Müll reduzieren im Job

Zu Hause versucht man sein Bestes, den Müll zu reduzieren wo man kann, aber in der Arbeit fällt es nicht immer leicht. Durch einen Beitrag von Philipp angeregt habe ich in den Wochen danach mein eigenes Verhalten beobachtet und musste leider feststellen, dass ich scheinbar an der Eingangstüre zum Büro mein sonst so durchdachtes Verhalten abgebe.

Nicht auf alles hat man im Job Einfluss, aber da, wo ich selbst bestimmen kann wie viel Müll anfällt, möchte ich auch die Verantwortung dafür übernehmen. Daher mache ich seit längerer Zeit einiges anders in der Arbeit.

Mülltrennung

Unter meinem Schreibtisch steht ein Mülleimer. In absoluter Naivität habe ich lange angenommen, dass die Reinigungsdamen meinen Müll trennen, wenn sie den Eimer ausleeren.

Mittlerweile weiß ich, dass das sicher nicht passiert, weil es dem Reinigungspersonal aus Arbeitsschutzgründen sogar verboten ist, in den Mülleimer zu greifen.

Seitdem ich das weiß, trenne ich den Müll so gut es möglich ist.

Papier

Müllvermeidung

Einseitig bedrucktes Papier, das nicht mehr benötigt wird, kann für Notizen oder Konzeptdrucke nochmals verwendet werden.

Nicht alles muss ausgedruckt werden. Um Papier zu sparen kann vieles elektronisch abgelegt werden. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Korrespondenz kann per Mail statt auf Papier erledigt werden. Das schont gleich mehrfach die Umwelt, weil auch der Transport weg fällt.

Konzeptausdrucke kann man in Schwarzweiß statt in Farbe drucken, das reduziert den Aufwand für Farbtoner.

Um die Anzahl der ausgedruckten Seiten zu reduzieren, sollte man das Papier beidseitig bedrucken und mehrere Seiten auf eine Seite drucken (das kann man in den Einstellungen vom Drucker angeben).

Papierabfälle lieber nicht zusammenknüllen sondern zum Altpapier/Schreddern geben

Papierabfälle lieber nicht zusammenknüllen sondern zum Altpapier/Schreddern geben

Altpapier

Für unser Büro gibt es einen großen Eimer, wo Papier, das mit Datenschutz relevanten Daten bedruckt ist, gesammelt wird. Dieses wird sodann geschreddert.

Ich werfe jedes Papier in diesen Kübel, da Altpapier nicht gesondert gesammelt wird. Bitte die Büro- oder Heftklammern vor dem Schrededern entfernen!

Aluminiumkapseln und „to-go“ Becher

In vielen Büros werden Kapselmaschinen für den Kaffee verwendet. Ich selbst trinke gar keinen Kaffee, beobachte aber, dass viele Kollegen mehrmals am Tag Kapselkaffee „kochen“.

Zum Glück gibt es bei uns auch Alternativen – eine große Kaffeemaschine, in der die Bohnen direkt eingefüllt und gemahlen werden. Der Kaffee wird dabei in die eigene Tasse gebrüht.

Den Coffee to go aus dem Automaten oder vom Buffet kann man so vermeiden und auch den Abfall der Aluminiumkapseln.

Biologische Abfälle

Müllvermeidung

Meine Jause bringe ich in Edelstahldosen verpackt von zu Hause mit. Daher fällt für meine Zwischenmahlzeit am Vormittag kein gesonderter Müll in der Arbeit an.

meine Edelstahldosen in verschiedenen Größen

meine Edelstahldosen in verschiedenen Größen

Bioabfälle

In der Teeküche gibt es einen Kübel, in dem Bioabfall gesammelt wird. Aus diesem Grund nehme ich meine Zwischenmahlzeit in der Küche ein und kann den Bioabfall wie z.B. eine Bananenschale gleich in den richten Abfalleimer werfen.

Plastikmüll und Restmüll

Müllvermeidung

Ich habe eine Teekanne und losen Tee in der Arbeit, um mir selbst Tee zu kochen. Alternativ trinke ich das Wasser aus der Leitung.

Getränkeautomaten vermeide ich konsequent und hole mir auch keine Jause vom Buffet bzw. aus dem Automaten, da alles sehr großzügig in Plastik verpackt ist.

Das ist echt kein Aufwand finde ich. Abgesehen vom Müll spare ich auch noch jede Menge Geld und das alleine sollte eigentlich Motivation genug sein.

Restmüll

Nachdem ich Stofftaschentücher verwende, fällt bei mir kein Restmüll an.

Plastikmüll

Da der Abfalleimer unter meinem Schreibtisch mit einem Müllbeutel aus Plastik ausgelegt wird, verwende ich ihn nicht mehr, um den Plastikabfall durch den Müllbeutel zu vermeiden.

dieser Abfalleimer bleibt nun leer

dieser Abfalleimer bleibt nun leer

Manchmal bekomme ich von Kollegen kleine, in Plastik oder Alufolie verpackte Süßigkeiten geschenkt (speziell zu Nikolaus, Weihnachten und Neujahr). Da es in der Teeküche die Möglichkeit gibt, Plastik- und Metallabfälle zu trennen, trage ich diese Abfälle in die Teeküche. Ein bisschen Bewegung tut ganz gut!

letzte Alternative

Wenn Müll anfällt, den ich in der Arbeit nicht trennen kann, dann nehme ich ihn mit nach Hause und entsorge ihn dort korrekt. Bisher ist das nur sehr selten vorgekommen, da wir sogar leer geschriebene Stifte in die Materialausgabe zurück schicken können.

Nachhaltigkeit im Büro

Leider hat man als Dienstnehmer nur wenig Einfluss auf das Arbeitsmaterial, es muss das verwendet werden, was der Arbeitgeber zur Verfügung stellt oder man muss selbst in die Tasche greifen.

Hier ist nur die Möglichkeit, das geringste Übel zu wählen oder Dinge zu verwenden, die man zu Hause hat und selbst nicht mehr nutzen möchte.

Wo es nicht auf das Schreibmaterial ankommt, kann man z.B. Bleistift statt Kugelschreiber verwenden.

alternative Schreibgeräte ohne Plastik

alternative Schreibgeräte ohne Plastik

Bei uns gibt es die Möglichkeit, aussortierte/alte Ordner zu verwenden statt neue zu kaufen. Diese Möglichkeit nutze ich sehr gerne.

Ich brauche keine persönliche Lochmaschine, da direkt beim Kopierer ein Locher steht. Auch anderes Arbeitsmaterial wie z.B. Stempel, Heftmaschine etc. kann man gemeinschaftlich nutzen statt mehrfach im Büro stehen zu haben.

Kleinvieh macht auch Mist (oder eben nicht)

Grundsätzlich denke ich, dass man auch in Bereichen, wo der Einfluss so gering ist wie bei der Arbeit, seinen persönlichen Müll reduzieren kann. Widerstand ist zweckmäßig, man muss nicht alles hinnehmen!

Wie machst Du das in der Arbeit? Welche zusätzlichen Ideen um den Müll im Job zu reduzieren hast Du?
Ich freue mich sehr über einen Austausch in den Kommentaren!

