Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #5

Das Projekt „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“ steht für mich natürlich auch dieses Jahr wieder am Programm.

Zum Glück hat die Fastenzeit dieses Jahr sehr spät angefangen, es ist schon richtig warm und ich genieße die Ausflüge mit dem Fahrrad. Ich nehme bereits das dritte Mal am Autofasten teil, daher fällt es mir dieses Jahr überhaupt nicht schwer.

Im Grunde ist Autofasten für mich zum Alltag geworden. Meine Autofasten-Tafel ist seit dem letzten Jahr durchgehend am Fahrrad montiert, um mich daran zu erinnern.

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

Hoch lebe das Lastenrad

Marlene zeigt in ihrem Beitrag zur Eröffnung der neuen Linkparty „einfach.nachhaltig.besser.leben“ ihr Lastenrad und erzählt über ihre fahrradintensive Zeit in Dänemark.

Das möchte ich zum Anlass für meinen heutigen Beitrag nehmen.

Fahrradstadt Graz

Graz ist wirklich in vielen Bereichen anders. Besonders freut mich, dass es so viele Initiativen gibt, die sich dem Thema Nachhaltigkeit widmen.

So gibt es unter anderem mittlerweile gleich drei Lastenräder, die man sich gratis ausleihen kann, damit man auch größere Gegenstände problemlos transportieren kann. Nicht alles muss man besitzen, um es zu nutzen!

(c) das Lastenrad Graz

Der Leihvorgang ist sehr unkompliziert über das Internet durchführbar. Zu finden sind die drei Lastenräder auf der Internetseite „das Lastenrad“. Registrierte Mitglieder können über den Kalender freie Termine finden und buchen. Das Lastenrad wird sodann an der jeweiligen Verleihstation, die immer wieder einmal wechselt, abgeholt und anschließend wieder zurück gebracht.

Auch auf Facebook ist das Lastenrad zu finden, wo Du beispielsweise auch Fotos von einem selbst gebauten Lastenrad entdecken kannst.

Noch mehr Infos zum Lastenrad sowie Tipps zu einer möglichen Förderung des Ankaufs (Graz bzw. Steiermark) findest Du auf der Seite „Nachhaltig in Graz“.

Fahrradzustellservice in Graz

Auch immer mehr Firmen zeigen sich umweltbewusst. Unter anderem gibt es in Graz den Kurierdienst bring me, der Einkäufe aus den teilnehmenden Geschäften, welche zuvor telefonisch bestellen wurden, mit dem Lastenrad zustellt.

Fotos vom Grazer Umweltfest

Diese Bilder habe ich am Grazer Umweltzirkus aufgenommen. Ich bin total begeistert von den vielen kreativen Lastenrädern!

Alternative Fahrradanhänger

Eine sehr gute Alternative zum Lastenrad ist der Fahrradanhänger. Wir haben die Möglichkeit, so einen Anhänger an das Fahrrad von Herrn Widerstand anzuhängen und können dadurch auch einmal eine größere Menge transportieren.

Der Fahrradanhänger hat den Vorteil, dass er nicht ständig am Fahrrad dran hängt, sondern an einer Kupplung eingehängt wird. Dadurch kann man das Fahrrad auch ohne Anhänger nutzen.

Unser Anhänger hat eine Plane, sodass er auch weitgehend wetterfest ist.

Mit diesem Fahrradanhänger kann man echt viel transportieren

kleine Transporte mit dem Fahrrad

Wenn man nur Kleinigkeiten mit dem Fahrrad transportieren möchte, dann geht das auch einfacher. Ein Fahrradkorb – wie ganz oben auf dem Foto zu sehen – oder Fahrradtaschen – wie am Fahrrad von Herrn Widerstand zu sehen – nehmen auch eine ganze Menge auf.

Vor allem in die Fahrradtaschen geht wirklich sehr viel rein, obwohl sie auf den ersten Blick so unscheinbar wirken.

Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Die Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben wurde heute mit einem Beitrag von Marlene neu eröffnet.

Sie zeigt darin ein Foto von ihrem Lastenrad und erzählt, dass man Lastenrad sogar selber bauen kann. Ich lade Dich daher sehr herzlich zum Beitrag #EiNaB 20: Hoch lebe das Lastenrad! ein.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Vorstellung: Das Gramm

Graz bekommt einen Unverpacktladen

Bald kann man in Graz unverpackt einkaufen, denn im Frühjahr diesen Jahres wird der erste gänzlich verpackungsfreie Lebensmittelladen in Graz eröffnet werden.

“Das Gramm” soll er heißen, weil man hier seine Lebensmitteleinkäufe grammgenau auf den eigenen Bedarf abstimmen kann. Das spart neben Einweg-Verpackungs-Müll auch noch Lebensmittelabfälle.

die Waage als Symbol für "das Gramm"

die Waage als Symbol für „das Gramm“

Müll reduzieren beim Einkauf

Für den Einkauf bringt man entweder eigene Behälter mit oder leiht bzw. kauft sich diese im Geschäft. Die Gefäße werden zuerst an der Kasse abgewogen und mit der Tara versehen, welche danach selbstverständlich wieder abgezogen wird.

Und für ganz Spontane wird es auch Papiersackerl geben, die man beim nächsten Einkauf selbstverständlich wieder mitbringen kann.

was wird es zu kaufen geben?

Neben saisonalem Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukten, Fleischwaren, Tee, Kräutern, Gewürzen und frischem Brot werden auch Getreide und Getreideprodukte sowie Hülsenfrüchte verkauft werden.

