gelesen im Mai – Buchtipp #24

Es gibt immer wieder Phasen in meinem Leben, wo ich das starke Bedürfnis habe (noch) weniger zu besitzen, weil mir das ganze Zeug rund um mich herum auf die Nerven geht.

Letztes Jahr habe ich beispielsweise die Aktion „7 Tage 7 Bücher“ für über ein halbes Jahr durchgezogen und noch einmal rund 200 Bücher verschenkt.

Für dieses Jahr wollte ich zuerst mit dieser Aktion – jedoch nicht auf Bücher beschränkt – fortsetzen, um sehr schnell festzustellen, dass mir das viel zu wenig weit greift. Daher habe ich beschlossen, dass ich jede Woche zwischen 20 und 50 Teile verschenken möchte.

Das ziehe ich nun seit Anfang des Jahres durch und es ist wirklich sehr befreiend! Der Startschuss kam mit einem Zimmertausch und anschließend habe ich im Keller weiter gemacht.

Im letzten Monat habe ich zusätzlich an der #30TageDeclutterChallenge teilgenommen und über 500 Teile verschenkt. Was für ein Befreiungsschlag, es ist genial, wie viel Platz ich alleine in diesem Monat gewonnen habe.

Den Dachboden, der laut Feng Shui die Zukunft symbolisiert, habe ich bereits 2013 entrümpelt. Dieses Jahr habe ich mir den Keller vorgenommen, der laut Feng Shui die Vergangenheit darstellt.

Während solcher Aktionen lese ich gerne begleitend und inspirierend ein Buch zum Thema. Diesmal ist mir das Buch „Dan-SHA-RI“ in die Hände gefallen und hat meine Aufmerksamkeit erregt.

DAN-SHA-RI
Das Leben entrümpeln, die Seele befreien
von Hideko Yamashita
Verlag Integral

Die Autorin ist Japans bekannteste Aufräum- und Entrümpelungsexpertin und hat basierend auf der Yoga-Philosophie eine eigene Entrümpelungsphilosophie mit dem für Europäer fremd klingenden Namen „DAN-SHA-RI“ entwickelt.

Bei der Methode geht es darum, sich selbst besser kennen zu lernen, das innere Chaos im Herzen in Ordnung zu bringen und dadurch sein Leben wieder angenehm zu gestalten.

Jede der drei Silben steht für einen anderen Ansatzpunkt. Bei „DAN“ geht es darum, keine unnötigen Dinge in sein Leben gelangen zu lassen. Wenn man so will Minimalismus par excellence.

„SHA“ ist der Anfang von allem, denn dadurch verschwindet alles Überflüssige aus dem Leben, indem das sich ausbreitende Gerümpel entsorgt bzw. verschenkt wird. Damit startet wohl jeder Minimalist als erstes und wird auch bei DAN-SHA-RI dem eigentlichen Aufräumvorgang vorangestellt.

Durch „RI“ und der Befreiung vom Streben nach zu viel materiellen Besitz findet man zu geistiger Freiheit, um sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Die Parallele zur Weiterentwicklung des Minimalismus ist auch hier nicht zu übersehen.

Worin unterscheidet sich diese Technik nun aber vom Minimalismus? Im Zentrum der Betrachtung stehen nicht die Gegenstände, die wir besitzen, sondern das eigene ICH. Es geht nicht um die Frage ob der Gegenstand nützlich ist sondern darum, ob ich den Gegenstand JETZT brauche und ob er tatsächlich zu mir passt. Die wichtigste Frage ist daher „Nutze ich das Teil jetzt oder bald, brauche ich es?“.

Die für mich wichtigste Erkenntnis im Buch war

Dinge bekommen erst ihren eigentlichen Wert, wenn wir sie auch benutzen.

Wenn man etwas nicht verwendet, dann nimmt man dem Gegenstand die Möglichkeit genutzt zu werden. Indem er einen neuen Besitzer erhält, bekommt er seinen Wert zurück.

Dadurch lösen wir uns vom Gedanken „etwas ist zu schade um es wegzuwerfen“. Gerade weil der Gegenstand zu schade ist um weggeworfen zu werden, sollte man das Ding nicht für irgendwann einmal aufheben, sondern es jetzt heraus holen und nutzen oder jemand anderem schenken, der es nutzt.