Wenn viele hilfreiche Tipps zusammen kommen, werde ich diese in einem eigenen Beitrag zusammen fassen.


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Gedanken zum Konsum [Konsumkritik]

An einem Sonntag Nachmittag, als ich gerade so ein wenig antriebslos vor der Entscheidung stand, was zu tun, hat sich während des darauf folgenden Spaziergangs eine Gedankenlawine in Gang gesetzt.

Der Ausgangsgedanke und damit die Arbeitsthese war, dass der Mensch an sich ein inneres Programm hat, Ziele zu verfolgen und sich zu entwickeln.

das erste Mal

Das Leben beginnt sehr aufregend mit der Geburt. Darauf folgen viele 100 erste Male. Das erste Lächeln, der erste Zahn, das erste Mal aufstehen und der erste Schritt. Der erste Tag im Kindergarten, die erste Freundschaft, der erste Tag in der Volksschule, der erste verlorene Milchzahn, der erste Freund/die erste Freundin, der erste Kuss, der erste Sex, der erste Job, die erste große Liebe, die erste Geburt, das erstgeborene Kind.

Und dann fängt sogar alles in gewisser Weise noch einmal von vorne an, weil man als Elternteil die vielen ersten Male des eigenen Kindes miterlebt also quasi wiederum eigene erste Male. Der erste Schritt des Kindes, der erste Tag des Kindes im Kindergarten, die erste Fahrt mit dem Fahrrad u.s.w.

Irgendwann sehr viel später sind die Kinder außer Haus. Es gibt nicht mehr viele erste Male zu erleben. Mensch hat viel erlebt, ist ein wenig müde geworden, abgeklärt. Was bleibt ist die Sehnsucht nach dem Gefühl eines ersten Mal.

Das ist wohl der Zeitpunkt in der Mitte des Lebens wo viele Menschen beginnen das eigene Leben zu hinterfragen und zu verändern. Plötzlich entstehen daraus wieder erste Male! Das erste Mal 5 km gelaufen, die erste Teilnahme am Halbmarathon.

Oder man denkt sich eine Selbstversuche aus wie z.B. „Ein Jahr lang nichts zu kaufen“, „Ein Jahr lang ökologisch zu leben“, „minimalistisch zu leben“ oder versucht einfach anständig zu leben.

bei mir war das auch so

Im Sommer 2013 war ich an einem Punkt, wo ich sehr unzufrieden war. Ich war antriebslos und wusste nicht so recht etwas mit meinem Leben anzufangen. Als meine Homöopathin mich fragte, was ich mir wünsche, war auf einmal nur Leere da. Es gab nichts, was ich gerne haben oder machen wollte.

Sehr zögerlich antwortete ich ihr „Ich wünsche mir Wünsche, ich möchte wieder Wünsche haben!“

Das war der Zeitpunkt, wo ich mein Leben auf den Kopf gestellt habe. Ich habe erkannt, dass mich das Leben, wie ich es bisher geführt habe, nicht glücklich gemacht hat. Das 30. T-Shirt bringt einfach keine Freude mehr.

Daher habe ich aufgehört zu kaufen. Plötzlich war da wieder eine Herausforderung in meinem Leben. Auf einmal waren da auch wieder Bücher, die mich angesprochen haben und die ich mit großem Interesse gelesen habe.

Und es waren wieder erste Male. Das erste Mal seit langem ging ich am Bauernmarkt einkaufen. Ich habe nach Geschäften gesucht, wo ich – das erste Mal – mit meiner Dose einkaufen konnte. Es war eine große Herausforderung zu entdecken, wie ich Plastik und Müll (nahezu) vollständig in meinem Leben vermeiden kann.

Es gab ja so viel zu lernen und zu erfahren! Und ich war begierig zu lernen und zu verändern.

Sehr schnell wurde mir bewusst, dass ich auf den verschiedenen Blogs sehr viele Informationen finden konnte. Das erste Mal habe ich bewusst einen Blog gelesen und war fasziniert von den Möglichkeiten der Internetwelt.

noch mehr erste Male

Kurze Zeit später habe ich meinen eigenen Blog gestartet. Wieder ein erstes Mal, das sehr, sehr aufregend war. Ein neues Baby hat das Licht der Welt erblickt und ich habe staunend die ersten Schritte bewundert.

Ich habe begonnen an verschiedenen Challenges teilzunehmen wie z.B. „Plastikfasten“, „Modeprotest: Klamottenkur“, „plastic free july“ u.v.m.) und so entstanden wieder viele erste Male.

challenge-accepted

Das Leben wurde immer aufregender, es gab so viele neue erste Male und so etwas wie ein Ziel, etwas, worauf ich hinarbeiten konnte und das fühlte sich gut an.

ökologisch sinnvoll vs Konsumrausch

Die hier beschriebenen Selbstversuche und Challenges haben alle etwas gemeinsam – sie sind gut für die Umwelt. Aber nicht jeder Mensch entwickelt sich in diese Richtung.

Wenn der Mensch alles schon erlebt hat und müde wird, begibt er sich auf die Suche. Meist ist es leicht dem Strom der Zeit zu folgen und das zu machen, was alle machen. Das wird ja so schön vorgelebt und meist ist es auch der einfachere Weg.

Und hier setzt die Werbung an. Sie versucht den Eindruck zu erwecken, dass wir nur mit dem Produkt xy glücklich sein können. Plötzlich gibt es wieder erste Male.

Konsumrausch

Das erste Smartphone. Der erste Laptop. Das erste Tablet. Die Industrie entwickelt sich und produziert für das erste Mal. Noch besser, noch schneller, noch neuer. Die neueste App für das Smartphone.

Einkaufszentren und andere Konsumtempel sind entstanden um viele erste Mal zu schenken. Das erste Mal im neuen Kino. Das erste Mal 3D mit Rütteleffekt. Das erste Mal in der neuen Trampolinhalle. Das erste Mal Schifahren auf einer Kunstbahn in einer Kunsthalle (ein sehr fragwürdiges erstes Mal finde ich, da fällt mir wieder ein „Wie weit haben wir uns eigentlich wirklich von der Natur entfernt?„).

Es wird immer mehr Neues erfunden. Für viele neue erste Male.

Die Werbung will, dass wir unglücklich sind, denn nur dann sind wir brave Konsumenten, die immer mehr kaufen und die Wirtschaft vorantreiben.

Und es funktioniert ja ganz zuverlässig, denn Konsum macht einfach nicht glücklich! Und mehr Konsum macht auch nicht glücklich.

Minimalismus

Auch der Minimalismus reiht sich meiner Meinung nach hier ein. Er geht nur in die andere Richtung als der Konsum, das erste Mal das Projekt 333, das erste Mal mit 33 Kleidungsstücken auskommen.

Geht noch weniger? Eine Herausforderung mit noch weniger Teilen zu leben. Wie weit kann ich gehen? Auch hier wieder neue erste Male. Das erste Mal ohne Auto. Gesund schrumpfen. Aber macht das Entrümpeln wirklich glücklich?

