selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Zahnpasta [Langzeiterfahrung]

Wenn man sich mit Müllvermeidung, Plastikreduktion und der Vermeidung von Aluminium beschäftigt, liegt unweigerlich irgendwann einmal das Thema Zahnpasta am Tisch.

Mein erster Schritt am Anfang der Plastikreduktion war der Umstieg auf Naturzahnpasta in einer Aluminiumtube. Da ich jedoch Aluminium aus einer Vielzahl von Gründen ebenfalls vermeiden möchte, stelle ich seit mittlerweile fast einem Jahr meine Zahnpasta selbst her.

zahnpasta-selbst-gemacht-anleitung

Im Internet gibt es mehrere Rezept, ich habe zwei davon getestet und möchte diese hier vorstellen sowie von meiner Langzeiterfahrung mit selbst gemachter Zahnpasta berichten.

Basisrezept:

3 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Natron
1 Esslöffel Xylit (Birkenzucker)

optional Pfefferminzöl o.ä.

Die Anleitung für die Zubereitung sowie Tipps zur Anwendung findest Du weiter unten.

Zum Abfüllen habe ich ein kleines leeres Sturzglas verwendet. Die im Rezept angegebene Menge entspricht in etwa 100 ml.

einfache Zahnpasta aus 3 Zutaten

einfache Zahnpasta aus 3 Zutaten

Erfahrungsbericht:

Die Putzwirkung ist hervorragend, mir persönlich war dieses Rezept jedoch fast etwas zu grob von der Körnung her. Das liegt m.M.n. am Xylit, obwohl es sich sehr schnell im Mund auflöst.

Als Abhilfe kann ich mir vorstellen, das Xylit in einer alten Kaffeemühle zu vermahlen. Ich habe das jedoch noch nicht ausprobiert, da ich das Rezept nur einmal angerührt habe.

meine Alternative

Im Buch „statt Plastik“ habe ich ein alternatives Rezept gefunden, das ich selbst ein wenig an unsere Bedürfnisse angepasst habe.

Basisrezept:

4 Esslöffel Kokosöl
2 Esslöffel Natron
1 EL weiße Tonerde
1 EL Xylit

optional Pfefferminzöl o.ä.

Anleitung:

Die trockenen Zutaten werden in einer kleinen Schüssel miteinander vermengt.

hier sieht man die Zutaten und die Vorbereitung

hier sieht man die Zutaten und die Vorbereitung

Das Kokosöl im Wasserbad oder auf ganz niedriger Temperatur am Herd schmelzen lassen. Man kann dafür gut die Restwärme der Herdplatte vom Mittagessen verwenden.

Sobald das Kokosöl geschmolzen ist, wird der Topf sofort vom Herd genommen. Wenn Du möchtest kannst Du jetzt ein paar Tropfen Pfefferminzöl hinzufügen.

Danach werden die trockenen, bereits miteinander vermengten Zutaten vorsichtig in das Öl eingerührt.

zum geschmolzenen Kokosöl werden die restlichen Zutaten hinzugefügt

zum geschmolzenen Kokosöl werden die restlichen Zutaten hinzugefügt

Zum Abfüllen habe ich ein leeres Sturzglas verwendet. Die im Rezept angegebene Menge entspricht in etwa 150 ml.

Während dem Abkühlen der Masse immer wieder einmal umrühren, damit die Zutaten gleichmäßig verteilt bleiben. Wenn man das nicht macht, kann es sein, dass sich an der Oberfläche mehr Kokosöl befindet und die festen Zutaten zu Boden sinken.

immer wieder umrühren bis die Masse kalt ist

immer wieder umrühren bis die Masse kalt ist

Haltbarkeit

Mit dieser Menge kommen wir zu zweit rund 2 Monate aus, die Haltbarkeit war daher bis jetzt noch nie ein Thema. Größere Mengen würde ich jedoch nicht anrühren. Die Zahnpasta ist so schnell zubereitet, dass sich das wirklich nicht auszahlt.

Anwendung:

zahnpasta-rahmenZur Entnahme nutze ich meist einen kleinen Mokkalöffel. Man kann natürlich auch einen Teelöffel oder Joghurtlöffel verwenden.

Die Zahnpasta ist grob-bröselig. Mit Zeigefinger und Daumen forme ich daraus eine erbsengroße Kugel, die ich rasch auf die Zahnbürste drücke.

Achtung:

Für Kokosöl liegt der Schmelzpunkt bei ca. 25°. Daher muss man beim Formen der Kugel wirklich rasch handeln, damit die Zahnpasta nicht zwischen den Fingern schmilzt.

Wenn im Sommer die Raumtemperatur über 25° steigt, wird die Zahnpasta weich. Über 27° ist sie nicht mehr wirklich sinnvoll zu verwenden. Es empfiehlt sich in dem Fall die Zahnpasta im Kühlschrank aufzubewahren und 1-2 Stunden vor der Verwendung ins Bad zu stellen.

Erfahrungsbericht:

Mit meinem adaptierten Rezept sind Herr Widerstand und ich wirklich sehr zufrieden! Die Putzwirkung ist hervorragend! Die Zahnpasta ist jedoch nicht ganz so grob wie die erste Variante, weil im Verhältnis ein geringerer Anteil Xylit enthalten ist.

Die Zähne fühlen sich danach wunderbar sauber an und sogar an Stellen, wo ich immer Verfärbungen hatte, weil die Zähne so eng stehen, zeigt sich gar nichts.

Wir nutzen die selbst gemachte Zahnpasta bereits seit dem letztem Sommer und auch unsere beiden Zahnärzte (Herr Widerstand und ich gehen zu unterschiedlichen) sind begeistert.

Bei der letzten Mundhygiene meinte meine Ärztin, dass ich gar keine Beläge und auch keine Verfärbungen habe und sie daher gar nichts zu tun hat! So schnell brauche ich nicht wieder zu kommen, das hat mich schon sehr begeistert!

zahnpasta-rezept

die Wirkstoffe in der Zahnpasta

In der selbst gemachten Zahnpasta sind gleich mehrere Wirkstoffe enthalten, die gut für die Zähne sind.

Sowohl Kokosöl als auch Pfefferminzöl wirken antibakteriell. Natron neutralisiert die Säuren im Mund und wirkt dadurch gegen Karies. Natron hat auch eine sehr gute Putzwirkung ohne den Zahnschmelz zu schädigen.

Xylit wird schon seit langem in Form von Kaugummis in der Zahnpflege eingesetzt, weil es nachweislich eine Karies reduzierende Wirkung hat und sogar zur Remineralisierung von der Zahnsubstanz beiträgt.

Müll reduzieren

Kokosöl ist im Glas erhältlich. Natron kaufe ich lose in der Apotheke, die weiße Tonerde habe ich in der Papierpackung ebenfalls in der Apotheke erhalten. Xylit kann man im Unverpacktladen lose beziehen.

