waschbare Toilettentücher [Langzeiterfahrung]

In einem Kommentar zu meinem Beitrag „plastikreduzierter Urlaub“ kam die Frage auf, wie das in der freien Natur so gelaufen ist mit der Notdurft.

Das habe ich zum Anlass genommen um über meine Erfahrungen mit den waschbaren Toilettentüchern zu berichten, da das Interesse daran scheinbar wirklich sehr groß ist.

Noch kein Beitrag hat am ersten Veröffentlichungstag so viele Klicks erhalten wie „selbst.gemacht statt selbst.gekauft – waschbare Toilettentücher“. Die Resonanz war gigantisch, ich war total überwältigt. Auch unter den 10 meist kommentierten Beiträgen ist er zu finden.

zu Hause

Bei mir zu Hause klappt alles wirklich wunderbar. Nach wie vor verwende ich die waschbaren Toilettentücher für das kleine Geschäft. Zu mehr bin ich nach wie vor nicht bereit und das finde ich ganz ok so.

Der Verbrauch an WC-Papier ist seitdem drastisch gesunken, wir verbrauchen kaum eine Rolle pro Woche. Mir war bis dahin nicht bewusst, dass ich selbst so ein großer Verbraucher bin. Aber irgendwie auch klar, nur nicht nachgedacht. Männer brauchen einfach von Natur aus nicht so viel.

Die Aufteilung der zwei unterschiedlichen Tücher auf die beiden WCs gefällt mir sehr gut und ist auch praktikabel. Die Menge passt auch gut, ich komme immer damit aus.

meine beiden WC-Tuch-Töpfe

meine beiden WC-Tuch-Töpfe

Im unteren WC, das auch von Gästen benutzt wird, steht der helle Topf, der einen Deckel hat. Dadurch ist das ganz unauffällig, keiner weiß, was sich darin verbirgt. Die Gäste verwenden natürlich „normales“ WC-Papier.

Mir ist es sehr wichtig, dass ich niemanden vor den Kopf stoße mit meiner Art zu leben.

unterwegs

Mitte Juni war ich einige Tage in einem Hotel und habe ohne groß darüber nachzudenken das konventionelle WC-Papier verwendet. Irgendwie auch logisch, wenn man keine Möglichkeit hat die Wäsche zu waschen.

Schon am 2. oder 3. Tag habe ich meine waschbaren WC-Tücher vermisst. Das ist ungefähr so wie mit den Stofftaschentüchern, die sehr viel sanfter als Papiertaschentücher zur Nase sind. Selbst bei sehr starkem Schnupfen bekomme ich keine wunden Nasenflügel mehr, seitdem ich Stofftaschentücher verwende.

Das hat mich allerdings sehr überrascht, denn damit hatte ich gar nicht gerechnet! War ich froh, als ich wieder zu Hause war und meine waschbaren Toilettentücher wieder hatte. Ich gebe sie ganz sicher nicht mehr her.

Trotzdem ich die Tücher viel angenehmer empfinde, werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit die waschbaren Toilettentücher nicht auf einen weiteren möglichen Hotelaufenthalt mitnehmen, da es meist keine Möglichkeit gibt, nasse Wäsche aufzuhängen. (Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich ins Schwanken. Vielleicht doch mitnehmen, je nachdem, wo ich hinfahre und wie lange.)

Auch in der Arbeit und wenn ich irgendwo zu Gast bin verwende ich das übliche WC-Papier. Alles andere wäre völlig unpraktikabel.

in der Wildnis

Aufgrund der Erfahrungen im Juni aber auch aus dem letzten „Wildnisurlaub“ hatte ich beschlossen, dass ich meine waschbaren Toilettentücher auch in den Urlaub nach Griechenland mitnehme.

Beweisfoto

Beweisfoto

Die von mir angedachten 5 Stück waren viel zu hoch dimensioniert, ich habe durchschnittlich 2 Stück pro Tag verwendet. Nachdem wir direkt am Bach gelebt haben, wurde das Tuch sofort nach der Verwendung ausgewaschen und auf der Leine aufgehängt (siehe Foto).

Die heiße Sonne Griechenlands hat das winzige Stück Stoff sehr schnell getrocknet, sodass es nur wenige Stunden danach wieder einsatzbereit war.

