Müll reduzieren beim Schenken #7

Auch dieses Jahr ist es mir wichtig darauf hinzuweisen, dass man das Osterfest abseits von in Aluminium eingewickelten Osterhasen und mit Lack besprühten und in Plastik verpackten Eiern begehen kann.

make chocolate fair!

Der Beitrag „Osterhasencheck 2017“ von Südwind rüttelt auf. Nachzulesen sind die Ergebnisse im Download. Es gibt auch ein kurzes Video mit den wichtigsten Infos.

Schlimm ist, dass die am meisten verbreiteten Schokohasen kein Gütesiegel tragen und noch dazu mit Pestiziden belastet sind!

Diese Informationen haben mich unter anderem dazu veranlasst zu zeigen, dass es auch anders geht.

Die Anleitung für die Osterhasen aus Germteig ist vor wenigen Tagen online gegangen und das Rezept für ein leckeres selbst gebackenes Osterbrot findest Du im Beitrag selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Osterbrot.

selbst gebacken schmeckt es am besten

Ostern ohne Müll

Eigentlich habe ich vor einem Jahr in meinem Beitrag Müll reduzieren beim Schenken #5 schon mein ganzes Pulver verschossen.

Ostereier natürlich färben

In meinem Beitrag vom Vorjahr findest Du nicht nur die Anleitung, wie man Ostereier natürlich färben kann, sondern auch ein wunderbares Rezept um kleine Mürbteigosterhasen selbst zu backen. Auch das ist eine sehr gute Alternative zu den gekauften Schokoladeosterhasen.

selbst gebackene Osterhasenkekse

Es würde mich sehr freuen, wenn Du Dir die Zeit nimmst und einen Blick in meinen Beitrag Müll reduzieren beim Schenken – das Osterfest wirfst.

Bunte Ostereier ohne Färben

Wer es ganz minimalistisch und ohne Aufwand mag, kann auch Eier verwenden, die von Natur aus bunt sind. Es gibt einige alte Hühnerrassen, die rote oder grüne Eier legen.

Ganz neu im Trend sind Wachteleier, die von sich aus eine wirklich wunderschöne Färbung haben und etwas ganz Besonderes sind. Kein Ei gleicht dem anderen!

Übrigens wird den Wachteleiern eine ganz besondere gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt.

mir gefallen die Wachteleier wirklich sehr gut

aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Bei den Lebensmitteln wird zu Ostern meist nicht gespart. Nach Ostern wissen viele nicht wohin mit den Resten vom Osterschinken und den vielen bunten Eiern. Das Osterbrot schmeckt auch nicht mehr, weil es mittlerweile trocken geworden ist.

Meist würde man mit viel weniger Eiern auskommen, denn von jedem, dem man ein Ei schenkt, bekommt man auch eines wieder zurück. Am besten färbst Du nur halb so viele Eier wie sonst, ich verspreche Dir, es wird sich trotzdem leicht ausgehen!

mit Zwiebelschalen gefärbte Eier gefallen mir besonders gut

Plane die Reste der Ostermahlzeit an den restlichen Feiertagen mit ein und berücksichtige, dass die Kinder meist mehr naschen als sonst und daher weniger Appetit bei den Mahlzeiten haben.

Viele gute Tipps habe ich anlässlich des Weihnachtsfestes zusammen getragen, das gilt natürlich alles sinngemäß auch für Ostern.

Die Reste von Schinken und Käse kann man auch einfrieren. Alternativ kannst Du auch einen Fairteiler von Foodsharing nutzen.

Blogpause

Ich wünsche Dir ein frohes Osterfest und ein paar schöne Feiertage. Lass es Dir gut gehen und genieße die Tage mit dem, was Du am liebsten machst.

Mein Blog macht nun ein paar Tage Pause. Wir lesen uns bald wieder mit dem gewohnten Monatsrückblick.


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


Das könnte Dich auch interessieren:

Müll reduzieren beim Schenken #5 – Ostern ohne Müll
Rezept für Osterhasenkekse aus Mürbteig
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Osterhasen aus Germteig
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Osterbrot
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Huhneierwärmer
Videotipp: für faire Ostern – make chocolate fair
aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #2 – Essen zu den Festtagen

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

Aktionen in der Fastenzeit 2017 – ein unvollständiger Überblick

Die Fastenzeit naht in großen Schritten und wieder einmal gibt es viele tolle Aktionen, wie man die 40 Tage nutzen kann um bewusst etwas zu verändern, zu reduzieren bzw. darauf zu verzichten.

Auch heuer möchte ich Dir einige dieser Fastenprojekte vorstellen, die mich ganz besonders angesprochen haben. Neben denjenigen, an denen ich bereits in den Jahren davor teilgenommen bzw. welche ich Dir bereits vorgestellt habe, konnte ich einige neue interessante Fastenaktionen entdecken.

Selbst werde ich mich natürlich auch wieder einigen Challenges stellen und die Fastenzeit auf diese Weise sehr bewusst gestalten.

Plastikfasten

Der Aufruf zum Plastikfasten kommt in diesem Jahr von Anneliese Bunk, die gemeinsam mit Nadine Schubert das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschrieben hat.

plastikfasten-2017

Die beiden waren zuletzt auf „Utopia“ zu Gast, um das Fastenprogramm vorzustellen.

Auf ihrem Fastenblog „Plastikfasten“ bietet Anneliese ein begleitendes Programm mit verschiedenen Schwerpunkten an. Die Teilnehmer bekommen täglich Anregungen und Unterstützung.

plastikfasten-2017-programm

Trotzdem ich permanent Plastik faste, habe ich mir vorgenommen, dieses Projekt zu verfolgen und bin schon sehr auf die Tipps gespannt!

7 Wochen ohne

Auf diese Fastenaktion der evangelischen Kirche wurde ich durch Zufall aufmerksam. Sie hat mich aber gleich sehr angesprochen, passt das Motto „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ doch wirklich unheimlich gut zu meinem Achtsamkeitsprojekt.

7-wochen-ohne

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Man darf alles verlieren – nur nicht die Zeit. Viele lesen ihre Mails schon auf dem Weg ins Büro, auf dem Smartphone. Damit sie sofort loslegen können, wenn sie ankommen. „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ – die Fastenaktion der evangelischen Kirche ruft auf zu einer Zeit der Entschleunigung, des Innehaltens, des Nachdenkens.

Jede Woche steht unter einem anderen Thema, Anregungen zum wöchentlichen Motto bekommt man mit dem Fastenmail.

Linktipp:

Homepage „7 Wochen ohne“
Facebookseite „7 Wochen ohne“

Videotipp:

Klimafasten

Durch meine bewusste Suche nach Fastenprojekten, die gut für die Umwelt sind, bin ich auf die Aktion „Klimafasten“ gestoßen. Es handelt sich um eine Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

klimafasten-banner

Auch bei dieser Fastenaktion steht jede Woche unter einem anderen Motto. In der ersten Woche geht es zum Beispiel darum anders zu kochen und in der dritten Woche darum weniger zu kaufen.