Abgefüllt wird die Zahnpasta in ein altes Glas. Auf den Deckel verzichten wir üblicherweise im Gebrauch und können so auch Gläser nutzen, die keinen Deckel mehr besitzen.

Edit 9.3.2017

Zum Thema „Abrieb“ habe ich folgenden Link gefunden „healing teeth naturally“. Hier findest Du eine Übersichtstabelle welche Zahnpasta geringen, mittleren und starken Abrieb des Zahnmaterials verursacht.

Die Zähne nur mit Zahnbürste und Wasser zu putzen hat den Wert 4 in dieser Tabelle, mit Natron steigt der Wert auf 7. Werte von 0 – 70 gelten als geringer Abrieb. Die meisten „sensitiv Zahnpasten“ haben einen höheren Wert und übersteigen mitunter sogar die Grenze von 70.


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gelesen im Juni – Buchtipp #21

statt-plastik-coverstatt Plastik
Schöne Sachen zum Selbermachen –
das Ideenbuch für Einfälle statt Abfälle

von Jutta Grimm
Pala Verlag

Der Titel des Buchs ist meiner Meinung nach ja wirklich sehr genial gewählt und beschreibt den Inhalt sehr treffend. Geht es doch ganz genau darum zu zeigen, wodurch die verschiedenen Dinge aus Plastik im Alltag ersetzt werden können.

Da ich dem Blog von Jutta schon seit längerer Zeit folge, war ich natürlich auf das Buch schon sehr gespannt. Ist es doch auch mein persönlicher Weg zu einem plastikreduzierten Leben, so viele Produkte wie möglich durch DIY zu ersetzen.

Einleitend wird im ersten Kapitel beschrieben, worin die Motivation liegt, Plastik zu ersetzen. Ergänzt durch eine kleine Warenkunde („Welche Arten von Plastik gibt es?“) sowie einem Exkurs zum Thema Bioplastik werden gute Gründe beschrieben, warum Plastik vermieden werden sollte.

Danach gibt es praktische Tipps zu den einzelnen Projekten wie z.B. welche Geräte und Zutaten benötigt werden, wie lange selbst gerührte Kosmetikprodukte und Reiniger haltbar sind und vieles mehr. Natürlich darf auch eine Abkürzungstabelle für die vielen DIY Anleitungen nicht fehlen.

Die verschiedenen Bereiche des Alltags wurden in 5 Kapiteln zusammen gefasst. Zu finden sind Anleitungen für den plastikfreien Einkauf, das plastikfreie Bad, die plastikreduzierte Reinigung der Wäsche und des Haushalts sowie allerlei gute Tipps rund um die Babypflege.

Durch einleitende Worte und ein wenig Theorie dahinter werden die einzelnen Kapitel abgerundet.

Zu finden sind verschiedene Nähanleitungen wie z.B. Brotbeutel, Gemüsenetz, Einkaufsnetz, Einkaufstasche, Lunch Bag etc., Strick- und Häkelanleitungen wie z.B. Badeschwamm, Spültuch, Topfkratzer, Windelhöschen und vieles mehr. In der „Hexenküche“ gebraut werden allerlei Nützliches für das Bad wie z.B. Zahnpasta, Mundwasser, Shampoo, Deo und Lippenbalsam aber auch Waschmittel, Fleckenstift und Bügelwasser.

Natürlich dürfen Spülmittel für das Geschirr sowie Reinigungsmittel auch nicht fehlen. Für den Nachwuchs ist Baby-Puder, Popo-Creme, Babyöl und noch viel mehr zu finden.

Alle Anleitungen sind reich bebildert und ausführlich beschrieben sowie vor allem die Nähanleitungen durch liebevolle Zeichnungen, welche die Umsetzung erleichtern, ergänzt.

kleiner Blick ins Buch

kleiner Blick ins Buch

Meine Gedanken zu dem Buch:

Der Theorieteil hält sich in Grenzen, wodurch man das Buch, sofern man nicht jede Anleitung gleich ausführlich lesen will (was ich jedoch schon gemacht habe), rasch durch hat.

Es ist eine ganze Fülle an Inspirationen darin zu finden, die Bilder sind wunderschön anregend und zeigen, dass ein plastikfreies Leben ganz und gar nichts mit Verzicht zu tun hat.

Da ich mittlerweile seit 3 Jahren plastikreduziert lebe und für alle Bereiche bereits Lösungen gefunden habe, gab es für mich naturgemäß nicht mehr so viel Neues zu entdecken.

Getestet habe ich das Rezept für die Zahnpasta und war damit wirklich sehr zufrieden. Das bisher getestete Rezept aus dem Internet hat mich nicht so zufrieden gestellt, die Anleitung von Jutta Grimm aus dem Buch hat mich aber restlos überzeugt und auch Herr Widerstand war begeistert.

Wir verwenden die Zahnpaste nun seit über 4 Monaten und auch der Langzeittest hat uns überzeugt.

selbst gemachte Zahnpasta im Glas

selbst gemachte Zahnpasta im Glas

Selbst bin ich ein Fan von sehr einfachen Rezepten für selbst gerührte Reiniger und Kosmetik, wo ich die Zutaten tunlichst alle bereits zu Hause habe.

Das trifft in dem Buch leider nicht überall zu, auch für die Zahnpaste musste ich weiße Tonerde aus der Apotheke besorgen, welche leider in einem Plastikbeutel verpackt war und somit wurde die Zahnpaste nicht wirklich so plastikfrei, wie ich mir das gewünscht hätte.

Vermutlich wird das auch bei einigen anderen verwendeten Zutaten so sein. Das ist auch mit ein Grund, warum ich von den DIY-Rezpten noch nicht mehr ausprobiert habe, obwohl mein Lippenbalsam gerade beim Ausgehen ist und ich auf der Suche nach einer einfachen Alternative bin.

Die Nähanleitungen sind durch sehr nette Zeichnungen ergänzt und so einfach gehalten, dass auch Anfänger sehr gut zurecht kommen. Ich habe mir die Mühe gemacht, wirklich alle Anleitungen ganz genau zu lesen und fand sie sehr verständlich geschrieben und auch für Näheinsteiger geeignet. Ich kann mir vorstellen, dass man z.B. die Gemüsesäckchen (siehe Bild oben) auch sehr gut mit der Hand nähen kann. Besonders gut gefallen hat mir die Tasche für den Fahrradkorb und die sehr einfach Anleitung für die Furoshiki-Tasche.

