Monatscollage Juni 2016 und #Blog.Pause

Bevor ich in meine diesmal gar nicht so kurze Blog.Pause verschwinde, möchte ich unbedingt meine traditionelle Monatscollage zeigen.

Der Juni war deutlich ruhiger als in den vorigen Jahren, denn es war im Leben 1.0 einfach unglaublich viel los. Ich habe sehr wenig Zeit vor dem PC verbracht und dafür vieles zu regeln und zu organisieren gehabt.

Dementsprechend kurz ist die Liste der Beiträge

Der Tod ist nicht der größte Verlust
aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #5 – Tiefkühlen
fix it – Reparieren ist nachhaltig #15 – Hosentasche ersetzen
Achtsam durch den Tag [Woche 18-21]
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Geldbörse
Buchtipp: Bis hierher und nicht weiter (Rolf Sellin)
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – cord keeper
was passiert mit unserem Biomüll? [Abfallberater – Exkursion #3]

Viel Spaß beim Nachlesen!

Monatscollage Juni 2016


Zur Monatscollage eingeladen hat Birgitt in ihrem Blog „Erfreulichkeiten“.

mein Blog macht – zumindest teilweise – eine Pause

Entgegen meiner ursprünglichen Annahme werde ich nun doch Medienfasten und das gleich für ein ganzes Monat. Im Juli werde ich offline sein und auf Internet und Co verzichten.

Mein Blog wird daher ab morgen Pause machen, da ich dadurch natürlich weder Beiträge veröffentlichen noch Kommentare beantworten kann.

Trotzdem freue ich mich natürlich sehr über jedes Kommentar auch während der Blog.Pause, bitte aber gleichzeitig um Verständnis, dass meine Antworten mit zeitlicher Verzögerung erst im August kommen werden.

Mit neuen Beiträgen wird es erst ab Mitte Oktober wieder weitergehen. Bis dahin möchte ich einige „offline-Projekt“ finalisieren und werde daher weniger Zeit für die virtuelle Welt haben.

Was bleibt auch während der Blogpause bestehen?

Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“

Die aktuelle Linkparty ist diesmal bis 14.10.2016 geöffnet und ich freue mich auf Deine Beiträge.

Alle bisher verlinkten Reparaturbeiträge sind auf meinem Pinterest-Board zu sehen.

Ich bitte um Verständnis, dass sich das Pinnen der aktuellen Beiträge ein wenig verzögern wird.

Linkparty „Achtsam durch den Tag“

Nachdem es sich um ein Jahresprojekt handelt, ist die Linkparty natürlich durchgehend bis Ende des Jahres geöffnet.

Alle bisher verlinkten Beiträge sind auf meinem Pinterest-Board „Achtsamkeit“ zu sehen.

Ich bitte um Verständnis, dass sich das Pinnen der aktuellen Beiträge ein wenig verzögern wird.

Linkparty „einfach.nachhaltig.besser.leben“

Die aktuelle Linkparty findest Du wie gewohnt am Blog einfach.nachhaltig.besser.leben. Ab 10. Juli wird Marlene gleich für zwei Monate Gastgeberin sein.

damit Du nicht verpasst, wenn es wieder los geht

In der rechten Seitenleiste hast Du verschiedene Möglichkeiten, meinen Blog zu abonnieren, damit Du eine Information bekommst, wenn neue Beiträge veröffentlicht werden.

Ich hoffe sehr, dass Du meinem Blog trotz der Blog.Pause weiter folgen möchtest. Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Dir!

Blogpause_2016


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

was passiert mit unserem Biomüll? [Abfallberater – Exkursion #3]

Nach dem Besuch der Plastiksortieranlage und des Recyclingcenter Sturzgasse haben wir in unserer nächsten Exkursion zu sehen bekommen, was mit unserem Biomüll passiert.

Dazu sind wir mit einem Bus gemeinsam nach Dobl gefahren, um eine professionelle Kompostieranlage zu besichtigen. Ein wenig hatten wir ja Sorge, dass das unglaublich stinken wird. Aber weit gefehlt, die Geruchsbelästigung in der Plastiksortieranlage war deutlich intensiver!

die Anlieferung vom Biomüll

Täglich werden einige Tonnen Biomüll an die Kompostieranlage geliefert. Der Biomüll wird in der sogenannten Mietenkompostierung verrottet. Das sind diese langen Reihen von aufgeschütteten biogenen Abfällen.

Um einen guten Kompost als Endprodukt zu erhalten, müssen ganz schön viele Arbeitsschritte erledigt werden und auf die Bedingungen während der Kompostierung geachtet werden. Mehr dazu später.

ein erster Blick auf die Kompostieranlage

ein erster Blick auf die Kompostieranlage

Aufbereitung vom Biomüll

Zuerst kommt gleich der allerschlimmste Teil. Leider gibt es gerade im Biomüll extrem viele Fehlwürfe. Das heißt, es sind Stoffe zwischen dem Biomüll, welche nicht verrotten können.

Für den Betreiber der Kompostieranlage bedeutet das intensive Handarbeit, was echt nicht lustig ist. Alles, was nicht kompostiert werden kann, muss nämlich händisch aussortiert werden!

Fehlwürfe müssen händisch aussortiert werden

Fehlwürfe müssen händisch aussortiert werden

Was da alles drin ist im Biomüll, ich habe gleich nur so geschaut. Eine ganze Wurst in Plastikhaut habe ich entdeckt, jede Menge Plastiksäcke, aber auch Aludosen und vieles mehr.

Aber auch Papiersäcke und Biokunststoffsäcke können nicht kompostiert sondern müssen entfernt werden, da dieses Material zwar grundsätzlich biologisch abbaubar ist, aber nicht in der erforderlichen Geschwindigkeit.

all das kann nicht kompostiert werden und muss aussortiert werden

all das kann nicht kompostiert werden und muss aussortiert werden

Große Augen haben wir gemacht, als wir erfahren haben, wie viel wirklich aussortiert werden muss. Auf dem Gelände stand ein riesiger gelber Container, in dem die händisch aussortierten Fehlwürfe zu sehen waren.

Das ist nicht etwas die Menge von einigen Monaten sondern von wenigen Tagen. Unglaublich!

unglaubliche Mengen an Plastikmüll wurden aus dem Biomüll aussortiert

unglaubliche Mengen an Plastikmüll wurden aus dem Biomüll aussortiert

Daher war die Bitte von Herrn Pongratz, dem Betreiber der Kompostieranlage, ausschließlich Bioabfälle in die Biotonne zu füllen. Angesichts dieser Mengen ist das wirklich gut nachvollziehbar, denke ich.

