grenze von 70.


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Im Index selbst.gemacht findest Du eine Übersicht über alle bisherigen DIY-Beiträge.

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Upcycling Trinkflasche

In den letzten Monaten habe ich meine selbst gemachte plastik- und aluminiumfreie Trinkflasche für unterwegs noch weiter verbessert. Das möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten und heute gerne meine letzten Werke zeigen.

eine kleine Chronologie

Im Beitrag „Mein treuer Begleiter – die Trinkflasche“ findest Du meinen ersten Versuch eine plastikfreie Trinkflasche selbst zu machen. Sie entstand aus einer alten Glasflasche und einem selbst angefertigten Flaschenkleid.

Nachdem ich mit dem Verschluss nicht so zufrieden war, habe ich mich einige Zeit später mit einer gekauften Flasche belohnt, die ich allerdings auch umstrickt habe. Zu sehen in meinem Beitrag „Ich habe einen neuen treuen Begleiter“.

Die Anleitung für das Flaschenkleid ist schließlich im Beitrag „selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Trinkflasche“ zu finden.

hier siehst Du einen Überblick über meine bisherigen Trinflaschen

hier siehst Du einen Überblick über meine bisherigen Trinflaschen

meine Trinkflasche entwickelt sich weiter

Mit der Edelstahlflasche war ich grundsätzlich sehr zufrieden, aber diese Variante entspricht mittlerweile nicht mehr meinem üblichen Konsumverhalten, weil ich lieber das nutze, was ich bereits besitze bzw. was sonst zu Müll wird.

Die anderen beiden Flaschen hatten für mich das Problem, dass ich mit dem Verschluss nicht ganz glücklich war. Einerseits war ein kleiner Aluminium- und Kunststoffanteil in der Kappe und andererseits war vor allem die erste Flasche nicht ganz dicht.

Irgendwann bin ich dann auf die Idee gekommen, alte Bierflaschen zu verwenden, wo der Deckel direkt dran ist. Das hat nicht nur den Vorteil, dass er nicht verloren gehen kann, sondern die Flaschen sind endlich richtig dicht.

meine neue Upcycling-Trinkflasche ohne Plastik

meine neue Upcycling-Trinkflasche ohne Plastik

neues Design

Zusätzlich habe ich das Design vom Flaschenkleid verändert und eine sehr nette Alternative geschaffen. Das Lochmuster gefällt mir sehr gut und ist deutlich dekorativer finde ich.

Anleitung:

Die Grundanleitung bleibt gleich wie bei der ursprünglichen Anleitung nachzulesen ist.

Statt den fortlaufenden glatten Runden strickt man jede vierte Runde folgenden Mustersatz:

*1 Umschlag 2 Maschen rechts zusammen stricken* so lange wiederholen, bis alle Nadeln abgestrickt sind

Nach 3 Runden glatt den Mustersatz versetzt stricken

1 M glatt *1 Umschlag 2 Maschen rechts zusammen stricken* so lange wiederholen, bis alle Nadeln abgestrickt sind. Es bleibt eine Masche übrig, die mit der ersten Masche von der Vorreihe zusammen gestrickt wird. Achtung: vorher einen Umschlag machen!

Die letzten paar Runden nach der Runde für den Durchzug der Kordel werden glatt gestrickt.

use what you have ist mein Motto

use what you have ist mein Motto

aus alt mach neu

Wie man sieht ist auch ein früheres Flaschenkleid wieder zum Einsatz gekommen. Es passt perfekt auch auf die neuen Flaschen drauf.

Die Bierflaschen habe ich übrigens in einem Park gefunden. Jemand hat sie dort neben einer Parkbank stehen lassen, statt sie ins Geschäft zurück zu bringen. Das war natürlich sehr perfekt für mich, weil ich kein Bier trinke. Und ich habe wirklich Müll verwendet, denn die Flaschen wären im Müll gelandet, wenn ich sie nicht gerettet hätte.

Trinkflasche als Geschenk

Falls Du Dich wunderst, warum ich so viele Trinkflaschen brauche, dann hast Du damit völlig recht. Ich zeige heute meine „Weihnachtscollection“, die ich Ende letzten Jahres verschenkt habe.

in nur wenigen Stunden fertig gestrickt

in nur wenigen Stunden fertig gestrickt

ergänzender Tipps:

Wenn man im Supermarkt fragt, kann man leere Pfandflaschen mitnehmen und braucht nur das Pfand zu bezahlen. Man muss daher kein Bier trinken, um eine Upcycling-Trinkflasche anzufertigen.

So ein Flaschenkleid ist auch eine ganz wunderbare Gelegenheit, Wollreste zu verwerten. Man kann damit lustige bunte Flaschenkleidchen anfertigen.


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Im Index selbst.gemacht findest Du eine Übersicht über alle bisherigen DIY-Beiträge.

Alle ausführlichen von mir selbst geschriebenen Anleitungen sind auf der Übersichtsseite „Anleitungen – Tutorials“ zusammengefasst.

