was passiert mit unserem Plastikmüll? [Abfallberater – Exkursion #1]

Der theoretische Teil meiner Ausbildung als Abfallberater ist bereits abgeschlossen und nun geht es zur Praxis. Vor kurzem habe ich die große Sortieranlage für Plastikmüll der Firma Saubermacher besucht.

Übersicht über die Stationen der Sortieranlage

Übersicht über die Stationen der Sortieranlage

Plastikmüll ist ein wertvoller Abfallstoff

Es war ein unglaubliches Erlebnis! Obwohl mir natürlich klar war, dass in Graz und dem Einzugsgebiet von Graz gigantische Mengen von Plastikmüll anfallen, ist es dann doch noch einmal etwas anderes, diese Mengen auf einem Haufen tatsächlich zu sehen.

Auf dem Bild ist die Entladung von einem einzigen LKW zu sehen. Täglich kommen unzählige LKWs mit gigantischen Mengen von Plastikmüll an, welche in dieser Anlage sortiert werden.

ein einziger LKW bringt so viel Plastikmüll

ein einziger LKW bringt so viel Plastikmüll

Plastik ist nicht gleich Plastik

Es gibt viele verschiedene Arten von Plastik. In der Firma Saubermacher wird das Verpackungsmaterial Plastik sortiert, um es der passenden Verwertung bzw. dem Recycling zuführen zu können.

Am hochwertigsten sind die PET-Flaschen, welche auch tatsächlich recycelt werden. In der Sortieranlage werden diese vom übrigen Plastikmüll getrennt und nach Farbe (weiß, grün, blau) sortiert.

Aus den festen Plastikflaschen wie z.B. von Shampon und Waschmittel wird ein Plastikgranulat hergestellt, welches zur Befeuerung von einem Zementwerk dient.

Der übrige Plastikmüll wird verbrannt und dient der Wärmeerzeugung.

und wie funktioniert das mit dem Sortieren?

Der Bagger (Bild 3) schaufelt den angelieferten Plastikmüll in die Sortieranlage. Im ersten Schritt werden die Müllsäcke aufgeschnitten und danach in der Rüttelanlage die Klein- und Kleinssteile (Bild 5) aussortiert. Diese gehen in die Verbrennung.

Nicht alle Säcke erwischt die Maschine, diese müssen dann händisch aufgeschnitten werden. Es wäre daher meiner Meinung nach besser, den Plastikmüll nicht so gut zu verpacken sondern lose in die Sammeltonnen zu werfen.

Das hätte auch den Vorteil, dass man den Sack, in dem man den Plastikmüll gesammelt hat, wieder verwenden kann und er nicht zu Müll wird.

der erste Schritt ist die Rüttelanlage

der erste Schritt ist die Rüttelanlage

Danach geht der Plastikmüll über Förderbänder weiter. An jeder Station wird eine bestimmte Sorte Plastik automatisiert aussortiert. Das geht teilweise über Licht aber auch über das Gewicht. Diese Teile werden maschinell auf andere Förderbänder weitergeleitet.

Auf dem linken Bild sieht man den Müll nach der Rüttelmaschine, am rechten Bild ist das Plastik bereits teilsortiert. Ziel ist, jede Art von Plastikmüll so sortenrein wie möglich zu trennen.

ganz viel läuft maschinell

ganz viel läuft maschinell

Um eine händische Nachsortierung kommt jedoch man nicht herum, nicht alles kann die Maschine einwandfrei erkennen. Zum Teil liegt es auch daran, dass der Müll verunreinigt weggeworfen wird.

Trotzdem hätte ich mir nicht vorgestellt, dass in der Abfallbehandlung tatsächlich so viel Handarbeit steckt.

händische Nachsortierung

händische Nachsortierung

Am ersten Bild sieht man die PET-Presse, auf den Förderbändern ist der bereits sortenreine feste Plastikmüll (Waschmittel, Shampon etc.)

die nächsten Sationen der Sortieranlage

die nächsten Sationen der Sortieranlage

Aber nicht nur der Plastikmüll der Privathaushalte wird hier getrennt, auch ein Teil vom Industriemüll wird angeliefert und sortiert. Auffällig ist, dass hier ganz viele Plastikplanen anfallen.

