Müll reduzieren im Haushalt Teil 5.

Im Laufe des letzten Jahres konnte ich das Müllaufkommen in meinem Haushalt deutlich reduzieren. Teilweise fällt nicht einmal mehr 10% dessen an, was vorher war! Für mich macht das ein gutes Gefühl, aber es hat auch den positiven Nebeneffekt, dass wir viel seltener Müll raustragen müssen. Das ist doch auch was, oder?

Jedenfalls habe ich mir gedacht, ich möchte Dir einmal einen Überblick geben, wie Du Dir meinen Haushaltsmüll vorstellen kannst.

Altmetall

ungefähr monatlich: 1 Tube Tomatenmark, 1 Tube Zahnpaste
unregelmäßig: ein bisschen Alufolie von Schokolade

Ich kaufe keine Dosen mehr. Tomaten werden selbst eingekocht oder in der Flasche gekauft, getrocknete Hülsenfrüchte bekomme ich lose im Bioladen und alles andere wie z.B. Maiskörner kann man auch im Glas kaufen.

Informationen, was alles in Aluminium verpackt ist und Alternativen dazu findest Du in meinem Beitrag Müll reduzieren beim Einkauf Teil 1. – Aluverpackungen.

Altglas

ungefähr monatlich: 1 Flasche Essig, 1 Flasche Öl
unregelmäßig: Bruchglas, falls einmal etwas runter fällt

Weiterverwendung von Altglas

Weiterverwendung von Altglas

Handelsübliche Twist-Off-Gläser werden gereinigt und für Marmelade, Chutney, Relish oder Vorratshaltung verwendet. Flaschen verwendet ich um Holunderblütensirup, Apfelsaft oder Kräutersirup einzukochen.

selbst gemachter Saft in alten Flaschen

selbst gemachter Saft in alten Flaschen

Altpapier

ungefähr wöchentlich: 2-3 Gratiszeitungen, die automatisch zugestellt werden
unregelmäßig: Briefumschläge, Einkaufszettel, Notizzettel, Verpackungen aus Karton und Papier

Schutz vor der Werbeflut

Schutz vor der Werbeflut

Seitdem ich diesen Aufkleber verwende, hat sich mein Altpapieraufkommen drastisch reduziert. Statt mehrmals wöchentlich das Altpapier zu entsorgen reicht nunmehr alle 2 Wochen.

Die Kartons von Nudeln verwende ich übrigens um Biomüll zu sammeln und die Papiersäckchen von Zucker und Mehl werden gebraucht, um Getreide und Hülsenfrüchte im Bioladen zu kaufen. Dadurch fällt kein weiterer Müll an und ich brauche trotzdem nicht die schweren Vorratsgläser mitzunehmen.

Biomüll

täglich: 1-2 l Biomüll
unregelmäßig: Gras-, Strauch- und Blumenschnitt im Garten

Mein Garten ist so winzig, dass ich keinen eigenen Kompost habe, daher wandert mein Biomüll in die Biomülltonne.

Biomüll fällt bei mir wirklich sehr viel an, weil wir so viel Gemüse essen. Aber damit kann ich gut leben, denn das verrottet und ergibt fruchtbare Erde

Plastikmüll

wöchentlich: 1 kleiner Sack voll Plastikmüll (ca. 5 l)

Im letzten Jahr habe ich den Plastikmüll wirklich deutlich reduzieren können. Bis dahin hatten wir pro Woche durchschnittlich 50 – 60 l Plastikmüll.

Heute wird die Milch vom Automaten in die eigenen Flaschen abgefüllt, Obst und Gemüse beziehe ich lose über die Grüne Kiste oder am Bauernmarkt, Wurst, Käse und Fleisch kaufe ich unverpackt in selbst mitgebrachten Behältnissen und im Bioladen bekomme ich Getreide und Hülsenfrüchte lose zu kaufen.

Waschmittel, Geschirrspül- und Putzmittel kann ich im selben Bioladen in selbst mitgebrachte Gefäße abfüllen lassen.

Selbstverständlich habe ich immer eine Einkaufstasche mit, um meine Einkäufe nach Hause zu tragen.