Daher gehen viele Minimalismusblogger mit der Zeit in eine andere Richtung. Denn auch weniger zu besitzen macht nicht per se zufrieden und löst leider auch nicht die Probleme, die wir in unserer Gesellschaft haben.

aber was ist die Alternative?

Ich glaube der Weg, den ich eingeschlagen habe, ist auch nicht der richtige. Es hat Spaß gemacht an den Challenges teilzunehmen. Und abseits von den aufregenden ersten Malen hat mir das zusätzlich ein gutes Gefühl gegeben, etwas für die Umwelt zu tun.

Durch die vielen Selbstversuche habe ich sicher auch viel über mich selbst gelernt und bin mir selbst ein Stück näher gekommen. Aber letztendlich ist das alles nur ein Anreiz von außen und kann nur ein Anstoß sein. Zufriedenheit kommt von innen.

Vielleicht ist der Mensch tatsächlich so programmiert, dass er immer nur in die Zukunft schaut, etwas verbessern und sich entwickeln möchte. Möglicherweise ist dieser Drang das Geheimnis der Menschheit, das uns von den Tieren abgrenzt.

Zufriedenheit stellt sich ganz sicher nicht durch Konsum ein und auch nicht durch noch mehr erste Male. Zufriedenheit kommt nur durch das Leben im Augenblick. Und das habe ich durch mein „Jahresprojekt Achtsamkeit“ gelernt.

vollstaendig-leben

die Natur schenkt viele erste Male

Wenn wir achtsam durch das Leben gehen, werden wir mit ganz vielen ersten Malen beschenkt. Die erste Blume im Frühjahr, die den Schnee durchbricht. Die Blüte die sich öffnet. Die erste Frucht, die reif wird und köstlich schmeckt.

Wenn wir im Einklang mit den Jahreszeiten leben, erleben wir auch in der Ernährung viele erste Male. Sich saisonal zu ernähren hat nicht nur Nachteile sondern bringt plötzlich auch Veränderung und Neues in unseren Speiseplan.

Meiner Meinung hat es den Menschen keine Vorteile gebracht das ganze Jahr hindurch Erdbeeren essen zu können. Ganz im Gegenteil. Wenn Lebensmittel das ganze Jahr über verfügbar sind, dann sinkt dadurch die Vielfalt, auch wenn das auf den ersten Blick seltsam klingt.

Ich glaube, dass wir in der Natur und durch die Natur für viele Probleme ein Lösung finden können. Wir Menschen müssen nur endlich aufhören uns selbst über die Natur zu stellen.


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Urlaub in einem tiny house

Der Urlaub ist zwar schon wirklich lange vorbei, aber das graunebelige Novemberwetter lädt geradezu dazu ein, noch einmal an den Sommerurlaub zurück zu denken.

Als „Utopia“ den Tipp gab, den Urlaub in einem tiny house zu verbringen (nachzulesen in diesem Beitrag von Utopia), war mein Urlaub in einem wundervollen tiny house in der Toskana bereits wieder vorüber.

unser minimalistisches Urlaubreich - Haus, Terasse und Dachterasse

unser minimalistisches Urlaubreich – Haus, Terasse und Dachterasse

Leben in einem tiny house

Herr Widerstand und ich hatten im Juli nämlich so ein winziges Häuschen mitten in der Toskana gemietet. Innen maß das Haus in etwa 3,5 m x 7 m und hatte somit rund 25m² auf 2 Räume sowie Bad/WC verteilt. Man trat von der Terasse direkt in die geräumige Wohnküche ein. Der schmale Tisch nahm nicht allzu viel Platz weg, neben der Spüle fanden Waschmaschine und Kühlschrank Platz.

Die Küche war sehr zweckmäßig eingerichtet, neben dem 3flammigen Gaskocher fanden die Lebensmittel in einem großen Vorratsschrank Platz. Das Geschirr wurde in mehreren Laden sowie einem kleinen Hängekästchen untergebracht. Ein großes Schneidebrett bildete die Arbeitsfläche direkt auf der Waschmaschine (was für eine geniale Idee!).

alles da, was man braucht!

alles da, was man braucht!

Durch das Sofa in der Wohnküche, auf dem man sitzen, essen und lümmeln konnte, war es möglich, dass sogar 3 Personen in dem Häuschen schlafen konnten.

Das Schlafzimmer war im Vergleich dazu winzig, denn fast die Hälfte wurde zu einem Badezimmer abgetrennt. Obwohl dieses auch winzig klein war. Nach italienischer Art gab es keine Duschtasse, das war aber auch sehr gut, denn sonst hätte man mitten in der Duschtasse stehen müssen, wenn man sich die Zähne putzt. So aber ist der Platz nicht abgegangen. Es gab sogar zwei Regale für die Handtücher und persönlichen Sachen.

Alternativ dazu stand vor der Terrasse eine Outdoor-Dusche, was im Sommer wirklich sehr angenehm ist. Diese Dusche hatte eine natürliche Solarheizung für das Wasser, denn wenn der Schlauch ein wenig in der Sonne gelegen ist, war das Wasser ganz warm.

meistens haben wir jedoch im Freien geduscht

meistens haben wir jedoch im Freien geduscht

Das Bett hat fast den gesamten Raum vom Schlafzimmer eingenommen, nur noch ein kleiner Schrank sowie eine Kommode verstellten den Rest.

das Schlafzimmer

das Schlafzimmer

Natürlich hat der Besitzer vom Haus, der dieses selbst als Ferienhaus nutzt, einiges an persönlichen Dingen da gelassen, dadurch war z.B. die gesamte Kommode voll und die Regale, welche sehr originell aus nur ganz wenig bearbeiteten Holzstücken bestanden, mit Büchern und anderem Zeug belegt.

Für meine Geschmack war dadurch viel zu viel Zeug in dem Haus. Mir hat der Raum zwischen den Dingen gefehlt. Vielleicht hat auch das schräge Dach, das einen Teil vom Raum weg nimmt, dazu beigetragen, das mag sein.

Ergänzt wurde das Haus durch eine Terrasse, welche in etwa gleich groß war wie das Haus selbst. Da es die meiste Zeit sehr heiß war, haben wir das Kochen daher ins Freie verlegt, um die Räume nicht unnötig aufzuheizen.

unser Kochplatz im Freien

unser Kochplatz im Freien

Wir haben sehr viel Zeit im Freien verbracht, auch der riesige Olivenhain hat dazu eingeladen. Im Schatten der Bäume konnte ich am Vormittag in der Hängematte meditieren und am Nachmittag lesen.

mein Lieblingsplatz im schattigen Olivenhain

mein Lieblingsplatz im schattigen Olivenhain

Wenn man so will war es dadurch gar kein tiny house, denn wir hatten insgesamt viel mehr Platz zur Verfügung und diesen auch ausgenutzt.

Die meiste Zeit haben wir im Freien gelebt, nur zu Mittag, wenn es sehr heiß war, habe ich mich ins Haus zurück gezogen. Auch am Abend, wenn mich die Gelsen gejagt haben, war ich froh über die geschlossenen Räume.

eine zweite Hängematte machte die Terasse gemütlich für uns

eine zweite Hängematte machte die Terasse gemütlich für uns

Was habe ich aus der Zeit gelernt?

