aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #3

Lebensmittel sind kostbar

Neben der Produktion und dem Handel fällt die größte Menge an Lebensmittelabfällen in Privathaushalten an.

Durchschnittlich werfen z.B. der Wiener und die Wienerin jährlich rd. 40 kg an Lebensmitteln weg, die eigentlich gegessen hätten werden können (Quelle). Das konnte ich lange Zeit gar nicht glauben, denn in meinem Haushalt fällt so gut wie kein Lebensmittelmüll (außer Gemüseabschnitte wie z.B. Zwiebelschalen etc.) an.

Über die Fakten rund um die Lebensmittelverschwendung habe ich in meinem Beitrag „aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #2“ bereits ein wenig geschrieben.

Ich denke daher, dass man mit ein bisschen Organisation wirklich viel dazu beitragen kann, dass keine Lebensmittel mehr verderben.

Lebensmittel sind kostbar

Planung der Menüs

An erster Stelle steht natürlich die Planung dessen, was ich kochen werde. Viele Menschen sind der Meinung, das funktioniert nicht, keiner kann das Essen für eine Woche im Vorhinein planen.

Dem stimme ich sogar bedingt zu, eine Woche ist wirklich ein viel zu langer Zeitraum für viele. Vor allem Menschen, die sehr spontan über ihre Freizeit entscheiden, werden damit nicht zurecht kommen.

Am besten fängt man im Kleinen an, sich erst einmal nur 1-3 Tage im Voraus zu überlegen, was man essen möchte.

Wie macht man das am besten?

Der erste Schritt ist in den Kühlschrank und in das Vorratsregal zu schauen um zu sehen, was als erstes verbraucht werden muss. Das ist der wichtigste Schritt überhaupt!

Gehe niemals einkaufen ohne vorher in Deinen Kühlschrank geschaut zu haben! (widerstandistzweckmaessig)

Danach überlegt man sich, was man damit kochen könnte. Im Idealfall sollte das Rezept nur Zutaten benötigen, die sich im Haus befinden.

In meiner Küche hängt ein Klemmboard, auf dem es 2 Steckplätze gibt. In der einen Klammer steckt die Einkaufsliste (dazu später mehr) und in der anderen mein Menüplan für die kommenden Tage.

rechts davon ist übrigens mein Kühlschrank

rechts davon ist übrigens mein Kühlschrank

nicht aller Anfang muss schwer sein

Am besten fängt man damit an, nur 1-2 Tage im Voraus zu planen. Das ist ein überschaubarer Zeitraum und meist weiß man dann schon, welche Freizeitaktivitäten geplant sind, die Einfluss auf die Nahrungsaufnahme habe (Einladungen, Restaurantbesuche, keine Zeit um zu kochen).

Mit etwas mehr Übung kann man den Menüplan dann auf 3-4 Tage erweitern. Ich habe es auch schon mit Wochenplänen versucht und relativ schnell wieder aufgegeben. Obwohl ich ein wirklich sehr strukturiert denkender Mensch bin, hat das selbst bei mir nicht geklappt. Daher bin ich wieder bei 2-4 Tagen gelandet, das hat sich wirklich sehr gut bewährt.

Reste einplanen

Das mit den 2-4 Tagen ist auch deshalb so ideal für mich, weil immer wieder einmal Reste bleiben. Da heißt es dann flexibel zu reagieren und nicht stur nach Plan zu kochen, sondern die Menüs auch einmal zu verschieben.

Meine Planung für 3 Tage reicht meist für 4 Tage aus. Das ist ein Zeitraum, um den man auch ein geplantes Essen gut verschieben kann.

Als besonders hilfreich hat es sich erwiesen, immer wieder einmal Zwischendurch reine Vorratsgerichte mit lange haltbaren Zutaten einzuplanen. Die kann man dann problemlos ausfallen lassen bzw. auf den nächsten Menüplan verschieben.

Restl-Festl

Nicht immer bleibt genug übrig, damit alle davon satt werden. In diesem Fall gibt es dann ein kleines Restl-Festl und ein kunterbuntes Buffet mit verschiedenen Resten, die geblieben sind. Jeder nimmt sich das, was er am liebsten hat. Wenn nötig, wird eine kleine Beilage und Salat ergänzt.

auch Essensreste sind kostbar

auch Essensreste sind kostbar

Hülsenfrüchte

Auf einen ganz besonderen Vorteil im Zusammenhang mit Hülsenfrüchten möchte ich hinweisen. Viele Menschen verwenden lieber Kichererbsen, Bohnen und Linsen aus Dosen, weil man getrocknete Hülsenfrüchte einweichen muss und das bekanntlich mehrere Stunden dauert. Also nix mit spontan Kichererbseneintopf, wenn man gerade Hunger hat, außer man nimmt die besagte Dose.

Wenn man einen Menüplan hat, weiß man natürlich wann man die Bohnen für das Bohnengulasch braucht und kann sie daher am Vortag einweichen. Damit ich nicht darauf vergessen kann, stelle ich mir gleich wenn ich die Liste erstelle am Handy eine Erinnerung für das Einweichen.

Wobei ich das immer seltener mache, weil ich in meine Abendroutine aufgenommen habe, den nächsten Tag in Hinblick auf Essen kochen noch einmal durchzugehen. Wenn es also geplanterweise Hülsenfrüchte gibt, dann werden sie am Abend einfach eingeweicht.

Ich verwende schon seit Jahren keine Konservendosen mehr. Meist werden die getrockneten Hülsenfrüchte in Kartons verpackt angeboten, wodurch ich auch auf Plastikverpackungen verzichten kann. Im Garten selbst Bohnen und Erbsen zu ziehen spart natürlich noch einmal mehr Müll.

die Einkaufsliste

Gleichzeitig mit dem Menüplan für die kommenden Tage wird auch die Einkaufsliste geschrieben. Darauf sollte alles stehen, was gerade beim Ausgehen ist und im allgemeinen Vorrat enthalten sein sollte. Dazu haben wir ja auch vorhin die Vorratsschränke inspiziert.

Ich führe diesen Teil der Einkaufsliste laufend. Immer wenn ich gerade koche und sich etwas zu Ende neigt, kommt es gleich auf die Liste.

Weiters wird natürlich in die Einkaufsliste eingetragen, was für die geplanten Gerichte benötigt wird.

digitale Einkaufsliste

Für alle, die es lieber digital haben, gibt es eine ganze Menge hilfreicher Apps, die beim Erstellen einer Einkaufsliste zur Seite stehen. Einfach in den Playstore „Einkaufsliste“ eingeben und dann kommen einige Möglichkeiten. So viel ich gesehen habe ist „Bring!“ am bekanntesten und sehr einfach zu bedienen.

Nachdem ich noch immer kein Smartphone habe und auch ein sehr visueller Mensch bin, gefällt mir mein Klemmboard allerdings viel besser.