Wenn nun endlich die ganzen Fehlwürfe aussortiert sind, wird der angelieferte Biomüll mit Baum- und Strauchschnitt sowie Laub durchmischt und zu den sogenannten Mieten aufgeschüttet. Über die Kompostierung muss Buch geführt werden, dazu werden alle Mieten mit Nummern versehen und mit Tafeln gekennzeichnet.

die gekennzeichneten Mieten

die gekennzeichneten Mieten

der Kompostiervorgang

Der eigentliche Kompostiervorgang dauert rund 4-6 Wochen. Während dieser Zeit kann Herr Pongratz allerdings nicht Däumchen drehen, sondern muss die Feuchtigkeit kontrollieren und regulieren, damit die Rotte mit der korrekten Temperatur ablaufen kann. Das ist deshalb wichtig, damit alle Keime und auch die Unkrautsamen abgetötet werden.

Um ausreichend Sauerstoff für den Verrottungsvorgang zuzuführen, werden die Mieten alle paar Tage mit Hilfe von großen Maschinen umgeschichtet. Das ist auch das Geheimnis, warum es in der Kompostieranlage nicht stinkt. Wenn ausreichend Luft dazu kommt, dann entstehen keinen Fäulnisgase.

die Verrottungshitze lässt sich am Dampf erahnen

die Verrottungshitze lässt sich am Dampf erahnen

Abwasser

Die Kompostieranlage steht auf befestigtem Untergrund, damit die während des Kompostiervorgangs entstehende Flüssigkeit das Grundwasser nicht verschmutzen kann.

die Flüssigkeit rinnt zwischen den Mieten ab

die Flüssigkeit rinnt zwischen den Mieten ab

Der Boden ist leicht schräg verlaufend angelegt, sodass alles in eine befestigte Grube fließen kann. Diese Flüssigkeit wird in weiterer Folge wiederum zur Bewässerung der Mieten verwendet.

hier sieht man die Grube, in der die Flüssigkeit gesammelt wird

hier sieht man die Grube, in der die Flüssigkeit gesammelt wird

Nachrotte

Wenn die Temperatur zurück geht und der Verrottungsprozess abgeschlossen ist, wird der frische Kompost ausgesiebt, wodurch auch kleinste Verunreinigungen entfernt werden.

was da noch alles zu finden ist...

was da noch alles zu finden ist…

Der frische Kompost wird nun abgedeckt, damit er nicht austrocknet, und muss noch einige Tage bis Wochen nachreifen, bis er abgeholt werden kann.

Verkauf und Verwendung

Der Abnehmer kommt mit einem Anhänger und holt den reifen Kompost lose ab. Dieser kann sodann unter die Erde gemischt werden. Dadurch verbessert sich die Fähigkeit der Erde, Feuchtigkeit zu speichern und Nährstoffe werden zugeführt.

der nährstoffreiche Kompost ist nun abholbereit

der nährstoffreiche Kompost ist nun abholbereit

Fortsetzung folgt…

Was passiert mit unserem alten PC?


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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selbst.gemacht statt selbst.gekauft – cord keeper

Ein bisher vergeblich geführter Kampf war das Kabelchaos der verschiedenen Ladekabel für die vielen verschiedenen Geräte, die immer wieder einmal geladen werden wollen.

Nicht nur, dass sich die Kabel ständig miteinander verknotet haben und es ausgesprochen mühsam war, diese voneinander zu lösen, es war auch nie das passende Kabel zur Hand, wenn man es dringend brauchte. Nachdem alle schwarz mit dicken einander ähnlich sehenden Teilen sind, ist es auf den ersten Blick gar nicht so einfach, sie voneinander zu unterscheiden.

einfach organisiert leben

einfach.organisiert.leben

Diese Sache schreit geradezu nach Vereinfachung, so kann das nicht weitergehen.

Angefangen hat alles damit, dass ich bei Gabi diese wunderschönen Kabeltacos entdeckt habe.

Was liegt näher als die perfekte Lösung selbst zu machen? Als erstes habe ich versucht diese Kabeltacos aus Jeansstoff nachzunähen und bin kläglich gescheitert. Durch die Rundung hat sich der Stoff viel zu viel gedehnt und ich habe daraus gelernt, dass man Kabeltacos wirklich nur aus Filz oder Leder oder einem anderen Material machen kann, das sich auch in der Rundung nicht dehnt.

Also habe ich mich auf Pinterest ein wenig inspirieren lassen und meine Pinwand mit ganz vielen tollen Ideen gefüllt.

Nach dem ersten gescheiterten Versuch eine Lösung zu nähen, habe ich mich für Häkeln entschieden. Anleitung für die Variante meiner Wahl habe ich keine gefunden und daher selbst ein wenig herum getüftelt und eine eigene Anleitung erstellt.

Diese möchte ich heute mit Dir teilen, weil sich das System wirklich sehr bewährt hat.

Die Kabelhalter sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind aus zwei Gründen unglaublich praktisch. Einerseits verfangen sich die Kabeln nicht mehr und andererseits habe ich für jedes Endgerät unterschiedliche cordkeeper gehäkelt, sodass man nur noch nach der entsprechenden Farbe Ausschau halten muss.

cord keeper

Anleitung

Du brauchst buntes Häkelgarn aus Baumwolle und eine dazu passende Häkelnadel, ich habe die Stärke 2,5 verwendet.
Zusätzlich eine Stopfnadel, eine Schere und einen Knopf.

Nachdem ich es einfacher finde nach einer Häkelschrift zu arbeiten, habe ich eine erstellt. Ich hoffe, daraus ist alles erkennbar.

Das Knopfloch wird direkt eingearbeitet und wenn Du die Häkelschrift abgearbeitet hast, dann kannst Du das gehäkelte Teil entweder mit dem selben Faden oder mit einem andersfärbigen Garn umhäkeln. In die Ecken wird dazu jeweils 3 x eingestochen und in den Wendepunkt in der Mitte häkelt man 2 feste Maschen.

Den Endefaden lässt man lang und kann damit auch gleich den Knopf annähen.

Häkelschrift cord keeper

endlich Ordnung

Das Kabel wird rund um die Hand geschlungen und mit dem Kabelwächter fixiert. Jedes Kabel bekommt einen anderen Kabelhalter, dadurch kann man sie gut voneinander unterscheiden. Bei meiner „Ladestation“ steht der kleine Korb (mit dem übrigens meine Tochter im Kleinkindalter gespielt hat), in dem wir die Kabeln aufbewahren.

Endlich verfangen sich die blöden Kabeln nicht mehr und man findet das richtige Kabel auf einen Blick.

Übrigens – auch die Kopfhörer vom MP3-Player lassen sich so ganz wunderbar für den Transport zähmen! Meine Kinder haben viel Freude daran und mittlerweile habe ich auch Nichten und Neffen ausgestattet.

endlich habe ich Ordnung im Kabelchaos

endlich habe ich Ordnung im Kabelchaos

Varianten

Wenn man keine Dreiecke mag, dann kann man natürlich auch Rechtecke häkeln. Dazu habe ich 9 Maschen angeschlagen und nach 4 Reihen in der Mitte 3 Luftmaschen eingefügt. Insgesamt wurden 24 Reihen (=12 x hin und 12 x retour) gehäkelt und danach das Teil wiederum umhäkelt.