Alleine für mich würde eine winzige Wohnung auf jeden Fall reichen, zu zweit – und im speziellen in unserer Situation – sieht das allerdings anders aus. Ich bin es mittlerweile gewohnt, dass ich mich zurück ziehen kann. Auch Herr Widerstand, der vor unserer Beziehung in so einer winzigen Wohnung gelebt hat, weiß die Größe der Wohnung mittlerweile zu schätzen. Auch wenn 100m² definitiv zu viel sind für uns, so würde ich doch dauerhaft nicht mehr auf 25m² zu zweit wohnen wollen.

Was in unserem Fall zu Problemen führt ist, dass Herr Widerstand seinem Beruf zu einem großen Teil zu Hause nachgeht und dafür einen eigenen Raum und Ruhe braucht. Ein Wohnraum wäre daher zu wenig, denn ich könnte mich in der Zeit dann nicht zu Hause aufhalten.

Außer das winzige Haus würde so wie in der Toskana von so einem großzügigen Freibereich ergänzt werden. Dann kann ich mir das sehr wohl sehr gut vorstellen. Natürlich muss man berücksichtigen, dass man in den Wintermonaten in Österreich nicht so gut im Freien leben kann.

Nachdem es sich um ein Eigenheim handelt, werde ich vorerst wohl keine Veränderung an meiner derzeitigen Wohnsituation vornehmen. Vielleicht werde ich irgendwann Großmutter, dann werden sich die Enkelkinder darüber freuen, wenn sie ein paar Tage zu Besuch bleiben und ihr eigenes Reich haben können.

Wenn ich irgendwann einmal keinem Beruf mehr nachgehe, kann ich es mir aber sehr gut vorstellen, meine Wohnsituation noch einmal gänzlich zu überdenken und zu verändern.

typische Landschaft in der Toskana

typische Landschaft in der Toskana

mein Leben in einem tiny house

Ich kann mich noch gut an meine allererste richtige Wohnung erinnern. Sie maß gerade einmal 25m², hatte aber alles, was ich brauchte. Ein großes Wohn-Ess-Schlafzimmer, einen Abstellraum, den ich in einen begehbaren Schrank umgebaut hatte, eine winzige Küche, ein noch kleineres WC und ein kleines Bad. Verbunden waren die Räume durch einen schmalen Gang, ein Balkon in den Hinterhof hat die Wohnung aufgewertet, wir haben einmal sogar darauf gegrillt.

In keiner anderen Wohnung habe ich mich wohler gefühlt als dort. Ob es am Zauber der ersten Wohnung gelegen hat oder weil es einfach so perfekt geschnitten war und in seiner Kleinheit alle meine Bedürfnisse befriedigt hat, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Es war nie viel Aufwand die Wohnung in Ordnung zu halten und ich habe mich nie einsam gefühlt, soviel steht fest.

immer mehr

Als die Kinder kamen, wurde der Platzbedarf immer größer. In meinem kleinen 80m² Reihenhäuschen mit 3 Räumen, in das ich danach gezogen bin, wurde es zu viert schnell zu eng. Kinder brauchen Platz, vor allem in der Pubertät. Also habe ich den Dachboden ausgebaut, damit beiden Kindern eigene Bereiche zur Verfügung stehen.

Meine Tochter hat längst eine eigene Wohnung. Heute habe ich den ausgebauten Dachboden zu meinem Hobbyraum umgestaltet. Das ist zwar sehr praktisch, aber in Wahrheit ist das Haus viel zu groß für 3 Leute. Immer wieder denke ich an meine kleine Garconniere und wie wohl ich mich darin gefühlt habe. Und mit wie wenig Zeug ich damals tatsächlich ausgekommen bin.

Heute ist der halbe Keller mit Schachteln voll, in denen sich Zeug von meinen Kindern befindet, das ich nicht weg werfen darf. Ich würde sehr gerne alles reduzieren, derzeit ist das leider noch nicht möglich.

Fortsetzung folgt…

Müll reduzieren im Urlaub – wie man den Abfall auch im Urlaub gering halten kann


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Und weil es ökologisch ganz viel Sinn macht, seinen Wohnraum so klein wie möglich zu halten – ich sage nur Strom, Heizung, Putzmittel u.v.m. und natürlich Bausubstanz etc. – schicke ich diesen Beitrag zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

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Sommerkleidung wintertauglich machen

Minimalismus im Kleiderschrank

Schon länger fasziniert mich die Idee, so viel Kleidungsstücke wie möglich das ganze Jahr über zu tragen. Das Thema habe ich zuletzt auch in meinem Beitrag „Das Märchen vom nachhaltigen Konsum“ angeschnitten.

Gerade bei Frauen ist das viel weniger kompliziert als es auf den ersten Blick aussieht. Stichworte dazu sind „Zwiebellook“, „Layering“ oder auch „layer look“.

Auf Pinterest sind unter diesen Stichworten sehr viele Anregungen zu finden. Ich habe einige Bilder, die mich besonders angesprochen haben, auf meiner Pinwand „layer look“ gesammelt.

6 Tipps wie Du Deine Sommerkleidung upgraden kannst

In meinem heutigen Beitrag für #EiNaB erzähle ich Dir meine Tricks, wie Du Sommerkleidung wintertauglich machen kannst.

Warum ist das nachhaltig? Weil man dadurch weniger neue Teile kaufen muss und einen wesentlich schlankeren Kleiderschrank besitzt. Außerdem macht es Freude, die Lieblingsteile länger tragen zu können.

mit einem Klick auf das Bild kommst Du zum Beitrag

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Mit einem Klick auf das obere Bilder oder * hier * kommst Du direkt zum Beitrag und erfährst wie ich meine Sommerkleidung wintertauglich mache.

#EiNaB im November und Dezember

Mit meinem Beitrag eröffne ich die nächste Runde der Blogparade „einfach.nachhaltig.besser.leben“.

Die Linkparty findet in einem 2monatigen Rhythmus auf unserem Gemeinschaftsblog statt. Bis einschließlich 9.1.2017 hast Du die Möglichkeit Deine grünen Ideen und Gedanken bei dieser Linkparty zu teilen, danach wird Marlene übernehmen.


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Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 2. – Entrümpeln befreit
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Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 4. – der Praxistest
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 5. – Kleidung färben + anpassen
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 6. – färben mit Pflanzenfarbe
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 7. – Kleidung passend machen
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 8. – nur noch Lieblingsstücke
Tipps für den Kleiderschrank

das Märchen vom nachhaltigen Konsum [Minimalismus vs. grünes Wachstum]

Vor einiger Zeit wurde ich durch einen Newsletter auf diesen Beitrag von „Utopia“ aufmerksam, in dem nachhaltige Yoga-Labels vorgestellt werden.

Nachdem mir Yoga seit über einem Jahr sehr viel Freude macht, habe ich ihn mir natürlich gleich angesehen und interessiert erfahren, was es alles an nachhaltiger Yogakleidung und Yogazubehör zu kaufen gibt.

Gibt es nachhaltigen Konsum?