Kernstück des Programms ist die Klimafasten-Broschüre (pdf Download). Für jede Aktionswoche findest Du in den Downloads ein kleines Poster, das Dich an das Motto erinnert. Man kann das Poster ausdrucken und aufhängen, um die Anregungen immer präsent zu haben.

Für den Gedankenaustausch untereinander wurde eine eigene Facebook-Gruppe „Klimafasten“ gegründet.

klimafasten-info

Linktipp:

Homepage Klimafasten
Klimafasten-Broschüre (pdf Download)
Poster-Download
Facebook-Gruppe „Klimafasten“

CO² Fasten

Wir bleiben beim Klima, ich habe noch eine sehr spannende Fastenaktion zu diesem Thema gefunden.

co2-fasten-banner

Die diesjährige Aktion der Kirchlichen Jugendarbeit vertieft das Thema Ernährung und Klima. Wie hängen diese beiden Faktoren zusammen? Was hat das eine mit dem anderem zu tun?

Antworten auf diese Fragen sind im Infoteil vom Aktionsheft (pdf Download) zu finden. Neben dem Hintergrundwissen wurden verschiedene Methoden und Aktionen zum Mitmachen entwickelt. Ergänzt wird das Aktionsheft durch leckere Rezepte, die zum Nachkochen einladen.

Auf der Homepage ist übrigens ein CO² Rechner zu finden, mit dessen Hilfe man den jährlichen CO²-Ausstoß berechnen und mit dem Durchschnittswert eines Bundesbürgers vergleichen kann.

Jeden Tag gibt es einen neuen Fastenimpuls, der zum Nachdenken anregt. Diese Impulse können mit der Feed-Funktion, bei Facebook oder bei Twitter abonniert werden.

co2-fasten-info

Linktipp:

Homepage CO² Fasten
Aktionsbroschüre (pdf Download)
CO² Fasten auf Facebook
CO² Rechner

Autofasten – heilsam in Bewegung kommen

Autofasten Logo

Auch in diesem Jahr ist das Autofasten wieder ein Fixpunkt für mich. Bereits zum dreizehnten Mal wird dazu aufgerufen, während der Fastenzeit die Autofahrten einzuschränken und den Umgang mit der eigenen Mobilität zu überdenken.

Die Aktion „verbietet“ das Autofahren nicht. Konkret geht es darum, in der Fastenzeit, also zwischen 1.3. und 15.4.2017, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und Autokilometer einzusparen.

Details zur Aktion sind auf der Homepage von Autofasten zu finden. Diese Aktion findet auch in Deutschland auf Autofasten.de statt.

In der Steiermark läuft aktuell die Feinstaubaktion vom Verkehrsverbund, bei der jede 1 – 6 Stunden Karte zur Tageskarte wird. Für den Zeitraum 8. Februar bis inkl. 28. Februar 2017 wurde die Aktion ausgeweitet und gilt nun täglich. Mehr Infos dazu sind auf der Homepager der Holding Graz nachzulesen.

Das erste Mal habe ich im Jahr 2015 teilgenommen. Meine Beiträge waren „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“, „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2“ und der Rückblick kam im Beitrag „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3“. Das Fazit von meinem Autofasten 2016 kannst Du im Beitrag Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #4 nachlesen.

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

Fleisch fastenFleisch fasten

Der Konsum von Fleisch ist innerhalb der Ernährung der wesentlichste Faktor für negative soziale und ökologische Auswirkungen. Die Initiative „Gerecht leben – Fleisch fasten“ nimmt deshalb die Fastenzeit zum Anlass, den Ernährungsstil kritisch zu hinterfragen und zu Alternativen zum enorm hohen Fleischkonsum herauszufordern.

Das Ziel ist mehr soziale Gerechtigkeit für die Umwelt, das Klima und die Tiere und ganz nebenbei ist das Ganze auch noch gut für unsere Gesundheit. Weitere Infos sind im Beitrag Warum „Gerecht leben – Fleisch fasten“? zu finden.

Ähnlich wie beim Autofasten steht nicht der gänzliche Verzicht sondern der bewusste Konsum im Vordergrund, sprich vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten.

Ich finde diese „moderate“ Art des Fastens sogar noch viel zielführender als das strenge Fasten, denn so hat der Mensch die Möglichkeit auszuprobieren wo die Grenzen sind und kann das neu erlernte Verhalten nach der Challenge gut in den Alltag mitnehmen und weiterführen. Zumindest habe ich das so mit dem Autofasten im letzten Jahr erlebt, das nun zu meiner üblichen Verhaltensweise geworden ist.

Mein persönlicher Konsum von Fleisch hat – trotzdem er immer schon sehr gering war – in den letzten Jahren noch weiter abgenommen und beschränkt sich auf Einladungen bei meiner Schwiegermutter und wenn ich etwas über foodsharing geschenkt bekomme oder aus dem Müll rette. Für mich selbst kaufe ich kein Fleisch und keine Fleischprodukte mehr. Dieses Jahr möchte ich noch einen Schritt weiter gehen und während der Fastenzeit vollständig auf Fleisch verzichten.

Linktipp:

Aktion Fleischfasten
Aktion Fleischfasten auf Facebook

Modeprotest – Klamottenkur

klamottenkur

Die Aktion „Modeprotest – Klamottenkur“ wird in diesem Jahr zum 6. Mal stattfinden und ich werde zum 4. Mal mit machen.

Bereits 2014 habe ich daran teilgenommen und mein Beitrag „Wie viel Kleidung braucht ein Mensch?“ ist einer der meist gelesenen auf meinem Blog überhaupt geworden. Wie es mir bei meiner ersten Klamottenkur ergangen ist, kannst Du im Beitrag „Klamottenkur 2014 – mein Fazit“ lesen. Auch von 2015 kannst Du meinen persönlichen Modeprotest nachlesen.

„Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen zu reduzieren?“

Linktipp:

Homepage Modeprotest
„Modeprotest“ auf Facebook
Homepage Klamottenkur

Strichcodefasten

Strichcodefasten

Seit dem Jahr 2014 verzichtet Sophia Reis jedes Jahr als Aktion zur Fastenzeit auf Produkte mit Strichcode. Das „Strichcodefasten“ ist ihre Idee, die mittlerweile viele Nachahmer gefunden hat.

Strichcodefasten fordert auf, das alltägliche Lebensmittelkonsumverhalten zu überdenken. Der Lebensmitteleinkauf erfolgt dadurch bewusster und bedarf etwas Zeit und Vorplanung. Wer des Strichcodes wegen auf Supermarktware verzichtet und bei regionalen Erzeugern kauft, unterstützt diese mit jedem einzelnen gekauften Produkt, statt den Profit und die Macht der Lebensmittelindustrie weiter zu fördern.

Über ihre Erfahrungen schreibt Sophia auf dem Blog „Strichcodefasten“ und ist auch auf Facebook zu finden.

diese Art zu Fasten ist gut für die Umwelt

Mir ist positiv aufgefallen, dass sich verschiedene kirchlichen Organisationen sowohl in Österreich als auch in Deutschland sehr für die Umwelt einsetzen. Auch abseits der Fastenzeit kann ich das beispielsweise in der Pfarre meines Heimatortes erkennen.

