fix it – Reparieren ist nachhaltig #18

Linkparty Jänner 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im neuen Jahr. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats

Der am meisten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „123-Nadelei“ und zeigt die Sanierung einer alten Holztreppe.

(c) 123-Nadelei

(c) 123-Nadelei

Unglaubliche 32 Stunden Arbeitszeit wurden investiert, um ein wahres Prunktstück entstehen zu lassen. Mit einem Klick aufs Bild kommst Du zum Beitrag.

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Jänner

Nicht nur die Seitennähte vom Sweater sondern auch die Armbündchen leiden unter dem liebsten Hobby von meinem Sohn. Durch das Tragen des Skateboards werden die Ärmelbündchen aufgescheuert und unansehnlich.

armbund-fix-it

Leider habe ich in meinem Reparatureifer vergessen ein „vorher“-Foto zu machen und auch den Reparaturverlauf nicht dokumentiert. Daher gibt es diesmal leider nur Fotos vom bereits reparierten Sweater, aber ich hoffe, es ist trotzdem gut zu erkennen, was ich gemacht habe.

Ich wollte die Reparatur so einfach und zeitschonend wie möglich machen und habe mich daher entschlossen, den Armbund umzubiegen und mit der Hand anzunähen.

hier sieht man meine händische Naht

hier sieht man meine händische Naht

Als erstes wird der Sweater umgedreht, wodurch die Innenseite außen zu liegen kommt (siehe Foto oben). Der Armbund wird zur Hälfte Richtung Innenseite (sprich derzeit nach außen) umgestülpt und anschließend mit einem farblich passenden Faden an der Originalnaht vom Bündchen angenäht.

Das ist wirklich einfach und in nur wenigen Minuten erledigt. Das Bündchen ist anschließend zwar nur noch halb so breit, aber dafür so gut wie neu.

mit wenig Aufwand wurde der Sweater gerettet

mit wenig Aufwand wurde der Sweater gerettet

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

es geht auch anders

Marion vom Blog „DIY schwing die Nadel“ hat das Problem viel aufwändiger gelöst und mit einem passenden Stoff neue Bündchen angenäht. Nachzulesen ist ihre Reparaturarbeit im Beitrag „Nikolaus Geschenk“.

Linkparty:


Banner fix itGerne kannst Du bis Ende Jänner 2017 hier Deine Reparaturbeiträge verlinken.

Wer also selbst Beiträge zum Thema „fix it – reparieren ist nachhaltig“ auf seinem Blog veröffentlicht, kann diese hier über „inlinkz“ oder in den Kommentaren verlinken.

Durch Anklicken des Linkbuttons kannst Du sowohl selbst Beiträge verlinken als auch alle verlinkten Beiträge samt Beitragsbild sehen!

Zusätzlich werde ich auf meiner Pinterest-Pinwand „fix it – reparieren ist nachhaltig“ alle Bilder samt Verlinkungen für Dich sammeln. Am Ende des Monats wird das Pinboard auch im Monatsrückblick zu sehen sein.

Das Banner kann gerne auf den eigenen Blog mitgenommen werden. Bitte setze in Deinem Artikel einen Backlink zu diesem Blogbeitrag.

Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

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fix it – Reparieren ist nachhaltig #16

Linkparty Oktober bis 30. November 2016

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ bis Ende November. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats

Von der letzten Linkparty gab es gleich zwei Reparaturbeiträge, die am häufigsten angeklickt wurden.

Ute vom Blog „123-Nadelei“ hat eine wunderschöne Tasche aus einem kaputten Regenschirm upgecycelt. In ihrem Beitrag „Es war einmal ein Schirm…“ sind nicht nur viele Bilder zu sehen, sondern auch eine ausführliche Anleitung zu finden, wie sie die Tasche genäht hat.

Mary vom Blog „Marys Kitchen“ hat einen alten Pullover vor dem Wegwerfen gerettet. Was sie alles machen musste, damit das gelang, kannst Du in ihrem Beitrag „neuer alter Pullover“ lesen.