Nachbearbeitung von Industriemüll

Nachbearbeitung von Industriemüll

Auf den letzten Bildern sieht man die Berge von gepressten PET-Flaschen. Eine gigantische Menge, das kann man sich gar nicht vorstellen und noch nicht einmal wirklich in Bilder einfangen. Ich bin sprachlos und bin es noch immer. Diese Bilder sagen alles.

Ich weiß jetzt leider nicht aus welchem Zeitraum diese Menge stammt. Sicher bin ich mir jedoch, dass es sich nicht um mehrere Monate handelt.

Edit: Eine Nachfrage beim Saubermacher ergab folgende Info:

Pro Tag fallen ca. 12.000 kg oder rund 40 Ballen an PET-Getränkeflaschen an. Das ist viel, wenn man bedenkt, dass eine Flasche zwischen 12 und 35 Gramm wiegt.

gigantische Berge von Plastikmüll

gigantische Berge von Plastikmüll

Müll reduzieren durch Vermeidung

Auch wenn der gesamte Plastikmüll verwertet wird, ist es doch immer ein Downcycling. Auch durch das Recycling der PET-Flaschen entsteht nur noch minderwertiges Plastik im Vergleich zum Ausgangsmaterial.

Erdöl ist eine begrenzte Ressource und kann lediglich durch den Einsatz von großen Mengen von Erdöl gewonnen werden.

Man darf daher nicht vergessen, dass trotz guter Verwertung des Abfalls der bessere Weg noch immer die Vermeidung ist.

In diesem Jahr ist außerhalb von meinem Urlaub in Griechenland (und da waren es insgesamt vielleicht 5 Stück) noch keine einzige PET-Flasche angefallen.

Es ist so einfach, diese Art von Plastikmüll zu vermeiden, dass ich vor diesen Bergen von gepressten PET-Flaschen wirklich fassungslos staunend gestanden bin.

Linktipp:

„in the loop“ – Blog der Saubermacher AG über Recycling, über Technik und über die vielen Seiten von Zero Waste.

Fortsetzung folgt…

Der sogenannte Sturzplatz ist das riesige Altstoffsammelzentrum von Graz.


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog verrücktes Huhn durchgeführt.


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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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33 Kommentare zu “was passiert mit unserem Plastikmüll? [Abfallberater – Exkursion #1]

  1. Liebe Maria

    Danke für den interessanten Einblick .

    Gestern beim Ansehen der Dokumentation von Hugh Fearnley Whittingstall („War on Waste“) hatte ich änhliche Schockmomente.
    Besonders mitgenommen haben mich natürlich die Aufnahmen von Bergen von frisch geernteten und wegen Schönheitsfehlern aussortierten Pastinaken. Dass Supermärkte viel vollkommen geniessbares Essen wegschmeissen wusste ich schon.
    Aber Du hast Recht – Plastikflaschen lassen sich SO leicht vermeiden, und ich ärgere mich jedes Mal über mich selbst, wenn ich es nicht tue. Leider habe ich hier in London noch keine Milch gefunden, die nicht in Plastik verpackt verkauft wird – nicht im Bioladen, nicht mal die Rohmilch auf dem Markt. Wir trinken zwar nur seht wenig Kuhmlich, aber ein oder zwei Plastikflaschen kommen wöchtlich trotzdem ins Recycling. Blöd.

    Herzliche Grüße
    Daija

    • Hallo Daija!

      Die Sache mit dem Wegwerfen von Lebensmitteln ist wirklich auch ganz schlimm. Ich besuche ab und zu die Müllräume der Lebensmittelgeschäfte und es ist für mich immer wieder furchtbar.

