Wie weit haben wir uns eigentlich wirklich von der Natur entfernt? #5

Schon seit mehr als einem Jahr engagiere ich mich sehr zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ und hole auch über foodsharing Lebensmittel ab, die sonst im Müll landen würden.

Vor einiger Zeit habe ich bei einer Abholung bunte Karfiolköpfe geschenkt bekommen und habe nicht schlecht gestaunt.

zwei Mal Karfiol (Blumenkohl)

zwei Mal Karfiol (Blumenkohl)

Sollte Karfiol (Blumenkohl) nicht eigentlich so aussehen wie am linken Foto? Irgend etwas stimmt da nicht. Die Farben sind für mich fremd und unecht.

Viele Fragen gehen mir durch den Kopf, als ich den Blumenkohl zerlege um ihn zu verkochen.

sieht irgendwie fremd aus für mich

sieht irgendwie fremd aus für mich

Die Farbe hält auch noch nach dem Kochen. Weitere Fragen drängen sich auf. Wie wird der Karfiol gefärbt? Ist das überhaupt noch gesund?

Ich befrage die Internetsuchmaschine und siehe da, je länger ich recherchiere desto deutlicher stoße ich auf den Hinweis, dass der weiße Blumenkohl eigentlich intensiver Zucht bedarf, damit er weiß ist. Natürlicherweise ist er gelblich oder ins Violette gehend (u.a. diese Quelle).

Nun stehe ich ganz schön blöd da. Ähm, wieso weiß ich das nicht? Wieso sehe ich immer nur weißen Karfiol im Geschäft und am Markt?

Eigentlich wollte ich mich gerade voll aufregen, dass der schöne Karfiol vom Menschen total künstlich bunt gezüchtet wird und nun ist die Sache in Wahrheit ganz anders.

Aber ich bin lernfähig. Nun weiß ich wieder mehr.


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83 Kommentare zu “Wie weit haben wir uns eigentlich wirklich von der Natur entfernt? #5

  1. Schade, dass den „bunten“ Karfiol offenbar die wenigsten kennen. Meine Mutter kauft alle frischen Lebensmittel auf dem Wochenmarkt und unser regionaler Biobauer hat diese Sorten schon seit Jahren.
    LG Janina (die sich hiermit als stille Leserin das erste Mal zu Wort meldet)

    • Hallo Janina!

      Dann freue ich mich jetzt ganz besonders über Dein Kommentar, wenn ich Dich heute „aus der Stille“ locken konnte.

      Finde ich super, dass es auf Deinem Wochenmarkt bunten Karfiol gibt. Ich bin ganz oft am Bauernmarkt und habe trotzdem noch nie bunte Karfiolköpfe gesehen.

      Aber ich werde künftig öfters danach Ausschau halten.

      lg
      Maria

  2. DAS hätte ich nun auch nicht gedacht. Es scheint ja ähnlich wie beim Spargel (grün, weiß, violett) zu sein. Von mir aus kann man die ganzen Züchtungen sein lassen.
    LG, Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Es ist ähnlich wie beim Kraut (Rotkraut, Weißkraut) auch von den Inhaltsstoffen her.

      Ich lese gerade ein spannendes Buch, wenn ich es richtig verstanden habe, dann zeigen die Farben auch bestimmte Inhaltsstoffe an, die gut für die Gesundheit sind.

      Beim Spargel kenne ich mich nicht so gut aus, aber kann gut sein, dass es dort auch so ist.

      lg
      Maria

      • Der grüne Spargel ist auf jeden Fall der natürliche; der weiße wird durch Anhäufeln gebleicht. Aber wo mehr Vitamine und Mineralstoffe drin sind, weiß ich auch nicht.

      • Das vermute ich auch. Leider gibt es den bei uns nicht so häufig, wenn Spargelzeit ist. Dabei ist er mir lieber … schon alleine, weil man ihn nicht schälen muss.