Dem Entrümpeln und Reduzieren des Besitzes wird im Buch viel Raum gegeben, denn die Autorin ist der Meinung, dass es nur sehr schwer möglich ist Ordnung zu schaffen, ohne den Besitz davor zu reduzieren. Wenn alle Oberflächen voll gestellt sind, kann man weder den Staub entfernen noch putzen. Nur durch das Konzept der „Subtraktion“, wie sie es nennt, ist es möglich, dass die Wohnung einen Zustand erreicht, in dem möglichst wenig geputzt werden muss.

Der radikalste Tipp im Buch ist wohl

Werfen Sie zuerst die Aufbewahrungsmöbel weg.

Der Gedanken dahinter ist jedoch bestechend einfach und logisch. Diese Möbelstücke dienen durch dazu, Angesammeltes aufzubewahren und kommen einer Erlaubnis gleich, noch mehr anzuhäufen.

Sehr spannend fand ich die 70-50-10-Prozent-Regel. Dabei geht es darum, dass wir Laden, Regalböden etc. nicht gänzlich voll füllen, sondern nur zu einem geringeren Prozentsatz, der je nach Nutzung unterschiedlich ist.

Beispielsweise sollten die Fächer vom Kleiderschrank nie mehr als zu 70% gefüllt sein, damit man auch Kleidungsstücke heraus nehmen kann, die im Stapel weiter unten liegen. Offene Regale werden zu maximal 50% gefüllt und Kunstwerke bzw. dekorative Teile brauchen Raum um zu wirken.

Kommen wir endlich zu DAN und der zentralen Regel, nur noch das einzukaufen, was wirklich benötigt wird statt Vorräte anzulegen. Wichtig ist lediglich das in unser Leben herein zu lassen, was wir in dem Moment wirklich brauchen.

Menschen, die nichts wegwerfen können, haben oft Angst vor der Zukunft. Wir können aber gar nicht für alle Eventualitäten, die auf uns zukommen werden, gerüstet sein. Durch DAN-SHA-RI lernen wir darauf zu vertrauen, dass das „Universum“ die notwendigen Dinge zum rechten Zeitpunkt bereit hält.

Das Buch schließt mit der sehr spannenden These, dass die Idee des Kaufens eine Erfindung des Menschen ist und nichts mit der Realität zu tun hat. Die Erkenntnis, dass jeglicher Besitz letzten Endes nur eine Illusion ist, führt schließlich zur Befreiung von der Abhängigkeit und der Möglichkeit wirklich loszulassen.

Linktipp:

Eine ausführliche Leseprobe wird vom Verlag als pdf zur Verfügung gestellt.

Meine Meinung zu dem Buch

Am Ende des Buchs, das ich in der E-Book-Ausgabe gelesen habe, war mein erster Gedanke „Wie schade, dass es schon aus ist! Das war aber ein sehr kurzes Buch.“

Beim Zusammenfassen des Inhalts für die Rezension habe ich erkannt, dass das Buch gar nicht so kurz ist, sondern so kurzweilig zu lesen war, trotz der sehr dichten und intensiven Inhalte.

Zwischen den einzelnen Kapiteln findet man Grafiken, die das Geschriebene verdeutlichen und besonders Wichtiges wird in Merkkästen hervorgehoben. Fallbeispiele lockern die Theorie auf und verdeutlichen den Inhalt.

Wenn man an das Entrümpeln eines Raums denkt, stellt man sich meist unweigerlich die Frage woher man denn die Zeit dafür nehmen soll. Wenn es sich um eine ganze Wohnung oder gar ein Haus mit Keller und Dachboden handelt, ist man versucht anzunehmen, dass das unmöglich sei.

Hideko Yamashita gibt im Buch den Rat, den Ort für das Aufräumen nach der zur Verfügung stehenden Zeitspanne zu bestimmen. Dadurch kann man mit dem Aufräumen sofort beginnen, auch wenn man gerade sehr beschäftigt ist.