      Meine Eltern haben den Krieg erlebt, Hunger gelitten und für ein kleines bisschen Nahrung wirklich ganz viel tun müssen und wir werfen gute Sachen weg weil sie kleine Schönheitsfehler haben.

      Das ist einfach nur schrecklich, deshalb ist mir die Sache so ein Anliegen.

      lg
      Maria

  2. Ganz großes Kompliment, dass du dich in diesem Bereich so engagierst, dich sogar zur Abfallberaterin ausbilden lässt. Ich glaube, das brauchen wir ganz dringend. Weil ich ja jetzt durch meine Hilfe im Sprachunterricht ständig in der Stadt bin, ist mir mal wieder aufgefallen, dass diese Plastikvermeidung, die wir hier in der Blogger-Community versuchen, eine ganz andere Welt ist. Es nach wie vor so, dass alle mit Plastiktüten oder Papiertüten von Primark (Billigstkleidung) herumlaufen, aus Plastikbechern und PET-Flaschen trinken. Ich hoffe sehr, dass du durch deine Beratertätigkeit etwas bewirken kannst. Weißt du schon, wo? In Schulen stelle ich mir das sehr wirksam vor.
    Liebe Grüße aus dem stürmischen Köln,
    Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Das ist mir auch aufgefallen in den Geschäften und auf der Straße vor dem Shopping-Center. Ich mag da schon gar nicht mehr hingehen.

      Ich habe mir noch gar keine Gedanken gemacht, wie ich die Inhalte der Ausbildung verwenden möchte. Mich hat einfach begeistert mehr Hintergrundinformationen zu bekommen.

      Mal sehen, der Gedanke mit der Schule ist sicher gut!

      lg
      Maria

      • Ich denke, da kann man noch am ehesten etwas erreichen. Kinder und Jugendliche sind noch begeisterungsfähig, offen für alles und du würdest dort als Multiplikator wirken können.

    • Hallo Ingrid,
      das ging mir auch schon öfter durch den Kopf. Wie bei so vielen kriegen wir durch unsere Bloggerei den Eindruck, dass wir schon ganz viele sind, die versuchen, Plastik zu vermeiden. In der Realität aber ist das vielen noch nicht durch den Kopf gegangen und sogar die Krankenkasse schenkt den Kindern zur U-Untersuchung eine Plastikbrotdos…Aber dranbleiben, mehr kann man ja nicht tun.
      Viele Grüße,
      Marlene

  3. Maria,
    danke für die Fotos und den Bericht. Ich wollte mir schon immer mal eine Recyclinganlage live ansehen. Ich finde nicht, dass Recycling eine echte Wiederverwendung ist, nur ein Herauszögern bis der Müll doch komplett unbrauchbar ist. Auch „energetisch verwerten“ naja… Was passiert mit den Schadstoffen beim Verbrennen? Bzw. mit den Filtern die diese (hoffentlich) beim Verbrennen auffangen? Auch habe ich mich immer gefragt ob die Plastiknummern wirklich beachtet werden und was mit Plastik ohne Nummerierung und mit den Kleinteilen passiert.
    Plastik ohne Tüten wegwerfen ginge bei uns nicht da wir nur die gelben Säcke haben, keine Tonnen. Zudem wäre es auch eine große Wasserverschwendung erstmal alle Plastiksachen abzuspülen damit die Tonne, wer eine hat, nicht dreckig würde.
    Ich finde auch, dass jeder erstmal seinen Abfall kennen lernen muss. Super dass du dich zur Expertin ausbilden lässt, viel Erfolg und liebe Grüße,
    Anne

    • Hallo Anne!

      Wenn ich es richtig verstanden habe, wird der Plastikmüll mit so einer großen Hitze verbrannt (das ist eine eigene Technik) dass das nahezu rückstandsfrei passiert. Es kommt auch zu keiner Rauchentwicklung, wie man das kennt, wenn man selbst Plastik anbrennt.