      • Grüner Spargel ist grün, weil zur Photosynthese befähigte Pflanzenteile bei Exposition mit Sonnenlicht nun mal Chlorophylle bilden – wie geschrieben, bleibt der weiße eben weiß, weil die angehäufelte Erde diese Exposition verhindert. (Deswegen wird auch Chicoree abgedeckt gezogen und verkauft: damit er nicht grün wird.) Aus Gesundheitsgründen grünen Spargel zu bevorzugen, macht bei einer auch ansonsten an grünem Gemüse reichen Ernährung sicher kaum einen Unterschied. Und wegen anderer Nährstoffe wird es ähnlich sein (falls es dort einen Unterschied gibt, ich weiß es auch nicht), denn wer ernährt sich schon hauptsächlich von Spargel?
        Ich habe aber ebenfalls genervt reagiert, als ich das erste Mal im Supermarkt lila Blumenkohl gesehen habe, darum danke für die ziemlich überraschende Aufklärung!

      • Hallo Tanja!

        Ja klar, in Kürze sehr ausführliche, denn ich werde sicher eine Rezension dazu schreiben.

        Es heißt „heimische Superfoods“. Bin fast durch, sobald ich fertig bin, schreibe ich dazu einen Beitrag.

        lg
        Maria

  3. Interessant! Sieht doch auch ganz nett aus in bunt. Wirklich verrückt, was man glaubt zu wissen und dann ist es ganz anders. Da denke ich an den Buchtitel „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“.
    Viele Grüße
    Doris

    • Hallo Doris!

      Ganz genau so ist es. Ich kenne mein ganzes Leben lang nur weißen Karfiol, der ist schon so im Garten von meiner Oma gewachsen.

      So kann man sich täuschen. Dabei ist bunt doch viel netter, deshalb verstehe ich das wirklich gar nicht.

      lg
      Maria

  4. ich wußte zwar, dass wir beim Blumenkohl die Blüte essen und dass diese durch die Blätter verdeckt gehalten werden mußten, damit sie weiß blieben.
    Ansonsten hätte ich eher gedacht, dass er grün ist. Denn Broccoli ist doch die Ur-Form des Blumenkohl.
    Außerdem hab ich jetzt gelernt, dass Blumenkohl in Österreich KARFIOL genannt wird.
    Immer neugierig bleiben … 🙂

    LG Kerstin

    • Hallo Kerstin!

      Man lernt doch nie aus – nachdem das Wort Karfiol in Deutschland eher unbekannt ist, war es mir doch wichtig, auch Blumenkohl zu ergänzen.

      Übrigens gibt es auch den Broccoli in gelb und in violett habe ich gerade gelernt.

      lg
      Maria

  5. Ist ja lustig – genau die gleiche Frage hatte ich mir letztens auf dem Wochenmarkt gestellt! Danke Dir, dass ich jetzt nicht mehr recherchieren muss. Zu „wie weit haben wir uns von der Natur entfernt möchte ich nur ein Zitat aus meinem Blog dazu geben: „Alles, was wir der Erde zufügen, fügen wir auch uns zu. Wir sind ein Teil der Erde.“ – und damit sind auch wir „Natur“, auch wenn wir uns in unserer westlichen Welt oft als getrennt erleben.

  6. Das mit dem Gelb wusste ich nicht, aber das er eigentlich lila ist schon und so war ich total gespannt, worum es in deinem Artikel geht!
    Auch bei anderem Gemüse gibt es manchmal Farben, die eigentlich normal sind, aber nicht mehr angebaut wurden. Heute habe ich zum ersten Mal diesen Herbst wieder lila und gelbe Möhren gekauft. Das sind auch keine Züchtungen, sondern alte Sorten und lecker!
    lg Nanne

  7. Und wieder was dazu gelernt, wusste ich auch nicht und hätte wohl genauso reagiert. Bisher kannte ich bunten Kohl nur aus dem Blumenladen. Über Möhren hatte ich neulich einen ähnlichen Bericht im TV gesehen, ich wäre da jetzt auch von orange ausgegangen als Naturfarbe, stimmt aber so auch nicht, die gibt es in vielen anderen Farben von Mutter Natur, tja, wenig weiß man doch als Verbraucher, weils eben schon immer so war….. also weiter schauen und lernen.