Auf diesem Bild siehst Du auch, wie der dreieckige Cordkeeper geöffnet aussieht.

Variante der obigen Anleitung

Variante der obigen Anleitung

schnelles Fernsehprojekt

Diese Kabelhalter sind wirklich ganz schnell gehäkelt, in nicht einmal einer Spielfilmlänge hat man das Teil gehäkelt, die Fäden vernäht und den Knopf auch schon angenäht.

Außerdem ist das ein ganz hervorragendes Wollreste-Abbauprojekt, man kann selbst winzige Wollreste verwenden und sie werden dadurch nicht zu Müll! Und natürlich kann man dadurch auch die vielen Einzelknöpfe reduzieren, die in der Nähschatulle liegen.

ein paar Fernsehabende reichen aus

ein paar Fernsehabende reichen aus


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Alle ausführlichen von mir selbst geschriebenen Anleitungen sind auf der Übersichtsseite „Anleitungen – Tutorials“ zusammengefasst.

Fotos der Anleitungen sind auch auf meiner Pinterest-Pinwand gesammelt.

gelesen im April und Mai – Buchtipp #20

Bis hierher und nicht weiter CoverBis hierher und nicht weiter
Wie Sie sich zentrieren, Grenzen setzen
und gut für sich sorgen

von Rolf Sellin
Verlag Kösel

Vor vier Jahren wurde ich auf Rolf Sellin aufmerksam, als ich das Buch „Wenn die Haut zu dünn ist – vom Manko zum Plus“ gelesen habe. Es war mein erstes Buch über Hochsensibilität und dementsprechend habe ich es verschlungen.

Nun hat Rolf Sellin eine Fortsetzung, die eigentlich keine ist, dazu geschrieben (zumindest bezeichnet er das selbst so in seinem Text). Das gegenständliche Buch richtet sich nämlich nicht nur an hochsensible Menschen sondern vielmehr an alle, die Probleme mit der Abgrenzung haben.

Mit seinem Einstieg in das Thema „Alles ist machbar“ Wollen wir uns überhaupt begrenzen? hat er mich gleich gefangen. Denn das ist wohl ein Thema unserer Zeit, dass uns suggeriert wird, dass alles möglich und machbar ist, wenn wir es nur wirklich wollen.

Aber ist das wirklich so und mit welchem Preis ist diese Haltung verbunden?

In Wahrheit ist es nämlich so, dass alles Grenzen hat und wir durch den beständigen Vergleich eines begrenzten Ist-Zustandes mit einem grenzenlosen Soll-Zustand in ein Gefühl des Mangels geraten.

Wir sind dadurch wieder einmal mehr bei „immer mehr, immer schneller, immer weiter, immer höher, immer …“ angelangt und rennen im Kreis des Defizits ausgebrannt einer Illusion hinterher.

Die Anerkennung der eigenen Begrenztheit ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Daher geht es im nächsten Kapitel darum herauszufinden, wo die eigenen Grenzen liegen und woran wir Grenzüberschreitungen erkennen können. Einfache Grafiken verdeutlichen den Text und helfen visuellen Menschen wie mir.

die Grafiken verdeutlichen den Inhalt des Buches

die Grafiken verdeutlichen den Inhalt des Buches

In den nächsten beiden Kapiteln bringt der Autor die verschiedenen Arten bzw. Möglichkeiten der Abgrenzung nahe und zeigt auf, was die Abgrenzung unterlaufen kann. Es geht also darum heraus zu finden, was eine erfolgreiche Abgrenzung verhindert und wie wir das verändern können.

Im Text finden wir immer wieder kleine Übungen, um die Theorie zu ergänzen. Zahlreiche Fallbeispiele runden die Theorieteile des Buches ab und machen noch einmal die Zusammenhänge deutlich.

Nicht fehlen darf natürlich der Exkurs in die Kindheit, denn durch unser Elternhaus wurden wir geprägt. Wie sind unsere Eltern mit den ersten zarten Versuchen der Abgrenzung umgegangen? Wenn wir als Kind gelernt haben, dass Abgrenzung etwas ganz Böses ist, werden wir es als Erwachsene sehr schwer haben, Grenzen zu setzen.

Im letzten Kapitel wird nun gezeigt, dass wir nur durch die Einhaltung von Grenzen wirklich wachsen können. Wenn wir niemals in die Nähe der Grenze gelangen, dann bleiben wir hinter unseren Möglichkeiten zurück, gehen wir jedoch über die Grenzen hinaus, dann sind wir in der Überforderung und auch das schwächt uns.

Es geht also darum, den rechten Weg zwischen Unter- und Überforderung zu finden und dadurch die Möglichkeit zu erhalten, an unseren Grenzen zu wachsen.

Im Anhang ist ergänzend ein Test zur Selbsteinschätzung zu finden, mit dessen Hilfe man herausfinden kan, wie gut man sich abgrenzen kann.

"Wie gut können Sie sich abgrenzen?" - Test zur Selbsteinschätzung

„Wie gut können Sie sich abgrenzen?“ – Test zur Selbsteinschätzung

Linktipp:

Eine ausführliche Leseprobe wird vom Verlag als pdf zur Verfügung gestellt.

Meine Meinung zu dem Buch

Meine Probleme mit der Abgrenzung verfolgen mich schon mein ganzes Leben lang. Mir ist schon seit Jahren bewusst, woran das liegt, ohne es (bisher) wirklich verändern zu können.

Ich bin ein Mensch, der ständig über seine Grenzen hinaus geht, es jedoch die meiste Zeit nicht einmal bemerkt und erst viel später erschöpft „liegen bleibt“. So ist es mir vor allem in den letzten Jahren immer wieder ergangen.

Alle Versuche, öfters „nein“ zu sagen, haben mich nicht wirklich weiter gebracht. Denn wenn ich zu allem „nein“ sage, dann bin ich irgendwann so von der Welt abgetrennt, dass es sich für mich auch nicht gut anfühlt.

Gelernt habe ich aus dem Buch, dass ich bisher gleich an mehreren Punkten gescheitert bin.

1. ich kenne meine Grenzen selbst nicht gut genug (will es so wie es ist nicht wahrhaben?)
2. es fällt mir schwer, meine eigene Begrenztheit zu akzeptieren (!)
3. ich überschreite selbst immer wieder meine Grenzen, weil ich sie nicht akzeptiere (!!)
4. ich will mich von meinen Grenzen nicht begrenzen lassen, ich will sie gar nicht akzeptieren (!!!)
4. immer wieder scheitere ich an meinen eigenen inneren Antreibern („Gutmännchen“*)

*) Im Buch werden verschiedene Eigenschaften als Gutmännchen-Programmierung bezeichnet wie z.B. Hilfsbereitschaft, Verständnis, Güte, Großzügigkeit, Toleranz, Offenzeit, Fleiß, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein etc.