      In einer gewissen Art und Weise klingt es logisch, dass man statt Erdöl halt Plastik zum Heizen verwendet, weil der Grundstoff von Plastik ja Erdöl ist, hat es einen wirklich sehr guten Brennwert, der sogar noch höher liegt als bei Steinkohle.

      Sinnvoller wäre es jedoch meiner Meinung nach, wenn erst gar nicht so viel Plastikmüll entstehen würde.

      Die großen gelben Säcke sind eh nicht so ein Problem, die können gut aufgeschnitten werden. Nur so kleine Sackerl mit Plastikmüll sind für die Maschine schwierig.

      lg
      Maria

      • Maria,
        danke für deine Antwort, hab sie jetzt erst gesehen 😉
        Ja, genaus, es stört mich, dass die energetische Verwertung unseren Plastikwahnsinn praktisch rechtfertigt. Klar macht es Sinn, Plastik statt frischen Erdöl zu verwenden aber das ändert halt nichts an der Frage ob es das überhaupt braucht. Gilt bei allem was Recycling (oder besser gesagt Downcycling) angeht.
        LG Anne

  4. O, auf diesen Beitrag habe ich mich schon lang gefreut! Die Müllberge sind natürlich erschreckend. Und ich finde es grausam, dass so viel Plastik letztlich einfach nur verbrannt wird…

    • Hallo Philipp!

      Oh, vielen Dank! *strahl*

      Da wird noch mehr kommen, Fotos vom Wertstoffsammelzentrum habe ich schon und diesen Donnerstag geht es bereits weiter.

      Ich finde es auch schrecklich, dass das meiste Plastik nur noch verbrannt werden kann. Aber wenn man sieht, in welchem Zustand sich der Müll befindet, ist das wirklich nicht verwunderlich.

      lg
      Maria

  5. Hallo Maria,

    das passt prima zum aktuellen Greenpeace-Magazin, das sich mit Plastikmüll beschäftigt. Da habe ich auch gerade einen Artikel über die Sortieranlagen in Deutschland gelesen und dass leider gar nicht so viel recycelt wird wie die Leute für ihr reines Gewissen immer denken, dass immer mehr Hersteller in ihren Verpackungen verschiedene Arten von Plastik untrennbar mischen und dass vieles einfach verbrannt wird, weil es billiger ist. Das ist schon ganz schön deprimierend.

    Viele Grüße,
    Marlene

    • Hallo Tanja!

      Die Quote, die tatsächlich recycelt wird, ist tatsächlich sehr gering.

      Trotzdem finde ich es gut, dass der Rest wenigstens noch in der Zementfabrik verbrannt wird. Das macht Sinn, denn sonst müsste dort mit Erdöl gefeuert werden.

      Da ist es noch besser mit Plastikmüll zu feuern.

      lg
      Maria

  6. Liebe Maria, was mich so unheimlich stört, ist, dass viele Menschen glauben, dass der Plastikmüll, der durch braves Mülltrennen gesammelt wird, recycled wird. Wenn das Zeug zum Großteil verbrannt wird, ist es aber für mich kein Recycling. Hier hab ich einen interessanten Beitrag dazu gesehen.
    http://www.zdf.de/planet-e/entwurf-fuer-neues-wertstoffgesetz-hoehere-recyclingquoten-und-wertstofftonne-40680998.html
    Am Schluss kommt raus, dass es hier, technisch zumindest, Potential für Verbesserung gibt, aber scheinbar niemanden, der genug davon profitieren würde. LG

    • Hallo!

      Ich habe ja kürzlich selbst zu diesem Thema geschrieben, weil ich kürzlich eine Plastikmüllvortieranlage besichtigt habe.

      Man muss es leider doch von 2 Seiten her betrachten. Das Verbrennen ist zwar ein Downcycling – keine Frage! – aber auf der anderen Seite gibt es Firmen, die einen großen Bedarf an Brennstoffen haben z.B. Zementwerk.