Auf unseren verschiedenen Wanderungen habe ich mich immer sehr geärgert, wenn die Menschen das benutze WC-Papier in die Natur geworfen haben. Gerade in Griechenland, wo es sehr trocken ist, verrottet das Papier nur sehr, sehr langsam. Ich verstehe auch nicht, warum man das Papier nicht in den Müll werfen kann und sein eigenes Umfeld und die Natur so verschmutzen muss.

An unsem Wohnplatz haben wir natürlich einen Abfallsack und als ich vor 3 Jahren dort war, ist das benutze Papier immer im Müllsack gelandet. Nein, das ist nicht unhygienisch und nein, es stinkt nicht mit der Zeit, der Müll wird eh jeden Tag ausgeleert. Und meine Finger werden nicht mehr schmutzig als wenn ich das Papier sofort fallen lasse.

Wer es ganz genau wissen will, das große Geschäft wurde im Urlaub beim Frühstück im Dorf erledigt und für Notfälle haben wir die Servietten vom Frühstück gesammelt. Dadurch war unser Urlaub im Wald gänzlich frei von Wc-Papier.

Haltbarkeit

Mittlerweile verwende ich die waschbaren Toilettentücher seit gut einem halben Jahr. Der Stoff hat zwar mit der Zeit durch das viele Waschen etwas gelitten, aber ich denke, sie werden sicher noch mindestens 1-2 Jahre halten.

Großwaschtag

Großwaschtag

Die oberen beiden Bilder sind zum Zeitpunkt der Anfertigung und das untere Bild aktuell entstanden.


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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit ist mein Blog gerade Gastgeber.


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29 Kommentare zu “waschbare Toilettentücher [Langzeiterfahrung]

  1. Hallo Maria!
    Lanzeiterfahrungen bei etwas so unkonventionellem sind natürlich immer interessant! Und dass dein Artikel auf so viel Resonanz gestoßen ist wundert mich auch nicht. Man ist ja neugierig, wie so etwas funktionieren könnte und für viele Menschen ist die Hemmschwelle zu groß, um über so etwas zu sprechen.
    Vor allem bei so einem Urlaub stelle ich mir die Tücher praktischer vor als die Papiertaschentücher/Klopapier. Man muss ja auch deutlich weniger davon mitnehmen, reduziert also das Gepäck.

    Liebe Grüße, Daniela

    • Hallo Daniela!

      Ich habe ja den direkten Vergleich von vor 3 Jahren und diesen Urlaub und habe es diesmal viel praktischer gefunden.

      Insgesamt habe ich mich schon so daran gewöhnt, meine Tücher zu verwenden, dass es mir richtig komisch vorkommt in einem öffentlichen WC.

      In Griechenland sind übrigens die Abwasserleitungen so dünn gebaut, dass man in die Toiletten kein WC-Papier hinein werfen darf. Da wären waschbare Tücher doch viel praktischer denke ich.

      lg
      Maria

  2. Guten Morgen Maria.

    Das ist wirklich eine sehr gute Idee und passt mal wieder zu deinem Querkopf, wie du ja immer sagst. Da „Danke“ ja nicht spuren wollte, hast du dir kurzerhand deine eigenen Toilettentücher“gebastelt“. Ich finde das bewundernswert wie konsequent du bist und ich schneide mir gerne ein Stück von dir ab. Aber soweit dass ich mir selbst welche nähe bin ich (noch!) nicht. Kann aber auch nicht mehr lange dauern 🙂

  3. Hallo Maria,
    irgendwie witzig, dass es in unserer Gesellschaft dieses ausgeprägte Tabu noch gibt, über so etwas Natürliches auch nur zu reden und sich auszutauschen. Das ist ein bisschen wie bei der Menstruation (das Tabu hast du ja auch ausgiebig gebrochen) und wie beim Stillen in der Öffentlichkeit. Aber einer muss ja den Anfang machen 🙂
    Liebe Grüsse,
    Marlene

  4. Beim Besuch unserer Kläranlage war ich vom Restmüll überrascht: Klopapier zerfällt im Klärwerk sehr gut, schlimm sieht es bei Taschentüchern und Feuchttüchern aus. Ich konnte kaum glauben, wie viel davon in unserer ländlichen Kläranlage (und schlussendlich im Restmüll) landen. Wie muss das nur in Städten aussehen?! In diesem Bereich sind Waschlappen und selbstgemachte Tücher daheim besonders sinnvoll.
    glg Petra

    • Hallo Petra!

