Videotipp am Montag #14


Heute ist wieder Videomontag und es geht um mögliche Zukunftsperspektiven unserer Gesellschaft.

Konsumgüter teilen – nicht alles besitzen

Prof. Nico Paech spricht über die Schrumpfungsgesellschaft und Konsumverzicht für die Umwelt. Nicht nur die Politik ist gefragt, auch wir müssen uns ändern



Ich wünsche Euch viele nachdenkliche Minuten.



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10 Kommentare zu “Videotipp am Montag #14

  1. Tja, das ist genau das alles, was auch ich immer sage und schreibe: ‚die da oben‘ (wer immer das auch sein mag – Politik, Großkonzerne) machen die eine Hälfte aus, die Menschen selbst die andere. Ohne die Bereitschaft, das unsinnige übermäßige Konsumieren einzustellen oder einzuschränken, wird sich nichts ändern. Manchmal sehe ich sehr schwarz, manchmal habe ich viel Hoffnung.
    Das Buch von Nico Paech habe ich noch immer nicht gelesen. Er hat ja sowas von Recht …
    Liebe Grüße in den Montag,
    Franka

    • Hallo Franka!

      „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ Mahatma Gandhi

      Die einzige Möglichkeit der Veränderung ist immer bei sich selbst zu beginnen, hier haben wir die Macht.

      Eines ist jedoch gewiss – jede Änderung löst Veränderung aus, wenn ich mich selbst verändere, verändert sich zwangsläufig alles, womit ich in Kontakt bin, auch wenn diese Veränderung noch so winzig ist.

      JEDES TUN hinterlässt Spuren. Darin liegt die Hoffnung.

      lg
      Marua

  2. Konsumgüter zu teilen setzt natürlich auch immer Voraus, dass irgendjemand sie besitzt und man Zugang dazu bekommt.

    In Ballungsräumen ist es vermutlich leichter sich etwas auszuleihen und dafür Leihgebühren zu bezahlen. Im ländlichen Raum ist man eher auf Familie/Bekannte angewiesen und darauf, dass sie es auch hergeben.

    Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass sich die Menschen freuen, wenn man sich etwas von ihnen ausborgt. Vielleicht spiegelt das Wertschätzung für ihre Besitztümer wieder, vielleicht freuen sie sich auch einfach darüber, dass sie zweimal öfter Besuch bekommen. Einmal zum Ausborgen und einmal zum Zurückbringen.

    LG

    • Hallo Daniela!

      Leihen statt besitzen liegt voll im Trend, es machen immer mehr Leihläden auf – Leila – finde ich voll gut.

      Aber natürlich auch hier, irgend jemand muss es besitzen um es zu verleihen.

      Manchmal ist es aber auch so, dass man es gebraucht hat, nicht mehr braucht und dann gerne anderen zur Verfügung stellt. Dann haben beide was davon!

      Ich habe für den Dachbodenausbau z.B. eine Tacker gebraucht, der jetzt nur noch herum liegt. Damals hat es aber durchaus Sinn gemacht, ihn zu kaufen.

      Bei mir ist es so, dass ich mich leichter von Dingen trennen kann, wenn ich weiß, dass es für sie ein Leben nach mir gibt.

      lg
      Maria

  3. Hallo Maria,

    den Tacker kannst du gerne meinem Vermieter leihen. 100 Jahre altes, nicht isoliertes Haus. So komme ich auf keinen guten Fußabdruck. Obwohl kein Auto, Fernseher. Ich würde Dinge verleihen, wenn ich sie wieder bekäme oder sie dann nicht kaputt wären. Nach einigen solcher Erfahrungen hab ich kaum noch Lust darauf.

    Die Getreidemühle im Video ist ein schönes Beispiel. Möchte ich nicht besitzen. Aber manchmal würde ich gerne eine mitbenutzen können.

    17% Ökostrom kommt sowieso aus meiner Steckdose. Hab ich gerade gelesen. Klingt gut. Ja, die Leute wollen Ökostrom für ihre 2 Fernseher und 2 Computer. Und Salatöl für ihre 2 Autos. Alles etwas unlogisch. 🙂 Lebe unter deinen Möglichkeiten. Dann stellt sich auch das Glück ein.

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Hallo Tanja!

      Ich habe selbst auch schlechte Erfahrungen mit dem Verleihen gemacht, vor allem DVDs und Bücher, die kehren oft nicht zurück.

      Jetzt mache ich es so, dass ich es wirklich aufschreibe oder loslasse und gleich verschenke.

      lg
      Maria

  4. Sehr interessanter Beitrag! Wenn es doch nur schneller ginge mit Tauschbörsen, Reparatur-Cafes, Leihläden… Aber alles Gute braucht seine Zeit, bis es sich etabliert hat. Man hat der Menschheit seit der Industrialisierung eingehämmert, „das brauchst du!“ Unbedingt und jetzt sofort. Man hat mit viel Geld, Werbung und Kundenerziehung Begehrlichkeiten und Bedürfnisse geschaffen und eine Gesellschaft heranerzogen, für die das Konsumieren (und damit meine ich nicht die Abdeckung von Grundbedürfnissen) zur Grundprämisse geworden ist, die erst ganz zaghaft hinterfragt wird.
    Danke für das Video, das wirklich nachdenklich stimmt. Danke für die Impulse und wertvollen Informationen. Viele Grüsse, Cornelia

    • Hallo Cornelia!

      Danke für die Rückmeldung und freut mich, dass Dir das Video – so wie mir – gut gefallen hat. Ich fand es auch sehr anregend, überhaupt mag ich Nico Paech voll gerne mit seinen Ideen.

      lg
      Maria

  5. Pingback: Videotipp am Montag #28 | widerstandistzweckmaessig

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