fix it – Reparieren ist nachhaltig #20

Linkparty März 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im März. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im März

Meine Tochter hat das Glück in ihrer Arbeit sehr kreativ sein zu können. Das finde ich ganz wunderbar und ich denke, das würde mir auch sehr gut gefallen so zu arbeiten.

Unter anderem werden in ihrer Werkstatt auch Bienenwachskerzen gezogen. Die sehen wirklich wunderschön aus und riechen wundervoll. Leider gilt auch hier der Spruch, wo gehobelt wird, da fallen Späne. In dem Fall wo Kerzen gezogen werden, da spritzt auch Wachs.

böse Wachsflecken auf dem Lieblingsshirt

böse Wachsflecken auf dem Lieblingsshirt

Daher kam meine Tochter mit ihrem Shirt zu mir und hat mich um Unterstützung gebeten. Natürlich ist das auch gleich ein Fall für meine Linkparty, eh klar. Daher habe ich den Prozess mit meinem Fotoapparat mitdokumentiert.

Als erstes habe ich vorsichtig das grobe Wachs mit den Fingernägeln entfernt. Damit man es am Foto besser erkennen kann, habe ich diese abgekratzten Wachstropfen auf ein Stück Küchenrolle gelegt.

der erste Schritt ist getan

der erste Schritt ist getan

Nach dem Abkratzen sah das Shirt schon viel besser aus. Am besten verwendet man Löschpapier für das Ausbügeln von Wachsflecken. Da ich leider keines besitze, habe ich in dem Fall die besagte Küchenrolle verwendet. Übrigens ist diese Küchenrolle bereits rund 5 Jahre alt. So lange komme ich schon damit aus, weil ich sie so gut wie nie benutze.

In dem Fall hat sie mir gute Dienste geleistet. Ich habe ein Blatt Küchenrolle auf die verschmutzte Stelle gelegt und mit dem Bügeleisen gut darüber gebügelt. Die Küchenrolle saugt das durch die Wärme vom Bügeleisen verflüssigte Wachs auf und der Stoff wird wieder sauber.

Im Notfall kann man auch altes Zeitungspapier verwenden, aber das ist wegen der Druckerschwärze sehr kritisch. Durch die Wärme kann die Druckerschwärze auf das Kleidungsstück abfärben, daher würde ich das nur bei sehr dunkler Kleidung wagen.

das geschmolzene Wachs wird aufgesaugt

das geschmolzene Wachs wird aufgesaugt

Auf dem Bild kann man das geschmolzene Wachs gut erkennen. Am besten wiederholt man den Vorgang mit einem zweiten Stück Küchenrolle anschließend noch einmal.

Und schon ist es geschafft. Anschließend das Kleidungsstück wie gewohnt waschen und gut ist es.

Lieblingsteil gerettet

Lieblingsteil gerettet

Linkparty:


Banner fix itGerne kannst Du bis Ende März 2017 hier Deine Reparaturbeiträge verlinken.

Wer also selbst Beiträge zum Thema „fix it – reparieren ist nachhaltig“ auf seinem Blog veröffentlicht, kann diese hier über „inlinkz“ oder in den Kommentaren verlinken.

Durch Anklicken des Linkbuttons kannst Du sowohl selbst Beiträge verlinken als auch alle verlinkten Beiträge samt Beitragsbild sehen!

Zusätzlich werde ich auf meiner Pinterest-Pinwand „fix it – reparieren ist nachhaltig“ alle Bilder samt Verlinkungen für Dich sammeln. Am Ende des Monats wird das Pinboard auch im Monatsrückblick zu sehen sein.

Das Banner kann gerne auf den eigenen Blog mitgenommen werden. Bitte setze in Deinem Artikel einen Backlink zu diesem Blogbeitrag.

Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

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fix it – Reparieren ist nachhaltig #19

Linkparty Februar 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im Februar. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

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Reparaturbeitrag des Monats Jänner

Der am häufigsten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „Lila Wundersterne“ und zeigt die Rettung einer Jeanshose.

Ursprünglich war die Hose mit Hilfe von einem Keil erweitert worden. Mit der Zeit hat sich jedoch der gesamt Bund abgelöst! Alex hat in liebevoller Kleinarbeit diesen wieder angenäht und zusätzlich fixiert.

(c) lila Wundersterne

(c) lila Wundersterne

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Februar

Im Winter trage ich sehr gerne Cordhosen (in Österreich sagt man übrigens Schnürlsamthose dazu). Zuletzt habe ich im Kostnixladen eine schwarze Cordhose gefunden, bei der nicht nur die Weite sondern auch die Länge gepasst hat.

Das ist bei meiner Körpergröße ausgesprochen selten, daher habe ich mich sehr gefreut und sie gleich einmal zur Arbeit angezogen.

Was für ein Schreck, als ich im Laufe des Vormittags feststellen musste, dass sie gleich 3 böse Flecken hat.

die Flecken sieht man auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Hose

die Flecken sieht man auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Hose

Nachdem es mir selbst einmal passiert ist, war mir schnell klar woher das Problem kommt. Es ist eine Flüssigkeit auf den Stoff getropft, die diesen ausgebleicht hat. Mir ist das vor langer Zeit mit einem Schimmelentferner passiert.

Zuerst habe ich mich riesig geärgert. Dann war ich traurig, weil ich die Hose so angenehm zu tragen fand. Und schließlich ist mir eine Lösung eingefallen.

Mit einem schwarzen Wäschestift (Wäschemarker) habe ich die Flecken übermalt. Auf dem Bild sieht man jeweils 2 übermalte Flecken (Vorderseite/Rückseite). Einen der drei habe ich für das Foto vorerst unbehandelt gelassen, damit man den Unterschied erkennen kann.

erster Versuch mit einem Wäschestift

erster Versuch mit einem Wäschestift

Die Idee war gut, aber mit dem Ergebnis war ich nicht so zufrieden. Das lag jedoch hauptsächlich daran, dass der Textilmarker bereits recht alt war und nicht mehr so gut funktioniert hat.

Also habe ich in meinem Fundus weiter gesucht und einen schwarzen permanent Marker gefunden. Mit diesem habe ich die Flecken noch einmal übermalt und siehe da – es ist sehr perfekt geworden.

Wichtig ist, dass man sowohl die Rückseite als auch die Vorderseite übermalt. Bei Cord muss man vor allem darauf achten, dass die Farbe auch zwischen den Cordschnüren aufgetragen wird.

links nur mit dem Wäschestift, rechts nach der Behandlung mit dem permanent Marker

links nur mit dem Wäschestift, rechts nach der Behandlung mit dem permanent Marker

Auf dem rechten Bild sieht man zwar noch einen leichten Farbunterschied, aber der dürfte von der Feuchtigkeit vom Auftragen der Farbe stammen. Nach dem ersten Waschen kann man die Flecken überhaupt nicht mehr erkennen, ich bin voll happy!