Ergänzend dazu soll es eine Müsli- und eine Snackecke sowie Flüssiges wie z.B. Säfte, Bier, Wein, Essig, Öl u.ä. sowie Haltbares wie Marmelade und Honig geben.

auf dem Gruppenfoto ist ein Teil des Teams rund um "Das Gramm" zu sehen

auf dem Gruppenfoto ist ein Teil des Teams rund um „Das Gramm“ zu sehen

aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Neben dem Verkauf von Lebensmitteln will das engagierte Team rund um „das Gramm“ auch heiße und kalte Getränke sowie einen Mittagsteller anbieten.

Hier werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Anstatt Obst und Gemüse bei Herannahen des Verfallsdatums wegwerfen zu müssen, wird es zu Eintöpfen, Suppen, Currys, Aufläufen und Quiches verkocht bzw. das Obst zu Smoothies gemixt.

schon bald wird hier "Das Gramm" zu finden sein

schon bald wird hier „Das Gramm“ zu finden sein

wo?

Das Geschäft wird sich an einem Radweg und mit Blauzonen-Parkmöglichkeiten vor der Haustüre in der Innenstadt von Graz befinden. Für die warmen Monate ist auch ein kleiner Gastgarten eingeplant.

Edit 16.2.2016

Der Knackpunkt der Finanzierung wurde erreicht und so konnte heute mit großer Freude die offizielle Anschrift bekannt gegeben werden.
„Das Gramm“ wird in die Neutorgasse 7, ganz in der Nähe von Hauptplatz und Hauptbrücke, einziehen.

Die Personen hinter dem Projekt

Verena Kassar und Sarah Reindl (v.l.n.r.)

Verena Kassar und Sarah Reindl (v.l.n.r.)

Verena Kassar und Sarah Reindl wollen mit ihrem geplanten Unverpacktladen etwas Gutes von früher ins Jetzt zu holen und das Kostbare von Lebensmitteln begreifbar zu machen.

Lebensmittel sind wertvoll, ein Schatz, der von großen Ketten und Konzernen auf eine Weise dargestellt wird, die nicht mit ihren Wertvorstellungen zusammenpasst.

„Das Gramm“ soll auch ein Zeichen für selbstbestimmten Konsum sein und Einkaufen mit Hirn ermöglichen.

Startnext

Das ganze Projekt befindet sich gerade in der Finanzierungsphase, welche mittels Crowdfunding abläuft. Alle Infos dazu sind auf „Start next“ zu finden.

der Konsument hat die Macht

Ich betone es immer wieder in meinen verschiedenen Beiträgen, dass der Konsument die Macht hat. Diesmal ganz unmittelbar, denn wer unverpackt einkaufen will, der kann durch die Unterstützung von „das Gramm“ ein Zeichen setzen.

Durch den Kauf von u.a. Einkaufsgutscheinen über „Start next“ wird dieses sehr ambitionierte Unternehmen vorfinanziert, um auch ein Stückchen Unabhängigkeit von den Banken zu erreichen.

Und Du kannst morgen mit dem Geld einkaufen gehen, das Du heute zur Verfügung gestellt hast. Drei Fliegen mit einer Klappe – gut für Dich, für die Umwelt und für „das Gramm“.

Weil ich mich sehr darüber freue, dass es künftig einen Unverpacktladen in Graz geben wird, habe ich gleich am zweiten Zeichnungstag ein Paket Einkaufsgutscheine erworben.

Linktipp:

Homepage „Das Gramm“
„Das Gramm“ auf Facebook
„Start next“

start next

Mit diesem Beitrag möchte ich auf meine Art dieses tolle Projekt unterstützen, damit es in Zukunft noch mehr Möglichkeiten gibt, in Graz unverpackt einkaufen zu gehen.

Alle Bilder wurden von „Das Gramm“ zur Verfügung gestellt, das Copyright liegt bei Tinksi.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog „foolfashion“ durchgeführt. Weiters verlinkt zu ANL.


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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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Re-Use boomt! [Impressionen von der Re-Use Konferenz 2016]

Der bewusste Umgang mit den Dingen ist ein Thema, das auf meinem Blog schon seit langem sehr viel Raum einnimmt, da mir das Thema wirklich sehr am Herzen liegt.

Re-Use und Reparieren sind die zentralen Punkt für mich und daher war klar, dass ich unbedingt mit dabei sein will, wenn auf einer Konferenz innovative Projekte gezeigt werden.

LogoIch möchte Dich natürlich nicht mit vielen Fakten langweilen und daher wird es keine chronologische Aufzählung geben, wer worüber gesprochen hat. Wer das doch möchte kann im Internet nachlesen. Auf der Seite der Arge sind die Fakten sowie alle Präsentationen, Links und Bilder zu finden.

Weiterverwendung der Dinge

Übergeordnetes Thema der Konferenz war die Abfallvermeidung aus der Perspektive der Abfallwirtschaft. Trotzdem möchte ich gleich vorweg ein Thema heraus greifen, das am Ende bei der Podiumsdiskussion besprochen wurde.

Re-Use ist nicht nur ein Thema der Abfallwirtschaft sondern findet lange davor in vielen Bereichen statt.

Das fängt damit an, dass sich jemand entschließt ein Ding weiter zu verwenden, statt sich etwas Neues zu kaufen, geht weiter mit der Hose, die vom älteren Geschwisterkind an das jüngere „vererbt“ wird und endet noch lange nicht damit, dass ich ein bereits gelesenes Buch an die Freundin verschenke.

Daneben gibt es sowohl den realen als auch den Internet-Flohmarkt, um alte Sachen zu verkaufen und ich kann Dinge persönlich oder über einen Kostnixladen bzw. eine Givebox verschenken. Aber auch Tauschkreise sowie Tauschpartys boomen derzeit und auf Facebook sind Gruppen wie „share und care“ zu finden.