Um einen Punkt kommen wir leider nicht herum und da kann das Buch auch nicht weiterhelfen – wir müssen uns selbst besser kennen lernen, nur wer weiß (und akzeptiert), wo die eigene Grenze ist, kann sie beachten und verteidigen.

Eselsohren markieren mir wichtige Textpassagen

Eselsohren markieren mir wichtige Textpassagen

die Veränderung der Grenzen im Laufe des Lebens

In der Auseinandersetzung mit dem Thema bin ich auch auf den Punkt der Verschiebung der Grenzen durch das Älterwerden gekommen. Das ist bei mir scheinbar ein sehr akutes Problem. Durch das Fortschreiten des Alters haben sich meine Grenzen verändert. Das, was vor einigen Jahren noch einfach war, fällt mir zunehmend schwerer. Bis jetzt konnte ich scheinbar nicht wirklich akzeptieren, dass meine Leistungsfähigkeit zurück gegangen ist. Und wenn ich mich so verhalte als wäre ich noch immer 20 Jahre alt, überschreite ich genau dadurch ständig meine Grenzen und schwäche mich selbst.

Der Punkt macht mir extrem zu schaffen, ich bin da in einer geradezu trotzigen Widerstandshaltung verfangen. Ich will einfach nicht akzeptieren, dass ich nicht mehr alles machen kann, was ich will!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich das Buch sehr zum Nachdenken angeregt und viele wichtige Punkte angesprochen hat. Mein Problem ist gar nicht so sehr die Abgrenzung gegenüber anderen Menschen sondern vielmehr die fehlende Akzeptanz meiner eigenen Grenzen (z.B. Pausen machen, Verhältnis Arbeitszeit:Freizeit, Schlafzeiten und einiges mehr).

Da ich so wenig Lesezeit in den letzten beiden Monaten hatte, bin ich leider nie in einen richtigen Lesefluss gekommen, sondern habe mich von Seite zu Seite getastet. Daher habe ich beschlossen, dass das Buch mich in den Urlaub begleiten wird. Ich möchte es noch einmal lesen, da mir das Thema sehr wichtig ist.


achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

Dieser Beitrag ist Teil von meinem
#Jahresprojekt 2016.


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selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Geldbörse

Da die gefilzte Geldbörse meiner Tochter gerade am kaputt werden ist, kam bei mir die Idee auf, den Prototyp einer Geldbörse zu nähen. Also habe ich meine Vorräte durchgesehen und auch sehr schnell eine passende Hose gefunden.

Es war ein 5-Pocket-Hose, bei der die kleine Tasche einen Reißverschluss hatte und war daher perfekt geeignet, um eine Geldbörse daraus zu nähen.

Meist entsteht meine Kreativität wenn ich das Ding sehe und ich fange einfach an ohne genau zu wissen, wie alles enden wird.

Als erstes habe ich den Bund abgetrennt und die Seitennaht geöffnet, um die Eingriffstasche so unbeschädigt wie möglich aus der Hose zu bekommen.

Natürlich sollte die Geldbörse auch gefüttert werden, dazu habe ich ein Werbegeschenk von einem Schuhkauf verwendet. Der Futterstoff wurde doppelt genommen, sodass sich eine schöne Innen- und auch eine schöne Außenseite ergab. Als Verschluss musste ein alter Haargummi als Gegenstück zum Knopf herhalten.

Geldboerse2

Genäht war die Geldbörse in nur einer Stunde, das ging wirklich sehr schnell. Die Maße haben sich aus der Größe der Eingriffstasche ergeben, da ich die Tasche vollständig erhalten wollte. Auf diese Weise sind innen zwei Fächer entstanden.

Insgesamt gibt es daher ein kleines Münzfach mit Reißverschluss, die ehemalige Eingriffstasche, da kann man Einkaufszettel und Rechnung hinein stecken und innen haben sich vor und hinter der Eingrifftasche 2 Fächer gebildet; eines für das Papiergeld und das andere für das „Plastikgeld“.

Geldboerse1

Für den Transport in der Handtasche legt man die Geldbörse in der Hälfte zusammen und klappt den überstehenden Futterstoff darüber. Sie ist zwar nicht gerade klein, aber auch kein Riese mit 15 cm x 10 cm im zusammen gerollten Zustand.

Nachdem sie mir so gut gefällt und ja ganz offiziell ein Prototyp ist, gehört sie nun mir und ich freue mich sehr über meinen neuen Begleiter.

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.


Edit 19.6.2016

In ihrem Kommentar hat M@ria davon erzählt, dass sie sich vor kurzem selbst auch eine Stoffgeldbörse genäht hat.

Aufgrund meiner Nachfrage hat M@ria sowohl die alte als auch die neue Geldbörse fotografiert, die Fotos an mich geschickt und mir die Erlaubnis erteilt, die Fotos auf meinem Blog zu zeigen.

Was ich natürlich sehr gerne mache, denn die beiden Geldbörsen sind wirklich super geworden. Es sind reine Upcycling-Projekte, sogar der Zip wurde aus einem alten Teil heraus getrennt.

Vielen herzlichen Dank für die tolle Anregung, Deine Geldbörsen gefallen mir wirklich sehr gut!

Geldboerse Maria alt

Geldboerse Maria


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Achtsam durch den Tag [Woche 18-21]

Achtsam durch den Mai

Jetzt bin ich in einem Dilemma. Die Nummerierungen stimmen nicht mehr überein. Denn die Übung 17 habe ich nicht gemacht, weil ich im Urlaub mein Buch zu Hause vergessen habe. Und nun ist die Woche 18 angebrochen und ich habe daher in der Woche 18 die Übung von der Woche 17 durchgeführt.

Da kommt wieder einmal mein krummes Denken durch. Irgendwie passt alles nicht mehr zusammen. Soll ich einfach eine Übung auslassen, damit die Nummerierung wieder passt? Oder in einer Woche gleich 2 Übungen gleichzeitig durchführen? Jetzt geht sich alles nicht mehr aus und ich bin am Ende des Jahres nicht fertig.

Und darüber denke ich nun schon ewig nach und komme zu keinem sinnvollen Ergebnis. Es dürfen mich alle Mrs. Monk nennen. Manchmal stehe ich mir selbst im Weg – bitte einmal laut über mich lachen.

Aber nun starte ich endlich wirklich mit dem Rückblick bei meinem Achtsamkeitsprojekt, bevor ich mich noch länger in der völlig unnötigen Nummerierungsproblematik verliere.

#18 in neue Räume eintreten

In dieser Übung geht es darum, dass man sich jedes Übergangs zwischen den Räumen bewusst wird. Wenn man einen Raum verlässt und einen anderen betritt ist die Aufgabe inne zu halten, einen bewussten Atemzug zu nehmen und sich der Unterschiede zwischen den Räumen bewusst zu werden.

