Die Open Space Zero Waste Challenge – mach mit!

Im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit veranstaltet das OPENSPACE die „OPENSPACE Zero Waste Challenge“.

Ist es möglich, eine Woche lang keinen Müll zu produzieren?

Unter dem Motto „7 Tage – 0 Müll“ werden sich die Teilnehmer im Zeitraum von 27. Mai – 3. Juni 2015 selbst herausfordern, um zu sehen, wie wenig Müll man in 7 Tagen produzieren kann.

Man muss nicht in Graz wohnen um teilzunehmen!

Du kannst von überall teilnehmen: Wien – New York – Reykjavik oder Shanghai. Alle Informationen sind auf der Webseite zu finden. Updates werden per Email versendet und der Müll der Woche muss auch nicht nach Graz geschickt werden – Fotos und Beschreibung genügt.

Wer mitmachen möchte, kann sich hier für die „OPENSPACE Zero Waste Challenge“ anmelden, um offiziell dabei zu sein.

Aktionszeitraum 27. Mai - 3. Juni 2015

Aktionszeitraum 27. Mai – 3. Juni 2015

Der gemeinsame Weg steht im Vordergrund

Neben der persönlichen, täglichen Selbst-Challenge der Müllvermeidung, haben die Teilnehmer während der Woche die Möglichkeit, sich aktiv mit anderen Teilnehmern und den Zero-Waste-Experten in einem Forum auszutauschen, sowie Fotos, Tipps und Fragen hochzuladen.

Jeder Teilnehmer führt ein Tagebuch

* Wie viel Müll ist an dem Tag produziert worden?
* Warum ist dieser Müll produziert worden?
* Hätte ich diesen Müll vermeiden können, wenn ja – wie?
* Erfahrung des Tages (Wo ist mir das Mülleinsparen sehr schwer gefallen? Wo war es nicht möglich? Wo ist es besonders leicht gefallen?)

Dokumentation am OpenZeroWaste-Blog

Während der Challenge werden die Teilnehmer online ihren Tipp des Tages, ihre schlechten oder guten Erfahrungen, das Bild zum Tag, Fragen usw. posten und sich mit den restlichen TeilnehmerInnen austauschen, um so viel Unterstützung wie möglich zu erhalten.

Eine Expertenjury wird im Anschluss der Challenge die Tagebücher und Müll-Fotos sichten und bewerten.

Zero Waste Handbuch

Die Erfahrungen und Tipps in den Tagebüchern werden vom OPENSPACE Team anschließend in einem Zero Waste Handbuch zusammengefasst, welches kostenlos online zum Download zur Verfügung stehen wird.

challenge accepted

Ich bin auch mit dabei und werde mit meinen Erfahrungen dem Team vom OPENSPACE zur Seite stehen. Über die Einladung, dieses Projekt zu unterstützen freue ich mich sehr!

Außer Konkurrenz möchte ich natürlich auch gerne mitmachen und werde die Woche dazu nützen, um mein Müllaufkommen wieder einmal noch genauer als sonst unter die Lupe zu nehmen.

Derzeit bin ich ganz gut in Übung, da ich für die Ausstellung „Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt.“ eine Woche lang meinen Plastikmüll gesammelt habe.

Zero wird es definitv nicht werden, da ich pro Tag auf jeden Fall ein Stück Zahnseide verwende, welches danach natürlich im Müll landet.

Das Ergebnis des Müllsammelns für das "Plastikmüll-Projekt"

Das Ergebnis des Müllsammelns für das „Plastikmüll-Projekt“

Linkparty zur „Open Space Zero Waste Challenge“

Wer gemeinsam mit mir an der Challenge teilnehmen und am eigenen Blog bzw. am Aktionsblog darüber schreibt, kann gerne seine Beiträger über diesen Inlinkz-Button verlinken.

Durch Anklicken des Buttons kannst Du sowohl selbst Beiträge verlinken als auch alle verlinkten Beiträge sehen!

Diese Aktion habe ich zum Anlass genommen und meinen Inlinkz-Account erweitert, sodass nun auch die Bilder von den verlinkten Beiträgen zu sehen sein werden.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Diesen Beitrag verlinke ich natürlich auch zur neuen Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog gruenezwerge durchgeführt.


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Mein Müllaufkommen im Überblick

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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31 Kommentare zu “Die Open Space Zero Waste Challenge – mach mit!

  1. Ich habe von jemandem gelesen, dass er seine Zahnseide nach Gebrauch abwäscht, trocknet und wiederverwendet. Allerdings kann ich persönlich mich auch nicht damit anfreunden, obwohl es vielleicht Quatsch ist, die Zahnbürste verwende ich ja auch nicht nur einen Tag.