Selbst wenn nur 5-10 Minuten zur Verfügung stehen, kann ich in dieser Zeitspanne doch eine Schublade oder eine einzelne Regalfläche aufräumen. Und so wie sich Unordnung wie von selbst ausbreitet, kann mit der Zeit auch die Ordnung sich erweitern und überhand nehmen.

Interessanterweise habe ich mir Anfang des Jahres – lange bevor ich das Buch gelesen habe – die 15-Minuten-Challenge gestellt. Jeden Tag schaffe ich 15 Minuten Ordnung und räume etwas weg, was im Weg liegt oder lege etwas an seinen Platz zurück.

Das hat sich wirklich sehr bewährt, denn große Aufräumaktionen benötigt es dadurch nicht mehr.

Mit meinem Entrümpelungsprojekt werde ich weiter fortfahren. Ich möchte in diesem Jahr zwischen 1.000 und 2.000 Gegenstände an andere Menschen verschenken. Die erste Zahl habe ich nach nur 5 Monaten bereits erreicht und es fühlt sich wirklich großartig an.

Videotipp:

Ein sehr beeindruckendes Video mit vielen „vorher-nachher“-Sequenzen habe ich auf Youtube gefunden.


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Bilder aller Buchtipps sind auf meiner Pinterest-Pinwand zu finden.

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

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Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 8.

Im letzten Jahr habe ich zu dieser Serie nur einen einzigen Beitrag veröffentlicht, das heißt aber nicht, dass ich dem Thema keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, ganz im Gegenteil.

auf und ab

Ende 2014 habe ich aus gesundheitlichen Gründen sehr viel zugenommen, sodass mir gar nichts mehr aus meinem Kleiderschrank gepasst hat.

Mir war wichtig, dass ich den Kleiderschrank nicht wieder auffülle, da ich wusste, dass ich die Zunahme wieder abnehmen will.

Meine Garderobe war daher im letzten Jahr sehr variabel, langsam bin ich in einige Teile wieder hinein geschrumpft und habe gleichzeitig die Gelegenheit genutzt, um wirklich jedes Teil zu hinterfragen.

Kostnixladen Bekleidungdas Jahr der Experimente

Über lange Zeit hatte ich kaum Kleidungsstücke, die mir gepasst haben. Um über die Runden zu kommen, habe ich mir immer wieder einmal etwas im Kostnixladen ausgesucht.

Da ich für die Teile nichts bezahlen musste, habe ich mir erlaubt, auch ausgefallenere Kleidungsstücke auszusuchen, die ich normalerweise nicht tragen und die ich mir daher nie kaufen würde.

Es war wie ein Spiel für mich, ich wurde mit der Zeit immer mutiger und es hat mir richtig Spaß gemacht. Bei vielen Teilen habe ich schnell gemerkt, dass es gar nichts für mich ist, diese habe ich dann oft sogar ungetragen beim nächsten Besuch wieder zurück gebracht.

Andere Teile habe ich ein paar Mal an gehabt, jedoch bald gemerkt, dass ich mich doch nicht so wohl fühle damit und dann kam das gute Stück wieder zurück in den Kostnixladen.

Aus einigen Teilen bin ich nach kurzer Zeit heraus geschrumpft und ich war dankbar, dass sie mir über diese Zeit geholfen haben.

Nach einer Weile haben sich einige neue Lieblingsstücke angesammelt und andere Teile, die ich früher mochte, mussten gehen.

Gerade durch die beständige Veränderung von meinem Gewicht, musste ich mich zwangsläufig auch ständig mit meinem Kleiderschrank beschäftigen.

Durch den Kostnixladen habe ich so eine Leichtigkeit bekommen bei den Entscheidungen ob ein Teil bleiben darf oder es weg muss. Besonders nützlich war eine Regel, über die ich in dem Beitrag „typisch Frau nichts anzuziehen Teil 7.“ bereits geschrieben habe.

meine wichtigste Entrümpelungsregel

Um künftig keine Schrankleichen mehr zu haben, habe ich sehr erfolgreich zwei neue Regeln eingeführt, die sich wirklich sehr bewährt haben.