Gerade für Menschen, die erst beginnen ihren Haushalt zu „entplastifizieren“, werden im Buch sehr übersichtlich die verschiedenen Möglichkeiten gezeigt, wie man einfach und unkompliziert die einzelnen Bereiche umstellen kann. Mit dem Buch hat man einen sehr guten Ratgeber zur Hand, wo viele Anregungen und Anleitungen auf einem Blick zusammen gefasst sind.

Linktipp:

Grimmskram – persönlicher Blog von Jutta Grimm
statt Plastik – der Blog zum Buch



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Müll reduzieren im Haushalt Teil 8.

minimalistisch und müllreduziert putzen

Wie alle wissen ist für mich Müllvermeidung ein ganz besonders wichtiges Thema. In meinem heutigen Beitrag für #EiNaB zeige ich eine sehr einfache Möglichkeit, wie man Bad und Küche strahlend sauber und frei von Kalkflecken bekommt, ohne Müll zu verursachen.

mit einem Klick aufs Bild kommst Du zum Beitrag

mit einem Klick aufs Bild kommst Du zum Beitrag

Mit einem Klick auf das obere Bilder oder * hier * kommst Du zum Beitrag und erfährst, wie ich mein Bad und meine Küche ganz ohne Müll zu verursachen putze.

#EiNaB im Mai

In diesem Monat bin ich Gastgeber und eröffne mit meinem Beitrag die nächste Runde der Blogparade „einfach.nachhaltig.besser.leben“. Die Linkparty findet bereits zum dritten Mal auf unserem gemeinsamen Blog statt. Bis einschließlich 10.6.2016 hast Du die Möglichkeit Deine grünen Ideen und Gedanken zu teilen.

Putzmittel nein danke!

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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

Besser leben ohne Plastik

Das Thema „Plastik“ war von Anfang an auf meinem Blog sehr präsent. In verschiedenen Beitragsserien habe ich gezeigt, wie ich meine Küche von Plastik befreit habe und wie ich möglichst ohne Verpackungsmüll einkaufe.

Schon seit langer Zeit folge ich unter anderem dem Blog von Nadine Schubert (davor bekannt als „Frau Schubert bloggt“), da sie einen sehr ähnlichen Ansatz wie ich verfolgt. Plastik lässt sich sehr einfach vermeiden, indem man sehr viel selbst macht.

Vor kurzem hat sie gemeinsam mit Anneliese Bunk ein Buch *) geschrieben und ich war natürlich unglaublich neugierig darauf, sind das doch genau die Themen, die mich in den letzten 3 Jahren am meisten beschäftigt haben.

besser leben ohne PlastikBesser leben ohne Plastik
Tipps und Rezepte, die zeigen wie es anders geht
von Anneliese Bunk und Nadine Schubert
Verlag oekom

Gleich im ersten Kapitel zeigt das Buch sehr deutlich, warum wir am Thema Plastik nicht vorbei schauen können. Die Auswirkungen von unserem Plastikkonsum auf die Umwelt sind einfach zu gravierend.

die Umweltbelastung durch Plastik ist schrecklich

die Umweltbelastung durch Plastik ist schrecklich

In logischer Folge aufgebaut geht es weiter mit den ersten Schritten, wie man durch bewussten Konsum zu einem besseren Leben kommt. Dazu gehören Kapitel wie „Plastik sparen ohne Aufwand“ ebenso wie Lebensmittel plastikfrei einkaufen und einfache Tipps zum Selbermachen. Auch mein neuer Lieblingsbegriff ziert eine Kapitelüberschrift „Selfcycling“, der Gedanke von „use what you have“ prägt die Tipps hier, und natürlich darf auch das Thema Reparieren nicht fehlen.

Aber die beiden Autorinnen gehen noch einen Schritt weiter und machen sich Gedanken über das Leben mit Kindern ohne Plastik und wie man in Bad und Haushalt bestmöglich Plastik vermeiden kann. Im letzten Kapitel vor dem Rezeptteil kommt noch ein sehr wichtiges Thema zur Sprache, nämlich Textilien und Kleidung. Das Problem mit dem Microplastik im Wasser wird zu einem nicht unerheblichen Teil durch die Kunstfaserkleidung verursacht.

Nicht nur bei den plastikfreien Rezeptideen sondern auch in den einzelnen Kapiteln sind zahlreiche Anregungen zu finden, wie man etwas selber machen kann, um Plastik zu vermeiden.

Abgerundet wird das Buch durch einen Serviceteil, wo häufig gestellte Fragen beantwortet werden sowie Tipps, wie man nicht so übliche Zutaten bzw. plastikfreie Gegenstände am besten beziehen kann.

kleiner Blick ins Buch

kleiner Blick ins Buch

Meine Gedanken zu dem Buch:

Das Buch, welches klimaneutral auf 100% Recycling-Papier ohne Folienkascherung und mit mineralölfreien Druckfarben hergestellt wurde (muss bei dem Thema wohl sein), gibt einen guten Überblick über die wichtigsten Bereiche, wo unser Leben durch Plastik beeinträchtigt wird. Gleichzeitig werden einfache und auch im Alltag praktikable Lösungen gezeigt, wie man diesen umweltbelastenden Stoff vermeiden kann.

Dabei geht es nicht darum, ein Verpackungsmaterial durch das andere auszutauschen sondern im Gegenteil Lösungen zu zeigen, die möglichst ganz ohne Verpackung auskommen. Dabei kommt man ums Selbermachen natürlich nicht herum, das ist ja auch mein eigener Lösungsansatz und so findet man im Buch auch einige ähnliche Rezepte, die ich selbst auf meinem Blog schon veröffentlicht habe.

Einblick in meinen Alltag

Einblick in meinen Alltag

Sehr gut gefällt mir der Rat, nicht einfach alles Plastik aus dem Haushalt zu entfernen und weg zu werfen, denn das würde die Umwelt ja noch viel mehr belasten. Vielmehr wird empfohlen, Dinge umzufunktionieren und z.B. die Vorratsdose aus Plastik künftig für die Aufbewahrung von Seife auf der Reise zu verwenden oder Gegenstände im Sozialkaufhaus zu verschenken.

Das war auch mein Weg, nicht alles auf einmal sondern Schritt für Schritt nach Lösungen zu suchen und auch den von mir ungeliebten Gegenständen ein neues Heim bei jemand anderem zu geben. Das mag auf den ersten Blick widersinnig klingen, ist es aber nicht. Denn dieser Mensch würde vermutlich den selben Gegenstand sonst neu kaufen und insofern tut man auch damit der Umwelt etwas Gutes.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich natürlich nicht mehr wirklich neue Tipps für mein Leben finden konnte. Dafür bin ich einfach schon viel zu tief in der Materie drinnen. In meiner Anfangszeit vor gut 3 Jahren allerdings wäre es vermutlich zu meiner Bibel geworden, da es wirklich eine ganze Fülle an guten Tipps und Rezepten zeigt.