Aber egal ob entgeltlich oder unentgeltlich, das alles ist re-use und trägt zur Abfallvermeidung bei.

Und auch die Möglichkeit des Leihens fällt meiner Meinung nach in diesen Bereich hinein, immer mehr Leihläden werden eröffnet wie z.B. der AllerLeihladen Graz oder Leila Wien, worüber ich bereits berichtet habe.

Impressionen
wenn etwas kaputt geht

Dem Bereich der Abfallwirtschaft nähern wir uns, wenn ein Ding kaputt wird und dadurch nicht mehr verwendet werden kann. In vielen Fällen ist das Reparieren angeblich nicht mehr wirtschaftlich und daher wird im Handel vielfach empfohlen, das defekte Gerät gleich auszutauschen.

Da sind wir natürlich gleich bei meinem Lieblingsthema angelangt und ich war auf den Vortrag von Lars Gauster, der das „Gauster-Haus“ leitet besonders gespannt.

Am meisten fasziniert hat mich, dass Lars einen Reparaturbetrieb führt, damit sein Geld verdient und gleichzeitig der Mitbegründer vom örtlichen Repair-Café ist. Aber nicht nur das, auf Facebook veröffentlicht er jede Menge Reparaturvideos, die anleiten, wie man es selbst machen kann. Ist das nicht genial?

viele interessante Referate wurden gehalten

viele interessante Referate wurden gehalten

Wie so ein Repair-Café abläuft, kannst Du übrigens in meinem Beitrag über das Repair-Café Graz nachlesen.

Die Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ ist ja auch so eine Art virtuelles Repair-Café, nur dass es bei mir halt keine Kaffee gibt. Dafür habe ich mittlerweile weit über 100 Anleitungen gesammelt, wie man etwas reparieren kann. Alle Bilder samt Verlinkungen sind auf meiner Pinterest-Pinwand zu finden.

Vorbereitung zur Wiederverwendung

Grundsaetze der AbfallwirtschaftSo heißt jene Stufe in der Abfallwirtschaft, die neben der Vermeidung (die nicht nur beim beim Einzelnen stattfindet!), als die wichtigste gesehen wird.

Das ist nun auch das zentrale Thema der Konferenz und es werden viele „best practice“ Beispiele vorgestellt. Gezeigt wird u.a. das Konzept der Re-Use-Zentren in Flandern, über die Anne Vandeputte mit großer Begeisterung spricht, aber auch der Re-Use-Shop in Leoben sowie der 48er Tandler (Tandler = Händler) in Wien sind gute Beispiele für eine sehr gelungene Umsetzung von Re-Use.

Graz hat ausgesprochen engagierte Projekte entwickelt, um das Sammeln von gebrauchsfähige Gegenstände zu erleichtern. Auf der einen Seite gibt es die „Re-Use-Box“ (siehe Bild ganz oben) und andererseits wurde der „Re-Use Friday“ eingeführt, wo man gebrauchsfähige Gegenstände abgeben kann, die von „BAN“ im „Re-Use Shop“ verkauft werden. Der Besuch des Sammelzentrums sowie des Verkaufsshops von BAN war auch Teil meiner Ausbildung als Abfallberater, der Bericht über diese Exkursion ist schon fertig und wird demnächst veröffentlicht werden.

Wichtig ist natürlich, dass es auch Menschen gibt, die sich für die Dinge interessieren und diese dann im Re-Use-Shop kaufen. Von Franziska Howorka, die den 48er Tandler vorgestellt hat, wurde ein Video gezeigt, in dem Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird – sogar der Bürgermeister von Wien und andere Prominente gehen in den Re-Use-Shop einkaufen.

es geht noch deutlich mehr

Aber bei der Abfallvermeidung geht es nicht nur darum gebrauchsfähige Gegenstände weiterzugeben sondern auch Dinge mit einem leichten Defekt vor dem Müll zu bewahren. Dazu wurden neue sehr innovative Konzepte entwickelt. Unter anderem werden von „BAN“ Gegenstände repariert, bevor sie weiter gegeben werden, aber auch Upcycling ist eine viel genutzte Möglichkeit. In meinem Beitrag „Impressionen vom GrazerUmweltZirkus 2015“ sind zwei Collagen von den vielen Upcyclingprojekten von BAN zu sehen.

Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag von Sepp Eisenriegler „OREG – Optimales Ressourcenmanagement von Elektro-Geräten“. Nachhaltig in Erinnerung geblieben ist mir die Aussage über die Sinnhaftigkeit ein funktionierendes Elektrogerät wie z.B. eine Waschmaschine zu ersetzen, weil das neue eine (angeblich) bessere Energieeffizienz hat.

Über 50% der Umweltbelastung durch ein Elektrogerät entsteht bei der Herstellung desselben und diese muss zur Verbrauchsbelastung hinzugerechnet werden. Daraus ergibt sich folglich, dass es sinnvoll ist ein Gerät so lange wie möglich zu nutzen, da sich dadurch die Gesamtbelastung der Umwelt automatisch reduziert.