Wenn mir ein Teil im Kleiderschrank auffällt, das mir sehr gut gefällt, welches ich jedoch immer wieder zur Seite lege und doch nicht anziehen will, muss ich es entweder sofort tragen oder es muss weg. Alternativ dazu, wenn nur Kleinigkeiten stören, mache ich das Teil passend.

Diese einfachen Regeln befolge ich sehr konsequent und das hat mir wirklich sehr gut geholfen, dass nun die Lieblingsteile im Kleiderschrank überwiegen.

ein Ende ist in Sicht

Ich habe es zwar noch nicht ganz geschafft mein Wunschgewicht zu erreichen (Du weißt schon – Weihnachten!), aber ein Ende ist in Sicht. Als Pia Anfang Dezember ihr neues Buch am Blog vorgestellt und ein Rezensionsexemplar angeboten hat, habe ich erfreut die Gelegenheit ergriffen und sie um ihr E-Book gebeten. Besonders gefreut hat mich, dass ich auch ihr erstes Buch lesen durfte.

minimalismus_im_kleiderschrankMinimalismus im Kleiderschrank
Entrümpeln und den eigenen Stil finden
von Pia Mester
Eigenverlag

Es war eines der ersten Bücher, das Pia geschrieben hat und wurde bereits 2013 veröffentlicht. Ich finde es ist ein überaus gut gelungener Kompaktratgeber zum Thema Kleiderschrank. Pia motiviert zum Entrümpeln, indem sie erklärt, welchen Vorteil ein minimalistischer Kleiderschrank bringt und erklärt Schritt für Schritt, wie man das Entrümpeln am besten angeht.

Dabei vergisst sie nicht darauf hinzuweisen, dass man auch Verantwortung für die gekaufte Kleidung hat und diese daher nicht einfach wegwerfen sollte. Im Kapitel 5. „wohin mit den aussortieren Klamotten“ werden Alternativen aufgezeigt.

Die Kapitel 6. und 7. mag ich natürlich ganz besonders, denn da werden die Lieblingsstücke repariert bzw. Upcycling-Tipps gegeben.

Abgerundet wird das Buch durch Hinweise, wie man die Garderobe neu aufbaut und die neu gewonnene Ordnung im Kleiderschrank hält.

Zuletzt geht Pia noch einen Schritt weiter und denkt über das künftige Einkaufsverhalten nach, damit alles so schön bleibt, wie es ist.

Ich finde dieses kleine Büchlein ausgesprochen gut gelungen, es hat so eine in sich schlüssige Logik. Auch wenn es aufgrund der Kürze logischerweise vor allem Anregungen gibt (das ist das Wesen von Kompaktratgebern), so habe ich doch alles darin gefunden, was wichtig ist.

Das Buch ist eine wirklich gute Einstiegshilfe für einen minimalistischen Kleiderschrank.

minimalismus_trifft_kleidungMinimalismus trifft Kleidung
In 4 Wochen zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke
von Pia Mester
Eigenverlag

Hierbei handelt es sich um das neueste Buch von Pia. Der Titel hat mich aufgrund meiner persönlichen Situation, in der ich mich gerade befinde, sofort angesprochen.

Ich habe fast das Gewicht erreicht, das ich gerne halten möchte und so ist es mir nun wichtig, endlich einen Kleiderschrank voller Lieblingsstücke zu besitzen.

Natürlich habe ich im letzten Jahr bereits viel Vorarbeit geleistet und bin dementsprechend nicht bei 0 gestartet. Das empfohlene Kleidungstagebuch im ersten Kapitel habe ich zwar nicht wörtlich geführt, aber doch im letzten Jahr bereits laufend beobachtet, was ich mag und was ich nicht mag.

Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Enrümpelungsvorgang an sich und überschneidet sich daher naturgemäß ein wenig mit dem ersten Buch. Besonders gut gefällt mir in diesem Kapitel die Aufgabe der Woche.

Trage jeden Tag ein Teil aus dem „Vielleich-Fach“

Das ist im Prinzip genau das, was ich im letzten Jahr als ganz besonders nützlich empfunden habe. Nicht nur, dass man die Schrankleichen dadurch los wird, am hilfreichsten an dem Tipp ist, dass man dadurch wirklich genau lernt, was man mag und was man nicht mag.