Natürlich war es Glück, dass die Hose schwarz war. Vermutlich ist dieses Problem bei Hosen mit einer anderen Färbung nicht ganz so einfach in den Griff zu bekommen.

Aber nachdem ich ähnliche Flecken mittlerweile recht häufig bei Kleidungsstücken im Kostnixladen gesehen habe, dachte ich mir, vielleicht ist das trotzdem ein guter Tipp, wenn jemand dieses Problem hat.

die Hose ist gerettet

die Hose ist gerettet

Linkparty:


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Gedanken zum Konsum [Konsumkritik]

An einem Sonntag Nachmittag, als ich gerade so ein wenig antriebslos vor der Entscheidung stand, was zu tun, hat sich während des darauf folgenden Spaziergangs eine Gedankenlawine in Gang gesetzt.

Der Ausgangsgedanke und damit die Arbeitsthese war, dass der Mensch an sich ein inneres Programm hat, Ziele zu verfolgen und sich zu entwickeln.

das erste Mal

Das Leben beginnt sehr aufregend mit der Geburt. Darauf folgen viele 100 erste Male. Das erste Lächeln, der erste Zahn, das erste Mal aufstehen und der erste Schritt. Der erste Tag im Kindergarten, die erste Freundschaft, der erste Tag in der Volksschule, der erste verlorene Milchzahn, der erste Freund/die erste Freundin, der erste Kuss, der erste Sex, der erste Job, die erste große Liebe, die erste Geburt, das erstgeborene Kind.

Und dann fängt sogar alles in gewisser Weise noch einmal von vorne an, weil man als Elternteil die vielen ersten Male des eigenen Kindes miterlebt also quasi wiederum eigene erste Male. Der erste Schritt des Kindes, der erste Tag des Kindes im Kindergarten, die erste Fahrt mit dem Fahrrad u.s.w.

Irgendwann sehr viel später sind die Kinder außer Haus. Es gibt nicht mehr viele erste Male zu erleben. Mensch hat viel erlebt, ist ein wenig müde geworden, abgeklärt. Was bleibt ist die Sehnsucht nach dem Gefühl eines ersten Mal.

Das ist wohl der Zeitpunkt in der Mitte des Lebens wo viele Menschen beginnen das eigene Leben zu hinterfragen und zu verändern. Plötzlich entstehen daraus wieder erste Male! Das erste Mal 5 km gelaufen, die erste Teilnahme am Halbmarathon.

Oder man denkt sich eine Selbstversuche aus wie z.B. „Ein Jahr lang nichts zu kaufen“, „Ein Jahr lang ökologisch zu leben“, „minimalistisch zu leben“ oder versucht einfach anständig zu leben.

bei mir war das auch so

Im Sommer 2013 war ich an einem Punkt, wo ich sehr unzufrieden war. Ich war antriebslos und wusste nicht so recht etwas mit meinem Leben anzufangen. Als meine Homöopathin mich fragte, was ich mir wünsche, war auf einmal nur Leere da. Es gab nichts, was ich gerne haben oder machen wollte.

Sehr zögerlich antwortete ich ihr „Ich wünsche mir Wünsche, ich möchte wieder Wünsche haben!“

Das war der Zeitpunkt, wo ich mein Leben auf den Kopf gestellt habe. Ich habe erkannt, dass mich das Leben, wie ich es bisher geführt habe, nicht glücklich gemacht hat. Das 30. T-Shirt bringt einfach keine Freude mehr.

Daher habe ich aufgehört zu kaufen. Plötzlich war da wieder eine Herausforderung in meinem Leben. Auf einmal waren da auch wieder Bücher, die mich angesprochen haben und die ich mit großem Interesse gelesen habe.

Und es waren wieder erste Male. Das erste Mal seit langem ging ich am Bauernmarkt einkaufen. Ich habe nach Geschäften gesucht, wo ich – das erste Mal – mit meiner Dose einkaufen konnte. Es war eine große Herausforderung zu entdecken, wie ich Plastik und Müll (nahezu) vollständig in meinem Leben vermeiden kann.

Es gab ja so viel zu lernen und zu erfahren! Und ich war begierig zu lernen und zu verändern.

Sehr schnell wurde mir bewusst, dass ich auf den verschiedenen Blogs sehr viele Informationen finden konnte. Das erste Mal habe ich bewusst einen Blog gelesen und war fasziniert von den Möglichkeiten der Internetwelt.

noch mehr erste Male

Kurze Zeit später habe ich meinen eigenen Blog gestartet. Wieder ein erstes Mal, das sehr, sehr aufregend war. Ein neues Baby hat das Licht der Welt erblickt und ich habe staunend die ersten Schritte bewundert.

Ich habe begonnen an verschiedenen Challenges teilzunehmen wie z.B. „Plastikfasten“, „Modeprotest: Klamottenkur“, „plastic free july“ u.v.m.) und so entstanden wieder viele erste Male.

challenge-accepted

Das Leben wurde immer aufregender, es gab so viele neue erste Male und so etwas wie ein Ziel, etwas, worauf ich hinarbeiten konnte und das fühlte sich gut an.

ökologisch sinnvoll vs Konsumrausch

Die hier beschriebenen Selbstversuche und Challenges haben alle etwas gemeinsam – sie sind gut für die Umwelt. Aber nicht jeder Mensch entwickelt sich in diese Richtung.

Wenn der Mensch alles schon erlebt hat und müde wird, begibt er sich auf die Suche. Meist ist es leicht dem Strom der Zeit zu folgen und das zu machen, was alle machen. Das wird ja so schön vorgelebt und meist ist es auch der einfachere Weg.

Und hier setzt die Werbung an. Sie versucht den Eindruck zu erwecken, dass wir nur mit dem Produkt xy glücklich sein können. Plötzlich gibt es wieder erste Male.

Konsumrausch

Das erste Smartphone. Der erste Laptop. Das erste Tablet. Die Industrie entwickelt sich und produziert für das erste Mal. Noch besser, noch schneller, noch neuer. Die neueste App für das Smartphone.

Einkaufszentren und andere Konsumtempel sind entstanden um viele erste Mal zu schenken. Das erste Mal im neuen Kino. Das erste Mal 3D mit Rütteleffekt. Das erste Mal in der neuen Trampolinhalle. Das erste Mal Schifahren auf einer Kunstbahn in einer Kunsthalle (ein sehr fragwürdiges erstes Mal finde ich, da fällt mir wieder ein „Wie weit haben wir uns eigentlich wirklich von der Natur entfernt?„).