Linktipp:

ausführliche Leseprobe im pdf-Format
Besser leben ohne Plastik – der Blog
Besser leben ohne Plastik auf Facebook



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*) herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar


Müll reduzieren während den Tagen – Teil 9. [mit Verlosung]

Vor kurzem habe ich ein Mail von Kulmine erhalten, in dem ich eingeladen wurde, die neue Stoffbinde „Hela“ zu testen.

Entdeckt hatte ich sie bereits einige Zeit davor und war von dem innovativen System sehr angetan. Daher habe ich mich über das Mail sehr gefreut und gerne zugesagt.*)

müllreduzierter und plastikfreier Versand

Nur wenige Tage später habe ich das kleine Päckchen bekommen und war hoch erfreut, dass der Versand sehr müllreduziert und plastikfrei erfolgte.

Bitte schön wer braucht auch schon Stoffbinden, die man auf jeden Fall vor dem ersten Gebrauch waschen soll (damit sie gut saugen) keimfrei in Plastik verpackt?

Es ist auch nicht jede Stoffbinde einzeln in Papier verpackt, sondern alle gleichartigen Binden wurden in ein einziges Seidenpapier eingedreht.

minimalistisch in losem Seidenpapier verpackt

minimalistisch in losem Seidenpapier verpackt

Hela – die neue Stoff-Falt-Binde mit Steg

Das neue Konzept finde ich einfach genial und frage mich ernsthaft, warum noch niemand vorher darauf gekommen ist.

Es wurden die Vorteile von den Flügelbinden und den Faltbinden miteinander kombiniert, heraus gekommen ist eine Faltbinde in Form von einem H. Durch den Steg wird der Slip vor einer möglichen seitlichen Verschmutzung geschützt und die beiden Seitenteile können unterschiedlich gefaltet werden, sodass frau eine zusätzliche frische Lage nach oben falten kann.

die neue Stoff-Falt-Binde Hela mit Steg

die neue Stoff-Falt-Binde Hela mit Steg

Auf dem Foto sieht man alle 3 Größen, die angeboten werden. Im Vordergrund Mini in kräftigem Rot, sie ist deutlich kleiner als die beiden anderen, der Steg ist schmäler und kürzer. Ich finde, sie ist perfekt für junge Mädchen und zierliche Frauen geeignet (ca. bis Kleidergröße 36/38).

Oberhalb sind die Hela midi in himbeer und die Hela maxi in blau zu sehen. Am mittleren Bild übereinander gelegt kann man erkennen, dass sowohl der Steg als auch die Flügel genau gleich breit sind. Einzig bei der maxi ist eine Seite um 2 cm länger gearbeitet.

Durch die Extralänge ist sie besonders auslaufsicher in der Nacht. Je nachdem ob man Rücken- oder Bauchschläfer ist, kann man sie unterschiedlich einlegen.

Sehr genial finde ich auch, dass diese Binde ganz ohne Druckknöpfe auskommt und daher ein mögliches Verschleißteil wegfällt.

doppelt hält besser

Was mir besonders gefällt – darüber habe ich bereits seinerzeit im Beitrag über die Stoffbinden geschrieben – ist die besondere Flexibilität, die frau durch das System hat. Es ist möglich Slipeinlagen oder classische Binden mit den Helas zu kombinieren und dadurch die Saugstärke zu erhöhen.

Mini.Slipeinlage classic kombiniert mit Hela midi

Mini.Slipeinlage classic kombiniert mit Hela midi

Bild links oben – die mini Slipeinlage wird auf die Hela mini aufgelegt, rechts davon habe ich sie zwischen die beiden Flügel der Hela midi eingelegt. Am rechten Bild sieht man beide Binden in zusammen gelegtem Zustand.

Am unteren Bild wird die Slipeinlage als Backup für den Slip verwendet und kommt zwischen Slip (den man sich zwischen den beiden Teilen vorstellen muss) und der Faltbinde zu liegen.

Die verschiedenen Stoffbindenmodelle im Vergleich

An dieser Stelle möchte ich noch einen kurzen Überblick über die verschiedenen Varianten von Stoffbinden geben.

vier verschiedene Modelle stehen zur Auswahl

vier verschiedene Modelle stehen zur Auswahl

Links in blau ist die Faltbinde zu sehen, das war bisher meine bevorzugte Wahl. Unglaublich flexibel und in Verbindung mit der freien Menstruation sehr langlebig, ich brauche durchschnittlich nur 2 Stück pro Tag.

Mit der Stoffbinde classic – hier in naturweiß – bin ich am wenigsten glücklich. Durch die Stärke vom Stoff trocknet sie viel schlechter und ich bilde mir ein, dass sie auch nicht so gut sauber wird wie die dünne Faltbinde (das kann möglicherweise aber auch an der Farbe liegen). Trotzdem kein Seitenschutz besteht, habe ich noch nie über den Rand hinaus geblutet.

Ganz rechts ist in rot die klassische Flügelbinde zu sehen. Ich mag sie deutlich lieber als die einfache klassische Stoffbinde, aber bis jetzt konnte auch sie die Faltbinde nicht schlagen.

Am unteren Bild sieht man noch einmal die neue Hela-Stoff-Falt-Binde in den 3 verschiedenen Größen. Wie schon oben beschrieben vereint sie die Stärke der Faltbinde mit dem Plus an Wäscheschutz der Flügelbinde.

Was legt der Osterhase dieses Jahr ins Nest?

Von Kulmine wurden für diesen Beitrag 3 weitere Testpakete zur Verfügung gestellt. Ich freue mich daher sehr, dass ich 3 Leserinnen eine Freude machen kann!

ja ist denn schon Ostern?

ja ist denn schon Ostern?

Jedes Testset besteht aus einer Slipeinlage classic mini, einer Stoff-Falt-Slipeinlage „Libelle“ mini (Infos dazu sind im Beitrag waschbare Slipeinlagen zu finden) und je einer Stoff-Falt-Binde „Hela“ midi und maxi in verschiedenen Farben.

2 Testpakete verlose ich unter den Kommentaren hier am Blog und das dritte Testpaket wird auf Facebook unter den Antworten zu diesem Beitragslink verlost.

Seit kurzem hat mein Blog nun endlich auch eine eigene Blogseite auf Facebook, ich freue mich sehr über ein „gefällt mir“ von Dir.

finde_mich_auf_facebook

Infos zur Verlosung

Alle Kommentare, die bis 24h des 20. März 2016 abgegeben werden, landen im Lostopf. Bitte hinterlasse Dein Mailadresse, damit ich Dich kontaktieren kann, wenn Du gewonnen hast. Der Versand erfolgt durch mich persönlich, es werden keine Adressen weitergegeben.

Die Gewinner werde ich zusätzlich hier in diesem Beitrag bekannt geben.