    • Also wenn man mal an einer gebrauchten Zahnseide gerochen hat, verwirft man diese Idee doch gleich wieder oder? Da sind ja so viele Bakterien dran, das Zahnfleisch ist vielleicht wund und dann bringt man die Bakterien bei der nächsten Anwendung wieder hinein? Igitt. Da müsste man die Zahnseide wohl desinfizieren.
      Auf die Zahnbürste kommt ja die Paste und die Anwendung ist auch nur oberflächlich und nicht so tiefgehend wie beim (vielleicht wunden) Zahnfleisch.
      Denke ich mir halt…

      Ich verwende Zahnseide von Vömel (echte Seide, da schreien allerdings wieder die Veganer), die kommt im Glasflakon und die Nachfüllung bekommt man bei Monomeer.de im Pergamenttütchen. Also gänzlich plastikfrei.

      LG Manu

      • Hallo Manuela!

        Über die Sache mit der „echten“ Seide habe ich lange nachgedacht und mich dagegen entschieden.

        Da ist ein – vielleicht nicht für alle nachvollziehbarer – Widerstand in mir, ähnlich wie bei den Menstruationsschwämmen.

        Danke trotzdem für Deinen Tipp und Deine Bedenken wegen der Wiederverwendung von Zahnseide kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Habe ich bis jetzt auch noch nie gemacht.

        Manche Zahnärzte meinen sogar, dass man für jeden Zahnzwischenraum sogar ein extra Stück verwenden soll!

        lg
        Maria

      • Hallo Maria!

        Ja, es muss jeder wissen, was für ihn richtig ist, was sich gut anfühlt und was man mit gutem Gewissen vertreten kann. Man kann in seiner Haltung sehr strikt sein oder auch Kompromisse eingehen. Eine Lebensweise, in der wir Mutter Erde absolut keinen „Schaden“ zufügen bzw. ihr nichts wegnehmen, wird nicht möglich sein. Es gibt ja sogar Leute, die meinen, das Essen von Pflanzen wäre Tötung und Raubbau. Da muss jeder seine eigenen Grenzen ziehen.

        Und um auf das Thema Müllvermeidung zurückzukommen, müsste man da ja auch das Toilettenpapier dazu rechnen. Ich weiß, du hast da schon einen Selbstversuch hinter dir, aber ich würde das auf gar keinen Fall ausprobieren wollen. Da hat sicher jeder seine persönlichen „wunden Punkte“ wo Alternativen nicht in Frage kommen.

        LG Manuela

      • Hallo Manuela!

        Wie so oft endet es bei – jeder muss seinen eigenen Weg suchen und finden.

        Was für den einen einfach ist, kann der andere sich gar nicht vorstellen und umgekehrt kann es auch so sein.

        lg
        Maria

      • Hallo Maria,
        bei der Zahnreinigung verwendet die Arzthelferin aber auch nicht für jeden Zwischenraum ein Extrastück… Allerdings kommt danach noch die richtige Behandlung.
        LG Nanne

  2. Dein Plastikmüllaufkommen ist extrem klein. Kompliment. Bei uns sieht das leider anders aus. Es hängt im Grunde alles am Einkauf und wenn man nicht auf den Markt geht, kann man Plastik kaum vermeiden. In gewisser Weise kann ich die Supermärkte verstehen. Gerade neulich habe ich wieder beobachtet, wie jemand Salate ‚betatschte‘. Danach wurde ein unberührter Salatkopf in ein Platsiktütchen gesteckt. 😦
    Liebe Grüße, Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Das stimmt, die Leute sind da echt unverschämt.

      Auch bei anderen Dingen sehe ich oft, dass die Verpackung aufgerissen wird, geschaut wird, ob es passt und dann wird ein orignal verpacktes Teil gekauft.

      lg
      Maria

      • Kräuter werden auch in Plastikschalen mit Cellophan drum verkauft, weil die Leute alles antatschen und zerrupfen. Da bleibt wirklich nur der Markt.

  3. Hallo Maria!

    Das ist mir genau recht! Ich wollte schon länger mal überprüfen, wie viel Müll ich tatsächlich noch produziere.

