aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #5

Der achtsame Umgang mit Lebensmitteln

Jedem passiert es manchmal, dass man zu viel eingekauft hat. Selbst wenn man mit Einkaufsliste und Wochenplan versucht, das zu vermeiden, so passieren doch immer wieder unvorhersehbare Ereignisse, die den ganz schönen Plan zunichte machen.

Daher ist es wichtig, die Nahrungsmittel in der Küche und im Vorratsschrank im Auge zu behalten und entsprechend zu reagieren. Im heutigen Teil der Serie möchte ich mich mit dem Tiefkühlen beschäftigen.

Lebensmittel sind kostbar

Der einfachste Weg ist nicht immer der beste

Wenn man den Platz hat, einen Tiefkühlschrank aufzustellen, ist das natürlich eine sehr einfach und bequeme Möglichkeit, Lebensmittel zu konservieren und vor dem Verderben zu bewahren.

Allerdings ist das ganz sicher nicht die beste Variante, da die Herstellung des Tiefkühlschrankes viele Ressourcen und der laufende Betrieb Strom verbraucht.

Ich muss gestehen, dass ich dennoch sehr gerne mit dem Tiefkühlschrank arbeite und schon beinahe alles eingefroren habe, was möglich und teilweise auch unmöglich ist. Daher kann ich hier wirklich auf eine reichhaltige Erfahrung zurückgreifen, an der ich Dich gerne teilhaben lasse.

Milchprodukte

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Milchprodukte eingefroren werden können, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Hier kommt das große ABER – nicht bei allen bleibt die bisherige Konsistenz erhalten, das Produkt ist oft nur noch zum Kochen geeignet.

Butter wird am besten in geeignete Portionsgrößen zerteilt und kann wie frische verwendet werden. Ein Singlehaushalt kann z.B. die Hälfte der Packung in die Butterdose geben und den Rest in der Orginalpackung einfrieren.

Topfen (Quark) verändert sich kaum, ich verwende ihn nach dem Auftauen jedoch auch meist nur noch zum Backen.

Auch Milch kann wunderbar eingefroren werden, das ist vor allem praktisch, wenn man wegfährt. Milch ist nahezu unverändert nach dem Einfrieren. Wenn man nur sehr selten Milch für den Kaffee benötigt, kann man diese auch in Eiswürfelbehälter einfrieren und diese dann einzeln portionieren.

Schlagobers (Sahne) wird durch das Einfrieren grieslig, kann aber wunderbar zum Backen oder Kochen verwendet werden. Zuletzt ist es mir sogar problemlos gelungen, den zuvor eingefrorenen Schlagobers wieder aufzuschlagen.

Auch Frischkäse, Joghurt, Sauerrahm und Creme fraiche habe ich schon eingefroren und können zum Kochen noch gut verwendet werden. Die Konsistenz ist jedoch etwas verändert gegenüber frischen Produkten.

Hartkäse ist nach dem Auftauen so gut wie frischer Käse, auch Weichkäse ist zum Einfrieren geeignet, jedoch verändert sich manchmal die Beschaffenheit der Rinde durch die Feuchtigkeit beim Auftauen.

Obst

Obst kann grundsätzlich sehr gut eingefroren werden, ist jedoch für den rohen Genuss nur noch bedingt geeignet. Eingefrorenes Obst verwende ich zum Kochen und Backen oder für Obstknödel.

Beerenfrüchte werden noch gefroren in das Müsli oder ein Joghurt eingerührt und schmecken wie frisch. Man muss natürlich das Joghurt ein wenig bei Raumtemperatur stehen lassen, damit es nicht so kalt ist.

Insbesondere für die Fülle einer Topfentorte (Käsesahnetorte) verwende ich sehr gerne gefrorenes Obst wie z.B. Heidelbeeren oder Himbeeren, weil diese nicht zergatschen (zermatschen) und der Topfen so schön weiß bleibt.

gefrorene Heidelbeeren als Topping für den Chiapudding

gefrorene Heidelbeeren als Topping für den Chiapudding

Gemüse

Gemüse kann mit Ausnahme von Kartoffeln hervorragend eingefroren werden. Aufgrund des hohen Wassergehalts ist das Gemüse nach dem Einfrieren jedoch nicht mehr für den rohen Verzehr geeignet, da die Zellen durch das Einfrieren zerstört werden. Trotzdem ist es eine gute Möglichkeit, die überzähligen Karotten zu schälen und fix fertig vorbereitet für die nächste Suppe einzufrieren.