Als Maßnahme dazu wird das mobile Sammelzentrum vorgestellt. Mit diesem Containerwagen werden Elektrogeräte gesammelt, die serviciert, nötigenfalls repariert und danach weiter verkauft werden. Nicht nur der Umwelt ist gedient, es werden auch Arbeitsplätze für den zweiten Arbeitsmarkt geschaffen, wie das übrigens auch bei anderen Projekten wie z.B. „BAN“ der Fall ist.

die mobile Elektrogerätesammlung

die mobile Elektrogerätesammlung

Speziell bei Geräten wie PCs, wo sich die Technik rasch weiterentwickelt und oftmals der Anlass für einen Austausch derselben ist, kann durch entsprechende Projekte sehr viel bewegt werden. Altgeräte von Firmen werden überarbeitet und für die Weitergabe aufbereitet. Verwendung finden sie in Schulen und anderen sozialen bzw. gemeinnützigen Organisation. Oder sie werden im Re-Use-Shop angeboten, wodurch sich eine sehr einfache Möglichkeit ergibt, einen ökologisch nachhaltigen PC zu erwerben. Auch dazu wird es demnächst einen Bericht von einer meiner Exkursionen zur Firma Compuritas geben.

nachhaltiges Buffet

Die Gäste der Konferenz wurden mit einem großartigen, sehr nachhaltig gestalteten Buffet vom Catering der Firma „Tischlein deck dich“ versorgt. Abgesehen davon, dass es hervorragend geschmeckt hat, wurde ich davon überrascht, dass die Reste vom Vormittagsbuffet auch beim Mittagessen angeboten wurden und auch der Nachmittagskuchen durch übrig gebliebene Brötchen ergänzt wurde. Zwischenzeitig gekühlt konnten sie danach hübsch angerichtet wieder angeboten werden.

nicht nur optisch ein Genuss

nicht nur optisch ein Genuss


Natürlich wurde auf Einweggeschirr verzichtet und das „hauseigene“ Geschirrservice von der Aktion „G’scheit feiern“ verwendet. Die Getränke wurden aus wieder befüllbaren Glasflaschen angeboten.

Auf die Nachfrage nach den dennoch möglichen Resten vom Buffet wurde mitgeteilt, dass auf keinen Fall etwas weg geworfen sondern alles weitergegeben wird.

Upcycling-Geschenke

Jeder Gastredner hat ein Geschenk erhalten, das von den Mitarbeitern von „BAN“ angefertigt wurde. Verwendet wurden dazu Holzreste aus anderen Upcycling-Projekten und die Glaskuppel stammt von Weingläsern aus dem Geschirrservice von „G’scheit feiern“. Immer wieder gehen einiges Stile von den Weingläsern kaputt und dadurch können zumindest die Oberteile der Gläser weiterverwendet werden. Eine wirklich geniale Idee finde ich!

Aufmerksam machen möchte ich auch auf den Spruch, der auf dem Upcycling-Objekt auf sehr kreative Weise geschrieben steht „If not now then when“ als Motto für die Konferenz.

Verpackt wurden die Geschenke in Hüllen von alten Schallplatten, die sonst zu Müll werden würden, denn die Schallplatten selber dienen einem anderen Upcycling-Projekt.

verpackt in Hüllen von alte Schallplatten

verpackt in Hüllen von alte Schallplatten

Podiumsdiskussion

Abgerundet wurde der sehr dichte Konferenztag – was sich auch in der Länge dieses Beitrages widerspiegelt – mit einer Podiumsdiskussion, woran unter anderem Sandra Krautwaschl (links im Bild) teilgenommen hat. Leider war der zeitlich geplante Rahmen bereits weit überschritten und das Publikum entsprechend müde und ausgedünnt.

die Gäste der Podiumsdiskussion

die Gäste der Podiumsdiskussion

Alles in allem war es ein Tag, der sehr viel Hoffnung gemacht hat, denn es wird wirklich sehr viel auch von öffentlicher Hand getan, um Müllbewusstsein zu schaffen und die Menge an Abfällen zu reduzieren.

Gezeigt wurde vor allem auch, dass Re-Use keinesfalls eine Konjunkturbremse ist, sondern im Gegenteil Arbeitsplätze schaffen kann.

Das war für mich eine sehr wichtige Information, da beim Thema Müllvermeidung, Reduzieren, Konsumauszeit etc. immer wieder damit argumentiert wird, dass es der Wirtschaft schade. Es handelt sich jedoch vielmehr um ein Umlageprinzip, das Geld wird anders verwendet bzw. kann man es auch so sehen, dass durch meine Arbeitszeitreduktion sogar ein neuer (Teilhzeit-)Arbeitsplatz frei wird.


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Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty gerade auf meinem Blog durchgeführt.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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Ein Herz für Brustkrebspatientinnen

Gabi vom Blog „made with Blümchen“ hatte anlässlich des ersten Blog-Geburtstages zum Herzkissen nähen in Graz eingeladen.

Da habe ich nicht zwei Mal nachgedacht und die Einladung sehr gerne angenommen. Es ist mir ein ganz besondere Anliegen, dieses fantastische Projekt zu unterstützen und ganz besonders habe ich mich gefreut, dass auch Daniela vom Blog „Green Bird“ mit dabei war. Fast ein kleines Bloggertreffen kann man sagen!

Bilder und Infos sind auch im Beitrag von Gabi „Bericht vom Herzkissen nähen“ zu finden.

viele wunderschön Upcycling-Herzen sind entstanden

Am 16.1.2016 war es dann so weit, gemeinsam mit vielen anderen Frauen, die alle ebenfalls mit Feuereifer mit dabei waren, wurden aus Stoffresten und nicht mehr benötigter Bettwäsche Herzkissenhüllen für den Verein Herzkissen genäht.

der Kreativität wurde viel Freiraum gelassen

der Kreativität wurde viel Freiraum gelassen

Ein Teil der Frauen hat zugeschnitten und die anderen haben genäht. Mit großer Begeisterung wurden die verschiedenen Stoffe kombiniert und immer wieder neue kreative Herzkissen zusammen gestellt.