Teil der Aufgabe ist es auch, bewusst etwas hinter sich zu lassen, etwas abzuschließen in dem Bewusstsein, etwas Neues zu beginnen.

in neue Räume eintreten

in neue Räume eintreten

Das war die schwerste Aufgabe bisher. Ich gestehe es unumwunden, um diese Achtsamkeitsübung zu schaffen bräuchte ich vermutlich ein ganzes Jahr. Das ist so unglaublich schwer!

Nur ganz selten ist es mir gelungen und wenn, dann war das mitten in der Nacht, als ich im Dunkeln auf das WC getappst bin. Am Tag ist mein ganzes Denken schon so weit in die Zukunft gerichtet, dass ich völlig ferngesteuert durch die Gegend gehe.

Ich glaube, dass es durch das Öffnen der Türe schon auch noch einmal gefördert wird. Die meisten Türen öffnen vom Gang aus in den Raum hinein, mit dem Öffnen betreten wir den Raum bereits. Leichter ist es in die andere Richtung, wenn wir die Türe in den Raum hinein öffnen, in dem wir uns bereits befinden.

Die Unterschiede zwischen den Räumen nehme ich jedoch meist deutlich wahr. Besonders die Temperatur- und Geruchsunterschiede sind immer sehr präsent für mich. Dieser Teil der Übung ist mir also relativ leicht gefallen. Aber so ein bewusstes Inne halten und das Abschließen des Alten, das habe ich so gut wie nie geschafft.

In der Vertiefung zu dem Thema steht, dass diese Achtsamkeitsübung für fast alle in dem Kloster unglaublich schwierig war und dass es viele Wochen gebraucht hat, bis sie dazu fähig waren, auch nur die Hälfte der Türen bewusst wahrzunehmen. Das glaube ich sofort.

#19 auf Bäume achten

Als ich diese Aufgabe las war ich mir unsicher, was daran das Außergewöhnliche sein soll. Denn ich liebe die Natur und ganz besonders die Bäume und alle Pflanzen.

Im zarten Alter von 5 Jahren habe ich in einem Beet der Nachbarin Blumen eingesetzt, die ich auf der Wiese fand. Und im Volksschulalter bekam ich meinen eigenen Blumenkasten, den ich mit großer Liebe mit den Resten bepflanzt habe, die keiner haben wollte.

Wenn ich eine Zeit für mich haben will, dann gehe ich in den Wald und genieße die Ruhe, die er für mich verströmt.

diesen Baum habe ich in Griechenland entdeckt

diesen Baum habe ich in Griechenland entdeckt

Bäume sind sehr außergewöhnliche Wesen, sie sind unglaublich stark und widerstandsfähig. Sie wachsen auch wenn sie ganz schlechte Bedingungen vorfinden und passen sich der Umgebung an.

Ein Baum lässt sich nicht einsperren, er durchbricht den Asphalt, der ihn zu begrenzen versucht. Steine, die sich in den Weg stellen, werden in die Wurzeln integriert.

Die Wurzeln wachsen verzweigt tief in die Erde, geben Halt und sorgen gleichzeitig für die Nahrung. Auch wenn es oberflächlich betrachtet ganz trocken ist, die Bäume haben genug Wasser, da sie so tief verwurzelt sind.

Selbst wenn ein Blitz einen Baum spaltet, wächst oft ein Teil weiter. Bäume beeindrucken mich durch ihren Widerstandsgeist und sind gleichzeitig so anpassungsfähig wie kaum ein anderes Lebewesen.

beeindruckend unter welchen Umständen Bäume leben können

beeindruckend unter welchen Umständen Bäume leben können

Viele Menschen haben vergessen, wie wichtig Bäume für unser Leben sind, sie wandeln CO² in Sauerstoff um und spenden nicht nur darunter Schatten sondern kühlen insgesamt die Erdoberfläche ab.

Wenn wir mehr Bäume auf unserer Erde leben lassen würden statt sie zu vernichten, würden wir weniger Problem mit unserem Klima haben.

Am deutlichsten spüre ich das immer in Griechenland, wenn ich zwischen den Bäumen (die beiden Bilder stammen aus meinem letzten Urlaub) lebe. Selbst im heißesten Sommer geht es mir hier gut. Ich brauche keine Sonnenbrille für meine Augen und nicht einmal eine Sonnencreme, denn die Blätter der Bäume filtern das Sonnenlicht.

Wenn ich jedoch in der Stadt bin, dann reflektiert der Asphalt die Hitze und das Licht blendet mich, weil es von den Häusern zurück strahlt.

Bäume sind für mich sehr besondere Wesen, denen ich mich sehr verbunden fühle. Daher sind sie für mich immer sehr präsent, nicht nur wenn es diese Übung so will.

#20 lassen Sie die Hände ruhen

Die Hände mehrmals am Tag völlig entspannt ruhen zu lassen hat mir wieder einmal gezeigt, dass ich manches, das in den Achtsamkeitsübungen vorgeschlagen wird, immer schon so mache. Einfach weil es mir gut tut!

Wenn ich merke, dass meine Hände nicht mehr still halten, sondern sich unablässig bewegen, gegenseitig an den Fingern zupfen oder reiben, ist das ein Alarmsignal für mich, dass ich zu schnell unterwegs bin. Die hektischen Bewegungen meiner Hände machen mich gleich noch mehr nervös und ich habe schon vor langer Zeit begonnen, aktiv dagegen zu wirken.

Wenn ich meine Hände entspanne, dann entspannt sich auch der ganze restliche Körper. Diese kleine Ruhepause der Hände verstärke ich durch bewusste Atmung und schon nach wenigen Atemzügen bin ich merklich ruhiger und meine Atmung hat sich verlangsamt.

manchmal hilft es, wenn sich die Finger gegenseitig festhalten

manchmal hilft es, wenn sich die Finger gegenseitig festhalten

Aber nicht nur auf den Körper sondern auch auf den Geist überträgt sich das Gefühl der Entspannung, wenn wir unsere Hände ganz bewusst ruhen lassen. Es ist eine gute Möglichkeit, den Kreislauf der Gedanken zu durchbrechen.

In der Vertiefung der Übung wird auch auf den Body Scan als hilfreiche Übung verwiesen. Darüber bin ich seinerzeit bereits im Buch „Schlank durch Achtsamkeit“ gestolpert und habe diese Übung als sehr hilfreich empfunden.

#21 Ja sagen

In dieser Woche war die Aufgabe, zu jedem und zu allem ja zu sagen, was geschieht unabhängig von einem Impuls zu widersprechen.

Mit dieser Übung hatte ich insofern meine Probleme, weil ich von Kind an darauf trainiert wurde immer „ja“ zu sagen. Und es bis heute kaum schaffe, zu etwas „nein“ zu sagen. In den letzten Jahren habe ich mühsam in winzig kleinen Schritten damit begonnen, mir selbst auch einmal ein „nein“ zu erlauben und das fällt mir nach wie vor sehr schwer.