Vielleicht ist das ja wirklich eine Möglichkeit, noch mehr Menschen für diese Themen zu sensibilisieren.


Ist für Dich auch etwas mit dabei oder gibt es etwas ganz anderes, auf das Du während der Fastenzeit verzichten möchtest? Hast Du noch anderen interessante Aktionen entdeckt, die hier fehlen?


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


Das könnte Dich auch interessieren:

Aktionen in der Fastenzeit 2016 – ein unvollständiger Überblick
Autofasten – heilsam in Bewegung kommen
Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2
Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3
Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #4
damit der Plastikmüll abnimmt – Plastikfasten
ergänzende Gedanken zum Plastikfasten
Best of Plastikfasten
Modeprotest: Klamottenkur 2014 – mein Fazit
Modeprotest: Aktion Klamottenkur 2015

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Merken

Videotipp am Montag #31

Hast Du es schon gehört? Die Nikolos streiken, denn sie wollen nicht länger Schokolade aus Kinderarbeit an Kinder verteilen!

Nikolo Streik – Make Chocolate Fair!

Die Südwind AktivistInnen haben sich Anfang Dezember auf der Wiener Mariahilferstraße für eine Protestaktion unter dem Titel „Nikolos setzen sich zur Wehr, wollen ihre Schokolade fair!“ den Raum genommen, um auf grobe Missstände in der Kakaoproduktion aufmerksam zu machen.

Mit der Aktion macht die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! darauf aufmerksam, dass die Mehrheit der 5,5 Millionen Kakaobauern noch immer weit unterhalb der Armutsgrenze lebt.


zum Weiterlesen

mcf-logo_0
make chocolate fair!




meine Bitte an Dich

Wenn Du Schokolade kaufst, achte auf das „fair-trade“ Zeichen.


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.

Das könnte Dich auch interessieren:

Videotipp: „Schmutzige Schokolade“

Im Index Videotipps findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Videotipps.

gelesen im März – Buchtipp #19

Es ist dein Planet von Sascha MamczakEs ist Dein Planet
Ideen gegen den Irrsinn
von Sascha Mamczak und Martina Vogl
Verlag heyne>fliegt

In dem Buch, welches zwar für Jugendliche geschrieben wurde, sich aber nicht ausschließlich an diese richtet, ist die Rahmenhandlung ein Umweltprojekt am Ende des Schuljahres. Nach einer kurzen Einleitung, in der die Protagonisten Anton, Lina, Jan, Emma, Paul und Marie sowie das „Projekt gegen den Irrsinn“ vorgestellt werden, kann man die Diskussionen über die Probleme dieser Welt verfolgen.

Wir tun so, als könnten wir auch irgendwo anders leben
(Antons Irrsinn)

Es gibt nur diesen einen Planeten, auf dem eine Atmosphäre herrscht, in der wir Menschen leben und atmen können. Weit und breit ist keine Alternative in Sicht, aber wir beuten die Erde aus. Der ökologische Fußabdruck der meisten Menschen ist deutlich größer als jedem einzelnen zusteht, der Welterschöpfungstag kommt jedes Jahr ein paar Tage früher.

Die Menschen machen einfach immer so weiter
(Linas Irrsinn)

Und trotzdem machen die Menschen so weiter wie bisher und laufen sehenden Auges ins Verderben. So kommt es mir auch manchmal vor. Möglicherweise ist daran Emmas Irrsinn schuld, der Gedanke

Ich kann eh nichts bewirken
(Emmas Irrsinn)

Viele Menschen fühlen sich hilflos in der Situation, haben den Eindruck viel zu klein zu sein, um etwas verändern zu können. Tatsache ist, dass trotz aller Bemühungen, sich in den letzten Jahren die Umweltprobleme noch weiter verstärkt haben.

Die Erwachsenen haben es vermasselt
(Paus Irrsinn)

Auch wenn diese Aussage natürlich stimmt, so entbindet das niemanden von der Verpflichtung, jetzt etwas dagegen zu unternehmen. Daher schließe ich mich Jans Aufforderung unbedingt an

Macht doch endlich was!
(Jans Irrsinn)

Es ist endlich an der Zeit zu handeln, jeder einzelne ist aufgefordert, denn sonst würden nämlich Maries Befürchtungen Wirklichkeit.

Alles Schöne verschwindet
(Maries Irrsinn)

Am Ende aller Diskussionen steht die große Frage im Raum: Was können wir tun?

Und so geht das Buch noch einen Schritt weiter, es werden nicht nur die Probleme aufgezeigt, sondern am Ende der Projektwoche die Ideen gegen den Irrsinn vorgestellt. Denn eines ist sicher

Der Planet braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht diesen Planeten um zu überleben.
(Videotipp „Mutter Natur“)

So suchen die sechs Jugendlichen praktikable Lösungen im Kleinen, die Großes bewirken sollen. Und hier wird es richtig kreativ, denn plötzlich ist die Rede von Tag der Außerirdischen, vom Baum der Entscheidungen und von einem Zukunftsunterricht. Und Marie schließlich stellt die wohl wichtigste Frage „Wovon träumst Du?“

Am Ende vom Buch wird der Leser aufgefordert, seinen eigenen Irrsinn und seine eigene Idee dazu aufzuschreiben, sowie selbst eine neue Geschichte zu erzählen. Angeboten wird dazu eine eigene Internetplattform, über die ein Austausch miteinander und mit den Autoren stattfinden kann.

Das Buch wurde liebevoll und ausgesprochen kreativ illustriert. Im Buchkontext ist es Marie, die immer wieder durch ihre Zeichnungen die Dinge auf den Punkt bringt.

Meine Gedanken zu dem Buch:

Das Buch, auf das ich durch die sehr geniale Rezension von Jenni aufmerksam wurde, habe ich als E-Book gelesen. Es hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen, denn es liest sich leicht und flüssig trotz aller Schwere des Themas.

Viele der Fragen, die sich die Kids stellen, habe ich mir selbst auch schon gestellt. Und natürlich bewegen mich die Themen auch deshalb, weil meine Kinder kaum älter als die handelnden Personen sind und ich immer versuche, alles auch aus ihrer Perspektive zu betrachten.

Gebe ich den Planeten in so einem guten Zustand an meine Kinder weiter, wie ich ihn bei meiner Geburt vorgefunden habe? Ganz sicher nicht! Und das macht mich schon nachdenklich, wenn ich sehe, in welcher Geschwindigkeit sich das in den letzten Jahren alles zum Negativen verändert hat.

Mein Irrsinn

So wie Lina frage ich mich, warum viele Menschen einfach immer so weiter machen wie bisher, obwohl doch längst bekannt ist, welche Probleme mit diesem Verhalten verbunden sind.

Seit vielen Jahren wissen wir zum Beispiel, welche negativen Auswirkungen Plastik auf uns Menschen aber auch auf unsere Umwelt hat. Und trotzdem wird ewig herum diskutiert, ob im Handel für Plastiksäcke bezahlt werden muss oder nicht. Da greife ich mir wirklich aufs Hirn. Sollte die Frage in dem Fall nicht vielmehr lauten, ob Plastiksäcke verboten werden sollen?