Es wird immer mehr Neues erfunden. Für viele neue erste Male.

Die Werbung will, dass wir unglücklich sind, denn nur dann sind wir brave Konsumenten, die immer mehr kaufen und die Wirtschaft vorantreiben.

Und es funktioniert ja ganz zuverlässig, denn Konsum macht einfach nicht glücklich! Und mehr Konsum macht auch nicht glücklich.

Minimalismus

Auch der Minimalismus reiht sich meiner Meinung nach hier ein. Er geht nur in die andere Richtung als der Konsum, das erste Mal das Projekt 333, das erste Mal mit 33 Kleidungsstücken auskommen.

Geht noch weniger? Eine Herausforderung mit noch weniger Teilen zu leben. Wie weit kann ich gehen? Auch hier wieder neue erste Male. Das erste Mal ohne Auto. Gesund schrumpfen. Aber macht das Entrümpeln wirklich glücklich?

Daher gehen viele Minimalismusblogger mit der Zeit in eine andere Richtung. Denn auch weniger zu besitzen macht nicht per se zufrieden und löst leider auch nicht die Probleme, die wir in unserer Gesellschaft haben.

aber was ist die Alternative?

Ich glaube der Weg, den ich eingeschlagen habe, ist auch nicht der richtige. Es hat Spaß gemacht an den Challenges teilzunehmen. Und abseits von den aufregenden ersten Malen hat mir das zusätzlich ein gutes Gefühl gegeben, etwas für die Umwelt zu tun.

Durch die vielen Selbstversuche habe ich sicher auch viel über mich selbst gelernt und bin mir selbst ein Stück näher gekommen. Aber letztendlich ist das alles nur ein Anreiz von außen und kann nur ein Anstoß sein. Zufriedenheit kommt von innen.

Vielleicht ist der Mensch tatsächlich so programmiert, dass er immer nur in die Zukunft schaut, etwas verbessern und sich entwickeln möchte. Möglicherweise ist dieser Drang das Geheimnis der Menschheit, das uns von den Tieren abgrenzt.

Zufriedenheit stellt sich ganz sicher nicht durch Konsum ein und auch nicht durch noch mehr erste Male. Zufriedenheit kommt nur durch das Leben im Augenblick. Und das habe ich durch mein „Jahresprojekt Achtsamkeit“ gelernt.

vollstaendig-leben

die Natur schenkt viele erste Male

Wenn wir achtsam durch das Leben gehen, werden wir mit ganz vielen ersten Malen beschenkt. Die erste Blume im Frühjahr, die den Schnee durchbricht. Die Blüte die sich öffnet. Die erste Frucht, die reif wird und köstlich schmeckt.

Wenn wir im Einklang mit den Jahreszeiten leben, erleben wir auch in der Ernährung viele erste Male. Sich saisonal zu ernähren hat nicht nur Nachteile sondern bringt plötzlich auch Veränderung und Neues in unseren Speiseplan.

Meiner Meinung hat es den Menschen keine Vorteile gebracht das ganze Jahr hindurch Erdbeeren essen zu können. Ganz im Gegenteil. Wenn Lebensmittel das ganze Jahr über verfügbar sind, dann sinkt dadurch die Vielfalt, auch wenn das auf den ersten Blick seltsam klingt.

Ich glaube, dass wir in der Natur und durch die Natur für viele Probleme ein Lösung finden können. Wir Menschen müssen nur endlich aufhören uns selbst über die Natur zu stellen.


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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Weiters verlinkt zu meinem Jahresprojekt „Achtsamkeit“ und zu ANL von Rostrose.


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Wie weit haben wir uns eigentlich wirklich von der Natur entfernt?
Wie weit haben wir uns eigentlich wirklich von der Natur entfernt? #2
Jahresprojekt Achtsamkeit

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

fix it – Reparieren ist nachhaltig #18

Linkparty Jänner 2017

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im neuen Jahr. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats

Der am meisten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „123-Nadelei“ und zeigt die Sanierung einer alten Holztreppe.

(c) 123-Nadelei

(c) 123-Nadelei

Unglaubliche 32 Stunden Arbeitszeit wurden investiert, um ein wahres Prunktstück entstehen zu lassen. Mit einem Klick aufs Bild kommst Du zum Beitrag.

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Jänner

Nicht nur die Seitennähte vom Sweater sondern auch die Armbündchen leiden unter dem liebsten Hobby von meinem Sohn. Durch das Tragen des Skateboards werden die Ärmelbündchen aufgescheuert und unansehnlich.

armbund-fix-it

Leider habe ich in meinem Reparatureifer vergessen ein „vorher“-Foto zu machen und auch den Reparaturverlauf nicht dokumentiert. Daher gibt es diesmal leider nur Fotos vom bereits reparierten Sweater, aber ich hoffe, es ist trotzdem gut zu erkennen, was ich gemacht habe.

Ich wollte die Reparatur so einfach und zeitschonend wie möglich machen und habe mich daher entschlossen, den Armbund umzubiegen und mit der Hand anzunähen.

hier sieht man meine händische Naht

hier sieht man meine händische Naht

Als erstes wird der Sweater umgedreht, wodurch die Innenseite außen zu liegen kommt (siehe Foto oben). Der Armbund wird zur Hälfte Richtung Innenseite (sprich derzeit nach außen) umgestülpt und anschließend mit einem farblich passenden Faden an der Originalnaht vom Bündchen angenäht.

Das ist wirklich einfach und in nur wenigen Minuten erledigt. Das Bündchen ist anschließend zwar nur noch halb so breit, aber dafür so gut wie neu.

mit wenig Aufwand wurde der Sweater gerettet

mit wenig Aufwand wurde der Sweater gerettet

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

es geht auch anders

Marion vom Blog „DIY schwing die Nadel“ hat das Problem viel aufwändiger gelöst und mit einem passenden Stoff neue Bündchen angenäht. Nachzulesen ist ihre Reparaturarbeit im Beitrag „Nikolaus Geschenk“.

Linkparty:


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Müll reduzieren beim Schenken #6

Wie jedes Jahr vor Weihnachten möchte ich mich dem Thema Müll reduzieren beim Schenken widmen, ein paar meiner Gedanken in diesem Beitrag zusammen fassen sowie meine bisherigen Beiträge in Erinnerung rufen.

Advent, die stressigste Zeit des Jahres?

Leider ist das Besinnliche der angeblich schönsten Zeit am Ende des Jahres der Hektik und dem Stress gewichen. Viele Menschen irren durch die Stadt und stöhnen darüber, dass es so schwierig ist, andere zu beschenken, da jeder bereits alles besitzt.