So sind in nur 5 Stunden rund 150 neue Herzkissenhüllen entstanden, die am nächsten Tag der Obfrau vom Verein Herzkissen, Karoline Zwetti, übergeben werden konnten.

viele neue Herzkissen für den Verein Herkissen

viele neue Herzkissen für den Verein Herkissen

Der Verein Herzkissen

Der “Verein zur Herstellung von Herzkissen für BrustkrebspatientInnen”, Kurzbezeichnung “Verein Herzkissen” wurde im April 2012 von Dr. Karoline Zwetti und Dr. Monika Lierzer gegründet.

Besonders schön war, dass die beiden an diesem Tag zu Besuch kamen und einige Zeit mit den eifrigen Näherinnen verbracht haben.

Bei einem reichhaltigen Wastecooking-Buffet gab es die Gelegenheit ein wenig miteinander zu plaudern.

Was ist ein Herzkissen?

Herzkissen werden unter der Achsel getragen und unterstützen brustoperierte Frauen durch ihre spezifische Form und Füllung. Ziel des Vereins ist es, jeder Brustkrebspatientin, die Bedarf hat, ein solches Herzkissen zu schenken

Die Idee der Herzkissen (heart-pillows) wurde 2006 von der dänischen Krankenschwester Nancy Friis-Jensen aus Amerika nach Europa gebracht.

Herzkissen werden bereits in vielen Ländern auf onkologischen Stationen eingesetzt.

Auch in Deutschland gibt es in vielen Städten Zusammenschlüsse auf Vereinsbasis um Herzkissen für Brustkrebspatientinnen zu nähen.

Linktipp:

Homepage „Verein Herzkissen“
Herzkissenprojekte in Deutschland

Wieso ein Herzkissen?

Unter dem Arm getragen
* passt es sich genau dem Körper an
* lindert Wund- und Narbenschmerzen nach einer Operation
* schützt vor unangenehmen Druck (z.B. Autogurt) und Stößen
* lindert Schulterverspannungen
* stützt den Körper bei Husten und Niesen
* ist Symbol für emotionale Unterstützung, Trost & Freude

Wie entstehen die Herzkissen?

Die Kissen werden von engagierten Frauen ehrenamtlich genäht. Verwendet wird dafür der Originalschnitt von Nancy Friis-Jensen. Die Kissen sind mit antiallergischen, hochbauschigen Polyesterfaserbällchen gefüllt.

Der Bezugstoff ist aus hautfreundlicher Baumwolle. Die Herzkissen können mit 60 Grad in der Maschine gewaschen werden.

Die Tätigkeit des Vereins wird durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert.

Diese Kissen werden nur verschenkt

Die Herzkissen kann man nicht kaufen, sie werden verschenkt. Daher gefällt mir das Projekt „Herzkissen“ ganz besonders gut und ich möchte Frau Dr. Zwetti und ihr engagiertes Team unbedingt auch weiterhin unterstützen.

Herzkissen1


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Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty gerade auf meinem Blog durchgeführt.

Weiters verlinkt zu Create in Austria, Upcyclinglinkparty und happyrecycling

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Vorstellung: AllerLEIHLaden Graz

Leihen statt kaufen

AllerLEIHLogoAngeschafft, einmal genutzt und nie wieder angerührt?

Viele kennen das Problem: Alltagsgegenstände werden gekauft, vielleicht auch nur für einen bestimmten Zweck einmalig gebraucht und verstauben dann in den eigenen vier Wänden.

Der AllerLEIHLaden Graz als Plattform des Teilens und Tauschens möchte diese Staubfänger anderen Menschen zugänglich zu machen. Gegenstände können hier geteilt, getauscht und immer wieder von denen, die sie gerade wirklich benötigen, genutzt werden.

so sieht der AllerLEIHLaden von außen aus

so sieht der AllerLEIHLaden von außen aus

Wer kann mitmachen?

Voraussetzung ist eine Vereinsmitgliedschaft und ein damit verbundener, frei wählbarer Mitgliedsbeitrag ohne festgesetzte Mindesthöhe. Das Ausleihen selbst ist gratis.

das engagierte Team vom AllerLEIHLaden

das engagierte Team vom AllerLEIHLaden

Weiterverwenden statt Wegwerfen

Die angebotenen Gegenstände werden als Sachspenden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern an das Projekt übergeben. Von Alltagsgegenständen wie Werkzeug und Haushaltsartikeln bis hin zur Grundausstattung für die nächste Europareise offeriert der AllerLEIHLaden Graz ein breitgefächertes Sortiment an bunt durchmischten Gegenständen, die darüber hinaus anregen, Neues zu probieren.

Leihen statt kaufen ist eine ressourcenschonende Möglichkeit, Dinge zu verwenden. Nicht alles muss man besitzen um es zu benutzen, das entlastet die Umwelt weil weniger produziert wird und die Ressourcen daher geschont werden.

Damit ist der AllerLEIHLaden auch Teil der „6 R-Regel“ im bewussten Umgang mit Dingen („reuse“).

allerLEIH Nützliches in den Regalen

allerLEIH Nützliches in den Regalen

Müll reduzieren mit dem AllerLEIHLaden

Der ökologische Ansatz ist im Prinzip der gleiche wie bei einem Kostnixladen, nur dass der AllerLEIHLaden noch einen Schritt weiter geht.

Das, was im AllerLEIHLaden im Regal liegt, gehört quasi allen Mitgliedern gemeinsam. Das funktioniert natürlich nur mit Dingen, die selten verwendet werden wie z.B. eine Bohrmaschine oder ein Fondue-Set.

das Leihcafé

jeden Freitag im AllerLEIHLaden

jeden Freitag im AllerLEIHLaden

Seit kurzem wurde die Idee des Leihcafé unmgesetzt. Jeden Freitag öffnet der AllerLEIHLaden nicht nur seine Regale. Bei einem guten Schluck Kaffee kommen Menschen zusammen, um sich auszutauschen und bei der Gelegenheit z.B. das passende Spiel für das Wochenende auszuborgen.

