Der Einfluss unserer Ernährung auf das Klima [fasten your food]

Schon seit längerer Zeit beschäftigt mich das Thema Ernährung. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Punkt „gesunde Ernährung“ sondern auch in Hinblick darauf, welche Auswirkung unsere Ernährung auf die Umwelt hat.

„Fasten your food“ heißt der Schwerpunkt der CO² Fastenaktion, der sich der Frage widmet, welchen Einfluss das, was wir essen, auf das Klima hat.

ernaehrung-und-klima

die Sache mit den Treibhausgasen

Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, hat nicht nur Auswirkungen auf die Ressourcen unserer Erde, sondern in nicht unerheblichem Maße auch auf die Emission von Treibhausgasen und somit auf die Erderwärmung und den Klimawandel.

Maßgebliche Faktoren sind beispielsweise Treibhausgase, die aus der Düngung der Böden, bei der Herstellung tierischer Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und Eier, bei der Weiterverarbeitung der Nahrungsmittel und deren Transport, bei der Zubereitung der Speisen sowie bei der Beseitigung von Nahrungsmittelresten entstehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die veränderte Nutzung von Land – landwirtschaftliche Flächen werden neu geschaffen (z.B. durch Brandrodungen für den Anbau von Futtermitteln) bzw. Umwandlung von Grünland in Ackerland und Trockenlegung von Sümpfen.

ein großes Problem ist die Massentierhaltung

Rinder stehen heutzutage nur noch in Ausnahmefällen auf der Wiese und fressen Gras. In der Massentierhaltung gezogene Rinder werden meist nicht artgerecht ernährt, sondern mit Kraftfutter bestehend aus Weizen, Soja oder Mais gefüttert.

Ein nicht unerheblicher Teil dieses Futters wird aus Südamerika z.B. aus Brasilien und Argentinien importiert. Immer neue Flächen Wald werden dort gerodet und in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. Dabei werden erhebliche Mengen Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt.

Aber auch Schweine und Hühner werden oftmals mit Futter aus Übersee versorgt. Da sie kein Methan produzieren, ist ihre Klimabilanz trotzdem etwas besser.

vom Tier zum Teller

vom Tier zum Teller

die Art der Ernährung spielt eine große Rolle

Die Auswirkungen unserer Ernährung auf das Klima sind immens. Nahezu 70 Prozent der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen. (Quelle WWF).

Dazu kommt, dass für eine einzige Fleischkalorie bis zu 12 Pflanzenkalorien nötig sind, was zur herrschenden Ernährungsproblematik auf unserer Erde beiträgt.

Die Übersicht der Treibhausgasemissionen verschiedener Nahrungsmittelkategorien macht es deutlich. Rindfleisch führt mit dem gut 20fachen Wert(!) von Obst und Gemüse die Tabelle weit an. Es folgt Schweinefleisch mit dem rund 8fachen Wert gefolgt von Hühnerfleisch, das noch immer vier mal so viel Treibhausgase entstehen lässt. (Quelle CO²Fasten)

CO² Fastenaktion

CO² Fastenaktion

der Transport der Lebensmittel

Der Transport von Lebensmitteln führt zu einer hohen Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere von CO² durch die Verbrennung von Kraftstoffen. Der Transport per Flugzeug führt zu deutlich höheren Emissionen als der per Lkw. Dieser wiederum transportiert klimaschädlicher als die Bahn, die ihrerseits von der Schifffahrt, insbesondere der Hochseeschifffahrt, diesbezüglich noch unterboten wird. (Quelle CO²Fasten)

Viel hängt also von der Art des Transports und den Entfernungen ab. So ist es durchaus möglich, dass von weit her, aber effizient transportierte Lebensmittel weniger Treibhausgas-Emissionen verursachen als regionale, aber aufwendig (z.B. durch Kühlung) und lang gelagerte Produkte.

Das führt uns unweigerlich zum Punkt „regional und saisonal“. Beachten wir bei unserer Ernährung, welche Lebensmittel gerade Saison haben und achten darauf, dass sie regional produziert wurden, müssen sie weder mit hohem Stromverbrauch gelagert noch weit transportiert werden.

Wer seinen Einkauf dann noch zu Fuß oder per Fahrrad nach Hause transportiert, statt den PKW zu nehmen, vermeidet eine signifikante Verschlechterung der Transport-Klimabilanz der eingekauften Lebensmittel.

industrielle Fertigung, Transport und Verpackung hängen zusammen

Nahrungsmittel, die industriell verarbeitet werden, bedeuten automatisch eine größere Belastung für die Umwelt. Abgesehen davon, dass die Fabrik bzw. die Maschinen gebaut werden müssen und das an sich schon ein großes Problem darstellt, werden intensiv verarbeitete Nahrungsmittel großzügig verpackt und mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen.

Dadurch entsteht sehr viel Müll. Einerseits durch die Verpackung und andererseits auch dadurch, dass mehr Lebensmittel im Müll landen, weil sie nach Erreichen vom Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr verkauft werden dürfen.

grauer Plastikmüll

Noch einmal möchte ich an dieser Stelle auf die für uns meist unsichtbare Verpackungsproblematik beim Transport hinweisen. Mehr dazu in meinem Beitrag „grauer Plastikmüll – die unsichtbare Gefahr“.

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

jede Menge Plastikmüll im Warenlager

Lebensmittelverschwendung

Jedes Lebensmittel, das unnötig im Müll landet, hat im Laufe der Produktionskette Einfluss auf unser Klima genommen! Obst, Gemüse und Getreide wurde angebaut, gedüngt, geerntet (mit Maschinen), verarbeitet (Industrie) und transportiert. Fleisch wurde gezüchtet, ernährt, geschlachtet, verarbeitet und transportiert.

Kaum etwas hat einen größeren negativen Einfluss auf die Treibhausgase und damit auf unser Klima bei gleichzeitiger Vermeidbarkeit als Lebensmittel, die weggeworfen werden!

aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Der Verein Foodsharing setzt sich gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Ich arbeite nun schon das dritte Jahr mit und ernähre mich mittlerweile fast ausschließlich von Lebensmitteln, die sonst im Müll landen würden.

Das ist doppelt gut für die Umwelt, denn diese Lebensmittel werden vor dem Müll gerettet und für mich müssen keine anderen Lebensmittel produziert werden.

Für alle, die nicht aktiv mitarbeiten wollen, stehen öffentliche Fairteiler für Lebensmittel zur Verfügung. Aus diesen Fairteilern kann jeder Lebensmittel entnehmen, die sonst im Müll landen würden.

jeder kann Lebensmittel aus dem Fairteiler entnehmen

jeder kann Lebensmittel aus dem Fairteiler entnehmen

Geschenke der Natur

Eine viel zu selten beachtete Alternative zum Einkauf im Supermarkt finden wir in der Natur. Unsere Ernährung können wir durch Wildkräuter und allerlei andere Geschenke der Natur wunderbar ergänzen! Am Wegrand finden wir Brennnesseln, Gänseblümchen, Löwenzahn und allerlei Wildkräuter, die ganz herrlich schmecken.

Aus den frischen Holunderblüten koche ich Holundersirup und im Sommer aus den Mirabellen den Mirabellensirup. Aus getrockneten Holunderblüten und vielen verschiedenen Kräutern kann man einen herrlichen Tee kochen.

Gerade ist die Zeit des Bärlauch, aus dem man eine Vielzahl von Speisen zubereiten kann. Im Herbst bereichern Pilze und Schwammerl unseren Speiseplan.

Selbst wenn man keinen Garten hat, kann man Kleinigkeiten wie z.B. Gewürzkräuter in Töpfen ziehen.

Solange wir die Natur nicht so massiv berauben, dass sie sich selbst nicht mehr regenerieren kann, ist das eine perfekte Möglichkeit abseits der Nahrungsmittelindustrie für herrliche Speisen am Tisch zu sorgen.

Viele Tipps über das, was in der Natur wächst, sowie eine umfangreiche Landkarte, wo Du diese Schätze finden kannst, gibt es auf der Seite von Mundraub.

essbare Wildpflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch herrlich

essbare Wildpflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch herrlich

meine Tipps für eine umweltbewusste Ernährung

Wie soll also unsere Ernährung aussehen, damit sie so wenig negativen Einfluss wie möglich auf das Klima hat?

* ernähre Dich möglichst fleischarm oder vegetarisch
* koche Deine Nahrung selbst
* verzichte auf industriell gefertigte Produkte
* beachte, was derzeit Saison hat
* schau Dich in der Natur um, was sie gerade verschenkt
* kaufe regional produzierte Lebensmittel
* ziehe unverpackte Ware vor
* geh zu Fuß oder fahre mit dem Fahrrad einkaufen
* kaufe nur so viel, wie Du wirklich benötigst
* wirf keine Lebensmittel weg
* unterstütze foodsharing

umweltbewusste-ernaehrung

Linktipp:

Homepage CO² Fasten
Aktionsbroschüre (pdf Download)
Homepage Klimafasten
Klimafasten-Broschüre (pdf Download)
Aktion Fleischfasten
Foodsharing
Mundraub

Philipp hat sich mit dem Thema Wasser beschäftigt und zeigt in seinem Beitrag „über den Jordan“ sehr informativ auf, welche Probleme zusätzlich entstehen, wenn wir Gemüse, das eigentlich bei uns wächst, aus Israel importieren.