Edit 21.3.2016

Von der Menge an Kommentaren zu diesem Beitrag war ich völlig überwältigt! Ich habe mich wirklich unglaublich darüber gefreut, dass sich so viel für alternative Monatshygieneprodukte interessieren. Ein sehr wichtiges Thema, wie ich finde.

Gewinnen konnten natürlich nicht alle, es musste das Los entscheiden. Via FB wurde Sabrina gezogen und über die Kommentare auf meinen Blog ist das Los auf Daniela und Antonia gefallen.

Ich gratuliere allen sehr herzlich und werde noch heute Kontakt aufnehmen.

Gewinnerinnen


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Im Index Müll reduzieren findest Du eine Übersicht über alle bisherigen Beiträge zum Thema Müll reduzieren.

*) Die gezeigten Stoffbinden wurden von Kulmine gratis zur Verfügung gestellt.
Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt meine persönliche Erfahrung und Meinung mit Stoffbinden wider und wurde nicht bezahlt.

 

selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Toilettentücher [I did it again]

Seit rund einem Jahr verwende ich nun waschbare Toilettentücher, die ich selbst genäht habe. Die ausführliche Anleitung dafür ist in meinem Beitrag „selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Toilettentücher“ zu finden.

Nach rund einem halben Jahr Gebrauch habe ich auch über meine Langzeiterfahrungen geschrieben.

Nach wie vor bin ich voll zufrieden damit und möchte sie nicht mehr vermissen. Sogar in meinem Urlaub waren sie mit dabei.

alles neu macht der Jänner

Das neue Jahr brachte nicht nur neue Abwaschtücher für mich, sondern auch neue waschbare Toilettentücher.

Meinen ersten Versuch habe ich mit einem uralten gebrauchten Flanell-Nachthemd gestartet, von dem der Stoff bereits zum Zeitpunkt des Nähens eher steif und verbraucht war. Nach rund einem Jahr Verwendung sind die Toilettentücher nun sehr dünn geworden und fühlen sich auch nicht mehr so gut an wie anfangs.

Also habe ich mir gedacht, dass der Jahresbeginn ein guter Zeitpunkt ist um neue Toilettentücher zu nähen.

aus Erfahrung wird man klug

Diesmal habe ich ein altes Flanell-Leintuch verwendet. Das war gleich in mehrfacher Hinsicht eine gute Idee.

Das Zuschneiden ging deutlich schneller, da ich einfach 5 Streifen zu 20 cm abgerissen habe. Danach war die Hälfte von Leintuch verbraucht und den Rest davon werde ich wahrscheinlich erst in zwei Jahren vernähen.

Die Streifen habe ich gebügelt und danach in 6 Teile zerschnitten, sodass ich insgesamt 6 Tücher mit je 20 cm x 24 cm erhalten habe.

das ging wirkich schnell

das ging wirkich schnell

Nun musste ich nur noch die Tücher doppelt zusammen legen, kurz drüber bügeln und mit dem Zick-Zack-Stich umnähen. Innerhalb von einer Stunde hatte ich meine 30 neuen waschbaren Toilettentücher fertig.

und schon sind sie fertig

und schon sind sie fertig

Ich habe ja so eine Freude damit! Sie sind etwas dicker und deutlich kuscheliger als bisher. Außerdem freut sich nun auch mein Auge, da sie alle gleich groß und so schön bunt sind. Wobei sich über die Schönheit vom Muster natürlich streiten ließe, ich stehe aber voll auf Retro!

Aufbewahrung

Aufbewahrt werden die Tücher wie bisher in den beiden Töpfen direkt am WC. Das hat sich sehr bewährt und somit habe ich keine Veranlassung, daran etwas zu verändern.

meine beiden WC-Tuch-Töpfe

meine beiden WC-Tuch-Töpfe

Aufbewahren der gebrauchten Tücher und Waschen

Weil die Frage wirklich extrem oft gekommen ist, möchte ich hier noch einmal darauf eingehen. Die gebrauchten Tücher werfe ich einfach in einen kleinen Korb, der im selben Raum wie die übrige Schmutzwäsche steht. Sie sind ja nicht nass sondern nur ganz wenig feucht und werden daher ganz schnell wieder trocken.

Gewaschen werden sie gemeinsam mit der normalen Buntwäsche. Ich würde ja auch nicht meine Slips extra waschen oder dafür besondere Hygienemaßnahmen ergreifen.

Nach wie vor verwende ich sie jedoch ausschließlich für das „kleine Geschäft“. Der Verbrauch an WC-Papier ist dadurch wirklich sehr deutlich gesunken und gleichzeitig mein Komfort gestiegen. Die Tücher sind viel angenehmer und weicher als das gekaufte WC-Papier.

Wasserverbrauch

Auch auf diesen Punkt möchte ich noch einmal extra eingehen, weil immer wieder einmal eingeworfen wurde, dass die waschbaren Toilettentücher aus ökologischer Sicht gar keinen Vorteil bringen würden, weil sie ja gewaschen werden müssen und dadurch ja dann mehr Wasser verbraucht wird.

Im Internet habe ich die Information gefunden, dass für eine einzige Seite Papier rund 10 l Wasser bei der Herstellung verbraucht werden. Viel mehr muss dazu nicht gesagt werden finde ich.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Diesen Beitrag verlinke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty gerade auf meinem Blog durchgeführt.

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Toilettentuecher collage 20163


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Müll reduzieren während den Tagen – Teil 8.

Wie funktioniert das mit der alternativen Monatshygiene im Urlaub, wenn man nicht zu Hause ist?

Aufgrund der Nachfrage einer Leserin habe ich mich entschlossen, diese Serie um einen weiteren Teil zu ergänzen.

Wie in meiner Serie zur alternativen Menstruationshygiene zu lesen war, habe ich mich nach einigen Fehlversuchen für die Stoffbinde entschieden und bin nach wie vor sehr begeistert und zufrieden.

Endlich fühle ich mich während den Tagen wieder wohl. Lange Zeit hatte ich Tage davor schon Angst, weil es immer unangenehm und schmerzhaft war.

Als mein Urlaub näher kam, habe ich darüber nachgedacht, wie ich das wohl machen werde, wenn ich nicht zu Hause bin.

Urlaub in einem Hotel o.ä.

Zuerst dachte ich ja, ich werde ausnahmsweise wieder Tampons verwenden, weil noch einige zu Hause herumliegen. Aber bereits nach einer Anwendung habe ich mich anders entschieden.

Ich hatte vorsorglich einige Stoffbinden eingepackt und habe nun diese wiederum in Kombination mit der freien Menstruation verwendet.