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Nudelteig

Da man Nudeln meist in Plastik, selten auch in Kartons verpackt zu kaufen bekommt, war ein Projekt zur Müllvermeidung den Nudelteig selbst zu machen. Das ist gar nicht so schwierig wie man denkt!

Es gibt eine Vielzahl von Rezepten mit unterschiedlichen Zutaten. Der große Unterschied ist jedoch, ob man Nudeln mit Ei oder ohne Ei zubereitet.

Wir haben uns für ein ganz einfaches Nudelrezept ganz ohne Ei entschieden, die Nudeln sind also vegan. Der Teig ist dadurch lange haltbar und lässt sich wunderbar verarbeiten.

man braucht nicht unbedingt eine Nudelmaschine

man braucht nicht unbedingt eine Nudelmaschine

Rezept:

200 gr Mehl
200 gr Weizengries
180 ml Wasser
1-2 EL Öl
1/2 TL Salz

Zubereitung:

Mehl und Gries werden auf der Arbeitsfläche aufgetürmt und in der Mitte eine Mulde gemacht.

Das Öl sowie nach und nach insgesamt 180 ml warmes Wasser hinzufügen und von innen beginnend alles gut miteinander vermengen. Langsam den Rest vom Mehl-Griesgemisch hinzufügen und mit den Händen alles durchkneten bis ein schöner, elastischer und glatter Teig entsteht.

Nach rund 10 Minuten Kneten ist der Teig geschmeidig und homogen. Wenn der Teig nicht mehr klebt und die Hände trocken bleiben, dann hast Du genug geknetet.

Am besten stülpt man über den Teigklumpen eine kleine Schüssel, die nur wenig größer ist als die Teigmenge, damit der Teig nicht austrocknet während der mindestens 30 Minuten Ruhezeit. Das ist aber nicht so genau, er kann auch gerne länger rasten.

Danach wird der Teig mit Hilfe von einem Nudelwalker (Nudelholz) ausrollt und in die gewünschte Form geschnitten.

die Lasagneplatten werden mit den Nudelholz ausgewalkt

die Lasagneplatten werden mit den Nudelholz ausgewalkt

Wenn man eine Nudelmaschine hat, kann man diese statt dem Nudelholz verwenden und damit die Teigplatten auf die gewünschte Dicke bringen.

Der Teig ist für alle Nudelarten geeignet, man kann damit sowohl Beilagennudeln wie z.B. Bandnudeln als auch Lasagneplatten oder gefüllte Nudeln zubereiten.

Für gefüllte Nudeln braucht man kein eigenes Werkzeug, ein rundes Glas reicht zum Ausstechen. In die Mitte kommt ein Teelöffel Fülle und anschließend wird der Teig in der Mitte zusammen geklappt. Mit Hilfe von einer Gabel werden die Ränder zusammen geklebt und bekommen dieses hübsche Muster wie am Bild zu sehen ist.

selbst gemachte Nudeln sind schon etwas Besonderes

selbst gemachte Nudeln sind schon etwas Besonderes

Tipp zum Kochen von selbst.gemachten Nudeln

Im Gegensatz zu getrockneten Nudeln werden die selbst gemachten Nudeln nur für ca. 3-4 Minuten gekocht. Sie kommen in nicht mehr sprudelnd kochendes Wasser, sondern werden eher an der Siedegrenze gegart.

für den Vorrat

Wenn man die Nudeln lagern möchte, muss man das Salz weglassen, da Salz Feuchtigkeit anzieht. Die Nudeln werden in die gewünschte Form geschnitten und anschließend an der Luft getrocknet.

Am besten legst Du die Nudeln lose auf, damit sie nicht aneinander kleben bleiben (siehe Bild oberhalb). Sie behalten genau die Form, in der Du sie aufgelegt hast.

Wenn die Nudeln ganz trocken sind, können sie in einem Vorratsglas aufbewahrt werden und sind mindestens 6 Monate haltbar.


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Im Index selbst.gemacht findest Du eine Übersicht über alle bisherigen DIY-Beiträge.

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

Müll reduzieren beim Schenken #6

Wie jedes Jahr vor Weihnachten möchte ich mich dem Thema Müll reduzieren beim Schenken widmen, ein paar meiner Gedanken in diesem Beitrag zusammen fassen sowie meine bisherigen Beiträge in Erinnerung rufen.

Advent, die stressigste Zeit des Jahres?

Leider ist das Besinnliche der angeblich schönsten Zeit am Ende des Jahres der Hektik und dem Stress gewichen. Viele Menschen irren durch die Stadt und stöhnen darüber, dass es so schwierig ist, andere zu beschenken, da jeder bereits alles besitzt.

Trotzdem wird zu Weihnachten jedes Jahr noch mehr Geld auszugeben um Dinge zu kaufen, die scheinbar niemand braucht!