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #5

Das Projekt „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“ steht für mich natürlich auch dieses Jahr wieder am Programm.

Zum Glück hat die Fastenzeit dieses Jahr sehr spät angefangen, es ist schon richtig warm und ich genieße die Ausflüge mit dem Fahrrad. Ich nehme bereits das dritte Mal am Autofasten teil, daher fällt es mir dieses Jahr überhaupt nicht schwer.

Im Grunde ist Autofasten für mich zum Alltag geworden. Meine Autofasten-Tafel ist seit dem letzten Jahr durchgehend am Fahrrad montiert, um mich daran zu erinnern.

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

Hoch lebe das Lastenrad

Marlene zeigt in ihrem Beitrag zur Eröffnung der neuen Linkparty „einfach.nachhaltig.besser.leben“ ihr Lastenrad und erzählt über ihre fahrradintensive Zeit in Dänemark.

Das möchte ich zum Anlass für meinen heutigen Beitrag nehmen.

Fahrradstadt Graz

Graz ist wirklich in vielen Bereichen anders. Besonders freut mich, dass es so viele Initiativen gibt, die sich dem Thema Nachhaltigkeit widmen.

So gibt es unter anderem mittlerweile gleich drei Lastenräder, die man sich gratis ausleihen kann, damit man auch größere Gegenstände problemlos transportieren kann. Nicht alles muss man besitzen, um es zu nutzen!

(c) das Lastenrad Graz

Der Leihvorgang ist sehr unkompliziert über das Internet durchführbar. Zu finden sind die drei Lastenräder auf der Internetseite „das Lastenrad“. Registrierte Mitglieder können über den Kalender freie Termine finden und buchen. Das Lastenrad wird sodann an der jeweiligen Verleihstation, die immer wieder einmal wechselt, abgeholt und anschließend wieder zurück gebracht.

Auch auf Facebook ist das Lastenrad zu finden, wo Du beispielsweise auch Fotos von einem selbst gebauten Lastenrad entdecken kannst.

Noch mehr Infos zum Lastenrad sowie Tipps zu einer möglichen Förderung des Ankaufs (Graz bzw. Steiermark) findest Du auf der Seite „Nachhaltig in Graz“.

Fahrradzustellservice in Graz

Auch immer mehr Firmen zeigen sich umweltbewusst. Unter anderem gibt es in Graz den Kurierdienst bring me, der Einkäufe aus den teilnehmenden Geschäften, welche zuvor telefonisch bestellen wurden, mit dem Lastenrad zustellt.

Fotos vom Grazer Umweltfest

Diese Bilder habe ich am Grazer Umweltzirkus aufgenommen. Ich bin total begeistert von den vielen kreativen Lastenrädern!

Alternative Fahrradanhänger

Eine sehr gute Alternative zum Lastenrad ist der Fahrradanhänger. Wir haben die Möglichkeit, so einen Anhänger an das Fahrrad von Herrn Widerstand anzuhängen und können dadurch auch einmal eine größere Menge transportieren.

Der Fahrradanhänger hat den Vorteil, dass er nicht ständig am Fahrrad dran hängt, sondern an einer Kupplung eingehängt wird. Dadurch kann man das Fahrrad auch ohne Anhänger nutzen.

Unser Anhänger hat eine Plane, sodass er auch weitgehend wetterfest ist.

Mit diesem Fahrradanhänger kann man echt viel transportieren

kleine Transporte mit dem Fahrrad

Wenn man nur Kleinigkeiten mit dem Fahrrad transportieren möchte, dann geht das auch einfacher. Ein Fahrradkorb – wie ganz oben auf dem Foto zu sehen – oder Fahrradtaschen – wie am Fahrrad von Herrn Widerstand zu sehen – nehmen auch eine ganze Menge auf.

Vor allem in die Fahrradtaschen geht wirklich sehr viel rein, obwohl sie auf den ersten Blick so unscheinbar wirken.

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Die Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben wurde heute mit einem Beitrag von Marlene neu eröffnet.

Sie zeigt darin ein Foto von ihrem Lastenrad und erzählt, dass man Lastenrad sogar selber bauen kann. Ich lade Dich daher sehr herzlich zum Beitrag #EiNaB 20: Hoch lebe das Lastenrad! ein.

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selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Zahnpasta [Langzeiterfahrung]

Wenn man sich mit Müllvermeidung, Plastikreduktion und der Vermeidung von Aluminium beschäftigt, liegt unweigerlich irgendwann einmal das Thema Zahnpasta am Tisch.

Mein erster Schritt am Anfang der Plastikreduktion war der Umstieg auf Naturzahnpasta in einer Aluminiumtube. Da ich jedoch Aluminium aus einer Vielzahl von Gründen ebenfalls vermeiden möchte, stelle ich seit mittlerweile fast einem Jahr meine Zahnpasta selbst her.

zahnpasta-selbst-gemacht-anleitung

Im Internet gibt es mehrere Rezept, ich habe zwei davon getestet und möchte diese hier vorstellen sowie von meiner Langzeiterfahrung mit selbst gemachter Zahnpasta berichten.

Basisrezept:

3 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Natron
1 Esslöffel Xylit (Birkenzucker)

optional Pfefferminzöl o.ä.

Die Anleitung für die Zubereitung sowie Tipps zur Anwendung findest Du weiter unten.

Zum Abfüllen habe ich ein kleines leeres Sturzglas verwendet. Die im Rezept angegebene Menge entspricht in etwa 100 ml.

einfache Zahnpasta aus 3 Zutaten

einfache Zahnpasta aus 3 Zutaten

Erfahrungsbericht:

Die Putzwirkung ist hervorragend, mir persönlich war dieses Rezept jedoch fast etwas zu grob von der Körnung her. Das liegt m.M.n. am Xylit, obwohl es sich sehr schnell im Mund auflöst.

Als Abhilfe kann ich mir vorstellen, das Xylit in einer alten Kaffeemühle zu vermahlen. Ich habe das jedoch noch nicht ausprobiert, da ich das Rezept nur einmal angerührt habe.

meine Alternative

Im Buch „statt Plastik“ habe ich ein alternatives Rezept gefunden, das ich selbst ein wenig an unsere Bedürfnisse angepasst habe.

Basisrezept:

4 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Natron
1 EL weiße Tonerde
1 EL Xylit

optional Pfefferminzöl o.ä.

Anleitung:

Die trockenen Zutaten werden in einer kleinen Schüssel miteinander vermengt.

hier sieht man die Zutaten und die Vorbereitung

hier sieht man die Zutaten und die Vorbereitung

Das Kokosöl im Wasserbad oder auf ganz niedriger Temperatur am Herd schmelzen lassen. Man kann dafür gut die Restwärme der Herdplatte vom Mittagessen verwenden.

Sobald das Kokosöl geschmolzen ist, wird der Topf sofort vom Herd genommen. Wenn Du möchtest kannst Du jetzt ein paar Tropfen Pfefferminzöl hinzufügen.

Danach werden die trockenen, bereits miteinander vermengten Zutaten vorsichtig in das Öl eingerührt.

zum geschmolzenen Kokosöl werden die restlichen Zutaten hinzugefügt

zum geschmolzenen Kokosöl werden die restlichen Zutaten hinzugefügt

Zum Abfüllen habe ich ein leeres Sturzglas verwendet. Die im Rezept angegebene Menge entspricht in etwa 150 ml.

Während dem Abkühlen der Masse immer wieder einmal umrühren, damit die Zutaten gleichmäßig verteilt bleiben. Wenn man das nicht macht, kann es sein, dass sich an der Oberfläche mehr Kokosöl befindet und die festen Zutaten zu Boden sinken.

immer wieder umrühren bis die Masse kalt ist

immer wieder umrühren bis die Masse kalt ist

Haltbarkeit

Mit dieser Menge kommen wir zu zweit rund 2 Monate aus, die Haltbarkeit war daher bis jetzt noch nie ein Thema. Größere Mengen würde ich jedoch nicht anrühren. Die Zahnpasta ist so schnell zubereitet, dass sich das wirklich nicht auszahlt.

Anwendung:

zahnpasta-rahmenZur Entnahme nutze ich meist einen kleinen Mokkalöffel. Man kann natürlich auch einen Teelöffel oder Joghurtlöffel verwenden.

Die Zahnpasta ist grob-bröselig. Mit Zeigefinger und Daumen forme ich daraus eine erbsengroße Kugel, die ich rasch auf die Zahnbürste drücke.

Achtung:

Für Kokosöl liegt der Schmelzpunkt bei ca. 25°. Daher muss man beim Formen der Kugel wirklich rasch handeln, damit die Zahnpasta nicht zwischen den Fingern schmilzt.