Vieles, was ich nicht ohne Plastiverpackung kaufen kann mache ich selbst. Das bereitet mir einerseits Freude, andererseits habe ich ein gutes Gefühl, weil ich nicht nur Müll sondern auch Lebensmittelzusatzstoffe, die ich nicht mitessen möchte, vermeiden kann.

die gesamten Plastikabfälle im Lebensmittelbereich während des plastic free july

die gesamten Plastikabfälle im Lebensmittelbereich während des plastic free july

Ich bin mit den Plastikverpackungen jedoch nicht ganz so streng wie während des plastic-free-july, weil ich aus dieser Challenge gelernt habe, dass ich die Freude verliere, wenn ich dort, wo ich wirklich keine Alternativen finde, darauf verzichten muss.

Daher habe ich für mich entschieden dass es besser ist, wenn ich weiterhin 5l Plastikmüll pro Woche verursache statt irgendwann ganz damit aufzuhören, weil es mir nur noch auf die Nerven geht, dass es nur durch Verzicht möglich ist gar keinen Plastikmüll zu verursachen.

Altkleidung

Kleidung, die zwar noch gut ist, aber von mir aussortiert wurde, trage ich entweder zum Kleidertauschmarkt oder in den Kostnixladen.

Falls meine Lieblingskleidungsstücke oder Zubehör kaputt gehen, werden sie genäht oder repariert.

Tipps zur Müllvermeidung bei Kleidung sind in meinem Beitrag Was passiert mit Altkleidern zu finden. Wie weniger Müll bei Kleidung durch alternatives Verhalten entsteht, sind den Tipps für den Kleiderschrank zu entnehmen.

Restmüll

ungefähr monatlich: 20 Wattestäbchen aus Papier, etwas Kehricht sowie der Inhalt des beutellosen Staubsaugers
unregelmäßig: verschmutztes Papier, kaputte Kleidungsstücke, kaputter Hausrat

Ich verwende Spültücher und Spülschwämme aus Stoff bzw. aus Garn selbst gestrickt bzw. gehäkelt, Taschentücher, Servietten und Küchenrolle wurden ebenfalls durch waschbare Alternativen ersetzt.

Wenn ich länger unterwegs bin nehme ich meine Trinkflasche sowie eine kleine Jause in der Edelstahldose mit, falls ich unterwegs Hunger bekomme.

Bereits seit ganz vielen Jahren fällt bei mir so gut wie kein Restmüll mehr an, da ich wirklich sehr genau den Müll trenne.


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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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44 Kommentare zu “Müll reduzieren im Haushalt Teil 5.

  1. Hallo, ich habe deinen tollen interessanten Blog erst vor ein paar Tagen entdeckt und mich gleich als Leserin eingetragen. Ich finde es unglaublich, wie du den Müll reduzieren konntest und du rennst damit bei mir offene Türen ein. Ich bin noch lange nicht so effektiv wie du, aber ich möchte in Zukunft sehr viel bewußter mit diesem Thema umgehen. Wenn bei uns die gelbe Tonne abgeholt wird (14tägig), sehe ich in der Nachbarschaft viele, die nicht mal mehr zugehen oder die noch einen zusätzlichen Sack mit Plastik daneben stehen haben. Ich möchte meinen Beitrag zu weniger Müll leisten und finde deine Tipps allesamt super.
    LG Grüße und Respekt!
    Eva

    • Hallo Eva!

      Herzlich willkommen auf meinem Blog und ich freue mich sehr, dass Dir meine Beiträge so gut gefallen, dass Du den Blog gleich abonniert hast!

      Vor kurzem war ich am Abend vor der PIastimüllabholung mit dem Fahrrad unterwegs und konnte es kaum glauben, was ich da gesehen habe.

      Inzwischen konnte ich meinen Müll so weit reduzieren, dass ich richtig geschockt war.

      Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass mehr Menschen umdenken und ihr Müllaufkommen reduzieren.

      lg
      Maria

  2. Hallo! Ich bin erst vor kurzem auf deine HP gestossen und muss sagen: Hut ab! Ich bin selbst seit einiger Zeit dabei, Müll in meinem Haushalt zu reduzieren, und weiß deshalb, dass es in einigen Bereichen nicht einfach ist, Alternativen zu Plastik, Alu & Co. zu finden. Was du schon geschafft hast, ist wirklich bewundernswert und ich werde sicherlich noch öfters auf deinem Blog schmökern, um mir Tipps und Anregungen zur Müllvermeidung holen! Super! Mach weiter so!
    LG Doris

    • Hallo Doris!

      Herzlich willkommen auf meinem Blog, schön, dass Du hergefunden hast!