Wenn man gerne gemischtes Gemüse kocht, dann kann man dieses auch gut selbst vorbereiten und spart künftig Verpackungsmüll.

Wer einen Garten hat, der weiß die Vorzüge des Tiefkühlschrankes speziell beim Gemüse sicher sehr zu schätzen.

Hülsenfrüchte

Getrocknete Hülsenfrüchte haben den Nachteil, dass man sie vor dem Kochen relativ lange einweichen muss. Daher greifen sehr viele Menschen auf industriell vorgefertigte Ware in Dosen zurück. Aber das ist aus ökologischer Sicht natürlich eine wirkliche Katastrophe.

Es geht nämlich viel einfacher. Um sich die Arbeit zu erleichtern kann man mit Hilfe des Tiefkühlschrankes den Aufwand reduzieren. Am besten kocht man gleich eine größere Menge von Kichererbsen, Bohnen & Co vor und friert einen Teil davon portionsweise ein.

Die gekochten Hülsenfrüchte kann man sogar in gefrorenem Zustand beispielsweise in den Gemüseeintopf schütten, sie leiden gar nicht unter dem Einfrieren und sind in weiterer Folge ähnlich schnell verwendet wie die Geschwister in der Dose.

Hülsenfrüchte lassen sich sowohl roh als auch gekocht sehr gut einfrieren

Hülsenfrüchte lassen sich sowohl roh als auch gekocht sehr gut einfrieren

Einen ganz besonderen Tipp habe ich für alle, die einen Garten nutzen und selbst Bohnen anbauen. Man erntet die Bohnen so frühzeitig, dass sie zwar reif, aber noch nicht trocken sind, und friert sie sofort ein.

Dadurch erspart man sich das Einweichen und reduziert die Kochzeit auf ein Minimum. Bohnen, die so behandelt wurden, brauchen oft nicht einmal 20 Minuten um gar zu werden, also noch einmal deutlich weniger als getrocknete Bohnen, die lange eingeweicht wurden.

Kräuter

Kräuter sind natürlich der Klassiker beim Einfrieren. Petersilie und andere Kräuter kann man ganz hervorragend auch in Gläsern einfrieren.

Petersilie im Glas eingefroren

Petersilie im Glas eingefroren

Eier

Teile von Eiern können sehr gut eingefroren werden. Gerade in der weihnachtlichen Backzeit bleiben oft Eiklar übrig. Ich friere diese je Eiklar in kleinen Behältern ein. Nach dem Durchfrieren kann man die Eiklarwürfel in größere Behälter umfüllen. So bleibe ich flexibel und kann auch nach dem Einfrieren die Menge an Eiklar individuell wählen.

Auch Eidotter kann wie oben beschrieben eingefroren werden. Allerdings wird er etwas fester dadurch, kann jedoch noch sehr gut zum Backen verwendet werden.

Mein Experiment, Eidotter und Eiklar gemeinsam einzufrieren ist gescheitert. Ich habe Dotter und Klar von 5 Eiern gemeinsam in einem Behälter eingefroren, um sie danach zu einem Kuchen zu verbacken. Das Ergebnis war sehr überraschend für mich, da der Dotter nach dem Auftauen ganz hart war, wie von einem gekochten Ei. Warum das so ist, weiß ich zwar nicht, aber ich nehme an, dass es möglicherweise an unterschiedlichen Gefrierpunkten liegt. Jedenfalls konnte ich den Kuchen zwar backen, aber der Dotter ließ sich nur leicht krümelig verarbeiten.

Ich kann daher nicht empfehlen, ganze Eier einzufrieren. Nur um Missverständissen vorzubeugen, natürlich habe ich sie vor dem Einfrieren aufgeklopft.