Wenn im Sommer die Raumtemperatur über 25° steigt, wird die Zahnpasta weich. Über 27° ist sie nicht mehr wirklich sinnvoll zu verwenden. Es empfiehlt sich in dem Fall die Zahnpasta im Kühlschrank aufzubewahren und 1-2 Stunden vor der Verwendung ins Bad zu stellen.

Erfahrungsbericht:

Mit meinem adaptierten Rezept sind Herr Widerstand und ich wirklich sehr zufrieden! Die Putzwirkung ist hervorragend! Die Zahnpasta ist jedoch nicht ganz so grob wie die erste Variante, weil im Verhältnis ein geringerer Anteil Xylit enthalten ist.

Die Zähne fühlen sich danach wunderbar sauber an und sogar an Stellen, wo ich immer Verfärbungen hatte, weil die Zähne so eng stehen, zeigt sich gar nichts.

Wir nutzen die selbst gemachte Zahnpasta bereits seit dem letztem Sommer und auch unsere beiden Zahnärzte (Herr Widerstand und ich gehen zu unterschiedlichen) sind begeistert.

Bei der letzten Mundhygiene meinte meine Ärztin, dass ich gar keine Beläge und auch keine Verfärbungen habe und sie daher gar nichts zu tun hat! So schnell brauche ich nicht wieder zu kommen, das hat mich schon sehr begeistert!

zahnpasta-rezept

die Wirkstoffe in der Zahnpasta

In der selbst gemachten Zahnpasta sind gleich mehrere Wirkstoffe enthalten, die gut für die Zähne sind.

Sowohl Kokosöl als auch Pfefferminzöl wirken antibakteriell. Natron neutralisiert die Säuren im Mund und wirkt dadurch gegen Karies. Natron hat auch eine sehr gute Putzwirkung ohne den Zahnschmelz zu schädigen.

Xylit wird schon seit langem in Form von Kaugummis in der Zahnpflege eingesetzt, weil es nachweislich eine Karies reduzierende Wirkung hat und sogar zur Remineralisierung von der Zahnsubstanz beiträgt.

Müll reduzieren

Kokosöl ist im Glas erhältlich. Natron kaufe ich lose in der Apotheke, die weiße Tonerde habe ich in der Papierpackung ebenfalls in der Apotheke erhalten. Xylit kann man im Unverpacktladen lose beziehen.

Abgefüllt wird die Zahnpasta in ein altes Glas. Auf den Deckel verzichten wir üblicherweise im Gebrauch und können so auch Gläser nutzen, die keinen Deckel mehr besitzen.

Edit 9.3.2017

Zum Thema „Abrieb“ habe ich folgenden Link gefunden „healing teeth naturally“. Hier findest Du eine Übersichtstabelle welche Zahnpasta geringen, mittleren und starken Abrieb des Zahnmaterials verursacht.

Die Zähne nur mit Zahnbürste und Wasser zu putzen hat den Wert 4 in dieser Tabelle, mit Natron steigt der Wert auf 7. Werte von 0 – 70 gelten als geringer Abrieb. Die meisten „sensitiv Zahnpasten“ haben einen höheren Wert und übersteigen mitunter sogar die Grenze von 70.


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verpackungsfrei einkaufen in Graz

Es wird an der Zeit, endlich wieder einmal meine Zusammenstellung der Möglichkeiten, verpackungsfrei in Graz einzukaufen zu überarbeiten.

verpackungsfrei einkaufen in Graz

Seitdem ich meine erste Aufstellung veröffentlicht habe, sind fast 2 Jahre vergangen. Was hat sich inzwischen getan? Gibt es nun mehr Einkaufsmöglichkeiten?

Um die Frage gleich vorweg zu beantworten – JA! Es hat sich ganz schön viel getan und ich finde das großartig!

vieles unter einem Dach (alphabetisch geordnet)

* Ayurveda Naturladen, Girardigasse 4, 8010 Graz

* Bauernladen Puntigam, Puntigamerstr. 88-90, 8041 Graz
MO, DI, MI: 7.30 Uhr – 14.00 Uhr, DO, FR 7.30 Uhr – 18.00 Uhr

* Biofeld, Elisabethstraße 84-88, 8010 Graz
* Biofeld, Wienerstraße 234, 8051 Graz
Gemüse und Obst gibt es offen, Milchprodukte teilweise in Pfandglas

* Biohofladen Grottenhof, Krottendorferstr. 110, 8052 Graz
DI+DO 14.30 Uhr – 17.00 Uhr
Gemüse u. Obst gibt es offen, Milchprodukte teilweise in Pfandglas
Käse und Wurst werden in mitgebrachte Behälter gefüllt

* Bioladen Matzer, Sparbersbachgasse, 8010 Graz

* Bio Shop Graz, Straßgangerstr. 125, 8052 Graz

* Das Gramm, Neutorgasse 7, 8010 Graz
erster Unverpacktladen in Graz

* Denn’s Biomark, Joanneumring 10, 8010 Graz
* Denn’s Biomarkt, Plüddemanngasse 107a, 8042 Graz
Gemüse u. Obst gibt es offen, Milchprodukte teilweise in Pfandglas
Käse und Wurst werden in mitgebrachte Behälter gefüllt

* Die Knospe, St. Peter-Hauptstraße 36/38, 8042 Graz

* Farmers Ernte, Sparbersbachg. 71, 8010 Graz

* Kornwaage, Theodor-Körner-Straße 47, 8010 Graz

* Naturkost Margreth, Kastellfeldgasse 27, 8010 Graz
Edit: Heißt nun Mondi’s Bioladen.
Sobald ich mehr Infos habe, werde ich den Eintrag ergänzen.

* Reformhaus Brantner, Gleisdorfergasse 10, 8010 Graz

* Reformhaus Wurzelsepp, Hauptplatz 5, 8010 Graz

Auch in den verschiedenen türkischen Läden kann man vieles unverpackt einkaufen.

im Gramm findet man alles unverpackt

im Gramm findet man alles unverpackt

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse kann man fast überall ohne Verpackung einkaufen, sogar in Supermärkten. Auch in den verschiedenen Bioläden bekommt man verpackungsfreies Obst und Gemüse in Bioqualität.

Am besten bringt man zum Einkauf ein Stoffsackerl mit. Ich habe mir aus einem alten Vorhangstoff dünne durchscheinende Gemüsesackerl genäht. Alternativ kann man einfache Baumwolltaschen verwenden.

verpackungsfreier Einkauf von Gemüse

verpackungsfreier Einkauf von Gemüse

Mein bevorzugtes Einkaufsgebiet für Obst und Gemüse sind jedoch die zahlreichen Bauernmärkte in und um Graz. Eine Übersicht wann und wo ein Bauernmarkt stattfindet findest Du in dieser Aufstellung.

Bauernmärkte haben zusätzlich den Vorteil, dass das Obst und Gemüse wirklich regional und saisonal ist und auch im Hintergrund kein bis kaum Verpackungsmüll anfällt, was im Supermarkt leider oft nicht der Fall ist (Obst und Gemüse wird in Kartonsteigen geliefert und angeboten, teilweise lose auf Plastiktassen verpackt…). Im Supermarkt fällt auch meist ein ausgedrucktes Preispickerl an, das man auf jeden Fall nehmen muss.

Ergänzende Informationen, insbesondere auch über die Grüne Kiste, sind in meinem Beitrag Müll reduzieren beim Einkauf Teil 4. zu finden.

Food-Coops, SoLaWis und GeLaWis in und um Graz

Food-Coops und SoLaWis sind auch eine gute Möglichkeit, um Verpackungsmaterial zu sparen. Außerdem unterstützt man damit die regionale Landwirtschaft und das finde ich auch sehr gut.

* Gelawi Biofuchs, Jaklhof 1, 8010 Graz
* Foodcoop Krautkoopf, Wastlergasse 2, 8010 Graz
* Gelawi Kleine Farm, Flamberg 32, 8505 St. Nikolai im Sausal
* Hofkollektiv Wieserhoisl, Warnblickweg 32, 8530 Deutschlandsberg:
* SoLaKo – solidarische Landwirtschaftskooperative
* Biohof Zehrfuchs, Kroisbach 108, 8241 Dechantskirchen

Brot

Das ist neben Obst und Gemüse die leichteste Aufgabe, es gibt in Graz ganz viele gute Bäckereien, die das Brot selbst backen und auch offen anbieten. Bitte immer eine Stofftasche mitbringen, um das Brot ohne Verpackung nach Hause tragen zu können.

Broteinkauf beim Bäcker

Broteinkauf beim Bäcker

Ergänzende Informationen und Tipps zur Aufbewahrung sind in meinem Beitrag Müll reduzieren beim Einkauf Teil 7. zu finden.

Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse

Das Gramm, Bioäden Kornwaage, Matzer, Farmers Ernte sowie Reformhaus Brantner. Auch manche kleinen Türkenläden sind dafür ein Tipp.