Alles wird jahrelang und ewig diskutiert, nichts passiert und wenn es dann doch zu einem Ergebnis kommt, dann ist es eine weiche Geschichte à la „wasch mich, aber mach mich nicht nass“.

Ich kann nicht verstehen, dass so viel wertvolle Zeit ungenützt verstreicht!

In mir regt sich der Widerstand immer heftiger und immer deutlicher, denn dieses Spiel möchte ich einfach nicht mitspielen. Ich kann nicht sagen, dass ich davon nichts gewusst habe, denn das stimmt einfach nicht.

Mir ist sehr bewusst, welche Auswirkungen mein Verhalten hat – ich möchte in dem Zusammenhang den Schmetterlingseffekt in Erinnerung rufen. Es ist eben nicht so, dass es egal ist, was ich hier mache. Alles hat eine Auswirkung auch auf den Rest der Welt.

Das war dann auch mit ein Grund, warum ich diesen Blog gegründet habe. Ich will das alles nicht mehr hinnehmen und so tun, als könnte ich nichts verändern.

Dieses „immer schneller, immer größer, immer mehr“ finde ich einfach furchtbar. Es geht nur noch um Zahlen, Gewinne und Wirtschaftswachstum. Der Mensch selbst ist in Wahrheit der größte Verlierer und kann das nicht erkennen.

Wie schon oben geschrieben – die Natur braucht den Menschen nicht, wohl aber der Mensch die Natur. Und erst wenn das wirklich ALLEN bewusst ist und wir auch entsprechend agieren, wird sich etwas verändern können.

Ich befürchte jedoch, dass das schon längst zu spät ist und die Natur ihren größten Feind bald abschütteln wird. Sie braucht nicht viel dazu beizutragen, denn das besorgt der Mensch schon selbst.

Linktipp:

Blog: Ideen gegen den Irrsinn

Der Leser wird eingeladen, seinen eigenen Irrsinn zu ergänzen, sprich zu erzählen, was er/sie besonders verrückt empfindet.

Lesetipp:

ausführliche Leseprobe im pdf-Format

Einige Gedanken der Jugendlichen sind als „Spickzettel“ am Blog zu finden.


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


Das könnte Dich auch interessieren:

Übersicht über alle Buchtipps

Bilder aller Buchtipps sind auf meiner Pinterest-Pinwand zu finden.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Müll reduzieren beim Schenken #5

das Osterfest

Nicht nur zu Weihnachten ist das Thema Schenken sehr eng mit dem Thema Müll verbunden. In konventionellen Osternestern steckt sogar eine ganze Menge Müll drin – und damit meine ich nicht einmal nur die Verpackungen, sondern auch teilweise den Inhalt derselben.

die Oster-Müll-Katastrophe...

die Oster-Müll-Katastrophe…

Die Osterhasen und andere Hohlfiguren werden in Aluminium oder jede Menge Plastik verpackt, was im nächsten Augenblick zu Müll wird.

Und das Schlimmste ist, dass die Qualität der Schokolade nicht einmal besonders gut ist, die meisten Beschenkten die liebevoll ausgesuchten Osterhasen gar nicht essen wollen und sie manchmal so, wie sie sind, im Müll landen.

Man könnte die ungeliebten Hasen wenigstens noch über die Fairteiler von Foodsharing verschenken finde ich.

make chocolate fairmake chocolate fair!

Nicht nur zu Ostern ist es wichtig beim Kauf von Schokolade und Kakao darauf zu achten, dass diese aus fairem Anbau stammt.

Das Thema ist mir schon lange ein großes Anliegen wie auch in meinem Beitrag Videotipp: für faire Ostern – make chocolate fair nachzulesen ist.

Aus diesem Grund – und natürlich auch um Aluminium und Plastik zu vermeiden – verschenke ich schon seit Jahren keine handelsübliche Osterschokolade mehr.

Für mich ist es ein guter Anlass, einmal etwas ganz Besonderes zu suchen, um dem Beschenkten wirklich eine Freude zu machen.

Es gibt eine reiche Auswahl an wohlschmeckender Bioschokoladeprodukten aus fairem Handel, die auch müllreduziert angeboten werden.

Mein Motto: Klasse statt Masse!

Linktipp:

Mehr Infos dazu sind im Beitrag „Faire Ostern für alle! – Schluss mit Hunger, Armut und Kinderarbeit“ von der „Make Chocolate Fair! Kampagne“ zu finden.

Videotipp:

auch das Osterei hat seine Tücken

Seit einigen Jahren werden im Handel immer mehr bereits gefärbte Ostereier angeboten. Abgesehen davon, dass diese Eier teilweise von Hennen stammen, die unter fragwürdigen Umständen ihr Leben fristen, werden sie auch mit einem Lack besprüht, damit sie besonders lange haltbar sind.

Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, nutzt der Handel am liebsten Verpackungen aus Plastik, damit der Konsument die bunten Eier von außen gut sehen kann und zum Kauf angeregt wird.

Ostern ohne Plastik

Ostern ohne Plastik

Die Eier am rechten Bild sind übrigens mit Zwiebelschalen gefärbt. Die hellen Stellen entstehen durch Blätter und andere Pflanzenteile, die mit Hilfe von einem Strumpf oder Tuch um das Ei gewickelt wurden. Mir persönlich gefallen diese kreativen Eier bei weitem besser als die bunte Massenware.

einfach Lösungsansätze

Selbst wenn jemand so gar keine Lust hat, Eier zu färben, gibt es immer Alternativen, wie man das alles etwas umweltfreundlicher gestalten kann.

Die einfachste Lösung ist, die Hühnereier gar nicht zu färben. Ich finde ja, dass die braunen Eier durchaus ihren Charme haben. Mit etwas Kaffee kann man übrigens der braunen Farbe sehr gut nachhelfen.

Eine andere Möglichkeit sind die zahlreichen Bauernmärkte, wo auf einigen Ständen handgefärbte Eier angeboten werden. Diese stammen aus regionaler Hühnerhaltung und sind meist mit einfachen Eierfarben aus Papiertüten gefärbt. Den Eierkarton bringst Du am besten selbst mit, dann landet noch weniger Abfall im Mülleimer.

einfache müllreduzierte Alternativen für das Osternest

einfache müllreduzierte Alternativen für das Osternest

Es gibt auch sehr einfache und durchaus dekorative Alternativen für die bunten Schoko-Osterhasen. Aus einem leckeren Mürbteig kann man Kekse ausstechen, diese nett dekoriert backen und dann ins Osternest legen.

Basisrezept für feine Mürbteigkekse

Zutaten:

240 gr Mehl
160 gr Butter
80 gr Zucker
2 Dotter
1 Prise Salz

zusätzlich: Eiklar, Hagelzucker, Rosinen, Schokostreusel u.ä.