Brot

Gerade Kleinhaushalte klagen darüber, dass immer wieder Brot hart oder gar schimmlig wird. Am besten reduziert man das Brot direkt nach dem Einkauf oder dem Backen auf die passende Portionsgröße und friert den Rest ein.

Manche Menschen, die wirklich sehr wenig Brot essen, frieren vorgeschnittenes Brot ein. Das mindert die Qualität jedoch sehr, da gerade Brot sehr schnell in der Kälte austrocknet.

Wenn ich einen Brotteig ansetze, backe ich gerne ein paar Weckerln und ein Brot gemeinsam. Die Weckerln werden gleich gegessen und das Brot friere ich dann für später ein. Manchmal mache ich das natürlich auch umgekehrt.

unser selbst gebackenes Frühstücksbrot

unser selbst gebackenes Frühstücksbrot

Kuchen

Auch Kuchen kann sehr gut eingefroren werden. Gerne auch in kleinen Portionen, dann kann man sich auch einfach nur ein einziges Stück zum Kaffee heraus nehmen.

Fertige Speisen

Selbst zubereitete fertige Speisen sind ganz wunderbar geeignet, um in Notfällen das Lieferservice zu vermeiden. Ich friere meist Einzelportionen ein und habe immer ein selbst gekochtes Notfallsessen.

Der Vorteil beim Einfrieren ist, dass man auch Miniportionen, die zu klein sind für ein eigenständiges Gericht, verwenden kann. Wenn ein kleiner Rest gekochter Reis übrig bleibt, dann friere ich den ein. Entweder bleibt irgendwann noch eine Miniportion übrig, dann ergänze ich die bestehende Portion oder man kann den Reisrest auch wunderbar für Gemüselaibchen oder Gemüse- bzw. Fleischfüllungen für Kürbis & Co verwenden.

Gerade Nudelsoßen koche ich nach Plan in größeren Portionen, um eine Reserve einfrieren zu können.

Kartoffelgerichte eignen sich nur bedingt zum Einfrieren, da sich die Konsistenz von Kartoffeln sehr verändert. Wenn es sich vermeiden lässt, dann mache ich das nicht.

Auch gekochte Nudeln kann man einfrieren. Entweder brät man sie nach dem Auftauchen oder wirft sie gerne auch gefroren für maximal 1 Minute in kochendes, gesalzenes Wasser.

Darüber, dass man Pizza auf Vorrat zubereiten kann und dadurch selbst gemachtes Fastfood hat, habe ich bereits geschrieben.

Beilagen

Außer Kartoffeln lässt sich jede Art von Beilage sehr gut einfrieren und weiterverwenden und ermöglicht es, ein rasches Essen auf den Tisch zu stellen. Gerade aufwändigere Beilagen wie Knödeln und Spätzle friere ich gerne für Notfälle ein.

sehr lecker, aber ein wenig aufwändig zuzubereiten

sehr lecker, aber ein wenig aufwändig zuzubereiten

Fortsetzung folgt

Ich möchte immer wieder einmal einzelne Lebensmittel aufgreifen, die öfters im Müll landen. Zu jedem Lebensmittel werde ich Verarbeitungsmöglichkeiten zeigen, die den Verbrauch beschleunigen oder die Haltbarkeit erhöhen.


Logo einab grueneinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
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Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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42 Kommentare zu “aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #5

  1. Hallo Maria, irgendwie hatte ich im Kopf, dass Du Gnocchi auf Vorrat eingefroren hattest. Irre ich da? Oder ist es bei denen egal? Sonst prima Auflistung, ich mache fast alles davon, nur auf due Idee mit der Milch bin ich echt einfach noch nie gekommen.
    Viele Grüße, Khendra

    • Hallo Khendra!

      Wow, bin beeindruckt, was Du Dir alles merkst!

      Ja richtig, Gnocchi friere ich schon ein und das klappt auch prima.