      Wenn diese den Plastikmüll nicht bekommen, müssten sie mit Erdöl heizen und das ist nun auch nicht wirklich die bessere Lösung.

      Damit heiße ich jedoch nicht den übermäßigen Verbrauch von Plastik gut, keinesfalls!

      Nur jede Form von Recycling von Plastik ist ein Downcycling, weil es nie mehr für Lebensmittelzwecke eingesetzt werden kann.

      lg
      Maria

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  11. wieder ein sehr interessanter Beitrag..
    ich habe mir eine Plastiktonne bestellt (kann bei uns jeder für sich beantragen )
    ich sammele den Müll in einem gelben Sack und leere den dann in die Tonne um
    bei uns kommt allerdings auch noch Blech dazu
    ausspülen muss man nicht.. es reicht sauber auskratzen
    ist doch nicht schlimm wenn die Tonne etwas schmutzig wird..die Biotonne sieht schlimmer aus 😉
    ich trenne allerdings auch die Verpackungen .. ist Papier mit Folie (Wurst) mache ich die Folie ab..bei Quark z.B. mache ich den Aludeckel ab
    die Firma Frosch recycelt PET und stellt wirklich neue Flaschen für ihre Wasch und Putzmittel her (100 % Recycling)
    es geht also
    das mit der Verbrennung ist ok..doch fallen Mengen darüber hinaus an..also bringt es wirklich etwas den Müll zu vermeiden oder neue Wege zu suchen die Kunsstoffe wieder zu verwenden (Bodenbeläge ect.)
    es wird ja auch versucht Kunsstoff wieder in Öl zu verwandeln.. das ist wohl aber schwierig
    liebe Grüße
    Rosi

    • Hallo Rosi!

      1 kg Kunststoff hat ungefähr den selben Heizwert wie 1 l Öl. Von daher ist es schon ein sehr gutes Material zum Heizen. Allerdings braucht man natürlich deutlich mehr Öl um 1 kg Kunststoff herzustellen.

      Für mich ist das eine gute Nutzung dessen, was nicht vermeidbar ist. Aber mein Anliegen ist es, dass unnötiger Müll vermieden wird.

      Seitdem ich das alles gesehen habe in meiner Ausbildung, hat sich das noch mehr verstärkt bei mir.

      lg
      Maria

  12. Pingback: was passiert mit unserem Biomüll? [Abfallberater – Exkursion #3] | widerstandistzweckmaessig

  13. Danke für diesen Einblick in das Re- bzw. Downcycling. Ob das technisch schwierige Einsammeln von Plastikmüll aus Landschaften, Flüssen, Seen und Meeren beschleunigt wird, wenn Kunststoffabfälle als Wert behandelt werden? Insgesamt sollte die Plastikproduktion drastisch eingeschränkt werden. Eine Zusammenstellung vieler Organisationen, die Plastikmüll thematisieren, ist in meinem Beitrag sensiblochamaeleon.blogspot.de/2015/07/mikroplastik.html aufgelistet.

  14. Alle reden wirklich nur über den Abfall, jedoch gibt es auch andere
    Probleme. zum beispiel:überall an Straßenrändern stehen
    Obstbäume, sträucher mit verwertbaren früchten, es wächst, aber keiner darf das obst,beeren pflücken und verarbeiten. obwohl doch viele menschen sehr wenig zum leben haben. es vergammelt und dann?

    • Hallo Elvira!

      Das ist ein ganz wichtiges Thema, was Du hier aufgreifst. Die Plattform „mundraub.org“ hat sich dessen angenommen und auch für den Verein „foodsharing“ ist es ein Thema.

      Es gibt mittlerweile auch einige Firmen, die versuchen mit den Lebensmitteln, die üblicherweise weg geworfen werden, zu kochen z.B. „Iss mich“ (Beitrag auf meinem Blog) und „zero waste jam“.

      Finde ich großartig und ich hoffe, dass sich noch mehr tut in der Richtung.

      lg
      Maria

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