Beim Checken der Einkaufslistenapp habe ich entdeckt, dass es noch viel mehr nützliche Apps gibt, die den nachhaltigen Einkauf erleichtern wie z.B. eine Saisonkalender-App oder auch den vom WWF veröffentlichten Einkaufsratgeber für Fisch und Meeresfrüchte, der ebenfalls als App erschienen ist.

verpackungsfreier Einkauf am Wochenmarkt

verpackungsfreier Einkauf am Wochenmarkt

Einkaufen mit der Einkaufsliste

Beim Einkauf ist es wichtig, sich gut an die Einkaufsliste zu halten und den Lockangeboten der Supermärkte zu widerstehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man gar nicht mehr auf das Angebot reagieren darf.

Nachdem wir schon wissen, was wir kochen wollen, können wir die Zutaten auch flexibel austauschen. Daher schreibe ich teilweise auch einfach nur „Salat“ auf die Liste und nicht ganz genau, welchen.

Oder beim Gemüse notiere ich mir verschiedene Sorten, die in Frage kommen und wähle dann aus dem Angebot aus.

Wenn mich etwas ganz besonders anspringt, dann tausche ich auch schon einmal im Kopf ein komplettes Gericht gegen ein ganz anderes aus. Das geht jedoch nur dann, wenn ich nichts zu Hause habe, was gerade unbedingt verkocht werden sollte.

Wichtig ist es dann natürlich alles auf der Einkaufsliste zu streichen, was dafür benötigt wird und nicht einfach zusätzlich einzukaufen.

Müll reduzieren beim Einkauf

Nachdem wir eine genaue Liste haben, was wir einkaufen wollen, ist es natürlich sehr einfach sich anhand der Einkaufsliste auf einen müllreduzierten Einkauf vorzubereiten und die entsprechenden Taschen, Sackerln, Gefäße etc. einzupacken.

Basisausrüstung für den verpackungsfreien Einkauf

Basisausrüstung für den verpackungsfreien Einkauf

Aktivitäten in den Menüplan einbauen

Wenn ich den Menüplan der nächsten Tage erstelle, habe ich den Kalender daneben. Es ist sehr wichtig die geplanten Freizeitaktivitäten bei der Wahl der Gerichte zu berücksichtigen.

Logischerweise kann ich kein aufwändiges Menü servieren, wenn ich keine Zeit habe um zu kochen.

Da kommen wir dann auch schon zu dem in meinen Augen größten Vorteil der Planung. Ich kann für solche Gelegenheiten vorkochen, selbst eingefrorene Nudelsoßen einbauen oder bewusst am Vortag mehr kochen, damit Reste bleiben und vieles mehr.

Seitdem ich bewusst unser Essen plane, gibt es keinen Stress mehr mit „was koche ich heute?“, „…aber dazu fehlt mir…“ oder „das geht sich zeitlich einfach nicht mehr aus“.

Kettenkochen

Ein weiterer Vorteil der Planung ist die Möglichkeit des sogenannten Kettenkochens.

Tag 1 – Gericht mit Reis als Beilage, es wird gleich eine zusätzliche 2. Portion Reis gekocht
Tag 2 – Gemüsereislaibchen, es werden gleich etwas mehr Laibchen gebraten
Am 3. Tage gehe ich für den nächsten Menüplan einkaufen und habe daher wenig Zeit. Daher gibt es nur einen bunt gemischten Salat und die Gemüselaibchen werden gleich kalt dazu gegessen

Auch Kartoffeln lassen sich gut vorkochen, es gibt einige Gerichte, wo es sogar empfehlenswert ist Kartoffeln vom Vortag zu verwenden.

einfach organisiert lebeneinfach organisiert leben

Dieser Beitrag ist gleichzeitig auch ein Teil der Serie einfach organisiert leben.

Mit ein bisschen Organisation kann man Lebensmittelabfälle deutlich reduzieren und aktiv etwas gegen die Lebensmittelverschwendung unternehmen.

Fortsetzung folgt…

Nachdem mir das Thema Lebensmittelverschwendung ein sehr großes Anliegen ist, möchte ich gerne immer wieder darauf eingehen und versuchen, hilfreiche Tipps zu geben.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog „foolfashion“ durchgeführt.

Weiters verlinkt zu ANL von Rostrose.


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Müll reduzieren beim Einkauf Teil 8. – Einkaufsplanung

Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

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62 Kommentare zu “aktiv gegen Lebensmittelverschwendung #3

  1. Hallo Maria!

    Wie ich sehe, machen wir unsere Menüplanung wirklich fast gleich 😉 Nach meinem Beitrag über „Wie plane ich für eine Woche“ hat sich der mega-Vorführeffekt eingeschlichen – ein Gericht davon hab ich tatsächlich drei, vier Wochen mitgeschleppt, bis ich es endlich gemacht habe.
    Wenn wir eine komplett durchgeplante Woche haben, plane ich auch gerne für die ganze. Wenn allerdings unsicher ist, wo wir das Wochenende verbringen, wann das Wetter für eine Bergtour passt – dann plane ich auch nur für 3 bis 4 Tagen – gleich wie du – mit „Trockengerichten“.

    Eine Frage hätte ich bzgl. der Bohnen und Hülsenfrüchte: reicht Einweichen wirklich schon aus, oder muss ich die nicht auch noch Vorkochen? Ich habe bislang einmal mit getrockneten Bohnen gekocht und das hat nicht so gut geklappt.

    Und da bei mir gerade öfters mal Äpfel faul werden, wollte ich dich auch noch fragen, wie du denn deine Äpfel lagerst bzw. ob du irgendwelche Lagertipps für Wohnungen hast.

    Liebe Grüße, Daniela

    • Zu den Äpfeln: die beste Lagerung ist frostfrei, aber möglichst kühl. Also suche Dir den kühlsten Platz, den Du hast. Wir haben eine Abstellkammer, die ungeheizt ist und bei den derzeitigen Außentemperaturen ca. 5-10 Grad aufweist. Das ist ziemlich ideal. Alternativ im Keller, aber da sollte man dafür sorgen, daß man die Sachen nicht vergisst und regelmäßig nachkontrolliert und sich immer mal wieder was hochholt.
      Wenn keine kühlen Räume da sind, vielleicht gibt es ein Fensterbrett, wo keine Heizung drunter ist? Dort dann ans Fenster legen. Oder alternativ im Schlafzimmer unter dem Bett, das ist in geheizten Wohnungen der kühlste Raum.
      Ansonsten schnell verbrauchen, ggf. Apfelkuchen auf Vorrat backen und einfrieren. Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit Muffins im Glas gemacht. Dafür Gläser verwenden, die nach oben weiter werden, fetten und bis knapp über die Hälfte mit Teig füllen. Backen und sofort nach dem Rausholen aus dem Ofen zuschrauben/verschließen. Nach dem Abkühlen kontrollieren, ob der Deckel wirklich zu ist. Diese Kuchen halten sich so mehrere Wochen, man verbraucht nicht zusätzlich Strom für den Gefrierschrank und man kann sich auch mal gut was mitnehmen auf die Arbeit/zum Wandern – Verpackung ist ja dann schon drum.

      • Hallo Fussel!

        Muffins im Glas ist super, gibt es sogar eine Anleitung dazu auf meinem Blog für Kuchen im Glas, das ist eh ähnlich.