Dieser Frage bin ich schon vor über 3 Jahren nach gegangen. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer ist mir geworden, dass jedes neue Produkt Ressourcen verbraucht und man daher sehr genau überlegen sollte, ob man das Teil überhaupt braucht oder ob es nicht doch eine Alternative gibt.

nachhaltige Yogakleidung

In diesem Fall war es sehr einfach. In meiner Freizeit trage ich sehr gerne „Knotzkleidung“ – so nenne ich Kleidungsstücke, die unglaublich bequem sind um sich auf die Couch zu lümmeln (= knotzen).

Daher habe ich einige Leggings (in verschiedenen Längen) und bequeme Shirts, die sich ganz wunderbar für Yogaübungen eignen. Ich brauche keine neue Kleidung fürs Yoga zu kaufen, sondern kann das verwenden, was ich bereits besitze.

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

Yoga kann man in fast jeder Kleidung machen

5 Fragen, die Du dir vor jedem Kauf stellen solltest

Schon seit über 3 Jahren kaufe ich so gut wie nichts Neues mehr. Es geht mir auch gar nichts ab, ich besitze mehr als genug von allem.

In der Zeit der Umstellung habe ich mir den Einstieg in die „ich kauf nix“-Zeit durch verschiedene Fragen erleichtert

1. Brauche ich das wirklich?
2. Gibt es etwas in meinem Besitz, das diese Funktion ebenfalls erfüllt?
3. Kann ich mir dieses Teil irgendwo ausleihen?
4. Hat jemand anderer so etwas und benötigt es nicht mehr?
5. Kann ich es auf eine andere Weise gebraucht finden?

Nachgestellt habe ich dann noch die Dringlichkeit. Wenn die Anschaffung zwar nötig, aber nicht dringend war, dann habe ich mir manchmal viel Zeit gelassen, damit der Punkt 5. doch noch erfüllt werden konnte. Eine Möglichkeit dafür waren z.B. Suchanzeigen auf Online-Portalen für gebrauchte Waren.

Linktipp: Viele gute Tipps um Fehlkäufe zu vermeiden hat Gabi in ihrem Beitrag „5 Punkte-Liste gegen Fehl- und Frustkäufe“ gesammelt.

Minimalismus – use what you have

Durch die Frage 1. habe ich erkennen können, dass ich viel weniger brauche, als ich ursprünglich angenommen habe.

Und die Frage Nummer 2 hat mir gezeigt, dass mit den Mitteln der Kreativität sehr viel mehr möglich ist, als man vielleicht ursprünglich annimmt.

Die Wirtschaft, die auf den Verkauf von Produkten ausgelegt ist, versucht natürlich so viel wie möglich zu verkaufen. Eine Methode dafür ist die Spezialisierung. Universalprodukte werden zu vielen Spezialprodukten „zerlegt“, sodass der unkritische Konsument plötzlich eine Vielzahl von Dingen kauft, statt nur einem einzigen.

Ich besitze Sportschuhe und keine Lauf-, Wander-, Radfahr- sowie Freizeitschuhe. Mit meinen Leggings kann ich Yoga und Gymnastik machen, auch Laufen oder ins Fitness-Studio gehen, zu Hause auf der Couch liegen und in der Küche meine Essen zubereiten. Wenn es kalt ist, wärmen sie mich unter den Jeans und ich brauche keine langen Unterhosen oder Strumpfhosen.

In meiner Auflaufform kann ich sowohl mein Frühstücksbrot gehen lassen, als auch eine Lasagne backen. Bei der Herstellung von Holunderblütensirup werden die ausgedrückten Holunderblüten darin gesammelt und am Wochenende das Huhn für den Sohn im Rohr gebraten. Das Apfeltiramisu schmeckt danach genau so lecker wie immer.

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

universell einsetzbar, ein richtiges Multifunktionsteil

Minimalismus im Kleiderschrank

Frühlingskleidung, Sommerkleidung, Herbstkleidung, Winterkleidung – jede Jahrzeit hat ihre Bedürfnisse und verlangt nach neuen Kleidungsstücken und immer mehr im Kleiderschrank.

Durch geschicktes Layering kann man auch mit wenigen Kleidungsstücken große Temperaturschwankungen ausgleichen. In dem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf den sehr interessanten Beitrag von Anne „Sommerklamotten im Winter tragen“ hinweisen.

Ein ganz besonderes Beispiel für Minimalismus im Kleiderschrank zeigt uns Bea Johnson in ihrem Beitrag „one dress, 22 ways“, in dem sie Fotos zeigt, wie sie während ihrer Tournee das schwarzes Kleid auf 22 verschiedene Arten getragen hat.

Minimalismus bedeutet nicht Verzicht

Das Geheimnis des Minimalismus ist vermutlich die Kreativität. Der Minimalist besitzt zwar weniger Teile, aber dafür sind diese multifunktionell zu verwenden.

Ich verspüre keinen Verzicht, wenn ich z.B. eine alte Pralinendose aus Glas als Butterdose verwende. Ganz im Gegenteil, ich liebe sie sehr, da sie mir so gut gefällt, weil sie mich an meine Großmutter erinnert. Und wenn sie gerade keine Butter beherbergt, ist sie auch anders für mich nützlich.

meine Butterdose aus Glas

meine Butterdose aus Glas

Minimalismus bedeutet daher für mich, weg von speziellen hin zu universellen Dingen. Und das sowohl bei der Bekleidung als auch beim Geschirr in der Küche und bei vielem anderen auch.

es gibt keinen nachhaltigen Konsum

Jedes Teil, das neu angeschafft wird, verbraucht Ressourcen und belastet damit die Umwelt. Grünes Wachstum gibt es nicht, denn es ist noch immer Wachstum und in unserer heutigen Zeit kann die Wirtschaft nicht mehr wachsen ohne die Umwelt weiter zu belasten.

Der einzige Weg da heraus ist, weniger zu konsumieren und mit dem zu leben, was man bereits besitzt (siehe „Postwachstumsökonomie“). So wie vorhin schon beschrieben ist es wichtig sich zu fragen, ob es nicht doch möglich ist, seine Bedürfnisse mit dem abzudecken, was man bereits besitzt, bevor man etwas Neues kauft bzw. das Teil, das kaputt geworden ist, repariert.

Wenn eine Anschaffung unumgänglich ist, kann man sich umsehen, ob jemand so etwas besitzt, aber nicht mehr benötigt. Eine sehr gute Möglichkeit dazu ist ein Kostnixladen, auch unter dem Namen Umsonstladen bekannt. Weitere Alternativen sind auf Facebook bei regionalen Verschenkgruppen oder auf Verschenkportalen wie beispielsweise „willhaben-verschenken“ zu finden.

kein Neukauf ohne Müll

Und noch ein Punkt spricht aus meiner Sicht dafür, Bestehendes zu verwenden statt Neues zu kaufen. Bei jedem Neukauf entsteht Müll. Bei der Produktion werden die Ressourcen für den Transport der Rohstoffe und für die Herstellung der Ware verbraucht, aber natürlich auch jene für die Fabrik und die Maschine, welche die Ware herstellt.