Für diesen Einkauf habe ich alte Mehl- und Zuckersäcke aus Papier aufgehoben oder verwende jene Gläser, die danach gleich als Vorratsglas dienen.

bereit für den verpackungsfreien Einkauf

bereit für den verpackungsfreien Einkauf

Nudeln

Unverpackte (getrocknete) Nudeln habe ich bis jetzt nur im Gramm entdeckt. Ein Geheimtipp ist das Il Pastaio in der Schlögelgasse 3, wo man frische Pasta (auch gefüllt) sowie italienische Spezialitäten im eigenen Behälter mitnehmen kann.

Nudeln sind jedoch auch sehr einfach selbst zu machen. Eine Anleitung dafür ist in meinem Beitrag selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Nudelteig zu finden.

man braucht nicht unbedingt eine Nudelmaschine

man braucht nicht unbedingt eine Nudelmaschine

Gewürze, Trockenfrüchte und Tees

Das Gramm, Bioladen Kornwaage, Reformhaus Wurzelsepp, Reformhaus Brantner, Orientalische Gewürze in der Reitschulgasse 18. Das Teehaus Heissenberger am Hauptplatz von Graz füllt den Tee in mitgebrachte Behälter ab.

Auch in der Apotheke kann man losen Tee, speziell verschiedene Heiltees, kaufen.

Mehr Informationen zum Tee sind in meinem Beitrag „Müll reduzieren beim Einkauf Teil 9.“ zu finden.

(Soja-)Milch

(Soja-)milch in Pfandflaschen gibt es mittlerweile bei fast allen Bioläden zu kaufen.

Ich bevorzuge die Frischmilchautomaten, welche alle 24/7 geöffnet sind.

* Plabutscherstr. 115, 8051 Graz-Gösting (Oberhalb der BULME)
* Lagerhaus Gratwein, Bahnhofstraße 38, 8112 Gratwein-Straßengel
* Oberhalb vom Bioladen Grottenhof, Krottendorferstraße, 8052 Graz
* Radegunderstr. 35, 8045 Graz-Andritz
* Biogesundheitshof Aschacher, Hochfeldweg 23, 8047 Graz-Ragnitz
* Andersengasse 1, 8041 Graz-Liebenau
* Hönigtal, Riesstraße, bei Rothtankstelle links hinein
* Stiftingtal, Haltestelle Posthof
* Grambach, Familie Riedl
* Aichstern, Rohrbach 80, 8151 Rohrbach-Steinberg

Abfüllen kann man die Milch in alte Tomatenflaschen oder auch in alte Weinflaschen.

Einkauf und Aufbewahrung von Milch

Einkauf und Aufbewahrung von Milch

Ergänzende Informationen sind in meinem Beitrag Müll reduzieren beim Einkauf Teil 6. zu finden.

Eier

Eier kann man auf Bauernmärkten, in Bioläden aber auch z.B. beim Lagerhaus in Gratwein lose kaufen. Am besten einen alten Eierbecher mitbringen und diesen immer wieder verwenden.

Käse, Frischkäse, Topfen

Das Gramm, Bioladen Grottenhof, Kasalm am Kaiser Josef Platz, Bioladen Kornwaage. Schafkäse bekommt man auch in den kleine Türkenläden z.B. Akdag Ecke Josefigasse offen zu kaufen.

Den Käse kann man übrigens gleich in den mitgebrachten Dosen oder unter einer Käseglocke aufbewahren.

verpackungsfreier Einkauf und Aufbewahrung von Käse

verpackungsfreier Einkauf und Aufbewahrung von Käse

Ergänzende Informationen und Tipps zur Aufbewahrung sind in meinem Beitrag Müll reduzieren beim Einkauf Teil 5. zu finden.

Joghurt und Sauerrahm

Man bekommt Joghurt und Sauerrahm in Pfandgläsern im Gramm, in der Kornwaage, Bioladen Grottenhof, in den verschiedenen Bioläden aber z.B. auch im Lagerhaus. Auch am Biobauernmarkt vor der LFS Alt-Grottenhof kann man Joghurt und Sauerram in Gläsern kaufen. Sandras gsund’s Platzl in Gratwein-Straßengel ist auch eine gute Möglichkeit. Neben Obst und Gemüse gibt es auch Milchprodukte in Pfandgläsern.

Joghurt selber zu machen ist aber auch keine Hexerei, eine Anleitung findest Du auf meinem Blog.

selbst gemachtes Fruchtjoghurt

selbst gemachtes Fruchtjoghurt

Wurst, Schinken und Fleisch

Leider wird man in den üblichen Supermärkten mit der mitgebrachten Dose selten Erfolg haben. Ich bevorzuge daher kleine Fleischhauer, wie beispielsweise die Fleischerei Feiertag am Lendplatz oder die Fleischerei Herzog in Gratkorn, die wesentlich lieber dem Kunden entgegen kommen.

Im Bioladen Grottenhof gibt es Schinken und Rohschinken und auf den Bauernmärkten werden harte Würstel und Speck angeboten.

Beim Draxler am Jakominplatz bekommt man Huhn und Hühnerteile unverpackt zu kaufen. Zuletzt habe ich Hühnerfleisch auch in einem kleinen Türkenladen am Fröbelpark offen gefunden.

Einkauf von Fleisch und Schinken in Edelstahldosen

Einkauf von Fleisch und Schinken in Edelstahldosen

Ergänzende Informationen und Tipps zur Aufbewahrung sind in meinem Beitrag Müll reduzieren beim Einkauf Teil 5. zu finden.

Essig, Öl, Säfte

Essig und Öl findet man bei „Vom Fass“ am Glockenspielplatz aus deren eigener Manufaktur.

Manche Bauern nehmen die Kernölflaschen auch gerne wieder zurück um sie wieder zu verwenden.

Am Bauernmarkt bekommt man vor allem Apfelsaft auch oft in Pfandflaschen zu kaufen.

Säfte kann man sehr einfach selber machen, verschiedene Anleitungen sind auf meinem Blog zu finden.

Mittlerweile mache ich auch meinen Essig mit Hilfe von einem Kombuchapilz selbst.

selbst gemachter Essig mit Kombuchapilz

selbst gemachter Essig mit Kombuchapilz

Oliven

Das Gramm, Kornwaage, Türkenläden

Putz- und Waschmittel

Im Bioladen Kornwaage, Matzer, die Knospe und bei Farmers Ernte kann man Putzmittel in selbst mitgebrachte Gefäße abfüllen lassen.
Biologisch abbaubare Putz- u. Waschmittel findet man bei der Firma Pach, Webergasse 19 in 8124 Übelbach.

Auf meinem Blog ist eine Anleitung für selbst gemachtes Waschmittel zu finden. Seit einigen Monaten wasche ich meine Wäsche jedoch mit Kastanienwaschmittel.

selbst gemachtes Kastanienwaschmittel

selbst gemachtes Kastanienwaschmittel

Speziell in der Küche und im Bad putze ich gerne mit Essig oder Zitronenschalen.

Ergänzende Informationen sind in meinem Beitrag Müll reduzieren im Haushalt Teil 3. und Müll reduzieren im Haushalt Teil 4. zu finden.

Hygiene- und Kosmetikprodukte

Seife bekommt man sogar in manchen Drogeriemärkten, aber natürlich auch in den meisten Bioläden unverpackt zu kaufen. Ein ganz toller Tipp ist der Seifenladen in Mariatrost und Katjas Seifenwelt. Auch Haarseife bekommt man da zu kaufen.

Am besten bringst Du die Papiersäcke zum Verpacken selbst mit.

liebevoll handgemachte Naturseifen

liebevoll handgemachte Naturseifen

Auf meinem Blog ist auch eine Anleitung für selbst gemachtes Deo zu finden.

Nur sehr eingeschränkt kann ich Lush empfehlen, weil hier viele Produkte für den Konsumenten nicht sichtbar mit Verpackungsmaterial belastet sind. Um die Kosmentikprodukte beim Transport zu schützen, müssen sie verpackt werden. Darüber hinaus werden die kleinen gegossenen Teile in Einmalformen aus Kunststoff gegossen, in denen sie dann auch zum Shop transportiert werden. Hier fällt daher zusätzlich auch noch jede Menge Plastikmüll an.

Bürsten und Korbwaren

* Bürsten- und Korbwaren GmbH, Rösselmühlgasse 4, 8020 Graz
* Shop des Odilieninstituts Graz, Leonhardstraße 130, 8010 Graz
* Haushaltswaren Kerschbaumer, Franziskanerplatz 11, 8010 Graz
* Haushaltswaren Rauch, Grazbachgasse 5, 8010 Graz
* Lagerhaus Gratwein, Bahnhofstraße 38, 8112 Gratwein-Straßengel

plastikfreier Abwasch

plastikfreier Abwasch

Kleidung, Hausrat, Geschirr, Möbel, CDs, DVDs, Bücher etc. etc.