Nach dem Gebrauch müssen sie natürlich eingeweicht und gereinigt werden. Dazu habe ich eine Plastikdose mit Deckel verwendet, die im Badezimmer nun für einige Stunden herum stand. Für das Reinigungspersonal war durch den Deckel nicht erkennbar, was darin ist und so hatte ich auch kein unangenehmes Gefühl dabei.

Nach einigen Stunden habe ich die Stoffbinde einfach mit der Handseife ausgewaschen und am überdachten Balkon aufgehängt.

Dadurch bin ich mit 5-6 meiner selbst genähten Stoffbinden gut über die Runden gekommen. Das hat nicht viel mehr Platz im Koffer weg genommen als eine Packung Tampons.

Auch mit den Stoffbinden am Balkon hatte ich kein Problem, wenn man es nicht weiß, dann sehen sie einfach wie Tücher aus und die meisten erkennen gar nicht, dass es sich um Stoffbinden handelt.

meine selbst genähten Faltbinden

meine selbst genähten Faltbinden

in der Wildnis

Nach den Erfahrungen im Juni habe ich natürlich auch in meinen Griechenlandurlaub die Stoffbinden mitgenommen. Insgesamt hatte ich zwei Tagbinden und zwei Nachtbinden in den Rucksack eingepackt und das hat sehr gut gereicht.

Auch in diesem Urlaub habe ich zum Einweichen eine Plastikdose verwendet und die Tücher danach im Bach ausgeschwemmt. Mit Hilfe der Olivenölseife sind keine Flecken zurück geblieben.

Die 4 Stoffbinden haben gut gereicht. Durch die Sonne wurden sie an der Leine immer sehr schnell trocken.

die gebrauchte Stoffbinde* wird in einer Dose eingeweicht

die gebrauchte Stoffbinde* wird in einer Dose eingeweicht

Auch in Griechenland war es über weite Teile der Zeit möglich, die freie Menstruation zu praktizieren. Ich war wirklich erstaunt, wie einfach das alles geklappt hat.

Vor 3 Jahren habe ich Tampons verwendet und das war eigentlich gar nicht so unproblematisch. Die gebrauchten Tampons wurden in einem eigenen Abfallsack gesammelt, der am Baum hing. Der Blutgeruch hat jedoch einige Insekten angezogen und plötzlich war da eine richtige Invasion von Ameisen, die den Müllsack zerbissen haben, um zu den Tampons zu gelangen. Durch die Sonne war die Geruchsbelästigung innerhalb von einem Tag auch schon gegeben.

Das habe ich mir diesmal alles erspart und finde, das ist ein großer Pluspunkt.

*) Anmerkung: Die Stoffbinde am Foto ist natürlich nicht gebraucht, es handelt sich um ein „gestelltes“ Foto.

Fazit

Wenn man nicht zu Hause ist, dann bedeutet es schon einiges an Organisation, um Stoffbinden verwenden zu können. Sicher ist es weniger Aufwand Wegwerfprodukte zu verwenden, das will ich gar nicht verschweigen.

Ich bin es gewohnt, dass vieles in meinem neuen Leben ein wenig organisatorischem Aufwands bedarf. Das macht mir aber nichts aus, denn dafür bekomme ich mehr Lebensqualität und das ist es mir wert.

Daher kann ich zusammenfassend nur sagen, dass es aus eigener Erfahrung auf jeden Fall gut und ohne großen Aufwand möglich ist auch auf der Reise im Urlaub Stoffbinden zu verwenden.

andere alternative Hygieneprodukte im Urlaub

Ergänzen möchte ich noch, dass natürlich auch die Menstruationstasse oder der Menstruationsschwamm gute Möglichkeiten sind, im Urlaub eine plastik- und müllfreie Menstruation zu praktizieren.

Beide Produkte sind in dem Fall natürlich noch unkomplizierter zu verwenden als Stoffbinden. Nachdem ich jedoch leider mit beiden Möglichkeiten aus verschiedenen Gründen nicht zurecht komme, war das für mich auch im Urlaub keine Alternative.

Die Leserfrage ging speziell um Stoffbinden im Urlaub, was ich in diesem Beitrag wirklich sehr gerne aufgegriffen habe.


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waschbare Toilettentücher [Langzeiterfahrung]

In einem Kommentar zu meinem Beitrag „plastikreduzierter Urlaub“ kam die Frage auf, wie das in der freien Natur so gelaufen ist mit der Notdurft.

Das habe ich zum Anlass genommen um über meine Erfahrungen mit den waschbaren Toilettentüchern zu berichten, da das Interesse daran scheinbar wirklich sehr groß ist.

Noch kein Beitrag hat am ersten Veröffentlichungstag so viele Klicks erhalten wie „selbst.gemacht statt selbst.gekauft – waschbare Toilettentücher“. Die Resonanz war gigantisch, ich war total überwältigt. Auch unter den 10 meist kommentierten Beiträgen ist er zu finden.

zu Hause

Bei mir zu Hause klappt alles wirklich wunderbar. Nach wie vor verwende ich die waschbaren Toilettentücher für das kleine Geschäft. Zu mehr bin ich nach wie vor nicht bereit und das finde ich ganz ok so.

Der Verbrauch an WC-Papier ist seitdem drastisch gesunken, wir verbrauchen kaum eine Rolle pro Woche. Mir war bis dahin nicht bewusst, dass ich selbst so ein großer Verbraucher bin. Aber irgendwie auch klar, nur nicht nachgedacht. Männer brauchen einfach von Natur aus nicht so viel.

Die Aufteilung der zwei unterschiedlichen Tücher auf die beiden WCs gefällt mir sehr gut und ist auch praktikabel. Die Menge passt auch gut, ich komme immer damit aus.

meine beiden WC-Tuch-Töpfe

meine beiden WC-Tuch-Töpfe

Im unteren WC, das auch von Gästen benutzt wird, steht der helle Topf, der einen Deckel hat. Dadurch ist das ganz unauffällig, keiner weiß, was sich darin verbirgt. Die Gäste verwenden natürlich „normales“ WC-Papier.

Mir ist es sehr wichtig, dass ich niemanden vor den Kopf stoße mit meiner Art zu leben.

unterwegs

Mitte Juni war ich einige Tage in einem Hotel und habe ohne groß darüber nachzudenken das konventionelle WC-Papier verwendet. Irgendwie auch logisch, wenn man keine Möglichkeit hat die Wäsche zu waschen.

Schon am 2. oder 3. Tag habe ich meine waschbaren WC-Tücher vermisst. Das ist ungefähr so wie mit den Stofftaschentüchern, die sehr viel sanfter als Papiertaschentücher zur Nase sind. Selbst bei sehr starkem Schnupfen bekomme ich keine wunden Nasenflügel mehr, seitdem ich Stofftaschentücher verwende.