Danach muss das Teil verpackt und zum Geschäft transportiert werden. Um den Transport heil zu überstehen, werden viele Waren zusätzlich zur handelsüblichen Verpackung mit jeder Menge Plastik gesichert. Darüber habe ich in meinen Beitrag „grauer Plastikmüll – die unsichtbare Gefahr“ geschrieben.

All das fällt weg, wenn ich mit dem, was ich bereits besitze, zufrieden bin und Ersatz auf dem Gebrauchtmarkt suche, wenn es wirklich nötig ist. Du siehst – nachhaltiges grünes Wachstum gibt es nicht.

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

warum ich „grünes Wachstum“ trotzdem (mit Vorbehalt) gut finde

Trotz all meiner eigenen Argumente dagegen finde ich es durchaus begrüßenswert, dass es mittlerweile einige Unternehmen gibt, die sich über die Umwelt Gedanken machen und grünes Wachstum propagieren. Es gibt sicher einen Markt dafür, denn meine Art zu denken und zu leben, ist wohl nicht für jeden Menschen möglich.

Und wenn diese mit grünen Gedanken agierenden Unternehmen mehr Menschen erreichen, die dann ressourcenschonend und fair produzierte Waren kaufen, welche die Umwelt weniger belasten als konventionell produzierte Dinge, dann ist insgesamt doch ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Solange der Rebound-Effekt nicht dazu führt, dass mehr gekauft wird, weil ja alles so grün und nachhaltig ist und der Schaden in Summe doch größer ist als der Nutzen…


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Müll reduzieren im Haushalt Teil 8.

minimalistisch und müllreduziert putzen

Wie alle wissen ist für mich Müllvermeidung ein ganz besonders wichtiges Thema. In meinem heutigen Beitrag für #EiNaB zeige ich eine sehr einfache Möglichkeit, wie man Bad und Küche strahlend sauber und frei von Kalkflecken bekommt, ohne Müll zu verursachen.

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Mit einem Klick auf das obere Bilder oder * hier * kommst Du zum Beitrag und erfährst, wie ich mein Bad und meine Küche ganz ohne Müll zu verursachen putze.

#EiNaB im Mai

In diesem Monat bin ich Gastgeber und eröffne mit meinem Beitrag die nächste Runde der Blogparade „einfach.nachhaltig.besser.leben“. Die Linkparty findet bereits zum dritten Mal auf unserem gemeinsamen Blog statt. Bis einschließlich 10.6.2016 hast Du die Möglichkeit Deine grünen Ideen und Gedanken zu teilen.

Putzmittel nein danke!

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Müll reduzieren im Haushalt Teil 2. – Altpapier
Müll reduzieren im Haushalt Teil 3. – Wäsche waschen
Müll reduzieren im Haushalt Teil 4. – Geschirr spülen und putzen
Müll reduzieren im Haushalt Teil 5. – mein Müll im Überblick
Müll reduzieren im Haushalt Teil 6. – Abschied vom Perfektionismus
Müll reduzieren im Haushalt Teil 7. – Aktion gegen die Werbeflut
Müll reduzieren in der Küche Teil 1. – Spültücher und Spülschwämme
Müll reduzieren in der Küche Teil 2. – Alufolie und Frischhaltefolie
Müll reduzieren in der Küche Teil 3. – Aufbewahrung von Müll

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

gelesen im Februar – Buchtipp #18

Das Leben ist keine To-do-ListeDas Leben ist keine To-do-Liste
Endlich Zeit für das, was wirklich wichtig ist –
mit der to-be Liste

von Shirley Seul
Verlag Kailash

Als ich den Titel von dem Buch sah, war ich gerade am Hadern mit meinem Leben, weil die Zeit zu knapp war um all das, was ich gerne machen möchte, an einem Tag unterzubringen.

„Dich hat der Himmel geschickt, genau Dich brauche ich jetzt! Weg von den vielen to-do’s, die täglich auf mich einstürmen und hin zu mehr leben und genießen!“, war das erste, was ich gedacht habe.

Das Leben ist vollgepackt mit Dingen, die erledigt werden müssen, Ansprüchen, die erfüllt werden wollen, und Deadlines, deren Einhaltung Ehrensache ist. Das Gefühl, nie zu genügen, kann so groß werden, dass wir uns manchmal wie Automaten fühlen, die nur noch funktionieren und sich damit abgefunden haben, ein Häkchen nach dem anderen auf ihre To-do-Listen zu setzen. So haben wir uns unser Leben nicht vorgestellt! (Auszug Klappentext)

Sherly Seul deckt eine Falle nach der anderen auf, in die wir in unserer schnelllebigen Zeit gestolpert sind und wodurch wir nun im Hamsterrad festhängen. Sie nennt es die Formel 1, weil wir immer schneller eine Runde nach der anderen drehen, und lädt in jedem Kapitel zu einem Bloxenstopp ein, wo sie kleine Schlupflöcher zeigt.

Es fängt damit an, dass sie auffordert einfach einmal abzuschalten. Gemeint ist das Smartphone, das uns ständig und zu jeder Zeit verfügbar macht. Nichts Schlimmes passiert, wenn wir einmal nicht telefonisch oder per Mail erreichbar sind.

Mit viel Wortwitz und Wortspielereien versucht sie die wahre Tragödie, die hinter unserem kollektiven Burnout steckt, ein wenig aufzuheitern. Es gelingt nicht wirklich, zu sehr trifft das, was sie schreibt, ins Schwarze.

Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, nach der Einleitung kommt in der „Formel 1“ eine unbarmherzige Analyse der Ist-Situation, um in der „Formel 0“ endlich den „Sesam-Code“ zu verraten. Im Kapitel „Formel ∞“ wird noch einmal klipp und klar gesagt, worum es wirklich geht. Was ich hier natürlich nicht verrate – denn das wäre ein Spoiler.

Linktipp

Eine ausführliche Leseprobe wird vom Verlag als pdf zur Verfügung gestellt.

Meine Meinung zu dem Buch

Gleich vorweg – das Buch, das ich in der E-Book-Ausgabe gelesen habe, war letztendlich nicht ganz das, was ich erwartet oder besser gesagt erhofft hatte. Sherley Seul hat das Problem sehr gut analysiert, bringt unzählige Beispiele exakt auf den Punkt, legt den Finger auf die Wunden unserer hochtechnisierten Konsumgesellschaft und streut zu allem Überfluss auch noch ein wenig Salz darauf – damit es ja schön brennt und weh tut.

Es war für mich gar nicht so einfach all das zu lesen, zu sehr fühlte ich mich immer wieder ertappt. Vor allem das Kapitel „Informationsinfarkt“ gab mir viel zu denken auf, dabei arbeite ich ja schon seit einiger Zeit genau daran und bin leider noch immer keinen Schritt weiter gekommen.

Die Lösung dafür versuchte ich nun in dem Buch zu finden, was mir leider nicht gelungen ist – das ist die schlechte Nachricht. Es gibt keine Abkürzungen und es gibt keine perfekte Universallösung für das Problem.

Vielleicht wird es noch klarer, wenn man sich die Seitenzahlen neben den Kapiteln ansieht. Nach der Analyse in der Formel 1 beginnt die Formel 0 auf Seite 153 und die Formel ∞ füllt die Seite 166. Bleibt nur noch der Anhang auf Seite 167.