Trotzdem wird zu Weihnachten jedes Jahr noch mehr Geld auszugeben um Dinge zu kaufen, die scheinbar niemand braucht!

Das muss nicht so sein

Ich mache da schon lange nicht mehr mit und das hat viele Gründe, über die ich unter anderem in meinem Beitrag „Ich bin ein Weihnachtsverweigerer“ geschrieben habe.

ich bin ein Weihnachtsverweigerer

ich bin ein Weihnachtsverweigerer

Ich will nichts kaufen, was andere nicht brauchen und was dann sowieso zu Müll wird. Diese ungeliebten Geschenke haben bei der Herstellung Ressourcen verbraucht, wurden teilweise unter fragwürdigen Bedingungen produziert, haben einen weiten Transportweg hinter sich und zusätzlich entsteht auch noch jede Menge Müll.

selbst.gemacht statt selbst.gekauft

Dieses Jahr hat sich meine Tochter Yogasocken gewünscht. Ich freue mich sehr, dass sie selbst gemachte Sachen so schätzen kann.

Yogasocken für meine Tochter

Yogasocken für meine Tochter

Im letzten Jahr habe ich einige selbst gestrickte Teile verschenkt wie z.B. Ministulpen für die Schuhe, einen zweifärbigen Möbiusloop sowie einen Sommerloop und Handstulpen.

Voriges Jahr zu Weihnachten sind meine selbst entworfenen gehäkelten cord keeper sehr gut angekommen.

liebevolle Handarbeitsgeschenke

liebevolle Handarbeitsgeschenke

Geschenke aus der Küche

Immer mehr Menschen gestalten ihr Leben so, dass keine Zeit mehr für das Selbermachen, ja manchmal noch nicht einmal fürs Kochen, bleibt. Die Lebensmittel werden abgepackt und vorgekocht gekauft. Alles muss schnell gehen, viele Einkäufe werden aus Zeitmangel online im Internet bestellt.

Trotzdem werden gerade selbst gemachte Geschenke sehr geschätzt und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Nachdem ich im Gegensatz zu vielen anderen gerne koche, bereite ich mich bereits im Laufe des Jahres auf Weihnachten vor. Das macht mir schon bei der Zubereitung Freude, weil ich während der Arbeit an jene denke, die ich gerne beschenken möchte und gleichzeitig habe ich in der Adventszeit keinen Stress.

Ob gebrannte Nüsse, Vanillekipferl, selbst gemachter Schokoaufstrich, Kräutersalz oder Kuchen im Glas – mit einer Leckerei aus der Küche haben die meisten Menschen Freude.

Noch mehr Rezeptideen sind in meinem Index „selbst.gemacht“ zu finden.

Geschenke aus meiner Küche

Geschenke aus meiner Küche

Zeit statt Zeug

Gemeinsame Zeit zu schenken ist eine Möglichkeit zu sagen, ich verbringe gerne Zeit mit Dir, diese Zeit ist mir wertvoll. Zusätzlich zeigt das Geschenk, dass ich mir viele Gedanken gemacht haben und mit Liebe und von Herzen schenke.

Aber nicht nur gemeinsame Zeit kann man schenken, sondern auch seine eigene Zeit verschenken, indem man dem anderen eine Arbeit abnimmt. Das kann zum Beispiel ein Gutschein für einmal Auto putzen sein.

Weitere Anregungen kannst Du nicht nur in meinem Beitrag „Müll reduzieren beim Schenken #2“ finden sondern auch auf der Seite „Zeit statt Zeug“.

müllreduzierte Verpackung

Am meisten unnötiger Müll entsteht zu Weihnachten durch die Verpackung der Geschenke. Dabei gibt es wirklich viele Möglichkeiten, Geschenke liebevoll zu verpacken, ohne dass dabei Müll entsteht.

Müll ist bereits Müll

Auch Müll kann als kreatives Verpackungsmaterial dienen. Viele Geschenke kann man in alte Kalenderblätter, Zeitungspapier, Nudel-, Reis- oder Cornflakeskartons, einen passenden Schuhkarton, WC-Papierrollen (für Kleinigkeiten) oder eine Einkaufstüte aus Papier verpacken.

In Zeichnungen von unseren lieben Kleinen verpackt, hat das Geschenk eine sehr persönliche Note.

alternative Verpackungsmöglichkeiten

alternative Verpackungsmöglichkeiten

Das Geschenk ist die Verpackung

Ein Teil vom Geschenk kann auch als Verpackung dienen. Das kann zum Beispiel eine Einkaufstasche aus Stoff sein. Oder ein Handtuch, in dem ein Geschenk für das Bad eingepackt wird. Eine gute Idee ist auch ein Geschenk für die Küche in ein Geschirrtuch zu verpacken.

Gerade unförmige Geschenke lassen sich in Tücher besonders gut einwickeln – unter dem Seidentuch am Bild verbirgt sich zum Beispiel eine Keramikgießkanne.

Upcycling – Verpackungen

Der Ärmel von einem alten Pullover oder einem alten Hemd, das mittlerweile Flecken hat oder kaputt ist, kann als Verpackung für eine Flasche selbst gemachten Sirup dienen.

Aber auch das Hosenbein einer am Knie bereits zerrissenen Kinderjeans gibt eine tolle Verpackungstasche ab. Dazu muss man gar keine Nähmaschine besitzen, einfach abschneiden, wenden, auf der Innenseite mit der Hand zunähen, umdrehen, befüllen und mit einem Band zubinden. Fertig ist die kreative Geschenkverpackung.

Lebensmittelmüll vermeiden

Aber nicht nur Geschenke werden gekauft, auch bei den Lebensmitteln wird zu den Festtagen häufig nicht gespart. Schließlich ist Weihnachten ja das größte Fest des Jahres.

Oft wird viel zu viel eingekauft, die Geschäfte sind ja ein paar Tage geschlossen. Eingeladen ist man auch noch, da gibt es dann zusätzlich noch leckere Weihnachtskekse zum Kaffee. Und wenn man dann endlich wieder zu Hause ist, mag man das geplante Abendessen gar nicht mehr.

verwenden statt verschwenden

verwenden statt verschwenden

Zu keiner Zeit des Jahres landen so viele Lebensmittel im Müll wie zu Weihnachten

Aber das muss nicht so sein, denn mit etwas Organisation und gutem Willen kann man das Essen gut planen. Mit diesem Thema habe ich mich in meinem Beitrag „aktiv gegen Lebensmittelverschwendung – Weihnachten ohne Lebensmittelmüll“ ausführlich beschäftigt.

Leben mit der Natur

In der Natur wird es gerade sehr still. Es ist die dunkle Zeit des Jahres, eine Zeit des Rückzugs. Die grellen Lichter der Weihnachtsbeleuchtung und der Lärm der Adventmärkte und Feiern steht dazu im Gegensatz.