Am Flohmarkt oder über verschiedene Internetplattformen kann man fast alles gebraucht und daher unverpackt kaufen. Der Ban Re-Use Shop in der Puchstraße 47, 8020 Graz ist ein wahres Paradies für allerlei Nützliches.

In Graz gibt es einige Carla-Läden, in denen man vor allem gebrauchte Kleidung, aber auch Bücher und allerlei Nützliches entdecken kann.

Auch im Kostnixladen in Gratkorn findet man Kleidung, Hausrat, Bücher, Spiele, CDs, DVDs, Geschirr und vieles mehr.

In Graz gibt es Kostnixregale im Gmota, im Spektral und im schwarzen Radieschen.

Weiters findet man in Graz eine Vielzahl an offenen Bücherregalen. Eine gute Übersicht darüber findest Du in der Facebook-Gruppe „offene Bücherregale Graz und Umgebung“.

allerLEIH Nützliches in den Regalen

allerLEIH Nützliches in den Regalen

man muss nicht alles besitzen

Eine letzte Anregung möchte ich noch geben. Man muss nicht alles besitzen um es zu nutzen. In Graz gibt es in der Kernstockgasse 20 einen AllerLEIHLaden. In einem Leihladen kann man Gegenstände, die man selten benötigt, ausleihen. Meist funktioniert das Prinzip auf Gegenseitigkeit, man stellt selbst etwas zur Verfügung und kann im Gegenzug etwas ausborgen.

Einige Infos und Bilder findest Du auch in meinem Beitrag „Vorstellung: AllerLEIHLaden Graz“.

Linktipp:

Bioläden in Graz
Bauernmärkte in Graz
Markttermine in Graz
Flohmärkte in Graz
Flohmärkte Suchmaschine österreichweit

Ich freue mich sehr über Kommentare,
die diese Liste ergänzen.

Dieser Beitrag wird laufend ergänzt und erweitert.


einkaufeningraz collage


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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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Aktionen in der Fastenzeit 2017 – ein unvollständiger Überblick

Die Fastenzeit naht in großen Schritten und wieder einmal gibt es viele tolle Aktionen, wie man die 40 Tage nutzen kann um bewusst etwas zu verändern, zu reduzieren bzw. darauf zu verzichten.

Auch heuer möchte ich Dir einige dieser Fastenprojekte vorstellen, die mich ganz besonders angesprochen haben. Neben denjenigen, an denen ich bereits in den Jahren davor teilgenommen bzw. welche ich Dir bereits vorgestellt habe, konnte ich einige neue interessante Fastenaktionen entdecken.

Selbst werde ich mich natürlich auch wieder einigen Challenges stellen und die Fastenzeit auf diese Weise sehr bewusst gestalten.

Plastikfasten

Der Aufruf zum Plastikfasten kommt in diesem Jahr von Anneliese Bunk, die gemeinsam mit Nadine Schubert das Buch „Besser leben ohne Plastik“ geschrieben hat.

plastikfasten-2017

Die beiden waren zuletzt auf „Utopia“ zu Gast, um das Fastenprogramm vorzustellen.

Auf ihrem Fastenblog „Plastikfasten“ bietet Anneliese ein begleitendes Programm mit verschiedenen Schwerpunkten an. Die Teilnehmer bekommen täglich Anregungen und Unterstützung.

plastikfasten-2017-programm

Trotzdem ich permanent Plastik faste, habe ich mir vorgenommen, dieses Projekt zu verfolgen und bin schon sehr auf die Tipps gespannt!

7 Wochen ohne

Auf diese Fastenaktion der evangelischen Kirche wurde ich durch Zufall aufmerksam. Sie hat mich aber gleich sehr angesprochen, passt das Motto „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ doch wirklich unheimlich gut zu meinem Achtsamkeitsprojekt.

7-wochen-ohne

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Man darf alles verlieren – nur nicht die Zeit. Viele lesen ihre Mails schon auf dem Weg ins Büro, auf dem Smartphone. Damit sie sofort loslegen können, wenn sie ankommen. „Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort“ – die Fastenaktion der evangelischen Kirche ruft auf zu einer Zeit der Entschleunigung, des Innehaltens, des Nachdenkens.

Jede Woche steht unter einem anderen Thema, Anregungen zum wöchentlichen Motto bekommt man mit dem Fastenmail.

Linktipp:

Homepage „7 Wochen ohne“
Facebookseite „7 Wochen ohne“

Videotipp:

Klimafasten

Durch meine bewusste Suche nach Fastenprojekten, die gut für die Umwelt sind, bin ich auf die Aktion „Klimafasten“ gestoßen. Es handelt sich um eine Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

klimafasten-banner

Auch bei dieser Fastenaktion steht jede Woche unter einem anderen Motto. In der ersten Woche geht es zum Beispiel darum anders zu kochen und in der dritten Woche darum weniger zu kaufen.

Kernstück des Programms ist die Klimafasten-Broschüre (pdf Download). Für jede Aktionswoche findest Du in den Downloads ein kleines Poster, das Dich an das Motto erinnert. Man kann das Poster ausdrucken und aufhängen, um die Anregungen immer präsent zu haben.

Für den Gedankenaustausch untereinander wurde eine eigene Facebook-Gruppe „Klimafasten“ gegründet.

klimafasten-info

Linktipp:

Homepage Klimafasten
Klimafasten-Broschüre (pdf Download)
Poster-Download
Facebook-Gruppe „Klimafasten“

CO² Fasten

Wir bleiben beim Klima, ich habe noch eine sehr spannende Fastenaktion zu diesem Thema gefunden.

co2-fasten-banner

Die diesjährige Aktion der Kirchlichen Jugendarbeit vertieft das Thema Ernährung und Klima. Wie hängen diese beiden Faktoren zusammen? Was hat das eine mit dem anderem zu tun?

Antworten auf diese Fragen sind im Infoteil vom Aktionsheft (pdf Download) zu finden. Neben dem Hintergrundwissen wurden verschiedene Methoden und Aktionen zum Mitmachen entwickelt. Ergänzt wird das Aktionsheft durch leckere Rezepte, die zum Nachkochen einladen.

Auf der Homepage ist übrigens ein CO² Rechner zu finden, mit dessen Hilfe man den jährlichen CO²-Ausstoß berechnen und mit dem Durchschnittswert eines Bundesbürgers vergleichen kann.

Jeden Tag gibt es einen neuen Fastenimpuls, der zum Nachdenken anregt. Diese Impulse können mit der Feed-Funktion, bei Facebook oder bei Twitter abonniert werden.

co2-fasten-info

Linktipp:

Homepage CO² Fasten
Aktionsbroschüre (pdf Download)
CO² Fasten auf Facebook
CO² Rechner

Autofasten – heilsam in Bewegung kommen

Autofasten Logo

Auch in diesem Jahr ist das Autofasten wieder ein Fixpunkt für mich. Bereits zum dreizehnten Mal wird dazu aufgerufen, während der Fastenzeit die Autofahrten einzuschränken und den Umgang mit der eigenen Mobilität zu überdenken.

Die Aktion „verbietet“ das Autofahren nicht. Konkret geht es darum, in der Fastenzeit, also zwischen 1.3. und 15.4.2017, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und Autokilometer einzusparen.

Details zur Aktion sind auf der Homepage von Autofasten zu finden. Diese Aktion findet auch in Deutschland auf Autofasten.de statt.

In der Steiermark läuft aktuell die Feinstaubaktion vom Verkehrsverbund, bei der jede 1 – 6 Stunden Karte zur Tageskarte wird. Für den Zeitraum 8. Februar bis inkl. 28. Februar 2017 wurde die Aktion ausgeweitet und gilt nun täglich. Mehr Infos dazu sind auf der Homepager der Holding Graz nachzulesen.

Das erste Mal habe ich im Jahr 2015 teilgenommen. Meine Beiträge waren „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen“, „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #2“ und der Rückblick kam im Beitrag „Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #3“. Das Fazit von meinem Autofasten 2016 kannst Du im Beitrag Autofasten – heilsam in Bewegung kommen #4 nachlesen.

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

mein Fahrrad mit der Autofasten-Tafel

Fleisch fastenFleisch fasten

Der Konsum von Fleisch ist innerhalb der Ernährung der wesentlichste Faktor für negative soziale und ökologische Auswirkungen. Die Initiative „Gerecht leben – Fleisch fasten“ nimmt deshalb die Fastenzeit zum Anlass, den Ernährungsstil kritisch zu hinterfragen und zu Alternativen zum enorm hohen Fleischkonsum herauszufordern.

Das Ziel ist mehr soziale Gerechtigkeit für die Umwelt, das Klima und die Tiere und ganz nebenbei ist das Ganze auch noch gut für unsere Gesundheit. Weitere Infos sind im Beitrag Warum „Gerecht leben – Fleisch fasten“? zu finden.

Ähnlich wie beim Autofasten steht nicht der gänzliche Verzicht sondern der bewusste Konsum im Vordergrund, sprich vom Alltagsbraten zum Sonntagsbraten.