(c) 123-Nadelei und Marys Kitchen

(c) 123-Nadelei und Marys Kitchen

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Oktober

Täglich grüßt das Murmeltier – schon wieder einmal musste ein Sweater von meinem Sohn repariert werden. Durch seine Leidenschaft zu Skateboards wird seine Kleidung deutlich stärker beansprucht als sonst üblich wie z.B. auch diese Jeanshosenreparatur zeigt.

so ein Skateboard kann ganz schön viel Schaden anrichten

so ein Skateboard kann ganz schön viel Schaden anrichten

In meinem Beitrag „Welchen Wert hat die Arbeit? – Reparaturen“ zeige ich wie ein Sweater, der an den Armen kaputt war, auf recht einfache Weise repariert wurde. Diesmal haben die unteren Seitennähte durch das Tragen vom Board gelitten und das gab mir eine richtige Aufgabe, weil mein Sohn die Vorgabe gemacht hatte, keine Applikation über das Loch zu nähen.

Analyse und Vorbereitung

Nach einigem Nachdenken wurde mir klar, dass es nur eine Möglichkeit gab, ohne Applikation ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ich entschloss mich daher, die beiden Seitennähte zu versetzen, sprich den Sweater ein klein wenig enger zu nähen.

Für das Loch an der Eingriffstasche ist mir jedoch keine andere Lösung eingefallen, als ein wenig zu schummeln. Nach einigem Suchen habe ich eine Jeansjacke mit einem passender Aufnäher an der Innenseite gefunden.

Als erstes habe ich daher die beiden Seitennähe im Bereich der Löcher geöffnet und von der Jeansjacke den Aufnäher abgetrennt.

Vorbereitung für die "Operation"

Vorbereitung für die „Operation“

nicht ganz so schnell genäht wie gedacht

Nach dem Auftrennen der beiden Seitennähe habe ich die beiden Stoffteile so übereinander gelegt, dass die neue Naht weit genug weg vom Loch gesetzt werden konnte. Der überschüssige Stoff wurde nach dem Nähen abgeschnitten und die neue Nahtzugabe geendelt.

fast nicht mehr zu sehen

fast nicht mehr zu sehen

Deutlich schwieriger hat sich jedoch das Aufnähen von der Applikation gestaltet, da ich die Tasche nicht zunähen wollte. Nach einmaligem Auftrennen, weil ich doch etwas Stoff mitgenäht hatte, war aber auch das geschafft.

und schon ist das Teil gerettet

und schon ist das Teil gerettet

Lieblingsteil gerettet

Zuerst war mein Sohn zwar über die kleine Schummelei mit der Applikation etwas bestürzt, letztendlich überwog aber doch die Freude, dass er seinen Lieblingssweater noch eine Weile tragen kann.

Persönlich bin ich mit dem Ergebnis unter den von ihm gemachten Vorgaben sehr zufrieden, denn vor allem bei den Seitennähten ist wirklich kaum noch zu sehen, dass da vorher riesige Löcher waren.

ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden

ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

Linkparty:


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Zusätzlich werde ich auf meiner Pinterest-Pinwand „fix it – reparieren ist nachhaltig“ alle Bilder samt Verlinkungen für Dich sammeln. Am Ende des Monats wird das Pinboard auch im Monatsrückblick zu sehen sein.

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Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

sweater-reparatur-fix-it

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Welchen Wert hat die Arbeit? – Reparaturen

Vor einiger Zeit habe ich mich bereits mit der Frage nach dem Wert der Arbeit auseinander gesetzt.

Seit einigen Tagen denke ich wieder sehr intensiv darüber nach, insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema Reparatur. Anstoß war mein zweiter Besuch beim Repair Cafe in Graz.

Der Sweater hat ein Loch am Ärmel

Der Sweater meines Sohnes ist an beiden Ärmeln durchgewetzt. Nicht weil er so alt, sondern weil mein Sohn begeisterter Skater ist und beim Tragen des Skateboards den Ärmel durchgescheuert hat.

Nachdem der Sweater gerade mal 3 Monate alt und ansonsten noch voll gut ist, konnte ich es natürlich nicht zulassen, ihn wegzuwerfen.