Ich möchte lieber Einkehr halten, nachdenken, was im letzten Jahr gut gelaufen ist und wo es mich im nächsten Jahr hinzieht.

Wenn ich achtsam in mich hinein höre, dann spüre ich wie gut es mir tut, mich nicht in den sonst üblichen Weihnachtstrubel hinein ziehen zu lassen.


Hier kommen die Beiträge aus den letzten Jahren zum Nachlesen

Müll reduzieren beim Schenken #1DIY Geschenkideen

selbst gemachte Geschenke

selbst gemachte Geschenke

Müll reduzieren beim Schenken #2Geschenkalternativen

alternative Geschenkideen

alternative Geschenkideen

Müll reduzieren beim Schenken #3Verpackungsmüll vermeiden

alternative Verpackungsideen

alternative Verpackungsideen

Müll reduzieren beim Schenken #4neue DIY Geschenkideen

Walnusskekse vegan

LebensmittelverschwendungWeihnachten ohne Lebensmittelmüll

Weihnachten ohne Lebensmittelabfälle

Weihnachten ohne Lebensmittelabfälle


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.

Das könnte Dich auch interessieren:

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

fix it – Reparieren ist nachhaltig #17

Linkparty Dezember 2016

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ im Dezember. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats

Der am meisten angeklickte Reparaturbeitrag der letzten Linkparty stammt vom Blog „Minimalistenfreun.de“ und zeigt das Makeover einer alten Kommode.

Im Beitrag sind viele Fotos zu sehen, wie Schritt für Schritt ein ganz tolles „neues“ Möbelstück aus dem alten hässlichen Teil entstanden ist.

(c) minimalistenfreun.de

(c) minimalistenfreun.de

Müll reduzieren durch Reparieren – ein kleiner Rückblick

Angefangen hat bei mir alles mit einem kaputten Kopfhörer, den ich nicht wegwerfen wollte. In meinem Beitrag „Wegwerfen statt reparieren“ habe ich mich dem Thema genähert.

Der Kopfhörer wurde repariert, darüber habe ich in meinen Beiträgen Kopfhörer – Reparatur Teil 1. und Kopfhörer – Reparatur Teil 2. erzählt.

kopfhoerer-reparieren

Nach meinem Besuch im Repair-Café war ich endgültig begeistert.

Als ich die Idee zu meiner Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ hatte, war sofort klar, dass der Kopfhörer, mit dem alles begonnen hat, auf das Banner muss.

Seitdem sind fast 2 Jahre vergangen. Bei meiner Linkparty wurden mittlerweile über 200 großartige Reparaturideen verlinkt. Ich bin immer wieder überwältigt, wenn ich diese Fülle betrachte!

Das Schönste für mich ist, dass die Ideen auf fruchtbaren Boden fallen. Im Laufe der Zeit wurden auch andere Kopfhörer repariert und teilweise auch bei meiner Linkparty verlinkt.

Zuletzt habe ich sogar via Facebook Fotos zugeschickt bekommen, auf denen der reparierte Kopfhörer zu sehen ist.

Weil ich mich so darüber freue, dass meine Ideen weitergetragen werden, gibt es heute ganz viele reparierte Kopfhörer zu sehen, die alle zu „fix it – reparieren ist nachhaltig“ verlinkt wurden.

viele Wege führen zu reparierten Kopfhörern

Anja hat den kaputten Überzug entfernt und statt dessen mit der Hand einen neuen Stoff angenäht.
Nachzulesen in ihrem Beitrag DIY – Kopfhörerbezugreparatur.

einfacheinfachleben.blogspot.de

einfacheinfachleben.blogspot.de

Bei Gusta war der Bügel gebrochen und sie hat diesen mit viel Geschick wieder befestigt. Mehr Bilder sind in ihrem Beitrag am Blog zu sehen.

facileetbeaugusta.de

facileetbeaugusta.de

Frau Pütz hat eine reich bebilderte Anleitung geschrieben, wie man aus Stoff selbst einen neuen Kopfhörerüberzug nähen kann. Zu finden ist alles in ihrem Beitrag „kaputte Kopfhörerpolster ersetzen“.

recyclingbasteln.de

recyclingbasteln.de

Frau Nett hatte im Prinzip exakt das selbe Problem wie ich. Für die Kopfhörer hat sie daher ein neues Stoffkleid genäht und darüber in ihrem Beitrag „Upcycling“ erzählt.

fraunettnaeht.com

fraunettnaeht.com

Dieses Bild gab dann den Anstoß. Ich habe es von Verena auf Facebook erhalten und mich so sehr darüber gefreut, dass ich es unbedingt auch auf meinem Blog zeigen wollte.

Verena Starry Sky

Verena Starry Sky

Nur wenige Tage später habe ich von Magdalena eine Kommentaranfrage erhalten, weil sie versucht hat nach meiner Anregung den Kopfhörer zu reparieren. Kurz darauf hat sie mir Fotos von ihrem Werk geschickt, die ich hier ebenfalls zeigen darf. Vielen herzlichen Dank, ich freue mich riesig!

Magdalena

Magdalena

es gibt noch mehr

Weil es mich interessiert hat, habe ich auch noch das Internet nach Kopfhörer-Reparaturen durchsucht. Einige, die ich gefunden habe, möchte ich heute auch noch zeigen.

Mein Leben: Ohrmuscheln für Kopfhörer häkeln
The Little Cave: gehäkelte Ohrenpolster
Filz & Faden: Reparieren statt Wegschmeißen!
CrEaTe: Funky Beats
Mauswerkerin: Kopfhörer Häkelpolster
Sträkeln: zu schade zum Wegwerfen

die Rechte der Bilder liegen bei den jeweiligen Blogs

die Rechte der Bilder liegen bei den jeweiligen Blogs

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

Fortsetzung folgt…

Ab und zu möchte ich künftig ein Thema aufgreifen und die dazu verlinkten Beiträge zeigen.

Linkparty:


Banner fix itGerne kannst Du bis Ende Dezember 2016 hier Deine Reparaturbeiträge verlinken.

Wer also selbst Beiträge zum Thema „fix it – reparieren ist nachhaltig“ auf seinem Blog veröffentlicht, kann diese hier über „inlinkz“ oder in den Kommentaren verlinken.

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Manchmal kann ich Menschen verstehen, die sagen „Dazu haben ich einfach keine Zeit“, wenn es darum geht, etwas selbst zu machen statt das fertige Produkt zu kaufen.