Das muss nicht so sein

Ich mache da schon lange nicht mehr mit und das hat viele Gründe, über die ich unter anderem in meinem Beitrag „Ich bin ein Weihnachtsverweigerer“ geschrieben habe.

ich bin ein Weihnachtsverweigerer

ich bin ein Weihnachtsverweigerer

Ich will nichts kaufen, was andere nicht brauchen und was dann sowieso zu Müll wird. Diese ungeliebten Geschenke haben bei der Herstellung Ressourcen verbraucht, wurden teilweise unter fragwürdigen Bedingungen produziert, haben einen weiten Transportweg hinter sich und zusätzlich entsteht auch noch jede Menge Müll.

selbst.gemacht statt selbst.gekauft

Dieses Jahr hat sich meine Tochter Yogasocken gewünscht. Ich freue mich sehr, dass sie selbst gemachte Sachen so schätzen kann.

Yogasocken für meine Tochter

Yogasocken für meine Tochter

Im letzten Jahr habe ich einige selbst gestrickte Teile verschenkt wie z.B. Ministulpen für die Schuhe, einen zweifärbigen Möbiusloop sowie einen Sommerloop und Handstulpen.

Voriges Jahr zu Weihnachten sind meine selbst entworfenen gehäkelten cord keeper sehr gut angekommen.

liebevolle Handarbeitsgeschenke

liebevolle Handarbeitsgeschenke

Geschenke aus der Küche

Immer mehr Menschen gestalten ihr Leben so, dass keine Zeit mehr für das Selbermachen, ja manchmal noch nicht einmal fürs Kochen, bleibt. Die Lebensmittel werden abgepackt und vorgekocht gekauft. Alles muss schnell gehen, viele Einkäufe werden aus Zeitmangel online im Internet bestellt.

Trotzdem werden gerade selbst gemachte Geschenke sehr geschätzt und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Nachdem ich im Gegensatz zu vielen anderen gerne koche, bereite ich mich bereits im Laufe des Jahres auf Weihnachten vor. Das macht mir schon bei der Zubereitung Freude, weil ich während der Arbeit an jene denke, die ich gerne beschenken möchte und gleichzeitig habe ich in der Adventszeit keinen Stress.

Ob gebrannte Nüsse, Vanillekipferl, selbst gemachter Schokoaufstrich, Kräutersalz oder Kuchen im Glas – mit einer Leckerei aus der Küche haben die meisten Menschen Freude.

Noch mehr Rezeptideen sind in meinem Index „selbst.gemacht“ zu finden.

Geschenke aus meiner Küche

Geschenke aus meiner Küche

Zeit statt Zeug

Gemeinsame Zeit zu schenken ist eine Möglichkeit zu sagen, ich verbringe gerne Zeit mit Dir, diese Zeit ist mir wertvoll. Zusätzlich zeigt das Geschenk, dass ich mir viele Gedanken gemacht haben und mit Liebe und von Herzen schenke.

Aber nicht nur gemeinsame Zeit kann man schenken, sondern auch seine eigene Zeit verschenken, indem man dem anderen eine Arbeit abnimmt. Das kann zum Beispiel ein Gutschein für einmal Auto putzen sein.

Weitere Anregungen kannst Du nicht nur in meinem Beitrag „Müll reduzieren beim Schenken #2“ finden sondern auch auf der Seite „Zeit statt Zeug“.

müllreduzierte Verpackung

Am meisten unnötiger Müll entsteht zu Weihnachten durch die Verpackung der Geschenke. Dabei gibt es wirklich viele Möglichkeiten, Geschenke liebevoll zu verpacken, ohne dass dabei Müll entsteht.

Müll ist bereits Müll

Auch Müll kann als kreatives Verpackungsmaterial dienen. Viele Geschenke kann man in alte Kalenderblätter, Zeitungspapier, Nudel-, Reis- oder Cornflakeskartons, einen passenden Schuhkarton, WC-Papierrollen (für Kleinigkeiten) oder eine Einkaufstüte aus Papier verpacken.

In Zeichnungen von unseren lieben Kleinen verpackt, hat das Geschenk eine sehr persönliche Note.

alternative Verpackungsmöglichkeiten

alternative Verpackungsmöglichkeiten

Das Geschenk ist die Verpackung

Ein Teil vom Geschenk kann auch als Verpackung dienen. Das kann zum Beispiel eine Einkaufstasche aus Stoff sein. Oder ein Handtuch, in dem ein Geschenk für das Bad eingepackt wird. Eine gute Idee ist auch ein Geschenk für die Küche in ein Geschirrtuch zu verpacken.

Gerade unförmige Geschenke lassen sich in Tücher besonders gut einwickeln – unter dem Seidentuch am Bild verbirgt sich zum Beispiel eine Keramikgießkanne.

Upcycling – Verpackungen

Der Ärmel von einem alten Pullover oder einem alten Hemd, das mittlerweile Flecken hat oder kaputt ist, kann als Verpackung für eine Flasche selbst gemachten Sirup dienen.

Aber auch das Hosenbein einer am Knie bereits zerrissenen Kinderjeans gibt eine tolle Verpackungstasche ab. Dazu muss man gar keine Nähmaschine besitzen, einfach abschneiden, wenden, auf der Innenseite mit der Hand zunähen, umdrehen, befüllen und mit einem Band zubinden. Fertig ist die kreative Geschenkverpackung.