Sehr langsam fange ich an zu erkennen, dass ein „nein“ zu jemand anderem ein „ja“ zu mir selbst und zu meinen eigenen Bedürfnissen bedeutet.

Aus diesem Grund, aber auch weil ich einfach mit so vielen anderen Dingen beschäftigt war, habe ich diese Übung nicht wie im Buch vorgesehen ausgeführt sondern weiterhin an meinem „ja“ zu mir selbst gearbeitet.

Ich überlege gerade, ob es möglicherweise für Männer wichtiger ist, diese Übung einmal durchzuführen. Mein Eindruck ist, dass sich Männer mit „nein“ viel leichter tun als Frauen, oft sicherheitshalber einmal „nein“ sagen und erst danach überlegen. Ob das ein Geschlechtsspezifisches Phänomen ist? Vielleicht wurde diese Übung in diesem Sinn auch eher für Männer konzipiert…

"Ja" sagen zum Leben

„Ja“ sagen zum Leben


achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016Der Rückblick ist Teil von meinem Jahresprojekt.
Nähere Informationen dazu findest Du im Beitrag „Achtsam durch den Tag [Jahresprojekt]“, in welchem auch alle Links der Linkparty gesammelt werden.

Ergänzend dazu sind alle verlinkten Beiträge auf meinem Pinterest-Board „Achtsamkeit“ zu sehen.

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Herzlich willkommen zur neuen Linkparty „fix it – reparieren ist nachhaltig“ für die nächsten 4 Monate. Da ich im Sommer auch gerne ein wenig Urlaub machen möchte und in dieser Zeit fallweise nicht online sein werde, möchte ich auch dieses Jahr den monatlichen Rhythmus unterbrechen und die Linkparty gleich bis Mitte Oktober öffnen.

Die Regeln

Ausführliche Informationen dazu findest Du hier, da gibt es die Anleitung aber auch die Verlinkung zu allen bisherigen Blogparaden.

die löchrige Hosentasche wurde ersetzt

die löchrige Hosentasche wurde ersetzt

Müll reduzieren durch Reparieren – mein Beitrag im Juni

Täglich grüßt das Murmeltier – schon wieder einmal musste eine Jeanshose von meinem Sohn repariert werden. In meinem Beitrag fix it – reparieren ist nachhaltig #7 habe ich bereits eine ausführliche Anleitung veröffentlicht, wie man die innere Hosentasche ersetzt, wenn sie ein großes Loch hat.

Leider haben alle Hinweise nichts genutzt, noch immer steckt er seinen Schlüsselbund direkt in den Hosensack und daher hat nun die nächste Hose ein Loch im Sack. Was heißt eines, beide Hosentaschen haben Löcher, weil auch das Handy nicht gerade sanft mit der Tasche umgeht

hier sieht man die beiden Hosentaschen mit Loch

hier sieht man die beiden Hosentaschen mit Loch

Anleitung

Zuerst dachte ich ja, dass ich den Schnitt vom letzten Mal wieder verwenden könnte. Aber weit gefehlt, scheinbar hat jede Hosentasche einen geringfügig anderen Schnitt.

Daher hatte ich dann gar keine Lust einen neuen Schnitt zu zeichnen, sondern habe die abgeschnittenen Hosentaschenteile einfach als Schnittmuster verwendet und für die Nahtzugabe nach oben hin verlängert.

Achtung: Die abgeschnittene Hosentasche muss um 2 x die Nahtzugabe nach oben verlängert werden, da sie sonst zu kurz wird. Den abgeschnittenen Sack bei der Hose kann man ja nicht verlängern…

Auf dem Bild ist das leider nicht zu erkennen. Ausgeschnitten wurde die Tasche zwar korrekt, aber ich habe die alte Tasche für das Foto zu sehr mittig aufgelegt und das erst beim Schreiben des Beitrags gesehen.

die alte Hosentasche dient als Schnittmuster

die alte Hosentasche dient als Schnittmuster

Für die neuen Taschen habe ich wieder einen relativ festen Vorhangstoff gewählt, mit dem ich schon den Strickrucksack und die Einkaufstasche sowie meine Besteckkörbe gefüttert habe.

Hosentaschen sind wirklich schnell ersetzt

Hosentaschen sind wirklich schnell ersetzt

Für die Details der Reparaturanleitung verweise ich auf meinen Beitrag fix it – reparieren ist nachhaltig #7.

Auf der letzten Collage siehst Du eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Schritte. Es ist wirklich nicht schwer, so eine kaputte Hosentasche zu ersetzen!

Übersicht über die einzelnen Schritte

Übersicht über die einzelnen Schritte

Tipp: Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden, um weitere Details zu betrachten.

Linkparty:


Banner fix itGerne kannst Du bis Mitte Oktober 2016 hier Deine Reparaturbeiträge verlinken.

Wer also selbst Beiträge zum Thema „fix it – reparieren ist nachhaltig“ auf seinem Blog veröffentlicht, kann diese hier über „inlinkz“ oder in den Kommentaren verlinken.

Durch Anklicken des Linkbuttons kannst Du sowohl selbst Beiträge verlinken als auch alle verlinkten Beiträge samt Beitragsbild sehen!

Zusätzlich werde ich auf meiner Pinterest-Pinwand „fix it – reparieren ist nachhaltig“ alle Bilder samt Verlinkungen für Dich sammeln. Am Ende des Monats wird das Pinboard auch im Monatsrückblick zu sehen sein.

Das Banner kann gerne auf den eigenen Blog mitgenommen werden. Bitte setze in Deinem Artikel einen Backlink zu diesem Blogbeitrag.

Mit der Aktion „fix it – reparieren ist nachhaltig“ möchte ich andere dazu motivieren, Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen.

Egal ob Kleidungsstück, elektronisches Gerät oder ein Möbelstück – verlängere das Leben von Dingen durch Reparatur und trage so zur Schonung der Ressourcen unserer Erde bei.

Verlinkt zu EiNaB, Create in Austria, Upcycling-Linkparty und ANL.

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aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #5

Der achtsame Umgang mit Lebensmitteln

Jedem passiert es manchmal, dass man zu viel eingekauft hat. Selbst wenn man mit Einkaufsliste und Wochenplan versucht, das zu vermeiden, so passieren doch immer wieder unvorhersehbare Ereignisse, die den ganz schönen Plan zunichte machen.

Daher ist es wichtig, die Nahrungsmittel in der Küche und im Vorratsschrank im Auge zu behalten und entsprechend zu reagieren. Im heutigen Teil der Serie möchte ich mich mit dem Tiefkühlen beschäftigen.

Lebensmittel sind kostbar

Der einfachste Weg ist nicht immer der beste

Wenn man den Platz hat, einen Tiefkühlschrank aufzustellen, ist das natürlich eine sehr einfach und bequeme Möglichkeit, Lebensmittel zu konservieren und vor dem Verderben zu bewahren.