Während des Lesens habe ich mir immer wieder gedacht „Ja eh, genau so ist es! Aber was ist die Lösung? Nur das Problem zu erkennen geht doch nicht weit genug!“.

So viel sei verraten, es gibt kein Patentrezept um aus dem Hamsterrad auszusteigen und von der to-do Liste weg zur to-be Liste zu kommen.

Das liegt vermutlich auch daran, dass jeder Mensch anders ist und die Wünsche und Bedürfnisse sich voneinander unterscheiden.

Meiner Meinung nach haben die Probleme unserer Zeit ganz viel mit dem Überfluss zu tun, in dem wir leben – mit der Übersättigung einerseits („alles ist ständig verfügbar“) und andererseits mit dem Paradoxon der Wahl (siehe Barry Schwartz „Video: das Paradoxon der Wahlmöglichkeiten“ und Gerald Hüther Vortrag „Glücksgefühle“).

Kein Wunder dass immer mehr Menschen im Minimalismus die Lösung suchen und hoffen, sich durch die Befreiung von allem Unnötigen wieder leichter und unbeschwerter zu fühlen. Das stimmt jedoch leider nur bedingt und hängt davon ab, ob man beim Entrümpeln stehen bleibt oder noch einen Schritt weiter geht.

Erkannt habe ich, dass ich den richtigen Weg bereits eingeschlagen habe und ihn einfach nur weiter zu gehen brauche. Das ist die gute Nachricht.

Videotipp:



achtsam durch den Tag Jahresprojekt 2016achtsam durch den Tag [#Jahresprojekt 2016]

Dieser Beitrag ist Teil von meinem
#Jahresprojekt 2016.

Weiters verlinkt zu Blog-Event: Bücher, die bewegen


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Bilder aller Buchtipps sind auf meiner Pinterest-Pinwand zu finden.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

Was kommt nach dem Aussortieren? Wir fragen – 5 Minimalist_innen antworten. [Gastkommentar auf „Apfelmädchen & sadfsh“]

Von Marc wurde ich kürzlich gefragt, was denn eigentlich nach dem Ausmisten kommt.

Also Regale sind leer und wir beachten unser Konsumverhalten, aber was gibt es da sonst noch?

Diese Frage war gar nicht so einfach zu beantworten für mich und daher habe ich mir einige Tage Zeit gelassen um wirklich gründlich darüber nachzudenken.

so würde ich nicht leben wollen

so würde ich nicht leben wollen

Es fängt damit an, dass meine Regale gar nicht leer sind, werden sie vermutlich auch nie werden. Es gibt ein paar Regale weniger, ja, das schon. Aber alles weg? Nein, das würde ich gar nicht wollen.

Und irgendwie ist bei mir ständig alles in Bewegung, wie soll ich mich da angekommen fühlen?

Das Leben ist Veränderung.

Was Marc, Barbara, Michael, Frau DingDong, Gabi und ich darüber denken, ist im aktuellen Beitrag auf Apfelmädchen & sadfsh zu lesen und im Video auch zu sehen bzw. hören.

wenn Du auf das Bild klickst, kommst Du zum Beitrag

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Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 8.

Im letzten Jahr habe ich zu dieser Serie nur einen einzigen Beitrag veröffentlicht, das heißt aber nicht, dass ich dem Thema keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, ganz im Gegenteil.

auf und ab

Ende 2014 habe ich aus gesundheitlichen Gründen sehr viel zugenommen, sodass mir gar nichts mehr aus meinem Kleiderschrank gepasst hat.

Mir war wichtig, dass ich den Kleiderschrank nicht wieder auffülle, da ich wusste, dass ich die Zunahme wieder abnehmen will.

Meine Garderobe war daher im letzten Jahr sehr variabel, langsam bin ich in einige Teile wieder hinein geschrumpft und habe gleichzeitig die Gelegenheit genutzt, um wirklich jedes Teil zu hinterfragen.

Kostnixladen Bekleidungdas Jahr der Experimente

Über lange Zeit hatte ich kaum Kleidungsstücke, die mir gepasst haben. Um über die Runden zu kommen, habe ich mir immer wieder einmal etwas im Kostnixladen ausgesucht.

Da ich für die Teile nichts bezahlen musste, habe ich mir erlaubt, auch ausgefallenere Kleidungsstücke auszusuchen, die ich normalerweise nicht tragen und die ich mir daher nie kaufen würde.

Es war wie ein Spiel für mich, ich wurde mit der Zeit immer mutiger und es hat mir richtig Spaß gemacht. Bei vielen Teilen habe ich schnell gemerkt, dass es gar nichts für mich ist, diese habe ich dann oft sogar ungetragen beim nächsten Besuch wieder zurück gebracht.

Andere Teile habe ich ein paar Mal an gehabt, jedoch bald gemerkt, dass ich mich doch nicht so wohl fühle damit und dann kam das gute Stück wieder zurück in den Kostnixladen.

Aus einigen Teilen bin ich nach kurzer Zeit heraus geschrumpft und ich war dankbar, dass sie mir über diese Zeit geholfen haben.

Nach einer Weile haben sich einige neue Lieblingsstücke angesammelt und andere Teile, die ich früher mochte, mussten gehen.

Gerade durch die beständige Veränderung von meinem Gewicht, musste ich mich zwangsläufig auch ständig mit meinem Kleiderschrank beschäftigen.

Durch den Kostnixladen habe ich so eine Leichtigkeit bekommen bei den Entscheidungen ob ein Teil bleiben darf oder es weg muss. Besonders nützlich war eine Regel, über die ich in dem Beitrag „typisch Frau nichts anzuziehen Teil 7.“ bereits geschrieben habe.

meine wichtigste Entrümpelungsregel

Um künftig keine Schrankleichen mehr zu haben, habe ich sehr erfolgreich zwei neue Regeln eingeführt, die sich wirklich sehr bewährt haben.

Wenn mir ein Teil im Kleiderschrank auffällt, das mir sehr gut gefällt, welches ich jedoch immer wieder zur Seite lege und doch nicht anziehen will, muss ich es entweder sofort tragen oder es muss weg. Alternativ dazu, wenn nur Kleinigkeiten stören, mache ich das Teil passend.

Diese einfachen Regeln befolge ich sehr konsequent und das hat mir wirklich sehr gut geholfen, dass nun die Lieblingsteile im Kleiderschrank überwiegen.

ein Ende ist in Sicht

Ich habe es zwar noch nicht ganz geschafft mein Wunschgewicht zu erreichen (Du weißt schon – Weihnachten!), aber ein Ende ist in Sicht. Als Pia Anfang Dezember ihr neues Buch am Blog vorgestellt und ein Rezensionsexemplar angeboten hat, habe ich erfreut die Gelegenheit ergriffen und sie um ihr E-Book gebeten. Besonders gefreut hat mich, dass ich auch ihr erstes Buch lesen durfte.

minimalismus_im_kleiderschrankMinimalismus im Kleiderschrank
Entrümpeln und den eigenen Stil finden
von Pia Mester
Eigenverlag

Es war eines der ersten Bücher, das Pia geschrieben hat und wurde bereits 2013 veröffentlicht. Ich finde es ist ein überaus gut gelungener Kompaktratgeber zum Thema Kleiderschrank. Pia motiviert zum Entrümpeln, indem sie erklärt, welchen Vorteil ein minimalistischer Kleiderschrank bringt und erklärt Schritt für Schritt, wie man das Entrümpeln am besten angeht.