Das hat mich allerdings sehr überrascht, denn damit hatte ich gar nicht gerechnet! War ich froh, als ich wieder zu Hause war und meine waschbaren Toilettentücher wieder hatte. Ich gebe sie ganz sicher nicht mehr her.

Trotzdem ich die Tücher viel angenehmer empfinde, werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit die waschbaren Toilettentücher nicht auf einen weiteren möglichen Hotelaufenthalt mitnehmen, da es meist keine Möglichkeit gibt, nasse Wäsche aufzuhängen. (Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich ins Schwanken. Vielleicht doch mitnehmen, je nachdem, wo ich hinfahre und wie lange.)

Auch in der Arbeit und wenn ich irgendwo zu Gast bin verwende ich das übliche WC-Papier. Alles andere wäre völlig unpraktikabel.

in der Wildnis

Aufgrund der Erfahrungen im Juni aber auch aus dem letzten „Wildnisurlaub“ hatte ich beschlossen, dass ich meine waschbaren Toilettentücher auch in den Urlaub nach Griechenland mitnehme.

Beweisfoto

Beweisfoto

Die von mir angedachten 5 Stück waren viel zu hoch dimensioniert, ich habe durchschnittlich 2 Stück pro Tag verwendet. Nachdem wir direkt am Bach gelebt haben, wurde das Tuch sofort nach der Verwendung ausgewaschen und auf der Leine aufgehängt (siehe Foto).

Die heiße Sonne Griechenlands hat das winzige Stück Stoff sehr schnell getrocknet, sodass es nur wenige Stunden danach wieder einsatzbereit war.

Auf unseren verschiedenen Wanderungen habe ich mich immer sehr geärgert, wenn die Menschen das benutze WC-Papier in die Natur geworfen haben. Gerade in Griechenland, wo es sehr trocken ist, verrottet das Papier nur sehr, sehr langsam. Ich verstehe auch nicht, warum man das Papier nicht in den Müll werfen kann und sein eigenes Umfeld und die Natur so verschmutzen muss.

An unsem Wohnplatz haben wir natürlich einen Abfallsack und als ich vor 3 Jahren dort war, ist das benutze Papier immer im Müllsack gelandet. Nein, das ist nicht unhygienisch und nein, es stinkt nicht mit der Zeit, der Müll wird eh jeden Tag ausgeleert. Und meine Finger werden nicht mehr schmutzig als wenn ich das Papier sofort fallen lasse.

Wer es ganz genau wissen will, das große Geschäft wurde im Urlaub beim Frühstück im Dorf erledigt und für Notfälle haben wir die Servietten vom Frühstück gesammelt. Dadurch war unser Urlaub im Wald gänzlich frei von Wc-Papier.

Haltbarkeit

Mittlerweile verwende ich die waschbaren Toilettentücher seit gut einem halben Jahr. Der Stoff hat zwar mit der Zeit durch das viele Waschen etwas gelitten, aber ich denke, sie werden sicher noch mindestens 1-2 Jahre halten.

Großwaschtag

Großwaschtag

Die oberen beiden Bilder sind zum Zeitpunkt der Anfertigung und das untere Bild aktuell entstanden.


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selbst.gemacht statt selbst.gekauft – Toilettentücher

Mein offener Brief an Danke hat ja leider genau gar nichts gebracht. Ich habe noch nicht einmal eine Antwort auf mein Mail bekommen und auch meine nochmalige Nachfrage per Mail blieb ohne Reaktion.

Aber ich bin halt wirklich sehr stur und nachdem die Plastikverpackung vom WC-Papier einen großen Teil von meinem monatlichen Plastikmüll ausmacht, habe ich nach anderen Möglichkeiten gesucht.

Was bisher geschah

Die Alternative von Sandra Krautwaschl und einigen anderen mit den zerschnittenen Papierhandtüchern kommt für mich nicht in Frage. Das ist mir dann doch zu grob.

Mein erster Versuch mit waschbarem WC-Papier während des Projektes „plastic free july“ ist gescheitert.

Eine Analyse des Scheiterns ergab, dass ich das falsche Material verwendet habe. Für den ersten Versuch habe ich, um weiteren Aufwand zu vermeiden, einfach Waschlappen verwendet. Das Material war mir eindeutig nicht sanft genug und nach wenigen Tagen habe ich aufgegeben.

meine waschbaren Toilettentücher für das WC

meine waschbaren Toilettentücher für das WC

Ich mach mir die Welt…

Nachdem ich in letzter Zeit sehr viel aus Flanellstoff genäht habe und dieser wirklich sehr angenehm weich ist, habe ich den waschbaren Toilettentüchern noch eine Chance gegeben.

Der Rest von einem übergroßen Flanell-Nachthemd, dessen Unterteil eine Brottasche für Lebensmittelabholungen für foodsharing wurde, kam gerade recht.

Ich habe für meinen neuen Versuch daher 20 Stück waschbare Toilettentücher genäht, die ich für das „kleine Geschäft“ verwende. Für mehr bin ich nicht bereit, auch ich habe meine Grenzen.

Anleitung:

Material:

Flanellstoff, am besten von einer Bettwäsche oder einem etwas dickeren Flanellhemd.
Ich habe den Oberteil von einem Nachthemd aus Flanell verwendet.

Zuschnitt: 24 cm x 20 cm bzw. 12 cm x 40 cm bis 24 cm x 25 cm bzw. 12 cm x 50 cm

Fertige Toilettentücher: 12 cm x 20 cm bis 12 cm x 25 cm

Der Zuschnitt ist geschafft

Der Zuschnitt ist geschafft

Ich habe aber ehrlich gesagt nicht genau gemessen. Da ich den gesamten Rest vom Nachthemd verwenden wollte, habe ich die Stoffstücke so genommen, wie es sich ausgegangen ist. Manche sind deutlich kleiner geworden, einige auch größer. Ich bin da nicht so zickig. Orientiert habe ich mich an 2 Blatt WC-Papier.

Die hier angegebenen Maße sind jedoch ziemlich perfekt finde ich, damit bin ich am besten zurecht gekommen.

gut gebügelt ist schon halb genäht

gut gebügelt ist schon halb genäht

Nähen:

Das zugeschnittene Stoffteil wird in der Hälfte zusammen gelegt, gut gebügelt und mit Zickzack-Stich umnäht. Fertig, mehr ist nicht zu tun.

...und schon fertig!

…und schon fertig!

Aufbewahrung:

Den Zuckertopf, den ich irgendwann am Flohmarkt gekauft habe, um Gemüse darin aufzubewahren, hatte ich eigentlich schon aussortiert, weil er nicht so praktisch war wie gedacht. Er stand schon bereit in den Kostnixladen gebracht zu werden.

Nun bewahre ich im Topf die sauberen Toilettentücher auf. Ich finde ihn insofern besonders gut geeignet, weil er in Form und Größe einer WC-Papier-Rolle ähnlich sieht.