Allerdings ist das ganz sicher nicht die beste Variante, da die Herstellung des Tiefkühlschrankes viele Ressourcen und der laufende Betrieb Strom verbraucht.

Ich muss gestehen, dass ich dennoch sehr gerne mit dem Tiefkühlschrank arbeite und schon beinahe alles eingefroren habe, was möglich und teilweise auch unmöglich ist. Daher kann ich hier wirklich auf eine reichhaltige Erfahrung zurückgreifen, an der ich Dich gerne teilhaben lasse.

Milchprodukte

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Milchprodukte eingefroren werden können, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Hier kommt das große ABER – nicht bei allen bleibt die bisherige Konsistenz erhalten, das Produkt ist oft nur noch zum Kochen geeignet.

Butter wird am besten in geeignete Portionsgrößen zerteilt und kann wie frische verwendet werden. Ein Singlehaushalt kann z.B. die Hälfte der Packung in die Butterdose geben und den Rest in der Orginalpackung einfrieren.

Topfen (Quark) verändert sich kaum, ich verwende ihn nach dem Auftauen jedoch auch meist nur noch zum Backen.

Auch Milch kann wunderbar eingefroren werden, das ist vor allem praktisch, wenn man wegfährt. Milch ist nahezu unverändert nach dem Einfrieren. Wenn man nur sehr selten Milch für den Kaffee benötigt, kann man diese auch in Eiswürfelbehälter einfrieren und diese dann einzeln portionieren.

Schlagobers (Sahne) wird durch das Einfrieren grieslig, kann aber wunderbar zum Backen oder Kochen verwendet werden. Zuletzt ist es mir sogar problemlos gelungen, den zuvor eingefrorenen Schlagobers wieder aufzuschlagen.

Auch Frischkäse, Joghurt, Sauerrahm und Creme fraiche habe ich schon eingefroren und können zum Kochen noch gut verwendet werden. Die Konsistenz ist jedoch etwas verändert gegenüber frischen Produkten.

Hartkäse ist nach dem Auftauen so gut wie frischer Käse, auch Weichkäse ist zum Einfrieren geeignet, jedoch verändert sich manchmal die Beschaffenheit der Rinde durch die Feuchtigkeit beim Auftauen.

Obst

Obst kann grundsätzlich sehr gut eingefroren werden, ist jedoch für den rohen Genuss nur noch bedingt geeignet. Eingefrorenes Obst verwende ich zum Kochen und Backen oder für Obstknödel.

Beerenfrüchte werden noch gefroren in das Müsli oder ein Joghurt eingerührt und schmecken wie frisch. Man muss natürlich das Joghurt ein wenig bei Raumtemperatur stehen lassen, damit es nicht so kalt ist.

Insbesondere für die Fülle einer Topfentorte (Käsesahnetorte) verwende ich sehr gerne gefrorenes Obst wie z.B. Heidelbeeren oder Himbeeren, weil diese nicht zergatschen (zermatschen) und der Topfen so schön weiß bleibt.

gefrorene Heidelbeeren als Topping für den Chiapudding

gefrorene Heidelbeeren als Topping für den Chiapudding

Gemüse

Gemüse kann mit Ausnahme von Kartoffeln hervorragend eingefroren werden. Aufgrund des hohen Wassergehalts ist das Gemüse nach dem Einfrieren jedoch nicht mehr für den rohen Verzehr geeignet, da die Zellen durch das Einfrieren zerstört werden. Trotzdem ist es eine gute Möglichkeit, die überzähligen Karotten zu schälen und fix fertig vorbereitet für die nächste Suppe einzufrieren.

Wenn man gerne gemischtes Gemüse kocht, dann kann man dieses auch gut selbst vorbereiten und spart künftig Verpackungsmüll.

Wer einen Garten hat, der weiß die Vorzüge des Tiefkühlschrankes speziell beim Gemüse sicher sehr zu schätzen.

Hülsenfrüchte

Getrocknete Hülsenfrüchte haben den Nachteil, dass man sie vor dem Kochen relativ lange einweichen muss. Daher greifen sehr viele Menschen auf industriell vorgefertigte Ware in Dosen zurück. Aber das ist aus ökologischer Sicht natürlich eine wirkliche Katastrophe.

Es geht nämlich viel einfacher. Um sich die Arbeit zu erleichtern kann man mit Hilfe des Tiefkühlschrankes den Aufwand reduzieren. Am besten kocht man gleich eine größere Menge von Kichererbsen, Bohnen & Co vor und friert einen Teil davon portionsweise ein.

Die gekochten Hülsenfrüchte kann man sogar in gefrorenem Zustand beispielsweise in den Gemüseeintopf schütten, sie leiden gar nicht unter dem Einfrieren und sind in weiterer Folge ähnlich schnell verwendet wie die Geschwister in der Dose.

Hülsenfrüchte lassen sich sowohl roh als auch gekocht sehr gut einfrieren

Hülsenfrüchte lassen sich sowohl roh als auch gekocht sehr gut einfrieren

Einen ganz besonderen Tipp habe ich für alle, die einen Garten nutzen und selbst Bohnen anbauen. Man erntet die Bohnen so frühzeitig, dass sie zwar reif, aber noch nicht trocken sind, und friert sie sofort ein.

Dadurch erspart man sich das Einweichen und reduziert die Kochzeit auf ein Minimum. Bohnen, die so behandelt wurden, brauchen oft nicht einmal 20 Minuten um gar zu werden, also noch einmal deutlich weniger als getrocknete Bohnen, die lange eingeweicht wurden.

Kräuter

Kräuter sind natürlich der Klassiker beim Einfrieren. Petersilie und andere Kräuter kann man ganz hervorragend auch in Gläsern einfrieren.

Petersilie im Glas eingefroren

Petersilie im Glas eingefroren

Eier

Teile von Eiern können sehr gut eingefroren werden. Gerade in der weihnachtlichen Backzeit bleiben oft Eiklar übrig. Ich friere diese je Eiklar in kleinen Behältern ein. Nach dem Durchfrieren kann man die Eiklarwürfel in größere Behälter umfüllen. So bleibe ich flexibel und kann auch nach dem Einfrieren die Menge an Eiklar individuell wählen.

Auch Eidotter kann wie oben beschrieben eingefroren werden. Allerdings wird er etwas fester dadurch, kann jedoch noch sehr gut zum Backen verwendet werden.

Mein Experiment, Eidotter und Eiklar gemeinsam einzufrieren ist gescheitert. Ich habe Dotter und Klar von 5 Eiern gemeinsam in einem Behälter eingefroren, um sie danach zu einem Kuchen zu verbacken. Das Ergebnis war sehr überraschend für mich, da der Dotter nach dem Auftauen ganz hart war, wie von einem gekochten Ei. Warum das so ist, weiß ich zwar nicht, aber ich nehme an, dass es möglicherweise an unterschiedlichen Gefrierpunkten liegt. Jedenfalls konnte ich den Kuchen zwar backen, aber der Dotter ließ sich nur leicht krümelig verarbeiten.