  8. Tja, nicht alles, was in letzter Zeit als neu und hip auf den Markt kommt, ist es tatsächlich. Wunderte mich ziemlich über den Anfang Deines Artikels, weil ich den bunten Blumenkohl schon lange kenne und gern mag. Lila Möhren übrigens auch. Dass das alles so unbekannt ist, war mir nicht klar! Musste daher gerade ziemlich lachen, und das tut nach einem stressigen Tag echt gut! 🙂

      • Das ist doch das wichtigste, das ständige weiterlernen. Ich möchte das auch nicht als Auslachen verstanden wissen, ist mir gerade mal aufgefallen, dass das auch so verstanden werden kann, das war definitiv nicht so gemeint!

      • Hallo Khendra!

        Nein, habe ich eh nicht so aufgefasst, keine Sorge!

        Ich kann auch gut über mich selbst lachen (was gibt es Schöneres!) und über die Sache mit dem Blumenkohl habe ich schon vor Dir gelacht, als ich diesen Beitrag geschrieben habe.

        lg
        Maria

  9. Oh… Das wusste ich jetzt auch nicht und hab mich auch immer über den hochgezüchteten Blumenkohl aufgeregt, wenn er mal wieder violett oder orange war. Man lernt nie aus, danke!

  10. Das finde ich sehr spannend, wusste ich bisher nicht. Wie Du hätte ich zuerst mal gedacht, die züchten jetzt schon bunten Karfiol… so kann man sich täuschen !
    Alles Liebe
    Karen

  11. *lach* das wusste ich auch nicht und habe mich daher sehr über die Wendung deines Posts amüsiert. „Plot-Twist“ rufen und weitermachen 😉
    LG Zora

  12. Den bunten hab ich vor zwei Jahren zu Halloween zuneiner Hexensuppe verkocht gg Die Farbe war genial 😄
    Aber, dass der weiße eigentlich nicht natürlich ist, wusste ich nicht. Wieder was dazu gelernt, danke!
    Lg Sandy

    • Hallo Leni!

      Karfiol heißt es in Österreich und in Deutschland sagt man Blumenkohl. Warum wir (Ö-D) gerade bei Obst und Gemüse so unterschiedliche Wörter verwenden, weiß ich auch nicht. Sonst sprechen wir ja auch die selbe Sprache…

      lg
      Maria

  13. …jetzt bin ich wirklich sprachlos, liebe Maria,
    ich hätte mich genau wie du geärgert, dass der Blumenkohl so blöd verfärbt wird…und dabei ist das der natürliche? das überrascht mich doch sehr und ich bin froh, dass ich das jetzt weiß…werde beim nächsten Einkauf mal Ausschau halten,

    lieber Gruß Birgitt

    • Na ja, „natürlich“ ist bei Blumenkohl eh so eine Sache. Blumenkohl ist eine Züchtung aus dem 17. Jh., also was Nahrungspflanzen angeht, noch relativ jung. Und halt Züchtung. Die ursprünglichen Kohlsorten waren vermutlich eher so lockere Blattkohlvarianten, ähnlich wie Mangold.
      Insofern sind sehr viele unserer Gemüse nicht „natürlich“.

      • Hallo Fussel!

        Da ließe sich jetzt lange diskutieren. Nicht natürlich ist für mich vor allem alles, was genmanipuliert ist und so Hybridsorten, die nicht einmal mehr fortpflanzungsfähig sind.

        Wenn man es eng sieht ist fast alles, was wir essen, einmal domestiziert worden.

        In den letzten Jahren hat sich das halt sehr drastisch verändert.

        lg
        Maria

  14. Wusste ich auch nicht, aber man lernt nie aus.
    Bunte Karotten hatte ich bislang noch nie, aber einmal blaue Kartoffeln (eher nicht so mein Fall) und einmal rosa Kartoffeln (die waren super).
    Wie sollte man auch über die Farbenvielfalt Bescheid wissen, wenn man keinen eigenen Garten hat, sondern auf das Gemüsewissen aus Supermärkten und Wochenmärkten angewiesen ist? Und selbst der eigene Garten ist kein Garant für Sortenvielfalt. Viele alte Samensorten werden in herkömmlichen Geschäften ja gar nicht angeboten.