        Finde ich auch eine super gute Lösung und bringt mich gerade auf die Idee, das wieder verstärkt aufzugreifen.

        Danke für die Tipps mit den Äpfeln, ich habe vorhin auch schonDaniela dazu geantwortet, aber erst jetzt Dein Kommentar gelesen.

        lg
        Maria

    • Hallo Daniela!

      Ich koche Bohnen und Kichererbsen immer im Druckkochtopf, da brauchen sie maximal 1 Stunde. Das ist dann eingeplant bzw. fange ich halt ein wenig früher an mit dem Kochen.

      Muss man natürlich bei der Planung berücksichtigen, dass das Zeitfenster zum Kochen groß genug ist. Aber das ist so ja gar kein Problem mehr 😉

      Wegen den Äpfeln – wenn ich merke, dass sie zu lange liegen, dann mache ich Apfelmus, Apfelsaft oder trockne sie zu Apfelspalten. Das ist bei mir mehr eine Sache von Beobachtung denn eine der Lagerung.

      Wichtig ist, dass sie genug Luft haben, d.h. ich habe eine große flache Obstschale, wo ich keinen „Turm“ mit dem Obst baue.

      Mehr fällt mir dazu leider nicht ein.

      Deinen Beitrag über die Essensplanung habe ich auch gelesen, finde ich super, dass Du das auch so machst!

      lg
      Maria

      • Hallo Maria,
        ah – ich mache immer Türme. Wahrscheinlich ist das der Fehler, da ich regelmässig von weiter unten einen faulen Apfel rausfischen muss.
        Druckkochtop hab ich leider keinen. Aber ich werds mir merken, dass es damit schneller geht.
        Danke für die Tipps!

        Liebe Grüße, Daniela

    • also wenn du einen kühlschrank besitzt, gib die äpfel unten in das gemüsefach! bei uns sind sie noch nie kaputt/braun geworden, meistens essen wir sie eh vorher schon auf 🙂
      äpfel geben übrigens viel ethylen ab, weshalb man sie nicht mit anderen empfindlichen oder sehr reifem obst und gemüse lagern sollte!
      greets cao

    • Hallo Daniela,
      mit den Hülsenfrüchten ist die Kochzeit teilweise auch schwierig anzugeben, weil es auch drauf ankommt, wie alt die Bohnen so sind. Und Du weisst ja nicht immer, wie lange sie schon im Lager gelegen haben, wenn Du sie kaufst. Je älter, desto länger brauchen sie, auch mit Einweichen. Ein Drucktopf hilft dabei aber auf jeden Fall, wenn Du gerne Hülsenfrüchte magst, ist das vielleicht eine überlegenswerte Investition. Ich bin dazu übergegangen, immer direkt ein halbes Kilo getrocknete Bohnen oder so zu kochen. Was ich aktuell nicht brauche, friere ich portionsweise ein, so in der Größenordnung von Dosenbohnen. Und auf irgendeinem Blog hab ich auch gelesen, dass man Bohnen einwecken kann. Ich hab mich da generell noch nicht ran getraut, aber ist bestimmt eine gute Alternative für Leute ohne oder mit nur kleinem Gefrierschrank.
      Viele Grüße, Khendra

      • Hallo Khendra!

        Den Tipp mit dem Vorkochen und dann einfrieren habe ich auch schon selbst mehrmals jemandem gegeben.

        Selbst mache ich das allerdings nicht, da mein TK-Schrank meist aus allen Nähten platzt 😉

        Einwecken von Hülsenfrüchten ist sehr schwierig, das braucht sehr viel Erfahrung und dauert extrem lange. Habe ich mich noch nicht drüber getraut, weil ich so oft lese, dass was schief gegangen ist (ich bin in einem Einkochforum von CK).

        lg
        Maria

      • Hallo!
        Vielen Dank für die guten Tipps. Das mit dem Einwecken finde ich auf alle Fälle interessant.
        Einfrieren würd ich gerne, aber unser Gefrierfach hat leider nicht viel Fassungsvermögen.
        Liebe Grüße, Daniela

  2. Hallo Maria!
    Ich habe schon aus Zeitgründen auf „einmal Einkaufen“ pro Woche umgestellt. Ich kaufe also das Meiste am Montag und dann gegen Ende der Woche was noch fehlt. So kann ich oft auch ohne Kider einkaufen, was sehr viel entspannter ist.
    Ich habe ein Rezeptprogramm mit Einkaufsliste. Weil ich aber den Laptop nicht in der Küche will, habe ich vieles aus dem Internet ausgedruckt und benutze ansonsten meine 3 heißgeliebten Kochbücher (so sehen sie auch aus!)
    Mein Ziel sind 6 geplante Tage incl. „Essen aus Vorrat“ zum Schieben und ein Restetag. Das klappt aber nur mäßig. Viele Mengenangaben passen nicht zu userem durchschnittlichen Eßverhalten. Mal zuviel, aber auch mal zu wenig. Bisher sträube ich mich im Kochbuch was zu ändern. Ein paar deiner Vorratsgerichte würden mich interessieren.
    LG Svenja

    • Hallo Svenja!

      Danke für Dein ausführliches Kommentar! Bei mir hat es übrigens auch damit angefangen, dass ich einfach keinen Bock hatte so oft einkaufen zu gehen und nur noch 1 x pro Woche im Supermarkt war.

      Gerade das Problem, das Du auch ansprichst, hat mich veranlasst auf eine kürzere Planung zurück zu gehen, weil mir sonst einfach oft etwas übrig geblieben ist. Und so bin ich flexibler. Meist geht es sich dann eh für einen Tag mehr aus.

      Und ich habe ja auch noch den TK-Schrank, mit Vorräten gefüllt.

      Geplant ist, dass ich zu diesem Thema in nächster Zeit mehr schreibe und ein Teil davon wird sicher die Vorräte betreffen.

      Nur so viel vorab – ich habe immer Reis, Nudeln, Mehl und Hülsenfrüchte in ausreichender Menge zu Hause und damit – in Verbindung mit einem wohl durchdachten TK-Schrank kann man ganz viel machen.

      lg
      Maria

  3. Hallo Maria,

    wie machst du denn die Gemüsebällchen? Gibt es eine Version nur für den Backofen ohne Pfanne und viel Fett und Aufwand?

    Ich bin planlos: Bei den Kochprofis vor Jahren hab ich abgeschaut, extra nicht für spezielle Gerichte einzukaufen, sondern nur die Grundsachen aus denen ich Verschiedenes kochen kann in einer ganzen Woche. Ich weiß also beim Einkaufen lassen noch gar nicht, welche Gerichte ich daraus koche. Was ich mit den Paprika, Tomaten mache. Ob ich sie roh, gefüllt, als Soße, Suppe oder in Linsen esse. Ich werfe nichts weg. Auch das gehört zum Konzept der Kochprofis. In meine Minibar sortiere ich alles ein für eine ganze Woche. Gleich nach Haltbarkeit. Und das sortiere ich eine Minute am Tag nach. Das schaffe ich! Mein Einkaufsmädchen macht das prima. Das kann ich mir jetzt leisten. Ich koche nur für eine Person einmal am Tag und esse lieber kaltes Essen. Also Gekochtes kalt. Deswegen freue ich mich noch mehr auf den zweiten Teller später. Ich finde auch gut wenn Dinge mal ausgehen. Dann kocht man mal anders und entdeckt Neues.