Lebensmittelmüll vermeiden

Aber nicht nur Geschenke werden gekauft, auch bei den Lebensmitteln wird zu den Festtagen häufig nicht gespart. Schließlich ist Weihnachten ja das größte Fest des Jahres.

Oft wird viel zu viel eingekauft, die Geschäfte sind ja ein paar Tage geschlossen. Eingeladen ist man auch noch, da gibt es dann zusätzlich noch leckere Weihnachtskekse zum Kaffee. Und wenn man dann endlich wieder zu Hause ist, mag man das geplante Abendessen gar nicht mehr.

verwenden statt verschwenden

verwenden statt verschwenden

Zu keiner Zeit des Jahres landen so viele Lebensmittel im Müll wie zu Weihnachten

Aber das muss nicht so sein, denn mit etwas Organisation und gutem Willen kann man das Essen gut planen. Mit diesem Thema habe ich mich in meinem Beitrag „aktiv gegen Lebensmittelverschwendung – Weihnachten ohne Lebensmittelmüll“ ausführlich beschäftigt.

Leben mit der Natur

In der Natur wird es gerade sehr still. Es ist die dunkle Zeit des Jahres, eine Zeit des Rückzugs. Die grellen Lichter der Weihnachtsbeleuchtung und der Lärm der Adventmärkte und Feiern steht dazu im Gegensatz.

Ich möchte lieber Einkehr halten, nachdenken, was im letzten Jahr gut gelaufen ist und wo es mich im nächsten Jahr hinzieht.

Wenn ich achtsam in mich hinein höre, dann spüre ich wie gut es mir tut, mich nicht in den sonst üblichen Weihnachtstrubel hinein ziehen zu lassen.


Hier kommen die Beiträge aus den letzten Jahren zum Nachlesen

Müll reduzieren beim Schenken #1DIY Geschenkideen

selbst gemachte Geschenke

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Müll reduzieren beim Schenken #2Geschenkalternativen

alternative Geschenkideen

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Müll reduzieren beim Schenken #3Verpackungsmüll vermeiden

alternative Verpackungsideen

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Müll reduzieren beim Schenken #4neue DIY Geschenkideen

Walnusskekse vegan

LebensmittelverschwendungWeihnachten ohne Lebensmittelmüll

Weihnachten ohne Lebensmittelabfälle

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Manchmal kann ich Menschen verstehen, die sagen „Dazu haben ich einfach keine Zeit“, wenn es darum geht, etwas selbst zu machen statt das fertige Produkt zu kaufen.

Es ist ja so praktisch! Es wird uns so viel Arbeit abgenommen! Der Kuchen ist schon gebacken, ich brauche nur noch die Kunststoffverpackung zu öffnen und schon kann ich mir ein Stück abschneiden und genießen.

Kein Trennen von Eiern, schaumig rühren von Butter, Unterheben vom Mehl, kein Ausfetten der Backform, kein Warten bis der Kuchen gebacken und ausgekühlt, gefüllt und verziert ist. Und vor allem auch kein Berg Geschirr abzuwaschen.

Der Faktor Zeit ist heute sehr wichtig

Es gibt ja so einen Fülle an Möglichkeiten, was wir alles tun könnten! Und der Alltag raubt uns die Zeit. Will ich wirklich in der Küche stehen um mein Essen zuzubereiten, wenn ich deshalb so viel anderes verpasse?

Wo finde ich die Zeit für das, was mir wichtig ist?

Wo finde ich die Zeit für das, was mir wichtig ist?

Beispiel Kohlsprossen (Rosenkohl)

In letzter Zeit habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit für Foodsharing ab und zu Kohlsprossen bekommen. Wir lieben Kohlsprossen, daher habe ich mich darüber sehr gefreut.

Übrigens – so sehen die Kohlsprossen aus, wenn sie noch im Garten oder am Feld wachsen.

so wachsen die Kohlsprossen im Garten

so wachsen die Kohlsprossen im Garten

Und so sehen sie aus, wenn man sie im Geschäft oder beim Bauern kauft. Die Kohlsprossen müssen noch geputzt werden, damit man sie weiterverarbeiten kann.

die Kohlsprossen müssen noch geputzt werden

die Kohlsprossen müssen noch geputzt werden

Eines Abends als ich Kohlsprossen kochen wollte, hat sich in mir ein Widerwille geregt. Da war der Gedanke „Nicht schon wieder eine halbe Stunde vor den Kohlsprossen stehen, nur damit sie geputzt sind. Gekocht wollen sie ja auch noch werden.“

Irgendwie hatte ich auf einmal sehr viel Verständnis dafür, dass manche Menschen lieber Fertigprodukte statt das Gemüse vom Bauernmarkt kaufen, weil es danach noch vorbereitet werden muss.

eine halbe Stunde Arbeit später

eine halbe Stunde Arbeit später

Diese Gedanken sind mir durch den Kopf gegangen, während die ich äußeren Schalen abgeschnitten habe. Eine halbe Stunde später hatte ich dann endlich eine Schüssel voll kochfertiger Kohlsprossen und habe mir gedacht, das wäre wirklich sehr viel einfacher gegangen. Ein einziger Schnitt mit der Schere und ich hätte ein halbe Stunde Zeit gehabt um zu lesen oder Spazieren zu gehen oder was auch immer.

tiefgekühle convenience food

tiefgekühle convenience food

Ich gestehe es unumwunden – in dem Moment habe ich jene Menschen beneidet, die einfach einen Beutel tiefgekühltes Gemüse nehmen und diese Zeit für was auch immer haben.