    Liebe Grüße, Daniela

    • Hallo Daniela,

      nein, im normalen Handel nicht, aber wenn du den Begriff „Alte Samensorten bestellen“ mal in die Suchmaschine eingibst, werden dir ganz viele Versender angezeigt.

  15. Nun beschäftigte mich aber doch noch meine Lieblingssorte Mangold, nämlich die hübschen Bright Lights, die in rit und gelb daherkommen. Die sind aber wohl tatsächlich jüngere Züchtungen. Wobei der Mangold schon an sich eine Züchtung aus der Rübe ist, und das war mir nun wirklich neu.

  16. Dazu kann ich noch berichten, daß in der (konventionellen) Gemüsegärtnerei, in der ich einst gelernt habe, sehr viel Blumenkohl weggeworfen wurde – wenn nämlich die Blätter den Kohl nicht ganz bedecken, wird die Stelle, die dem Licht ausgesetzt ist, gelblich. Und dadurch unverkäuflich als A-Ware. Ab damit auf den Müll 😦 Ganz normal!
    Den bunten Blumenkol kannte übrigens auch ich nicht!

      • Ja. Ist aber Realität. So viel konnten die MitarbeioterInnen da garnicht mit heim nehmen, wie weggeworfen wurde. Und nicht nur Blumenkohl, klar. Die Leut‘ wollen halt kein Geld ausgeben für was, was nicht perfekt ist. Und ein cremefarbener Fleck auf dem Blumenkohl sieht nach „alt“ aus, weil Niemand weiß, daß das die natürliche Farbe (dieser Sorte) wäre.

      • Es IST auch aberwitzig, zumal ziemlich viel Chemie und Energie eingesetzt werden, um das Gemüse erstmal wegwerffertig zu kriegen 😦
        Ich wurde zB in der grössten Sommerhitze zurückgepfiffen, als ich die Freilandtomaten barfuß hochbinden wollte. Das hatte eine meiner Kolleginnen auch einmal gemacht – und danach mehrere Tage nicht laufen können, weil ihre Füße so kaputt waren von der Chemie, die auf dem Boden war. Dicke Blasen hatte sie gehabt, und es hat gebrannt wie Feuer, erzählte sie.
        Vom Feld frisch auf den Tisch à la konventioneller Gemüsebau. Ich habe nach der Zeit dort lange kein Gemüse gegessen. (Bio gabs noch nicht so viel, es war 1987. Inwiefern das heutzutage besser ist, darüber wage ich nicht zu spekulieren)

      • Hallo Fjonka!

        Oh, das ist aber wirklich schockierend, chemisch verbrannte Füße von der Chemie bei den Tomaten? Hammer!

        Da fällt mir doch ein Stein vom Herzen, dass ich mit Tomaten Selbstversorger bin, die selbst gezogenen reichen tatsächlich aus.

        lg
        Maria

      • Hallo Fjonka,
        das mit der natürlichen Farbe war mir ja bislang auch unbekannt und den Blumenkohl, den ich früher gekauft habe, war auch immer schneeweiß. Einfach, weil ich dachte, dass dies andersfarbigen Flecken ein Zeichen für „nicht mehr gut“ wären.
        Danke für´s aufklären.

  17. DAS ist ja ein Ding – damit hätte ich nicht gerechnet. Da glaubt man, der weiße Blumenkohl ist der „Ursprungs-Blumenkohl“ und dann das! Sehr interessant und wieder etwas dazugelernt. Dankeschön und liebe Grüße, Birthe 🙂

  18. Das wusste ich jetzt auch nicht. Und, zugegeben, zuerst sahen die bunten Blumenkohlköpfe auch etwas befremdlich aus.
    Aber gut zu wissen, dass das was man hier weitläufig für normal hält durch Zucht hervorgebracht ist. Danke für die Info!