    Was ich dich schon länger fragen wollte:
    Kann man gar keinen Fisch essen oder ist das ungünstig wegen Jod? Früher hieß es ja, zweimal die Woche. Ich kenne keine Fischfans.

    Ich denke, die Leute werfen viel weg weil sie schon angeditschtes Gemüse, plastikverpackt kaufen. Was plastikverpackt vergammelt, riecht ganz anders und man kann es nicht mehr verzehren sondern muss die ganze Paprika wegwerfen. In der Gemüseabteilung ist das Licht orange. Damit man die Stellen nicht sieht. An der Kasse sieht man es erst. Aber da sind die Leute mit ihren Smartphones beschäftigt. Deswegen kaufe ich in den Billigsupermärkten nicht mehr ein. Ist auch so mit Jacken und einem Füller passiert. Im Kaufhaus hatten die andere Farben. Deswegen wieder reingebracht. Ich finde das Betrug.

    Liebe Grüße – Tanja

    • Hallo Tanja!

      Wow – eine Fülle von Gedanken!

      Die Sache mit dem Kochprofi-Kochen ist spannend. Ich nenne es „kreativ kochen“ und das mache ich ganz besonders gerne!

      Nachdem ich seit einiger Zeit gar nicht mehr einkaufen gehe, bin ich ständig nur noch beim kreativ-kochen. Das bringt foodsharing so mit sich, da ist gar nichts mehr planbar. Aber viele Jahre Erfahrung davor helfen.

      Daher ist es bei mir ganz besonders wichtig mir zu überlegen, was ich mit dem, was ich geschenkt bekommen habe, mache. Und dann kaufe ich nur noch winzige Kleinigkeiten dazu.

      Jod bekommst Du auch über Milchprodukte sowie Gemüse und Obst, Fleisch ist in der Hinsicht nicht nötig!

      Das mit dem in Plastik verpackten Obst und Gemüse habe ich auch beobachtet! Vor allem seitdem ich in einem Biosupermarkt abhole, der Obst und Gemüse unverpackt anbietet. Das hat auch wenn es zum Wegwerfen ist noch eine ganz andere Qualität.

      Mein „Rezept“ für Reislaibchen kann man auch als Auflauf machen, also kann man sie sicher auch im Backrohr backen.

      Ich mische gekochtes oder gehobeltes rohes Gemüse dazu, je nach Menge 1-2 Eier, nach Laune Gewürze, dann noch Sonnenblumenkerne o.ä., Käse – alles frei nach „was muss weg und worauf habe ich Lust“ – dazu und mit etwas Mehl abbinden. Fertig. Das Mehl braucht man nur für die Laibchen, das spare ich mir beim Auflauf meist, dafür gebe ich dann etwas Joghurt, Frischkäse oder Creme fraiche dazu.

      Bei mir schmeckt kaum ein Essen gleich wie das andere 😉

      lg
      Maria

  4. Im Grunde hat jeder ein paar Standardgerichte, die immer wieder gekocht werden. Einfach entsprechend der Tage und Personenanzahl für die Woche einkaufen. Ggf. kann man auch spontan variieren. So beispielsweise mit dem Brokkoli eine Gemüsesuppe zaubern oder mit Lachs und Nudeln eine leckere Pfanne kochen. In einer guten Mischung aus Planung und Kreativität funktioniert die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung perfekt. Übrigens kann man mit Wegschneiden etc. auch noch leicht angewelktes Gemüse sehr gut nutzen. Hier sind meiner Meinung nach viel zu viele Leute einfach verwöhnt. Entweder ist das Gemüse komplett frisch, fröhlich, knackig oder bei einer kleinen Stelle ganz unbrauchbar. Dieser Gedanke ist einfach falsch.

    • Hallo Frau B.!

      Da sprichst Du einen sehr wichtigen Punkt an, nur weil eine kleine Stelle nicht mehr schön ist, muss nicht das ganze Teil weg geworfen werden.

      Man kann was anderes daraus machen, wenn man es nicht mehr roh essen mag. Z.B. bei Äpfeln, die kann man zu Kompott verkochen oder Mus zubereiten.

      Meiner Meinung nach entstehen viele Abfälle durch convenience food, dass vorgeschnittenes Obst und Gemüse in Plastik verpackt gekauft wird.

      Das wird ganz schnell angefault und unappetitlich.

      lg
      Maria

      • Darüber rege ich mich sehr auf. Schon geputzter Rosenkohl, wenige Köhler in großer Plastikverpackung! Dabei dauert das Putzen nur wenige Minuten und ist Teil des Kochens. Diese Sachen braucht man nicht, unterstützt Bequemheit und entfremdet von der Natur.

  5. Wir kochen seit einem Dreivierteljahr relativ „fremdbestimmt“, da wir von unserem SoLaWi-Hof jede Woche das geerntete Gemüse bekommen und uns da halt nicht aussuchen können, was es gibt. Es ist sehr abwechslungsreich (ich hab mal durchgezählt: ohne die Kohlsorten haben wir 19 verschiedene Gemüse jetzt im Winter, mit Kohl 25!), aber man muß halt nehmen, was in der Woche gerade verteilt wird. Ich gucke dann immer, was es so gibt und schau auch mal bei Chefkoch, was sich damit so anstellen lässt. Auf diese Weise haben wir schon einige neue Gerichte in unseren Speiseplan aufgenommen, auf die wir früher nie gekommen wären – z.B. als Tapasgericht Hühnchen mit Wirsing und Trockenpflaumen, wär ich von allein nie drauf gekommen (aber sooo lecker!)!
    Da koche ich dann meist am WE so große Mengen, dass wir mindestens zwei Tage was mit zur Arbeit nehmen können und auch noch was einfrieren. Den Rest der Woche nehmen wir uns Eingefrorenes der Vorwochen mit, damit man nicht eine Woche lang immer dasselbe essen muss.
    Abends nach der Arbeit koche ich ziemlich selten, dazu fehlt mir die Zeit (komme meist recht spät heim und dann hab ich schon einen Bärenhunger und will nicht erst noch eine Stunde oder mehr am Herd stehen). Aber Salate oder die von Dir erwähnten „Ergänzungsessen“ gibt es auch oft. Deswegen bin ich auch Tapas-Fan, da kann man sich ein Menü „strecken“, ohne dass es auffällt oder man auch nur das Gefühl hat, dass das Reste sind.
    Manchmal ist es etwas anstrengend, immer den Gemüselieferungen „hinterherkochen“ zu müssen, aber die Qualität und Frische ist so super, dass ich insgesamt mit dieser Lebensweise ganz zufrieden bin.

    • Hallo Fussel!

      Ich suche auch immer wieder gerne auf CK nach geeigneten Rezepten. Darüber werde ich sicher auch noch einmal schreiben, weil es eine wirklich gute Möglichkeit ist, so viel wie möglich von dem, was weg muss, zu verkochen.

