Resteküche – viel zu viele Karotten

Karotten (Möhren) landen sehr oft in der Biotonne in den Supermärkten. Letztens habe ich wieder einen ganzen Berg beim Dumpstern gefunden. Es waren gut drei Kilogramm! Nachdem sie nicht mehr so schön waren, wollte ich sie ganz schnell verarbeiten.

Ich habe viele Karotten beim dumpstern gefunden.

Auf der Suche nach Rezeptideen für Karotten


Ich habe daher das Internet befragt und bin bei etwas exotischeren Rezepten fündig geworden. Die beiden Rezepte habe ich – leicht abgewandelt – noch am selben Tag ausprobiert.

Sehr gerne möchte ich diese beiden Rezepte, die mich wirklich begeistert haben, mit euch teilen. Beide Rezepte können vegan zubereitet werden.

Karottenmarmelade (Moraba-ye Hawidj)

Karottenmarmelade ist im Iran vom Beliebtheitsfaktor wie Erdbeermarmelade bei uns. Ich habe in dem Rezept den Zucker deutlich reduziert, da sowohl die Äpfel als auch die Karotten süßlich schmecken. Gelierzucker ist nicht nötig, da das Pektin in den Äpfeln die Marmelade ausreichend andickt. Die Karottenmarmelade hat eine umwerfende Farbe von den Karotten!

Rezept:

750 g Karotten (Möhren)
350 g Äpfel (3 Stück)
Saft von 1 Orange
Saft von 1 Zitrone
150 g Zucker

Zubereitung:

  1. Orange und Zitrone auspressen und in den Topf gießen.
  2. Karotten und Äpfel schälen, fein raspeln und sofort mit dem Saft im Topf vermengen.
  3. Zucker hinzufügen und alles aufkochen.
  4. Die Karottenmarmelade ungefähr 20 bis 30 Minuten kochen lassen. Immer wieder gut umrühren.
  5. Wenn du eine feinere Konsistenz möchtest, kannst du die Karottenmarmelade nun pürieren. Anschließend noch einmal aufkochen.
  6. Kochendheiß in die vorbereiteten Gläser füllen und gut verschließen.

Die Farbe ist sensationell finde ich!

Karotten-Dessert (Karotten-Halwa)

Karotten-Halwa ist ein indisches Dessert aus Karotten, Milch und einem Süßungsmittel. Es ist auch als „gajar ka halwa“ oder „Gadschar Halwa“ bekannt. Traditionell beinhaltet das Rezept Kardamomsamen. Diese habe ich weg gelassen, weil ich sie nicht zuhause hatte. Wenn du die Butter durch Öl oder Margarine und die Milch durch Pflanzenmilch ersetzt, kannst du das Karottendessert auch vegan zubereiten.

Rezept:

400 g Karotten (Möhren)
20 g Butter oder Öl
etwas Curcuma
300 ml Milch oder Pflanzenmilch
2 EL Rosinen
3 TL Zucker
1 gute Prise Salz
2 EL Weizengrieß

Zubereitung:

  1. Karotten schälen, fein raspeln und mit der Butter im  Topf anbraten.
  2. Dünste die Karottenraspeln für ungefähr 10 Minuten bis sie fast gar sind.
  3. Füge den Curcuma, den Zucker, das Salz, die Rosinen und die Milch hinzu.
  4. Koche die Karottenmilch auf und lasse sie für 5 Minuten köcheln.
  5. Gib den Grieß dazu und köchle alles auf niedrigster Stufe, bis ein dicker Brei entsteht. Immer gute umrühren, damit sich nichts am Topfboden anlegt!
  6. Fülle den Brei noch heiß in Gläser und serviere das Karottendessert lauwarm.
  7. Wenn du magst, kannst du die Gläser noch heiß verschließen, dann hält das Dessert für 3-4 Tage im Kühlschrank frisch.

Karottendessert im Glas

„Resteküche – mach was draus!“

Dieser Beitrag ist Teil der Linkparty „Resteküche – mach was draus!“.

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Weiters verlinkt zu EINAB und CIA.


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Auf der Informationsseite zur Linkparty „Resteküche – mach was draus!“ findest Du eine Aufstellung meiner „Resteküche-Rezepte“. Weitere Rezepte sind im Index selbst.gemacht aufgelistet.

Müll reduzieren beim Schenken #9

Die Auswahl der Geschenke zu Weihnachten bringt viele Menschen an den Rand der Verzweiflung. Es ist gar nicht so einfach anderen Menschen etwas zu schenken.

Geschenktipps für feinfühlige Menschen

Gutscheine erfreuen sich nicht zu unrecht immer größerer Beliebtheit. Die meisten Menschen besitzen bereits alles, was sie zum Leben benötigen. Viele Menschen reduzieren ihren Besitz, um minimalistischer zu leben.

Auch das Thema Achtsamkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung, weil sich die Menschen von der Dichte des Alltags überlastet fühlen.

Persönliche Worte mit der Hand geschrieben

In der heutigen Zeit muss alles schnell gehen. Viele Menschen senden nur noch kurze digitale Nachrichten mit dem Handy oder dem PC. Hier eine schnelle SMS, dort eine kurze Mail. Mit den wenigen Zeichen ist es kaum möglich persönliche Gedanken oder gar Gefühle auszudrücken.

Einen persönlichen Brief zu schreiben ist eine der schönsten Möglichkeiten, ein sehr persönliches Geschenk zu machen. Du brauchst dafür lediglich ein leeres Blatt Papier und einen Stift.

  • Beginne deine Zeilen mit einigen persönlichen Worten, die dich mit dem Beschenkten verbinden.
  • Schreibe in den Brief das hinein, was im Alltag oftmals verloren geht – Gefühle und Worte der Zuneigung.
  • Baue in den Text einen Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung ein.
  • Drücke deine Vorfreude auf die gemeinsame Zeit aus.