Ich kann daher nicht empfehlen, ganze Eier einzufrieren. Nur um Missverständissen vorzubeugen, natürlich habe ich sie vor dem Einfrieren aufgeklopft.

Brot

Gerade Kleinhaushalte klagen darüber, dass immer wieder Brot hart oder gar schimmlig wird. Am besten reduziert man das Brot direkt nach dem Einkauf oder dem Backen auf die passende Portionsgröße und friert den Rest ein.

Manche Menschen, die wirklich sehr wenig Brot essen, frieren vorgeschnittenes Brot ein. Das mindert die Qualität jedoch sehr, da gerade Brot sehr schnell in der Kälte austrocknet.

Wenn ich einen Brotteig ansetze, backe ich gerne ein paar Weckerln und ein Brot gemeinsam. Die Weckerln werden gleich gegessen und das Brot friere ich dann für später ein. Manchmal mache ich das natürlich auch umgekehrt.

unser selbst gebackenes Frühstücksbrot

unser selbst gebackenes Frühstücksbrot

Kuchen

Auch Kuchen kann sehr gut eingefroren werden. Gerne auch in kleinen Portionen, dann kann man sich auch einfach nur ein einziges Stück zum Kaffee heraus nehmen.

Fertige Speisen

Selbst zubereitete fertige Speisen sind ganz wunderbar geeignet, um in Notfällen das Lieferservice zu vermeiden. Ich friere meist Einzelportionen ein und habe immer ein selbst gekochtes Notfallsessen.

Der Vorteil beim Einfrieren ist, dass man auch Miniportionen, die zu klein sind für ein eigenständiges Gericht, verwenden kann. Wenn ein kleiner Rest gekochter Reis übrig bleibt, dann friere ich den ein. Entweder bleibt irgendwann noch eine Miniportion übrig, dann ergänze ich die bestehende Portion oder man kann den Reisrest auch wunderbar für Gemüselaibchen oder Gemüse- bzw. Fleischfüllungen für Kürbis & Co verwenden.

Gerade Nudelsoßen koche ich nach Plan in größeren Portionen, um eine Reserve einfrieren zu können.

Kartoffelgerichte eignen sich nur bedingt zum Einfrieren, da sich die Konsistenz von Kartoffeln sehr verändert. Wenn es sich vermeiden lässt, dann mache ich das nicht.

Auch gekochte Nudeln kann man einfrieren. Entweder brät man sie nach dem Auftauchen oder wirft sie gerne auch gefroren für maximal 1 Minute in kochendes, gesalzenes Wasser.

Darüber, dass man Pizza auf Vorrat zubereiten kann und dadurch selbst gemachtes Fastfood hat, habe ich bereits geschrieben.

Beilagen

Außer Kartoffeln lässt sich jede Art von Beilage sehr gut einfrieren und weiterverwenden und ermöglicht es, ein rasches Essen auf den Tisch zu stellen. Gerade aufwändigere Beilagen wie Knödeln und Spätzle friere ich gerne für Notfälle ein.

sehr lecker, aber ein wenig aufwändig zuzubereiten

sehr lecker, aber ein wenig aufwändig zuzubereiten

Fortsetzung folgt

Ich möchte immer wieder einmal einzelne Lebensmittel aufgreifen, die öfters im Müll landen. Zu jedem Lebensmittel werde ich Verarbeitungsmöglichkeiten zeigen, die den Verbrauch beschleunigen oder die Haltbarkeit erhöhen.


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #4 – Mindesthaltbarkeitsdatum
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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

Monatscollage Mai 2016

31 Tage und trotzdem so schnell vorbei!

Ob es daran liegt, dass im Mai so viele Feiertage sind und das Leben dadurch ein wenig aus dem Rhythmus gerät? Ich hatte die meisten Tage das Gefühl, dass mir die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt.

Es war aber auch ein sehr ereignisreicher Mai! Begonnen mit einem wundervollen Kurzurlaub, hat sich nur wenige Tage danach beruflich einiges verändert, was natürlich auch gewisse Ressourcen gebunden hat.

Auch privat sind einige Veränderungen dazu gekommen, die eine Neuorganisation des Alltags erforderlich gemacht haben.

Dass es trotzdem so viele Blogbeiträge wurden, ist vor allem dem Umstand zu verdanken, dass ich diese zwischendurch immer wieder auf Vorrat produziere.

Dabei hätte es so viel noch zu erzählen gegeben!

Zum Beispiel habe ich vor kurzem Zahnpaste selbst gemacht. Ich bin gerade dabei das Rezept zu testen und zu verfeinern. Sobald ich genügend Erfahrungen gesammelt habe, werde ich es veröffentlichen. Und dann habe ich „Das Gramm“ besucht, ganz viele Fotos gemacht und bin leider noch immer nicht dazu gekommen, diese nachzubearbeiten um einen Beitrag zu gestalten.

Leider hatte ich weder im April noch im Mai viel Zeit um zu lesen. Aufmerksamen Lesern meines Blogs wird möglicherweise aufgefallen sein, dass der Beitrag „gelesen im April“ fehlt. Das liegt daran, dass ich es gerade mal bis Ende Mai geschafft habe, das Buch fertig zu lesen, das ich im April angefangen habe.

zu lesen gab es im Mai folgende Beiträge:

fix it – Reparieren ist nachhaltig #14 – Reißverschluss bei Jeans
Achtsam durch den Tag [Woche 14-17]
allen recht getan…
Müll reduzieren im Haushalt Teil 8. – müllreduziert putzen
Welchen Wert hat die Arbeit? [this is not okay!]
Impressionen vom GrazerUmweltZirkus 2016
nachgemacht – Frühlingsset: Loop und Stulpen
#IAMHUMAN – my human story for finding sustania
was passiert mit unserem Müll? [Abfallberater – Exkursion #2]
selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Essig
Leben auf Plastik? [stopp littering]
Verführung zum Konsum

Viel Spaß beim Nachlesen!

Monatscollage Mai 2016

Rückblick Linkparty „fix it“ im Mai

Die Linkparty läuft noch bis einschließlich 10.6.2016, weil ich damit an den Aktionstagen Nachhaltigkeit teilnehme.

Der Zuspruch war schon sehr groß und es sind sehr viele interessante Reparaturbeiträge verlinkt worden. Vor allem einige Jeanshosenreparaturen waren wieder einmal mit dabei und sind unglaublich kreativ gelöst worden! Ein Blick lohnt auf jeden Fall!

Wie gewohnt sind alle bisher verlinkten Reparaturbeiträge auf meinem Pinterest-Board zu sehen.


Dazu eingeladen hat Birgitt in ihrem Blog „Erfreulichkeiten“.


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.