      So eine Biokiste ist immer wieder spannen, weil man so viele neue Lebensmittel kennen lernt.

      Weiterhin viel Freude am Experimentieren!

      lg
      Maria

  6. Liebe Maria,
    ich bn zwar leider noch längst nicht mit allein deinen tollen Beiträgen „durch“, die du bei ANL verlinkt hast, aber jetzt möchte ich dir endlich mal herzlich danken für deine vielen großartigen Anregungen! (Ich hoffe, für die nächsten Monate bleibt auch noch genug übrig ;o)) Genau wie du kann ich nicht nachvollziehen, wie es passieren kann, dass so viele Lebesmittel verschwendet werden. Bei uns gibt es eine ganz spezielle Speise häufiger als jede andere: Sie nennt sich Restl-Gröstl und besteht immer wieder aus neuen bzw anderen Zutaten ;o)) Gestern allerdings gab es kein Gröstl, sondern einen Sauerkrautauflauf: Aus den Resten von „Xelchtem, Kraut und Knödl“, ein paar Nudeln dazu, weil’s schon ein bisserl wenig war für zwei Personen, und Käseresten zum Überbacken. Hat richtig gut geschmeckt – so, wie die meisten unserer Restlgerichte gut schmecken. Mit Bohnen und Linsen bin ich noch nicht so weit wie du, aber ich habe vor, ab heuer endlich wieder Bohnen im Garten anzubauen, dann werde ich das möglichst auch so halten wie du. Leider gibt es in unserer Gegend keine Wochenmärkte, aber seit kurzem haben wir die Hofküche, einen kleinen, hübschen und gut sortierten Bio-Bauernladen, nicht all zu weit von uns entfernt. Da kann man von Mi bis Sa. Gemüse im mitgebrachten Sackerl, Eier im mitgebrachten Karton, Bio-Milch, Rahm und Joghurt in Mehrwegflaschen etc. kaufen, das ist auch schon viel Wert!
    Ganz liebe Grüße – achja, und ich freu mich, dass ich jetzt weiß, dass es in Wien (meiner nächsten größeren Stadt) auch einen Umsonstladen gibt! Zwar nicht ganz um die Ecke, aber ich hab mir fest vorgenommen, dort heuer hinzuschauen!
    Schönen Abend noch,
    Traude
    (⁀‵⁀,) ✿
    .`⋎´✿✿¸.•°
    ✿¸.

    • Hallo Traude!

      Verlinkt habe ich bis jetzt nur ein paar Beiträge von diesem Jahr. Im Jänner hatte ich das irgendwie verbummelt weil die Linkparty nicht ständig geöffnet ist.

      Finde ich super, dass Du das auch so handhabst mit den Resten. Ich finde das ist eine sehr gute Lösung.

      Ich möchte künftig auch immer wieder so Möglichkeiten der Verwertung von bestimmten Resten zeigen. Da wird noch viel kommen mit der Zeit.

      Finde ich super, dass Du in Deiner Nähe so eine gute Einkaufsmöglichkeit gefunden hast!

      Wir lesen uns!

      lg
      Maria

  7. Hallo Maria!
    Ein sehr nützlicher Beitrag, der gute Tipps gibt! Ich glaube so ein bisschen Planung spart letztlich auch Zeit, schließlich muss man dann nicht nochmal einkaufen gehen,weil einem Zutaten fehlen und man verbringt deutlich weniger Zeit im Supermarkt, wenn man weiß was man will…und ist weniger anfällig für unnütze Sportankäufe. Geld spart es also auch.
    Eine gute Zusammenfassung, wie es jeder machen sollte!
    lg Miss Margarite

  8. Deine Posts sind immer so super durchdacht und strukturiert aufgebaut (:
    Meine Aufräum- und Ausmistaktion im Rahmen unserer Renovierungsarbeiten war übrigens ein voller erfolg, du hattest Recht.
    wir haben auch vor 2 Wochen mit einem Wochenplan begonnen, am Samstag gibt es den Großeinkauf und am Mittwoch kann Obst und Gemüse nochmal auf dem Markt nachgekauft werden (: Bisher klappt es ganz gut, ich bin gespannt wie es weitergeht.
    Auf Plastik versuche ich auch schon seit längerem zu verzichten. Aber insbesondere bei Salat oder Pilzen, die man nicht einfach so in den Korb legen möchte ist das schwer. Ich müsste mir aus dünnem Baumwollstoff mal ein paar ganz leichte Säcklein nähen.
    Und endlich habe ich eine Edelstahltrinkflasche für meine Smoothies, eine Investition die sich schon nach dem ersten Tag ausgezahlt hat (:
    Alles Liebe, Freja.

    • Hallo Freja!

      Vielen Dank für Dein langes Kommentar! Freut mich sehr, dass das bei Dir alles so gut geklappt hat mit Renovieren, Aufräumen und Ausmisten.

      Ich finde es eine gute Lösung mit einmal pro Woche Großeinkauf und dann noch Kleinigkeiten nachkaufen, die man frisch möchte.

      Gemüsesäcke habe ich aus altem Vorhangstoff genäht, das ging ganz schnell und damit kann man sehr einfach Obst und Gemüse einkaufen. An der Kasse sieht man rein und Zettel kann man auch drauf kleben.

      Du bist super motiviert, das spürt man aus Deinen Zeilen raus!

      lg
      Maria

    • Hallo Freja, wenn Du gern häkelst oder strickst, kann man aus dünnem Baumwollgarn, gern auch aus Resten, so Säckchen häkeln oder stricken. Anleitungen gibt es z. B. bei Ravelry.
      Viele Grüße, Khendra

      • Hallo Khendra!

        Das ist auch eine ganz tolle Idee! Gefällt mir, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.

        Nachteil ist vielleicht, dass sie sicher etwas schwerer sind beim Abwiegen. Aber man kann ja auch vorher wiegen und danach einfüllen.

        lg
        Maria

  9. Hallo Maria!

    Wieder einmal ein schöner und wichtiger Artikel von dir!

    Ich muss gestehen, dass ich so gar nicht plane, was das Essen und die Zubereitung angeht.
    Das hängt vermutlich damit zusammen, dass es bei mir immer Gerichte gibt, die sich aus stets denselben nicht-haltbaren Grundzutaten speisen (ich könnte keine Woche ohne Tomaten, Karotten, Paprika und dergleichen leben) und die haltbaren Lebensmittel ohnehin immer vorrätig sind.
    Zudem bekommen wir ja auch unsere Gemüsekiste, sodass wir schon mal kein Gemüse (bis auf wenige Ausnahmen) zusätzlich einkaufen müssen und in der Regel mit dem arbeiten, was gerade Saison hat. Das heißt, es wird fast nur Obst gekauft – und solche Sachen wie Trockenfrüchte und Nüsse.
    Daher sieht unser mentaler Einkaufszettel immer gleich aus. Das erleichtert das Einkaufen ungemein – und da wir vegan (und ohne industriell verarbeitete Lebensmittel) leben, laufen wir ohnehin an so ziemlich allen Regalen im Supermarkt vorbei. 🙂

    Schlimm wird es bei mir, wenn ich mich im Biomarkt oder im Reformhaus befinde – dann füllt sich das Täschchen mit allen möglichen Dingen, die ich eigentlich gar nicht brauche. Diese sind aber glücklicherweise meist sehr lange haltbar und ich kann mir in aller Ruhe überlegen, was ich damit anstellen möchte. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Hallo Jenni!