      Habe mich sehr unpräzise ausgedrückt, weil ich daran nicht gedacht habe. Rohe und gekochte Kartoffeln sind beides problematisch beim Einfrieren, die werden so komisch „bröselig“.

      Aber wenn die Kartoffeln z.B. im Kartoffelteig von den Gnocchi ja bereits „zerstört“ sind, dann klappt das sehr gut!

      Entschuldige die späte Antwort, mein reales Leben hat gerade gerufen…

      lg
      Maria

  2. Liebe Maria, danke für diesen Beitrag! Ich kaufe immer trockene Kichererbsen, aber ich denke nie daran, dass ich sie einen Tag bevor ich sie benutzen will, kochen sollte, so dass sie teilweise echt lange warten müssen, bis ich mal was mit ihnen mache. Einfrieren hilft dabei natürlich!

    Eingefrorenes Obst ist übrigens besonders toll, wenn man einen starken Mixer hat. Gemischt mit einer reifen frischen Banane ergibt sich das leckereste Eis!

    • Hallo Sabrina!

      Danke für den tollen Tipp mit dem „Obsteis“ das ist wirklich sehr lecker.

      Man kann das gefrorene Obst auch gut mit etwas Joghurt mischen beim mixen, dann klappt es auch mit einem nicht ganz so tollen Mixer.

      Sorry für die verspätete Antwort.

      lg
      Maria

  3. Hallo Maria,
    was Du so alles einfrierst … ;-). Dass man Eier einfrieren kann, wusste ich noch nicht – und auf die Idee,Milch einzufrieren, bin ich auch noch nicht gekommen. Herzlichen Dank für Deine Anregungen und liebe Grüße,Birthe

    • Hallo Birthe!

      Das mit den Eiern habe ich entdeckt, als mein Sohn noch ein Baby war. Anfangs wollte ich ihm kein Eiklar zumuten (aus Allergiegründen) und habe nur den Dotter verkocht.

      Alle Eiklar habe ich gesammelt und irgendwann dann einen Schneekuchen gemacht.

      Danke für Dein Kommentar, sorry für die langsame Antwort, hatte gerade echt viel Stress…

      lg
      Maria

  4. ich finde das natürlich auch eine gute idee, um der lebensmittelverschwendung vorzubeugen! allerdings, so finde ich, schmeckt tiefgefrorenes wenn man es wieder auftaut, nicht so gut. wir haben das früher auch sehr oft gemacht, extra mehr gekocht und portioniert, dass wir was auf vorrat haben. aber es hat uns immer weniger geschmeckt und mittlerweile finde ich, dass das essen – ähnlich wie bei der mikrowelle – irgendwie ‚tot‘ und ‚leer‘ schmeckt…
    greets cao

    • Hallo Cao!

      Wie ich auch schon in meinem Beitrag geschrieben habe, ist es natürlich keine perfekte Möglichkeit. Einige Lebensmittel leiden schon darunter.

      Aber für mich ist es nach wie vor eine große Hilfe um Lebensmittel rasch und unkompliziert vor dem Verderb zu retten.

      Durch foodsharing und dumpstern bekomme ich manchmal größere Mengen Lebensmittel. Da greife ich dann doch sehr gerne auf das tiefkühlen zurück um sie zu retten.

      Früher habe ich extra für den Tiefkühlschrank eingekauft, das mache ich jetzt gar nicht mehr.

      lg
      Maria

  5. Vielen Dank für diese Auflistung! Bisher war das exotischste, was ich eingefroren habe, Brot, aber ich werde gern auf deine Tipps zurückgreifen!
    Bisher hab ich auch kaum eingefroren, da das Auftauen via Herd immer ein bisschen umständlich ist – aber bald werde ich dank Umzug eine Mikrowelle zur Verfügung haben und das dann mit Sicherheit auch mehr nutzen.

    • Hallo Kati!

      Ich nutze die Kälte der eingefrorenen Lebensmittel sehr gerne für das Kühlen des Kühlschranks.

      D.h. ich lege die noch gefrorenen Produkte bereits am Abend des Vortags zum Auftauen in den Kühlschrank.