Ich finde diese „moderate“ Art des Fastens sogar noch viel zielführender als das strenge Fasten, denn so hat der Mensch die Möglichkeit auszuprobieren wo die Grenzen sind und kann das neu erlernte Verhalten nach der Challenge gut in den Alltag mitnehmen und weiterführen. Zumindest habe ich das so mit dem Autofasten im letzten Jahr erlebt, das nun zu meiner üblichen Verhaltensweise geworden ist.

Mein persönlicher Konsum von Fleisch hat – trotzdem er immer schon sehr gering war – in den letzten Jahren noch weiter abgenommen und beschränkt sich auf Einladungen bei meiner Schwiegermutter und wenn ich etwas über foodsharing geschenkt bekomme oder aus dem Müll rette. Für mich selbst kaufe ich kein Fleisch und keine Fleischprodukte mehr. Dieses Jahr möchte ich noch einen Schritt weiter gehen und während der Fastenzeit vollständig auf Fleisch verzichten.

Linktipp:

Aktion Fleischfasten
Aktion Fleischfasten auf Facebook

Modeprotest – Klamottenkur

klamottenkur

Die Aktion „Modeprotest – Klamottenkur“ wird in diesem Jahr zum 6. Mal stattfinden und ich werde zum 4. Mal mit machen.

Bereits 2014 habe ich daran teilgenommen und mein Beitrag „Wie viel Kleidung braucht ein Mensch?“ ist einer der meist gelesenen auf meinem Blog überhaupt geworden. Wie es mir bei meiner ersten Klamottenkur ergangen ist, kannst Du im Beitrag „Klamottenkur 2014 – mein Fazit“ lesen. Auch von 2015 kannst Du meinen persönlichen Modeprotest nachlesen.

„Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen zu reduzieren?“

Linktipp:

Homepage Modeprotest
„Modeprotest“ auf Facebook
Homepage Klamottenkur

Strichcodefasten

Strichcodefasten

Seit dem Jahr 2014 verzichtet Sophia Reis jedes Jahr als Aktion zur Fastenzeit auf Produkte mit Strichcode. Das „Strichcodefasten“ ist ihre Idee, die mittlerweile viele Nachahmer gefunden hat.

Strichcodefasten fordert auf, das alltägliche Lebensmittelkonsumverhalten zu überdenken. Der Lebensmitteleinkauf erfolgt dadurch bewusster und bedarf etwas Zeit und Vorplanung. Wer des Strichcodes wegen auf Supermarktware verzichtet und bei regionalen Erzeugern kauft, unterstützt diese mit jedem einzelnen gekauften Produkt, statt den Profit und die Macht der Lebensmittelindustrie weiter zu fördern.

Über ihre Erfahrungen schreibt Sophia auf dem Blog „Strichcodefasten“ und ist auch auf Facebook zu finden.

diese Art zu Fasten ist gut für die Umwelt

Mir ist positiv aufgefallen, dass sich verschiedene kirchlichen Organisationen sowohl in Österreich als auch in Deutschland sehr für die Umwelt einsetzen. Auch abseits der Fastenzeit kann ich das beispielsweise in der Pfarre meines Heimatortes erkennen.

Vielleicht ist das ja wirklich eine Möglichkeit, noch mehr Menschen für diese Themen zu sensibilisieren.


Ist für Dich auch etwas mit dabei oder gibt es etwas ganz anderes, auf das Du während der Fastenzeit verzichten möchtest? Hast Du noch anderen interessante Aktionen entdeckt, die hier fehlen?


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Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Upcycling Trinkflasche

In den letzten Monaten habe ich meine selbst gemachte plastik- und aluminiumfreie Trinkflasche für unterwegs noch weiter verbessert. Das möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten und heute gerne meine letzten Werke zeigen.

eine kleine Chronologie

Im Beitrag „Mein treuer Begleiter – die Trinkflasche“ findest Du meinen ersten Versuch eine plastikfreie Trinkflasche selbst zu machen. Sie entstand aus einer alten Glasflasche und einem selbst angefertigten Flaschenkleid.

Nachdem ich mit dem Verschluss nicht so zufrieden war, habe ich mich einige Zeit später mit einer gekauften Flasche belohnt, die ich allerdings auch umstrickt habe. Zu sehen in meinem Beitrag „Ich habe einen neuen treuen Begleiter“.

Die Anleitung für das Flaschenkleid ist schließlich im Beitrag „selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Trinkflasche“ zu finden.

hier siehst Du einen Überblick über meine bisherigen Trinflaschen

hier siehst Du einen Überblick über meine bisherigen Trinflaschen

meine Trinkflasche entwickelt sich weiter

Mit der Edelstahlflasche war ich grundsätzlich sehr zufrieden, aber diese Variante entspricht mittlerweile nicht mehr meinem üblichen Konsumverhalten, weil ich lieber das nutze, was ich bereits besitze bzw. was sonst zu Müll wird.

Die anderen beiden Flaschen hatten für mich das Problem, dass ich mit dem Verschluss nicht ganz glücklich war. Einerseits war ein kleiner Aluminium- und Kunststoffanteil in der Kappe und andererseits war vor allem die erste Flasche nicht ganz dicht.

Irgendwann bin ich dann auf die Idee gekommen, alte Bierflaschen zu verwenden, wo der Deckel direkt dran ist. Das hat nicht nur den Vorteil, dass er nicht verloren gehen kann, sondern die Flaschen sind endlich richtig dicht.

meine neue Upcycling-Trinkflasche ohne Plastik

meine neue Upcycling-Trinkflasche ohne Plastik

neues Design

Zusätzlich habe ich das Design vom Flaschenkleid verändert und eine sehr nette Alternative geschaffen. Das Lochmuster gefällt mir sehr gut und ist deutlich dekorativer finde ich.

Anleitung:

Die Grundanleitung bleibt gleich wie bei der ursprünglichen Anleitung nachzulesen ist.

Statt den fortlaufenden glatten Runden strickt man jede vierte Runde folgenden Mustersatz:

*1 Umschlag 2 Maschen rechts zusammen stricken* so lange wiederholen, bis alle Nadeln abgestrickt sind

Nach 3 Runden glatt den Mustersatz versetzt stricken

1 M glatt *1 Umschlag 2 Maschen rechts zusammen stricken* so lange wiederholen, bis alle Nadeln abgestrickt sind. Es bleibt eine Masche übrig, die mit der ersten Masche von der Vorreihe zusammen gestrickt wird. Achtung: vorher einen Umschlag machen!

Die letzten paar Runden nach der Runde für den Durchzug der Kordel werden glatt gestrickt.

use what you have ist mein Motto

use what you have ist mein Motto

aus alt mach neu

Wie man sieht ist auch ein früheres Flaschenkleid wieder zum Einsatz gekommen. Es passt perfekt auch auf die neuen Flaschen drauf.

Die Bierflaschen habe ich übrigens in einem Park gefunden. Jemand hat sie dort neben einer Parkbank stehen lassen, statt sie ins Geschäft zurück zu bringen. Das war natürlich sehr perfekt für mich, weil ich kein Bier trinke. Und ich habe wirklich Müll verwendet, denn die Flaschen wären im Müll gelandet, wenn ich sie nicht gerettet hätte.

Trinkflasche als Geschenk

Falls Du Dich wunderst, warum ich so viele Trinkflaschen brauche, dann hast Du damit völlig recht. Ich zeige heute meine „Weihnachtscollection“, die ich Ende letzten Jahres verschenkt habe.

in nur wenigen Stunden fertig gestrickt

in nur wenigen Stunden fertig gestrickt

ergänzender Tipps:

Wenn man im Supermarkt fragt, kann man leere Pfandflaschen mitnehmen und braucht nur das Pfand zu bezahlen. Man muss daher kein Bier trinken, um eine Upcycling-Trinkflasche anzufertigen.

So ein Flaschenkleid ist auch eine ganz wunderbare Gelegenheit, Wollreste zu verwerten. Man kann damit lustige bunte Flaschenkleidchen anfertigen.


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Alle ausführlichen von mir selbst geschriebenen Anleitungen sind auf der Übersichtsseite „Anleitungen – Tutorials“ zusammengefasst.

Müll reduzieren im Job

Zu Hause versucht man sein Bestes, den Müll zu reduzieren wo man kann, aber in der Arbeit fällt es nicht immer leicht. Durch einen Beitrag von Philipp angeregt habe ich in den Wochen danach mein eigenes Verhalten beobachtet und musste leider feststellen, dass ich scheinbar an der Eingangstüre zum Büro mein sonst so durchdachtes Verhalten abgebe.

Nicht auf alles hat man im Job Einfluss, aber da, wo ich selbst bestimmen kann wie viel Müll anfällt, möchte ich auch die Verantwortung dafür übernehmen. Daher mache ich seit längerer Zeit einiges anders in der Arbeit.

Mülltrennung

Unter meinem Schreibtisch steht ein Mülleimer. In absoluter Naivität habe ich lange angenommen, dass die Reinigungsdamen meinen Müll trennen, wenn sie den Eimer ausleeren.