Das dritte Kapitel wiederum hat mir im Moment am meisten gebracht, denn es geht darum den eigenen Stil zu finden. Daran habe ich ja auch im letzten Jahr sehr intensiv gearbeitet. Aber ein Schritt hat noch gefehlt und den entscheidenden Tipp habe ich aus dem Buch von Pia bekommen. Mehr dazu später.

In der letzten Arbeitswoche geht es darum Strategien für die Zukunft zu finden. Besonders gut gefällt mir, dass Pia auch auf alternative Shopping-Möglichkeiten wie z.B. Ökokleidung, Tauschpartys, Second-Hand-Kauf und Upcycling eingeht.

Linktipps:

Am Blog von Pia sind viele interessante Beiträge zu dem Thema zu finden.
Kleiderschrank entrümpeln: So entscheidest du, was du behältst
Infografik: So entrümpelst du deinen Kleiderschrank
Freebook: Was du tun kannst, wenn dich der Kaufrausch überkommt

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Nun aber zu dem Tipp aus dem Buch, der mir im Moment am besten geholfen hat – es geht um die Farbpalette. Darüber habe ich vor langer Zeit schon einen sehr beeindruckenden Beitrag von Ingrid auf ihrem Blog „Kunterbunt“ gelesen.

Damals war jedoch für mich scheinbar noch nicht ganz der richtige Zeitpunkt, diesmal hat mich das Thema jedoch gepackt. Ich habe mich daher sehr eingehend damit beschäftigt, welcher Farbtyp ich bin und was mir persönlich an genau diesen Farben am besten gefällt.

Herausgestellt hat sich, dass ich ein Mischtyp bin und die reinen Farben nicht so mag. Wenn man mehr ins Detail geht, gibt es jede „Jahreszeit“ noch in light (bright) und dark (deep). Und plötzlich konnte ich damit sehr viel anfangen.

Farbpalette

so geht das Entscheiden viel einfacher

In Hinblick auf Schnitt und Bequemlichkeit habe ich im Laufe des letzten Jahres bereits viele Entscheidungen sehr einfach treffen können. Trotzdem waren da noch immer einige Teile, die ich kaum getragen habe, obwohl ich sowohl Schnitt als auch Farbe an und für sich mag.

Mit der „Farbpalette im Kopf“ habe ich nun einen Entrümpelungsdurchgang nur in Hinblick auf die Farbe gestartet und was soll ich sagen – Volltreffer! Diesmal hat es total gut geklappt, ich habe mich von einigen Teilen sehr bewusst verabschieden können.

Wenn ich nun in meinen Kleiderschrank blicke, fühle ich mich sehr wohl. Ich habe nun nicht nur Teile aussortiert, in denen ich mich nicht so wohl gefühlt habe, sondern auch jene Farben entfernt, die mir teilweise zwar gefallen, die ich aber an mir doch nicht sehen möchte.

der Schrank voller Lieblingsstücke

Ich möchte von mir nicht sagen, dass ich bereits angekommen bin, aber ich fühle mich nun wirklich wohl, wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue. Die Auswahl fällt mir leichter, die Farben passen besser zusammen und die Teile lassen sich gut miteinander kombinieren.

Zwei Fehler habe ich bei der bisherigen Wahl meiner Kleidungsstücke gefunden, wo ich wirklich einem totalen Trugschluss erlegen bin:

1. wenn ich nur Basics habe und
2. wenn ich von jeder Farbe ein Teil besitze

dann kann ich alles gut kombinieren. Falscher konnte ich nicht liegen.

Nun besitze ich ein paar wenige außergewöhnliche Teile und habe mich bei den Basics auf einige wenige Farben reduziert.

meine Basic-Shirts, die bleiben durften

meine Basic-Shirts, die bleiben durften

was zu tun übrig bleibt

Derzeit habe ich nur die Winter- und Übergangskleidung nach diesen Kriterien ausgewählt. Ich denke nämlich, dass ich im Sommer andere Farben lieber trage und daher werde ich die Sommerkleidung nicht im Winter sondern bei warmen Temperaturen und Sonnenschein entrümpeln.