      So spare ich Energie und die Lebensmittel werden sehr schonend aufgetaut. Das klappt super!

      lg
      Maria

  6. Hallo Maria,

    ich habe gar keine Tiefkühltruhe, denke aber häufig bei zu viel Essen (besonders nach dem Kochen), dass das recht nützlich wäre.

    Andererseits sehe ich bei meinen Eltern, wie schnell die Tiefkühlfächer bei ihnen voll sind. Und dann hat man ja die gleiche Situation wie zuvor: Keine Möglichkeit, mehr einzufrieren. 🙂

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Hallo Philipp!

      *lach* Die Situation kenne ich auch. Vermutlich kommt das daher, wenn man im Tiefkühschrank Lebensmittel für den Notfall „horten“ möchte und diese dann nicht verwendet, weil es diesen bestimmten Notfall eben nicht gibt.

      Davon habe ich mich nun ganz gelöst und verwende die Tiefkühltruhe als „verlängerten“ Kühlschrank.

      Alles wird sofort wieder verwendet!

      Sorry für die verspätete Antwort.

      lg
      Maria

  7. Moin, ich kaufe ja einmal die Woche frische Milch ab Tank und selbst wenn ich sie sofort einfriere und nach 3 Tagen (wenn die frische Milch alle ist) wieder auftaue, schmeckt sie seltsam. Etwas strenger nach Kuh als mir lieb ist. Für Pfannkuchen etc. würde ich sie noch benutzen aber im Kaffee mag ich sie dann schon nicht mehr. Merkwürdig.
    LG, Oli

    • Hallo Oli!

      Das kenne ich gar nicht, interessant. Ich hätte noch nie durch das Einfrieren eine Veränderung im Geruch festgestellt bei der Milch.

      Da weiß ich auch keinen Tipp.

      Danke für Dein Kommentar und sorry für die späte Antwort. War gerade unter Wasser 😉

      lg
      Maria

  8. Hallo Maria,

    ich hab mir extra kleinere Töpfe gekauft als meine Tochter auszog und koche gar keine Reste. Das ist wichtig, sonst kocht man zu viel. Das muss gar nicht sein. Wenn ein Rest fürs Mittagessen am nächsten Tag da ist, freut mich das natürlich. So spare ich die Tiefkühltruhe und Stromkosten. Mir schmeckt aufgetautes Essen nicht. Ich frage mich auch immer, ob die Lebensmittel dann nicht tot sind.

    Liebe Grüße – Tanja

    • Hallo Tanja!

      Das ist genau die Antwort, die ich von Dir erwartet hätte, so typisch Tanja 😀

      Natürlich der perfekte Weg um Speisereste zu vermeiden. Klappt natürlich vor allem, wenn man nur noch alleine für sich selbst kocht. Da ist es am einfachsten die Größe der Portion perfekt abzustimmen.

      Danke für Dein Kommentar und entschuldige die späte Antwort.

      lg
      Maria

    • Hallo Sabine!

      Danke für Dein Kommentar und den Link zu Deinem seinerzeitigen Beitrag. Da hast Du ja auch einen ganz tollen Überblick gegeben.

      Super, dass Du den Tk-Schrank auch so kreativ verwendest!

      lg
      Maria

      PS: Ich war leider 3 Tage offline und daher ist Dein Kommentar erst heute frei geschaltet worden. Entschuldigung!

  9. Moin,
    Danke für deine Auflistung. Manche Sachen waren mir unbekannt z. B. das Eigelb. Ich mag nur nicht Kartoffeln und Möhren, wenn sie tiefgekühlt waren. Z.B. beim Eintopf. Dann esse ich entweder bis ich platze oder am nächsten Tag gibt es das selbe nochmal 🙂
    Meine Mutti hat mir mal ein Taschenbuch geschenkt. Da steht drin, was man wie lange einfrieren kann und was alles dabei zu beachten ist. Vielleicht sollte ich da nochmal reingucken.
    Viele Grüße
    Silke

    • Hallo Silke!

      Das mit den Kartoffeln und Möhren im Eintopf kann ich nur bestätigen.