      Ich freue mich sehr, wenn Du immer wieder mal vorbei schaust und Dir ein paar Anregungen holst, wie man es auch anders machen kann.

      Das Thema Müllvermeidung ist mir wirklich sehr wichtig!

      lg
      Maria

  3. Mir geht es da ähnlich wie Dir, was den Plastikmüll angeht. Ich versuche, ihn zu vermeiden, aber zu manchem fehlt einfach die Alternative. Aber schon toll, was man alles erreichen kann, wenn man einmal anfängt…
    Gruß Uta

    • Hallo Uta!

      Ich finde ja wenn man mal anfängt und erkennt, was alles wirklich möglich ist, dann packt einen richtig der Ehrgeiz. Ich freue mich immer total, wenn unsere Restmülltonne wieder einmal so leer ist, dass ich sie nach 4 Wochen gar nicht vor die Tür stelle während die anderen Tonnen alle zum Bersten gefüllt sind.

      lg
      Maria

  4. Respekt. Das ist wirklich sehr konsequent. Und regt mich btw. an, verstärkt hinzuschauen. Was mir auffällt ist, dass sich unsere Müllverteilung ebenfalls verschoben hat. Viel Biomüll. Und dafür weniger Restmüll. Den „Keine Werbung“ – Aufkleber haben wir auch, was enorm viel Altpapier spart. Und unsere Tageszeitung haben wir abbestellt und lesen nur noch die Samstagszeitung, die dann wiederum den BIoabfall ummantelt. 🙂 lg

    • Hallo Trix!

      Ich habe heute sogar noch eine Möglichkeit gefunden mein Altpapier noch weiter zu reduzieren.

      Meine alten Zeitungen bekommt der Kostnixladen um den Hausrat zu verpacken, damit die Gläser und das Geschirr heil zu Hause ankommen.

      Ich finde das voll super!

      lg
      Maria

  5. Hallo Maria,

    liest sich mal toll bei dir, wie du das alles organisierst! Kannst du dann nicht die Müllgebühren sogar sparen und die Restmülltonne abschaffen? Oder mit jemandem mitbenutzen? Den Zyklus, wie oft sie geleert wird, ummelden?

    Ein Komposthaufen, den du später zum Hochbeet machen kannst, indem du einfach obendrauf eine Schicht Erde tust, würde sich vielleicht auch eignen für deinen kleinen Garten. Platz braucht man nicht viel dazu. Aus Europaletten oder sonstigen Alternativen, die es so am Straßenrand zu finden gibt. Unten könntest du dann die fertige Erde entnehmen. Wenn man so ne Klappe einbaut. Auf You Tube gibt’s schon mal Filme dazu. Ich gebe das jetzt einfach mal deinem Partner in Auftrag, für dich zu bauen. ❤ Diese Wurmbehälter mag ich nicht so. 😦

    Liebe Grüße – Tanja

    • Hallo Tanja!

      Das ist aber eine süße Idee und vielen Dank für das Beauftragen meines Partners! Vielleicht hört er ja auf Dich.

      Also wenn es nach mir geht könnte ich die Restmülltonne wirklich abschaffen, aber das ist von der Gemeinde aus nicht möglich. Ich muss die 4wöchentliche Abfuhr bezahlen ob ich eine Tonne habe oder nicht.

      Das ist ja nicht gerade eine Maßnahme, die zur Müllreduktion anregt. Aber sie wollen dem „Mülltourismus“ vorbeugen und habe es daher von Gewicht und Menge entkoppelt.

      Verstehe ich auf der anderen Seite auch irgendwie.

      lg
      Maria

  6. Bei Tomatenmark bin ich auf Dosen umgestiegen, die ich anschließend einer anderen Verwendung zuführen kann. Irgendwann werde ich wahrscheinlich auch davon genug haben, aber bis es so weit ist, dauert es noch – und dann muss ich mir eben wieder etwas Neues einfallen lassen. 🙂 Und auch von Gläsern wie Marmeladengläsern hat man irgendwann genug… 🙂

    • Hallo Stadtpflanze!

      Nachdem ich immer wieder Marmelade verschenke bekomme ich nicht wirklich genug von Gläsern. Im Gegenteil, ich muss immer schauen, dass ich wirklich genug habe.

      Ich kaufe ja selbst kaum etwas in Gläsern und daher produziere ich selbst kaum Nachschub und bin auf andere angewiesen, dass sie für mich Gläser sammeln.