Zubereitung:

Alle Zutaten gut verkneten und danach 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Der Teig wird sodann auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausgerollt und Kekse in beliebiger Form ausgestochen.

Die Kekse auf ein leicht befettetes Backblech legen, mit dem verschlagenen Eiklar bestreichen und nach Lust und Laune dekorieren.

Bei schwach 200° 8-10 Min goldgelb backen und flach liegend auskühlen lassen.

Kurzanleitung: Eier natürlich färben

Zwei Hände voll Zwiebelschalen mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen und anschließend 1-2 EL Essig hinzufügen.

Die Eier gut reinigen, damit sie gleichmäßig die Farbe aufnehmen können, und anschließend 10 Minuten in dem Zwiebelsud gemeinsam mit den Zwiebelschalen kochen.

Danach aus dem Topf heben und sofort eiskalt abschrecken, damit sie sich gut schälen lassen.

Mir gefällt die Farbe am besten, wenn ich rote und braune Zwiebelschalen miteinander vermische.

Wer die Eier glänzend mag, kann sie anschließend noch mit einem Tropfen Öl (z.B. Olivenöl) einfetten.

Ähnlich kannst Du die Eier auch mit Karotten, Spinat, Kaffee oder Rotkraut färben. Gestern habe ich ultralastminute in einem Beitrag entdeckt, dass man Ostereier auch mit Tee färben kann.

Farbwirkung von verschiedenen Pflanzen

Curcuma, Safran oder Kamille – gelb
Zwiebelschalen – rotbraun
Kaffee – dunkelbraun
Spinat – grün
Rotkraut – rotviolett
Rote Rüben (rote Beete) – rot

bunte Deko am Tisch

Voriges Jahr habe ich meine Ostereier mit bunten Huhneierwärmern „gefärbt“. Diese leben natürlich noch immer und sind auch eine sehr nette Dekoration am Ostertisch.

die Hühner warten schon wieder auf das Osterfest

die Hühner warten schon wieder auf das Osterfest

selbst gebackenes Osterbrot

Was wäre Ostern ohne leckeres Osterbrot? Natürlich backe ich unser Osterbrot selbst, da die Osterpinze und das Osterbrot im Handel meist in Plastik verpackt angeboten werden.

Das Rezept dafür habe ich bereits vor langer Zeit einmal in meinem Beitrag „selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Osterbrot“ veröffentlicht.

Die Form wählst Du danach aus, wie Du es am liebsten magst. Der Teig kann sowohl zum Striezel als auch zum Kranz, wie unten zu sehen, oder zur Pinze geformt werden.

Osterbrot zum Kranz geflochten

Osterbrot zum Kranz geflochten

Blogpause

Ich wünsche Dir ein frohes Osterfest und ein paar schöne Feiertage. Lass es Dir gut gehen und genieße die Tage mit dem, was Du am liebsten machst.

Mein Blog macht nun ein paar Tage Pause. Wir lesen uns bald wieder mit dem gewohnten Monatsrückblick.

frohe Ostern


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu praktisch. plastikfrei. leben, ANL, Create in Austria, zauberhaftes Ostern, Freebie-Freitag und zur Rezeptelinkparty bei Gusta.


Das könnte Dich auch interessieren:

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Huhneierwärmer
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Osterbrot
Videotipp: für faire Ostern – make chocolate fair

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

gelesen im Februar – Buchtipp #18

Das Leben ist keine To-do-ListeDas Leben ist keine To-do-Liste
Endlich Zeit für das, was wirklich wichtig ist –
mit der to-be Liste

von Shirley Seul
Verlag Kailash

Als ich den Titel von dem Buch sah, war ich gerade am Hadern mit meinem Leben, weil die Zeit zu knapp war um all das, was ich gerne machen möchte, an einem Tag unterzubringen.

„Dich hat der Himmel geschickt, genau Dich brauche ich jetzt! Weg von den vielen to-do’s, die täglich auf mich einstürmen und hin zu mehr leben und genießen!“, war das erste, was ich gedacht habe.

Das Leben ist vollgepackt mit Dingen, die erledigt werden müssen, Ansprüchen, die erfüllt werden wollen, und Deadlines, deren Einhaltung Ehrensache ist. Das Gefühl, nie zu genügen, kann so groß werden, dass wir uns manchmal wie Automaten fühlen, die nur noch funktionieren und sich damit abgefunden haben, ein Häkchen nach dem anderen auf ihre To-do-Listen zu setzen. So haben wir uns unser Leben nicht vorgestellt! (Auszug Klappentext)

Sherly Seul deckt eine Falle nach der anderen auf, in die wir in unserer schnelllebigen Zeit gestolpert sind und wodurch wir nun im Hamsterrad festhängen. Sie nennt es die Formel 1, weil wir immer schneller eine Runde nach der anderen drehen, und lädt in jedem Kapitel zu einem Bloxenstopp ein, wo sie kleine Schlupflöcher zeigt.

Es fängt damit an, dass sie auffordert einfach einmal abzuschalten. Gemeint ist das Smartphone, das uns ständig und zu jeder Zeit verfügbar macht. Nichts Schlimmes passiert, wenn wir einmal nicht telefonisch oder per Mail erreichbar sind.

Mit viel Wortwitz und Wortspielereien versucht sie die wahre Tragödie, die hinter unserem kollektiven Burnout steckt, ein wenig aufzuheitern. Es gelingt nicht wirklich, zu sehr trifft das, was sie schreibt, ins Schwarze.

Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, nach der Einleitung kommt in der „Formel 1“ eine unbarmherzige Analyse der Ist-Situation, um in der „Formel 0“ endlich den „Sesam-Code“ zu verraten. Im Kapitel „Formel ∞“ wird noch einmal klipp und klar gesagt, worum es wirklich geht. Was ich hier natürlich nicht verrate – denn das wäre ein Spoiler.

Linktipp

Eine ausführliche Leseprobe wird vom Verlag als pdf zur Verfügung gestellt.

Meine Meinung zu dem Buch

Gleich vorweg – das Buch, das ich in der E-Book-Ausgabe gelesen habe, war letztendlich nicht ganz das, was ich erwartet oder besser gesagt erhofft hatte. Sherley Seul hat das Problem sehr gut analysiert, bringt unzählige Beispiele exakt auf den Punkt, legt den Finger auf die Wunden unserer hochtechnisierten Konsumgesellschaft und streut zu allem Überfluss auch noch ein wenig Salz darauf – damit es ja schön brennt und weh tut.

Es war für mich gar nicht so einfach all das zu lesen, zu sehr fühlte ich mich immer wieder ertappt. Vor allem das Kapitel „Informationsinfarkt“ gab mir viel zu denken auf, dabei arbeite ich ja schon seit einiger Zeit genau daran und bin leider noch immer keinen Schritt weiter gekommen.

Die Lösung dafür versuchte ich nun in dem Buch zu finden, was mir leider nicht gelungen ist – das ist die schlechte Nachricht. Es gibt keine Abkürzungen und es gibt keine perfekte Universallösung für das Problem.