      Um meine Kocharbeit zu reduzieren sind wir sowieso gewohnt, immer wieder einmal am nächsten Tag etwas aufzuwärmen. Das finde ich urpraktisch!

      Danke für Dein Kommentar und Deine Geduld auf meine Antwort zu warten.

      lg
      Maria

  10. Also ich habe einen nicht so großen Tiefkühlschrank. Ich koche Lebensmittel auch ein! Gerade Suppe oder Tomatensauce. Meine jüngste Tochter liebt meine selbst gekochte „Barilla“ Sauce, und die koche ich in kleine Gläser ein. Mit meinem Schnellkochtopf geht das total gut und schnell.
    Natürlich ohne Milchprodukten trin. Meinen Papa koche ich Tomatensaft und Suppen ein.
    LG Marion

  11. Deine aktiv gegen Lebensmittelverschwendungsreihe find ich als aktiver Foodsaver soooo super 🙂 Und ein paar TK Tipps kannte ich noch nicht- Danke . Ich habe letztes Jahr auf meinem Blog auch mal darüber berichtet (falls es dich interessiert: https://nephtyis.com/2015/05/22/geteiltes-essen-ist-halber-mull/) allerdings hat es wohl nicht so in den Gesamtkontext meines Blogs gepasst *lach* Wir haben hier in der WG leider keine große Tiefkühltruhe und in der Regel ist immer Brot vom Foodsaven im Gefrierfach, sodass selten Platz für anderes bleibt. Liebe Grüße und Danke dass du deine Erfahrungen so weitergibst, find ich wundertoll 🙂

    • Hallo!

      Oh super, noch eine foodsaverin! Finde ich super, dass Du da auf Deinem Blog auch darüber geschrieben hast. Je mehr Menschen darüber erfahren, desto besser!

      Ja, in kleinen WG-Kühlschränken ist oft nicht so viel Platz zum Tiefkühlen. Da hilft nur das System des foodsharing mehr zu nutzen und vieles dann doch gleich über den Fairteiler zu verschenken.

      Das mache ich mittlerweile auch sehr oft, weil ich ja sowieso mehrmals pro Woche dort bin.

      Danke für den Link zu Deinem sehr interessanten Beitrag!

      lg
      Maria

      • Hallo Maria, ja es ist erstaunlich wieviele Leute nicht davon wissen also von Foodsharing. Und die meisten die es erfahren zumindest in meinem Bekanntenkreis sind dann total angetan und nutzen die Fairteiler oder saven inzwischen selbst 🙂 Und ich freue mich wenn dir mein Beitrag auch gefallen hat. Liebe grüße zurück

  12. Wir haben einen relativ kleinen TIKO-Schrank mit 3 1/2 Fächern. Inzwischen hat sich da eine Routine herausgebildet: im Fach 1 Brot und Kuchen (falls wir mal ohne da stehen), in Fach 2 und 3 selbst gekochte Fertigerichte (Quiche, Suppen, Nudelsoße), auch das für den Fall, dass ich mal keine Zeit habe oder wir vor lauter Arbeit nicht zum Kochen kommen. In Fach 3 auch Gemüse, aber wenig. Und Fach 4 ist kleiner und dient der Reserve.
    Ich führe eine Liste, wann was fällig ist, vergesse jetzt auch das Ausstreichen nicht mehr (das rächt sich sonst später und macht mehr Arbeit, als wenn ich es gleich mache).
    Wir versuchen auch, Reste möglichst nicht einzufrieren, sondern am nächsten Tag zu essen, evtl. als kleinen Imbiss (da freut sich der Herr K.). Aber nützlich ist so ein kleiner Schrank schon, auch wenn man kein Gemüse aus dem Garten hat.
    LG und ein erholsames Wochenende,
    Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Die liebe Ordnung im TK-Schrank wäre noch einen ganzen eigenen Beitrag wert!

      Selbst habe ich auch so eine Liste, sie liegt in der Küche, damit ich auf keinen Fall etwas vergesse und sie immer griffbereit habe.