      Daran habe ich beim Schreiben von meinem Beitrag gar nicht gedacht, dass es – wenn man sich vegan ernährt – sicher etwas anders läuft als gewöhnlich.

      Es fällt ja der ganze Teil mit Fleisch, Wurst, Schinken, Käse, Joghurt und andere Milchprodukte schon einmal pauschal weg. Gerad die sind teilweise sehr kurz haltbar.

      Vermutlich ist bei der vegangen Ernährung wirklich viel weniger Planung als sonst nötig. Noch ein Vorteil 😉

      lg
      Maria

  10. Hey Maria! Wow, da hast du dir aber Mühe gegeben mit deinem Essensplan und generell dem Beitrag. Aber ist eigentlich nix neues das du dein ganzes Herz investierst 🙂 Jedenfalls finde ich die Idee mit dem Kettenkochen echt cool. Bei uns bleibt vom Vortag aber meistens nichts übrig. Und ich kaufe immer erst wieder neues Gemüse ,wenn der Kühlschrank leer ist. Früher sind mir oft Lebensmittel vergammelt. Das habe ich inzwischen zum Glück im Griff.

    • Hallo Misses Hippie!

      Tja, wenn man wirklich erst einkauft, wenn der Kühlschrank leer ist, dann ist da vermutlich der beste Weg, keine Lebensmittel mehr zu verschwenden.

      Kettenkochen ist super, weil Du schreibst, es bleibt meist nichts übrig. Beim Kettenkochen geht es gar nicht unbedingt um Reste, sondern um bewusstes Mehrkochen, DAMIT was übrig bleibt für den nächsten Tag. Ich mag das Konzept total gerne, es erleichtert das Leben ungemein und ist auch noch ganz schön effizient.

      lg
      Maria

  11. Hey, schöner Beitrag. Mich würde interessieren wo und von welcher Firma du Hülsenfrüchte in Papierverpackung beziehst. Ich finde immer nur Dosen oder Plastik, selten mal Glas, aber ich würde gerne mal wieder die getrockneten Hülsenfrüchte, wie Kichererbsen, Linsen und Bohnen kaufen. Wäre dankbar für einen Hinweis.
    LG Milena

    • Hallo Milena!

      Ich nehme an, dass Du aus D bist und von daher kann ich Dir leider nur den Tipp geben, auch einmal am Wochenmarkt zu schauen. Es gibt auch einige Unverpacktläden.

      In Ö hat die Sparkette eine Vital-Linie, wo im Karton verpackt angeboten wird.

      Soviel ich weiß, ist der Spar in D von Edeker gekauft worden, möglicherweise wirst Du dort fündig.

      lg
      Maria

  12. Wie witzig, ich habe auch zwei Zettel: einen mit den geplanten Essen – nur für 1-2 Tage wegen spontaner Freizeitaktivitäten (wie du schreibst) und einen,wo wir konsequent aufschreiben, was eingekauft werden muss. Ich kauf nichts mehr für ‚Ich könnte ja mal …‘, kaufe andererseits aber auch gerne spontan, wenn ich z.B. frischen Feldsalat sehe.
    Deinen Vorschlag des ‚Kettenkochens‘ finde ich genial. So bleiben keine Reste und man hat auch weniger Arbeit. Heute ist bei uns auch Restetag.
    Liebe Sonntagsgrüße (gleich wird gespielt),
    Ingrid

    • Hallo Ingrid!

      Finde ich ja lustig, dass Du das auch so ähnlich handhabst.

      Manchmal kommen Menschen unabhängig voneinander auf die selben Ideen, weil es einfach so praktisch ist!

      Kettenkochen ist wirklich ganz eine tolle Sache, das hat mich schon oft aus zeitlichen Nöten gerettet.

      lg
      Maria

  13. Hallo Maria,

    das freut mich, dass ich nicht die einzigste bin, die so plant. Werd da in meinem Freundeskreis oft erstaunt angeschaut. Seit Anfang des Jahres arbeite ich auch jede Woche einen Wochenkochplan heraus. Davor hatte ich wohl oft meine Ideen, habe es aber nie so kontinuierlich aufgeschrieben.
    Ich benutze die oberste Zeile jedes Tages in meinem Kalender, so kann ich auch zurückblättern und nachschlagen, wann ich das Gericht schon einmal gekocht habe.
    Ich bin von meiner Mutter gewöhnt nur einmal die Woche einkaufen zu gehen, sodass dies die kleinste Umstellung für mich war. Allerdings ging das Kochen bei ihr immer sehr spontan: was ist da, auf was hab ich Lust, wie viel Zeit habe ich. So wiederholten sich einige Dinge ständig.
    Seit dem Herbst habe ich nun endlich eine Gemüse- & Obstkiste, sodass ich nur noch alle zwei Wochen einkaufen gehen muss (Bananen, Zitrusfrüchte, Milchprodukte und Trockenzeug), was glücklicherweise immer noch in einen Rucksack (für 1-2 Personen) passt. Zeitgewinn: immens.
    Ab Samstag kann ich meine Gemüsekiste bestücken, dann nehme ich mir meinen Kalender her, schaue, an welchem Tag ich mittags nicht zu Hause sein werde, plane ein Essen, welches ich gut mitnehmen kann (Isolierdose oder was kaltes, was frühs innerhalb von 60min gekocht ist oder am Vorabend zubereitet ist), schau mir an welches Gemüse gerade regional vorhanden ist und auch wie du noch ein Blick in den Kühlschrank, was an Milchprodukten noch da ist, was weg darf (im Schrank ist alles lange lange haltbar). Im nächsten Schritt schaue ich, ob ich von einem Gemüse ewig esse (da ich oft nur alleine bin und da ist so ein Chinakohl oder Blumenkohl oft für 4 Tage, da mache ich auch gerne Kettenkochen: Gemüse einmal vorbereiten und mit vers. Beilagen und anderem kombinieren) und plane mir dann so weit wie möglich viele unterschiedliche Beilagen ein. Ohne Plan würde ich fast nur Hirse, Nudeln und Kartoffeln essen. Nebenbei schaue ich nach Rezepten, die ich gerne mal ausprobieren würde (habe da eine Sammlung an Kochzeitschriften, saisonal passend oder auch das Internet) und bestelle im letzten Schritt exakt so viel Gemüse, wie ich brauchen werde. Nur Karotten und Chicorree bestelle ich mir, die nasche ich zu oft zwischendrin.
    Bei den Milchprodukten entscheide ich mich so, dass ich ein Becher für verschiedene Gerichte benutzen kann (da ändere ich gern was im Rezept um), sodass ich nicht wie früher drei verschiedene Becher auf habe (außer Sahne und Milch bekomme ich die anderen leider noch nicht in Glas).
    1-2 Restetage pro Woche plane ich auch ein, oder lege mir die Reste als Abendessen in den Kalender.
    Und ja, Hülsenfrüchte kommen seitdem auch viel regelmäßiger auf meinen Plan, da ich es endlich schaffe, sie am Vortag einzuweichen (steht als Vermerk im Kalender, wie bei dir :)). Und wenn ich dann mal keine Lust habe zu kochen, ist ein gesunder Zwang da, etwas aus den geplanten Zutaten zuzubereiten. Falls ich dann doch was ganz anderes daraus zaubere, ist es auch in Ordnung, solange ich alles verbraucht habe.
    Und der Beziehung tut es auch gut: es ist klar, wer wann was kocht und alle Wünsche werden möglichst berücksichtigt und durch den selteneren Einkauf ist mehr Zeit zuzweit 😉
    So ein Klammerbrett wäre auch noch etwas für meine Küche: 9 Klammern: Einkaufsliste, Backrezept und eine Klammer pro Tag für die pikanten Rezepte (am besten dann die Klammer mit dem Wochentag beschriften). Bis jetzt hängen die Zettel mit Tesa oder Magnet in der Küche (in einer Box sammel ich dann gerne die vers. Rezepte und ziehe sie bei Bedarf wiederheraus).
    Dann mache ich mich mal auf die Suche nach so einem Brett, mal rumfragen, ob bei irgendwem noch eines herumfliegt.