      Danke für die Information!

      Was ich auch gehört habe ist, dass durch die reduzierte Wasserspülung die Kanalanlage mehr gespült werden muss wegen dem WC-Papier.

      Das war für mich neben dem Plastik mit ein Grund, warum ich nur noch ganz wenig WC-Papier verwenden möchte.

      lg
      Maria

  5. Jetzt hast du mich doch sehr zum Überlegen gebracht, ob ich das auch mal probieren soll … Einer meiner Söhne hat neulich ein Klärwerk besichtigt und schon alleine die Sache mit dem Klopapier hat mir zu denken gegeben (von anderen Sachen mal nicht geredet/geschrieben).

    Und dann die Sache mit Ersparnis (Geld und Plastik). Wir kaufen zwar nur Großpackungen, aber sehr viel weniger Plastik ist das auch nicht, auch wenn ich diese Tüten dann ein zweites Mal benutze.

    Das spricht also alles dafür, dein Beispiel nachzuahmen.
    LG, Ingrid

  6. Hallo Maria,

    ich finde es spitze, dass du auch bei „Tabuthemen“ kein Blatt vor den Mund nimmst! 🙂

    Taschentücher und Toilettenpapier in der Landschaft stören mich auch immer. Da habe ich im Gegensatz zu Plastikmüll aber Hemmungen, den einzusammeln.

    @Tagpflückerin: Ich habe mal vernommen, dass in Taschentüchern ein Baumwollanteil enthalten ist, was zumindest erklären würde, warum sie weicher sind als Toilettenpapier und länger brauchen, um abgebaut zu werden.

    Liebe Grüße,
    Philipp

  7. Hallo Maria, ich habe mittlerweile auch meinen eigenen Toilettentücher für das kleine Geschäft;-). Ebenfalls selbst genäht. Und es ist wirklich unglaublich, wieviel Toilettenpapier sich damit einsparen lässt. Ich habe sie neben der Toilette in einer Emaillekanne unterhalb des Rollenhalters stehen. Ich nutze die Tücher, jeder andere halt das Papier. Nach einmaligen Gebrauch fliegen sie direkt in die immer offene Waschmaschine und werden einfach mit der nächsten Wäsche mitgewaschen. So einfach.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

  8. Hallo Maria, vielen Dank für die vielen Tips – einiges habe ich bereits umgesetzt und manches folgt noch. Thema Küchenrolle, leider bin ich von ihr auch noch nicht ganz weg, aber es gibt (ich weiß nur bei pe….) auch die halbierten Blätter – also die Quadratischen halbiert (ich brauche nur noch 2 Küchenrollen pro Jahr). Für die Pfanne verwende ich mittlerweile hauptsächlich Mineralwasser zum Braten, so dass das Thema mit den öligen Pfannen fast wegfällt. Trotzdem gibt es noch Speisen, die nicht ohne Öl gehen/schmecken. Tatsächlich funktoniert das Auswischen hier auch mit dem Zeitungspapier oder mit alten total zerschlissenen (Anzieh)sachen.
    Liebe Grüße Tatjana

    • Hallo Tatjana!

      Danke für Deine Tipps, wenn man möchte kann man die Küchenrolle wirklich sehr reduzieren. Ich brauche auch nur noch in etwa 1-2 Rollen pro Jahr und das ist ein Altbestand. Ob ich noch einmal welche kaufen werde, weiß ich noch nicht, eher nicht denke ich.

      lg
      Maria

  9. Pingback: {EiNaB} im Herbst: Reparieren und Wastecooking | Verrücktes Huhn - Neues aus dem wahren Leben

  10. Ein spannendes Thema!
    Ich stolpere immer wieder darüber und werde es sicher irgendwann auch ausprobieren. Steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein.