      Tomatenmark in Dosen ist für mich keine Alternative, da ich auch Dosen vermeide. Allerdings gibt es Tomatenmark auch in Gläsern aber der einzige Laden, der diese führt, liegt für mich total aus dem Weg. Das ist dann auch nicht sinnvoll finde ich.

      lg
      Maria

      • Hallo Stadtpflanze,
        im Biomarkt gibt es bestimmt Tomatenmark in so kleinen Gläschen. Ich glaub von dennree waren die 😉
        Liebe Grüße,
        Chrissi

      • Ob Dosen oder Tuben ist relativ egal – leider. Ich würde mir wünschen, dass es für Tomatenmark „echte“ Alternativen gäbe. Leider habe ich noch keine gefunden.

        Selbstgemacht e Geschenke in Gläsern sind natürlich eine super Idee – ich werde dieses Jahr u Weihnachten das erste Mal dafür ein paar Gläser „opfern“. Deine Antwort macht mir Hoffnung, dass die Reduktion ein netter Nebeneffekt ist. 🙂

      • Ich nutze immer die Wildpflanzen-Ernte um Weihnachtsgeschenke anzufertigen.

        Voriges Jahr habe ich Holunderblütengelee gemacht und dieses Jahr Mirabellen eingekocht.

        Das kriegt man nicht zu kaufen und wenn doch zu sehr hohen Preisen am Bauernmarkt. Die meisten können das dann wirklich schätzen, wenn sie es geschenkt bekommen.

        lg
        Maria

      • Tomatenmark aus dem Glas kaufen wir im türkischen Supermarkt. Das schmeckt sogar richtig aromatisch und ist ohne irgendwelche Zusätze oder Konservierungsstoffe. Da das Glas ziemlich groß ist, frieren wir den Rest ein und säbeln dann nach Bedarf eine Scheibe runter.

        Sehr toller Blog übrigens, den ich schon seit einiger Zeit verfolge!

      • Tomatenmark im Glas gibt’s auch im Bioladen. Und dort in Glasgrößen, die sich hervorragend für Marmelade oder Chutney eignen 🙂

  7. Hallo Maria,
    habe wieder voll Bewunderung Deinen Beitrag gelesen und finde immer wieder neue Ideen, Plastikmüll zu vermeiden. Wichtig finde ich aber dabei trotzdem Deine „Einsicht“, Plastik immerhin zu „akzeptieren“, wenn es keine anderen Alternativen gibt, anstatt auf das Produkt zu verzichten. Ich achte zwar auf Plastik, allerdings bin ich -noch- nicht ganz so weit, immerhin müssen auch die anderen Familienmitglieder mitziehen, sonst funktioniert es nicht ;-). Ich finde es oft sehr schwierig, Alternativen zu finden, z.B. heute beim Einkauf von Mozzarella, Quark – selbst Butter ist in Folie eingepackt !? Und der Beitrag diese Woche im TV über Plastiktüten lässt mich auch hier fortan öfter zum „Nein“ animieren, wenn mir im Geschäft eine kostenlose Tüte aufgedrückt wird. Werde weiterhin mit Interesse Deine Beiträge verfolgen :-). LG Birthe

    • Hallo Birthe!

      Ja, Mozarella ist auch einer meiner Problemfelder. Butter ist meist in Alufolie verpackt. Aber es gibt natürlich auch Butter, die ähnlich wie Margerine in Plastik verpackt ist. Die kaufe ich aber nicht.

      Kostenlose Plastiktüten nehme ich schon lange keine mehr, ich habe immer eine Baumwolltasche mit. Manche schauen blöd aber die meisten finden es gut.

      lg
      Maria

  8. Hallo Maria, toll wie weit Du schon gekommen bist!! Das mit dem Müll nicht abbestellen können kann ich auch nachvollziehen, ich wünschte mir jedoch, das es da individueller zugehen würde. Ich weiß von Bundesländern, da wird der Müll von den Müllfahrzeugen gewogen und man bezahlt nur das, was anfällt. Wenn das im Saarland geht, warum dann nicht anderswo??
    LG Katja

  9. Respekt! Du bist wirklich sehr konsequent. Das schaffe ich derzeit leider noch nicht. Ich bin zum Beispiel ein Dosentomatenjunkie, aber aus der Not heraus, weil wenn ich einfach mal keine Zeit habe was „ordentliches“ zu kochen (Motto Fertigessen ade) Dann mache ich meistens eine Variation einer Tomatensuppe und die mach ich mit Dosentomaten. Wobei ich inzwischen echt schon selbst einiges haltbar mache, aber noch nicht annähernd das was möglich ist.
    Dein Beitrag motiviert mich aber auf jeden Fall sehr!
    Danke!