Mittlerweile weiß ich, dass das sicher nicht passiert, weil es dem Reinigungspersonal aus Arbeitsschutzgründen sogar verboten ist, in den Mülleimer zu greifen.

Seitdem ich das weiß, trenne ich den Müll so gut es möglich ist.

Papier

Müllvermeidung

Einseitig bedrucktes Papier, das nicht mehr benötigt wird, kann für Notizen oder Konzeptdrucke nochmals verwendet werden.

Nicht alles muss ausgedruckt werden. Um Papier zu sparen kann vieles elektronisch abgelegt werden. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Korrespondenz kann per Mail statt auf Papier erledigt werden. Das schont gleich mehrfach die Umwelt, weil auch der Transport weg fällt.

Konzeptausdrucke kann man in Schwarzweiß statt in Farbe drucken, das reduziert den Aufwand für Farbtoner.

Um die Anzahl der ausgedruckten Seiten zu reduzieren, sollte man das Papier beidseitig bedrucken und mehrere Seiten auf eine Seite drucken (das kann man in den Einstellungen vom Drucker angeben).

Papierabfälle lieber nicht zusammenknüllen sondern zum Altpapier/Schreddern geben

Papierabfälle lieber nicht zusammenknüllen sondern zum Altpapier/Schreddern geben

Altpapier

Für unser Büro gibt es einen großen Eimer, wo Papier, das mit Datenschutz relevanten Daten bedruckt ist, gesammelt wird. Dieses wird sodann geschreddert.

Ich werfe jedes Papier in diesen Kübel, da Altpapier nicht gesondert gesammelt wird. Bitte die Büro- oder Heftklammern vor dem Schrededern entfernen!

Aluminiumkapseln und „to-go“ Becher

In vielen Büros werden Kapselmaschinen für den Kaffee verwendet. Ich selbst trinke gar keinen Kaffee, beobachte aber, dass viele Kollegen mehrmals am Tag Kapselkaffee „kochen“.

Zum Glück gibt es bei uns auch Alternativen – eine große Kaffeemaschine, in der die Bohnen direkt eingefüllt und gemahlen werden. Der Kaffee wird dabei in die eigene Tasse gebrüht.

Den Coffee to go aus dem Automaten oder vom Buffet kann man so vermeiden und auch den Abfall der Aluminiumkapseln.

Biologische Abfälle

Müllvermeidung

Meine Jause bringe ich in Edelstahldosen verpackt von zu Hause mit. Daher fällt für meine Zwischenmahlzeit am Vormittag kein gesonderter Müll in der Arbeit an.

meine Edelstahldosen in verschiedenen Größen

meine Edelstahldosen in verschiedenen Größen

Bioabfälle

In der Teeküche gibt es einen Kübel, in dem Bioabfall gesammelt wird. Aus diesem Grund nehme ich meine Zwischenmahlzeit in der Küche ein und kann den Bioabfall wie z.B. eine Bananenschale gleich in den richten Abfalleimer werfen.

Plastikmüll und Restmüll

Müllvermeidung

Ich habe eine Teekanne und losen Tee in der Arbeit, um mir selbst Tee zu kochen. Alternativ trinke ich das Wasser aus der Leitung.

Getränkeautomaten vermeide ich konsequent und hole mir auch keine Jause vom Buffet bzw. aus dem Automaten, da alles sehr großzügig in Plastik verpackt ist.

Das ist echt kein Aufwand finde ich. Abgesehen vom Müll spare ich auch noch jede Menge Geld und das alleine sollte eigentlich Motivation genug sein.

Restmüll

Nachdem ich Stofftaschentücher verwende, fällt bei mir kein Restmüll an.

Plastikmüll

Da der Abfalleimer unter meinem Schreibtisch mit einem Müllbeutel aus Plastik ausgelegt wird, verwende ich ihn nicht mehr, um den Plastikabfall durch den Müllbeutel zu vermeiden.

dieser Abfalleimer bleibt nun leer

dieser Abfalleimer bleibt nun leer

Manchmal bekomme ich von Kollegen kleine, in Plastik oder Alufolie verpackte Süßigkeiten geschenkt (speziell zu Nikolaus, Weihnachten und Neujahr). Da es in der Teeküche die Möglichkeit gibt, Plastik- und Metallabfälle zu trennen, trage ich diese Abfälle in die Teeküche. Ein bisschen Bewegung tut ganz gut!

letzte Alternative

Wenn Müll anfällt, den ich in der Arbeit nicht trennen kann, dann nehme ich ihn mit nach Hause und entsorge ihn dort korrekt. Bisher ist das nur sehr selten vorgekommen, da wir sogar leer geschriebene Stifte in die Materialausgabe zurück schicken können.

Nachhaltigkeit im Büro

Leider hat man als Dienstnehmer nur wenig Einfluss auf das Arbeitsmaterial, es muss das verwendet werden, was der Arbeitgeber zur Verfügung stellt oder man muss selbst in die Tasche greifen.

Hier ist nur die Möglichkeit, das geringste Übel zu wählen oder Dinge zu verwenden, die man zu Hause hat und selbst nicht mehr nutzen möchte.

Wo es nicht auf das Schreibmaterial ankommt, kann man z.B. Bleistift statt Kugelschreiber verwenden.

alternative Schreibgeräte ohne Plastik

alternative Schreibgeräte ohne Plastik

Bei uns gibt es die Möglichkeit, aussortierte/alte Ordner zu verwenden statt neue zu kaufen. Diese Möglichkeit nutze ich sehr gerne.

Ich brauche keine persönliche Lochmaschine, da direkt beim Kopierer ein Locher steht. Auch anderes Arbeitsmaterial wie z.B. Stempel, Heftmaschine etc. kann man gemeinschaftlich nutzen statt mehrfach im Büro stehen zu haben.

Kleinvieh macht auch Mist (oder eben nicht)

Grundsätzlich denke ich, dass man auch in Bereichen, wo der Einfluss so gering ist wie bei der Arbeit, seinen persönlichen Müll reduzieren kann. Widerstand ist zweckmäßig, man muss nicht alles hinnehmen!

Wie machst Du das in der Arbeit? Welche zusätzlichen Ideen um den Müll im Job zu reduzieren hast Du?
Ich freue mich sehr über einen Austausch in den Kommentaren!

Wenn viele hilfreiche Tipps zusammen kommen, werde ich diese in einem eigenen Beitrag zusammen fassen.


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Videotipp am Montag #31

Hast Du es schon gehört? Die Nikolos streiken, denn sie wollen nicht länger Schokolade aus Kinderarbeit an Kinder verteilen!

Nikolo Streik – Make Chocolate Fair!

Die Südwind AktivistInnen haben sich Anfang Dezember auf der Wiener Mariahilferstraße für eine Protestaktion unter dem Titel „Nikolos setzen sich zur Wehr, wollen ihre Schokolade fair!“ den Raum genommen, um auf grobe Missstände in der Kakaoproduktion aufmerksam zu machen.

Mit der Aktion macht die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! darauf aufmerksam, dass die Mehrheit der 5,5 Millionen Kakaobauern noch immer weit unterhalb der Armutsgrenze lebt.


zum Weiterlesen

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make chocolate fair!




meine Bitte an Dich

Wenn Du Schokolade kaufst, achte auf das „fair-trade“ Zeichen.


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Videotipp: „Schmutzige Schokolade“

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Urlaub in einem tiny house

Der Urlaub ist zwar schon wirklich lange vorbei, aber das graunebelige Novemberwetter lädt geradezu dazu ein, noch einmal an den Sommerurlaub zurück zu denken.

Als „Utopia“ den Tipp gab, den Urlaub in einem tiny house zu verbringen (nachzulesen in diesem Beitrag von Utopia), war mein Urlaub in einem wundervollen tiny house in der Toskana bereits wieder vorüber.

unser minimalistisches Urlaubreich - Haus, Terasse und Dachterasse

unser minimalistisches Urlaubreich – Haus, Terasse und Dachterasse

Leben in einem tiny house

Herr Widerstand und ich hatten im Juli nämlich so ein winziges Häuschen mitten in der Toskana gemietet. Innen maß das Haus in etwa 3,5 m x 7 m und hatte somit rund 25m² auf 2 Räume sowie Bad/WC verteilt. Man trat von der Terasse direkt in die geräumige Wohnküche ein. Der schmale Tisch nahm nicht allzu viel Platz weg, neben der Spüle fanden Waschmaschine und Kühlschrank Platz.

Die Küche war sehr zweckmäßig eingerichtet, neben dem 3flammigen Gaskocher fanden die Lebensmittel in einem großen Vorratsschrank Platz. Das Geschirr wurde in mehreren Laden sowie einem kleinen Hängekästchen untergebracht. Ein großes Schneidebrett bildete die Arbeitsfläche direkt auf der Waschmaschine (was für eine geniale Idee!).

alles da, was man braucht!

alles da, was man braucht!