Und gar nicht über die ganze Problematik mit dem Plastikmüll und die Umwelt nachdenken. Denen es vielleicht noch nicht einmal bewusst ist, wie problematisch der ganze Müll für die Umwelt wirklich ist und die Art, wie wir uns heute ernähren (Art des Anbaus, Düngung/Insektenschutz, industrielle Aufbereitung, Verpackung, lange Transportwege…).

das Essen ist fertig

das Essen ist fertig

Als ich die Kohlsprossen in der Pfanne gebraten und anschließend gedünstet habe, der Geruch in meine Nase stieg und ich mich auf das Kartoffelpüree als Beilage gefreut habe, wusste ich wieder, warum ich mich doch in die Küche stelle. Auch wenn es mir nicht immer leicht fällt.

Ja, manchmal kann ich Menschen verstehen, die sagen „Dazu haben ich einfach keine Zeit“. Ich hätte auch gerne etwas mehr davon und überlege manchmal, wo ich sie herbekomme, die Zeit um all das zu machen, was ich gerne machen möchte. Aber meistens denke ich anders darüber.


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selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Kastanienwaschmittel für den Vorrat

Das Thema „Wäsche waschen“ hat mich im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Verpackungsmüll immer wieder einmal beschäftigt. Ich habe mittlerweile einige verschiedene Varianten durch, ganz zufrieden war ich jedoch leider bisher noch mit keiner.

im Herbst ist Kastanienzeit

Dieses Jahr hatten wir uns vorgenommen endlich Kastanien als Waschmittel zu testen. Anleitungen sind im Internet und auf den Blogs einige zu finden und gerade in letzter Zeit ist vermehrt darüber zu lesen. Eh klar – ist ja gerade Herbst und die beste Zeit Kastanien am Boden zu finden.

Es waren einige Versuche nötig, bis wir auf die für uns perfekte Lösung gekommen sind. Frische Kastanien für das Waschmittel zu verwenden ist ja keine Hexerei. Aber wie auf vielen Blogs zu lesen ist, gibt es leider Probleme mit der späteren Verwendung. Die Frage war daher, wie können wir die Kastanien lagern, um auch später im Winter, Frühjahr oder gar bis in den Sommer welche zum Waschen zur Verfügung zu haben.

Erster Versuch gescheitert

Als erstes haben wir die gesammelten Kastanien einfach ausgebreitet und versucht, luftig zu trocknen (viel lockerer gelagert als auf dem Bild zu sehen ist!).

unsere gesammelten Kastanien fürs Waschmittel

unsere gesammelten Kastanien fürs Waschmittel

Das ist aus zwei Gründen gescheitert. Einerseits sind aus unerklärlichen Gründen ganz schön viele schimmlig geworden und andererseits war es eigentlich unmöglich, die harten Kastanien zu schälen.

Das war wohl nix.

Nachdem ich bei „Birthes bunter blog-garten“ von ihren Problemen mit dem Trocknen von den bereits zerteilten Kastanien gelesen habe, hat Herr Widerstand eine ganz andere Lösung gefunden, die ich heute mit Dir teilen möchte.

Kastanien für das Waschmittel haltbar machen

Auch wenn wir die Kastanien nur für Buntwäsche verwenden wollen, haben wir uns dafür entschieden, die Kastanien von den Schalen zu befreien. Mit einem kleinen scharfen Messer hat Herr Widerstand daher die Kastanien geschält.

die Kastanien werden von den Schalen befreit

die Kastanien werden von den Schalen befreit

Am nächsten Tag (die Finger brauchen ein wenig Schonung!) werden die Kastanien sodann in kleine Stücke geschnitten und auf einem Backblech zum Trocknen ausgelegt.

Damit das Trocknen zügig erfolgen kann, haben wir die Restwärme vom Backrohr verwendet. In letzter Zeit gab es öfters Auflauf und ich habe auch regelmäßig Kuchen für Herrn Widerstand gebacken. Eine kleine Belohnung muss schon sein…

in kleine Stücke geschnitten und zum Trocknen ausgelegt

in kleine Stücke geschnitten und zum Trocknen ausgelegt

Sobald die Kastanienschnitze ausreichend trocken sind, werden sie in einen Baumwollsack umgefüllt. Darin bewahren wir sie auf, bis sie ihrer Bestimmung folgen und zu Waschmittel werden.

luftige Aufbewahrung im Baumwollsack

luftige Aufbewahrung im Baumwollsack

Wir hatten viel Glück, da wir einen Kastanienbaum gefunden haben, bei dem noch niemand geerntet hatte. Im Keller warten noch immer ganz schön viele Kastanien darauf geschält zu werden.

warum so viel Mühe?