    • Hallo Birgit!

      Gerade Tomaten sind so einfach einzukochen. Und wenn Du doch keine Zeit hast gibt es auch eine Alternative in der Glasflasche, die man für alles möglich weiterverwenden kann.

      Freut mich aber auf jeden Fall, wenn ich Dich motivieren kann!

      lg
      Maria

  10. Hallo Maria,

    ich bin bereits seit einigen Monaten eine Stille Mitleserin deines Blogs und bin immer ganz ungeduldig, bis ein neuer Artikel erscheint. Du schreibst wirklich toll und deine Absichten, Tipps und Ziele sind klasse.

    Aus Zeitgründen kaufe ich meist alles ein Mal pro Woche in einem Supermarkt ein. Die Discounter meide ich ohnehin, da ich es kaum ertragen kann, Obst und Gemüse in Pappschale und zusätzlich noch mit Plastik umhüllt dort liegen zu sehen.
    In meinem Supermarkt liegt das Obst immerhin lose da. Ich lege meine Äpfel, Birnen, Kiwis etc. vorsichtig OHNE Plastikbeutel in den Einkaufswagen.
    An der Kasse gebe ich mir Mühe, nichts durcheinander zu bringen, damit die Kassiererin sieht, was zusammen abgewogen werden muss.
    Schlimm genug, dass man mir schon mehr als ein Mal Tüten andrehen wollte. Man ging scheinbar davon aus, dass es in der Obst- und Gemüseabteilung keine mehr gegeben hat.
    Die Kassiererinnen verdrehen oft sogar die Augen, wenn ich wieder meine Sachen aufs Band lege, die unverschämterweise größtenteils keinen Strichcode haben. Ich mache denen richtig Arbeit damit, das alles abzuwiegen. Und dann rollt das auch noch auf dem Band rum. Geht ja gar nicht. 😉
    LG Verena

    • Hallo Verena!

      Wie schön, dass Du Dich heute zu Wort gemeldet hast!

      Wenn ich meine selbst genähten dünnen Gemüsebeutel nicht mit habe, dann nehme ich mein Gemüse auch lose aufs Band. Meist klappt das recht gut und ich habe beobachtet, dass ich nicht die einzige bin.

      Das freut mich dann immer ganz besonders, wenn ich sehe, dass andere auch aufs Plastiksackerl verzichten wollen.

      Finde ich super, dass Du das so durchziehst!

      lg
      Maria

  11. Stimmt, du bist schon sehr weit und das regt immer an und macht Mut. Zeugs in der Dose werde ich nie mehr kaufen, weil Konservendosen innen beschichtet sind, woviel ich weiß mit Epoxidharz und das ist schädlich.
    Die Zeitung haben wir inzwischen abbestellt, einfach deshalb, weil sie nicht mehr verantwortungsvoll recherchieren und irgendwann merkt man das. Soeben habe ich auch meine ADAC-Printzeitung abbestellt und auch die e-Version abgelehnt (les‘ ich ja doch nicht).
    Einen Aufkleber gegen Werbung habe ich auch. Wenn adressierte Briefe kommen, schreibe ich ‚Annahme verweigert‘ drauf und dann geht es zurück in den Kasten. Die müssen dann Strafporto bezahlen und nehmen einen aus dem Verteiler raus.
    Was Biomüll anbetrifft, so habe ich Ähnliches wie Tanja gelesen, noch einfacheres: einfach das Grünzeug (wenn du keine Gemüsebrühe draus kochst) in ein Loch im Garten, ohne Umsetzen und unten entnehmen. Es verbessert auch so den Boden.
    LG, ‚Franka‘

    • Hallo Franka!

      Danke für den Tipp, nur leider bei meinem Garten trotzdem nicht machbar. Nicht nur dass er wirklich winzig klein ist, sie haben den Boden verdichtet, es sind nur ca. 10 cm Erdschicht auf dem Schotter. Da geht echt gar nix!