    (uj, bisschen lang geworden…)
    Gutes Kochen und liebe Grüße aus dem Schwarzwald,

    Maria

    • Liebe Maria!

      Vielen herzlichen Dank für Dein ausführliches Kommentar, wie Du das mit der Essensplanung machst.

      Mit dem Kalender ist das auch eine sehr gute Idee, gefällt mir total gut!

      Nur noch alle 2 Wochen einkaufen ist sicher eine wirklich tolle Zeitersparnis. Die Biokiste bringt es schon voll. Ich habe sie auch eine zeitlang gehabt und war sehr zufrieden damit.

      Wenn ich es richtig verstanden habe, kannst Du sie auch beliebig befüllen und bekommst nicht voreingeteilt?

      Das mit den Milchprodukten mache ich auch so ähnlich wie Du, ich verwende auch immer nur das, was ich gerade offen habe, unabhängig vom Rezept. Man kann immer Creme fraiche gegen Frischkäse oder Joghurt austauschen.

      viele Grüße und nochmals vielen herzlichen Dank für Dein Kommentar!

      Maria

      • Hallo Maria,

        ja, ich kann mir selbst alles aussuchen, was in meine Kiste soll. Habe Einstellungen gemacht, was immer rein darf und dann schaue ich eben durch, was es in der nächsten Woche noch so alles sein darf. Eine fremdbestimmte Füllung wäre nichts für mich. Das habe ich in der solidarische Landwirtschaft gehabt und es war auf Dauer mehr Zwang und weniger Freude (und teurer, weil ich die Mengen nicht auf die individuelle Woche abstimmen konnte).
        Ein weiterer Vorteil, ist jetzt, dass der Einkauf so klein nun ist, sodass ich ihn nebenbei auf dem Weg erledigen kann und nicht wie vorher einen halben Tag dafür brauche (auf dem Land wohnen hat leider nicht nur Vorteile).

        Liebe Grüße,
        Maria

  14. Hi Maria, bei mir läuft das eigentlich gut mit dem Wochenplan, da ich – Nachteil des Landlebens fahren muss, und das nicht so oft tun will, gibt’s bei mir den großen Wocheneinkauf. Dafür gibt’s einen Einkaufszettel mit Ca. 5 geplanten Mahlzeiten. Einen Tag komm ich erfahrungsgemäß mit Resten hin. Und einer wird improvisiert. Oder ich bin eingeladen, gehe auswärts essen…
    Seit ich die Einkäufe durchplane kommt mir so gut wie nichts mehr um. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich besser weniger Mahlzeiten als Tage plane, weil irgendwas kommt einem immer mal dazwischen und so muss ich dann nichts über ne Woche liegen lassen. Außerdem nachkaufen, falls ich doch mal zu wenig habe geht ja immer.

    • Hallo Chaoskämpferin!

      Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, dass es ganz gut ist, weniger Mahlzeiten zu planen als man hat – eben wegen Resten und wegen es kommt mal was dazwischen.

      Deshalb plane ich meist eben nur maximal 4 Tage, weil das erfahrungsgemäß eh für fast eine Woche reicht 😉

      Finde ich super, dass Du damit so gut zurecht kommst. Wenn das nächste Geschäft weiter weg ist, dann ist es noch viel wichtiger seine Mahlzeiten gut zu planen.

      lg
      Maria

  15. Hallo Maria,

    tatsächlich findet meine Speiseplanung ganz anders statt, wobei ich eben auch unter anderen Umständen einkaufe.

    Ich kaufe eigentlich nie für mehr als zwei Tage ein, komme dann aber meist doch drei Tage aus, weil ich relativ häufig nicht zu Hause koche und esse. :/ Das stört mich teilweise, dafür genieße ich Kochen und Backen momentan als ausgeschlossen exklusives Erlebnis. 🙂

    Lieber Gruß,
    Philipp

    • Hallo Philipp!

      Sicher hängt alles mit der persönlichen Situation zusammen.

      Was ich beschrieben habe funktioniert natürlich in meiner persönlichen Situation am besten und ist vermutlich am hilfreichsten für Menschen mit ähnlichen Lebensumständen.

      Wenn man sich gerne die Zeit nimmt um öfters die Woche einzukaufen spricht auch nichts dagegen. Das wichtigste ist dann, dass man wirklich erst einkaufen geht, wenn man nichts mehr zu kochen hat, damit keine Lebensmittel schlecht werden. Das ist der Punkt, um den es mir geht.

      lg
      Maria

  16. Hallo Maria,

    ich verfolge deinen Blog schon lange. Habe bisher jedoch keinen Kommentar geschrieben. Mir gefällt dein Blog ausgesprochen gut, du hast immer tolle Denkanstöße 🙂

    Deine Mahlzeiten Planung gefällt mir sehr gut. Damit bleibt man sehr flexibel. Ich hatte mal einen ewigen Speiseplan ausprobiert um nicht immer über meine Mahlzeiten nachdenken zu müssen. Dies war auf Dauer jedoch zu sperrig.
    Vielen Dank für deine Anregungen, ebenfalls an die Vorkommentaroren. Da waren für mich einige nützliche Ideen dabei!

    Viele Grüße
    Nina

    • Hallo Nina!

      Es freut mich sehr, dass Dich dieser Beitrag dazu motiviert hat ein Kommentar zu schreiben.

      Von so einem ewigen Speiseplan habe ich schon mehrfach gelesen. Ich finde es allerdings sehr erstaunlich, dass so etwas überhaupt funktionieren kann, weil es ja doch sehr einschränkend ist. Für mich wäre es daher nichts muss ich ehrlich sagen.