Das finde ich gerade sehr lustig ebenso wie die blass-gelbe Farbe meiner Toilettentücher, die dem gängigen WC-Papier entspricht.

super Aufbewahrungsmöglichkeit im WC

super Aufbewahrungsmöglichkeit im WC

Erfahrungsbericht:

Was soll ich sagen, ich bin begeistert. Das ist ja sogar noch weicher als das weichste WC-Papier. Endlich habe ich eine wirkliche Alternative gefunden und bin sehr zufrieden.

Von der Hygiene her betrachtet sehe ich auch kein Problem, da ich, wie bereits geschrieben, für das „große Geschäft“ nach wie vor Papier verwende.

Die 20 Stück haben bis jetzt immer gereicht, weil ich doch alle 2-3 Tage eine Maschine Wäsche habe.

Da der Stoff recht dünn ist, trocknen die Tücher wirklich sehr schnell an der Wäscheleine. Bereits nach wenigen Stunden auf der Leine sind sie wieder einsatzbereit.

Ökobilanz:

Ökologisch betrachtet ist das für mich die perfekte Lösung. Der Stoff stammt aus einem gebrauchten Teil, das seinerseits sogar bereits ein Rest war, ich habe nichts Neues gekauft. Die Nähzeit war überschaubar klein, innerhalb von weniger als einer Stunde hatte ich 20 Stück Toilettentücher zugeschnitten und genäht.

Der Verbrauch vom WC-Papier hat sich seitdem drastisch reduziert, mit einer Packung komme ich nun gut doppelt so lange aus. Den durch WC-Papier anfallenden Plastikmüll konnte ich damit halbieren.

Bei der Wäsche fallen die kleinen Tücher nicht ins Gewicht, die passen auch dann noch in die Waschmaschine, wenn sonst nichts mehr Platz hat.

Toilettentuecher collage

Ergänzung:

Nachdem mir vor einiger Zeit ein kaputtes Flanell-Hemd in die Hände gefallen ist, habe ich ein paar Stück zusätzlich genäht, damit es noch entspannter ist.

Diesmal habe ich mir den Luxus gegönnt, wirklich nach Maß zu arbeiten. Sie sind alle gleich groß in der oben angeführten Größe. Mit den Karos war das Zuschneiden auch sehr lustig und einfach.

wir waren einmal ein Herrenhemd

wir waren einmal ein Herrenhemd

Da es 2 Toiletten in meinem Haus gibt, passt das auch insofern sehr gut, weil nun jedes WC seine eigenen Toilettentücher hat.

Im Kostnixladen habe ich einen großen Topf gefunden, der darf nun im 2. WC bereit stehen.

so bewahre ich die Toilettentücher im 2. WC auf

so bewahre ich die Toilettentücher im 2. WC auf

Fazit:

Ich teste die waschbaren Toilettentücher bereits seit fast 3 Monaten und bin nach wie vor sehr zufrieden. Mein Verbrauch von WC-Papier hat sich auf rund 3 Rollen pro Monat reduziert. Das finde ich ganz gewaltig! Mir war vorher nicht bewusst, dass mein Anteil am Verbrauch doch so deutlich größer ist als der von Herrn Widerstand.

Insgesamt besitze ich nun ca. 35 waschbare Toilettentücher und damit geht sich das sehr gut aus. Auch wenn ich einmal nicht gleich zum Waschen komme, sind immer genug da. Dass jedes WC nun seinen Extratopf hat, ist eine sehr gute Lösung.

Für mich eine absolut perfekte widerstandistzweckmäßig-Aktion!


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plastic free july 2015 – ich bin dabei! [Linkparty]

Das Thema Plastik bzw. die Vermeidung dieses umweltschädigenden Materials liegt mir – wie mittlerweile wirklich alle wissen – sehr am Herzen. Aus diesem Grund habe ich seitdem dieser Blog besteht bereits an mehreren Aktionen und Challenges teilgenommen.

* Plastikfasten * plastic free july 2014 * Stopp Wegwerfplastik *
* Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt. * zero waste challenge *

Dieser Blog ist gefüllt mit Beiträgen über meine plastik.freie Küche und wie ich es schaffe, meinen Müll zu reduzieren. Dazu gibt es auch einen Index Müll reduzieren über alle zu diesem Thema verfassten Beiträge.

Es ist für mich daher selbstverständlich, dass ich auch dieses Jahr wieder an der Challenge „plastic free july“ teilnehmen werde.

der plastikfreie Juli - wirst Du mitmachen?

der plastikfreie Juli – wirst Du mitmachen?

Challenge accepted – ich setze damit ein Zeichen

Ich habe mich daher auch dieses Jahr wieder bei der Challenge „plastic free july“ angemeldet. Auch wenn ich eigentlich das ganze Jahr über „plastic free“ lebe, so ist diese Anmeldung für mich vor allem ein Zeichen, das ich setzen möchte.

Dieses Jahr wird der Versuch, den ganzen Monat Juli das Einwegplastik auf 0 zu reduzieren, eine ganz besondere Herausforderung werden, da ich bis auf wenige Tag den gesamten Juli unterwegs sein werde.

Einen Teil der Zeit werde ich zwar in Österreich verbringen, aber die meiste Zeit in Griechenland. Das wird wirklich eine sehr große Herausforderung werden, worauf ich mich bereits jetzt vorbereiten werde und auch sehr freue.

Gemeinsam dem Ziel ein Stück weit näher kommen

Begleitet werden alle offiziell angemeldeten Teilnehmer der Challenge durch Motivationsmails von „plastic free july“, über Facebook kann man sich austauschen und es gibt eine Fülle von Tipps in einer sogenannten „Toolbox“ insbesondere auch zum „plastikfreien Leben“.

Zwischenberichte, wie es mir ergangen ist, wird es diesmal jedoch nicht geben, da ich die meiste Zeit kein Internet zur Verfügung haben werde. Aber einen Rückblick werde ich auf jeden Fall schreiben, dieser wird jedoch voraussichtlich erst Anfang September kommen.

Hast Du Lust Dich anzuschließen? Linkparty!

Nachdem ich dieses Jahr auf meinem Blog nicht so viel dazu posten kann, würde ich mich freuen, wenn sich ganz viele Teilnehmer über diese Linkparty hier vernetzen würden.

Lasst uns gemeinsam dem Wegwerfplastik den Kampf ansagen, mit der Teilnahme an der Challenge „plastic free july“ ein Zeichen setze und uns alle hier verlinken!

Bitte klicke auf den blauen Button mit dem Frosch, um alle verlinkten Beiträge zu sehen. Zusätzlich hast Du dann die Möglichkeit, Deine eigenen Beiträge zu verlinken.

mach mit - nimm die Herausforderung an!

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