Vorerst handelt es sich um einen Probelauf im Oktober. Ich hoffe, dass ganz viele Menschen dieses Angebot annehmen und dass es sich zur Dauereinrichtung entwickeln kann.

Linktipp:

AllerLEIHLaden Graz

Der AllerLEIHLaden Graz befindet sich im Büro der Nachbarschaften, ein von der Stadt Graz finanziertes Nachbarschaftszentrum in der Kernstockgasse 20, 8020 Graz, als eigenständiges Projekt.

Infoflyer

noch mehr Leihläden:

Leila Wien
Leila Wien auf Facebook
Leila Berlin
fairleihen (virtueller Leihladen)


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Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie
schenken und beschenkt werden
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Leihladen Leila

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Ich danke dem Team vom AllerLEIHLaden sehr herzlich, dass ich die Bilder für meinen Blogbeitrag nutzen darf. Die Rechte aller Bilder liegen beim AllerLEIHLaden.


Crowdfunding und Verlosung: „Das Netzwerk“

Foto: (c) Taya Zul

Foto: (c) Taya Zul

Vor einigen Tagen habe ich ein Mail von Taya Zul bekommen, die mich auf ihr Herzensprojekt, den Kurzfilm „Das Netzwerk“ aufmerksam machen wollte.

Derzeit versucht Taya Zul gerade das Geld für den Film mittels Crowdfunding aufzutreiben.

Der Mindestbetrag ist bereits zusammen gekommen, das bedeutet dass der Film auf jeden Fall gedreht werden kann. Alles, was jetzt noch dazu kommt, wird die Qualität des Films heben und ein freieres Arbeiten ermöglichen.

„Das Netzwerk“

Das Netzwerk ist ein bewusstseinsrevolutionärer Kurzfilm der Mannheimer Nachwuchs-Regisseurin Taya Zul, die in ihrem Film versucht, die strukturelle Angst vor Eigeninitiative und Freiheit, in der die Menschheit gefangen zu sein scheint, zu lösen.

Im Mittelpunkt steht eine Bloggerin, die über Ernährungsthemen schreibt und versucht sich mit ihrer Leidenschaft selbständig zu machen. Zuerst erfolgreich beginnt das Projekt an einem Chip zu scheitern, der das Bargeld abschafft. Mit Hilfe von ihrem Netzwerk versucht sie dagegen Widerstand zu leisten.

Alle Informationen zum Crowdfunding sind hier zu finden.



Hinter dem Projekt stehen die Filmproduktionsfirma Taya Zul Productions & Screenwriting und Filmschaffende aus ganz Deutschland.

Regisseurin und Drehbuchautorin Taya Zul dreht mit diesem Film ihren ersten Kurzfilm. Die Absolventin der Kommunikationswissenschaften hat durch die Entwicklung des Drehbuchs ihr eigenes Leben auf den Kopf gestellt, um sich ihrer eigentlichen Leidenschaft, der Entwicklung von Filmen, hinzugeben.

Kameramann Dominik Baum unterstützt sie bei ihrem Projekt mit Herzblut. Bei seinem letzten Filmfestival hat er gemeinsam mit Taya Zul den Preis der besten Kamera erhalten.

Mit diesem Film soll auch talentierten Nachwuchsschauspielern die Möglichkeit geben werden, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und ihn als Sprungbrett für ihren beruflichen Erfolg zu nutzen.

Finanzierung über Crowdfunding

Budgetiert wurde für diesen Low-Budget-Film ein Gesamtbetrag in Höhe von rund 1.500,– Euro. Sollte ein höherer Betrag zusammen kommen, wird dieser in die Postproduktion investiert. Zusätzlich könnte den Schauspielern ein Ersatz für die Fahrkosten bezahlt werden.

Neben dem Crowdfunding werden auch Eigenmittel aufgewendet. Der Film wird bei sämtlichen Kurzfilmfestivals in Deutschland beworben.

Eine Möglichkeit der Unterstützung im Crowdfunding ist mit einem Betrag von 10,– Euro bereits jetzt ein Download vom Film zu kaufen.

Es wird bereits gedreht!

Die ersten Drehtage laufen bereits, auf Facebook gibt es schon die ersten Fotos davon zu sehen.

Hier kannst Du einen schönen Einblick hinter die Kulissen von dem Film bekommen. Jeder einzelne Drehtag wurde bisher dokumentiert.

Ein Filmdownload als Geschenk

Taya Zul möchte dafür, dass ich diese Informationen auf meinem Blog teile, einem meiner Leser ein Filmdownload als Geschenk machen.

Wenn Dich der Film interessiert und Du gerne einen Download gewinnen möchtest, dann schreibe mir das bitte im Kommentar.

Unter allen Kommentaren, die bis 5.5.2015 abgegeben werden und an dem Film Interesse bekundet haben, werde ich dieses Geschenk verlosen.

Der Gewinner wird von mir persönlich per Mail verständigt sowie hier in diesem Beitrag veröffentlicht.

Linktipp:

Taya Zul auf Facebook
Startnext Crowdfunding „Das Netzwerk“

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Kekse backen für einen guten Zweck

Im Oktober 2012 hat Sabine Zettl die Aktion „Kekse backen für Kinder“ ins Leben gerufen, welche dieses Jahr schon zum dritten Mal stattfindet.

Das Projekt hat bereits im ersten Jahr sehr großen Anklang gefunden und Frau Zettl konnte mit ihren Helfern viele Familien mit Kindern, Alleinerziehende und andere bedürftige Menschen mit Keksen versorgen. Auch medial tat sich einiges – ein deutsches Online Magazin brachte ein Interview darüber und auch auf Radio Steiermark erschien ein Interview.