Du kannst den Brief nun in ein Kuvert stecken und beschriften.

Einen Schmetterling aus Papier zu basteln ist sehr einfach.

Papier kreativ falten

Viel kreativer ist es jedoch, den Brief beispielsweise kunstvoll zu einem Schmetterling zu falten.

Nutze je nach Anlass die Vielfalt der Origami-Falttechnik für deinen Brief und falte

  • Kraniche oder Elefanten für einen Besuch im Zoo,
  • ein Boot für eine Schifffahrt,
  • Fische für einen Ausflug an einen See oder
  • Sterne für einen Weihnachtsgutschein.

Dir fallen sicher noch einige gute Möglichkeiten ein, wie du deinen Brief kreativ falten kannst. Wenn Du das Stichwort „Origami“ oder „Papier falten“ in eine Suchmaschine eingibst, findest du zahlreiche weitere Anregungen.

Weihnachten ohne Müll

In den letzten Jahren habe ich schon sehr viel über die Möglichkeiten geschrieben, den Müll rund um das Weihnachtsfest zu reduzieren. Das muss nicht jedes Jahr neu aufgewärmt werden, denn im Grunde habe ich dazu wirklich alles schon gesagt.

Daher gibt es diesmal nur einen Rückblick zu meinen einleitenden Gedanken. Für alle, die den einen oder anderen Beitrag dazu noch nicht kennen oder noch einmal lesen wollen.

Meine Beiträge aus den letzten Jahren zum Nachlesen:


Müll reduzieren beim Schenken #1DIY Geschenkideen

selbst gemachte Geschenke

selbst gemachte Geschenke

Müll reduzieren beim Schenken #2Geschenkalternativen

alternative Geschenkideen

alternative Geschenkideen

Müll reduzieren beim Schenken #3Verpackungsmüll vermeiden

alternative Verpackungsideen

alternative Verpackungsideen

Müll reduzieren beim Schenken #4neue DIY Geschenkideen

Walnusskekse vegan

Müll reduzieren beim Schenken #6Weihnachten ohne Müll

Weihnachten ohne Müll

Müll reduzieren beim Schenken #8Weihnachten ganz anders feiern

Weihnachten ganz anders feiern

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Krampus und Nikolaus aus Hefeteig

Rezept: Nikolaus und Krampus selbst gemacht

LebensmittelverschwendungWeihnachten ohne Lebensmittelmüll

Weihnachten ohne Lebensmittelabfälle

Weihnachten ohne Lebensmittelabfälle


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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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Das Abc des Minimalismus

Christof Herrmann von Einfach bewusst hat sein ABC des Minimalismus geschrieben. Einige andere Blogger sind ihm bereits gefolgt. Das Thema hat mich angesprochen und so habe auch ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht.

Hier findest du mein ABC des Minimalismus:

A – Achtsam durch den Tag.

B – Bewusster Umgang mit den Dingen.

C – clean eating: Lass Fertigprodukte weg und du ernährst dich automatisch minimalistisch!

D – Denk nach über das, was dir wichtig ist.

E – „entweder – oder?“ Du kannst es auch ganz anders machen. Es gibt für fast alles eine Alternative!

F – Fülle statt Mangel: Besitze nur das, was du wirklich magst!

G – Mit Geld kannst du die wertvollsten Dinge im Leben nicht kaufen.

H – Höre auf deine innere Stimme.

I – Individuelle Lösungen, die zu dir passen, statt „so machen es alle“.

J – Jage nicht Besitztümern nach, sondern schaffe Momente, in denen du das Leben spüren kannst.

K – Kleidung an die eigenen Bedürfnisse anpassen und nicht umgekehrt.

L – Lebensmittelverschwendung – du kannst selbst aktiv etwas dagegen tun!

M – Müll vermeiden beim Einkaufen, im Haushalt, in der Küche, bei Lebensmitteln, bei der Bekleidung, während den Tagen, beim Schenken.

N – Nachhaltiges Konsumverhalten ist einfacher als du denkst.

O – ökologischer Fußabdruck: Halte deinen ökologischen Fußabdruck klein, das ist gut für die Umwelt und Minimalismus hilft dir dabei!

P – Plastikfreiheit ist kein Verzicht!

Q – Quäle dich nicht mit Perfektionismus.

R – Reparieren statt wegwerfen!

fix it – Reparaturarbeiten

S – Selber machen statt kaufen ist Minimalismus pur! Wenn du selbst Zeit und Energie in etwas steckst, überlegst du es dir doppelt, ob du etwas wirklich brauchst oder nicht.

T – Trinkflasche statt Getränke im Wegwerfbehälter.

U – Upcycling – verwende was du hast und mach etwas Neues daraus. Das ist die wahre Kreislaufwirtschaft!

V – Verantwortung übernehmen für dich selbst und für die Umwelt.

W – Widerstand gegen den Konsumrausch.

X – Xylit ist auch nur Zucker. Minimalismus beim Zucker ist besser für den Körper!

Y – Yoga mit selbst gestrickten Yogasocken.

Z – Zurück zur Natur „Wie weit haben wir uns wirklich von der Natur entfernt?“ habe ich mich bereits mehrmals gefragt.

Wie weit haben wir uns von der Natur entfernt?

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Petra Bäumler „Aufräumerei“
Aljona Buchloh „meinimalismus“
Die Schrankflüsterin
Alexandra „Hof Eulengrund“
Ilona „Für eine bessere Welt“
Johanna „Einfach achtsam“
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Viktor Garder „Kunter Rund“
Thomas und Jennifer „Genugteam“

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