Vielleicht wird es noch klarer, wenn man sich die Seitenzahlen neben den Kapiteln ansieht. Nach der Analyse in der Formel 1 beginnt die Formel 0 auf Seite 153 und die Formel ∞ füllt die Seite 166. Bleibt nur noch der Anhang auf Seite 167.

Während des Lesens habe ich mir immer wieder gedacht „Ja eh, genau so ist es! Aber was ist die Lösung? Nur das Problem zu erkennen geht doch nicht weit genug!“.

So viel sei verraten, es gibt kein Patentrezept um aus dem Hamsterrad auszusteigen und von der to-do Liste weg zur to-be Liste zu kommen.

Das liegt vermutlich auch daran, dass jeder Mensch anders ist und die Wünsche und Bedürfnisse sich voneinander unterscheiden.

Meiner Meinung nach haben die Probleme unserer Zeit ganz viel mit dem Überfluss zu tun, in dem wir leben – mit der Übersättigung einerseits („alles ist ständig verfügbar“) und andererseits mit dem Paradoxon der Wahl (siehe Barry Schwartz „Video: das Paradoxon der Wahlmöglichkeiten“ und Gerald Hüther Vortrag „Glücksgefühle“).

Kein Wunder dass immer mehr Menschen im Minimalismus die Lösung suchen und hoffen, sich durch die Befreiung von allem Unnötigen wieder leichter und unbeschwerter zu fühlen. Das stimmt jedoch leider nur bedingt und hängt davon ab, ob man beim Entrümpeln stehen bleibt oder noch einen Schritt weiter geht.

Erkannt habe ich, dass ich den richtigen Weg bereits eingeschlagen habe und ihn einfach nur weiter zu gehen brauche. Das ist die gute Nachricht.

Videotipp:



achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

Dieser Beitrag ist Teil von meinem
#Jahresprojekt 2016.

Weiters verlinkt zu Blog-Event: Bücher, die bewegen


Das könnte Dich auch interessieren:

Bilder aller Buchtipps sind auf meiner Pinterest-Pinwand zu finden.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Vorstellung: Das Gramm

Graz bekommt einen Unverpacktladen

Bald kann man in Graz unverpackt einkaufen, denn im Frühjahr diesen Jahres wird der erste gänzlich verpackungsfreie Lebensmittelladen in Graz eröffnet werden.

“Das Gramm” soll er heißen, weil man hier seine Lebensmitteleinkäufe grammgenau auf den eigenen Bedarf abstimmen kann. Das spart neben Einweg-Verpackungs-Müll auch noch Lebensmittelabfälle.

die Waage als Symbol für "das Gramm"

die Waage als Symbol für „das Gramm“

Müll reduzieren beim Einkauf

Für den Einkauf bringt man entweder eigene Behälter mit oder leiht bzw. kauft sich diese im Geschäft. Die Gefäße werden zuerst an der Kasse abgewogen und mit der Tara versehen, welche danach selbstverständlich wieder abgezogen wird.

Und für ganz Spontane wird es auch Papiersackerl geben, die man beim nächsten Einkauf selbstverständlich wieder mitbringen kann.

was wird es zu kaufen geben?

Neben saisonalem Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukten, Fleischwaren, Tee, Kräutern, Gewürzen und frischem Brot werden auch Getreide und Getreideprodukte sowie Hülsenfrüchte verkauft werden.

Ergänzend dazu soll es eine Müsli- und eine Snackecke sowie Flüssiges wie z.B. Säfte, Bier, Wein, Essig, Öl u.ä. sowie Haltbares wie Marmelade und Honig geben.

auf dem Gruppenfoto ist ein Teil des Teams rund um "Das Gramm" zu sehen

auf dem Gruppenfoto ist ein Teil des Teams rund um „Das Gramm“ zu sehen

aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Neben dem Verkauf von Lebensmitteln will das engagierte Team rund um „das Gramm“ auch heiße und kalte Getränke sowie einen Mittagsteller anbieten.

Hier werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Anstatt Obst und Gemüse bei Herannahen des Verfallsdatums wegwerfen zu müssen, wird es zu Eintöpfen, Suppen, Currys, Aufläufen und Quiches verkocht bzw. das Obst zu Smoothies gemixt.

schon bald wird hier "Das Gramm" zu finden sein

schon bald wird hier „Das Gramm“ zu finden sein

wo?

Das Geschäft wird sich an einem Radweg und mit Blauzonen-Parkmöglichkeiten vor der Haustüre in der Innenstadt von Graz befinden. Für die warmen Monate ist auch ein kleiner Gastgarten eingeplant.

Edit 16.2.2016

Der Knackpunkt der Finanzierung wurde erreicht und so konnte heute mit großer Freude die offizielle Anschrift bekannt gegeben werden.
„Das Gramm“ wird in die Neutorgasse 7, ganz in der Nähe von Hauptplatz und Hauptbrücke, einziehen.

Die Personen hinter dem Projekt

Verena Kassar und Sarah Reindl (v.l.n.r.)

Verena Kassar und Sarah Reindl (v.l.n.r.)

Verena Kassar und Sarah Reindl wollen mit ihrem geplanten Unverpacktladen etwas Gutes von früher ins Jetzt zu holen und das Kostbare von Lebensmitteln begreifbar zu machen.

Lebensmittel sind wertvoll, ein Schatz, der von großen Ketten und Konzernen auf eine Weise dargestellt wird, die nicht mit ihren Wertvorstellungen zusammenpasst.

„Das Gramm“ soll auch ein Zeichen für selbstbestimmten Konsum sein und Einkaufen mit Hirn ermöglichen.

Startnext

Das ganze Projekt befindet sich gerade in der Finanzierungsphase, welche mittels Crowdfunding abläuft. Alle Infos dazu sind auf „Start next“ zu finden.

der Konsument hat die Macht

Ich betone es immer wieder in meinen verschiedenen Beiträgen, dass der Konsument die Macht hat. Diesmal ganz unmittelbar, denn wer unverpackt einkaufen will, der kann durch die Unterstützung von „das Gramm“ ein Zeichen setzen.

Durch den Kauf von u.a. Einkaufsgutscheinen über „Start next“ wird dieses sehr ambitionierte Unternehmen vorfinanziert, um auch ein Stückchen Unabhängigkeit von den Banken zu erreichen.

Und Du kannst morgen mit dem Geld einkaufen gehen, das Du heute zur Verfügung gestellt hast. Drei Fliegen mit einer Klappe – gut für Dich, für die Umwelt und für „das Gramm“.

Weil ich mich sehr darüber freue, dass es künftig einen Unverpacktladen in Graz geben wird, habe ich gleich am zweiten Zeichnungstag ein Paket Einkaufsgutscheine erworben.

Linktipp:

Homepage „Das Gramm“
„Das Gramm“ auf Facebook
„Start next“

start next

Mit diesem Beitrag möchte ich auf meine Art dieses tolle Projekt unterstützen, damit es in Zukunft noch mehr Möglichkeiten gibt, in Graz unverpackt einkaufen zu gehen.

Alle Bilder wurden von „Das Gramm“ zur Verfügung gestellt, das Copyright liegt bei Tinksi.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog „foolfashion“ durchgeführt. Weiters verlinkt zu ANL.