Wenn man die Kastanien so stark zerkleinert, wie wir das machen, dann ist die Ausbeute deutlich höher und man braucht weniger Kastanien für die Herstellung vom Waschmittel. Damit reduziert sich im Grunde der Aufwand wieder deutlich bzw. kann man, auch wenn man nicht so viele Kastanien gefunden hat, viele Maschinen Wäsche waschen.

In vielen Anleitungen ist die Rede von 5-8 Kastanien auf 250 – 300 ml Flüssigkeit (=1 Waschmaschinenladung). Durch das Zerkleinern reduziert sich der Kastanienbedarf um 75% (siehe Dosierung)! Da zahlt sich der Aufwand schon aus finde ich.

Kastanienwaschmittel selber machen

Und nun kommt die Anleitung, wie man das Waschmittel macht.

3-4 EL Kastanienschnitze*)
400 ml Wasser

*) das entspricht in etwa 3-4 Kastanien

Die Kastanienschnitze werden mit dem Wasser bedeckt ca. 1 Tag stehen gelassen.

Danach kannst Du das Waschmittel in eine Flasche umfüllen bzw. sofort verwenden.

Die Kastanien können insgesamt zwei Mal für die Herstellung von Kastanienwaschmittel verwendet werden. Daher füllen wir das Glas anschließend gleich noch einmal mit Wasser auf.

unser Kastanienwaschmittel

unser Kastanienwaschmittel

Dosierung

Pro Waschmaschinenladung verwenden wir genau die Hälfte, sprich 200 ml Flüssigkeit. Das bedeutet, dass wir mit den 3-4 EL Kastanienschnitzen genau 4 x Wäsche waschen. Anders ausgedrückt – pro Kastanie kann man 1 x Wäsche waschen! In den meisten anderen Anleitungen kommt man auf 3-4 Kastanien pro Waschladung. Das ist schon ein großer Unterschied finde ich.

Haltbarkeit

Das fertige Waschmittel ist nur sehr kurz haltbar. Wir setzen daher nur dann Waschmittel an, wenn wir mindestens 2 Waschmaschinenladungen auf einmal waschen wollen und voraussichtlich in den nächsten beiden Tagen wieder Wäsche waschen müssen.

Praxistest

Im Internet findet man sehr unterschiedliche Meinungen zum Kastanienwaschmittel. Einige kritisieren, dass die Wäsche mit der Zeit nicht mehr so gut riecht.

Das Problem liegt wohl hauptsächlich darin, dass Kastanien organisch sind und immer eine kleine Restmenge an Flüssigkeit in der Waschmaschine zurück bleibt. Gerade wenn nicht so häufig gewaschen wird, kann das dann zu Veränderungen beim Geruch führen.

Wir haben das Problem für uns so gelöst, dass wir ab und zu mit einem konventionellen Waschmittel waschen, dadurch hatten wir noch nie ein Geruchsproblem.

Die Wäsche wird wirklich wunderbar sauber und ist völlig geruchlos. Wir sind sehr zufrieden mit dieser Möglichkeit, die nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern uns noch dazu von der Natur geschenkt wird.

Fazit

Die Wäsche mit Kastanien zu waschen ist eine wirklich einfache, ökologisch sinnvolle und noch dazu billige Möglichkeit, die Schmutzwäsche zu waschen ohne Verpackungsmüll zu produzieren.

Leider ist es wohl die zeitintensivste Methode Waschmittel selbst herzustellen – dafür allerdings gratis.

Das Sammeln der Kastanien macht Spaß und geht auch schnell. Das ist der einfachste Teil der Sache.

Das Schälen ist sehr arbeitsintensiv und eine recht große Belastung für die Finger (Blasen!).

Schneiden und Trocknen geht wiederum relativ flott. Aus ökologischen Gründen sollte man für das Trocknen der Kastanien das Backrohr natürlich nicht extra andrehen. Das haben wir bisher auch noch nie gemacht.

Das Ansetzen vom Waschmittel ist schnell erledigt und unkompliziert. Also wenn man die Kastanienschnitze einmal hat, dann ist es wirklich einfach.

Ich gestehe unumwunden, ohne Herrn Widerstands fleißige Hände (deshalb habe ich auch immer in WIR-Form geschrieben) würde ich wohl daran verzweifeln. Ganz ehrlich – ich backe lieber Kuchen und koche Marmelade ein oder was auch immer.

Durch die Unterstützung von Herrn Widerstand werden wir jedoch voraussichtlich bis zum nächsten Herbst ausreichend Kastanienwaschmittel haben.