Es ist ja so praktisch! Es wird uns so viel Arbeit abgenommen! Der Kuchen ist schon gebacken, ich brauche nur noch die Kunststoffverpackung zu öffnen und schon kann ich mir ein Stück abschneiden und genießen.

Kein Trennen von Eiern, schaumig rühren von Butter, Unterheben vom Mehl, kein Ausfetten der Backform, kein Warten bis der Kuchen gebacken und ausgekühlt, gefüllt und verziert ist. Und vor allem auch kein Berg Geschirr abzuwaschen.

Der Faktor Zeit ist heute sehr wichtig

Es gibt ja so einen Fülle an Möglichkeiten, was wir alles tun könnten! Und der Alltag raubt uns die Zeit. Will ich wirklich in der Küche stehen um mein Essen zuzubereiten, wenn ich deshalb so viel anderes verpasse?

Wo finde ich die Zeit für das, was mir wichtig ist?

Wo finde ich die Zeit für das, was mir wichtig ist?

Beispiel Kohlsprossen (Rosenkohl)

In letzter Zeit habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit für Foodsharing ab und zu Kohlsprossen bekommen. Wir lieben Kohlsprossen, daher habe ich mich darüber sehr gefreut.

Übrigens – so sehen die Kohlsprossen aus, wenn sie noch im Garten oder am Feld wachsen.

so wachsen die Kohlsprossen im Garten

so wachsen die Kohlsprossen im Garten

Und so sehen sie aus, wenn man sie im Geschäft oder beim Bauern kauft. Die Kohlsprossen müssen noch geputzt werden, damit man sie weiterverarbeiten kann.

die Kohlsprossen müssen noch geputzt werden

die Kohlsprossen müssen noch geputzt werden

Eines Abends als ich Kohlsprossen kochen wollte, hat sich in mir ein Widerwille geregt. Da war der Gedanke „Nicht schon wieder eine halbe Stunde vor den Kohlsprossen stehen, nur damit sie geputzt sind. Gekocht wollen sie ja auch noch werden.“

Irgendwie hatte ich auf einmal sehr viel Verständnis dafür, dass manche Menschen lieber Fertigprodukte statt das Gemüse vom Bauernmarkt kaufen, weil es danach noch vorbereitet werden muss.

eine halbe Stunde Arbeit später

eine halbe Stunde Arbeit später

Diese Gedanken sind mir durch den Kopf gegangen, während die ich äußeren Schalen abgeschnitten habe. Eine halbe Stunde später hatte ich dann endlich eine Schüssel voll kochfertiger Kohlsprossen und habe mir gedacht, das wäre wirklich sehr viel einfacher gegangen. Ein einziger Schnitt mit der Schere und ich hätte ein halbe Stunde Zeit gehabt um zu lesen oder Spazieren zu gehen oder was auch immer.

tiefgekühle convenience food

tiefgekühle convenience food

Ich gestehe es unumwunden – in dem Moment habe ich jene Menschen beneidet, die einfach einen Beutel tiefgekühltes Gemüse nehmen und diese Zeit für was auch immer haben.

Und gar nicht über die ganze Problematik mit dem Plastikmüll und die Umwelt nachdenken. Denen es vielleicht noch nicht einmal bewusst ist, wie problematisch der ganze Müll für die Umwelt wirklich ist und die Art, wie wir uns heute ernähren (Art des Anbaus, Düngung/Insektenschutz, industrielle Aufbereitung, Verpackung, lange Transportwege…).

das Essen ist fertig

das Essen ist fertig

Als ich die Kohlsprossen in der Pfanne gebraten und anschließend gedünstet habe, der Geruch in meine Nase stieg und ich mich auf das Kartoffelpüree als Beilage gefreut habe, wusste ich wieder, warum ich mich doch in die Küche stelle. Auch wenn es mir nicht immer leicht fällt.

Ja, manchmal kann ich Menschen verstehen, die sagen „Dazu haben ich einfach keine Zeit“. Ich hätte auch gerne etwas mehr davon und überlege manchmal, wo ich sie herbekomme, die Zeit um all das zu machen, was ich gerne machen möchte. Aber meistens denke ich anders darüber.


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

Sommerkleidung wintertauglich machen

Minimalismus im Kleiderschrank

Schon länger fasziniert mich die Idee, so viel Kleidungsstücke wie möglich das ganze Jahr über zu tragen. Das Thema habe ich zuletzt auch in meinem Beitrag „Das Märchen vom nachhaltigen Konsum“ angeschnitten.

Gerade bei Frauen ist das viel weniger kompliziert als es auf den ersten Blick aussieht. Stichworte dazu sind „Zwiebellook“, „Layering“ oder auch „layer look“.

Auf Pinterest sind unter diesen Stichworten sehr viele Anregungen zu finden. Ich habe einige Bilder, die mich besonders angesprochen haben, auf meiner Pinwand „layer look“ gesammelt.

6 Tipps wie Du Deine Sommerkleidung upgraden kannst

In meinem heutigen Beitrag für #EiNaB erzähle ich Dir meine Tricks, wie Du Sommerkleidung wintertauglich machen kannst.

Warum ist das nachhaltig? Weil man dadurch weniger neue Teile kaufen muss und einen wesentlich schlankeren Kleiderschrank besitzt. Außerdem macht es Freude, die Lieblingsteile länger tragen zu können.

mit einem Klick auf das Bild kommst Du zum Beitrag

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Mit einem Klick auf das obere Bilder oder * hier * kommst Du direkt zum Beitrag und erfährst wie ich meine Sommerkleidung wintertauglich mache.

#EiNaB im November und Dezember

Mit meinem Beitrag eröffne ich die nächste Runde der Blogparade „einfach.nachhaltig.besser.leben“.

Die Linkparty findet in einem 2monatigen Rhythmus auf unserem Gemeinschaftsblog statt. Bis einschließlich 9.1.2017 hast Du die Möglichkeit Deine grünen Ideen und Gedanken bei dieser Linkparty zu teilen, danach wird Marlene übernehmen.


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Tipps für den Kleiderschrank

das Märchen vom nachhaltigen Konsum [Minimalismus vs. grünes Wachstum]

Vor einiger Zeit wurde ich durch einen Newsletter auf diesen Beitrag von „Utopia“ aufmerksam, in dem nachhaltige Yoga-Labels vorgestellt werden.

Nachdem mir Yoga seit über einem Jahr sehr viel Freude macht, habe ich ihn mir natürlich gleich angesehen und interessiert erfahren, was es alles an nachhaltiger Yogakleidung und Yogazubehör zu kaufen gibt.

Gibt es nachhaltigen Konsum?