      Nachdem der TK-Schrank im Keller ist, ist es mir doppelt wichtig, auch in der Küche (aus der Ferne) den Überblick zu behalten.

      Reste essen wir meist auch lieber gleich auf, die meiste Zeit koche ich bewusst etwas mehr, damit am nächsten Tag nur noch aufgewärmt werden muss. Es ist nicht immer Zeit um vollständig zu kochen.

      Vielen Dank für den tollen Einblick in Deinen TK-Schrank!

      lg
      Maria

      • Meiner ist auch im Keller. Ich habe oft Lehrgeld bezahlt in der Währung ‚Zeit‘. Es war mir manchmal zu lästig, meine Liste zu führen und später hatte ich dann mehr Arbeit, alles wieder aufgelistet zu bekommen. Das halte ich mir jetzt immer vor, wenn der innere Schweinehund mir zuflüstert: Ach, mach es doch später …

  13. Grüß Dich Maria, und danke für diesen Beitrag! Gemüse und Obst aus dem Garten, Kräuter und Reste von fertigen Speisen frieren wir immer schon ein, auch Schlagobers in Eiswürfelbehältern zur Einzelentnahme. Aber auf die restlichen Milchprodukte bin ich bisher nicht gekommen, und Hülsenfrüchte (Kichererbsen) – das ist ja eine super Idee! Ich vergesse auch immer, dass ich die getrockneten Kichererbsen am Vortag einweichen muss, aber dann sind sie im KeloMat bei geringer Hitze trotzdem in „nur“ 45 MInuten gar. Vielleicht denke ich beim nächsten Curry dran und koche gleich mehr. Ist derselbe Aufwand, und der Tiefkühler läuft sowieso… Liebe Grüße, Gabi

      • Ja, das geht. Probier zur Vorsicht 1 Stunde, aber mit 45 Minuten geht’s normalerweise auch. Und der Kelomat ist ja nach dem Aufheizen auch sehr energiesparsam.

      • Moin,
        Da muss ich direkt mal dazwischen fragen. Was ist denn ein Kelomat? Das habe ich noch nie gehört. Und was macht ihr aus Kichererbsen? Ich sehe die zwar immer im Supermarkt, kann aber so gar nichts damit anfangen.
        Viele Grüße und ein schönes Wochenende.
        Gruß Silke

      • Ein Dampfdruckkochtopf (was für ein Wotr). In Österreich (zumindest den Älteren unter uns) bekannt unter dem Markennamen Kelomat. Wenn Du ein bisschen zur orientalischen Küche tendierst, kommst Du um Kichererbsen nicht herum. Man kann sie püriert mit Sesam-Mus (Tahin), Zitronensaft und Gewürzen zu Hummus verarbeiten, als Aufstrich oder Dip. Zerstampft mit anderen Gewürzen zu kleinen Bällchen (Falafel, die werden häufig am Kebab-Stand als vegetarische Alternative angeboten). Ich verkoche die Kichererbsen meistens mit Linsen, Gewürzen und Gemüse (z.B. Karotten) zu einem Curry, dazu Reis. Rezepte findest du sicher zuhauf im Internet, ich hab mir vor Jahren mal ein schmales orientalisches Kochbuch zugelegt, aus dem wir immer wieder Rezepte probieren. Liebe Grüße, Gabi

      • Da waren wir offensichtlich gleichzeitig am Schreiben. 🙂 Guten Morgen, Maria!

      • Guten Morgen retour!

        Morgenstund hat Gold im Mund *lach*

        Wenn ichs jetzt nicht mache, schaffe ich es den restlichen Tag nicht mehr. Der ist wieder einmal reichlich mit offline gefüllt 🙂

        lg
        Maria

      • Hallo Silke!

        Ein Kelomat ist ein Druckkochtopf. In Ö war Kelomat die erste Marke, daher hat sich dieser Name statt des sperrigen Namens durchgesetzt.

        Mit Kichererbsen kann man wunderbare Eintöpfe kochen! Oder Aufstriche wie z.B. Hummus. Auch im Salat schmeckt er sehr lecker.

        lg
        Maria

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