Unter anderem auf „Smarticular“ ist zu lesen, dass man die Kastanien auch mit der Küchenmaschine zu einem Pulver zerkleinern kann. Das klingt nach einer großen Verlockung wenn ich ehrlich bin. Allerdings sind die Kastanien – auch wenn sie noch relativ frisch sind – recht hart. Ich vermute, dass die Schneidemesser der Küchenmaschine nach so einer Kastanienzerkleinerung für anderes nicht mehr wirklich zu gebrauchen sind. Das finde ich dann auch nicht so sinnvoll, daher bleiben wir bei der hier vorgestellten Methode.

kastanienwaschmittel-anleitung


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Im Index selbst.gemacht findest Du eine Übersicht über alle bisherigen DIY-Beiträge.

Tipps für den Start in ein Zero Waste Leben [Gastbeitrag auf „Zero Waste Austria“]

ZWA logoVon Helene Pattermann wurde ich eingeladen, für ihren Blog „Zero Waste Austria“ ein wenig über mein müllreduziertes Leben zu erzählen. Darüber habe ich mich so sehr gefreut, dass ich meine Blogpause sehr gerne unterbrochen habe.

Heute ist der Beitrag auf ihrem Blog zu lesen und ich lade Dich sehr herzlich ein, dem Link zu folgen.

Zero Waste Projekt des Monats September: „widerstandistzweckmaessig“


zero waste Einkauf


Und nun geht leider meine Blogpause noch bis Mitte Oktober weiter.


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selbst.gemacht statt selbst.gekauft – cord keeper

Ein bisher vergeblich geführter Kampf war das Kabelchaos der verschiedenen Ladekabel für die vielen verschiedenen Geräte, die immer wieder einmal geladen werden wollen.

Nicht nur, dass sich die Kabel ständig miteinander verknotet haben und es ausgesprochen mühsam war, diese voneinander zu lösen, es war auch nie das passende Kabel zur Hand, wenn man es dringend brauchte. Nachdem alle schwarz mit dicken einander ähnlich sehenden Teilen sind, ist es auf den ersten Blick gar nicht so einfach, sie voneinander zu unterscheiden.

einfach organisiert leben

einfach.organisiert.leben

Diese Sache schreit geradezu nach Vereinfachung, so kann das nicht weitergehen.

Angefangen hat alles damit, dass ich bei Gabi diese wunderschönen Kabeltacos entdeckt habe.

Was liegt näher als die perfekte Lösung selbst zu machen? Als erstes habe ich versucht diese Kabeltacos aus Jeansstoff nachzunähen und bin kläglich gescheitert. Durch die Rundung hat sich der Stoff viel zu viel gedehnt und ich habe daraus gelernt, dass man Kabeltacos wirklich nur aus Filz oder Leder oder einem anderen Material machen kann, das sich auch in der Rundung nicht dehnt.

Also habe ich mich auf Pinterest ein wenig inspirieren lassen und meine Pinwand mit ganz vielen tollen Ideen gefüllt.

Nach dem ersten gescheiterten Versuch eine Lösung zu nähen, habe ich mich für Häkeln entschieden. Anleitung für die Variante meiner Wahl habe ich keine gefunden und daher selbst ein wenig herum getüftelt und eine eigene Anleitung erstellt.

Diese möchte ich heute mit Dir teilen, weil sich das System wirklich sehr bewährt hat.

Die Kabelhalter sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind aus zwei Gründen unglaublich praktisch. Einerseits verfangen sich die Kabeln nicht mehr und andererseits habe ich für jedes Endgerät unterschiedliche cordkeeper gehäkelt, sodass man nur noch nach der entsprechenden Farbe Ausschau halten muss.

cord keeper

Anleitung

Du brauchst buntes Häkelgarn aus Baumwolle und eine dazu passende Häkelnadel, ich habe die Stärke 2,5 verwendet.
Zusätzlich eine Stopfnadel, eine Schere und einen Knopf.

Nachdem ich es einfacher finde nach einer Häkelschrift zu arbeiten, habe ich eine erstellt. Ich hoffe, daraus ist alles erkennbar.

Das Knopfloch wird direkt eingearbeitet und wenn Du die Häkelschrift abgearbeitet hast, dann kannst Du das gehäkelte Teil entweder mit dem selben Faden oder mit einem andersfärbigen Garn umhäkeln. In die Ecken wird dazu jeweils 3 x eingestochen und in den Wendepunkt in der Mitte häkelt man 2 feste Maschen.

Den Endefaden lässt man lang und kann damit auch gleich den Knopf annähen.

Häkelschrift cord keeper

endlich Ordnung

Das Kabel wird rund um die Hand geschlungen und mit dem Kabelwächter fixiert. Jedes Kabel bekommt einen anderen Kabelhalter, dadurch kann man sie gut voneinander unterscheiden. Bei meiner „Ladestation“ steht der kleine Korb (mit dem übrigens meine Tochter im Kleinkindalter gespielt hat), in dem wir die Kabeln aufbewahren.

Endlich verfangen sich die blöden Kabeln nicht mehr und man findet das richtige Kabel auf einen Blick.