Das könnte Dich auch interessieren:

verpackungsfrei einkaufen in Graz
Vorstellung: Bioladen Kornwaage
Vorstellung: Lunzers Maß-Greißlerei

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Aktionen in der Fastenzeit – ein unvollständiger Überblick

Die Fastenzeit naht in großen Schritten und wieder einmal gibt es viele tolle Aktionen, wie man die 40 Tage nutzen kann um bewusst etwas zu reduzieren bzw. darauf zu verzichten.

Heute möchte ich Dir einige dieser Fastenprojekte vorstellen, die mich ganz besonders angesprochen haben. Neben denjenigen, an denen ich bereits in den Jahren davor teilgenommen habe, konnte ich einige neue interessante Fastenaktionen entdecken.

Selbst werde ich mich natürlich auch wieder einigen Challenges stellen und die Fastenzeit auf diese Weise sehr bewusst gestalten.

Strichcodefasten

Strichcodefasten

Seit dem Jahr 2014 verzichtet Sophia Reis jedes Jahr als Aktion zur Fastenzeit auf Produkte mit Strichcode. Das „Strichcodefasten“ ist ihre Idee, die mittlerweile viele Nachahmer gefunden hat.

Die Regeln sind sehr einfach: Verzichte beim Einkauf auf alle Lebensmittel mit Strichcode. Das klingt vermutlich im ersten Moment leichter als es ist, denn es bedeutet, dass man kaum eines der alltäglichen Lebensmittel im Supermarkt kaufen kann. Strichcodefasten ist somit ein Verzicht auf die Bequemlichkeit, alle Lebensmittel schnell an einem Ort kaufen zu können.

Dafür ist die Strichcode-Fastenzeit eine gute Möglichkeit, alternative Einkaufsmöglichkeiten zum Supermarkt in seiner Heimat zu finden.

Zumeist bedeutet es, Grundnahrungsmittel lose zu kaufen und selbst zu kochen. Daher ist Strichcodefasten gut für die Umwelt, weil Verpackungsmüll reduziert wird und ebenso für den eigenen Körper, weil Lebensmittelzusatzstoffe in der Ernährung vermieden werden.

Schummeln durch Auswärtsessen ist nicht erlaubt, denn im Essen aus der Kantine, der Mensa, dem Restaurant oder der Imbiss-Bude stecken in der Regel Strichcode-Zutaten.

Strichcodefasten fordert auf, das alltägliche Lebensmittelkonsumverhalten zu überdenken. Der Lebensmitteleinkauf erfolgt dadurch bewusster und bedarf etwas Zeit und Vorplanung. Wer des Strichcodes wegen auf Supermarktware verzichtet und bei regionalen Erzeugern kauft, unterstützt diese mit jedem einzelnen gekauften Produkt, statt den Profit und die Macht der Lebensmittelindustrie weiter zu fördern.

Über ihre Erfahrungen schreibt Sophia auf dem Blog „Strichcodefasten“ und ist auch auf Facebook zu finden. Ihren Rückblick auf die Fastenzeit 2015 kann man im Beitrag „Was mich beim Strichcodefasten 2015 bewegt hat“ nachlesen.

Autofasten – heilsam in Bewegung kommen

Autofasten Logo

Bereits zum zwölften Mal wird dieses Jahr dazu aufgerufen, während der Fastenzeit die Autofahrten einzuschränken und den Umgang mit der eigenen Mobilität zu überdenken.

Die Aktion „verbietet“ das Autofahren nicht. Konkret geht es darum, in der Fastenzeit, also zwischen 10.2. und 26.3.2016, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und Autokilometer einzusparen.

Details zur Aktion sind auf der Homepage von Autofasten zu finden.

Meine Beiträge im letzten Jahr waren „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“, „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2“ und der Rückblick kam im Beitrag „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3“.

Modeprotest – Klamottenkur

Modeprotest 2016

Die Aktion „Modeprotest – Klamottenkur“ wird in diesem Jahr zum 5. Mal stattfinden. Bereits 2014 habe ich daran teilgenommen und mein Beitrag „Wie viel Kleidung braucht ein Mensch?“ ist einer der meist gelesenen auf meinem Blog überhaupt geworden. Wie es mir bei meiner ersten Klamottenkur ergangen ist, kannst Du im Beitrag „Klamottenkur 2014 – mein Fazit“ lesen.

Auch 2015 gab es meinen persönlichen Modeprotest, denn natürlich war ich wieder mit dabei und habe darüber berichtet, weil ich die Aktion so großartig finde.

Linktipp:

Homepage Modeprotest
„Modeprotest“ auf Facebook
Homepage Klamottenkur
Veranstaltung „Klamottenkur“ auf Facebook

Plastikfasten
Plastikfasten2

Das war meine erste Challenge, an der ich teilgenommen und worüber ich auf meinem Blog geschrieben habe. Bis dahin hatte ich schon einiges in meinem Haushalt verändert, damit er plastikfrei wird und da kam die Aktion „Plastikfasten“ vom BUND gerade recht, noch genauer hinzuschauen.

Geschrieben habe ich zum Plastikfasten die Beiträge „Damit der Plastikmüll abnimmt – Plastikfasten“, „Ergänzende Gedanken zum Plastikfasten“ sowie „Best of Plastikfasten“.

Auch wenn ich dieses Jahr keine öffentlich breit getretene Aktion dazu gefunden habe, so kann doch jeder persönlich ab 10.2.2016 entsprechende Schritte setzen und Plastikmüll vermeiden.

Fleisch fasten
Fleisch fasten

Der Konsum von Fleisch ist innerhalb der Ernährung der wesentlichste Faktor für negative soziale und ökologische Auswirkungen. Die Initiative „Gerecht leben – Fleisch fasten“ nimmt deshalb die Fastenzeit zum Anlass, den Ernährungsstil kritisch zu hinterfragen und zu Alternativen zum enorm hohen Fleischkonsum herauszufordern.

Das Ziel ist mehr soziale Gerechtigkeit für die Umwelt, das Klima und die Tiere und ganz nebenbei ist das Ganze auch noch gut für unsere Gesundheit. Weitere Infos sind im Beitrag Warum „Gerecht leben – Fleisch fasten“? zu finden.

Ähnlich wie beim Autofasten steht nicht der gänzliche Verzicht sondern der bewusste Konsum im Vordergrund, sprich vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten.

Ich finde diese „moderate“ Art des Fastens sogar noch viel zielführender als das strenge Fasten, denn so hat der Mensch die Möglichkeit auszuprobieren wo die Grenzen sind und kann das neu erlernte Verhalten nach der Challenge gut in den Alltag mitnehmen und weiterführen. Zumindest habe ich das so mit dem Autofasten im letzten Jahr erlebt, das nun zu meiner üblichen Verhaltensweise geworden ist.