    Lieber Gruß,
    Philipp

  4. Pingback: Müll reduzieren beim Einkauf Teil 7. | widerstandistzweckmaessig

  5. Ich würde ja gerne mitmachen, habe aber leider ein Handicap: meinen Mann, der mir (unbewusst) immer wieder einen Strich durch die Müllrechnung macht. 😉

    Damit ihr was zum Schmunzeln habt: ich sage ihm, dass ich im Supermarkt keine Erdbeeren bekommen habe, weil alle in Plastik verpackt sind, er fährt zum Straßenhändler, der die Erdbeeren in Holzsteigerln anbietet, und kommt mit – ratet mal – Plastikschale im Plastiksackerl heim. :-s

    LG Manuela

    • Hallo Manuela!

      Wenn DU mitmachst, machst DU mit und nicht DEIN Mann. Wenn er also Unfug macht, ist es nicht Deine Schuld!

      Ich zähle das Kaffeepackerl von Herrn Widerstand auch nicht zu meinem Plastikmüll, da ich keinen Kaffee trinke. Und auch das Schokoladepapier von Herrn Widerstand ist NICHT mein Müll!

      lg
      Maria

      • 😉

        Ok, das wusste ich nicht, ich dachte das gilt für den ganzen Haushalt, weil man ja auch nicht jeden Müll persönlich zuordnen kann.

        LG Manuela

      • Hallo Manuela!

        Ich sehe das schon so. Natürlich können manche Dinge nicht getrennt werden (wer hat die WC-Papierrolle verbraucht und wem gehört nun der Pappkarton?)

        Aber ich denke, da kann man schon einen Weg finden.

        lg
        Maria

  6. Hallo Maria,
    die Menstruationsschwämme sind manchmal in Kinderarbeit gepflückt worden, hab ich gelesen. Nur noch als Anmerkung zu oben.

    Ich passe beim Müllthema. Mir ist das zu anstrengend. Vor allem aber ärgert mich, was anschließend mit sortiertem Müll passiert. Mancher grüner Punkt-Müll wird einfach nach Hong Kong verschifft. Oder landet doch in der Verbrennungsanlage. Soweit die Reportagen. Plastik brennt so schön und soll gar nicht aussortiert werden. Jetzt wieder gehört: Müll wird zugekauft aus Italien und Argentinien. Die Müllverbrennungsanlagen lohnen sich nach der Investition vor vielen Jahren jetzt erst richtig und müssen brennen.

    Ich träume davon, wieder den Wochenmarkt vor der Tür zu haben und mir nix einpacken zu lassen. Schaue schon bei jeder Stadt als erstes, die ich mir im Internet anschaue, wo der Wochenmarkt ist. Extra Erdbeeren besorgen? Mit Auto? Das ist dann auch nicht mehr nachhaltig.

    Liebe Grüße – Tanja

    • Ich muss mich zwar nicht rechtfertigen, möchte das aber trotzdem aufklären: mein Mann ist nicht extra wegen der Erdbeeren los gefahren, sondern ist am Rückweg vom Besuch bei seiner Mutter im Pflegeheim bei dem Stand stehen geblieben. Außerdem hatte ich gar nichts von Auto geschrieben. 😉

      LG Manuela

    • Hallo Tanja!

      In Österreich gibt es das sogenannte „Erdbeerland“ Das sind Felder auf denen nur Erdbeeren angebaut werden.

      Jeder kann dort mit seinen eigenen Gefäßen hingehen und Erdbeeren pflücken und so viele naschen, wie er will.

      In unserer Nachbargemeinde ist eines, da fahren wir mit dem Fahrrad hin.

      Das Müllthema ist sicher sehr schwierig und deshalb ist es auch besser, so wenig Müll wie möglich zu verursachen. denke ich.

      lg
      Maria

      • Grummel, unser „nächstes“ Erdbeerfeld ist natürlich nicht ohne Auto zu erreichen. Ich glaube, wir müssen umziehen, wir wohnen in jeder Beziehung in einem Versorgungsloch. 😉

        Aber im Ernst: die Steiermark und speziell Graz sind in all diesen Bereichen (also biologische Lebensmittel, Alternativmedizin, visionäre Ideen usw.) Vorreiter, und wir trotz der Nähe zu Wien hinten nach. Bei euch heißt es ja auch nicht umsonst „Genuss Region“. 🙂

        LG Manuela

  7. Hallo Tanja,

    wir wohnen leider außerhalb und können praktisch gar nichts zu Fuß erledigen. Aber wir schauen immer, dass wir alle Besorgungen auf dem Heimweg (von der Arbeit) erledigen und keine extra Fahrten machen.
    Zudem bilden wir eine Fahrgemeinschaft und fahren täglich zu viert im Auto zum P+R. Und da müssen dann ggf. die Mitfahrer wohl oder übel mit zum Einkaufen. 😉 Aber so geht dann das gleich für alle in einem Aufwasch.

    LG Manuela

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