    Ich nehme in den Urlaub immer eine Wäscheleine mit (auch ins Ferienhaus). Darüber habe ich neulich geschrieben:
    http://die-linkshaenderin.blogspot.de/2015/07/mama-tipp-meine-bewahrten-reisetricks.html

    Auch im kleinsten Hotelzimmer findet sich Platz, um Wäsche zu trocknen:
    – auf der Handtuchstange
    – auf der Türklinke
    – auf der Heizung

    Liebe Grüße,
    Henriette

    • Hallo Henriette!

      Das sehe ich auch so, viele Hotelzimmer haben auch einen Balkon, da kann man die Wäscheleine spannen.

      Manche haben sogar eine Vorrichtung dafür bereits angebracht.

      Danke für den Link zu Deinem Beitrag zum Reisen, viele dieser Tipps habe ich als meine Kinder noch klein waren auch beherzigt. Nun bin ich mittlerweile ohne Kinder unterwegs, da ist vieles einfacher.

      Aber ins Appartement fahre ich noch immer gerne!

      lg
      Maria

  11. Pingback: Monatscollage Oktober 2015 | widerstandistzweckmaessig

  12. Pingback: selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Toilettentücher [I did it again] | widerstandistzweckmaessig

  13. Hallo Maria,

    mein letzter Kommentar ist möglicherweise schon im Orkus verschwunden.
    Ich nutze jetzt die Toilettentücher auch schon eine ganze Weile und bin nach wie vor sehr begeistert. Bei mir musste ein alter Biberbettbezug dran glauben. Auch einige Faltbinden sind dabei noch abgefallen.
    Auch meine Toilettentücher landen nach kurzer Rast auf dem Rand des Wäschekorbes sofort in der Waschmaschine und werden bei welcher Wäsche auch immer mitgewaschen.
    Es hat mich vieles überzeugt:
    -Beim direkten Vergleich fällt sofort auf, dass man deutlich mehr Papier braucht, als die gleiche Länge an Toilettentüchern. Ein Tüchlein genügt, die gleiche Länge an Papier noch lange nicht.
    -Die Tücher sind deutlich saugfähiger.
    -Die Toilette muss nur mit wenig Wasser gespült werden.
    -Die anfallende Wäsche macht NICHTS aus. Die Handvoll Stoff wäscht sich ohne Probleme über all mit.
    -Es ist viel angenehmer.
    -Hautbeschwerden haben durch die Toilettentüchlein und die Faltbinden deutlich nachgelassen. So schick ist eben die Chemie doch nicht.
    Was aber vielleicht das beste Beispiel ist, war der gestrige Tag. Das Haus war bis zur Halskrause voller Besuch und meine Tüchlein gingen aus. Gewaschen wurde auch nicht. kaum war die Bude wieder leer, habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und schnell innerhalb weniger Minuten einen kleinen Vorrat aus einem Stoffrest genäht.
    Nie mehr ohne!

    Gaby

  14. Der Beitrag ist zwar schon älter, aber vielleicht interessiert sich noch jemand für das Thema. 🙂

    Was auch sehr gut zu praktizieren ist: einfach ein paar Schlucke Wasser aus irgendeinem geeigneten Gefäß zum abspülen der Badehosenzone nutzen und mit einem kleinen Handtuch abtrocknen.
    Ist auch unterwegs mittels Wasserflasche gut zu praktizieren und senkt ein wenig den „Ekelfaktor“, weil kein Urin am Tuch haftet der evtl. anfangen könnte zu riechen.

    Und wo wir schon beim Thema „ist doch alles natürlich“ sind ;-):
    ich nutze schon seit Jahren ausschließlich Wasser für den Intimbereich, ohne jegliche Waschlotion, Seife o.ä..
    Ich höre schon die Damenwelt aufkreischen … „iiih!!!“
    Nein, das ist absolut nicht „iiih“, sondern man wird genauso sauber und schützt so den empfindlichen Intimbereich am allerbesten vor Infektionen oder Juckreiz.
    Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit Pilz- oder sonstigen Infektionen und mit was ich mich früher sonst noch manchmal rumplagen musste!
    Ich fühle mich auch sehr viel sauberer, seit ich kein Toilettenpapier mehr verwende und stattdessen pures Wasser nehme, oder auch mal ein mit Wasser angefeuchtetes Baumwolltüchlein.
    Jedenfalls zeigt die Praxis, dass man keine Sorge haben muss „da unten“ komisch zu müffeln wenn man auf Waschlotionen verzichtet. Absolut nein, im Gegenteil habe ich persönlich festgestellt, dass sich früher durch die künstlichen Stoffe in diesen Lotionen erst unangenehme Düfte entwickelt haben im Laufe des Tages. Aber absolut nicht durch den täglichen Gebrauch von Wasser ohne Zusätze!