Mein persönlicher Konsum von Fleisch hat – trotzdem er immer schon sehr gering war – in den letzten Jahren noch weiter abgenommen und beschränkt sich auf Einladungen bei meiner Schwiegermutter und wenn ich etwas über foodsharing geschenkt bekomme oder aus dem Müll rette. Für mich selbst kaufe ich kein Fleisch und keine Fleischprodukte mehr.

Linktipp:

Aktion Fleischfasten
Aktion Fleischfasten auf Facebook

RZ_Donhauser_Vegan_KOMPAKT.inddBuchtipp:

vegan kompakt
Die wichtigsten Tipps für Einkauf, Vorratshaltung
und Zubereitung

von Rose Marie Donhauser
Verlag Mankau

Nachdem mich das Thema immer mehr fasziniert, habe ich vor kurzem diesen Kompaktratgeber gelesen. Im ersten Kapitel erfährt man alles über die vegane Ernährung mit dem Schwerpunkt auf der Vorratshaltung, welche Produkte man unbedingt zu Hause haben sollte, wenn man auf Fleisch verzichtet. Im Kochbuchteil sind 58 Rezepte zu finden, die zum Nachkochen einladen. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche weiterführende Links aus dem Internet im Anhang.

Eine ausführliche Leseprobe im pdf-Format mit einigen Rezepten ist auf der Seite vom Verlag zu finden.

Zuckerfasten

ZuckerfastenAuf einigen Blogs wird gerade Zucker gefastet wie z.B. bei „healthy habits“, „Projekt: gesund leben“ oder auch bei „Mama denkt“.

Selbst habe ich im letzten Jahr bereits an einer 3-wöchigen Zuckerchallenge teilgenommen, dieses Jahr möchte ich 40 Tage aushalten und während der gesamten Fastenzeit auf Industriezucker gänzlich verzichten.

Auch wenn ich im letzten Jahr unter anderem durch meine Teilnahme an der Zuckerchallenge meinen Konsum an Industriezucker gigantisch reduziert habe, so ist „Zero Zucker“ dann doch noch einmal etwas ganz anderes und meine sehr persönliche Challenge, der ich mich stellen möchte.

Ergänzungen vom 11.2.2016

Klimafasten

Heute habe ich auch noch Klimafasten am Blog des WWF gefunden. Das wäre fast so etwas wie ein Überbegriff über die meisten hier vorgestellten Fastenaktionen.

Müllfasten

Und dann gibt es noch die großartige Aktion von Apfelmädchen & sadfsh. Sie werden #Müllfasten und sagen Dir in ihrem Beitrag, warum es Zeit ist, dem Müll den Kampf anzusagen.

Nachdem ich auf meinem Blog bereits das 3. Jahr gegen die Müllberge kämpfe – alle Beiträge dazu sind im „Index – Müll reduzieren“ zu finden – unterstütze ich diese Aktion natürlich sehr gerne, indem ich dazu verlinke.

(c) Apfelmaedchen.de

(c) Apfelmaedchen.de

Videotipp

Ergänzend zu all den Aktionen möchte ich das Video „Süßes, Facebook, Alkohol – wie macht Fasten wirklich Sinn?“ verlinken.

Die Gäste – unter anderem Sophia Reis, die Initiatorin von „Strichcodefasten“ – diskutieren über Sinn und Unsinn von den verschiedenen Fastenaktionen.


Ist für Dich auch etwas mit dabei oder gibt es etwas ganz anderes, auf das Du während der Fastenzeit verzichten möchtest? Hast Du noch anderen interessante Aktionen entdeckt, die hier fehlen?


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty gerade auf meinem Blog durchgeführt. Weiters verlinkt zu ANL.


Das könnte Dich auch interessieren:

Autofasten – heilsam in Bewegung kommen
Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2
Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3
Wie viel Kleidung braucht ein Mensch?
Klamottenkur 2014 – mein Fazit
Aktion Klamottenkur 2015
damit der Plastikmüll abnimmt – Plastikfasten
ergänzende Gedanken zum Plastikfasten
Best of Plastikfasten
3 Wochen ohne Zucker – Fazit Zuckerchallenge

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Videotipp am Montag #30


Heute ist wieder Videomontag und es geht um die paradoxe Situation unserer Nahrung in einer globalisierten Welt.

Hähnchenreste auf Reisen – Das Geschäft mit unserem Abfall

Es ist das Lieblingsessen unserer Kindheit: Hähnchen – gebraten, knusprig und saftig. In Deutschland werden jedes Jahr über 627 Millionen Masthähnchen geschlachtet – ein Billigprodukt, das sich dank moderner Produktionsmethoden und Turbomast jedermann jederzeit leisten kann.

Doch kaum jemand brutzelt sich heute noch ein ganzes Brathähnchen. Stattdessen kaufen die Bundesbürger viel lieber Brust oder Keule. Nur jedes fünfte Huhn geht noch im Ganzen über die Theke.

Bei rund 627 Millionen geschlachteten Masthähnchen im Jahr bedeutet das, dass die deutsche Geflügelindustrie gigantische Mengen Abfall produziert: Hälse, Karkassen, Innereien. Teile, für die es in Europa keine Abnehmer gibt und die die Hersteller eigentlich kostenpflichtig entsorgen müssten. Aber auch für diese Reste gibt es einen Markt in Afrika.

Katarina Schickling wirft einen Blick hinter die Kulissen der Geflügelindustrie und findet heraus: Deutsche Hähnchenschlachter verkaufen in Afrika all das, was Kunden hierzulande nicht essen mögen. Ein lohnendes Geschäft.

Denn jeder Erlös ist besser, als die Entsorgung der Teile in der Tierkörperverwertung zu bezahlen. Doch weil unsere Fleischreste in Afrika zu Dumpingpreisen verkauft werden, können lokale Geflügelzüchter nicht damit konkurrieren. Die Folge: In einigen afrikanischen Ländern ist die heimische Geflügelproduktion komplett zusammengebrochen.

In dieser Dokumentation erfahren wir den wahren Preis des Billiggeflügels.



Ich wünsche Euch viele nachdenkliche Minuten.

Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit ist mein Blog gerade Gastgeber.


Das könnte Dich auch interessieren:

Im Index Videotipps findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Videotipps.

Videotipp am Montag #29


Heute ist endlich wieder einmal Videomontag und es geht um eines der beliebtesten Nahrungsmittel überhaupt und die Auswirkungen auf unsere Umwelt.

Fleisch und Nachhaltigkeit

Jeder Deutsche konsumiert im Schnitt knapp 90 kg Fleisch pro Jahr. Das ist zu viel und in vielerlei Hinsicht problematisch. Flächenverbrauch, Welternährung, Klimawandel, Tierrechte, Umweltverschmutzung, Gesundheit – die industrielle Produktion von Fleisch ist in vielen Bereichen nicht nachhaltig.

Aber was genau sind die Probleme der industriellen Fleischproduktion?
Was sind die globalen Auswirkungen?
Und was kann dagegen getan werden?


Ein Film, der wirklich sehr nachdenklich macht. Nimm Dir bitte die 7 Minuten Zeit und schau ihn Dir an.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog foolfashion durchgeführt.


Das könnte Dich auch interessieren:

Im Index Videotipps findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Videotipps.