Dabei vergisst sie nicht darauf hinzuweisen, dass man auch Verantwortung für die gekaufte Kleidung hat und diese daher nicht einfach wegwerfen sollte. Im Kapitel 5. „wohin mit den aussortieren Klamotten“ werden Alternativen aufgezeigt.

Die Kapitel 6. und 7. mag ich natürlich ganz besonders, denn da werden die Lieblingsstücke repariert bzw. Upcycling-Tipps gegeben.

Abgerundet wird das Buch durch Hinweise, wie man die Garderobe neu aufbaut und die neu gewonnene Ordnung im Kleiderschrank hält.

Zuletzt geht Pia noch einen Schritt weiter und denkt über das künftige Einkaufsverhalten nach, damit alles so schön bleibt, wie es ist.

Ich finde dieses kleine Büchlein ausgesprochen gut gelungen, es hat so eine in sich schlüssige Logik. Auch wenn es aufgrund der Kürze logischerweise vor allem Anregungen gibt (das ist das Wesen von Kompaktratgebern), so habe ich doch alles darin gefunden, was wichtig ist.

Das Buch ist eine wirklich gute Einstiegshilfe für einen minimalistischen Kleiderschrank.

minimalismus_trifft_kleidungMinimalismus trifft Kleidung
In 4 Wochen zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke
von Pia Mester
Eigenverlag

Hierbei handelt es sich um das neueste Buch von Pia. Der Titel hat mich aufgrund meiner persönlichen Situation, in der ich mich gerade befinde, sofort angesprochen.

Ich habe fast das Gewicht erreicht, das ich gerne halten möchte und so ist es mir nun wichtig, endlich einen Kleiderschrank voller Lieblingsstücke zu besitzen.

Natürlich habe ich im letzten Jahr bereits viel Vorarbeit geleistet und bin dementsprechend nicht bei 0 gestartet. Das empfohlene Kleidungstagebuch im ersten Kapitel habe ich zwar nicht wörtlich geführt, aber doch im letzten Jahr bereits laufend beobachtet, was ich mag und was ich nicht mag.

Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Enrümpelungsvorgang an sich und überschneidet sich daher naturgemäß ein wenig mit dem ersten Buch. Besonders gut gefällt mir in diesem Kapitel die Aufgabe der Woche.

Trage jeden Tag ein Teil aus dem „Vielleich-Fach“

Das ist im Prinzip genau das, was ich im letzten Jahr als ganz besonders nützlich empfunden habe. Nicht nur, dass man die Schrankleichen dadurch los wird, am hilfreichsten an dem Tipp ist, dass man dadurch wirklich genau lernt, was man mag und was man nicht mag.

Das dritte Kapitel wiederum hat mir im Moment am meisten gebracht, denn es geht darum den eigenen Stil zu finden. Daran habe ich ja auch im letzten Jahr sehr intensiv gearbeitet. Aber ein Schritt hat noch gefehlt und den entscheidenden Tipp habe ich aus dem Buch von Pia bekommen. Mehr dazu später.

In der letzten Arbeitswoche geht es darum Strategien für die Zukunft zu finden. Besonders gut gefällt mir, dass Pia auch auf alternative Shopping-Möglichkeiten wie z.B. Ökokleidung, Tauschpartys, Second-Hand-Kauf und Upcycling eingeht.

Linktipps:

Am Blog von Pia sind viele interessante Beiträge zu dem Thema zu finden.
Kleiderschrank entrümpeln: So entscheidest du, was du behältst
Infografik: So entrümpelst du deinen Kleiderschrank
Freebook: Was du tun kannst, wenn dich der Kaufrausch überkommt

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Nun aber zu dem Tipp aus dem Buch, der mir im Moment am besten geholfen hat – es geht um die Farbpalette. Darüber habe ich vor langer Zeit schon einen sehr beeindruckenden Beitrag von Ingrid auf ihrem Blog „Kunterbunt“ gelesen.

Damals war jedoch für mich scheinbar noch nicht ganz der richtige Zeitpunkt, diesmal hat mich das Thema jedoch gepackt. Ich habe mich daher sehr eingehend damit beschäftigt, welcher Farbtyp ich bin und was mir persönlich an genau diesen Farben am besten gefällt.

Herausgestellt hat sich, dass ich ein Mischtyp bin und die reinen Farben nicht so mag. Wenn man mehr ins Detail geht, gibt es jede „Jahreszeit“ noch in light (bright) und dark (deep). Und plötzlich konnte ich damit sehr viel anfangen.

Farbpalette

so geht das Entscheiden viel einfacher

In Hinblick auf Schnitt und Bequemlichkeit habe ich im Laufe des letzten Jahres bereits viele Entscheidungen sehr einfach treffen können. Trotzdem waren da noch immer einige Teile, die ich kaum getragen habe, obwohl ich sowohl Schnitt als auch Farbe an und für sich mag.

Mit der „Farbpalette im Kopf“ habe ich nun einen Entrümpelungsdurchgang nur in Hinblick auf die Farbe gestartet und was soll ich sagen – Volltreffer! Diesmal hat es total gut geklappt, ich habe mich von einigen Teilen sehr bewusst verabschieden können.

Wenn ich nun in meinen Kleiderschrank blicke, fühle ich mich sehr wohl. Ich habe nun nicht nur Teile aussortiert, in denen ich mich nicht so wohl gefühlt habe, sondern auch jene Farben entfernt, die mir teilweise zwar gefallen, die ich aber an mir doch nicht sehen möchte.

der Schrank voller Lieblingsstücke

Ich möchte von mir nicht sagen, dass ich bereits angekommen bin, aber ich fühle mich nun wirklich wohl, wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue. Die Auswahl fällt mir leichter, die Farben passen besser zusammen und die Teile lassen sich gut miteinander kombinieren.

Zwei Fehler habe ich bei der bisherigen Wahl meiner Kleidungsstücke gefunden, wo ich wirklich einem totalen Trugschluss erlegen bin:

1. wenn ich nur Basics habe und
2. wenn ich von jeder Farbe ein Teil besitze

dann kann ich alles gut kombinieren. Falscher konnte ich nicht liegen.

Nun besitze ich ein paar wenige außergewöhnliche Teile und habe mich bei den Basics auf einige wenige Farben reduziert.

meine Basic-Shirts, die bleiben durften

meine Basic-Shirts, die bleiben durften

was zu tun übrig bleibt

Derzeit habe ich nur die Winter- und Übergangskleidung nach diesen Kriterien ausgewählt. Ich denke nämlich, dass ich im Sommer andere Farben lieber trage und daher werde ich die Sommerkleidung nicht im Winter sondern bei warmen Temperaturen und Sonnenschein entrümpeln.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog „foolfashion“ durchgeführt. Weiters verlinkt zu ANL.


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Tipps für den Kleiderschrank

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