      Wie schön, dass Du einige Anregungen für Dich mitnehmen konntest. Ich finde auch, dass in den Kommentaren sehr viele gute Anregungen dabei waren!

      lg
      Maria

  17. Pingback: Monatscollage Februar 2016 | widerstandistzweckmaessig

  18. Hallo Maria,
    dank deines Rückblicks bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. 😉 Ist mir wohl entgangen. Ich finde es interessant, dass so viele Menschen einen Menüplan haben. Ich schaue lediglich was da ist und als erstes weg muss, wozu ich Lust hätte und daraus wird ein Gericht. Daher kommt es immer wieder zu neuen Kreationen. Ich werfe vielleicht – wenn es hoch kommt – in einem halben Jahr mal einen halben Apfel oder einen halben Salat weg, weil der vorher schlecht geworden ist. Wir haben so gut wie nie Essen, das weggeworfen wird – 😉 Ist super wie strukturiert du sogar ans Essen ran gehst. LG Esther

    • Hallo Esther!

      Danke für Deine Rückmeldung, wenn Du erst dann einkaufen gehst, wenn alles weg ist klappt das sicher super.

      Es hängt halt auch sehr davon ab, für wie viele Leute Du kochst. Für einen alleine ist es immer viel einfacher als wenn man eine 4köpfige Familie hat, wo jeder andere Vorlieben hat.

      Ich koche auch sehr gerne kreativ mit dem, was gerade da ist. Speziell seitdem ich bei foodsharing mit mache und öfters dumpstern gehe, ist das auch nötig, weil ich ja nie weiß, was ich gerade bekomme.

      lg
      Maria

      • Hallo Maria. Das stimmt. Daran hab ich nicht gedacht. Ich koche meist für zweit oder drei. Und alle essen alles. Das mit den Vorlieben und Geschmäcker kann schon ziemlich viel Mehraufwand bedeuten. Das kenne ich noch von Zuhause. Was bei foodsharing nicht so schön ist, dadur haben wir wieder mehr Müll. Denn die Sachen verkommen lassen, weil sie in Plastik eingepackt sind wäre ja auch daneben. Ich finde das toll, wenn jemand einen Plan hat. Ich mache das beruflich, aber Zuhause weigere ich mich. 🙂 LG Esther

      • Hallo Esther!

        Bezüglich foodsharing und noch mehr beim dumpstern sehe ich das so, dass nicht ich den Müll verursache, da das Lebensmittel sowieso Müll würde, wenn ich nicht eingreife.

        Speziell wenn ich etwas aus dem Müllcontainer hole, ist es ja schon Müll, den ich helfe zu trennen, was er meist vorher nicht war.

        Das Essbare verzehre ich und den Müll werfe ich dort hin, wo er hingehört.

        lg
        Maria

  19. Liebe Maria, wow, so viele Kommentare, da habe ich fast ein schlechtes Gewissen, noch eines dazu zu schreiben… Wir haben eine große Schreibtafel (von einer Brauerei) vor der Küche hängen, auf der planen wir immer am Freitag Abend oder Samstag Früh das Essen für die gesamte kommende Woche (also wieder bis Fr). Am Samstag ist dann Groß-Einkaufs-Tag, und das funktioniert ganz hervorragend für uns! (Auch weil unsere Wochen ziemlich fix verplant sind und klar ist, wer zu welchem Essen zu Hause sein wird.) Eine Zeit lang haben wir (der Göttergatte und ich) abwechselnd immer am Vorabend für den nächsten Mittag vorgekocht, dann konnte auch der Göttergatte was Vorbereitetes in die Firma mitnehmen. Seit er jeden zweiten Tag fastet, bleibt das Alltagskochen hauptsächlich an mir hängen, und wenn ich um kurz nach 1 aus der Arbeit nach Hause komme und zu kochen beginne, müssen einfach alle Zutaten bereits da sein. Dann kann das Essen innerhalb einer halben Stunde auf dem Tisch stehen, das geht sich gut aus bis der Sohn aus der Schule nach Hause kommt. Am Wochenende kochen wir ausführlicher, meist auch der Göttergatte und nehmen uns mehr Zeit zum gemeinsamen Essen. (Siehe auch Deinen Beitrag zu „Achtsamkeit beim Essen“, das kenne ich gut; bei uns gibt’s die Regel dass alle sitzen bleiben bis alle fertig gegessen haben.)
    Hülsenfrüchte: Ich habe damit aufgehört, sie am Vorabend einzuweichen. Einfach eine Dreiviertelstunde im Kelomat kochen reicht völlig, und meist mache ich das sogar noch in der Früh vor der Arbeit, weil zu Mittag soll das Koche dann ja eher schnell gehen. lg, Gabi

    • Hallo Gabi!

      Das mit der Schreibtafel klingt auch nach einem sehr brauchbaren Rezept. Ich glaube es ist einfach wichtig sich Gedanken zu machen und ein wenig zu planen. Welche Hilfsmittel man verwendet ist dann eigentlich schon fast nebensächlich und hängt von den persönlichen Vorlieben ab.

      Hülsenfrüchte ohne Einweichen zu kochen habe ich noch nie ausprobiert, finde ich jetzt echt spannend! Danke für den Tipp. Werde ich versuchen.

      Früher habe ich übrigens auch so gekocht, wie Du es beschreibst. Nach der Arbeit schnell nach Hause und noch ganz schnell kochen, bevor die Kinder da sind. Aber ich habe das als unglaublich stressig empfunden.

      Und wenn dann eines der Kinder auch noch das Gesicht verzogen hat, weil er/sie das doch nicht so mochte, bin ich hoch gegangen wie ein Kelomat!

      lg
      Maria

      • Oh ja, das ist sehr stressig. Oh ja, hochgehen wie ein Kelomat, wenn jemand schief schaut, das kommt mir bekannt vor. Aber dann versuche ich mich daran zu erinnern, dass ich nicht nur nur für den Sohn koche, sondern auch für mich. Ich frühstücke fast nie und brauche dann einfach ein warmes Mittagessen. Bilde ich mir zumindest ein. Vielleicht ist es aber auch nur ein unhinterfragter Glaube der „guten Hausfrauenschaft“, dass es zu Mittag „was G’scheit’s“ im Sinne einer warmen Mahlzeit geben muss. Vielleicht sollte ich das mal überdenken, und vielleicht wird dann die stressige Mittagszeit entschärft. Aber wenn ich gekocht und wir gegessen haben, dann habe ich auch ein gutes, zufriedenes Gefühlt, dass ich mir dafür Zeit genommen habe und nicht nur eine Jause zwischen Tür und Angel. Hm. Das habe ich noch nicht zu Ende gedacht. lg, Gabi

      • Hallo Gabi!

        Seitdem ich mich mit TCM auseinander gesetzt habe, ist mir eine warme Mahlzeit noch viel wichtiger als vorher.

        Diese Zeit nehme ich mir sehr gerne, auch für mich alleine koche ich dann.

        Und ganz ehrlich – ich bin echt froh, dass ich nur noch für mich und Herrn Widerstand kochen muss. Das ist im Vergleich zu früher sooo unkompliziert! Und das weiß ich echt zu schätzen!

        lg
        Maria

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