Mein Ziel war es letztlich auch, dass sich das Projekt quasi „verselbstständigt“ und sich alle angesprochen fühlen, die zu viele Kekserl gebacken hatten oder helfen wollten.

Wichtig war und ist mir, dass KEIN Geld damit eingenommen wird, es geht nur um das Miteinander und darum jemand anderen eine Freude zu bereiten. Kulinarisch ist das meist sehr leicht möglich, daher sind Kekserl die „Währung für das Miteinander“.
(Sabine Zettl)

Wer kann sich beteiligen?

Alle Personen, Institutionen, Schulen, Vereine etc. also somit alle, die kein Geld, sondern einfach eine Portion selbst gebackene Kekse spenden wollen, sind willkommen.

In Graz wird diese Aktion von Frau Zettl selbst organisiert und in Graz Umgebung können im Kostnixladen Kekspackerl abgegeben werden.

Jeder kann mitmachen, diese Aktion ist an keinen Ort gebunden

Nicht nur in Graz und Umgebung können Kekse an Bedürftige verschenkt werden und es braucht auch keine Organisation dazu. Jeder kann mitmachen und sich an der Aktion „Kekse backen für einen guten Zweck“ beteiligen.

Du backst einfach ein paar Kekse mehr und verpackst sie liebevoll in eine Keksdose oder in ein großes Marmeladeglas und dann verschenkst Du dieses Kekspackerl.

Wer bekommt die Kekse?

Am besten schenkst Du Dein Kekspackerl an eine Familie, die sich keine Kekserl für ihre Kinder leisten kann.

Aber auch alle anderen Menschen, die sich Kekserl wünschen, diese sich aber aus finanziellen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst backen können, könnten mit Deiner Hilfe beschenkt werden.

Das Miteinander zählt

Die „Kekserlbackaktion“ ist ein rein privates Projekt, das weder mit Geld noch mit Spenden in Berührung kommt – lediglich die Kekse und das Miteinander zählt!

Hier ein Videobeitrag aus dem Vorjahr:



weiterführende Informationen:

Kekse backen für eine guten Zweck – Blog „Die Zettl“
Die Keksbackaktion in den Medien – Blog „Die Zettl“
Kekse backen für eine guten Zweck – Facebookgruppe
Veranstaltung „Kekse backen für eine guten Zweck“ auf Facebook
Kekse backen für einen guten Zweck mit dem Kostnixladen Gratkorn

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Vorstellung: Irmi’s Jacken

anziehende Unikate aus Recyclingmaterial

Sweatshirts, T-Shirts, Pullover oder ähnliche Kleidungsstücke werden von Irmi Langecker zu einzigartigen Unikaten im peppigen Design umgenäht.

Jede Jacke ist damit ein absolutes Unikat und wird auf die Vorlieben der künftigen Trägerin maßgeschneidert. Man kann auch gerne ehemalige Lieblingsstücke, die inzwischen die eine oder andere Macke bekommen haben, bei Irmi abgeben und daraus entsteht dann etwas ganz Neues.

Jede Jacke ist ein Unikat

Jede Jacke ist ein Unikat

Motivation

Für Irmi Langecker ist es schön zu sehen, dass heute das Handwerk wieder seine Wertschätzung bekommt und sie selbst mit ihrer Lieblingstätigkeit dazu beitragen kann.

Viel zu viel beinahe uniforme Kleidung, als Massenware unter fragwürdigen Umständen produziert, wird heute gekauft. Die Kleidung hat durch die extrem niedrigen Preise ihren Wert verloren, weshalb natürlich auch viel davon wieder sehr rasch in der Altkleidersammlung landet.

Auch diese Kleidungsstücke wurden einmal von jemandem genäht und Rohstoffe dafür verwendet. Irmi Langecker ist es ein besonderes Bedürfnis, aus diesen Kleidungsstücken etwas Neues zu schaffen um dadurch diesen ausgedienten Stücken zu neuer Wertschätzung zu verhelfen. Gleichzeitig ist das natürlich ein umweltschonendes Projekt, da keine weiteren Rohstoffe verbraucht werden.

Noch ein Schritt weiter gedacht

Anfangs hat sich Irmi die Frage gestellt ob es legitim ist, alte Kleidung einfach zu zerschneiden. Wird dadurch bedürftigen Menschen etwas weg genommen? Oder ist es gar eine richtige Verschwendung aus 5-7 Kleidungsstücken ein einziges zu fertigen?

Das kann jedoch mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden, denn zerschnitten wird hauptsächlich Kleidung, die so nicht mehr getragen werden kann, weil sie kleine Fehler hat wie z.B. Flecken oder Risse oder kleine Löcher.

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3 Fragen an Irmi Langecker:

Wie bist Du zu dieser kreativen Tätigkeit gekommen?

Nach meiner Ausbildung an der Fachschule für Damenkleidermacher an der Modeschule der Wiener Herbststraße hat es mich für viele Jahre in meinen zweiten Beruf, der Bürokauffrau verschlagen.

Die Konfektionsware überschwemmte den Markt und man musste sich fast dafür schämen, selbstgenähte Kleider zu tragen und nicht die fertige Massenware, daher sah ich damals keine Zukunft in der Modebranche.

Nach nunmehr vielen Jahren vor dem Computerbildschirm ist es mir wieder ein großes Bedürfnis, etwas Materielles zu schaffen und so besann ich mich meiner großen Leidenschaft, dem Nähen. Es ist mir ein Anliegen, etwas ganz besonderes aus Stoffen zu schaffen und das auch noch nachhaltig und umweltschonend, womit der Gedanke Re/Upcycling entstand.