Logo-EiNaBeinfach.nachhaltig.besser.leben [#EiNaB]

Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben. Derzeit wird die Linkparty vom Blog „foolfashion“ durchgeführt. Weiters verlinkt zu ANL.


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Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 1. – die Analyse
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 2. – Entrümpeln befreit
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 3. – das Kleiderdepot
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 4. – der Praxistest
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 5. – Kleidung passend machen
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 6. – färben mit Pflanzenfarbe
Typisch Frau – nichts anzuziehen – Teil 7. – Kleidung passend machen
Tipps für den Kleiderschrank

Im Gesamtindex „Beiträge“ findest Du eine Übersicht über alle bisher veröffentlichten Beiträge.

7 Tage – 7 Bücher

oder wie ich versuche Herrin über meine Bücherschränke zu werden

Seitdem ich denken kann, lese ich sehr gerne. Im Laufe meines Lebens haben sich sehr viel Bücher angesammelt. In meinem Schlafzimmer stehen mehrere Bücherregale, die alle voll mit Büchern sind.

Vor einigen Jahren habe ich bereits mehrere Kisten mit Büchern verschenkt, danach war wieder mehr Platz im Schrank.

Leider ist das nicht so geblieben, denn seit einem Jahr gibt es in meiner Nähe einen Kostnixladen, in dem ich immer wieder Bücher finde, die mich ansprechen.

ein Teil der Bücherauswahl vom Kostnixladen

ein Teil der Bücherauswahl vom Kostnixladen

Meine Interessen haben sich in den letzten Jahren sehr verändert, es war mir ein Bedürfnis, zu den Themen alles zu lesen, was mir in die Hände gefallen ist.

Viele dieser Bücher habe ich hier auf meinem Blog vorgestellt.

Buecher2
was zu viel ist, ist zu viel

Langsam wusste ich nicht mehr wohin mit den vielen Büchern. Auch mein Versuch, einige Bücher auszuleihen statt zu kaufen, hat zwar keine weiteren Bücher in meine Regale, jedoch keine dauerhafte Lösung gebracht.

Eine gute Idee musste her und daher habe ich mir selbst eine Aufgabe gestellt. Seit Anfang Oktober sortiere ich jede Woche am Dienstag 7 Bücher aus. Durch diese Methode durften sich bereits gut 50 Bücher auf die Reise zu neuen Besitzern machen.

7Tage7Buecher Banner

Vorteile dieser Methode

Ich möchte mich nicht überfordern, daher habe ich diese Zahl gewählt. Salamitechnik nennt man das, wenn man eine große Aufgabe in kleine Teilbereiche zerlegt.

7 Bücher sind schnell gefunden, es gibt also keine Ausreden. 10 Minuten Zeit findet man immer.

Durch die begrenzte Zahl wird der Widerstand loszulassen reduziert.

7 Bücher sind nicht schwer, ich kann sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad in den Kostnixladen bringen.

Wenn ich doch auf einmal mehr als 7 Bücher finde, die ich verschenken möchte, ist das auch ok so.

Ich habe jede Woche ein Erfolgserlebnis, sobald ich 7 Bücher gefunden habe.

Der Blick richtet sich auf das, was ich schaffe und nicht das, was vor noch vor mir liegt.

Bücher, die ich heute noch nicht loslassen kann, dürfen vielleicht in ein paar Wochen gehen.

Ich mache einfach so lange weiter, wie ich will und bis ich mich wohl fühle. Ob das nun 3 Monate oder 3 Jahre sind, ist egal, ich habe keinen Druck etwas zu schaffen.

Hast Du auch zu viele Bücher im Schrank?

Wenn Du dazu Lust hast, mach einfach mit. Reduziere Dein Bücherregal, verschenke die Bücher an einen offenen Bücherschrank oder einen Kostnixladen, damit sie anderen Menschen Freude bereiten.

Wenn Du auch darüber schreiben willst, kannst Du gerne meinen Banner mit auf Deinen Blog nehmen.



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