    Sorry für meine Offenheit, aber das sind doch wirklich wichtige und vor allem ganz natürliche Themen, die kein „Tabu“ sein sollten finde ich. 😉

    • Hallo Agnes!

      Ich danke Dir sehr herzlich für Deinen ausführlichen und sehr offenen Kommentar!

      Meine Erfahrungen decken sich weitgehend mit Deinen. Ich habe festgestellt, dass ich viel weniger müffle seitdem ich kein Duschgel mehr verwende!

      Das war für mich sehr seltsam festzustellen, dass das Duschgel tatsächlich das Gegenteil von dem bewirkt, was man annehmen würde.

      Seitdem ich nur noch Olivenölseife verwende kann ich sogar auf das Deo verzichten.

      Das mit dem Wasser nach dem Urinieren ist vielleicht wirklich auch noch eine Methode, die ich mal testen werde. Natürlich in Kombination mit meinen Toilettentüchern, denn die sind dafür sicher auch prima geeignet. Ich gebe sie nie mehr her, einfach weil es so viel angenehmer ist als Papier!

      Ich freue mich sehr über Dein Kommentar, noch einmal herzlichen Dank!

      lg
      Maria

      • Hallo Maria, ich melde mich nach längerer Zeit mal wieder. 🙂

        Durch den Artikel von Utopia „Alternativen zu Toilettenpapier“ bin ich mal wieder mit diesem Thema konfrontiert worden.

        Die Reaktionen der Leser waren ja recht heftig und hatten durchaus Unterhaltungswert. Aber wie bei der Menstruationstasse bin ich Alternativen gegenüber offen.

        Wir haben im Urlaub diese Hygienebrausen im WC kennen und schätzen gelernt. Sich mit Wasser zu reinigen ist viel angenehmer und schonender als mit Papier. Zugegeben, auf öffentlichen Toiletten hätte ich vielleicht auch Bedenken bzgl. Keimen, aber zu Hause und mit Handtuch zum Abtrocknen ist das echt eine Alternative, über die es sich lohnt nachzudenken.
        Wir haben diese Dusche seit gestern in Betrieb und ich bin begeistert! Ich verwende sie auch für das kleine Geschäft, und da braucht man in Summe weniger Wasser, denn durch den Waschvorgang wird schon das meiste weggespült, Papier ist ja keines wegzuspülen, also reicht es, die Spülung nur ganz kurz zu betätigen. Und da der ganze Reinigungsvorgang berührugnsfrei ist, entfällt auch das abschließende Händewaschen. Abgetrocknet wird mit einem Handtuch, fertig. Also ich finde das echt super!

        Und im Vergleich zu den vollautomatischen WC-Dusch-Klobrillen ist diese Variante viel, viel günstiger und auch nachhaltiger.

        Und was auch noch sehr praktisch ist: man kann mit der Dusche die Kloschüssel super unter dem Rand reinigen, sie ersetzt glatt einen Kärcher. 😉
        Zum Regulieren des Drucks haben wir einen Hahn davor installiert, volle Pulle wäre er zum Abwaschen wirklich zu heftig.

        Liebe Grüße
        Manuela

      • Hallo Manuela!

        Schön von Dir zu hören und herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! Es haben ja schon einige von dieser Variante begeistert erzählt und ich finde, das ist wirklich ein ganz interessanter Ansatz.

        Allerdings hätten wir z.B. im oberen WC keinen Wasseranschluss für so eine Brause. Aber da funktioniert wahrscheinlich die „Flaschendusche“ auch ganz gut wie sie Vanessa Farquharson auch verwendet.

        Vielen herzlichen Danke für Deinen tollen Tipp!

        lg
        Maria

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