    Lg

    • Hallo Cordula!

      Danke für Dein Kommentar! Ich wollte Dir noch sagen, dass mir Deine neue Serie „was kann man als Veganer überhaupt noch essen“ total gut gefällt.

      Mit den wirklich ausgesprochen appetitlichen und schönen Fotos ein richtiger Hingucker!

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,

        freut mich wirklich sehr, wenn dich meine Serie und die Bilder ansprechen. Werde in Zukunft noch mehr davon machen :).

        Lg Cordula

  19. Das der Blumenkohl nicht immer weiß war, wusste ich schon länger.
    Vor kurzem sah ich einen Beitrag über alte Gemüsesorten in dem berichtet wurde, dass Karotten früher lila waren.
    Die orange Farbe war eine spezielle Züchtung für den holländischen König. Im laufe der Zeit setzte sich dann diese Sorte durch und nun kennen wir keine andere mehr.

  20. Hallo! Ein sehr interessanter Beitrag! Ich muss gestehen, ich habe mir nie so richtig einen Kopf darum gemacht, woher die sachen kommen, die ich esse :/…vor kurzem war ich jedoch in einem Hotel Löweneck , welches auf Bio-produkte spezialisiert war/ ist^^…seit dem habe ich so ein bisschen ein Bewusstsein für sowas entwickelt^^…und suche immer nach neuen Tipps und Rezepten :D…also vielen Dank und viele Grüße! Lena

  21. Das ist wirklich interessant, da sieht man wieder wie wenig Bezug man so hat zur Natur. Ich hab auch mal versucht bei Foodsharing mitzumachen. Wie funktionierte das bei Dir? Hier sollte man zu irgendwelchen Besprechungen kommen, was ich gar nicht mag. Wollte gern einfach hier ne Gruppe gründen für die nächstliegenden Geschäfte…jetzt weiß ich auch nicht so recht…

    • Hallo!

      Grundsätzlich meldet man sich über das Internet an (foodsharing.de) und bekommt Informationen, wie das abläuft und darüber muss man dann einen Test machen.

      Danach sind noch 3 Einführungsabholungen mit erfahrenen Foodsavern nötig, um einen Ausweis zu bekommen.

      Sobald man einen Ausweis hat, kann man sich bei einem Betrieb registrieren lassen und dann regelmäßig abholen. Alternativ kann man auch selbst einen Betrieb anfragen und selbst etwas aufbauen.

      Soviel in Kürze, vielleicht gibt es jemanden in Deiner Nähe, dann kannst Du Dich über regionale Besonderheiten informieren. Soviel ich weiß ist in Deutschland viel mehr los.

      lg
      Maria

  22. Hallo Maria,

    wer weiß, was uns der Markt noch alles vorenthält? Ich kenne zumindest keine anderen Apfelsorten als die derzeit konventionellen.

    Lieber Gruß,
    Philipp

      • Viele alte Sorten sind schon gut lagerfähig. Aber sie sind nicht groß genug, oder zu säuerlich, oder haben gern mal eine schorfige Schale…
        Was bei den meisten Verbrauchern gefragt ist, sind große, perfekt aussehende süße Äpfel. Und bitteschön kein Würmchen drin!
        Es gab ja einige Zeit in den Bioläden noch alte Sorten, aber die Leute picken sich da immer nur die perfekt aussehenden raus (da muß man sich gelegentlich auch an die eigene Nase fassen).
        Na ja, und wenn’s nicht gut verkauft werden kann, wird’s irgendwann nicht mehr angeboten…

      • Hallo Fussel!

        Da hast Du leider sehr recht, natürlich ist es (auch) der Konsument, der das Angebot verändert.

        Im positiven Sinne sollten wir jedoch unseren Einfluss nützen, nur leider funktioniert das nicht so einfach.

        Bei uns am Bauernmarkt sind noch einige alte Sorten zu bekommen.

        lg
        Maria

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