Übrigens – auch die Kopfhörer vom MP3-Player lassen sich so ganz wunderbar für den Transport zähmen! Meine Kinder haben viel Freude daran und mittlerweile habe ich auch Nichten und Neffen ausgestattet.

endlich habe ich Ordnung im Kabelchaos

endlich habe ich Ordnung im Kabelchaos

Varianten

Wenn man keine Dreiecke mag, dann kann man natürlich auch Rechtecke häkeln. Dazu habe ich 9 Maschen angeschlagen und nach 4 Reihen in der Mitte 3 Luftmaschen eingefügt. Insgesamt wurden 24 Reihen (=12 x hin und 12 x retour) gehäkelt und danach das Teil wiederum umhäkelt.

Auf diesem Bild siehst Du auch, wie der dreieckige Cordkeeper geöffnet aussieht.

Variante der obigen Anleitung

Variante der obigen Anleitung

schnelles Fernsehprojekt

Diese Kabelhalter sind wirklich ganz schnell gehäkelt, in nicht einmal einer Spielfilmlänge hat man das Teil gehäkelt, die Fäden vernäht und den Knopf auch schon angenäht.

Außerdem ist das ein ganz hervorragendes Wollreste-Abbauprojekt, man kann selbst winzige Wollreste verwenden und sie werden dadurch nicht zu Müll! Und natürlich kann man dadurch auch die vielen Einzelknöpfe reduzieren, die in der Nähschatulle liegen.

ein paar Fernsehabende reichen aus

ein paar Fernsehabende reichen aus


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Im Index selbst.gemacht findest Du eine Übersicht über alle bisherigen DIY-Beiträge.

Alle ausführlichen von mir selbst geschriebenen Anleitungen sind auf der Übersichtsseite „Anleitungen – Tutorials“ zusammengefasst.

Fotos der Anleitungen sind auch auf meiner Pinterest-Pinwand gesammelt.

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Geldbörse

Da die gefilzte Geldbörse meiner Tochter gerade am kaputt werden ist, kam bei mir die Idee auf, den Prototyp einer Geldbörse zu nähen. Also habe ich meine Vorräte durchgesehen und auch sehr schnell eine passende Hose gefunden.

Es war ein 5-Pocket-Hose, bei der die kleine Tasche einen Reißverschluss hatte und war daher perfekt geeignet, um eine Geldbörse daraus zu nähen.

Meist entsteht meine Kreativität wenn ich das Ding sehe und ich fange einfach an ohne genau zu wissen, wie alles enden wird.

Als erstes habe ich den Bund abgetrennt und die Seitennaht geöffnet, um die Eingriffstasche so unbeschädigt wie möglich aus der Hose zu bekommen.

Natürlich sollte die Geldbörse auch gefüttert werden, dazu habe ich ein Werbegeschenk von einem Schuhkauf verwendet. Der Futterstoff wurde doppelt genommen, sodass sich eine schöne Innen- und auch eine schöne Außenseite ergab. Als Verschluss musste ein alter Haargummi als Gegenstück zum Knopf herhalten.

Geldboerse2

Genäht war die Geldbörse in nur einer Stunde, das ging wirklich sehr schnell. Die Maße haben sich aus der Größe der Eingriffstasche ergeben, da ich die Tasche vollständig erhalten wollte. Auf diese Weise sind innen zwei Fächer entstanden.

Insgesamt gibt es daher ein kleines Münzfach mit Reißverschluss, die ehemalige Eingriffstasche, da kann man Einkaufszettel und Rechnung hinein stecken und innen haben sich vor und hinter der Eingrifftasche 2 Fächer gebildet; eines für das Papiergeld und das andere für das „Plastikgeld“.

Geldboerse1

Für den Transport in der Handtasche legt man die Geldbörse in der Hälfte zusammen und klappt den überstehenden Futterstoff darüber. Sie ist zwar nicht gerade klein, aber auch kein Riese mit 15 cm x 10 cm im zusammen gerollten Zustand.

Nachdem sie mir so gut gefällt und ja ganz offiziell ein Prototyp ist, gehört sie nun mir und ich freue mich sehr über meinen neuen Begleiter.

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.


Edit 19.6.2016

In ihrem Kommentar hat M@ria davon erzählt, dass sie sich vor kurzem selbst auch eine Stoffgeldbörse genäht hat.

Aufgrund meiner Nachfrage hat M@ria sowohl die alte als auch die neue Geldbörse fotografiert, die Fotos an mich geschickt und mir die Erlaubnis erteilt, die Fotos auf meinem Blog zu zeigen.

Was ich natürlich sehr gerne mache, denn die beiden Geldbörsen sind wirklich super geworden. Es sind reine Upcycling-Projekte, sogar der Zip wurde aus einem alten Teil heraus getrennt.

Vielen herzlichen Dank für die tolle Anregung, Deine Geldbörsen gefallen mir wirklich sehr gut!

Geldboerse Maria alt

Geldboerse Maria


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