Videotipp am Montag #33

Weihnachten und Umweltschutz gehen nicht immer leicht Hand in Hand. Daher hat mich das Video, das ich heute mit Dir teilen möchte, ganz besonders angesprochen.

Es wird nicht nur eine sehr bekannte weihnachtliche Melodie dafür genutzt, sondern auch ganz bewusst die sehr konträre Umgebung eines Christkindlmarktes gewählt, um die Botschaft an die Menschen zu bringen.

Morgen Kinder wird es nichts mehr geben
Canzonetta Kinderchor Berlin

Das traditionelle Weihnachtslied „Morgen Kinder wird’s was geben“ wurde von der Trenntstadt Berlin, einer Initiative der Berliner Stadtreinigung, umgedichtet. In dem verlinkten Video singt der Canzonetta Kinderchor Berlin die Neufassung des Liedes auf einem Adventmarkt.

Gerade weil es die Kinder singen, geht es mir sehr unter die Haut. Sie machen mit dem Lied auf die Umweltprobleme unserer Zeit aufmerksam und rufen zur Müllvermeidung, zur Mülltrennung und zu Recycling auf, um damit die Umwelt, das Klima und die Ressourcen für die Zukunft – ihrer Zukunft! – zu schützen.

Entdeckt habe ich das Video durch Beatrix, die gemeinsam mit Andrea auf dem Blog „nachhaltig in Graz“ schreibt. Eine wahre Quelle an Inspiration für alle, nicht nur Grazer, die umweltbewusst leben wollen.


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Verlinkt zu EiNaB und ANL von Rostrose.
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Loslassen, was nicht mehr zu mir passt #4

Der Kostnixladen und die Pfarre Gratkorn haben dazu eingeladen, diesen Sonntag Weihnachtsschmuck, den man nicht mehr braucht, am Tauschaktionstag zu verschenken.

Diese Gelegenheit habe ich natürlich gleich ergriffen, um bei meinem Entrümpelungsprojekt weiter zu machen.

Ganz bewusst hatte ich mir den Dachboden bis jetzt aufgehoben, weil sich da vor allem ein riesiger Berg Weihnachtsdeko befindet. Und die kann man natürlich im Advent am besten verschenken.

Also habe ich mich Anfang der Woche dran gemacht, alle Kartons und Säcke mit Weihnachtsschmuck aus dem Dachboden auszuräumen. Und ich kann Dir verraten, es war wirklich ein riesiger Berg! Unglaublich, was sich da in den letzten 20 Jahren angesammelt hat!

viele schöne Sachen warten auf neue Besitzer

Obwohl sich auch zwischen der Weihnachtsdeko viele Erinnerungsstücke befanden, ist mir das Loslassen diesmal sehr leicht gefallen.

Scheinbar kommt man mit der Zeit wirklich in Übung. Wenn ich weiß, dass sich jemand anderer darüber freuen kann und die Sachen weiter verwendet, ist es für mich viel einfacher loszulassen.

Behalten habe ich vor allem den Weihnachtsschmuck, den ich selbst oder meine Kinder angefertigt haben. Darüber freue ich mich und diese Dinge werde ich auch sicher gerne weiter verwenden.

insgesamt sind drei Bananenschachteln voll zusammen gekommen

Auch mein Dauer-Adventkranz darf nun gehen, denn seit einigen Jahren verzichte ich auf Weihnachtsdeko im Advent und zum Weihnachtsfest. Herr Widerstand ist ebenso wie ich ein Weihnachtsverweigerer.

In der Zeit, als die Kinder sehr klein waren, habe ich Weihnachten mit ihnen sehr genießen können. Vielleicht kommt diese Zeit mit möglichen künftigen Enkelkindern einmal wieder.

Bis dahin halten wir es jedoch sehr minimalistisch und haben unsere eigenen Traditionen entwickelt.

Daher freue ich mich tatsächlich jetzt schon auf Sonntag, wenn mein schöner Christbaumschmuck neue Besitzer findet.


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