      Trotzdem danke für den Tipp!

      lg
      Maria

  12. Hallo Maria,

    Butter könntest du vielleicht auf deinem Bauernmarkt selbstgemacht erhalten. Die schlagen das dann in Pergamentpapier ein. Das ist ohne Plastik. So hab ich sie immer auf dem Markt gekauft. Nur so ein Gedanke.

    Liebe Grüße – Tanja

  13. Pingback: Restkultur-Projekt des Monats [Januar 2015]: »Widerstand ist zweckmäßig« | Magazin für Restkultur

  14. Hallo 🙂
    Ich habe hier zwar noch nicht allzu viel gelesen, aber das, was ich gelesen habe finde ich super! Ich bin auch gerade dabei, mein Leben ein wenig auf den Kopf zu stellen, und einige Dinge zu ändern, z.B. Plastik vermeiden und viel mehr hinterfragen! Ich versuche auch, das Ganze in meinem Blog festzuhalten und irgendwie Mut zu machen und Tipps zu geben, soweit ich es selbst ausprobiert habe. Und dabei ist es unglaublich hilfreich, so tolle Blogs wie diesen zu finden. Das motiviert und es heißt auch, dass man sich nicht mehr alles selbst erarbeiten muss!
    Ich freue mich schon, hier mehr zu lesen!
    LG Das Grüne Einhorn

    • Hallo Grünes Einhorn!

      Erst einmal herzlich willkommen auf meinem Blog und schön, dass Dir meine Beiträge gefallen!

      Wenn Du gerade beginnst mit der Umstellung wirst Du ganz sicher viele Tipps finden. Es gibt z.B. auch eine Serie über „Müll reduzieren beim Einkauf“.

      Einen guten Überblick kannst Du Dir schaffen über meine Indexseiten in der rechten Seitenleiste. Da siehst Du alles, was ich bisher geschrieben habe auf einen Blick „Beiträge Gesamtindex“

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,

        bei uns gibt es so eine 240 Liter-Tonne. Die wird, wenn es hoch kommt gerade mal zu einem viertel voll. Tageszeitung haben wir nicht abonniert und die zwei Gratiszeitungen möchte ich aber gerne haben, da sich solche gut mal als Bastelmaterial für nutzbare Gegenstände aus Papierröllchen eignen. (Habe ich aber noch nicht gemacht.)
        Ein guter Tipp ist auch die Robinson-Liste, um unerwünschte Werbung fern zu halten.

        Das, was Uta sagt, stimmt. Bei uns ist es auch nicht immer möglich, gute Alternativen zu finden und dann nehme ich es schon mal zähneknirschend in Kauf. Aber auch nur, weil es dann nicht anders geht.

        Stadtpflanze, Tomatenmark gibt es doch auch in Gläsern. Die kann man dann anschließend auch weiter benutzen und muss sie nicht unbedingt entsorgen. Den bekomme ich glücklicherweise in der nächsten Stadt im Famila. Und das Tomatenmark ist von demeter.

        Verena, ich nehme für diese losen Dinge Stoffbeutel. Einige hatte ich und dann habe ich mir noch welche genäht. Damit geht das echt super. Vor allem, da ich die Ware vorher abwiege und dann das Etikett mit dem Strichcode auf den Beutel kleben kann. Die Verkäufer können in den Beutel schauen und für sie ist es dann einfach, das ganze einzuscannnen. Beutel macht echt Sinn.

        Franke, das mit der „Annahme verweigert“ ist ein guter Tipp, den ich beim nächsten Mal ausprobieren werde. Ab und an kommen solche Werbebriefe doch noch bei uns an und ich ärgere mich jedesmal darüber.

        LG von Karin

      • Hallo Karin!

        Vielen lieben Dank für Dein sehr ausführliches Kommentar!

        Ich mache das übrigens auch so beim Abwiegen. Das lose Obst/Gemüse in der Schale und dann in den Sack stecken. So ist das gar kein Problem.

        Nur bei Wagen, die direkt an der Kasse sind, da wird der Sack mitgewogen. Das macht mir aber nichts aus.

        lg
        Maria

      • Hallo Maria,

        die Waagen an der Kasse sind bei uns genau wie die Waagen in der Obstabteilung. Das ist also kein Problem und der Beutel wird dann ja auch nicht mit gewogen.
        Ware aus den Beuteln, abwiegen und dann wieder in die Beutel ist etwas aufwändiger wie mit Plastikbeutel, macht aber nichts. Wenn ich das eine will, dann nehme ich das andere gerne in Kauf.

        LG von Karin

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