Dieser Frage bin ich schon vor über 3 Jahren nach gegangen. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer ist mir geworden, dass jedes neue Produkt Ressourcen verbraucht und man daher sehr genau überlegen sollte, ob man das Teil überhaupt braucht oder ob es nicht doch eine Alternative gibt.

nachhaltige Yogakleidung

In diesem Fall war es sehr einfach. In meiner Freizeit trage ich sehr gerne „Knotzkleidung“ – so nenne ich Kleidungsstücke, die unglaublich bequem sind um sich auf die Couch zu lümmeln (= knotzen).

Daher habe ich einige Leggings (in verschiedenen Längen) und bequeme Shirts, die sich ganz wunderbar für Yogaübungen eignen. Ich brauche keine neue Kleidung fürs Yoga zu kaufen, sondern kann das verwenden, was ich bereits besitze.

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

5 Fragen, die Du dir vor jedem Kauf stellen solltest

Schon seit über 3 Jahren kaufe ich so gut wie nichts Neues mehr. Es geht mir auch gar nichts ab, ich besitze mehr als genug von allem.

In der Zeit der Umstellung habe ich mir den Einstieg in die „ich kauf nix“-Zeit durch verschiedene Fragen erleichtert

1. Brauche ich das wirklich?
2. Gibt es etwas in meinem Besitz, das diese Funktion ebenfalls erfüllt?
3. Kann ich mir dieses Teil irgendwo ausleihen?
4. Hat jemand anderer so etwas und benötigt es nicht mehr?
5. Kann ich es auf eine andere Weise gebraucht finden?

Nachgestellt habe ich dann noch die Dringlichkeit. Wenn die Anschaffung zwar nötig, aber nicht dringend war, dann habe ich mir manchmal viel Zeit gelassen, damit der Punkt 5. doch noch erfüllt werden konnte. Eine Möglichkeit dafür waren z.B. Suchanzeigen auf Online-Portalen für gebrauchte Waren.

Linktipp: Viele gute Tipps um Fehlkäufe zu vermeiden hat Gabi in ihrem Beitrag „5 Punkte-Liste gegen Fehl- und Frustkäufe“ gesammelt.

Minimalismus – use what you have

Durch die Frage 1. habe ich erkennen können, dass ich viel weniger brauche, als ich ursprünglich angenommen habe.

Und die Frage Nummer 2 hat mir gezeigt, dass mit den Mitteln der Kreativität sehr viel mehr möglich ist, als man vielleicht ursprünglich annimmt.

Die Wirtschaft, die auf den Verkauf von Produkten ausgelegt ist, versucht natürlich so viel wie möglich zu verkaufen. Eine Methode dafür ist die Spezialisierung. Universalprodukte werden zu vielen Spezialprodukten „zerlegt“, sodass der unkritische Konsument plötzlich eine Vielzahl von Dingen kauft, statt nur einem einzigen.

Ich besitze Sportschuhe und keine Lauf-, Wander-, Radfahr- sowie Freizeitschuhe. Mit meinen Leggings kann ich Yoga und Gymnastik machen, auch Laufen oder ins Fitness-Studio gehen, zu Hause auf der Couch liegen und in der Küche meine Essen zubereiten. Wenn es kalt ist, wärmen sie mich unter den Jeans und ich brauche keine langen Unterhosen oder Strumpfhosen.

In meiner Auflaufform kann ich sowohl mein Frühstücksbrot gehen lassen, als auch eine Lasagne backen. Bei der Herstellung von Holunderblütensirup werden die ausgedrückten Holunderblüten darin gesammelt und am Wochenende das Huhn für den Sohn im Rohr gebraten. Das Apfeltiramisu schmeckt danach genau so lecker wie immer.

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

Minimalismus im Kleiderschrank

Frühlingskleidung, Sommerkleidung, Herbstkleidung, Winterkleidung – jede Jahrzeit hat ihre Bedürfnisse und verlangt nach neuen Kleidungsstücken und immer mehr im Kleiderschrank.

Durch geschicktes Layering kann man auch mit wenigen Kleidungsstücken große Temperaturschwankungen ausgleichen. In dem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf den sehr interessanten Beitrag von Anne „Sommerklamotten im Winter tragen“ hinweisen.

Ein ganz besonderes Beispiel für Minimalismus im Kleiderschrank zeigt uns Bea Johnson in ihrem Beitrag „one dress, 22 ways“, in dem sie Fotos zeigt, wie sie während ihrer Tournee das schwarzes Kleid auf 22 verschiedene Arten getragen hat.

Minimalismus bedeutet nicht Verzicht

Das Geheimnis des Minimalismus ist vermutlich die Kreativität. Der Minimalist besitzt zwar weniger Teile, aber dafür sind diese multifunktionell zu verwenden.

Ich verspüre keinen Verzicht, wenn ich z.B. eine alte Pralinendose aus Glas als Butterdose verwende. Ganz im Gegenteil, ich liebe sie sehr, da sie mir so gut gefällt, weil sie mich an meine Großmutter erinnert. Und wenn sie gerade keine Butter beherbergt, ist sie auch anders für mich nützlich.

meine Butterdose aus Glas

meine Butterdose aus Glas

Minimalismus bedeutet daher für mich, weg von speziellen hin zu universellen Dingen. Und das sowohl bei der Bekleidung als auch beim Geschirr in der Küche und bei vielem anderen auch.

es gibt keinen nachhaltigen Konsum

Jedes Teil, das neu angeschafft wird, verbraucht Ressourcen und belastet damit die Umwelt. Grünes Wachstum gibt es nicht, denn es ist noch immer Wachstum und in unserer heutigen Zeit kann die Wirtschaft nicht mehr wachsen ohne die Umwelt weiter zu belasten.

Der einzige Weg da heraus ist, weniger zu konsumieren und mit dem zu leben, was man bereits besitzt (siehe „Postwachstumsökonomie“). So wie vorhin schon beschrieben ist es wichtig sich zu fragen, ob es nicht doch möglich ist, seine Bedürfnisse mit dem abzudecken, was man bereits besitzt, bevor man etwas Neues kauft bzw. das Teil, das kaputt geworden ist, repariert.

Wenn eine Anschaffung unumgänglich ist, kann man sich umsehen, ob jemand so etwas besitzt, aber nicht mehr benötigt. Eine sehr gute Möglichkeit dazu ist ein Kostnixladen, auch unter dem Namen Umsonstladen bekannt. Weitere Alternativen sind auf Facebook bei regionalen Verschenkgruppen oder auf Verschenkportalen wie beispielsweise „willhaben-verschenken“ zu finden.

kein Neukauf ohne Müll

Und noch ein Punkt spricht aus meiner Sicht dafür, Bestehendes zu verwenden statt Neues zu kaufen. Bei jedem Neukauf entsteht Müll. Bei der Produktion werden die Ressourcen für den Transport der Rohstoffe und für die Herstellung der Ware verbraucht, aber natürlich auch jene für die Fabrik und die Maschine, welche die Ware herstellt.