Durch das Sofa in der Wohnküche, auf dem man sitzen, essen und lümmeln konnte, war es möglich, dass sogar 3 Personen in dem Häuschen schlafen konnten.

Das Schlafzimmer war im Vergleich dazu winzig, denn fast die Hälfte wurde zu einem Badezimmer abgetrennt. Obwohl dieses auch winzig klein war. Nach italienischer Art gab es keine Duschtasse, das war aber auch sehr gut, denn sonst hätte man mitten in der Duschtasse stehen müssen, wenn man sich die Zähne putzt. So aber ist der Platz nicht abgegangen. Es gab sogar zwei Regale für die Handtücher und persönlichen Sachen.

Alternativ dazu stand vor der Terrasse eine Outdoor-Dusche, was im Sommer wirklich sehr angenehm ist. Diese Dusche hatte eine natürliche Solarheizung für das Wasser, denn wenn der Schlauch ein wenig in der Sonne gelegen ist, war das Wasser ganz warm.

meistens haben wir jedoch im Freien geduscht

meistens haben wir jedoch im Freien geduscht

Das Bett hat fast den gesamten Raum vom Schlafzimmer eingenommen, nur noch ein kleiner Schrank sowie eine Kommode verstellten den Rest.

das Schlafzimmer

das Schlafzimmer

Natürlich hat der Besitzer vom Haus, der dieses selbst als Ferienhaus nutzt, einiges an persönlichen Dingen da gelassen, dadurch war z.B. die gesamte Kommode voll und die Regale, welche sehr originell aus nur ganz wenig bearbeiteten Holzstücken bestanden, mit Büchern und anderem Zeug belegt.

Für meine Geschmack war dadurch viel zu viel Zeug in dem Haus. Mir hat der Raum zwischen den Dingen gefehlt. Vielleicht hat auch das schräge Dach, das einen Teil vom Raum weg nimmt, dazu beigetragen, das mag sein.

Ergänzt wurde das Haus durch eine Terrasse, welche in etwa gleich groß war wie das Haus selbst. Da es die meiste Zeit sehr heiß war, haben wir das Kochen daher ins Freie verlegt, um die Räume nicht unnötig aufzuheizen.

unser Kochplatz im Freien

unser Kochplatz im Freien

Wir haben sehr viel Zeit im Freien verbracht, auch der riesige Olivenhain hat dazu eingeladen. Im Schatten der Bäume konnte ich am Vormittag in der Hängematte meditieren und am Nachmittag lesen.

mein Lieblingsplatz im schattigen Olivenhain

mein Lieblingsplatz im schattigen Olivenhain

Wenn man so will war es dadurch gar kein tiny house, denn wir hatten insgesamt viel mehr Platz zur Verfügung und diesen auch ausgenutzt.

Die meiste Zeit haben wir im Freien gelebt, nur zu Mittag, wenn es sehr heiß war, habe ich mich ins Haus zurück gezogen. Auch am Abend, wenn mich die Gelsen gejagt haben, war ich froh über die geschlossenen Räume.

eine zweite Hängematte machte die Terasse gemütlich für uns

eine zweite Hängematte machte die Terasse gemütlich für uns

Was habe ich aus der Zeit gelernt?

Alleine für mich würde eine winzige Wohnung auf jeden Fall reichen, zu zweit – und im speziellen in unserer Situation – sieht das allerdings anders aus. Ich bin es mittlerweile gewohnt, dass ich mich zurück ziehen kann. Auch Herr Widerstand, der vor unserer Beziehung in so einer winzigen Wohnung gelebt hat, weiß die Größe der Wohnung mittlerweile zu schätzen. Auch wenn 100m² definitiv zu viel sind für uns, so würde ich doch dauerhaft nicht mehr auf 25m² zu zweit wohnen wollen.

Was in unserem Fall zu Problemen führt ist, dass Herr Widerstand seinem Beruf zu einem großen Teil zu Hause nachgeht und dafür einen eigenen Raum und Ruhe braucht. Ein Wohnraum wäre daher zu wenig, denn ich könnte mich in der Zeit dann nicht zu Hause aufhalten.

Außer das winzige Haus würde so wie in der Toskana von so einem großzügigen Freibereich ergänzt werden. Dann kann ich mir das sehr wohl sehr gut vorstellen. Natürlich muss man berücksichtigen, dass man in den Wintermonaten in Österreich nicht so gut im Freien leben kann.

Nachdem es sich um ein Eigenheim handelt, werde ich vorerst wohl keine Veränderung an meiner derzeitigen Wohnsituation vornehmen. Vielleicht werde ich irgendwann Großmutter, dann werden sich die Enkelkinder darüber freuen, wenn sie ein paar Tage zu Besuch bleiben und ihr eigenes Reich haben können.

Wenn ich irgendwann einmal keinem Beruf mehr nachgehe, kann ich es mir aber sehr gut vorstellen, meine Wohnsituation noch einmal gänzlich zu überdenken und zu verändern.

typische Landschaft in der Toskana

typische Landschaft in der Toskana

mein Leben in einem tiny house

Ich kann mich noch gut an meine allererste richtige Wohnung erinnern. Sie maß gerade einmal 25m², hatte aber alles, was ich brauchte. Ein großes Wohn-Ess-Schlafzimmer, einen Abstellraum, den ich in einen begehbaren Schrank umgebaut hatte, eine winzige Küche, ein noch kleineres WC und ein kleines Bad. Verbunden waren die Räume durch einen schmalen Gang, ein Balkon in den Hinterhof hat die Wohnung aufgewertet, wir haben einmal sogar darauf gegrillt.

In keiner anderen Wohnung habe ich mich wohler gefühlt als dort. Ob es am Zauber der ersten Wohnung gelegen hat oder weil es einfach so perfekt geschnitten war und in seiner Kleinheit alle meine Bedürfnisse befriedigt hat, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Es war nie viel Aufwand die Wohnung in Ordnung zu halten und ich habe mich nie einsam gefühlt, soviel steht fest.

immer mehr

Als die Kinder kamen, wurde der Platzbedarf immer größer. In meinem kleinen 80m² Reihenhäuschen mit 3 Räumen, in das ich danach gezogen bin, wurde es zu viert schnell zu eng. Kinder brauchen Platz, vor allem in der Pubertät. Also habe ich den Dachboden ausgebaut, damit beiden Kindern eigene Bereiche zur Verfügung stehen.

Meine Tochter hat längst eine eigene Wohnung. Heute habe ich den ausgebauten Dachboden zu meinem Hobbyraum umgestaltet. Das ist zwar sehr praktisch, aber in Wahrheit ist das Haus viel zu groß für 3 Leute. Immer wieder denke ich an meine kleine Garconniere und wie wohl ich mich darin gefühlt habe. Und mit wie wenig Zeug ich damals tatsächlich ausgekommen bin.

Heute ist der halbe Keller mit Schachteln voll, in denen sich Zeug von meinen Kindern befindet, das ich nicht weg werfen darf. Ich würde sehr gerne alles reduzieren, derzeit ist das leider noch nicht möglich.

Fortsetzung folgt…

Müll reduzieren im Urlaub – wie man den Abfall auch im Urlaub gering halten kann


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Und weil es ökologisch ganz viel Sinn macht, seinen Wohnraum so klein wie möglich zu halten – ich sage nur Strom, Heizung, Putzmittel u.v.m. und natürlich Bausubstanz etc. – schicke ich diesen Beitrag zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Hier geht es zur aktuellen Linkparty.

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Minimalismus im Kleiderschrank

Schon länger fasziniert mich die Idee, so viel Kleidungsstücke wie möglich das ganze Jahr über zu tragen. Das Thema habe ich zuletzt auch in meinem Beitrag „Das Märchen vom nachhaltigen Konsum“ angeschnitten.

Gerade bei Frauen ist das viel weniger kompliziert als es auf den ersten Blick aussieht. Stichworte dazu sind „Zwiebellook“, „Layering“ oder auch „layer look“.

Auf Pinterest sind unter diesen Stichworten sehr viele Anregungen zu finden. Ich habe einige Bilder, die mich besonders angesprochen haben, auf meiner Pinwand „layer look“ gesammelt.

6 Tipps wie Du Deine Sommerkleidung upgraden kannst

In meinem heutigen Beitrag für #EiNaB erzähle ich Dir meine Tricks, wie Du Sommerkleidung wintertauglich machen kannst.

Warum ist das nachhaltig? Weil man dadurch weniger neue Teile kaufen muss und einen wesentlich schlankeren Kleiderschrank besitzt. Außerdem macht es Freude, die Lieblingsteile länger tragen zu können.

mit einem Klick auf das Bild kommst Du zum Beitrag

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Mit einem Klick auf das obere Bilder oder * hier * kommst Du direkt zum Beitrag und erfährst wie ich meine Sommerkleidung wintertauglich mache.

#EiNaB im November und Dezember

Mit meinem Beitrag eröffne ich die nächste Runde der Blogparade „einfach.nachhaltig.besser.leben“.

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