Woher kommen die verwendeten Altkleider?

Ich bekomme meine Altkleider meist von lieben Freundinnen und Kundinnen, sortiere diese nach Tragbarkeit, gebe diese gerne direkt an Menschen, die sie brauchen weiter und verarbeite den Rest zu meinen Irmi-Jacken. Für einige Jacken verarbeitete ich schon so manches Lieblingsstück der späteren Besitzerin, was so nicht mehr tragbar war. Damit bleibt die Erinnerung lebendig.

Was ist das Besondere an Deinen Jacken?

Am liebsten fertige ich die Irmi-Jacke speziell für die künftige Trägerin an. Dafür möchte ich sie gerne persönlich kennenlernen. Wenn das aufgrund der Distanz nicht möglich ist entsteht der Gedankenaustausch telefonisch oder per E-Mail, weshalb es auch keinen Online-Verkauf meiner Jacken gibt.

In diesem Gespräch oder in dieser E-Mail plaudern wir über die Vorlieben, Lieblingsfarben und Vorstellungen. Ich erkläre die verschiedenen Techniken, dann brauche ich noch einige Maße und los geht es.

Wenn gewünscht, können alte Kleidungsstücke für die Anfertigung zur Verfügung gestellt werden.

Nach einer Produktionszeit von ca. 4-5 Wochen ist diese wirklich sehr spezielle Jacke für die spezielle Besitzerin fertig.

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Quelle der Bilder: Irmi’s Jacken.

Homepage:
Irmi’s Jacken

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Restl Festl – Graz isst auf!

Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung

In Österreich landen jährlich über 150.000 t Lebensmittel im Müll, weltweit gehen ca. 30% aller Lebensmittel entlang der Wertschöpfungskette verloren. Angesichts dieser erschreckenden Zahlen und inspiriert von Feeding the 5000 wurde die Idee vom „Restl Festl – Graz isst auf!“ geboren.

Freitag, 17.Oktober 2014, 10-16 Uhr
Graz, Innenhof Minoritenkloster, bei jedem Wetter

Logo_Restlfestl_ ist eine informations- und bewusstseinsbildende Veranstaltung zum Thema Lebensmittelverschwendung, die im Rahmen einer interdisziplinären Lehrveranstaltung an der Universität Graz von insgesamt 23 Studierenden der Studienrichtung Umweltsystemwissenschaften in Zusammenarbeit mit Experten und Expertinnen vom Umweltamt der Stadt Graz, dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung sowie der ARGE Abfallvermeidung GmbH organisiert und veranstaltet wird.

Diese Lebensmittel wurden vor dem Müll gerettet

Diese Lebensmittel wurden vor dem Müll gerettet

Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, durch umfangreiche Informationsangebote verschiedenster Aussteller und Ausstellerinnen, Wissen zum Thema Lebensmittelverschwendung zu vermitteln und somit Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln bei der Bevölkerung zu schaffen.

Das Rahmenprogramm umfasst eine Kochshow mit Willi Haider, die kostenlose Verkostung von Speisen, musikalisch-kabarettistische Umrahmung von Jörg-Martin Willnauer, Vorträge zum Thema Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelabfälle und vieles mehr.

Auch ein Team von Foodsharing Graz wird anwesend sein und diese Veranstaltung bereichern.



weiterführende Links:

Homepage „Restlfestl“
„Restlfestl“ auf Facebook
„Restlfestl“ auf Twitter
Foodsharinggruppe Graz auf Facebook
Foodsharing Österreich
Foodsharing Deutschland
Lebensmittelretten international

Das RestlFestl in Bildern:

„Restlfestl“ – Impressionen

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Aktionstage Nachhaltigkeit

Österreich zeigt Flagge für Nachhaltigkeit
4. – 14. Oktober 2014

Nachhaltigkeitsflagge_Online-VerwendungDie Aktionstage Nachhaltigkeit sind eine österreichweite Initiative, die das vielfältige Engagement für eine Nachhaltige Entwicklung sichtbar macht.

Die Initiative findet einmal im Jahr in einem Zeitraum von ca. 10 Tagen statt. Ziel ist die Vielfalt der österreichischen AkteurInnen auf Regionaler-, Landes- und Bundesebene im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung zu zeigen.

oesterreichzeigtflaggeÜber 200 kreative und innovative Aktionen von Privatpersonen, Verbänden, Vereinen, NGOs und Unternehmen, Städten, Gemeinden und Regionen, bis zu sozialen, wissenschaftlichen, kulturellen und kirchlichen Einrichtungen, Ministerien und anderen Verwaltungseinrichtungen haben sich an der letztjährigen Initiative in beeindruckender Weise beteiligt und die Aktionstage in ihrem Startjahr 2013 zu einer erfolgreichen Initiative gemacht.

Nachhaltige Entwicklung – Ein Leitsatz für eine lebenswerte Zukunft

Nachhaltige Entwicklung basiert auf einer umfassenden Bewahrung der ökologischen Grundlagen in Verbindung mit sozialer Ausgewogenheit und wirtschaftlicher Prosperität. Sie strebt die Erhaltung und die kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlstandes sowohl für heute lebende als auch für künftige Generationen an. Nachhaltige Entwicklung beginnt beim Handeln von uns allen als Einzelpersonen im privaten und beruflichen Bereich und bedeutet auch eine politische Gestaltungsaufgabe.

Der Kostnixladen in Gratkorn und das Repair Cafè Graz sind Teil dieser Nachhaltigkeitsbewegung

nachhaltigerknlg

NachhaltigesRepairCafe

Linktipps:

Nachhaltiges Österreich
Kostnixladen Gratkorn
Der Kostnixladen auf Nachhaltiges Österreich
Repair Café Graz
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