Danach muss das Teil verpackt und zum Geschäft transportiert werden. Um den Transport heil zu überstehen, werden viele Waren zusätzlich zur handelsüblichen Verpackung mit jeder Menge Plastik gesichert. Darüber habe ich in meinen Beitrag „grauer Plastikmüll – die unsichtbare Gefahr“ geschrieben.

All das fällt weg, wenn ich mit dem, was ich bereits besitze, zufrieden bin und Ersatz auf dem Gebrauchtmarkt suche, wenn es wirklich nötig ist. Du siehst – nachhaltiges grünes Wachstum gibt es nicht.

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

warum ich „grünes Wachstum“ trotzdem (mit Vorbehalt) gut finde

Trotz all meiner eigenen Argumente dagegen finde ich es durchaus begrüßenswert, dass es mittlerweile einige Unternehmen gibt, die sich über die Umwelt Gedanken machen und grünes Wachstum propagieren. Es gibt sicher einen Markt dafür, denn meine Art zu denken und zu leben, ist wohl nicht für jeden Menschen möglich.

Und wenn diese mit grünen Gedanken agierenden Unternehmen mehr Menschen erreichen, die dann ressourcenschonend und fair produzierte Waren kaufen, welche die Umwelt weniger belasten als konventionell produzierte Dinge, dann ist insgesamt doch ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Solange der Rebound-Effekt nicht dazu führt, dass mehr gekauft wird, weil ja alles so grün und nachhaltig ist und der Schaden in Summe doch größer ist als der Nutzen…


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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Werbung will, dass Du unglücklich bist
Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

fix it – Reparieren ist nachhaltig #16

Linkparty Oktober bis 30. November 2016

Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ bis Ende November. Ich freue mich sehr, mit diesem Beitrag mein kleines virtuelles Repair-Café wieder zu eröffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

Reparaturbeitrag des Monats

Von der letzten Linkparty gab es gleich zwei Reparaturbeiträge, die am häufigsten angeklickt wurden.

Ute vom Blog „123-Nadelei“ hat eine wunderschöne Tasche aus einem kaputten Regenschirm upgecycelt. In ihrem Beitrag „Es war einmal ein Schirm…“ sind nicht nur viele Bilder zu sehen, sondern auch eine ausführliche Anleitung zu finden, wie sie die Tasche genäht hat.

Mary vom Blog „Marys Kitchen“ hat einen alten Pullover vor dem Wegwerfen gerettet. Was sie alles machen musste, damit das gelang, kannst Du in ihrem Beitrag „neuer alter Pullover“ lesen.

(c) 123-Nadelei und Marys Kitchen

(c) 123-Nadelei und Marys Kitchen

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Oktober

Täglich grüßt das Murmeltier – schon wieder einmal musste ein Sweater von meinem Sohn repariert werden. Durch seine Leidenschaft zu Skateboards wird seine Kleidung deutlich stärker beansprucht als sonst üblich wie z.B. auch diese Jeanshosenreparatur zeigt.

so ein Skateboard kann ganz schön viel Schaden anrichten

so ein Skateboard kann ganz schön viel Schaden anrichten

In meinem Beitrag „Welchen Wert hat die Arbeit? – Reparaturen“ zeige ich wie ein Sweater, der an den Armen kaputt war, auf recht einfache Weise repariert wurde. Diesmal haben die unteren Seitennähte durch das Tragen vom Board gelitten und das gab mir eine richtige Aufgabe, weil mein Sohn die Vorgabe gemacht hatte, keine Applikation über das Loch zu nähen.

Analyse und Vorbereitung

Nach einigem Nachdenken wurde mir klar, dass es nur eine Möglichkeit gab, ohne Applikation ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ich entschloss mich daher, die beiden Seitennähte zu versetzen, sprich den Sweater ein klein wenig enger zu nähen.

Für das Loch an der Eingriffstasche ist mir jedoch keine andere Lösung eingefallen, als ein wenig zu schummeln. Nach einigem Suchen habe ich eine Jeansjacke mit einem passender Aufnäher an der Innenseite gefunden.

Als erstes habe ich daher die beiden Seitennähe im Bereich der Löcher geöffnet und von der Jeansjacke den Aufnäher abgetrennt.

Vorbereitung für die "Operation"

Vorbereitung für die „Operation“

nicht ganz so schnell genäht wie gedacht

Nach dem Auftrennen der beiden Seitennähe habe ich die beiden Stoffteile so übereinander gelegt, dass die neue Naht weit genug weg vom Loch gesetzt werden konnte. Der überschüssige Stoff wurde nach dem Nähen abgeschnitten und die neue Nahtzugabe geendelt.

fast nicht mehr zu sehen

fast nicht mehr zu sehen

Deutlich schwieriger hat sich jedoch das Aufnähen von der Applikation gestaltet, da ich die Tasche nicht zunähen wollte. Nach einmaligem Auftrennen, weil ich doch etwas Stoff mitgenäht hatte, war aber auch das geschafft.

und schon ist das Teil gerettet

und schon ist das Teil gerettet

Lieblingsteil gerettet

Zuerst war mein Sohn zwar über die kleine Schummelei mit der Applikation etwas bestürzt, letztendlich überwog aber doch die Freude, dass er seinen Lieblingssweater noch eine Weile tragen kann.

Persönlich bin ich mit dem Ergebnis unter den von ihm gemachten Vorgaben sehr zufrieden, denn vor allem bei den Seitennähten ist wirklich kaum noch zu sehen, dass da vorher riesige Löcher waren.

ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden

ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

Linkparty:


Banner fix itGerne kannst Du bis Ende November 2016 hier Deine Reparaturbeiträge verlinken.

Wer also selbst Beiträge zum Thema „fix it – reparieren ist nachhaltig“ auf seinem Blog veröffentlicht, kann diese hier über „inlinkz“ oder in den Kommentaren verlinken.

Durch Anklicken des Linkbuttons kannst Du sowohl selbst Beiträge verlinken als auch alle verlinkten Beiträge samt Beitragsbild sehen!

Zusätzlich werde ich auf meiner Pinterest-Pinwand „fix it – reparieren ist nachhaltig“ alle Bilder samt Verlinkungen für Dich sammeln. Am Ende des Monats wird das Pinboard auch im Monatsrückblick zu sehen sein.

Das Banner kann gerne auf den eigenen Blog mitgenommen werden. Bitte setze in Deinem Artikel einen Backlink zu diesem Blogbeitrag.

Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

sweater-reparatur-fix-it

Verlinkt zu EiNaB, Create in Austria und ANL.