Die Mama wirds schon richten

Nach einigen Diskussionen, welche Art von Reparatur denn akzeptabel wäre, kam die Idee auf, den Ärmel einfach im Bereich vom Loch ein Stück zu kürzen, sprich das Loch einzunähen.

Gesagt getan, das Loch zuerst mit der Nähmaschine gestopft und anschließend ca. 2 cm umgestülpt und abgenäht.

Innenseite: Loch gestopft und abgenäht

Innenseite: Loch gestopft und abgenäht

Nach dem Wenden und bei der Anprobe kam ich noch auf die Idee, eine Ziernaht anzubringen um aus der Not eine Tugend zu machen zumal der Sweater rundherum Ziernähte hat.

Außenseite: rechts meine Ziernaht, links die Ziernaht vom Hersteller

Außenseite: rechts meine Ziernaht, links die Ziernaht vom Hersteller

Damit war das Kleidungsstück gerettet und kann weiter getragen werden.

der reparierte Sweater hält hoffentlich noch lange

der reparierte Sweater hält hoffentlich noch lange

Wie viel würde die Reparatur vom Sweater kosten, wenn man das von einer Änderungsschneiderei machen lassen würde?

Ich habe nach Änderungsschneidereien im Internet gesucht und bin bei der Preisliste auf „Ärmel kürzen“ gekommen, was je nach Anbieter von ab 12,– bis ab 22,– Euro kostet.

Ich habe für die Änderung beim Sweater eine gute halbe Stunde gebraucht. Wenn man berücksichtigt, dass die Änderungsschneiderin Kosten für das Geschäftslokal hat, eventuell Angestellte und dann auch noch Steuern bezahlen muss, ist der Preis aus meiner Sicht durchaus angemessen.

Was wenn man keine DIY-Mama hat?

Der Sweater hat Euro 19,90 gekostet. Wäre jemand, der keine DIY-Mama hat, bereit bei einer Änderungsschneiderei mindestens 12,– Euro zu bezahlen?

Ich glaube wohl eher nicht, denn der Preisunterschied zwischen Reparatur und Kauf eines neuen Sweaters ist so gering, dass der Durchschnittseuropäer wohl lieber einen neuen Sweater kauft.

Das war nicht immer so

Ich kann mich erinnern, dass mein Vater seine Hemden zur Schneiderin brachte, wenn die Manschetten abgewetzt waren. Die Schneiderin hat im Rückenteil ein Stück Stoff entnommen und neue Manschetten, manchmal sogar einen neuen Kragen angenäht.

Damals war es scheinbar so, dass ein neues Hemd deutlich mehr gekostet hat und daher eine Reparatur sinnvoll war.

Der Verfall des Wertes unserer Kleidung

Ich brauche aber gar nicht so weit zurück gehen. Als H & M vor rund 20 Jahren mit der Billigmode nach Österreich kam, blieb allen der Mund offen und man wähnte sich im Paradies.

Bis zu diesem Zeitpunkt war es üblich nur dann neue Kleidung zu kaufen, wenn man etwas gebraucht hat, weil Altes kaputt wurde.

Mit den extremen Billigangeboten, insbesondere im Ausverkauf, sind viele in den totalen Kaufrausch verfallen. Nicht mehr die Frage „brauche ich das wirklich“ sondern nur noch die Aussage „boah ist das billig, um das Geld ist nichts verhaut“ schwirrte im Kopf herum.

Der Kleidung die Wertschätzung zurück geben

Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema „Bekleidung“ geben wir sowohl der Kleidung als auch denjenigen, die die Kleidung herstellen, die Wertschätzung zurück.

Diese Wertschätzung zeigen wir zum Beispiel, wenn wir Nadel und Faden in die Hand nehmen, um kaputte Kleidungsstücke zu reparieren.

Vor allem aber sollten wir bereit sein, einen fairen, angemessenen Preis für Kleidung zu bezahlen und uns nicht von extremen Billigangeboten locken lassen.

Das Repair-Cafe

Wenn man selbst nicht so geschickt mit Nadel und Faden ist bzw. keine Nähmaschine hat, ist der Besuch von einem Repair-Cafe eine alternative Möglichkeit, um das Leben von Kleidungsstücken zu verlängern.

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